Wir schreiben schon wieder einen neuen Monat. April. Im Vergleich zu März oder Mai ist er bekanntlich negativ konnotiert. Er beziehungsweise vielmehr sein Wetter wird mit Adjektiven wie launisch, unberechenbar, unzuverlässig zwischen Winter und Frühling schwankend bezeichnet. Darüber gerät gerne in Vergessenheit, dass der April der erste Monat des Jahres ist, dessen Tage vollständig im Frühling liegen, der Jahreszeit, nach der wir uns nach den langen, dunklen Winterwochen sehnen.
Warum ich das schreibe? Weil es in der Regel leichter fällt, das Negative zu sehen; weil es einfacher ist, nur die schlechte Seite einer Sache zu beleuchten, nur die Nachteile einer Sache zu sehen. Ich persönlich jedoch denke, dass es einen sehr viel weiter bringt, persönlich, im Zusammenleben mit den Mitmenschen, vielleicht auch beruflich, wenn man sich auf das Schöne, Gute und Wertvolle konzentriert, und mag es zunächst auch noch so klein erscheinen.
Ein Grund zur Freude beispielsweise ist, dass in Freiburg auf dem Gebiet der elektronischen Clubmusik über das letzte halbe Jahr einiges in Bewegung geraten ist. Es gäbe dabei sicher auch genug Kritisches anzumerken, doch trauen sich diese paar Veranstalter mit Bookings Stephan Bodzin & Marc Romboy (Luna Live Tour @ Altes Stinnes Areal Freiburg), Gaiser und Barem, Stimming und Solomun oder auch Roman Flügel im Kamikaze an Künstler heran, die in Sachen House, Techno oder Elektro einige Steine in Bewegung gesetzt, die Musik vorangetrieben haben. Positiver Kollateraleffekt könnte sein, dass dadurch auch die Sensitivität des Publikums für (Deep) House / (Detroit) Techno gesteigert wird und andere Veranstalter / DJs Auftrieb erfahren. Doch jetzt zu den paar ausgesuchten Terminen für den April 2011.
Lasst uns mit Freiburg anfangen. tageins - übrigens von der Tübinger Diskothek Club 27 in seinen Urheber-/Markenrechten verletzt - wird im April Hendrik Vogel (04. April 2011), Simonis & Hubatsch (11. April 2011) sowie Thomas Brand (Camou) aus Kalrsruhe (18. April 2011) die Wochenenden von Montag auf Dienstag verlängern.
Nächste Somebody Scream findet ebenfalls schon am 08. April 2011 im Drifter's statt. An den Decks DJ Tool (of Shaddy's fame) und Kowski (Deep Station).
Eine Woche später, am Freitag den 15. April 2011, gibt es eine weitere Ausgabe der Eardrum. Meine Lieblingsveranstaltung in Sachen Hip Hop. "Down To Earth" und "Golden Era". An den Decks DJ Kefian und Funkmessiah.
Tags darauf, am Samstag, den 16. April 2011, steht das White Rabbit im Zeichen der Deep Station. Kowski und Ricordo.
Wieder eine Woche begrüsst die Jackson Pollock Bar Johanna Mercker im Rahmen der Veranstaltungsreihe Soundjuwelen. Sie kommt aus Amsterdam, ist dem Studio80-Umfeld zuzuschreiben, und einen Promo-Mix der Niederländerin zu dieser Veranstaltung gibt's obendrein.
Für Stuttgart habe ich dieses Mal nur die Thursday's Don't Suit Very Well auf dem Schirm. Sie findet statt am Donnerstag, den 07. April 2011, beginnt um 21 Uhr mit der Vorführung des Films "NY77 – The coolest year in hell" und begrüsst anschliessend als Gast an den Plattentellern Christian Beetz von Frequency Without Control. Don't miss!
Stimmt nicht ganz. Denn am Freitag, den 24. April 2011 stehen im / in den Climax Institutes der Stuttgarter Schoengeist und Knarf Skipson an den Reglern. Könnte, sollte, müsste man hingehen.
Ende Monat wird's in Tübingens Mancuso auch wieder eine Ausgabe der Gimme Shelter geben (24. April 2011), Heart Beat wird es gleich zwei Mal geben, einmal am Samstag, den 09. April 2011, ein weiteres Mal am Sonntag, den 24. April 2011.
Basel. Die Hinterhof Bar feiert die erste Ausgabe von Traxx Up, einer neuen Clubnacht. Die Macher, u.a. sind auch die Basel-Youngsters Morard und Garcon mit dabei, begrüssen dazu am Freitag, den 08. April 2011 Steffi. Place to be, an jenem Wochenende - sag ich jetzt mal so. Tags darauf, am Samstag, den 09. April 2011, wartet das Nordstern mit Guillaume & The Coutu Dumonts sowie The Mole auf. Dick!
Dann heisst es wieder bis Ende April warten, genauer bis zum Freitag, den 29. April 2011, wenn es heisst: Wrong Attitude presents: Norman Nodge. Nach Function (Sandwell Disctrict) der zweite grosse Technokünstler, den die Veranstalter dieser ebenfalls noch jungen Clubnacht an den Rhein holen. Support. Findet statt @ Das Schiff.
Selbstredend gibt's noch zahlreiche weitere Clubnächte in Basel, vor allem, wenn man nicht allzu sehr auf eine gewisse Spielart von House / Techno eingefahren ist. Aus Platz- und Zeitgründen sehe ich auf den Hinweis auf diese anderen Events jedoch einmal ab. Deswegen schon jetzt der Blick nach Zürich.
Zukunft, Cabaret, Exil, Hive, Friedas Büxe oder der Supermarket bieten wieder unheimlich viel an.
Nicht verpassen sollte man meiner Meinung nach jedoch Skudge (live) alongside Chaton und Wandler, Morgan Geist sowie die Idjut Boys, allesamt in der Zukunft. Oder Marcel Dettmann, Steffi und nd_baumecker im Hive. Das könnte sehr spassig werden.
English (short) version: handpicked events, from disco to house to techno. enjoy!
Tampilkan postingan dengan label Zürich. Tampilkan semua postingan
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Ricordo - Keep It Deep Guest Mix
Für den Podcast dieser Woche konnte ich den ehemaligen (Wahl-)Freiburger und neuen Wahl-Züricher Ricordo gewinnen. Er ist neben Kowski das zweite Gesicht der Freiburger Veranstaltungsreihe Deep Station. An diesem Wochenende kümmert er sich um den reibungslosen Ablauf des "Low Mid High - Festivals" im White Rabbit. Es ist ein durch und durch low-key gehaltenes Festival [dementsprechend auch kaum Werbung], in dessen Rahmen die vielfältigsten Aspekte elektronischer Clubmusik und Clubkultur thematisiert werden sollen: Low Mid High Festival @ White Rabbit. Interview mit Ricordo wird dementsprechend nachgeliefert. Der Mix ist übrigens Vinyl only, ohne Nachbearbeitung und so. Viel Spass!
Podcast:
Ricordo - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
Tracklist:
wavetest – like yourself – enterbt
illja rudman – night people – instruments of rapture (garage mix)
bc – magnificent disco – disco deviance (bc edit)
blackjoy – la stache – nrk
house to house – taste my love – clone
prosmuer – the craze – playhouse (dub mix)
italo johnson – untitled/b1 – italo johnson01
ferry ultra – rising up – peppermint jam (soul minority remix)
afmb – backup days – drumpoet
lil tony – mona – running back
levon vincent – solemn days – deconstruct
louie balo – pause – apricot
home park – what a day – enterbt
fcl – more than seven – weplayhouse
james harris – jealous guy – embassy (dub mix)
English (short) version: this week's podcast was compiled and recorded by Ricordo, a former Freiburg-based and now Zurich/Switzerland-based dj and music enthusiast. Alongside his dj partner Kowski, he regularly turns and twists the knobs when spinning together at White Rabbit club, where they host their Deep Station-series.
Mehr im Web:
Ricordo @ MySpace
Ricordo @ Soundcloud
Podcast:
Ricordo - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
Tracklist:
wavetest – like yourself – enterbt
illja rudman – night people – instruments of rapture (garage mix)
bc – magnificent disco – disco deviance (bc edit)
blackjoy – la stache – nrk
house to house – taste my love – clone
prosmuer – the craze – playhouse (dub mix)
italo johnson – untitled/b1 – italo johnson01
ferry ultra – rising up – peppermint jam (soul minority remix)
afmb – backup days – drumpoet
lil tony – mona – running back
levon vincent – solemn days – deconstruct
louie balo – pause – apricot
home park – what a day – enterbt
fcl – more than seven – weplayhouse
james harris – jealous guy – embassy (dub mix)
English (short) version: this week's podcast was compiled and recorded by Ricordo, a former Freiburg-based and now Zurich/Switzerland-based dj and music enthusiast. Alongside his dj partner Kowski, he regularly turns and twists the knobs when spinning together at White Rabbit club, where they host their Deep Station-series.
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Kejeblos - Keep It Deep Guest Mix
Zürich. Zukunft. Dosci. Irgendwann einmal im Verlauf meiner Tätigkeit als Blogger auf keep-it-deep habe ich den Wunsch und Traum geäussert, in Zürich arbeiten zu können und den Freitag als arbeitsfreien Tag zu haben. Denn das Programm der Donnerstagsclubnacht in Zürichs Heimstätte für avancierte und gleichermassen traditionsverpflichtete Clubmusik ist Verlockung und Versuchung zugleich, da sein musikalischer Ansatz doch etwas offener ist, als beispielsweise auf einer "ordinary clubnight" an einem Samstagabend. Residents und Gast-DJs hegen eine tiefe, unverbrüchliche Leidenschaft für Musik (fast) aller Genre und Beatport- sowie sonstige Charts interessieren sie nur peripher. Kejeblos, Guest Mixer der heutigen Woche, gehört seit einiger Zeit zum Kreis der Dosci-Residents, steht in unmittelbarer Verbindung zu dem Musikprojekt Wavetest, und wird ausserdem am kommenden Montag, den 07. Februar 2011 zusammen mit dem Freiburger Shaddy im Waldsee bei tageins an den Decks stehen. Zunächst also Interview, dann Mix. Ihr kennt den Ablauf bereits:
1. Hallo Michi, stell Dich doch bitte selbst kurz vor.
Hallo, Ich heisse Michael Büchel, bin 23 Jahre alt und lebe in Zürich. Ich komme ursprünglich aus dem Fürstentum Liechtenstein und bin aufgrund meines Studiums hier nach Zürich gezogen.
2. Seit einiger Zeit legst Du regelmässig im Club Zukunft in Zürich auf. Beschreibe diesen Club doch einmal für alle Nicht-Züricher in drei Worten.
Liebe zur Musik
3. Du bist unter anderem Resident-DJ der Donnerstags-Clubnacht
"DOSCI". Was erwartet die Nachtschwärmer musikalisch, wenn Du an den Decks stehst?
Sehr schwierige Frage. Das kann im Verlauf des ganzen Abends sehr vieles sein. Ich denke, ich würde es einfach mal als Tanzmusik beschreiben, die sich aus Alt und Neu zusammensetzt.
4. Kannst Du Dich noch erinnern, wie es war, das erste Mal vor Publikum aufzulegen?
Ja, das war in einem Club in Feldkirch Österreich, gleich an der Grenze zu Liechtenstein. Da durfte ich zum ersten Mal ein kleines „Warm Up“ machen. Ich weiss noch, dass ich ziemlich unsicher war, weil ich noch nicht wirklich gut mixen konnte. Es war dann auch ziemlich holprig, aber zum glück waren nicht wirklich viele Leute vor Ort, die ich zum Tanzen bringen musste.
5. Gibt es eine Platte, die Deinen Plattenkoffer seit dieser Zeit nicht mehr verlassen hat? Wenn ja, welche ist es?
Seit dieser Zeit sind sehr viele Platten gekommen und auch gegangen. Aber eine die ich damals schon sehr geliebt habe und heute immer noch oft spiele ist die Downtown Brooklyn Inc. - 10 Jay Street im Spencer Filipsson Experience remix.
6. In Deiner Funktion als DJ bringst Du regelmässig viele Menschen zum tanzen. Wer und welche Musik haben Dich zum ersten Mal zum tanzen gebracht?
Was mich zum ersten mal richtig fasziniert hat war der Detroit Techno Sound, den ich während meiner Schulzeit in Österreich in einer kleinen Bar namens Stone Club kennengelernt habe. Der Besitzer ist schon über 50 und ein ziemlicher Detroit Techno Liebhaber. Als ich zum ersten Mal diese alten Platten gehört habe hat mich das auf jeden fall zum Tanzen gebracht.
7. Wer oder was hat Dich seither musikalisch besonders geprägt und beeinflusst?
Eben dieser Stone Club, den ich oben erwähnt habe, war sehr wichtig. Ich hatte auch später noch die Möglichkeit, dort aufzulegen, und habe in dieser Zeit sehr viel dazu gelernt. Dann natürlich mein Umzug nach Zürich. Hier habe ich so viele Leute kennengelernt, die mich beeinflusst haben und mich jeden Tag auf’s neue beeinflussen. Leute wie Lexx, die Hum Records Crew oder die Drumpoet’s, um nur einige zu nennen, sind immer wieder eine Inspiration, um noch etwas tiefer zu diggen.
8. Du stehst auch hinter dem Projekt "Wavetest", das 2010 mit "For Real" eine 12" auf dem Züricher Label Drumpoet Community veröffentlicht hat. Betreibst Du "Wavetest" alleine? Hast Du Mitstreiter?
Wir sind eine Gruppe bestehend aus vier Leuten, Florin Büchel, Sandro Nardi, David Sele und ich. Wir kommen alle ursprünglich aus Liechtenstein und kennen uns schon seit Ewigkeiten. Es gab schon eine Platte unter dem Namen Late Invitation auf Mathematics und Florin veröffentlicht noch unter dem Namen Contra Communem Opinionem (CCO). Von ihm wird in nächster Zeit einiges kommen. He’s on fire!
9. Wie würdest Du Deine / eure Musik einem gehörlosen Menschen beschreiben?
Wahrscheinlich müsste ich zuerst mal einen Kurs in Gebärdensprache nehmen.
10. Woran arbeitest Du / arbeitet ihr gegenwärtig? Steht für 2011 ein weiteres Release bevor?
Wir arbeiten gerade an verschiedensten Projekten, haben aber noch nicht wirklich an eine Veröffentlichung gedacht. Könnte noch einen Moment dauern bis sich etwas konkretisiert.
11. Pläne für Deine musikalische Zukunft?
Weiter mit Wavetest Musik machen, auflegen und natürlich viele schöne Platten finden.
Hier der Mix:
Kejeblos-Mellau (Keep It Deep Guest Mix) by keep-it-deep
English (short) version: Please welcome Kejeblos from Zurich / Switzerland to the guest mix series. He's a 23 years old vinyl records collecting and crate digging music enthusiast. He regularly presents his findings at club Zukunft. There, he holds a residency at Dosci, a famous thursday club night whose approach to club music is very broad-minded and has already seen artists like DJ Harvey, Alex Barck (Jazzanova), Hunee, Mock & Toof gracing the decks alongside Lexx or Kalabrese (both residents). Kejeblos is also part of Wavetest, a music production group that had its debut on Drumpoet Community last year.
Mehr im Web:
Kejeblos @ MySpace
Wavetest @ Facebook
Wavetest @ Soundcloud
Wavetest @ discogs.com
Dosci Blog
Club Zukunft
1. Hallo Michi, stell Dich doch bitte selbst kurz vor.
Hallo, Ich heisse Michael Büchel, bin 23 Jahre alt und lebe in Zürich. Ich komme ursprünglich aus dem Fürstentum Liechtenstein und bin aufgrund meines Studiums hier nach Zürich gezogen.
2. Seit einiger Zeit legst Du regelmässig im Club Zukunft in Zürich auf. Beschreibe diesen Club doch einmal für alle Nicht-Züricher in drei Worten.
