Nur eine Woche Online. Auf Pitchfork.tv. Speaking In Code - eine Dokumentation über elektronische (Club- beziehungsweise Tanz-)Musik, ihre Szene, prägende Protagonisten, u.s.w. Interviews u.a. mit Ellen Allien, Akufen, den Wighnomy Brothers, Sascha Funke oder Tobias Thomas. Erstveröffentlichung / -präsentation auf dem Boston Film Festival 2009, ab Frühjahr 2010 auf DVD erhältlich und über das Webserien- und Film-Portal 3min.de in ungezählte Einzelfolgen zersplittet anschaubar. Kann man sich durchaus mal geben, so vor dem wochenendlichen Nachtspaziergang.
Part 02
Part 03
Part 04
[Vielen Dank für den Hinweis, JohnASS, und weiterhin gute Besserung!]
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[g]hood - Keep It Deep Guest Mix
Es war vor nahezu einem halben Jahr, da feierte [g]hood die hundertste Ausgabe seiner auf motion.fm ausgestrahlten Sendung "Lost In Atlantis". Er ist es auch, der hinter der Auswahl und dem Arrangement des heutigen musikalischen Festmenüs steht. Wissenswertes zu seiner Sendung und zu seiner Person erfahrt ihr unter Lost In Atlantis - 100th edition. In diesem Sinne eine frohe und besinnliche Zeit und - sollte ich bis dahin keinen Eintrag mehr verfassen - zum Jahresende und für das kommende Jahr vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und Glück. Keep it deep!
Et voilà le mix:
[g]hood - Keep It Deep Guest Mix (Yule Tide Session 4) by keep-it-deep
English (short) version: today's chef de musique is Munich / Germany based [g]hood whom you may know as man behind the "Lost In Atlantis" radio show on motion.fm. Enjoy the music, merry christmas and a blissful new year.
Tracklist: later...
Mehr im Web:
[g]hood @ MySpace
Lost In Atlantis @ MySpace
Et voilà le mix:
[g]hood - Keep It Deep Guest Mix (Yule Tide Session 4) by keep-it-deep
English (short) version: today's chef de musique is Munich / Germany based [g]hood whom you may know as man behind the "Lost In Atlantis" radio show on motion.fm. Enjoy the music, merry christmas and a blissful new year.
Tracklist: later...
Mehr im Web:
[g]hood @ MySpace
Lost In Atlantis @ MySpace
500 Miles High
Obskuritätensammler aufgepasst. Wem es nicht aussergewöhnlich genug sein kann, wer seine Plattensammlung, DJ-Sets und Zuhause-Mixtapes einmal mit Musik etwas abseits der "klassischen" Suchfelder bereichern möge, sei an dieser Stelle auf 500 Miles High verwiesen. Seit Juli 2010 bloggt unter dieser Adresse der Brite John Williams alias DJ Lord Muck, der sich selbst mit einem Anflug von britischem Humor, Understatement und Selbstironie als "Amateur disc jockey and gentleman" beschreibt. Mit ebensolchem Witz und einem feinen Sinn für verschroben schöne Musik erfreut er mit kurzen Rezensionen, eigenen Mix-Compilations sowie dem einen oder anderen zum Herunterladen freigestellten Track aus der Sammlung seiner eigenbrötlerisch komischen Musik.
Ebenso empfehlenswert: Yukebox - ein mit sehr viel Liebe und Sorgfalt geführtes Blog zum Thema jugoslawischer Populärmusik, vornehmlich aus der Zeit der Siebziger und Achtziger Jahre.
English (short) version: 500 Miles High is a blog founded by John Williams a.k.a. DJ Lord Muck. There, he shares his love for wry, quirky music that requests to think beyond your personal horizon. Worth to check! And, if you like, make a stopover at Yukebox, a weblog concentrating on yugoslavian seventies / eighties popular music.
Mehr im Web:
500 Miles High
Lord Muck @ Soundcloud
DJ Lord Muck
Lord Muck - DJ Mix @ Mystery Mix
Ebenso empfehlenswert: Yukebox - ein mit sehr viel Liebe und Sorgfalt geführtes Blog zum Thema jugoslawischer Populärmusik, vornehmlich aus der Zeit der Siebziger und Achtziger Jahre.
English (short) version: 500 Miles High is a blog founded by John Williams a.k.a. DJ Lord Muck. There, he shares his love for wry, quirky music that requests to think beyond your personal horizon. Worth to check! And, if you like, make a stopover at Yukebox, a weblog concentrating on yugoslavian seventies / eighties popular music.
