Ein paar Termine für den Monat Januar 2011. Vielleicht laufen wir uns irgendwann irgendwo einmal über den Weg. Who knows?! Wie gewohnt fängt die Übersicht mit meiner - immer noch - Wahlheimat Freiburg im Breisgau an. Die Stadt war und ist ja spätestens seit Hans Nieswandts Büchlein "Plus Minus Acht" als fruchtbringender Boden für Brazil-Dub-Downbeat mit Abstechern zu Trip Hop und Drum'n'Bass, so Mittneunziger-Zeugs halt, bekannt. Bernd Kunz unter dem Künstler-Alias A Forest Mighty Black, Rainer Trüby (Trüby Trio),...
Rainer Trüby lebt und wirkt noch immer in Freiburg, und daher beginnt der Überblick auch mit den Terminen, zu welchen der Compost-Mann an den Plattentellern stehen wird. Das wird zum einen sein am Freitag, den 14. Januar 2011 im Waldsee zu einer Ausgabe von Beats & Öxle. Präsentiert werden ein Weingut aus der Regio sowie Jazz, Soul und Artverwandtes von eben jenem Rainer Trüby sowie Till Maragnoli, Kopf des Projekts Intuit.
Vierzehn Tage später, am Samstag, den 29. Januar 2011, lädt Rainer Trüby wiederum ins Waldsee ein. Zu feiern gibt's das fünfzehnjährige Bestehen seiner Veranstaltunsgreihe Root Down. Aus diesem Anlass hat er den Schweden Mad Mats eingeladen, Aushängeschild des Raw Fusion Clubs in Stockholm. Wer einen Vorgeschmack bekommen möchte auf die Musik, die der Skandinavier - unter anderem - auflegt, sollte einmal das Blog des Schweden aufsuchen und die Mixtapes saugen.
House, Techno und Disco für Non-Hipster wird es am kommenden Montag, den 10. Januar 2011 von Kowski bei tageins geben. Dieser, Kowski, wird voraussichtlich auch am darauffolgenden Freitag, den 14. Januar 2011, gemeinsam mit Shaddy und Agent Schwiech eine weitere Ausgabe der "Somebody Scream" im Drifter's bestreiten.
Auf der Website des White Rabbit ist für Samstag, den 22. Januar 2011, eine Ausgabe der Deep Station vorgesehen. Wurde mal wieder Zeit!
Von Freiburg in die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Da findet am Donnerstag, den 06. Januar 2011 nicht nur das traditionelle Dreikönigstreffen der []-Partei statt, sondern auch eine Sonderausgabe von Thursdays Don't Suit Very Well. Nur acht Tage später finden sich die Jungs der stilvollen Donnerstagsmusik gemeinsam mit der Mild Pitch-Posse, also Dplay, Langenberg und Manuel Tur, aus Anlass einer "Belle Etage" in der H7 Kulturdirektion / Foyer 1. Stock (Rocker 33 Gebäude) ein. Don't miss!
Die übrigen Club-Termine der Landeshauptstadt entnehmt bitte den Internetauftritten der jeweiligen Clubs oder schaut einfach auf kessel.tv vorbei.
Wer in Feier-Reichweite der schwäbischen Stadt Ulm lebt, darf sich schon jetzt auf Samstag, den 15. Januar 2011 freuen. Die Bleepgeeks-Crew lädt zum gepflegten Tanzbeinschwingen mit Thomas Hammannein.
Ab in die Schweiz. Nach Basel. Dass mit der Schliessung des Presswerks auf Ende 2010 zukünftig eine Lücke im Nachtleben der Rheinstadt klaffen wird, versteht sich von selbst. Dieser Institution nachgetrauert werden darf, doch sollte darüber nicht vergessen werden, dass am Freitag, den 14. Januar 2011, Timnah Sommerfeldt, Garçon, Morard und Dominic David Sumner alias Function (Sandwell District) für ein Showcase auf das Schiff eingeladen haben. Dort, auf dem Schiff, werden im Verlauf des Januars neben vielen anderen auch Matthias Tanzmann und Einmusik auftreten.
Den Basler Neevo kann man im Januar nebst Gastauftritt in Zürich (am Samstag, den 08. Januar 2011 im Club Cabaret) im Rahmen einer Love Tempo auf dem NT-Areal, am Freitag, den 21. Januar 2011, hören.
Zudem wird man im Januar 2011 zu Auftritten von Nôze (live) und Joe Goddard (Hot Chip, DJ-Set) im Hinterhof und in der Kaserne abzappeln können.