Liebe zur Musik
3. Du bist unter anderem Resident-DJ der Donnerstags-Clubnacht
"DOSCI". Was erwartet die Nachtschwärmer musikalisch, wenn Du an den Decks stehst?
Sehr schwierige Frage. Das kann im Verlauf des ganzen Abends sehr vieles sein. Ich denke, ich würde es einfach mal als Tanzmusik beschreiben, die sich aus Alt und Neu zusammensetzt.
4. Kannst Du Dich noch erinnern, wie es war, das erste Mal vor Publikum aufzulegen?
Ja, das war in einem Club in Feldkirch Österreich, gleich an der Grenze zu Liechtenstein. Da durfte ich zum ersten Mal ein kleines „Warm Up“ machen. Ich weiss noch, dass ich ziemlich unsicher war, weil ich noch nicht wirklich gut mixen konnte. Es war dann auch ziemlich holprig, aber zum glück waren nicht wirklich viele Leute vor Ort, die ich zum Tanzen bringen musste.
5. Gibt es eine Platte, die Deinen Plattenkoffer seit dieser Zeit nicht mehr verlassen hat? Wenn ja, welche ist es?
Seit dieser Zeit sind sehr viele Platten gekommen und auch gegangen. Aber eine die ich damals schon sehr geliebt habe und heute immer noch oft spiele ist die Downtown Brooklyn Inc. - 10 Jay Street im Spencer Filipsson Experience remix.
6. In Deiner Funktion als DJ bringst Du regelmässig viele Menschen zum tanzen. Wer und welche Musik haben Dich zum ersten Mal zum tanzen gebracht?
Was mich zum ersten mal richtig fasziniert hat war der Detroit Techno Sound, den ich während meiner Schulzeit in Österreich in einer kleinen Bar namens Stone Club kennengelernt habe. Der Besitzer ist schon über 50 und ein ziemlicher Detroit Techno Liebhaber. Als ich zum ersten Mal diese alten Platten gehört habe hat mich das auf jeden fall zum Tanzen gebracht.
7. Wer oder was hat Dich seither musikalisch besonders geprägt und beeinflusst?
Eben dieser Stone Club, den ich oben erwähnt habe, war sehr wichtig. Ich hatte auch später noch die Möglichkeit, dort aufzulegen, und habe in dieser Zeit sehr viel dazu gelernt. Dann natürlich mein Umzug nach Zürich. Hier habe ich so viele Leute kennengelernt, die mich beeinflusst haben und mich jeden Tag auf’s neue beeinflussen. Leute wie Lexx, die Hum Records Crew oder die Drumpoet’s, um nur einige zu nennen, sind immer wieder eine Inspiration, um noch etwas tiefer zu diggen.
8. Du stehst auch hinter dem Projekt "Wavetest", das 2010 mit "For Real" eine 12" auf dem Züricher Label Drumpoet Community veröffentlicht hat. Betreibst Du "Wavetest" alleine? Hast Du Mitstreiter?
Wir sind eine Gruppe bestehend aus vier Leuten, Florin Büchel, Sandro Nardi, David Sele und ich. Wir kommen alle ursprünglich aus Liechtenstein und kennen uns schon seit Ewigkeiten. Es gab schon eine Platte unter dem Namen Late Invitation auf Mathematics und Florin veröffentlicht noch unter dem Namen Contra Communem Opinionem (CCO). Von ihm wird in nächster Zeit einiges kommen. He’s on fire!
9. Wie würdest Du Deine / eure Musik einem gehörlosen Menschen beschreiben?
Wahrscheinlich müsste ich zuerst mal einen Kurs in Gebärdensprache nehmen.
10. Woran arbeitest Du / arbeitet ihr gegenwärtig? Steht für 2011 ein weiteres Release bevor?
Wir arbeiten gerade an verschiedensten Projekten, haben aber noch nicht wirklich an eine Veröffentlichung gedacht. Könnte noch einen Moment dauern bis sich etwas konkretisiert.
11. Pläne für Deine musikalische Zukunft?
Weiter mit Wavetest Musik machen, auflegen und natürlich viele schöne Platten finden.
Hier der Mix:
Kejeblos-Mellau (Keep It Deep Guest Mix) by keep-it-deep
English (short) version: Please welcome Kejeblos from Zurich / Switzerland to the guest mix series. He's a 23 years old vinyl records collecting and crate digging music enthusiast. He regularly presents his findings at club Zukunft. There, he holds a residency at Dosci, a famous thursday club night whose approach to club music is very broad-minded and has already seen artists like DJ Harvey, Alex Barck (Jazzanova), Hunee, Mock & Toof gracing the decks alongside Lexx or Kalabrese (both residents). Kejeblos is also part of Wavetest, a music production group that had its debut on Drumpoet Community last year.
Mehr im Web:
Kejeblos @ MySpace
Wavetest @ Facebook
Wavetest @ Soundcloud
Wavetest @ discogs.com
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Club Zukunft
Termine im Februar
Anstrengender Tag heute. Eine ganze Flut an Informationen prasselte heute auf mich ein, die es erst noch zu bündeln und zu verarbeiten gilt. Bis dahin die etwas unkreative Arbeit, ein paar Termine für den Monat Februar vorzustellen. Ist wieder einmal so weit. Unglaublich, wie schnell doch das neue Jahr Fahrt aufgenommen hat.
Los geht's mit meiner (Wahl-)Heimat Freiburg. Zunächst tageins. Im Rahmen der Montagsclubnacht im Waldsee werden am Montag, den 07. Februar 2011 Shaddy und der Züricher Kejeblos das Haus rocken. Eine Woche später, am Montag, den 14. Februar 2011 ist DJ Bertram wieder einmal dort zu Gast. Hat eigentlich immer ganz interessante Platten zwischen House und Techno dabei. Vierzehn Tage später, am Montag, den 28. Februar 2011, feiert das aufgehende Dreigestirn La Rokoko sein Debüt an den Plattentellern des Waldsee. Don't miss!
Somebody Scream wird am Freitag, den 11. Februar ausgetragen, und zwar im Drifter's. Dieses allerdings weist die Veranstaltung auf seinem Flyer für Freitag, den 25. Februar 2011 aus. Was nun?
Einen Tag später, am Samstag den 26. Februar 2011, wird wieder Root Down mit Rainer Trüby ausgetragen. Im Waldsee. Als Gast dabei? Kiko Navarro - Yoruba Records, Nite Grooves, und so weiter.
In der Jackson Pollock Bar wird Rainer Trüby auch am Start sein, zu Hans Dampf. So heisst seine dortige Veranstaltungsreihe, die er mit DJ-Urgestein Ralph Thieme bestreitet. Wer's etwas straighter mag, ist in der JPB im Februar ganz gut aufgehoben...
Irgendeinen Freiburger Termin vergessen?
In Stuttgart geht es morgen, Donnerstag, 03. Februar 2011, mit Thursday's Don't Suit Very Well los. Ansonsten bin ich dieses Mal denkbar schlecht unterrichtet bezüglich interessanter Ausgehtermine. Vielleicht weiss der eine oder andere geneigte Leser aus dem Kessel etwas mehr und schreibt es in die Kommentare.
Tübingens Aushängeschild für gute Musik war Bag of Goodies - eine Veranstaltungsreihe, die von 1995 bis 2005 im Jazzkeller stattfand. Emanuela De Luca und Bobby Mhark treten nun am Samstag, den 19. Februar 2011 gemeinsam im Mancuso auf, um diese Zeiten musikalisch wieder aufleben zu lassen. Mehr Informationen hier oder hier. Daneben geht noch was bei HeartBeat oder Gimme Shelter - man muss in Tübingen nicht nur auf Studi-WG-Parties zu Youtube-Videos feiern gehen.
Karlsruhe wartet im Februar mit Swayzak (am Samstag, den 12. Februar 2011) auf. Sicher ganz interessant, das Rahmenprogramm ist mir jedoch zu minimal, und den Club mag ich auch nicht. Dreizehn Tage später gibt's dann Hendrik Vogel (Nugath), der mit seinem Produzentenpartner den Italiener Marco Effe in die Fächerstadt holt (Freitag, 25. Februar 2011).
Jetzt in die Schweiz. Basel. Das Schiff. Radio Slave am kommenden Freitag, den 4. Februar 2011. Unterstützung kommt u.a. von DJ Le Roi.
Vierzehn Tage später, Freitag, den 18. Februar 2011, steht im Hinterhof Deetron auf dem Programm. Würde sich lohnen, den Laden bei dieser Gelegenheit einmal genauer anzuschauen. Oder bis in den März warten, da verspricht das Clubprogramm zwei interessante Live Acts.
Im Nordstern treffen Seth Troxler und Jeff Mills ein. Und wo wir schon bei Techno sind: das Presswerk im Februar versorgt die Basler einmal mit Thomas Fehlmann (Samstag, 19. Februar 2011) und ein weiteres Mal (Samstag, 26. Februar 2011) mit Ricardo Villalobos. Ricardo im Presswerk - sicher ein Erlebnis, aber die Tür müsste noch viel selektiver sein, als letztes Jahr bei Cassy. Da waren mir zu viele unentspannte Techno-Stresser unterwegs.
Zürich. Zukunft. Lovefingers und Lexx (Donnerstag, 03. Februar 2011), Alton Miller (Samstag, 05. Februar 2011), Lucy (Freitag, 11. Februar 2011), Yosa (Samstag, 19. Februar 2011) und The Revenge (Samstag, 26. Februar 2011). Dazu immer Support und Solo-Nächte der Residents Alex Dallas, Ron Shiller, Kejeblos & Co.
Ein Grund nach Zürich zu fahren wäre sicher auch die Smallville Nacht am Samstag, den 12. Februar 2011 im Cabaret. Julius Steinhoff und Dionne alias The Smallpeople sowie Christopher Rau (live).
Der wild surrende und tanzende Bienenstock, das Hive, feiert auch schon seinen fünften Geburtstag. Mit unter anderem Radio Slave, Trickski, Chopstick und Fritz Kalkbrenner. Tja...
English (short) version: only a handful of dates to enrich your nightlife with amusement...
Los geht's mit meiner (Wahl-)Heimat Freiburg. Zunächst tageins. Im Rahmen der Montagsclubnacht im Waldsee werden am Montag, den 07. Februar 2011 Shaddy und der Züricher Kejeblos das Haus rocken. Eine Woche später, am Montag, den 14. Februar 2011 ist DJ Bertram wieder einmal dort zu Gast. Hat eigentlich immer ganz interessante Platten zwischen House und Techno dabei. Vierzehn Tage später, am Montag, den 28. Februar 2011, feiert das aufgehende Dreigestirn La Rokoko sein Debüt an den Plattentellern des Waldsee. Don't miss!
Somebody Scream wird am Freitag, den 11. Februar ausgetragen, und zwar im Drifter's. Dieses allerdings weist die Veranstaltung auf seinem Flyer für Freitag, den 25. Februar 2011 aus. Was nun?
Einen Tag später, am Samstag den 26. Februar 2011, wird wieder Root Down mit Rainer Trüby ausgetragen. Im Waldsee. Als Gast dabei? Kiko Navarro - Yoruba Records, Nite Grooves, und so weiter.
In der Jackson Pollock Bar wird Rainer Trüby auch am Start sein, zu Hans Dampf. So heisst seine dortige Veranstaltungsreihe, die er mit DJ-Urgestein Ralph Thieme bestreitet. Wer's etwas straighter mag, ist in der JPB im Februar ganz gut aufgehoben...
Irgendeinen Freiburger Termin vergessen?
In Stuttgart geht es morgen, Donnerstag, 03. Februar 2011, mit Thursday's Don't Suit Very Well los. Ansonsten bin ich dieses Mal denkbar schlecht unterrichtet bezüglich interessanter Ausgehtermine. Vielleicht weiss der eine oder andere geneigte Leser aus dem Kessel etwas mehr und schreibt es in die Kommentare.
Tübingens Aushängeschild für gute Musik war Bag of Goodies - eine Veranstaltungsreihe, die von 1995 bis 2005 im Jazzkeller stattfand. Emanuela De Luca und Bobby Mhark treten nun am Samstag, den 19. Februar 2011 gemeinsam im Mancuso auf, um diese Zeiten musikalisch wieder aufleben zu lassen. Mehr Informationen hier oder hier. Daneben geht noch was bei HeartBeat oder Gimme Shelter - man muss in Tübingen nicht nur auf Studi-WG-Parties zu Youtube-Videos feiern gehen.
Karlsruhe wartet im Februar mit Swayzak (am Samstag, den 12. Februar 2011) auf. Sicher ganz interessant, das Rahmenprogramm ist mir jedoch zu minimal, und den Club mag ich auch nicht. Dreizehn Tage später gibt's dann Hendrik Vogel (Nugath), der mit seinem Produzentenpartner den Italiener Marco Effe in die Fächerstadt holt (Freitag, 25. Februar 2011).
Jetzt in die Schweiz. Basel. Das Schiff. Radio Slave am kommenden Freitag, den 4. Februar 2011. Unterstützung kommt u.a. von DJ Le Roi.
Vierzehn Tage später, Freitag, den 18. Februar 2011, steht im Hinterhof Deetron auf dem Programm. Würde sich lohnen, den Laden bei dieser Gelegenheit einmal genauer anzuschauen. Oder bis in den März warten, da verspricht das Clubprogramm zwei interessante Live Acts.
Im Nordstern treffen Seth Troxler und Jeff Mills ein. Und wo wir schon bei Techno sind: das Presswerk im Februar versorgt die Basler einmal mit Thomas Fehlmann (Samstag, 19. Februar 2011) und ein weiteres Mal (Samstag, 26. Februar 2011) mit Ricardo Villalobos. Ricardo im Presswerk - sicher ein Erlebnis, aber die Tür müsste noch viel selektiver sein, als letztes Jahr bei Cassy. Da waren mir zu viele unentspannte Techno-Stresser unterwegs.
Zürich. Zukunft. Lovefingers und Lexx (Donnerstag, 03. Februar 2011), Alton Miller (Samstag, 05. Februar 2011), Lucy (Freitag, 11. Februar 2011), Yosa (Samstag, 19. Februar 2011) und The Revenge (Samstag, 26. Februar 2011). Dazu immer Support und Solo-Nächte der Residents Alex Dallas, Ron Shiller, Kejeblos & Co.
Ein Grund nach Zürich zu fahren wäre sicher auch die Smallville Nacht am Samstag, den 12. Februar 2011 im Cabaret. Julius Steinhoff und Dionne alias The Smallpeople sowie Christopher Rau (live).
Der wild surrende und tanzende Bienenstock, das Hive, feiert auch schon seinen fünften Geburtstag. Mit unter anderem Radio Slave, Trickski, Chopstick und Fritz Kalkbrenner. Tja...
English (short) version: only a handful of dates to enrich your nightlife with amusement...
Gianni Siravo (Azuni) - Keep It Deep Guest Mix
Es war der Sommer 2008. Meine Frustrationshaltung gegenüber House, der zwar stark im Clubkontext verwurzelt aber dennoch nicht allzu sehr abgeschliffen und glatt poliert ist, nahm wieder einmal überhand. In dieser Stimmungslage schlug ein Album mit dem Titel "City Look" auf. Erschienen war es auf dem Schweizer Label Sthlmaudio Recordings, als Urheber und Produzenten wurde ein einzelner Name erwähnt. Azuni. Es enthielt (und enthält auch heute noch) zehn Tracks. Schon der erste, "Miss Brown", löste eine mächtige Begeisterung in mir aus, die in einer quasireligiösen Erneuerung in Sachen House und Club gipfelte. Wieviele solche Erneuerungen ich bis zu jenem Tag, und seit diesem Tag bis heute durchgemacht habe, vermag ich nicht zu benennen. Fest steht jedoch, dass "City Look" in seiner durchschlagenden Kraft über die letzten zwei, drei Jahre hinweg, nichts eingebüsst hat.