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500 Miles High
Lord Muck @ Soundcloud
DJ Lord Muck
Lord Muck - DJ Mix @ Mystery Mix
Em Vee - Em Vee Edits 001
Edits, ob heimwerkerhaftes Herumbasteln oder Neuarrangements an der Grenze zur Eigenkomposition, lösen regelmässig emtionale Reaktionen zwischen den Polen "braucht kein Mensch", "braucht die Welt nicht" und WOW-haften Begeisterungsstürmen aus. Edits wohnt ein hohes Polarisierungspotential inne, das ab und an sogar den Henne-Ei-Effekt auslösen kann, wenn zwei Produzenten sich des gleichen Ausgangsmaterials bedienen. Man nehme nur "Love Light" von Soul Clap oder "Night Flight" von The Revenge, die beide auf "Love Light In Flight" von Stevie Wonder aufbauen. Worauf die zweischneidige Bewertung der Causa Edit beruht, vermag ich derzeit nur im Ansatz zu überblicken.
Unangetastet stehen auf der einen Seite die zu vergöttert-verklärten Wesen erhobenen Larry Levan, Danny Krivit oder Greg Wilson, auf der anderen Seite tummeln sich in ihrem Schattenwurf eine unüberschaubare Vielzahl bekannterer und unbekannterer Heimwerker. Als DJ eröffnen Edits die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Man kann die Tanzflächenadaptionen von Soul-, Funk- oder Disco-Klassikern über Blogs, Soundcloud, whatever der Öffentlichkeit zugänglich machen, ein relativ kostengünstiger Akt der Eigenwerbung. Und obendrein kann man damit auch das eine oder andere Talentquentchen in Sachen Produzenteneigenschaften aufzeigen.
Doch genug der (theoreitischen) Gedanken. Zu den fleissigen Heimwerkern an Sequenzer, Midicontroller u.s.w. zählt auch der vielgereiste Musikliebhaber, Plattensammler und DJ Marcel Vogel oder Em Vee. Über die letzten Jahre hinweg hat er wohl nahezu jeden einzelnen Song editiert und mit einer persönlichen Handschrift versehen, der Bestandteil seiner Plattensammlung ist, unerheblich, ob dieser nun dem Soul, Funk oder Disco zuzuordnen ist. Updates über sein Schaffenswerk erhielten Soundcloud- oder Facebook-Follower in regelmässigen Zeitabständen. Man mag beinahe von Halb- oder gar Vierteljahresberichten sprechen. Nun also liegt das erste Release bereit, das mit drei Songs aufwartet, welche alle Marcel "Em Vee" Vogels Handschrift tragen. Ein Stück stammt von James Brown, dem Godfather of Soul. Ein weiteres aus dem Repertoire des R & B-Quartetts Archie Bell & The Drells und schliesslich "Miss You" von den Rolling Stones. Diese Überarbeitung ist mein persönlicher Favorit auf der 12", und wenigstens hier darf man gerne ein leises "WOW" aussprechen. Hört selbst, und ihr werdet selbst feststellen, warum.
Lumberjacks in Hell 001 by marcel vogel
English (short) version: Well, it's just another edit label, but those three recuts by now Amsterdam based DJ and record collector Marcel Vogel are worth to give'em a listen. My favourite is the Stones edit. Which one is yours?
Mehr im Web:
Marcel Vogel @ MySpace
Marcel Vogel @ Soundcloud
Marcel Vogel - Self Taught Lessons - Mix @ Itsoktohateyourjob.com
'Lumberjacks in Hell' DJ mix Oct 2010 by marcel vogel
Unangetastet stehen auf der einen Seite die zu vergöttert-verklärten Wesen erhobenen Larry Levan, Danny Krivit oder Greg Wilson, auf der anderen Seite tummeln sich in ihrem Schattenwurf eine unüberschaubare Vielzahl bekannterer und unbekannterer Heimwerker. Als DJ eröffnen Edits die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Man kann die Tanzflächenadaptionen von Soul-, Funk- oder Disco-Klassikern über Blogs, Soundcloud, whatever der Öffentlichkeit zugänglich machen, ein relativ kostengünstiger Akt der Eigenwerbung. Und obendrein kann man damit auch das eine oder andere Talentquentchen in Sachen Produzenteneigenschaften aufzeigen.