Zürich (und Umgebung) darf sich im Januar auf Iron Curtis und Baaz freuen. Erstgenannter spielt am Freitag, den 28. Januar 2011 im Cabaret. Der zweite, Baaz, wurde in den Club Supermarket geladen, um dort an der Seite von Azuni die Besucher zum Tanzen zu bringen. Wann? Am Freitag, den 14. Januar 2011. Am selben Abend steht auch Kode9 im Cabaret auf dem Programm. Die Zukunft hat ebenfalls jede Menge interessanter Künstler eingeladen, u.a. Dr. Dunks von Rub'n'Tug sowie John Daly für ein Live Set. Mehr Infos unter Zukunft, Cabaret, Supermarket.
English (short) version: heat up your winter wherever you are in January. Be it in Freiburg, where our region's finest, Kowski, Agent Schwiech and Shaddy will grace the decks on several dates, be it in Stuttgart at a Mild Pitch label night or be it in Switzerland, Zurich or Basel, where you may dance to the music of Iron Curtis, Azuni, Baaz, Kode9, Dr. Dunks (Rub'n'Tug), Function (Sandwell District), etc.
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Iron Curtis - Til You Go EP (Baaz Remix)
Und immer wieder Iron Curtis. Obergrenze offen, oder?
Zunächst gebührte ihm die Ehre, das Debüt des neuen, von Elie Eidelmann gegründeten Labels Jack Off zu bestreiten. "Just Us" heisst die 12", welche zudem mit einem Remix von Falko Brocksieper erscheint. Hierauf bleibt der Wahlberliner DJ und Produzent seiner bis heute entwickelten Herangehensweise an und Interpretation von House treu. Breitwandige, Fahrt in Richtung Ekstase aufnehmende Tracks mit tief rollenden Bässen und einer Rhythmusführung, die er nur vom guten alten Jack erlernt haben kann. Falko Brocksieper lässt sich - so scheint es - von einer süss lächelnden Absinth-Fee an der Hand nehmen, mit deren Hilfe er "Favonian" ein fein flirrendes Elektronik-Soundgewebe auf den Leib webt.
Doch eigentlich geht es hier um die "Til You Go EP". Erschienen ist sie auf Morris Audio. Wenn ich mich dabei einmal eines Klischeebildes bedienen darf, so steht dieses Label für dieselben Charaktereigenschaften, wie man sie gerne mit dem Land in Verbindung bringt, in welchem Morris Audio seinen Sitz hat, die Schweiz: Zurückhaltung, Sachlichkeit, Nüchternheit, höchste Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit. Blickt man einmal auf die schier endlos lange Liste der Produzenten, die über die letzten Jahre auf Morris Audio veröffentlicht haben, lassen sich diese Eigenschaften ohne Abstriche auf sie und ihre Werke übertragen, ob das nun ein Tom Clark, Dub Taylor oder Jackmate ist, die in den Anfangstagen jede Menge Output lieferten, oder ob das Kris Wadsworth, Burnski oder Ekkohaus sind.
In diesen Produzentenkreis stösst nun Iron Curtis mit seiner "Til You Go EP" vor und drückt ihm mit Tracks, die von einem dicken Bassgroove angetrieben werden, seinen Stempel auf. Dazu noch ein Remix von Baaz, der mit seiner Arbeit den Geist des Beatdown heraufbeschwört. Killer!
English (short) version: Iron Curtis makes it a super-fertile autumn for house music with his most recent 12", one for Jack Off Recordings, one for Morris Audio. Expect a handful of tunes that grew up on a well-nourished soil which is Iron Curtis' healthy mix of experience and talent. Don't miss the outstanding remixes by Falko Brocksieper and Baaz that give the record double-strength.
Mehr im Web:
Iron Curtis @ MySpaceA
Iron Curtis @ Soundcloud
Falko Brocksieper @ MySpace
Falko Brocksieper @ Soundcloud
Jack Off Records @ Soundcloud
Baaz @ MySpace
Baaz @ Facebook
Baaz @ Soundcloud
Morris Audio @ MySpace
Zunächst gebührte ihm die Ehre, das Debüt des neuen, von Elie Eidelmann gegründeten Labels Jack Off zu bestreiten. "Just Us" heisst die 12", welche zudem mit einem Remix von Falko Brocksieper erscheint. Hierauf bleibt der Wahlberliner DJ und Produzent seiner bis heute entwickelten Herangehensweise an und Interpretation von House treu. Breitwandige, Fahrt in Richtung Ekstase aufnehmende Tracks mit tief rollenden Bässen und einer Rhythmusführung, die er nur vom guten alten Jack erlernt haben kann. Falko Brocksieper lässt sich - so scheint es - von einer süss lächelnden Absinth-Fee an der Hand nehmen, mit deren Hilfe er "Favonian" ein fein flirrendes Elektronik-Soundgewebe auf den Leib webt.