Wozu diese Einleitung? Nun, der Guest Mix des heutigen Tages stammt aus dem Hause Azuni, und zwar von Gianni Siravo, einem Teil dieses Produzenten-Duos (w/ Sven Lacoste). Er war schon davor unter dem Alias Sequel auf Label wie Straight Ahead und Sonar Kollektiv unterwegs (gemeinsam mit Roberto Ceschi). Mehr über Gianni Siravo und das Projekt Azuni hier:#
1. Hallo Gianni, Du bist DJ, Produzent, spielst gemeinsam mit Sven Lacoste unter dem Künstler-Alias Azuni. Wie kannst Du Dich künstlerisch am besten ausdrücken? Im Studio, an den Decks,…?
Definitiv im Studio beim musizieren. Im Studio kann ich all meine Emotionen und Stimmungen ausleben und in die Tracks reinfliessen lassen.
2. Lass uns zunächst auf das Projekt Azuni zu sprechen kommen. Gemeinsam mit Sven Lacoste hast Du 2008 euer Debütalbum „City Look“ auf Sthlmaudio veröffentlicht. Wie habt ihr zueinander gefunden?
Wir hatten uns bereits als Teenagers mal flüchtig kennengelernt, das war ca. 1991. Dann haben wir uns viele Jahre aus den Augen verloren bis sich unsere Wege im Jahr 2001 wieder kreuzten. Sven war auch als DJ unterwegs und wir hatten die gleichen Interessen und den ähnlichen Musikgeschmack.
Im 2008 kam Sven dann mit 2 angefangenen House-Tracks auf mich zu und fragte mich ob ich diese Tracks für ihn fertig produzieren könnte. Wir sassen dann 2-3 Monate ins Studio, hatten gerade viel Freude an Housemusik und produzierten noch mehr Tracks zusammen. So ist eigentlich dann das Projekt „Azuni“ entstanden.
3. Euer Album, eure Musik insgesamt, wird gerne in die Schublade „Deep House“ gepackt. Wie würdest Du den Sound von Azuni einem gehörlosen Menschen beschreiben?
Hhmm.. schwierig.. Es ist heutzutage schon schwierig einem normalhörendem Menschen seine eigene Musik zu beschreiben... :) Spontan würde ich der Person vielleicht eine Sonne (für Wärme) ein grosses rotes Herz (für Musik von Herzen) sowie ein paar tanzende Menschen (für Tanzmusik) aufzeichnen.
4. Wer beziehunsweise was sind eure gemeinsamen Vorbilder für Azuni? Sofern es welche gibt: habt ihr zu Beginn eures Projektes versucht, ähnlich (wie die Vorbilder) zu spielen?
Unser gemeinsames Vorbild denke ich ist der Klang einer Housemusik so wie wir ihn kennen, mögen und damit aufgewachsen sind: tiefgründig, roh und ehrlich.
Auf der einen Seite haben wir gewollt und versucht, dieses Vorbild/Aesthetik von Housemusik zu spielen. Auf der anderen Seite ist dieses Vorbild auch Teil von uns und kommt beim kreativen Prozess eines Housetracks automatisch zum zuge.
5. Dem Künstleralbum folgten Veröffentlichungen auf Label wie Drumpoet Community oder Morris Audio nach. Wie wird es weitergehen? Wird es ein weiteres Album von euch geben?
Musik zu planen ist in meinen Augen schwierig, zumindest für uns, die das nicht mehr so ganz ambitioniert angehen wie auch schon. Wir sind einfache Menschen, haben Freude an Housemusik und wenn wiedermal ein paar gute Tracks entstehen, die jemand releasen möchte, dann machen wir das auch gerne. Eigentlich sind wir selber gespannt wie’s weitergehen wird. Ich persönlich würde Azuni als „Wundertüten-Projekt“ bezeichen :).
Es kann gut sein dass wir nochmals ein Album oder 1-2 Maxis machen aber es kann auch sein dass gar nichts mehr von Azuni kommt. Vielleicht kommt etwas unter einem anderen Namen raus, vielleicht auch nicht. Das einzige was ich Dir sagen kann ist das von Azuni noch eine Maxi auf Quintessentials geplant ist die im Frühjahr 2011 erscheinen sollte.
6. Nun zu Dir, Gianni. Du bist schon sehr lange als Produzent unterwegs. So erschienen Stücke, die Du zusammen mit Roberto Ceschi produziert hast, als „Sequel“ auf Sonar Kollektiv und Straight Ahead. Wie bist Du zur Musik gekommen? Was war Deine musikalische Initialzündung?
Ja richtig, Sequel zusammen mit Rob waren meine ersten Produktionen, die auch den Weg zu 12“ Releases und einem Album Release fanden. Mit dem Sequel Projekt bin ich zum erstenmal vom damals „ewigen“ House und Techno weggekommen um einmal in ganz andere Gefilde zu wechseln. Neue Musiklandschaften, Rhythmiken und Stile ausprobieren, das war ne tolle Zeit! Mit Azuni bin ich wieder zurück bei meinen Wurzeln angekommen und kann auch mit ein bisschen Nostalgik diese so geliebte Housemusik ausleben.
Meine Initialzündung war 1988 als ich in der Lokaldisco im DJ-Raum täglich einem älteren DJ zusehen durfte wie er Acid-House auflegte. Das hatte mich fasziniert, ich wollte genau dies auch tun. Bald durfte ich auch sein Vinyl benutzen und üben. Ich meine schon nur das Mischpult damals ein brandneues LEM DM82 (das war heilig), niemand konnte sich damals so ein Mischpult leisten, das gabs nur dort. :) Nur schon an diesen Reglern drehen zu dürfen, das Vinyl dazu, hatten mich, als technikbegeisterten Teenager, mächtig beeindruckt. Und dann noch diese Hammer Musik, flash! Das war für mich dass grösste. Seither konnte ich nicht aufhören.. 3 Jahre später konnte ich mir auch ein Atari mit Cubase, Drummachine und Synthesizer leisten und loslegen. Bin sozusagen ein klassischer Elektronik-Musik-Junge und bin auf diesem Wege zur Musik gekommen.
7. Wer waren beziehungsweise sind Deine persönlichen wichtigsten Vorbilder?
Das Wort Vorbild gefällt mir einfach nicht. Ich bin z.B. riesen Fan von vielen Produzenten und Musikern. Die Liste wäre ewig... In allen Bereichen der Musik! Musik sind Emotionen, Musik sind Inspirationen und ich höre jegliche Musikstile. Das kann einem nur bereichern. Es gibt DJs, die spielen nur einen Stil, das wäre mir viel zu langweilig und eintönig. Ich denke Musik, die mir gefällt und die ich auch sehr gerne privat höre, inspiriert mich automatisch und verankert sich automatisch in meinem Unterbewusstsein.
Bei den eigenen Produktionen kommt dies dann wieder hervor. Ich sehe in all den Musikmenschen von derer Musik ich ein Fan bin nicht wirklich ein Vorbild. Vielmehr schätze, geniesse und respektiere ich Ihre Arbeit lass mich davon inspirieren und versuche immer meinen eigenen Touch in meine Produktionen reinzubringen.
8. Als DJ geht es nicht zuletzt auch um die Auswahl der „richtigen“ Stücke für ein Clubset. Wie unterscheidest Du für Dich eine gute von einer schlechten Platte? Wie bereitest Du Dich auf einen Clubgig vor?
Jede Platte die ich habe finde ich selber gut. Die Frage ist finden die Menschen die Platten in diesem speziellen Club wo ich auflegen werde auch gut? Schwierige Frage.. Grundsätzlich muss für mich eine gute Scheibe/Track Clubfunkionalität aufweisen, sprich das Arrangement muss einfach gehalten sein, nicht zuviele Breaks und nicht zuviel gespielte Instrumente, nicht zu kompliziert und auch nicht zu kopflastig. Das ganze muss dann von einem „fetten“ Beat & Bass gehalten werden. Eigentlich sind die einfachsten, auf den Punkt gebrachten Tracks, die trotz ihrer Einfachheit und Minimalistik eine spezielle Stimmung erzeugen für mich die „guten“ Platten.
Meine Clubsets sind meistens Improvisationen. Also ich bereite mich z.B. technisch nie auf ein DJ Set vor und verlasse mich auf meine 20-jährige Erfahrung. Die einzige Vorbereitung/Anpassung, die ich treffe, ist, dass ich vor dem Gig eine Stil-Selektion der Platten mache, die ich mitnehmen möchte (je nach Club / Event) und packe diese in den Case. Diese Auswahl teile ich mir dann in 3 Sektionen ein (soft/mittel/hard). Somit muss ich nicht zwischen verschiedenen Stilen wechseln und kann im eigenen Stil einfach die Stimmung ändern, wenn ich merke die Leute mögen das nicht so.
Alles andere kann ich gar nicht planen und lasse mich von der momentanen Situation im Club überraschen. Das Set hört sich dann auch nicht so berechnend an und es kommt öfters vor dass es ein „Auf und Ab“ Set wird, manchmal auch ohne grosse Linie, ich mag „Freestyle-Sets“ aber auch „treue-Linie-Sets“.
9. Gibt es Platten, die Du zwar regelmässig mit in den Club nimmst, aber dennoch nicht spielst? Wenn ja: welche sind das?
Ja, meine eigenen Releases. Finde sie im Club immerwieder ungenügend und spiele sie nie.
10. Pläne für Deine (persönliche) musikalische Zukunft?
Keine wirklichen Pläne, schön wäre es noch ein paar Solo-Projekt 12“ und weitere Alben zu releasen. Neben House und Dance Musik auch mal etwas völlig anderes, ruhigeres produzieren. Ansonsten plane ich meine musikalische Zukunft nicht gross. Musik mache ich sowieso. Wenn etwas daraus entsteht gut wenn nicht auch gut. :)
Hier nun der Mix:
Gianni Siravo (Azuni) - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
English (short) version: today's guest mix was compiled and recorded by Zurich / Switzerland DJ and producer Gianni Siravo. You may know him under his moniker Azuni, an electronic music project he started a couple of years ago with Roberto Ceschi. Their pursuit of musical excellence resulted in an artist album on Sthlmaudio Recordings ("City Look") and several EPs on Drumpoet Community and Morris Audio.
Mehr im Web:
Azuni @ MySpace
Azuni - DJ Page @ Resident Advisor
Interview w/ Gianni Siravo & Sven Lacoste @ Tea And Techno Blog
Wozu diese Einleitung? Nun, der Guest Mix des heutigen Tages stammt aus dem Hause Azuni, und zwar von Gianni Siravo, einem Teil dieses Produzenten-Duos (w/ Sven Lacoste). Er war schon davor unter dem Alias Sequel auf Label wie Straight Ahead und Sonar Kollektiv unterwegs (gemeinsam mit Roberto Ceschi). Mehr über Gianni Siravo und das Projekt Azuni hier:#
1. Hallo Gianni, Du bist DJ, Produzent, spielst gemeinsam mit Sven Lacoste unter dem Künstler-Alias Azuni. Wie kannst Du Dich künstlerisch am besten ausdrücken? Im Studio, an den Decks,…?
Definitiv im Studio beim musizieren. Im Studio kann ich all meine Emotionen und Stimmungen ausleben und in die Tracks reinfliessen lassen.
2. Lass uns zunächst auf das Projekt Azuni zu sprechen kommen. Gemeinsam mit Sven Lacoste hast Du 2008 euer Debütalbum „City Look“ auf Sthlmaudio veröffentlicht. Wie habt ihr zueinander gefunden?
Wir hatten uns bereits als Teenagers mal flüchtig kennengelernt, das war ca. 1991. Dann haben wir uns viele Jahre aus den Augen verloren bis sich unsere Wege im Jahr 2001 wieder kreuzten. Sven war auch als DJ unterwegs und wir hatten die gleichen Interessen und den ähnlichen Musikgeschmack.
Im 2008 kam Sven dann mit 2 angefangenen House-Tracks auf mich zu und fragte mich ob ich diese Tracks für ihn fertig produzieren könnte. Wir sassen dann 2-3 Monate ins Studio, hatten gerade viel Freude an Housemusik und produzierten noch mehr Tracks zusammen. So ist eigentlich dann das Projekt „Azuni“ entstanden.
3. Euer Album, eure Musik insgesamt, wird gerne in die Schublade „Deep House“ gepackt. Wie würdest Du den Sound von Azuni einem gehörlosen Menschen beschreiben?
Hhmm.. schwierig.. Es ist heutzutage schon schwierig einem normalhörendem Menschen seine eigene Musik zu beschreiben... :) Spontan würde ich der Person vielleicht eine Sonne (für Wärme) ein grosses rotes Herz (für Musik von Herzen) sowie ein paar tanzende Menschen (für Tanzmusik) aufzeichnen.
4. Wer beziehunsweise was sind eure gemeinsamen Vorbilder für Azuni? Sofern es welche gibt: habt ihr zu Beginn eures Projektes versucht, ähnlich (wie die Vorbilder) zu spielen?
Unser gemeinsames Vorbild denke ich ist der Klang einer Housemusik so wie wir ihn kennen, mögen und damit aufgewachsen sind: tiefgründig, roh und ehrlich.
Auf der einen Seite haben wir gewollt und versucht, dieses Vorbild/Aesthetik von Housemusik zu spielen. Auf der anderen Seite ist dieses Vorbild auch Teil von uns und kommt beim kreativen Prozess eines Housetracks automatisch zum zuge.
5. Dem Künstleralbum folgten Veröffentlichungen auf Label wie Drumpoet Community oder Morris Audio nach. Wie wird es weitergehen? Wird es ein weiteres Album von euch geben?
Musik zu planen ist in meinen Augen schwierig, zumindest für uns, die das nicht mehr so ganz ambitioniert angehen wie auch schon. Wir sind einfache Menschen, haben Freude an Housemusik und wenn wiedermal ein paar gute Tracks entstehen, die jemand releasen möchte, dann machen wir das auch gerne. Eigentlich sind wir selber gespannt wie’s weitergehen wird. Ich persönlich würde Azuni als „Wundertüten-Projekt“ bezeichen :).
Es kann gut sein dass wir nochmals ein Album oder 1-2 Maxis machen aber es kann auch sein dass gar nichts mehr von Azuni kommt. Vielleicht kommt etwas unter einem anderen Namen raus, vielleicht auch nicht. Das einzige was ich Dir sagen kann ist das von Azuni noch eine Maxi auf Quintessentials geplant ist die im Frühjahr 2011 erscheinen sollte.
6. Nun zu Dir, Gianni. Du bist schon sehr lange als Produzent unterwegs. So erschienen Stücke, die Du zusammen mit Roberto Ceschi produziert hast, als „Sequel“ auf Sonar Kollektiv und Straight Ahead. Wie bist Du zur Musik gekommen? Was war Deine musikalische Initialzündung?
Ja richtig, Sequel zusammen mit Rob waren meine ersten Produktionen, die auch den Weg zu 12“ Releases und einem Album Release fanden. Mit dem Sequel Projekt bin ich zum erstenmal vom damals „ewigen“ House und Techno weggekommen um einmal in ganz andere Gefilde zu wechseln. Neue Musiklandschaften, Rhythmiken und Stile ausprobieren, das war ne tolle Zeit! Mit Azuni bin ich wieder zurück bei meinen Wurzeln angekommen und kann auch mit ein bisschen Nostalgik diese so geliebte Housemusik ausleben.
Meine Initialzündung war 1988 als ich in der Lokaldisco im DJ-Raum täglich einem älteren DJ zusehen durfte wie er Acid-House auflegte. Das hatte mich fasziniert, ich wollte genau dies auch tun. Bald durfte ich auch sein Vinyl benutzen und üben. Ich meine schon nur das Mischpult damals ein brandneues LEM DM82 (das war heilig), niemand konnte sich damals so ein Mischpult leisten, das gabs nur dort. :) Nur schon an diesen Reglern drehen zu dürfen, das Vinyl dazu, hatten mich, als technikbegeisterten Teenager, mächtig beeindruckt. Und dann noch diese Hammer Musik, flash! Das war für mich dass grösste. Seither konnte ich nicht aufhören.. 3 Jahre später konnte ich mir auch ein Atari mit Cubase, Drummachine und Synthesizer leisten und loslegen. Bin sozusagen ein klassischer Elektronik-Musik-Junge und bin auf diesem Wege zur Musik gekommen.