Doch genug der (theoreitischen) Gedanken. Zu den fleissigen Heimwerkern an Sequenzer, Midicontroller u.s.w. zählt auch der vielgereiste Musikliebhaber, Plattensammler und DJ Marcel Vogel oder Em Vee. Über die letzten Jahre hinweg hat er wohl nahezu jeden einzelnen Song editiert und mit einer persönlichen Handschrift versehen, der Bestandteil seiner Plattensammlung ist, unerheblich, ob dieser nun dem Soul, Funk oder Disco zuzuordnen ist. Updates über sein Schaffenswerk erhielten Soundcloud- oder Facebook-Follower in regelmässigen Zeitabständen. Man mag beinahe von Halb- oder gar Vierteljahresberichten sprechen. Nun also liegt das erste Release bereit, das mit drei Songs aufwartet, welche alle Marcel "Em Vee" Vogels Handschrift tragen. Ein Stück stammt von James Brown, dem Godfather of Soul. Ein weiteres aus dem Repertoire des R & B-Quartetts Archie Bell & The Drells und schliesslich "Miss You" von den Rolling Stones. Diese Überarbeitung ist mein persönlicher Favorit auf der 12", und wenigstens hier darf man gerne ein leises "WOW" aussprechen. Hört selbst, und ihr werdet selbst feststellen, warum.
Lumberjacks in Hell 001 by marcel vogel
English (short) version: Well, it's just another edit label, but those three recuts by now Amsterdam based DJ and record collector Marcel Vogel are worth to give'em a listen. My favourite is the Stones edit. Which one is yours?
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Marcel Vogel @ MySpace
Marcel Vogel @ Soundcloud
Marcel Vogel - Self Taught Lessons - Mix @ Itsoktohateyourjob.com
'Lumberjacks in Hell' DJ mix Oct 2010 by marcel vogel
Mixed up monday (41)
![]() |
| http://eddiecolla.wordpress.com/ |
Vom Jazz ganz beseelt, erinnerte ich mich am Wochenende an eine Mixreihe, die ich über das Blog Standard & Grooves entdecken durfte. Sie läuft unter dem Titel "Jazz Funked", und viel mehr Worte von meiner Seite bedarf es schon gar nicht mehr. Tune in!
JAZZ FUNKED by Standard & Groove's
Standard & Grooves - Jazz Funked II
Standard & Grooves - Jazz Funked III
Jazz nicht nur im Titel führt auch das Blog 20jazzfunkgreats. Neben immer wieder sorgfältig zusammen getragenen Perlen der Soul-, Funk-, Disco oder Jazz-Musik und deren Weiterverästelungen erwarten einen dort auch Mixtapes, die nicht minder eklektisch sind. Das neueste enthält jede Menge Boogie-Tracks, Klassiker und Rarities. Der Edit- und Slow Motion-Fan wird allein schon aufgrund des mitverarbeiteten "Do It To The Max" von Xavier freudig in die Luft springen: Speculator - Part 2 - Mix @ 20jazzfunkgreats.
Für einen kurzen Augenblick glaubte ich bereits, dass "das nächste grosse Ding" der westafrikanische Funk- und Disco-Sound der hauptsächlich 70er Jahre werden könnte. Auf manchen Blogs nämlich nahm die Verlinkung entsprechender (mp3-)Inhalte beträchtlich zu. Doch der grosse Massenansturm auf diese Musik und damit einhergehend ihre Weiterverarbeitung in Edits & Co. blieb weitgehend aus - oder ich habe ihn schlichtweg verpasst. Macht auch nichts. Der aus Dublin / Irland stammende gmos, seines Zeichens Plattensammler, DJ und Blogger auf Infinite State Machine, machte sich für Fatty Fatty einmal daran, den nigerianischen "afro-disco-boogie-synth-funk-club"-Sound in eine Mixform zu giessen. Das Ergebnis lässt sich durchaus anhören. Auch mehrmals. gmos - Nigeria Go Survive - Mix @ Fatty Fatty.
Weitere Goldgräber-Mixe finden sich unter Darklorddisco. Wie es der Titel bereits vermuten lässt, dreht sich in diesen Mixtapes alles um die Früchte seltener Obstbäume, lies: seltene, vielleicht sogar wertvolle, stets ein wenig obskure Platten. Ausführliche Tracklists gibt's dort.
Il Suono Scuro Part I @ Darklorddisco
Il Suono Scuro Part II @ Darklorddisco
Il Suono Scuro Part III @ Darklorddisco
Zu dieser Serie passt sehr gut eine weitere Ausgabe unter dem Titel "Happy Mix" auf Alainfinkielkrautrock, wieder eingespielt von Marco Dos Santos: Happy Mix #4 @ Alainfinkielkrautrock. Leider (noch) ohne Tracklist, dafür umso geeigneter für ein herbstabendliches Knobelspiel.