Doch eigentlich geht es hier um die "Til You Go EP". Erschienen ist sie auf Morris Audio. Wenn ich mich dabei einmal eines Klischeebildes bedienen darf, so steht dieses Label für dieselben Charaktereigenschaften, wie man sie gerne mit dem Land in Verbindung bringt, in welchem Morris Audio seinen Sitz hat, die Schweiz: Zurückhaltung, Sachlichkeit, Nüchternheit, höchste Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit. Blickt man einmal auf die schier endlos lange Liste der Produzenten, die über die letzten Jahre auf Morris Audio veröffentlicht haben, lassen sich diese Eigenschaften ohne Abstriche auf sie und ihre Werke übertragen, ob das nun ein Tom Clark, Dub Taylor oder Jackmate ist, die in den Anfangstagen jede Menge Output lieferten, oder ob das Kris Wadsworth, Burnski oder Ekkohaus sind.
In diesen Produzentenkreis stösst nun Iron Curtis mit seiner "Til You Go EP" vor und drückt ihm mit Tracks, die von einem dicken Bassgroove angetrieben werden, seinen Stempel auf. Dazu noch ein Remix von Baaz, der mit seiner Arbeit den Geist des Beatdown heraufbeschwört. Killer!
English (short) version: Iron Curtis makes it a super-fertile autumn for house music with his most recent 12", one for Jack Off Recordings, one for Morris Audio. Expect a handful of tunes that grew up on a well-nourished soil which is Iron Curtis' healthy mix of experience and talent. Don't miss the outstanding remixes by Falko Brocksieper and Baaz that give the record double-strength.
Mehr im Web:
Iron Curtis @ MySpaceA
Iron Curtis @ Soundcloud
Falko Brocksieper @ MySpace
Falko Brocksieper @ Soundcloud
Jack Off Records @ Soundcloud
Baaz @ MySpace
Baaz @ Facebook
Baaz @ Soundcloud
Morris Audio @ MySpace
Baaz - All The Way
Mit der fünfzehnten 12" ist Quintessentials nun wirklich den Kinderschuhen entwachsen und steckt mitten in der Pubertätsphase. Höchste Zeit also, für ein Sublabel, oder? Ich hoffe nicht, denn ein solcher Entscheidungsschritt hin zu einem Ausbau des Labels, hin zu einer Angebotsverbreiterung, taugt meiner Meinung nach nicht viel, wenn auf dem Sublabel - über kurz oder lang - derselbe Kram rausgehauen wird, wie ihn das Mutterschiff bereits im Frachtraum transportiert. Eine Entwicklung, wie man sie bei so manchem Imprint und dessen Sublabel feststellen konnte. Von Diversifikation war nur noch ganz an der Oberfläche etwas zu verspüren, wenn überhaupt.Zurück zu unserem pubertierenden Quintessentials-Imprint, das - Gott sei Dank - weder stürmisch wie ein Wirbelwind durch die tiefen House-Gewässer tobt, noch eine sanfte Rebellionsbrise aufkommen lässt. Kein Abstecher in experimentalelektronische Gefilde, kein Disco-Ausflug. Mit gutem Gewissen lässt sich für seine Veröffentlichungspolitik der Slogan anführen, mit welchem der Schweizer Mineralwasserhersteller Valser Mineralquellen AG eine Zeitlang seine Produkte bewarb: "Alles wird besser, Valser bleibt gut." Auch Quintessentials bleibt gut, und das nicht zuletzt durch eine neue Platte aus dem Hause Baaz, denn so etwas Gutes kann man einfach nicht, oder nur schwer besser machen. Da sind wir uns doch einig, oder?