7. Wer waren beziehungsweise sind Deine persönlichen wichtigsten Vorbilder?
Das Wort Vorbild gefällt mir einfach nicht. Ich bin z.B. riesen Fan von vielen Produzenten und Musikern. Die Liste wäre ewig... In allen Bereichen der Musik! Musik sind Emotionen, Musik sind Inspirationen und ich höre jegliche Musikstile. Das kann einem nur bereichern. Es gibt DJs, die spielen nur einen Stil, das wäre mir viel zu langweilig und eintönig. Ich denke Musik, die mir gefällt und die ich auch sehr gerne privat höre, inspiriert mich automatisch und verankert sich automatisch in meinem Unterbewusstsein.
Bei den eigenen Produktionen kommt dies dann wieder hervor. Ich sehe in all den Musikmenschen von derer Musik ich ein Fan bin nicht wirklich ein Vorbild. Vielmehr schätze, geniesse und respektiere ich Ihre Arbeit lass mich davon inspirieren und versuche immer meinen eigenen Touch in meine Produktionen reinzubringen.
8. Als DJ geht es nicht zuletzt auch um die Auswahl der „richtigen“ Stücke für ein Clubset. Wie unterscheidest Du für Dich eine gute von einer schlechten Platte? Wie bereitest Du Dich auf einen Clubgig vor?
Jede Platte die ich habe finde ich selber gut. Die Frage ist finden die Menschen die Platten in diesem speziellen Club wo ich auflegen werde auch gut? Schwierige Frage.. Grundsätzlich muss für mich eine gute Scheibe/Track Clubfunkionalität aufweisen, sprich das Arrangement muss einfach gehalten sein, nicht zuviele Breaks und nicht zuviel gespielte Instrumente, nicht zu kompliziert und auch nicht zu kopflastig. Das ganze muss dann von einem „fetten“ Beat & Bass gehalten werden. Eigentlich sind die einfachsten, auf den Punkt gebrachten Tracks, die trotz ihrer Einfachheit und Minimalistik eine spezielle Stimmung erzeugen für mich die „guten“ Platten.
Meine Clubsets sind meistens Improvisationen. Also ich bereite mich z.B. technisch nie auf ein DJ Set vor und verlasse mich auf meine 20-jährige Erfahrung. Die einzige Vorbereitung/Anpassung, die ich treffe, ist, dass ich vor dem Gig eine Stil-Selektion der Platten mache, die ich mitnehmen möchte (je nach Club / Event) und packe diese in den Case. Diese Auswahl teile ich mir dann in 3 Sektionen ein (soft/mittel/hard). Somit muss ich nicht zwischen verschiedenen Stilen wechseln und kann im eigenen Stil einfach die Stimmung ändern, wenn ich merke die Leute mögen das nicht so.
Alles andere kann ich gar nicht planen und lasse mich von der momentanen Situation im Club überraschen. Das Set hört sich dann auch nicht so berechnend an und es kommt öfters vor dass es ein „Auf und Ab“ Set wird, manchmal auch ohne grosse Linie, ich mag „Freestyle-Sets“ aber auch „treue-Linie-Sets“.
9. Gibt es Platten, die Du zwar regelmässig mit in den Club nimmst, aber dennoch nicht spielst? Wenn ja: welche sind das?
Ja, meine eigenen Releases. Finde sie im Club immerwieder ungenügend und spiele sie nie.
10. Pläne für Deine (persönliche) musikalische Zukunft?
Keine wirklichen Pläne, schön wäre es noch ein paar Solo-Projekt 12“ und weitere Alben zu releasen. Neben House und Dance Musik auch mal etwas völlig anderes, ruhigeres produzieren. Ansonsten plane ich meine musikalische Zukunft nicht gross. Musik mache ich sowieso. Wenn etwas daraus entsteht gut wenn nicht auch gut. :)
Hier nun der Mix:
Gianni Siravo (Azuni) - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
English (short) version: today's guest mix was compiled and recorded by Zurich / Switzerland DJ and producer Gianni Siravo. You may know him under his moniker Azuni, an electronic music project he started a couple of years ago with Roberto Ceschi. Their pursuit of musical excellence resulted in an artist album on Sthlmaudio Recordings ("City Look") and several EPs on Drumpoet Community and Morris Audio.
Mehr im Web:
Azuni @ MySpace
Azuni - DJ Page @ Resident Advisor
Interview w/ Gianni Siravo & Sven Lacoste @ Tea And Techno Blog
Termine im Januar
Ein paar Termine für den Monat Januar 2011. Vielleicht laufen wir uns irgendwann irgendwo einmal über den Weg. Who knows?! Wie gewohnt fängt die Übersicht mit meiner - immer noch - Wahlheimat Freiburg im Breisgau an. Die Stadt war und ist ja spätestens seit Hans Nieswandts Büchlein "Plus Minus Acht" als fruchtbringender Boden für Brazil-Dub-Downbeat mit Abstechern zu Trip Hop und Drum'n'Bass, so Mittneunziger-Zeugs halt, bekannt. Bernd Kunz unter dem Künstler-Alias A Forest Mighty Black, Rainer Trüby (Trüby Trio),...
Rainer Trüby lebt und wirkt noch immer in Freiburg, und daher beginnt der Überblick auch mit den Terminen, zu welchen der Compost-Mann an den Plattentellern stehen wird. Das wird zum einen sein am Freitag, den 14. Januar 2011 im Waldsee zu einer Ausgabe von Beats & Öxle. Präsentiert werden ein Weingut aus der Regio sowie Jazz, Soul und Artverwandtes von eben jenem Rainer Trüby sowie Till Maragnoli, Kopf des Projekts Intuit.
Vierzehn Tage später, am Samstag, den 29. Januar 2011, lädt Rainer Trüby wiederum ins Waldsee ein. Zu feiern gibt's das fünfzehnjährige Bestehen seiner Veranstaltunsgreihe Root Down. Aus diesem Anlass hat er den Schweden Mad Mats eingeladen, Aushängeschild des Raw Fusion Clubs in Stockholm. Wer einen Vorgeschmack bekommen möchte auf die Musik, die der Skandinavier - unter anderem - auflegt, sollte einmal das Blog des Schweden aufsuchen und die Mixtapes saugen.
House, Techno und Disco für Non-Hipster wird es am kommenden Montag, den 10. Januar 2011 von Kowski bei tageins geben. Dieser, Kowski, wird voraussichtlich auch am darauffolgenden Freitag, den 14. Januar 2011, gemeinsam mit Shaddy und Agent Schwiech eine weitere Ausgabe der "Somebody Scream" im Drifter's bestreiten.
Auf der Website des White Rabbit ist für Samstag, den 22. Januar 2011, eine Ausgabe der Deep Station vorgesehen. Wurde mal wieder Zeit!
Von Freiburg in die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Da findet am Donnerstag, den 06. Januar 2011 nicht nur das traditionelle Dreikönigstreffen der []-Partei statt, sondern auch eine Sonderausgabe von Thursdays Don't Suit Very Well. Nur acht Tage später finden sich die Jungs der stilvollen Donnerstagsmusik gemeinsam mit der Mild Pitch-Posse, also Dplay, Langenberg und Manuel Tur, aus Anlass einer "Belle Etage" in der H7 Kulturdirektion / Foyer 1. Stock (Rocker 33 Gebäude) ein. Don't miss!
Die übrigen Club-Termine der Landeshauptstadt entnehmt bitte den Internetauftritten der jeweiligen Clubs oder schaut einfach auf kessel.tv vorbei.
Wer in Feier-Reichweite der schwäbischen Stadt Ulm lebt, darf sich schon jetzt auf Samstag, den 15. Januar 2011 freuen. Die Bleepgeeks-Crew lädt zum gepflegten Tanzbeinschwingen mit Thomas Hammannein.
Ab in die Schweiz. Nach Basel. Dass mit der Schliessung des Presswerks auf Ende 2010 zukünftig eine Lücke im Nachtleben der Rheinstadt klaffen wird, versteht sich von selbst. Dieser Institution nachgetrauert werden darf, doch sollte darüber nicht vergessen werden, dass am Freitag, den 14. Januar 2011, Timnah Sommerfeldt, Garçon, Morard und Dominic David Sumner alias Function (Sandwell District) für ein Showcase auf das Schiff eingeladen haben. Dort, auf dem Schiff, werden im Verlauf des Januars neben vielen anderen auch Matthias Tanzmann und Einmusik auftreten.
Den Basler Neevo kann man im Januar nebst Gastauftritt in Zürich (am Samstag, den 08. Januar 2011 im Club Cabaret) im Rahmen einer Love Tempo auf dem NT-Areal, am Freitag, den 21. Januar 2011, hören.
Zudem wird man im Januar 2011 zu Auftritten von Nôze (live) und Joe Goddard (Hot Chip, DJ-Set) im Hinterhof und in der Kaserne abzappeln können.
Zürich (und Umgebung) darf sich im Januar auf Iron Curtis und Baaz freuen. Erstgenannter spielt am Freitag, den 28. Januar 2011 im Cabaret. Der zweite, Baaz, wurde in den Club Supermarket geladen, um dort an der Seite von Azuni die Besucher zum Tanzen zu bringen. Wann? Am Freitag, den 14. Januar 2011. Am selben Abend steht auch Kode9 im Cabaret auf dem Programm. Die Zukunft hat ebenfalls jede Menge interessanter Künstler eingeladen, u.a. Dr. Dunks von Rub'n'Tug sowie John Daly für ein Live Set. Mehr Infos unter Zukunft, Cabaret, Supermarket.
English (short) version: heat up your winter wherever you are in January. Be it in Freiburg, where our region's finest, Kowski, Agent Schwiech and Shaddy will grace the decks on several dates, be it in Stuttgart at a Mild Pitch label night or be it in Switzerland, Zurich or Basel, where you may dance to the music of Iron Curtis, Azuni, Baaz, Kode9, Dr. Dunks (Rub'n'Tug), Function (Sandwell District), etc.
Rainer Trüby lebt und wirkt noch immer in Freiburg, und daher beginnt der Überblick auch mit den Terminen, zu welchen der Compost-Mann an den Plattentellern stehen wird. Das wird zum einen sein am Freitag, den 14. Januar 2011 im Waldsee zu einer Ausgabe von Beats & Öxle. Präsentiert werden ein Weingut aus der Regio sowie Jazz, Soul und Artverwandtes von eben jenem Rainer Trüby sowie Till Maragnoli, Kopf des Projekts Intuit.
Vierzehn Tage später, am Samstag, den 29. Januar 2011, lädt Rainer Trüby wiederum ins Waldsee ein. Zu feiern gibt's das fünfzehnjährige Bestehen seiner Veranstaltunsgreihe Root Down. Aus diesem Anlass hat er den Schweden Mad Mats eingeladen, Aushängeschild des Raw Fusion Clubs in Stockholm. Wer einen Vorgeschmack bekommen möchte auf die Musik, die der Skandinavier - unter anderem - auflegt, sollte einmal das Blog des Schweden aufsuchen und die Mixtapes saugen.
House, Techno und Disco für Non-Hipster wird es am kommenden Montag, den 10. Januar 2011 von Kowski bei tageins geben. Dieser, Kowski, wird voraussichtlich auch am darauffolgenden Freitag, den 14. Januar 2011, gemeinsam mit Shaddy und Agent Schwiech eine weitere Ausgabe der "Somebody Scream" im Drifter's bestreiten.
Auf der Website des White Rabbit ist für Samstag, den 22. Januar 2011, eine Ausgabe der Deep Station vorgesehen. Wurde mal wieder Zeit!
Von Freiburg in die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Da findet am Donnerstag, den 06. Januar 2011 nicht nur das traditionelle Dreikönigstreffen der []-Partei statt, sondern auch eine Sonderausgabe von Thursdays Don't Suit Very Well. Nur acht Tage später finden sich die Jungs der stilvollen Donnerstagsmusik gemeinsam mit der Mild Pitch-Posse, also Dplay, Langenberg und Manuel Tur, aus Anlass einer "Belle Etage" in der H7 Kulturdirektion / Foyer 1. Stock (Rocker 33 Gebäude) ein. Don't miss!
Die übrigen Club-Termine der Landeshauptstadt entnehmt bitte den Internetauftritten der jeweiligen Clubs oder schaut einfach auf kessel.tv vorbei.
Wer in Feier-Reichweite der schwäbischen Stadt Ulm lebt, darf sich schon jetzt auf Samstag, den 15. Januar 2011 freuen. Die Bleepgeeks-Crew lädt zum gepflegten Tanzbeinschwingen mit Thomas Hammannein.
Ab in die Schweiz. Nach Basel. Dass mit der Schliessung des Presswerks auf Ende 2010 zukünftig eine Lücke im Nachtleben der Rheinstadt klaffen wird, versteht sich von selbst. Dieser Institution nachgetrauert werden darf, doch sollte darüber nicht vergessen werden, dass am Freitag, den 14. Januar 2011, Timnah Sommerfeldt, Garçon, Morard und Dominic David Sumner alias Function (Sandwell District) für ein Showcase auf das Schiff eingeladen haben. Dort, auf dem Schiff, werden im Verlauf des Januars neben vielen anderen auch Matthias Tanzmann und Einmusik auftreten.
Den Basler Neevo kann man im Januar nebst Gastauftritt in Zürich (am Samstag, den 08. Januar 2011 im Club Cabaret) im Rahmen einer Love Tempo auf dem NT-Areal, am Freitag, den 21. Januar 2011, hören.
Zudem wird man im Januar 2011 zu Auftritten von Nôze (live) und Joe Goddard (Hot Chip, DJ-Set) im Hinterhof und in der Kaserne abzappeln können.
Zürich (und Umgebung) darf sich im Januar auf Iron Curtis und Baaz freuen. Erstgenannter spielt am Freitag, den 28. Januar 2011 im Cabaret. Der zweite, Baaz, wurde in den Club Supermarket geladen, um dort an der Seite von Azuni die Besucher zum Tanzen zu bringen. Wann? Am Freitag, den 14. Januar 2011. Am selben Abend steht auch Kode9 im Cabaret auf dem Programm. Die Zukunft hat ebenfalls jede Menge interessanter Künstler eingeladen, u.a. Dr. Dunks von Rub'n'Tug sowie John Daly für ein Live Set. Mehr Infos unter Zukunft, Cabaret, Supermarket.
English (short) version: heat up your winter wherever you are in January. Be it in Freiburg, where our region's finest, Kowski, Agent Schwiech and Shaddy will grace the decks on several dates, be it in Stuttgart at a Mild Pitch label night or be it in Switzerland, Zurich or Basel, where you may dance to the music of Iron Curtis, Azuni, Baaz, Kode9, Dr. Dunks (Rub'n'Tug), Function (Sandwell District), etc.
Various Artists - Mini Sampler EP Two Part 1
Ein Mini Sampler mit grossen Tracks, wie ich finde. Auf dieser 12" vereint das Züricher Label Enterbt Records neben Lexx und Wavetest auch eine Reiher unbekannter oder bisher nur selten in Erscheinung getretener Produzenten. Das ist vielleicht nur bedingt richtig, denn hinter "Adventures In Barcelona" verbergen sich der Labelbetreiber Demetrio Giannice persönlich so wie Chez Damier. Dieser Projektname rührt - so vermute ich einmal - daher, dass vor einigen Jahren das Label Enterbt Records eine Clubnacht mit dem legendären DJ und Produzenten Chez Damier auf dem Sonar Festival ausgerichtet hat. Wie auch immer. Bleibt also nur noch Big Mojo, der auf den Namen Cesare Ferioli hört, aus der italienischen Stadt Bologna stammt und dort ein langgedienter DJ ist.