Wie neu oder wie alt der folgende Mix ist, kann ich leider nicht beurteilen. Da sein Urheber jedoch Ende November einen Gig in Berlin haben wird, schadet es meiner Meinung nach nicht, ihn an dieser Stelle einmal zu erwähnen. Vielleicht lesen Musikbegeisterte aus Berlin mit und fühlen sich dadurch bestätigt, sein DJ-Set anzuhören. Die Rede ist von Tiago Miranda, einem DJ und Produzenten aus Portugal. Mit eigenen Tracks war er bereits auf Italians Do It Better oder DFA unterwegs, und Cool In The Pool hält ein Interview sowie einen Mix mit ihm bereit: Tiago - Interview & Mix @ Cool In The Pool.
Weitere Anlaufstelle für auserlesene Mixtapes war und ist Plaid Music. So auch am vergangenen Freitag, als dort ein Mix unter dem Titel "I Only Feel Good With You" veröffentlicht wurde. Anhören und herunterladen lässt er sich sowohl auf dem Blog als auch hier:
I only feel good with you mix by vags/plaidmusic
Ein tiefes Wohlempfinden mit seinen Mixtapes erzielt regelmässig auch der Kanadier Edward "Eddie C" Currelly. Zuletzt stand er für die Podcastreihe Common Cause an den Decks. 'Nuff said! Eddie C - Podcast @ Common Cause.
Immer wieder einmal auf IsoDisco vorbeizuschauen, ist nicht verkehrt, denn auf dem Blog des Belfaster Feier- und Veranstalterkollektivs gibt's ab und an ausgesprochen gute Tapes. Der letzte stammt von einem up and coming DJ und Produzenten, Matthew Kyle, der seit einiger Zeit als (Re-)Editierer und Trackbastler auf Soundcloud sein Unwesen treibt. NuSoul- und Downbeat-House. Was es alles gibt. Egal. Der Mix ist super!
isodisco mix #03: M.K. by isodisco
Inzwischen habe ich ein wenig den Überblick verloren, unter welchen Übernamen Trigger08 oder Veloziped oder DJ Veloziped seine Soundcloud-Accounts mit frischen Mixtapes füttert. Daher an dieser Stelle einmal sein "Yummy Mix" mit Material von Moodymann, Jacob Korn, Nathaniel X Project & Co. Vinyl Only. Ruff Mixed. Yummy!
Yummy Mix by Veloziped
Der folgende Mix wurde mir über Facebook zugetragen. Sein Urheber kommt aus der Region, den Angaben auf seinem Soundcloud-Account zufolge sogar aus Lahr (an dieser Stelle: kennen wir uns persönlich?!), und der Mix beinhaltet ein wenig House gewürzt mit Acid und 80er Jahre Synthie Disco. Durchaus anhörenswert:
10.000 Chrysanthemen by Knartz IV
Die heutige Rundschau abschliessen möchte ich mit einem Mix aus Zürich. Eingespielt hat ihn der Dosci-Resident Kejeblos. Dieser wird Ende des Monats bei Tageins an den Plattentellern stehen. Heute der Mix, in drei Wochen live. Wir sehen uns! Kejeblos - Ovi Mix @ Dosci Blog.
English (short) version: if you have any chance to attend a concert with London based Jazz musicians Portico Quartet, purchase and pick up a ticket, you won't be disappointed! The four musicians impressed me so deeply with their performance that I only know that I was close to a state of trance when they finished with a hypnotic encore. Well, inspired by this concert, I remembered a mix series on a Swiss blog, Standard & Grooves, that is entitled with "Jazz Funked" - and this is what you'll get over there. In general, our this weeks round-up is a little more eclectic, but this is why you can listen to all those mixes at home. Have fun!
Mixed up monday (31)
Montag ohne tageins ist eigentlich kein Montag. Da am heutigen Abend jedoch sicher auch Bongos und Congas in Unendlichkeitsloops in den Vordergrund treten werden, meine Arbeitsbelastung in dieser und den nächsten Wochen beständig zunehmen wird, sind es wahre Vernunftsgründe, die mich in meiner Entscheidung, zuhause zu bleiben, bekräftigen. Die Musik für diese Wochenauswahl stammt - unter anderem - von Gadi Mizrahi, spannt den Bogen von (Deep) House über Disco zu Yacht Rock und Pop, doch ganz von vorne und der Reihe nach.