Ein Wort noch zu Valser und seiner Marketingpolitik. Auch bei diesem Unternehmen ereignete sich das - wohl - Unvermeidbare, nämlich die Übernahme durch den Konzern-Kraken Coca Cola. Kaum dass sie den traditionsreichen Mineralwasserhersteller inkorporiert hatten, verordnete die nun übergeordnete Marketingabteilung etwas, das man als "Relaunch" bezeichnet. Das Konzept, die eigenen Produkte mit selbstkritischem Humor, leiser Ironie sowie starkem Regionalbezug zur St. Petersquelle, aus der das Mineralwasser sprudelt, sowie dem Gebirge, wurde über Bord gekippt. Die Marketing-Diktion, welche das ach so kreative Think Tank für die Zukunft vorgab, verordnete, in die nächsten Kampagnen Dinge wie eine blonde Frau, ein Pärchen, Strand und weiss der Teufel was alles noch reinzupacken, all so ein Scheiss, der völlig sinn- und sachfremd war und so überhaupt nichts mit dem Produkt an sich, der Region, dem Charakterkern eben, zu tun hatte. Aber das nennt sich dann kreativ. Zum Schluss noch dies: ein paar Jahre später musste die Marketingabteilung zähneknirschend sich eingestehen, dass ihr "Relaunch" für'n Arsch war. Coca Cola - und seine Marketingabteilung - SUCK COCKS!
Doch nun endlich zurück zu Baaz und seiner Killer-EP. Der seit einiger Zeit von Berlin aus agierende DJ und Produzent eröffnet sein Werk mit einem stark vorwärts bouncenden 4/4-Rhythmus, unterstützt von einer fulminanten Power Percussion. Warme Chord Pads federn den Track leicht ab, welcher sich insgesamt an den Vorgaben der alten House-Schule orientiert - "Pean For The Masters" eben. "Are You" sorgt für Entschleunigung, ohne dabei sedativ, also einschläfernd, zu wirken. Bestechend, der Hi Hat-/Becken-Shuffle Groove und das sanft gestrichene Trommelwerk im Hintergrund. Es ist die Art von Track, welche einen zu Beginn sanft und dennoch bestimmt an der Hand nimmt und in Richtung Tanzfläche mitzieht - jedenfalls so Nasen wie mich, die bei 125 bpm aussteigen. Zu den B-Seiten Tracks gibt es eigentlich nur einen Satz zu schreiben: "Bringing the moodiness to the fore!" (Vielen Dank an Per Bojsen-Moller für diese Satzschöpfung) Klassisch gereifte Kickdrums mit wundervoll ausgewogenen Basslines, geschmacksintensive, harmonische Synth-Pattern, durchzogen von Vocalfragmenten. Super!
English (short) version: what's the difference between good house music and great house music? Try to get some Baaz on your decks and you'll know it when you hear it. It's not the sort of throw-your-motherfuckin'-hands-up-in-the-air stuff - no one needs it - but his four tunes keep all da real fellas bouncing in the club, all believers in the seed of Jack. Please, Baaz, bless us all with another EP soon!
Mehr im Web:
Baaz @ MySpace
Baaz @ Soundcloud
Quintessentials @ MySpace
Random Circuits Mix 05 Baaz by randomcircuits
Podcast for Technique.org.uk. by Baaz
Mixed up monday (16)
Alles andere als wonnig zeigte sich an diesem Montag der Mai. Viele Worte lesen mag man da nicht wirklich. Daher umgehend Musik, die einen vergessen lässt, dass man einen solchen Montagabend auch auf einer noch tageswarmen Terrasse oder unter dem mittlerweile vollständig ausgewachsenen, dichten Blätterdach eines Biergartens verbringen könnte.Das englischsprachige (Online-)Magazin Datatransmission hat für seine von mir nur höchst selten beachtete Podcast-Reihe keinen geringeren als Kerri Chandler verpflichtet, einen Mix für die Ausgabe der vergangenen Woche einzuspielen. Über achtzig Minuten House, wie man es von Mr. Kaoz erwartet. Check it:
Kerri Chandler - DTPodcast 104 by djmixes
Schon etwas länger her ist, dass eine weitere Legende der House Musik, Larry Heard, für die Jungs der Wiener Deep House Mafia einen Beitrag für deren Radio Shows abgeliefert hat. Gemeinsam mit den Innervisions-Mann Marcus Worgull teilte er sich die Sendezeit. Beide Mixe sind auf der Webseite der Deep House Mafia schon seit eh und je zum anhören vorhanden, als Download gibt es Larry Heards Mix bei Soundcloud-User r_co. Wo sonst?!