Er, Big Mojo, eröffnet den Mini Sampler mit einem Vocal-Track, "Don't Cry For Me". Eine Standard-Kickdrum schlägt treibend, das catchy Gitarrenlick setzt Akzente, die warmen, nach Rhodes Piano klingenden Pads, federn ab. Die Schweizer Formation Wavetest geht in ihrem Track "Like Yourself" die Tempovorlage mit. Die rollende Klavier-Melodieläufe erfassen einen wie ein orkanartiger Sturm, die kraftvoll kickenden Beats reissen einen mit und locken jeden noch so müden Knochen auf die Tanzfläche. Lexx hingegen überzeugt auf "Soothe Your Soul" mit einem wochenendlich entspannten Groove. Noch vor zwei, drei Jahren hätte ich dazu "Sound Of Zurich" gesagt - leichtherzig und unbekümmert sowie kraftvoll und energiegeladen zugleich. Demetrio Giannice und Chez Damier hingegen bauen ihren Track um eine ruhig fliessende, dynamisch sich steigernde Saxophonmelodie auf - wunderschön!
English (short) version: a small compilation with - imho - great tracks. Swiss handmade house with support from Italy and legendary Chez Damier who appears together with Enterbt Records founder Demetrio Giannice under their "Adventures In Barcelona" moniker. Deep, chunky and funked up house with succulent instrumentals, be it a heavy guitar lick, piano or saxophone. Beautiful!
Cesare Ferioli / Big Mojo @ MySpace
Demetrio Giannice @ MySpace
Lexx @ MySpace
Wavetest @ MySpace
Wavetest @ Facebook
Enterbt Records @ MySpace
Enterbt Records @ Facebook
Kejeblos (Wavetest) - Ovi Mix by WAVETEST
Er, Big Mojo, eröffnet den Mini Sampler mit einem Vocal-Track, "Don't Cry For Me". Eine Standard-Kickdrum schlägt treibend, das catchy Gitarrenlick setzt Akzente, die warmen, nach Rhodes Piano klingenden Pads, federn ab. Die Schweizer Formation Wavetest geht in ihrem Track "Like Yourself" die Tempovorlage mit. Die rollende Klavier-Melodieläufe erfassen einen wie ein orkanartiger Sturm, die kraftvoll kickenden Beats reissen einen mit und locken jeden noch so müden Knochen auf die Tanzfläche. Lexx hingegen überzeugt auf "Soothe Your Soul" mit einem wochenendlich entspannten Groove. Noch vor zwei, drei Jahren hätte ich dazu "Sound Of Zurich" gesagt - leichtherzig und unbekümmert sowie kraftvoll und energiegeladen zugleich. Demetrio Giannice und Chez Damier hingegen bauen ihren Track um eine ruhig fliessende, dynamisch sich steigernde Saxophonmelodie auf - wunderschön!
English (short) version: a small compilation with - imho - great tracks. Swiss handmade house with support from Italy and legendary Chez Damier who appears together with Enterbt Records founder Demetrio Giannice under their "Adventures In Barcelona" moniker. Deep, chunky and funked up house with succulent instrumentals, be it a heavy guitar lick, piano or saxophone. Beautiful!
Cesare Ferioli / Big Mojo @ MySpace
Demetrio Giannice @ MySpace
Lexx @ MySpace
Wavetest @ MySpace
Wavetest @ Facebook
Enterbt Records @ MySpace
Enterbt Records @ Facebook
Kejeblos (Wavetest) - Ovi Mix by WAVETEST
Termine im Dezember
Erster Dezember. Schneefall. Wie sehr liebe ich den schimmernden Kristallglanz und die Stille, die sich über die nächtliche Stadt legen. Am liebsten stünde ich - sofern das heutzutage überhaupt noch möglich ist - auf einem einsamen Berggipfel und betrachtete das sanfte Flockentreiben, das die Umgebung wie mit einem Mantel des Friedens zudeckt. Der Drang, die eigenen vier Wände zu verlassen, ist denn auch einer, der mich am Wochenende weniger in die Clubs denn vielmehr auf tiefverschneite Anhöhen des Schwarzwaldes führt. Neue Schneeschuhe müssen her, und zwar sofort!
Dementsprechend bin ich gar nicht so unglücklich, dass der Ausgehkalender nicht ganz so viele Dates bereithält, die es in den eigenen Terminplaner zu übertragen gilt. Ein bisschen tageins, eine Somebody Scream, und damit hat es sich auch schon.
tageins wird die kommenden Montage von Deejay Hubatsch (früher noch öfters unter dem Pseudonym Uncut unterwegs), Agent Schwiech und Christian Gimbel bestritten. Musikalisch geht's also von (Neo- und Elektro-)Disco / Elektro über klassisch House und Techno bis hin zu Minimal/Tech-House. Immer Montagabend, ab 22 Uhr, im Waldsee.
Die Somebody Scream wird am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden. Wer von den Residents an den Decks stehen wird und ob ein auswärtiger DJ einen Gastauftritt haben wird, ist derzeit noch offen. Mehr Informationen entnehmt der Facebook-Seite, die regelmässig auf den aktuellen Stand gebracht wird.
Tags zuvor, am Freitag, den 17. Dezember 2010, wird Till von Sein in der Jackson Pollock Bar auflegen. Wäre 'ne Überlegung wert, wäre die Angewöhnungszeit an die Jackson Pollock Bar nicht ganz so nervaufreibend und brächte sie keine Leberschaden hervorrufende Nebeneffekte mit sich.
Was sonst so geht (DJ Hike, Rainer Trüby und Ralph Thieme werden im Dezember ebenfalls in der Jackson Pollock Bar spielen), bitte den entsprechenden Facebook- oder MySpace-Auftritten entnehmen oder Subculture zu Rate ziehen.
Stuttgart? Klar, Thursday's Don't Suit Very Well erfreut bereits morgen, Donnerstag, den 02. Dezember 2010, wie gewohnt im kleinen Raum des Rocker33. Der Facebook-Seite der Veranstaltung entnehmt bitte die weiteren Termine, an denen ein TDSVW-DJ an den Wheels Of Steel drehen wird. Wer (immer noch) nicht weiss, was für ein Sound ihn dort - unter anderem - erwartet, höre doch einmal in den Guest Mix des TDSVW-Mitglieds Florian Ehing rein.
Tags darauf, am Freitag, den 03. Dezember 2010, kann man ein weiteres Mal ins Rocker33 einmarschieren. DJ Thomilla und Friction geben ein Stelldichein als Bodymovin'. DJ Friction wird im Dezember auch noch an vielen anderen Locations in und um Stuttgart zu hören sein. Hierfür am besten einen Blick auf seine Facebook-Seite werfen. Vierzehn Tage später, am Freitag, den 17. Dezember 2010, begrüsst das Rocker die Berghain-Residents Ben Klock und Marcel Dettman. Ansonsten halt Kaputtraven und so.
Ein paar Kilomenter neckaraufwärts in Tübingen hostet das Mancuso eine weitere Ausgabe der Gimme Shelter, und zwar ebenfalls am Freitag, den 17. Dezember 2010. Tags darauf feiert der Club auch sein vierjähriges Bestehen, und da ich an jenem besagten Wochenende in Tübingen zu einer Abschieds- und Abschiessparty eingeladen bin, werden wir dort vermutlich auch noch aufschlagen.
In Ulm hält die Bleepgeeks-Crew ein weiteres Mal die Fahne hochwertiger Clubmusik hoch. Für ihr Event, das am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden wird, haben sie Traxx aus Chicago und Npnk aus Dresden eingeladen. Mehr dazu erfahrt ihr mit Sicherheit auf dem Bleepgeeks Blog.
Basel. Das Schiff fährt ganz nett 'was auf für den stilvollen Rave mit DJ Hell, C-Rock (Motorcitysoul), Bruno Pronsato und Björn Wilke. Das Nordstern begrüsst unter anderem Steve Bug, Adultnapper, Matthew Johnson, und ansonsten bin ich diesmal ein wenig unterinformiert.
Zürich. G-Man, DJ Koze, Maurice Fulton, Matias Aguayo, DJ Kaos, Lexx, Kejeblos und - am Donnerstag, den 30. Dezember 2010, der Freiburger DJ Shaddy. Alle in der Zukunft. Das Cabaret bringt u.a. Wareika und Kalabrese zusammen, während im Exil der Hamburger Erobique am Samstag, den 11. Dezember 2010, auftreten wird.
Das war's denn auch schon für das Jahr 2010. Und wer sich wundert, dass kein einziger Hinweis auf eine Silvesterparty aufgenommen wurde: New Years Eve Still Suck!
English (short) version: December. Calm-down time. I'd recommend you going out for a walk and enjoy the fir trees beautifully ensnowed with - hopefully - huge snow in forests than queuing up for a club entry. That's why I did not highlight that many events. Just the most worthy of club music culture. Tageins and Somebody Scream in Freiburg, Thursday's Don't Suit Very Well in Stuttgart besides Ben Klock and Marcel Dettman, and a handful of excellent musicians in Zurich, DJ Koze, Maurice Fulton, and so on. Enjoy!
Dementsprechend bin ich gar nicht so unglücklich, dass der Ausgehkalender nicht ganz so viele Dates bereithält, die es in den eigenen Terminplaner zu übertragen gilt. Ein bisschen tageins, eine Somebody Scream, und damit hat es sich auch schon.
tageins wird die kommenden Montage von Deejay Hubatsch (früher noch öfters unter dem Pseudonym Uncut unterwegs), Agent Schwiech und Christian Gimbel bestritten. Musikalisch geht's also von (Neo- und Elektro-)Disco / Elektro über klassisch House und Techno bis hin zu Minimal/Tech-House. Immer Montagabend, ab 22 Uhr, im Waldsee.
Die Somebody Scream wird am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden. Wer von den Residents an den Decks stehen wird und ob ein auswärtiger DJ einen Gastauftritt haben wird, ist derzeit noch offen. Mehr Informationen entnehmt der Facebook-Seite, die regelmässig auf den aktuellen Stand gebracht wird.
Tags zuvor, am Freitag, den 17. Dezember 2010, wird Till von Sein in der Jackson Pollock Bar auflegen. Wäre 'ne Überlegung wert, wäre die Angewöhnungszeit an die Jackson Pollock Bar nicht ganz so nervaufreibend und brächte sie keine Leberschaden hervorrufende Nebeneffekte mit sich.
Was sonst so geht (DJ Hike, Rainer Trüby und Ralph Thieme werden im Dezember ebenfalls in der Jackson Pollock Bar spielen), bitte den entsprechenden Facebook- oder MySpace-Auftritten entnehmen oder Subculture zu Rate ziehen.
Stuttgart? Klar, Thursday's Don't Suit Very Well erfreut bereits morgen, Donnerstag, den 02. Dezember 2010, wie gewohnt im kleinen Raum des Rocker33. Der Facebook-Seite der Veranstaltung entnehmt bitte die weiteren Termine, an denen ein TDSVW-DJ an den Wheels Of Steel drehen wird. Wer (immer noch) nicht weiss, was für ein Sound ihn dort - unter anderem - erwartet, höre doch einmal in den Guest Mix des TDSVW-Mitglieds Florian Ehing rein.
Tags darauf, am Freitag, den 03. Dezember 2010, kann man ein weiteres Mal ins Rocker33 einmarschieren. DJ Thomilla und Friction geben ein Stelldichein als Bodymovin'. DJ Friction wird im Dezember auch noch an vielen anderen Locations in und um Stuttgart zu hören sein. Hierfür am besten einen Blick auf seine Facebook-Seite werfen. Vierzehn Tage später, am Freitag, den 17. Dezember 2010, begrüsst das Rocker die Berghain-Residents Ben Klock und Marcel Dettman. Ansonsten halt Kaputtraven und so.
Ein paar Kilomenter neckaraufwärts in Tübingen hostet das Mancuso eine weitere Ausgabe der Gimme Shelter, und zwar ebenfalls am Freitag, den 17. Dezember 2010. Tags darauf feiert der Club auch sein vierjähriges Bestehen, und da ich an jenem besagten Wochenende in Tübingen zu einer Abschieds- und Abschiessparty eingeladen bin, werden wir dort vermutlich auch noch aufschlagen.
In Ulm hält die Bleepgeeks-Crew ein weiteres Mal die Fahne hochwertiger Clubmusik hoch. Für ihr Event, das am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden wird, haben sie Traxx aus Chicago und Npnk aus Dresden eingeladen. Mehr dazu erfahrt ihr mit Sicherheit auf dem Bleepgeeks Blog.
Basel. Das Schiff fährt ganz nett 'was auf für den stilvollen Rave mit DJ Hell, C-Rock (Motorcitysoul), Bruno Pronsato und Björn Wilke. Das Nordstern begrüsst unter anderem Steve Bug, Adultnapper, Matthew Johnson, und ansonsten bin ich diesmal ein wenig unterinformiert.
Zürich. G-Man, DJ Koze, Maurice Fulton, Matias Aguayo, DJ Kaos, Lexx, Kejeblos und - am Donnerstag, den 30. Dezember 2010, der Freiburger DJ Shaddy. Alle in der Zukunft. Das Cabaret bringt u.a. Wareika und Kalabrese zusammen, während im Exil der Hamburger Erobique am Samstag, den 11. Dezember 2010, auftreten wird.
Das war's denn auch schon für das Jahr 2010. Und wer sich wundert, dass kein einziger Hinweis auf eine Silvesterparty aufgenommen wurde: New Years Eve Still Suck!
English (short) version: December. Calm-down time. I'd recommend you going out for a walk and enjoy the fir trees beautifully ensnowed with - hopefully - huge snow in forests than queuing up for a club entry. That's why I did not highlight that many events. Just the most worthy of club music culture. Tageins and Somebody Scream in Freiburg, Thursday's Don't Suit Very Well in Stuttgart besides Ben Klock and Marcel Dettman, and a handful of excellent musicians in Zurich, DJ Koze, Maurice Fulton, and so on. Enjoy!
Mixed up monday (41)
![]() |
| http://eddiecolla.wordpress.com/ |
Vom Jazz ganz beseelt, erinnerte ich mich am Wochenende an eine Mixreihe, die ich über das Blog Standard & Grooves entdecken durfte. Sie läuft unter dem Titel "Jazz Funked", und viel mehr Worte von meiner Seite bedarf es schon gar nicht mehr. Tune in!
JAZZ FUNKED by Standard & Groove's
Standard & Grooves - Jazz Funked II
Standard & Grooves - Jazz Funked III
Jazz nicht nur im Titel führt auch das Blog 20jazzfunkgreats. Neben immer wieder sorgfältig zusammen getragenen Perlen der Soul-, Funk-, Disco oder Jazz-Musik und deren Weiterverästelungen erwarten einen dort auch Mixtapes, die nicht minder eklektisch sind. Das neueste enthält jede Menge Boogie-Tracks, Klassiker und Rarities. Der Edit- und Slow Motion-Fan wird allein schon aufgrund des mitverarbeiteten "Do It To The Max" von Xavier freudig in die Luft springen: Speculator - Part 2 - Mix @ 20jazzfunkgreats.
Für einen kurzen Augenblick glaubte ich bereits, dass "das nächste grosse Ding" der westafrikanische Funk- und Disco-Sound der hauptsächlich 70er Jahre werden könnte. Auf manchen Blogs nämlich nahm die Verlinkung entsprechender (mp3-)Inhalte beträchtlich zu. Doch der grosse Massenansturm auf diese Musik und damit einhergehend ihre Weiterverarbeitung in Edits & Co. blieb weitgehend aus - oder ich habe ihn schlichtweg verpasst. Macht auch nichts. Der aus Dublin / Irland stammende gmos, seines Zeichens Plattensammler, DJ und Blogger auf Infinite State Machine, machte sich für Fatty Fatty einmal daran, den nigerianischen "afro-disco-boogie-synth-funk-club"-Sound in eine Mixform zu giessen. Das Ergebnis lässt sich durchaus anhören. Auch mehrmals. gmos - Nigeria Go Survive - Mix @ Fatty Fatty.
Weitere Goldgräber-Mixe finden sich unter Darklorddisco. Wie es der Titel bereits vermuten lässt, dreht sich in diesen Mixtapes alles um die Früchte seltener Obstbäume, lies: seltene, vielleicht sogar wertvolle, stets ein wenig obskure Platten. Ausführliche Tracklists gibt's dort.