Den ersten Mix liefert der New Yorker Gadi Mizrahi, Mitbetreiber des Labels Wolf + Lamb, ab. Nach Keith Worthy vor ein paar Wochen zeichnet nun er verantwortlich für die Fortführung der Hybrid Life-Podcastreihe. Deeper than deep shizzle. Zum Download hier lang oder hier:
Hybrid Life Podcast 008 - Gadi Mizrahi (Wolf + Lamb) by Hybrid Life Podcasts
An dieser Stelle noch der Hinweis auf den Wolf + Lamb Mix, der Ende Juli auf xlr8r erschien: xlr8r - podcast #153 - Wolf + Lamb.
Schon seit geraumer Zeit lag der neueste Monday Edition-Podcast auf meinem Mp3-Player. Abhörbereit. Heute habe ich ihn das erste Mal gehört. Es wird nicht das letzte Mal sein. Guest Mixer Henning Around liefert ein beeindruckendes Hundert-Minuten-Werk ab mit Material von Conforce, Instra:Mental, Kyle Hall und vielen anderen mehr. Monday Edition Podcast #14 - Henning Around.
Electric Deluxe, der Internetauftritt der gleichnamigen Label-Plattform des niederländischen Techno-Dons Jochem Paap a.k.a. Speedy J ist eine ausgezeichnete Anlaufstelle in Sachen Techno oder experimenteller elektronischer Musik, denn in regelmässiger Wiederkehr erfreuen handverlesene Acts wie unter anderem Xhin oder Atom TM mit sorgfältig eingespielten Mixen. Für die Silberausgabe stand der irische Technoproduzent Donnacha Costello und sorgt mit einem treibenden Trip durch Material von Silent Servant, G-Man, Delta Funktionen oder Traversable Wormhole für schnell schlagende Herzen. Electric Deluxe - Podcast - Episode 025 - MSF a.k.a. Donnacha Costello oder:
Electric Deluxe Podcast 025 MSF aka Donnacha Costello by electric deluxe
Etwas gemütlicher geht es zu auf One Day Later, das Blog des Kanadiers Vaughn Oliver a.k.a. DJ U-Tern. Der Mix ist zwar schon etwas älter, was jedoch kein ausschlaggebendes Kriterium sein soll, in eine Empfehlungsliste aufgenommen zu werden. Mit Tracks der R'n'B-/Disco-Formation Gary's Gang, Michael Jackson, einem Edit eines Stückes von Serge Gainsbourg sowie einem Song von Sade - neben vielen anderen - ist dieser Mix sowieso zu jeder Zeit aktuell und auf der Höhe der Zeit: One Day Later - #069 - Summer Mix.
Daran schliesst sehr gut an die neueste Folge der Home Cookin Mixes. Ebenfalls Serge Gainsbourg, Pink Floyd, Black Sabbath und The XX - wohltuend, wenn man die straighten Beats einmal satt hat. Home Cookin Mixes - #055.
Hit It And Quit It hält bereit einen Guest Mix von Kon (Kon & Amir) - Sugarhill Gang, Rose Royce, Skyy, und noch eine ganze Menge anderer...tunes! Kon @ Hit It And Quit It Radio.
Diese Stimmung aufrecht hält auch der neueste Mix drüben bei AOR Disco. Worth to check: AOR Disco Exclusive Mix - Flying Cloud Mix.
English (short) version: being very busy at the moment, i do not spend my monday night at the regular "tageins" party, trying to catch up on lost sleep. Feel free to browse this week's selection spanning from a deeper than deep selection by Gadi Mizrahi (Wolf & Lamb), raw and trippy techno by Donnacha Costello and some Soul, Funk, Disco and even Yacht Rock cuts.
Deep Space Network @ Lost In Music
Man gebe den Begriff "Ausnahmeproduzent" in die Eingabemaske bei Google oder einer anderen Suchmaschine ein, klicke mit dem Cursor auf "Suche", und warte die Ergebnisse ab. Sie spuckt unzählige Seitenhinweise im Bruchteil einer Sekunde aus, die auch nur im entferntesten Sinne mit diesem Wort in Verbindung stehen.
Paul Kalkbrenner und Oliver Koletzki seien stellvertretend für das Gebiet der elektronischen Musik erwähnt. Kann ich unter Berücksichtigung der Medienwirksamkeit ihrer Aktivitäten irgendwie noch verstehen. In den Untiefen der Black Music- / Hip Hop-Welt hingegen wimmelt es nur so von sich schamlos selbstbeweihräuchernden Beatbastlern und Halbstarken mit krankhaft übersteigertem Selbstwertgefühl. Nach Mos Def oder J-Dilla kommt erst einmal sehr, sehr lange niemand, der diesen lobenden Superlativ zurecht verdient hat.