Larry Heard - Deep House Mafia Radio Show - 05-02-2010 by R_co
Für Whatpeopleplay exklusiv eingespielt hat vor vierzehn Tagen der Franzose Ark einen Mix, den ich sehr gerne als ausgezeichnet bezeichnen möchte, wenn er nicht gegen Ende hin diesen unsäglichen Stonebridge Remix des meiner Meinung nach grauenhaften Robin S-Stückes "Show Me Love" gespielt hätte. Anyway. Diesen Track hinwegdenken, und der Mix ist gut:
#21 | That's Ark! Exclusive DJ Mix 16.04.2010 by whatpeopleplay
Auf der niederländischen Plattform djbroadcast.nl gab es in der vergangenen Woche eine weitere Ausgabe ihrer Podcast-Serie. Dieses Mal mit Benny Rodrigues an den Plattentellern, der mit Tracks von Tevo Howard, Christopher Rau, Lowtec oder Morphosis eine wundervolle Auswahl an analogem Maschinensoul spielt. Don't miss: Benny Rodrigues @ djbroadcast.nl.
Bei Audiofamilies bin ich auf den hervorragenden Podcast des Secretsundaze-Machers, Two Armadillos-Mitglied und Agentur-Mitgründers Giles Smith gestossen. Feine House Tunes von Vincent Halliburton, Moodymann, Kerri Chandler oder Giles Smith selbst. Recommended! Giles Smith @ Audiofamilies.
Für den nächsten Mix stand Baaz an den Turntables. Abgeliefert hat er ihn für die Clubnacht Technique in Leeds / UK. Zu finden unter Baaz Podcast @ Technique oder hier:
Podcast for Technique.org.uk. by Baaz
In discoidere Gefilde tauchen wir mit den folgenden Mixen. Zum einen hat der in Meran / Italien beheimatete DJ Veloziped wieder einmal einen ausgezeichneten vinyl only Mix für Mixtapes From The Alps eingespielt. Linström, John Talabot, Woolfy vs. Projections und viele andere mehr. Recommended!
Love Fire Mix by Veloziped
Mr. Duff Disco veröffentlichte vor ein paar Tagen den zweiten Teil seines Podcasts für April, lässt aber mit einer Tracklist auf sich warten. Don't miss:
Duff Disco - April Mix (2nd Hour) by duffdisco
Eine ganze Menge Material des mysteriösen Duff Disco-Mannes beinhaltet die Maiausgabe von Local Zeros, wie man es von einem Downtempodiscofunk-Mix eben so erwartet:
Local Zeros May Mix by Local Zeros
Und in gewisser Weise das Beste zuletzt: Gavin Sutherland alias Fudge Fingas on mixing duties für Resident Advisor. Massive! Fudge Fingas @ Resident Advisor.
English (short) version: in this weeks mix selection, you'll find podcasts compiled and recorded by Kerri Chandler (for Datatransmission), Larry Heard (for Vienna / Austria based Deep House Mafia) and Frenchman Ark (for Whatpeopleplay) alongside deep shit by Giles Smith, Benny Rodrigues, Baaz and some disco tinged mixes by Duff Disco, Local Zeros and Meran / Italy based music and vinyl loving Veloziped. The best comes last: Fudge Fingas on this weeks Resident Advisor podcast. Have fun!
Baaz - Woodland Drive EP
Baaz, der Würzburger DJ, Produzent und gewissermassen Feature-Stammgast auf keep-it-deep (http://keep-it-deep.blogspot.com/2009/06/baaz-pass-it-on-ep.html, http://keep-it-deep.blogspot.com/2008/07/baaz-you-some-ep.html,...) führt auf "Woodland Drive", seiner neuesten 12" für Sthmlaudio Recordings eindrücklich vor, wie man zwei auf den ersten Blick (und für manchen Scheuklappenträger gänzlich) als unvereinbar geltende Stilrichtungen zusammenbringt, deren Kerngehalt meines Erachtens jedoch derselbe ist: rauer harter Funk, zartschmelzender Soul, Black Music eben.So serviert Baaz zunächst in gewohnter Manier zwei House-Tracks, "Sink" auf der A-Seite und "It's Gone" auf der B-Seite. Mit einem zeitgemäss organischen und perkussiven Groove kickt hier der Würzburger nach vorne. Dabei verliert er jedoch nicht den Rückbezug zur alten House-Schule, packt aber - Gott sei Dank - weder Conga, Djembe, Tabla noch Bongos oben drauf. Von diesen Drum-Elementen bekomme ich sehr schnell genug. Tiefe E-Orgel- bzw. Synthesizersounds sowie (Sprachgewirr-)Vocal-Samples verdedeln beide Tracks und ziehen einen tief hinein in den unwiderstehlichen Baaz'schen Trademark-Groove.
Auf "The Loundrette" und "Still" hingegen beschreitet er einen ganz anderen Weg. Hier orientiert sich Baaz in Richtung gebrochene Beats, lässt eine ganze Menge Soul und R'n'B einfliessen. Bereichernde Hybrid-EP!
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