Il Suono Scuro Part I @ Darklorddisco
Il Suono Scuro Part II @ Darklorddisco
Il Suono Scuro Part III @ Darklorddisco
Zu dieser Serie passt sehr gut eine weitere Ausgabe unter dem Titel "Happy Mix" auf Alainfinkielkrautrock, wieder eingespielt von Marco Dos Santos: Happy Mix #4 @ Alainfinkielkrautrock. Leider (noch) ohne Tracklist, dafür umso geeigneter für ein herbstabendliches Knobelspiel.
Wie neu oder wie alt der folgende Mix ist, kann ich leider nicht beurteilen. Da sein Urheber jedoch Ende November einen Gig in Berlin haben wird, schadet es meiner Meinung nach nicht, ihn an dieser Stelle einmal zu erwähnen. Vielleicht lesen Musikbegeisterte aus Berlin mit und fühlen sich dadurch bestätigt, sein DJ-Set anzuhören. Die Rede ist von Tiago Miranda, einem DJ und Produzenten aus Portugal. Mit eigenen Tracks war er bereits auf Italians Do It Better oder DFA unterwegs, und Cool In The Pool hält ein Interview sowie einen Mix mit ihm bereit: Tiago - Interview & Mix @ Cool In The Pool.
Weitere Anlaufstelle für auserlesene Mixtapes war und ist Plaid Music. So auch am vergangenen Freitag, als dort ein Mix unter dem Titel "I Only Feel Good With You" veröffentlicht wurde. Anhören und herunterladen lässt er sich sowohl auf dem Blog als auch hier:
I only feel good with you mix by vags/plaidmusic
Ein tiefes Wohlempfinden mit seinen Mixtapes erzielt regelmässig auch der Kanadier Edward "Eddie C" Currelly. Zuletzt stand er für die Podcastreihe Common Cause an den Decks. 'Nuff said! Eddie C - Podcast @ Common Cause.
Immer wieder einmal auf IsoDisco vorbeizuschauen, ist nicht verkehrt, denn auf dem Blog des Belfaster Feier- und Veranstalterkollektivs gibt's ab und an ausgesprochen gute Tapes. Der letzte stammt von einem up and coming DJ und Produzenten, Matthew Kyle, der seit einiger Zeit als (Re-)Editierer und Trackbastler auf Soundcloud sein Unwesen treibt. NuSoul- und Downbeat-House. Was es alles gibt. Egal. Der Mix ist super!
isodisco mix #03: M.K. by isodisco
Inzwischen habe ich ein wenig den Überblick verloren, unter welchen Übernamen Trigger08 oder Veloziped oder DJ Veloziped seine Soundcloud-Accounts mit frischen Mixtapes füttert. Daher an dieser Stelle einmal sein "Yummy Mix" mit Material von Moodymann, Jacob Korn, Nathaniel X Project & Co. Vinyl Only. Ruff Mixed. Yummy!
Yummy Mix by Veloziped
Der folgende Mix wurde mir über Facebook zugetragen. Sein Urheber kommt aus der Region, den Angaben auf seinem Soundcloud-Account zufolge sogar aus Lahr (an dieser Stelle: kennen wir uns persönlich?!), und der Mix beinhaltet ein wenig House gewürzt mit Acid und 80er Jahre Synthie Disco. Durchaus anhörenswert:
10.000 Chrysanthemen by Knartz IV
Die heutige Rundschau abschliessen möchte ich mit einem Mix aus Zürich. Eingespielt hat ihn der Dosci-Resident Kejeblos. Dieser wird Ende des Monats bei Tageins an den Plattentellern stehen. Heute der Mix, in drei Wochen live. Wir sehen uns! Kejeblos - Ovi Mix @ Dosci Blog.
English (short) version: if you have any chance to attend a concert with London based Jazz musicians Portico Quartet, purchase and pick up a ticket, you won't be disappointed! The four musicians impressed me so deeply with their performance that I only know that I was close to a state of trance when they finished with a hypnotic encore. Well, inspired by this concert, I remembered a mix series on a Swiss blog, Standard & Grooves, that is entitled with "Jazz Funked" - and this is what you'll get over there. In general, our this weeks round-up is a little more eclectic, but this is why you can listen to all those mixes at home. Have fun!
Termine im November
Noch zwei Monate, und dann ist auch das Jahr 2010 Geschichte. Ich kann es kaum fassen. Wie der Laubwald wird sich auch der Freiburger Feierkalender nicht mehr ganz so artenreich und farbenfroh präsentieren. Dem Vernehmen nach wird die von mir ins Herz geschlossene Veranstaltungsreihe Somebody Scream noch nicht einmal ihr Einjähriges erleben können. Das wäre sehr zu bedauern, denn die drei Freiburger DJs (Agent Schwiech, Kowski, Shaddy), welche diese Clubnacht ins Leben gerufen haben, haben mit Oliver Hafenbauer, Langenberg, Julius Steinhoff und Tristen als Gast-DJs für ein sehr attraktives Programm gesorgt. Das einmal als Grauschleier am Freiburger Ausgehhimmel.
Wer die Jungs der Somebody Scream-Nacht im November an den Decks erleben möchte, merke sich folgende Termine vor:
Samstag, 20. November 2010, Somebody Scream im Drifter's, mit den Residents, Shaddy und Agent Schwiech.
Samstag, 27. November 2010, Bring The Beat Back mit Agent Schwiech und Kowski in der KGB Bar.
Montag, 29. November 2010, tageins mit Shaddy und zu Gast in Freiburg der Züricher Kejeblos.
Welche Termine stehen noch an?
Zum einen wird Ryan Pilcher am Montag, den 22. November 2010 den tageins musikalisch unterlegen.
Im White Rabbit hält am Samstag, der 13. November 2010 der Strange Life Club Einzug, unter anderem mit Simonis an den Plattentellern.
Ende des Monats, am Samstag, den 27. November 2010 steht dort, im White Rabbit, auch eine Ausgabe der Substance D auf dem Programm, gehostet von Alex Mason. Musikalisch wird's in Richtung Detroit Techno gehen und alles, was darum herum noch so passt.
Ach ja, Rainer Trüby wird am kommenden Samstag, den 06. November 2010 gemeinsam mit Ralph Thieme in der Jackson Pollock Bar das Haus rocken genauso wie am Samstag, den 27. November 2010 gemeinsam mit Richard Dorfmeister das Waldsee zur Root Down. Ein Klassiker. Soweit ich mich erinnern kann, war dies auch die Besetzung an den Decks bei meiner ersten Root Down.
Für gute Musik in Stuttgart schaut doch bitte auf dem Blog von Thursdays Don't Suit Very Well vorbei. Die Jungs, die hinter dieser Veranstaltung stehen, breiten sich allmählich aus, bespielen neben dem Rocker33 auch die eine oder andere Location. Im November haben sie den Freiburger Shaddy sowie den Basler DJ Neevo eingeladen, letzteres wäre doch wirklich einmal wieder Grund und Anlass genug, in Stuttgart zu feiern. An einem Donnerstag (18. November 2010). Wie dekadent!
Tübingen, Freitag, 19. November 2010, Gimme Shelter im Mancuso, und das war's dann vorerst aus dem südwestdeutschen Raum. Wer mehr weiss, bitte in die Kommentare schreiben.
Basel habe ich derzeit gar nicht auf dem Radar, ist auch nicht wirklich etwas dabei, das mich zu einer Reise in die Stadt am Rhein locken könnte. Vielleicht Dinky und Clara Moto im Nordstern, vielleicht Joey Negro in den Basel City Studios, vielleicht Jazzanova (live) im Atlantis?
Stünde ich vor der Entscheidung, nur noch ein einziges Mal in diesem Jahr ausgehen zu dürfen / können, fiele meine Wahl eindeutig auf Samstag, 20. November 2010. An diesem Abend nämlich warten in der Zukunft Alex Dallas, Lexx UND Gerd Janson - eine DJ-Konstellation, die für Musikliebhaber günstiger kaum ausfallen könnte. Da ich an diesem Wochenende jedoch anderweitig leider unabkömmlich bin,... Mehr schreibe ich dazu nicht, zu dick ist schon der Kloss im Hals.
Nun ja. Für Zürich gilt auch weiterhin: die Internetauftritte von Zukunft und Cabaret regelmässig im Auge behalten, und wer mal wieder Lust auf Supermarket bekommt, sollte dieser meiner Meinung nach am Freitag, den 12. November 2010 nachgehen, denn an jenem Abend spielen Chez Damier und die Züricher Demetrio Giannice und Dejan.
Irgendwie bin ich dieser Tage jedoch sehr unmotiviert, was den Gang in den Club betrifft. Hängt, mich selbstanalytisch hinterfragend, vielleicht mit dem eingangs geschilderten mutmasslichen Ende der Veranstaltung Somebody Scream zusammen. Diese meine Stadt des Geistes hat eine Clubmusikkultur...
English (short) version: is it a little sign of boreout that I do not feel like going out and dancing at all? Well, there's still a handful of dates that keep me hangin' out, especially when there are our local DJs Agent Schwiech, Kowski and Ryan Pilcher behind the decks. Check out the dates as listed above. I guess, travelling to Zurich on saturday, the 20th of november, attending the club night with Alex Dallas, Lexx AND Gerd Janson gracing the wheels of steel, will re-raise my spirits.
Wer die Jungs der Somebody Scream-Nacht im November an den Decks erleben möchte, merke sich folgende Termine vor:
Samstag, 20. November 2010, Somebody Scream im Drifter's, mit den Residents, Shaddy und Agent Schwiech.
Samstag, 27. November 2010, Bring The Beat Back mit Agent Schwiech und Kowski in der KGB Bar.
Montag, 29. November 2010, tageins mit Shaddy und zu Gast in Freiburg der Züricher Kejeblos.
Welche Termine stehen noch an?
Zum einen wird Ryan Pilcher am Montag, den 22. November 2010 den tageins musikalisch unterlegen.
Im White Rabbit hält am Samstag, der 13. November 2010 der Strange Life Club Einzug, unter anderem mit Simonis an den Plattentellern.
Ende des Monats, am Samstag, den 27. November 2010 steht dort, im White Rabbit, auch eine Ausgabe der Substance D auf dem Programm, gehostet von Alex Mason. Musikalisch wird's in Richtung Detroit Techno gehen und alles, was darum herum noch so passt.
Ach ja, Rainer Trüby wird am kommenden Samstag, den 06. November 2010 gemeinsam mit Ralph Thieme in der Jackson Pollock Bar das Haus rocken genauso wie am Samstag, den 27. November 2010 gemeinsam mit Richard Dorfmeister das Waldsee zur Root Down. Ein Klassiker. Soweit ich mich erinnern kann, war dies auch die Besetzung an den Decks bei meiner ersten Root Down.
Für gute Musik in Stuttgart schaut doch bitte auf dem Blog von Thursdays Don't Suit Very Well vorbei. Die Jungs, die hinter dieser Veranstaltung stehen, breiten sich allmählich aus, bespielen neben dem Rocker33 auch die eine oder andere Location. Im November haben sie den Freiburger Shaddy sowie den Basler DJ Neevo eingeladen, letzteres wäre doch wirklich einmal wieder Grund und Anlass genug, in Stuttgart zu feiern. An einem Donnerstag (18. November 2010). Wie dekadent!
Tübingen, Freitag, 19. November 2010, Gimme Shelter im Mancuso, und das war's dann vorerst aus dem südwestdeutschen Raum. Wer mehr weiss, bitte in die Kommentare schreiben.
Basel habe ich derzeit gar nicht auf dem Radar, ist auch nicht wirklich etwas dabei, das mich zu einer Reise in die Stadt am Rhein locken könnte. Vielleicht Dinky und Clara Moto im Nordstern, vielleicht Joey Negro in den Basel City Studios, vielleicht Jazzanova (live) im Atlantis?
Stünde ich vor der Entscheidung, nur noch ein einziges Mal in diesem Jahr ausgehen zu dürfen / können, fiele meine Wahl eindeutig auf Samstag, 20. November 2010. An diesem Abend nämlich warten in der Zukunft Alex Dallas, Lexx UND Gerd Janson - eine DJ-Konstellation, die für Musikliebhaber günstiger kaum ausfallen könnte. Da ich an diesem Wochenende jedoch anderweitig leider unabkömmlich bin,... Mehr schreibe ich dazu nicht, zu dick ist schon der Kloss im Hals.
Nun ja. Für Zürich gilt auch weiterhin: die Internetauftritte von Zukunft und Cabaret regelmässig im Auge behalten, und wer mal wieder Lust auf Supermarket bekommt, sollte dieser meiner Meinung nach am Freitag, den 12. November 2010 nachgehen, denn an jenem Abend spielen Chez Damier und die Züricher Demetrio Giannice und Dejan.
Irgendwie bin ich dieser Tage jedoch sehr unmotiviert, was den Gang in den Club betrifft. Hängt, mich selbstanalytisch hinterfragend, vielleicht mit dem eingangs geschilderten mutmasslichen Ende der Veranstaltung Somebody Scream zusammen. Diese meine Stadt des Geistes hat eine Clubmusikkultur...
English (short) version: is it a little sign of boreout that I do not feel like going out and dancing at all? Well, there's still a handful of dates that keep me hangin' out, especially when there are our local DJs Agent Schwiech, Kowski and Ryan Pilcher behind the decks. Check out the dates as listed above. I guess, travelling to Zurich on saturday, the 20th of november, attending the club night with Alex Dallas, Lexx AND Gerd Janson gracing the wheels of steel, will re-raise my spirits.
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Termine im Oktober
Und wieder ist ein Monat rum. Wir schreiben nun Oktober. In Freiburg wird es, da Semesterbeginn und mit Universität, Pädagogischer Hochschule, mit sowohl Evangelischer als auch Katholischer Fachhochschule und einer Musikhochschule an weiterführenden Bildungseinrichtungen nicht gerade arm, wieder mehr als ausreichend Semestereröffnungs- und Studiparties geben.
Nun will ich ja niemandem seinen Spass verderben. Doch für mich gehörten und gehören auch heute noch Parties, auf denen ich zur Begrüssung einen Plastikbecher mit einer giftgrün oder girliepink schillernden, pappsüssen und nach künstlichen schmeckenden Flüssigkeit, in der ausserdem noch ein paar Dosenobststückchen herumschwimmen, mit das Unerträglichste, was es an 'gesellschaftlichen Anlässen' so gibt. Gespielt wird, ab Laptop oder ab zum Teil schon verkratzter CD's 'Musik zum mitsingen', Fetenhits, Partypower und Schlagermix, Songs der 80er und 90er, zu denen die anwesenden Mädels das erste Mal einen Jungen geküsst oder mit ihren besten Freundinnen, in der Jugenddiskothek dazu abgetanzt haben (während zuhause die grosse Schwester mit Schrecken feststellt, dass ihre Makeup-Töpfchen geplündert wurden).
Ein wahrer Albtraum! Dieser erfährt jedoch noch eine Steigerung, wenn man auf eine Feier eingeladen ist, und sich zunächst eine schwere eisenbeschlagene Eichentür öffnet, die keinerlei Abnutzungs- und Gebrauchsspuren aufweist, und man einem milchgesichtigen, schüchtern lächelnden Kerl eine Steintreppe entweder hinab in einen Gewölbekeller oder hinauf in einen weiträumigen hohen Holzsaal folgen muss, in welchem sich Seiten- oder Mittelscheitel tragende Fatzke in Couleur aufhalten. Ganz zu schweigen von den Zigarre rauchenden 'Senioren', denen nur dann ein leises Lächeln über ihr Gesicht huscht, wenn man speichelleckerisch ihre 'Leistungen' bewundert. Oder bewundern muss, denn in solchen Korporationen wird ihnen eine nahezu gottgleiche Stellung eingeräumt. Wohl dem, der sich schon anderweitig verplant hat!