Auch David Moufang alias Move D ist (nicht nur) in meinen Augen ein Musiker und Produzent, der aufgrund der Einzigkeit seines musikalischen Schaffenswerkes - auch ausserhalb des Clubkontexts - eine Sonderstellung einnimmt. An Anziehungskraft, Intensität, Magie und Schönheit haben seine Produktionen bis heute nichts eingebüsst. Sei es das vielzitierte Album "Kunststoff", welches er 1995 auf seinem eigenen, gemeinsam mit Jonas Grossmann betriebenen Label Source Records veröffentlichte, sei es das mit Jonas Grossmann unter dem gemeinsamen Projektnamen Deep Space Network ebenfalls auf Source Records herausgebrachte Album "Earth To Infinity" oder die Produktionen seines mit Jonah Sharp betriebenen Reagenz-Projekts.
Mit "Deep Space Network", dem Projekt von David Moufang und Jonas Grossmann, setzte sich der deutsche Autor und Filmemacher Christoph Dreher im Rahmen seiner von 1993 bis 1998 ausgestrahlten Serie "Lost In Music" auseinander. Eine kurze Zeitreise, die zu schauen ich jedem ans Herz legen möchte:
Deep Space Network @ Lost In Music - Part 2
Und im Anschluss daran gleich noch David Moufang / Move D - Portrait @ Slices.
English (short) version: David Moufang a.k.a. Move D doesn't need an introduction. He's one of those producers who delivered us, and still does so, with music full of a timeless elegance. Working under different monikers and together with various befriended artists such as Jonah Sharp ("Reagenz") or Jonas Grossmann ("Deep Space Network"), his studio albums are ground-breaking blueprints and solidified his reputation as an extraordinary producer in the true sense of the word. German filmmaker Christoph Dreher hooked up with David Moufang / Move D and Jonas Grossmann in 1995 to catch some impressions about the artist's project Deep Space Network. Prepare for a journey into sound and gain an insight into the recent history of electronic music.
Paul Kalkbrenner und Oliver Koletzki seien stellvertretend für das Gebiet der elektronischen Musik erwähnt. Kann ich unter Berücksichtigung der Medienwirksamkeit ihrer Aktivitäten irgendwie noch verstehen. In den Untiefen der Black Music- / Hip Hop-Welt hingegen wimmelt es nur so von sich schamlos selbstbeweihräuchernden Beatbastlern und Halbstarken mit krankhaft übersteigertem Selbstwertgefühl. Nach Mos Def oder J-Dilla kommt erst einmal sehr, sehr lange niemand, der diesen lobenden Superlativ zurecht verdient hat.
Auch David Moufang alias Move D ist (nicht nur) in meinen Augen ein Musiker und Produzent, der aufgrund der Einzigkeit seines musikalischen Schaffenswerkes - auch ausserhalb des Clubkontexts - eine Sonderstellung einnimmt. An Anziehungskraft, Intensität, Magie und Schönheit haben seine Produktionen bis heute nichts eingebüsst. Sei es das vielzitierte Album "Kunststoff", welches er 1995 auf seinem eigenen, gemeinsam mit Jonas Grossmann betriebenen Label Source Records veröffentlichte, sei es das mit Jonas Grossmann unter dem gemeinsamen Projektnamen Deep Space Network ebenfalls auf Source Records herausgebrachte Album "Earth To Infinity" oder die Produktionen seines mit Jonah Sharp betriebenen Reagenz-Projekts.
Mit "Deep Space Network", dem Projekt von David Moufang und Jonas Grossmann, setzte sich der deutsche Autor und Filmemacher Christoph Dreher im Rahmen seiner von 1993 bis 1998 ausgestrahlten Serie "Lost In Music" auseinander. Eine kurze Zeitreise, die zu schauen ich jedem ans Herz legen möchte:
Deep Space Network @ Lost In Music - Part 2
Und im Anschluss daran gleich noch David Moufang / Move D - Portrait @ Slices.
English (short) version: David Moufang a.k.a. Move D doesn't need an introduction. He's one of those producers who delivered us, and still does so, with music full of a timeless elegance. Working under different monikers and together with various befriended artists such as Jonah Sharp ("Reagenz") or Jonas Grossmann ("Deep Space Network"), his studio albums are ground-breaking blueprints and solidified his reputation as an extraordinary producer in the true sense of the word. German filmmaker Christoph Dreher hooked up with David Moufang / Move D and Jonas Grossmann in 1995 to catch some impressions about the artist's project Deep Space Network. Prepare for a journey into sound and gain an insight into the recent history of electronic music.
Lost In Atlantis - 100th Edition
Das Unerkannte, Unerforschte, ist auch ein Koordinationspunkt in der musikalischen Landkarte einer Radiosendung, die den Namen dieser Stadt im Titel trägt: Lost In Atlantis. Premiere feierte diese Show vor rund zwei Jahren. Kommenden Freitag, den 06. August 2010, wird sie zum hundertsten mal "on air" gehen. Aus diesem Anlass ein etwas ausführlicheres Interview mit dem Initiator, dem Münchener [g]hood alias Haubrecht Gumpmann.
1. [g]hood, dieser Tage feiert Deine Radiosendung "Lost In Atlantis" seine 100. Ausgabe. Kannst Du dieses Jubiläum in wenigen Worten ankündigen?
Die 100. Show wird am Freitag, 6.8.10 auf der kanadischen Internet Radio Station motion.fm übertragen. Neben der live-gestreamten Radio Show wird es auch eine Audio-CD-r Version geben. Handgestempelte Vinyl-look CD-r mit jeweils 10 wunderschönen Foto-Drucken. Einmal verpackt in einer siebgedruckten CD-Holzbox und zum zweiten im DVD-case und ausgefallenem Cover! Alles streng limitiert natürlich.
2. Erinnerst Du Dich noch an Deine erste Show? Mit welchem Song / Track hast Du diese eröffnet?
Ja, da erinnere ich mich noch ganz gut dran! Ursprünglich war das ein Mix namens "Lost In Atlantis (chapter one)", den ich im Mai 2008 einspielte. Der Titel wurde dann zum Namen der Show! Ein gelungener Einstieg! Eröffnet wurde der Mix mit einem Dub-Techno Stück, dessen Name mir aber grad nicht einfällt... ;-)
3. Was war Deine Motivation, eine eigene Radioshow zu starten?
Dafür muß ich etwas ausholen: die Idee schwirrte mir schon einige Zeit im Kopf herum. Den letztendlichen Anstoß dafür gab dann Fred (Peterkin) im Frühjahr 2008 im Rahmen seines ersten Deutschlandbesuches in Heidelberg (Cube) und Offenbach (hafen2)! Damals hatte (und haben immernoch!) er und zb. Jenifa Mayanja ihre Shows auf motion.fm! Ich war da voll Fan von! Wir waren im motion.fm Chat so eine kleine Community und kannten uns daher schon! Umso besser, dass Tanja (Harde) ihn damals das erste mal rübergeholt hat! Ich bin extra von München nach Offenbach gefahren, nur um ihn zu hören! Wir kamen mehr ins Gespräch und er hatte mir später vorgeschlagen, falls ich Lust dazu hätte, selber eine Show zu machen und bei Panos (Macher von motion.fm) ein Wort für mich einzulegen. Gesagt, getan! Und so kam das eine zum anderen! An dieser stelle nochmals vielen Dank an Fred und Panos!
4. Mit welcher Vorstellung, mit welchem Konzept, bist Du an die Produktion der Sendung(en) herangegangen?
Der Name allein ist eig. schon das Konzept: verloren in Atlantis - verloren im Sound! Sehr eklektisch! Was m.e. sehr gut im Rahmen einer 1-std. Radio Show funktioniert! Anfänglich war es noch sehr Themenbezogen (eine Stunde nur Jazz oder nur Experimental) bzw. war es sehr House orientiert! Mittlerweile kann in einer Show sehr viel passieren! :) Ab und zu werden auch Gastmixe von bekannten wie auch unbekannten Künstlern gespielt!
5. Nach welchen Parametern stellst Du heute das Programm zusammen? Welchen Anspruch stellst Du dabei zum einen an die Musik, zum anderen an Dich selbst?
Wie gesagt: heutzutage kann in einer Show sehr viel passieren! Ich setze da keinerlei Grenzen! Da prallen streckenweise sehr unterschiedliche Stile aufeinander. Ich geh da mit dem Flow und es wird nix groß vorbereitet. Sehr spontan und aus dem Bauch/Herz/Seele heraus! Ich kombiniere auch gerne alte und aktuelle Sachen miteinander. Ich versuche, in einer Stunde kleine musikal. Geschichten zu erzählen! Meiner Meinung nach steht die Selektion über dem Mix! Anfänglich machte ich nochmal eine Show neu, wenn mir ein-zwei Übergänge nicht gefallen haben. Jetzt seh ich das etwas relaxter... :) Ausserdem muß die Musik mir gefallen und die ganze Sache muß vorallem Spass machen!!!