In Freiburg zeigt sich der goldene Monat des Herbstes - bis jetzt - weitaus grauer als erwartet. Eine neue Elektrotanzveranstaltung wird es geben - dann also doch lieber auf'ne Studi-WG-Party. Diese kostet wenigstens keinen Eintritt, und man kann auch noch sein Lieblingsbier mitbringen.
Die Veranstaltungsreihe Somebody Scream legt eine Pause ein, da einige Stamm-DJs des Drifter's ihren Geburtstag feiern und eine Clubnacht zugesagt bekommen haben. Auch Rainer Trübys Root Down ist erst wieder für November angedacht, so wie's aussieht, mit Richard Dorfmeister.
Ein Grund zu Feiern ist jedoch am kommenden Freitag, den 08. Oktober 2010, das dreijährige Bestehen der Deep Station. Ricordo, der Mitgründer dieser kleinen feinen Veranstaltungsreihe, ist wieder zurück in Freiburg, sein Partner in Crime, Kowski, ist hochmotiviert, und daher wird das Pflichttermin für alle, die (Deep) House, (Detroit) Techno, Neuveröffentlichungen und Klassiker, zu schätzen wissen.
In der Jackson Pollock Bar spielen am Samstag, den 09. Oktober 2010, Hendrik Vogel, und drei Wochen später, am Samstag, den 30. Oktober 2010, Hike a.k.a. Whatman. Dieser hat übrigens auf Soundcloud einige dufte Mixe am Start. Checkt die doch einmal aus: Hike a.k.a. Whatman @ Soundcloud.
Ansonsten weiss ich selbst nicht allzu viel. Monika Kruse und Matthias Tanzmann, unterstützt von Freiburgs Minimalelektrotech-Franktion, schon am morgigen Samstag in der Alten Güterbahnhofshalle. Die Headliner spielen jeweils von 02 bis 04 Uhr. Das war's dann auch schon.
Zu Karlsruhe habe ich noch immer keinen Draht, da muss ich einmal stärker die sozialen Netzwerkplattformen in Anspruch nehmen, um aus dieser Stadt Events aufschreiben zu können. Ein Hinweis jedoch: am Samstag, 09. Oktober 2010, gibt sich Robag Wruhme die Ehre im Gotec. Wusste gar nicht, dass er jetzt als "Wighnomy Brother a.k.a. Robag Wruhme" unterwegs ist - bisher dachte ich stets, dass er ausschliesslich als Robag Wruhme touren würde...
Stuttgart gibt Gas wie eh und je, kaputt raven ist schwer angesagt, auch ausserhalb der Clubs. Leider!
Die Jungs von Thursdays Don't Suit Very Well werden öfters einmal zum Einsatz kommen, unter anderem am Freitag, den 08. Oktober 2010, wenn sie gemeinsam mit Self Service Open Art Space zur Belle Etage laden.
Ende des Monats wird in der Schwabenmetropole hoher Besuch aus Hamburg eintreffen. Phillip Sollmann alias Efdemin beglückt die Climax Institutes und bekommt tatkräftige Unterstützung durch den Local Moritz von Pein.
Auf der Südseite des Naturpark Schönbuch, in Tübingen also, werden sich ähnliche Szenarien abspielen wie in Freiburg. Denn das kleine Neckarstädtchen ist ebenfalls ein starker Studi-Magnet. Dennoch lädt DJ Mirano ins Mancuso zur Gimme Shelter, am Samstag, den 09. Oktober 2010, und vierzehn Tage später kann mit Don Jorge auf den Spuren von David Mancuso gewandelt werden. Ob die Jungs von Bumm / Tschack etwas veranstalten, ist mir derzeit noch nicht bekannt.
In Basel treffen in diesem Oktober einige interessante und namhafte Acts ein. Gleich morgen, Samstag, den 02. Oktober 2010, Carl Craig auf dem Schiff.
Tage später, am Freitag, den 08. Oktober 2010, Mark E im Schlachthof. Support kommt von Timnah Sommerfeldt. Keine vierundzwanzig Stunden nach dieser Veranstaltung werden im Nordstern schwere Geschütze aufgefahren. Eli Verveine, Move D und Tobias (live), an der Seite einiger Residents. Kann und darf man sich nicht entgehen lassen.
Für alle, die etwas mehr auf "Bäng!" stehen, lässt das Nordstern an den darauffolgenden Wochenenden Loco Dice, Guido Schneider und Martin Landsky auf die Feiermeute los, genauso wie Ende Oktober die Macher des Gelbes Billett mit Onur Özer aufwarten. Und ins Atlantis kommt der New Yorker Willie Graff.
Ach ja, und einen Besuch auf dem Shift Festival sollte man ebenfalls einplanen. Matthew Herbert, das Moritz von Oswald Trio, u.v.m.
Für die Stadt Zürich sollte ich mir ein kleines Kämmerchen zur Untermiete suchen, denn allein in der Zukunft werden sich jede Menge Plattenleger und Live Acts abwechseln, die ich alle sehr gerne ein erstes Mal oder wiederholt mir anhören möchte. K-Alexi, Trus'Me, A-Mochi (live), Harmonic313 (live), Ark (live), Dor, XDB, und...am Freitag, den 29. Oktober 2010: Patrice Scott UND Keith Worthy. Auch das Cabaret bietet jede Menge elektronisches Spektakel.
Das war's dann auch schon. Wenn ihr Termine habt, von Geheimtipps wisst, ab in die Kommentare damit.
English (short) version: I can't stand those student parties where you are served cheap drinks that cause painful hangover headaches in those who are - normally - hangover-free and where you are exposed to chart-breaking music. This is heart breaking and absolutely nauseating. But it can be topped by being guest at a student's frat party. Hail to those who already know where to spend their weekend nights and money on. If not, check out the dates listed above - at least, the artist's won't disappoint, for sure, and it is up to you to rock the floor.
Nun will ich ja niemandem seinen Spass verderben. Doch für mich gehörten und gehören auch heute noch Parties, auf denen ich zur Begrüssung einen Plastikbecher mit einer giftgrün oder girliepink schillernden, pappsüssen und nach künstlichen schmeckenden Flüssigkeit, in der ausserdem noch ein paar Dosenobststückchen herumschwimmen, mit das Unerträglichste, was es an 'gesellschaftlichen Anlässen' so gibt. Gespielt wird, ab Laptop oder ab zum Teil schon verkratzter CD's 'Musik zum mitsingen', Fetenhits, Partypower und Schlagermix, Songs der 80er und 90er, zu denen die anwesenden Mädels das erste Mal einen Jungen geküsst oder mit ihren besten Freundinnen, in der Jugenddiskothek dazu abgetanzt haben (während zuhause die grosse Schwester mit Schrecken feststellt, dass ihre Makeup-Töpfchen geplündert wurden).
Ein wahrer Albtraum! Dieser erfährt jedoch noch eine Steigerung, wenn man auf eine Feier eingeladen ist, und sich zunächst eine schwere eisenbeschlagene Eichentür öffnet, die keinerlei Abnutzungs- und Gebrauchsspuren aufweist, und man einem milchgesichtigen, schüchtern lächelnden Kerl eine Steintreppe entweder hinab in einen Gewölbekeller oder hinauf in einen weiträumigen hohen Holzsaal folgen muss, in welchem sich Seiten- oder Mittelscheitel tragende Fatzke in Couleur aufhalten. Ganz zu schweigen von den Zigarre rauchenden 'Senioren', denen nur dann ein leises Lächeln über ihr Gesicht huscht, wenn man speichelleckerisch ihre 'Leistungen' bewundert. Oder bewundern muss, denn in solchen Korporationen wird ihnen eine nahezu gottgleiche Stellung eingeräumt. Wohl dem, der sich schon anderweitig verplant hat!
In Freiburg zeigt sich der goldene Monat des Herbstes - bis jetzt - weitaus grauer als erwartet. Eine neue Elektrotanzveranstaltung wird es geben - dann also doch lieber auf'ne Studi-WG-Party. Diese kostet wenigstens keinen Eintritt, und man kann auch noch sein Lieblingsbier mitbringen.
Die Veranstaltungsreihe Somebody Scream legt eine Pause ein, da einige Stamm-DJs des Drifter's ihren Geburtstag feiern und eine Clubnacht zugesagt bekommen haben. Auch Rainer Trübys Root Down ist erst wieder für November angedacht, so wie's aussieht, mit Richard Dorfmeister.
Ein Grund zu Feiern ist jedoch am kommenden Freitag, den 08. Oktober 2010, das dreijährige Bestehen der Deep Station. Ricordo, der Mitgründer dieser kleinen feinen Veranstaltungsreihe, ist wieder zurück in Freiburg, sein Partner in Crime, Kowski, ist hochmotiviert, und daher wird das Pflichttermin für alle, die (Deep) House, (Detroit) Techno, Neuveröffentlichungen und Klassiker, zu schätzen wissen.
In der Jackson Pollock Bar spielen am Samstag, den 09. Oktober 2010, Hendrik Vogel, und drei Wochen später, am Samstag, den 30. Oktober 2010, Hike a.k.a. Whatman. Dieser hat übrigens auf Soundcloud einige dufte Mixe am Start. Checkt die doch einmal aus: Hike a.k.a. Whatman @ Soundcloud.
Ansonsten weiss ich selbst nicht allzu viel. Monika Kruse und Matthias Tanzmann, unterstützt von Freiburgs Minimalelektrotech-Franktion, schon am morgigen Samstag in der Alten Güterbahnhofshalle. Die Headliner spielen jeweils von 02 bis 04 Uhr. Das war's dann auch schon.
Zu Karlsruhe habe ich noch immer keinen Draht, da muss ich einmal stärker die sozialen Netzwerkplattformen in Anspruch nehmen, um aus dieser Stadt Events aufschreiben zu können. Ein Hinweis jedoch: am Samstag, 09. Oktober 2010, gibt sich Robag Wruhme die Ehre im Gotec. Wusste gar nicht, dass er jetzt als "Wighnomy Brother a.k.a. Robag Wruhme" unterwegs ist - bisher dachte ich stets, dass er ausschliesslich als Robag Wruhme touren würde...
Stuttgart gibt Gas wie eh und je, kaputt raven ist schwer angesagt, auch ausserhalb der Clubs. Leider!
Die Jungs von Thursdays Don't Suit Very Well werden öfters einmal zum Einsatz kommen, unter anderem am Freitag, den 08. Oktober 2010, wenn sie gemeinsam mit Self Service Open Art Space zur Belle Etage laden.
Ende des Monats wird in der Schwabenmetropole hoher Besuch aus Hamburg eintreffen. Phillip Sollmann alias Efdemin beglückt die Climax Institutes und bekommt tatkräftige Unterstützung durch den Local Moritz von Pein.
Auf der Südseite des Naturpark Schönbuch, in Tübingen also, werden sich ähnliche Szenarien abspielen wie in Freiburg. Denn das kleine Neckarstädtchen ist ebenfalls ein starker Studi-Magnet. Dennoch lädt DJ Mirano ins Mancuso zur Gimme Shelter, am Samstag, den 09. Oktober 2010, und vierzehn Tage später kann mit Don Jorge auf den Spuren von David Mancuso gewandelt werden. Ob die Jungs von Bumm / Tschack etwas veranstalten, ist mir derzeit noch nicht bekannt.
In Basel treffen in diesem Oktober einige interessante und namhafte Acts ein. Gleich morgen, Samstag, den 02. Oktober 2010, Carl Craig auf dem Schiff.
Tage später, am Freitag, den 08. Oktober 2010, Mark E im Schlachthof. Support kommt von Timnah Sommerfeldt. Keine vierundzwanzig Stunden nach dieser Veranstaltung werden im Nordstern schwere Geschütze aufgefahren. Eli Verveine, Move D und Tobias (live), an der Seite einiger Residents. Kann und darf man sich nicht entgehen lassen.
Für alle, die etwas mehr auf "Bäng!" stehen, lässt das Nordstern an den darauffolgenden Wochenenden Loco Dice, Guido Schneider und Martin Landsky auf die Feiermeute los, genauso wie Ende Oktober die Macher des Gelbes Billett mit Onur Özer aufwarten. Und ins Atlantis kommt der New Yorker Willie Graff.
Ach ja, und einen Besuch auf dem Shift Festival sollte man ebenfalls einplanen. Matthew Herbert, das Moritz von Oswald Trio, u.v.m.
Für die Stadt Zürich sollte ich mir ein kleines Kämmerchen zur Untermiete suchen, denn allein in der Zukunft werden sich jede Menge Plattenleger und Live Acts abwechseln, die ich alle sehr gerne ein erstes Mal oder wiederholt mir anhören möchte. K-Alexi, Trus'Me, A-Mochi (live), Harmonic313 (live), Ark (live), Dor, XDB, und...am Freitag, den 29. Oktober 2010: Patrice Scott UND Keith Worthy. Auch das Cabaret bietet jede Menge elektronisches Spektakel.
Das war's dann auch schon. Wenn ihr Termine habt, von Geheimtipps wisst, ab in die Kommentare damit.
English (short) version: I can't stand those student parties where you are served cheap drinks that cause painful hangover headaches in those who are - normally - hangover-free and where you are exposed to chart-breaking music. This is heart breaking and absolutely nauseating. But it can be topped by being guest at a student's frat party. Hail to those who already know where to spend their weekend nights and money on. If not, check out the dates listed above - at least, the artist's won't disappoint, for sure, and it is up to you to rock the floor.
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Basel,
Carl Craig,
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Willie Graff,
Zürich
Termine im September
Was war das für ein Tag. Die Sonne schien von einem leuchtend blauen Himmel auf Freiburg herab, als ob's die ganzen Regentage der letzten Wochen nie gegeben hätte. Wohl dem, der an diesem Mittwoch mit dem Rennrad von Freiburg aus durch's Markgräfler Land in Richtung Müllheim / Badenweiler durch die Weinberge fahren, der am Augustinerplatz ein gut gekühltes Bier im Freien geniessen konnte, und nicht dazu verdammt war, sein tägliches Arbeitspensum in einem stauberfüllten Innenraum abzuleisten.
Meine derzeitige Verdammnis hat auch ihr Gutes. Ich kam dazu, die neueste Ausgabe der Fabric Mix-Compilation zu hören, die dreiundfünfzigste, für die der britische Technoproduzent und DJ Surgeon verantwortlich zeichnet. Beeindruckt gibt nur ansatzweise mein Empfinden wieder, das sich nach erstmaligem Durchhören einstellte. Passagenweise sägt, rasselt und röhrt und schnaubt der Maschinensound mit einer Urgewalt, die meine schäbigen Kopfhörer an ihre Belastbarkeitsgrenze brachten. Gleich zu Beginn legt Surgeon mit Scubas "Glance" ein tiefes Dubstep-Fundament, auf dessen Grundlage sich die strategische Richtung, welche der britische Techno-Titan mit seinem Fabric Mix einschlägt, nachhaltig und erfolgreich gestalten lässt. Diese, die strategische Richtung, zielt ab auf den Bau zahlreicher Verbindungsbrücken zwischen Dubstep und Techno. Hybridisierung nennt man das wohl - Technno als komplementäre Sequenz von Dubstep, Dubstep als komplementäre Sequenz von Techno. Noch viel mehr könnte ich über diesen Mix schreiben, da der Eintrag jedoch den Terminen für den Monat September gewidmet ist, sei abschliessend nur noch meine liebsten Stelle im Mix verraten: es ist der Übergang zwischen "Hostage" von Mark Broom & James Ruskin über Stephen Browns "Stress Free" hin zu "AM04B1" von Ancient Methods. Könnte ich stundenlang hören, diese Passage.
Wieder mit Freiburg beginnend, muss ich zugeben, dass ich derzeit nicht die geeignete Ansprechperson bin, wenn es um die Beschreibung der Veranstaltungslage im September geht. Das liegt ganz bestimmt nicht am fehlenden Interesse für die örtliche Szene. Freiburg ist eine klassische Studentenstadt, und da ist während der Semesterferien - tendenziell - weniger los.
Gute Nachrichten aus der Ecke Somebody Scream. Diese findet - wie gehabt - im Drifter's statt, und zwar am Samstag, den 18. September 2010. Nach einigen Resident Nights darf - endlich! - wieder einmal ein auswärtiger Gast begrüsst werden, und zwar Tristen (WHITE / Aim) aus Berlin. Yay!
Eine Woche später, am Samstag, den 25. September 2010, steht eine weitere Ausgabe von Rainer Trübys Root Down auf dem Programm. Zu Gast ist André Lodemann, der seit einiger Zeit einen richtigen Lauf im Hinblick auf Releases hat.
Was geht sonst noch? Anscheinend wird Ryan Pilcher am Freitag, den 10. September 2010, im Kamikaze (eigentlich ein furchtbarer Laden, unter anderem der Szene-Treffpunkt der Provinz-Neon-Rave-Kids, mit die schlechteste Soundanlage der Stadt) im Rahmen der Veranstaltung Zimmer840 an den Decks stehen. Und am Samstag, den 18. September 2010, bespielt Hendrik Vogel die Jackson Pollock Bar.
Bei Tageins werden am kommenden Montag, 06. September 2010, der Ex-Freiburger und Schon-Lange-Wahl-Berliner DJ Knigge (Crane AK sowie eine Woche später, am Montag, den 13. September 2010, Kowski an den Plattentellern stehen.
Von Freiburg über Karlsruhe nach Stuttgart. Minimal und Technoid geht es in der Romy S. zu, u.a. mit Marc Houle. Das Rocker 33 serviert u.a. die Kölner Treibstoff-Jungs sowie Kaspar Bjørke und Tomas Barford. Die Webauftritte dieser Clubs sind ja hinreichend bekannt.
Am kommenden Samstag, den 04. September 2010, zeigt sich die ganze Stadt elektronisch aus Anlass des SEMF 2010, des Stuttgart Electronic Music Festivals. Jede Menge Locals und als Headliner Tiefschwarz, Turntablerocker, Chris Liebing, Moonbootica, M.A.N.D.Y.
Wem dies zu straight forward ist, kann sich seine Dosis guter Musik bereits am morgigen Donnerstagabend abholen, und zwar bei Thursday's Don't Suit Very Well. Florian Ehing, Stare und Christian Schiller an den Decks im miniRocker33.
In Tübingen gibt sich - ebenfalls am kommenden Samstag, den 04. September 2010, der Freiburger Ryan Pilcher gemeinsam mit den local heroes Walker und Kandismann im Blauer Turm die Ehre. Aufgestiegen in der Club-Liga, nennt man das wohl :). Dreizehn Tage später, am Freitag, den 17. September 2010, werden Don Jorge und Mirano eine weitere Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe "Gimme Shelter" im Mancuso abfeiern.
Und wer im Osten Baden-Württembergs lebt und beständig Mangel an guter Musik verspürt, findet am Samstag, den 18. September 2010 Abhilfe, denn in Ulm haben die Jungs von Bleepgeeks den Berliner Hunee zu sich eingeladen.
Das war's mit Ba-Wü. Zum Schluss noch ganz kurz in die Schweiz. Für den Monat September habe ich in Basel in Sachen (Deep) House / Disco / (Detroit) Techno noch keine allzu grossen Namen ausfindig machen können. Im Atlantis Kiko Navarro möglicherweise.
Im Nordstern, das am kommenden Wochenende gleich zwei Mal den Saisonbeginn feiert (u.a. mit LTJ Bukem - war in den Mitt- und Spätneunzigern mal mein Drum'n'Bass-Hero), wird am Freitag, den 17. September 2010, der Basler DJ Neevo Support für Titonton Duvanté geben. Einen Tag später wird dieser, Neevo, auch in der Satisfactory im Rahmen der Art You ein Set spielen. Die anderen Locations fahren ein massives Techno- und Elektroprogramm und sind daher nicht weiter von Interesse für dieses Blog.
Zürich wirft wieder einmal die meisten Dates in die Waagschale. War ja klar. In der Zukunft u.a. Thomas Fehlmann live, Kyle Hall, Gilles Peterson, eine Rephlex Night, Redshape und jede Menge Lexx und Kalabrese. Top. Im Cabaret Crowdpleaser, Agnès, Chaton und Dachshund sowie unter anderem auch Sascha Dive. Der Hive Club hat Superpitcher und The Modernist, Matthew Styles und Dinky im Programm stehen, der Supermarket Makam (live), im Exil kann man ebenfalls Lexx und Kalabrese anhören, und es passiert sicher noch sehr viel mehr, was ich hier, zwischen Schwarzwaldtannen sitzend, gar nicht mitbekomme.
Ach, und für den Oktober habe ich schon jetzt so viele Veranstaltungen vorgemerkt, dass es in musikalischer Hinsicht bereits zu dieser Zeit ein goldener ist. Kleiner Wermutstropfen: an einem Wochenende müsste es mich in vier-, wenn nicht fünffacher Ausfertigung geben, um alles mitnehmen zu können. Morgen geht's dann endgültig weiter mit Reviews. Viel zu lange drehen diese schon ihre Warteschleifen.
English (short) version: I can't believe it. August is over, september has only just begun and the time arrived to watch out for new wine ("Neuer Süsser" or, for all my Vienna / Austria associated friends: "Federweisser") and fresh Zwiebelkuchen served warm (onion cake, the literal translation for "Zwiebelkuchen" doesn't sound like it). As it is very easy to get drunk on the new wine, there's nothing better than partying and dance. Therefore a handful of dates in the near future to write down if you happen to be in the south western part of Germany or in Basel / Zurich Switzerland. Don't miss 'em!
Meine derzeitige Verdammnis hat auch ihr Gutes. Ich kam dazu, die neueste Ausgabe der Fabric Mix-Compilation zu hören, die dreiundfünfzigste, für die der britische Technoproduzent und DJ Surgeon verantwortlich zeichnet. Beeindruckt gibt nur ansatzweise mein Empfinden wieder, das sich nach erstmaligem Durchhören einstellte. Passagenweise sägt, rasselt und röhrt und schnaubt der Maschinensound mit einer Urgewalt, die meine schäbigen Kopfhörer an ihre Belastbarkeitsgrenze brachten. Gleich zu Beginn legt Surgeon mit Scubas "Glance" ein tiefes Dubstep-Fundament, auf dessen Grundlage sich die strategische Richtung, welche der britische Techno-Titan mit seinem Fabric Mix einschlägt, nachhaltig und erfolgreich gestalten lässt. Diese, die strategische Richtung, zielt ab auf den Bau zahlreicher Verbindungsbrücken zwischen Dubstep und Techno. Hybridisierung nennt man das wohl - Technno als komplementäre Sequenz von Dubstep, Dubstep als komplementäre Sequenz von Techno. Noch viel mehr könnte ich über diesen Mix schreiben, da der Eintrag jedoch den Terminen für den Monat September gewidmet ist, sei abschliessend nur noch meine liebsten Stelle im Mix verraten: es ist der Übergang zwischen "Hostage" von Mark Broom & James Ruskin über Stephen Browns "Stress Free" hin zu "AM04B1" von Ancient Methods. Könnte ich stundenlang hören, diese Passage.
Wieder mit Freiburg beginnend, muss ich zugeben, dass ich derzeit nicht die geeignete Ansprechperson bin, wenn es um die Beschreibung der Veranstaltungslage im September geht. Das liegt ganz bestimmt nicht am fehlenden Interesse für die örtliche Szene. Freiburg ist eine klassische Studentenstadt, und da ist während der Semesterferien - tendenziell - weniger los.
Gute Nachrichten aus der Ecke Somebody Scream. Diese findet - wie gehabt - im Drifter's statt, und zwar am Samstag, den 18. September 2010. Nach einigen Resident Nights darf - endlich! - wieder einmal ein auswärtiger Gast begrüsst werden, und zwar Tristen (WHITE / Aim) aus Berlin. Yay!
Eine Woche später, am Samstag, den 25. September 2010, steht eine weitere Ausgabe von Rainer Trübys Root Down auf dem Programm. Zu Gast ist André Lodemann, der seit einiger Zeit einen richtigen Lauf im Hinblick auf Releases hat.
Was geht sonst noch? Anscheinend wird Ryan Pilcher am Freitag, den 10. September 2010, im Kamikaze (eigentlich ein furchtbarer Laden, unter anderem der Szene-Treffpunkt der Provinz-Neon-Rave-Kids, mit die schlechteste Soundanlage der Stadt) im Rahmen der Veranstaltung Zimmer840 an den Decks stehen. Und am Samstag, den 18. September 2010, bespielt Hendrik Vogel die Jackson Pollock Bar.
Bei Tageins werden am kommenden Montag, 06. September 2010, der Ex-Freiburger und Schon-Lange-Wahl-Berliner DJ Knigge (Crane AK sowie eine Woche später, am Montag, den 13. September 2010, Kowski an den Plattentellern stehen.
Von Freiburg über Karlsruhe nach Stuttgart. Minimal und Technoid geht es in der Romy S. zu, u.a. mit Marc Houle. Das Rocker 33 serviert u.a. die Kölner Treibstoff-Jungs sowie Kaspar Bjørke und Tomas Barford. Die Webauftritte dieser Clubs sind ja hinreichend bekannt.
Am kommenden Samstag, den 04. September 2010, zeigt sich die ganze Stadt elektronisch aus Anlass des SEMF 2010, des Stuttgart Electronic Music Festivals. Jede Menge Locals und als Headliner Tiefschwarz, Turntablerocker, Chris Liebing, Moonbootica, M.A.N.D.Y.
Wem dies zu straight forward ist, kann sich seine Dosis guter Musik bereits am morgigen Donnerstagabend abholen, und zwar bei Thursday's Don't Suit Very Well. Florian Ehing, Stare und Christian Schiller an den Decks im miniRocker33.
In Tübingen gibt sich - ebenfalls am kommenden Samstag, den 04. September 2010, der Freiburger Ryan Pilcher gemeinsam mit den local heroes Walker und Kandismann im Blauer Turm die Ehre. Aufgestiegen in der Club-Liga, nennt man das wohl :). Dreizehn Tage später, am Freitag, den 17. September 2010, werden Don Jorge und Mirano eine weitere Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe "Gimme Shelter" im Mancuso abfeiern.
Und wer im Osten Baden-Württembergs lebt und beständig Mangel an guter Musik verspürt, findet am Samstag, den 18. September 2010 Abhilfe, denn in Ulm haben die Jungs von Bleepgeeks den Berliner Hunee zu sich eingeladen.
Das war's mit Ba-Wü. Zum Schluss noch ganz kurz in die Schweiz. Für den Monat September habe ich in Basel in Sachen (Deep) House / Disco / (Detroit) Techno noch keine allzu grossen Namen ausfindig machen können. Im Atlantis Kiko Navarro möglicherweise.
Im Nordstern, das am kommenden Wochenende gleich zwei Mal den Saisonbeginn feiert (u.a. mit LTJ Bukem - war in den Mitt- und Spätneunzigern mal mein Drum'n'Bass-Hero), wird am Freitag, den 17. September 2010, der Basler DJ Neevo Support für Titonton Duvanté geben. Einen Tag später wird dieser, Neevo, auch in der Satisfactory im Rahmen der Art You ein Set spielen. Die anderen Locations fahren ein massives Techno- und Elektroprogramm und sind daher nicht weiter von Interesse für dieses Blog.
Zürich wirft wieder einmal die meisten Dates in die Waagschale. War ja klar. In der Zukunft u.a. Thomas Fehlmann live, Kyle Hall, Gilles Peterson, eine Rephlex Night, Redshape und jede Menge Lexx und Kalabrese. Top. Im Cabaret Crowdpleaser, Agnès, Chaton und Dachshund sowie unter anderem auch Sascha Dive. Der Hive Club hat Superpitcher und The Modernist, Matthew Styles und Dinky im Programm stehen, der Supermarket Makam (live), im Exil kann man ebenfalls Lexx und Kalabrese anhören, und es passiert sicher noch sehr viel mehr, was ich hier, zwischen Schwarzwaldtannen sitzend, gar nicht mitbekomme.
Ach, und für den Oktober habe ich schon jetzt so viele Veranstaltungen vorgemerkt, dass es in musikalischer Hinsicht bereits zu dieser Zeit ein goldener ist. Kleiner Wermutstropfen: an einem Wochenende müsste es mich in vier-, wenn nicht fünffacher Ausfertigung geben, um alles mitnehmen zu können. Morgen geht's dann endgültig weiter mit Reviews. Viel zu lange drehen diese schon ihre Warteschleifen.
English (short) version: I can't believe it. August is over, september has only just begun and the time arrived to watch out for new wine ("Neuer Süsser" or, for all my Vienna / Austria associated friends: "Federweisser") and fresh Zwiebelkuchen served warm (onion cake, the literal translation for "Zwiebelkuchen" doesn't sound like it). As it is very easy to get drunk on the new wine, there's nothing better than partying and dance. Therefore a handful of dates in the near future to write down if you happen to be in the south western part of Germany or in Basel / Zurich Switzerland. Don't miss 'em!
Dosci Festival Zürich
DOSCI ist die Donnerstagsdisco im Züricher Club Zukunft. Eine Veranstaltung, die sich dadurch auszeichnet, dass ihre Resident- und Gast-DJs sich freier, offener und ungezwungener über Genregrenzen hinwegsetzen können und durch die sehr oft unberücksichtigten Nischen der (Club-)Musik spielen können. Hier wird verschollenen, längst in Vergessenheit geratenen Disco-, Soul- oder Funkperlen genauso gehuldigt, wie obskurem Pop, Psychedelic-, Kraut- oder Yachtrock. Auch House und Techno haben ihre Daseinsberechtigung, sofern Auswahl und Qualität stimmen.Im Vorfeld und zur diesjährigen Streetparade, die am Samstag, den 15. August 2010 stattfinden wird, setzt die Zukunft von Donnerstag, den 12. August 2010 bis einschliesslich Samstag, den 14. August 2010 mit ihrem DOSCI-Festival einen kleinen Kontrapunkt zum grossen Rave der Limmatstadt. Wobei? Das Wörtchen "rave" bedeutet nicht mehr und nicht weniger als "schwärmen", "rasen", "steil gehen" oder "toben". Und das ganze in substantivierter Form: "Schwärmerei", "Raserei", "Party" und "Rausch". Seien wir ehrlich: wer gerät beim Blick auf das Line Up nicht ins schwärmen? Wer möchte dazu nicht steil gehen? Wer will sich den dargebotenen Klangrausch entgehen lassen? Dieser nämlich wird verursacht durch folgende DJs:
Am Donnerstag, den 12. August 2010, spielen DJ Kaos (DFA, Berlin) sowie Lexx zum Tanze auf.
Tags darauf, am Freitag, den 13. August 2010, begleiten Alex Dallas und Kalabrese die DJ-Legende Harvey durch die Nacht.
Abgerundet wird das DOSCI-Festival am Samstag, den 14. August 2010, mit Prins Thomas und Marcus Worgull, welche tatkräftig unterstützt werden vom Züricher Kejeblos.
In der Bar 3000 werden zudem eine Auswahl Züricher DJs für einen musikalischen Rahmen sorgen.
English (short) version: DOSCI is a clubnight that takes place regularly on thursdays at Zukunft. In its long run (almost five years), its resident- and guest-djs always take an open-minded approach and enjoy themselves and together with their guests a wide range of music that draws from soul, funk, disco to psychedelic, kraut or yacht rock to house and techno. Whereas Zurich will face the Streetparade on Saturday, the 14th August, club Zukunft will host a three day festival to rave in a literal sense. Prepare for an exhausting and exhilarating musical journey with DJ Kaos, DJ Harvey, Prins Thomas and Marcus Worgull, backed by Zukunft head honchos Lexx, Kalabrese, Alex Dallas and Kejeblos.
Mehr im Web:
Dosci Blog
Zukunft
Kejeblos - All World Love Lovers Mix @ Dosci Blog
Lexx - We Love...Folk Ibiza Mix @ Dosci Blog
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