6. Wie hat sich "Lost In Atlantis" im Laufe der Zeit verändert? Was unterscheidet das heutige Format von seinen Anfängen?
Ausser daß es etwas vielseitiger und jazziger innerhalb der Show geworden ist, hat sich nichts weiter am Konzept geändert!
7. Wie bewertest Du das Radioformat im allgemeinen. Was macht für Dich sein Reiz aus?
Ich finde, mit Radio erreicht man mehr Leute und man kann mehr experimentieren! Im Club hat man dazu leider nur selten (wenn sogar gar nicht [mehr]) die Möglichkeit dazu! Die Partycrowd verzeiht nix... Im (Internet)Radio kannst du rel. frei spielen! Zudem finde ich es sehr bedauerlich, dass mittlerweile die "special interest" Sendungen aus dem konventionellen FM Radio fast komplett verschwunden sind! Ausnahmen bestätigen die Regel: zb. Meinecke und Co. im Zündfunk auf BR2.
8. Welchen Stellenwert geniesst es aus Deiner Sicht bei den Musikern / Produzenten? Wurdest und wirst Du auch darauf angesprochen, deren Tracks zu spielen?
Ich glaube die Musiker/Produzenten wissen schon den Stellenwert des Radio zu schätzen! Leider ist es aber so wie auch im Club-Biz! Nur bekannte DJs/Shows bekommen Promos und werden angesprochen, deren Tracks zu spielen! (auf eine gewisse Art und Weise bin ich aber auch ganz froh darüber! ;-))
9. Lass uns nun auf Dich zu sprechen kommen. Du bist musikalisch sowohl unter dem Alias [g]hood als auch unter dem Pseudonym haubrecht.gumpmann unterwegs. g_hood möge nun bitte Haubrecht Gumpmann, und haubrecht.gumpmann möge bitte [g]hood vorstellen:
[g]hood ist der klassische House-und-Techno-DJ. Haubrecht Gumpmann (danke Familienfreund!) schlägt immer etwas quer und spielt komische Musik. Die zwei Seiten vermischen sich aber auch gelegentlich! "Don't trust the dj!" :) Apropos: die 100. Show wurde vom Gumpmann eingespielt!
10. Was war Deine musikalische Initialzündung?
Uff. lange ists her! Angefangen mich für elektronische Musik zu interessieren habe ich mich ab Mitte der 1990er. Das war da aber noch recht kommerzieller Sound! Jügendsünden halt! Richtig geflasht wurde ich dann durch Raik E's und Madmax's Radio Show "Stunde Null" auf Radio Energy Sachsen (ja, da gabs noch Underground-Sound im Overground Radio!)! Da spielten u.a. immer die Gast-DJs, die an dem Abend in der Distillery Leipzig gebucht waren! Einfach genial! Boo Williams, Mike Huckaby, Sabine Christ, Hazel B, Gene Ferris, Herbert, Pete & Rene um nur einige zu nennnen! War damals eine ganz verrückte Erfahrung!
11. Wer bzw. was waren / sind Deine grössten musikalischen Einflüsse?
Ganz klar, meine sächsische Heimat mit "Stunde Null" im Radio, dem lokalen Plattenladen "Klangwerk" (samt angeschlossener Techno-Clique) und im Hintergrund die ostdeutsche Tristese! Das prägt einen für immer...
12. Pläne für Deine musikalische Zukunft?
Weiter interessante (Radio)Mixe machen, im Club die Mnml's und Elektro`s mit House verschrecken und auch in Zukunft weiter schöne, seltsame und zeitlose Schallplatten sammeln! Viell. werde ich auch irgendwann mal wieder die Technomaschinen an machen und was selber produzieren! Wer weiß... Die Zeit wirds bringen!
English (short) version: Atlantis, the sunken city, the legendary and allegorical reign, was the driving force behind the same-named radio show, "Lost In Atlantis". Both, the city and the show, are a symbol for the uncharted and awe-inspiring hidden sounds that keep musical genres like ambient, drone, experimental electronica, jazz, soul, funk an, of course, house and techno music.
"Lost In Atlantis" started two years ago, given birth by now Munich / Germany based [g]hood a.k.a. Haubrecht Gumpmann, who draws his inspiration from artists like Boo Williams, Mike Huckaby, and so on and so forth. The first show, initialized and made possible by New York based DJ and producer Fred Peterkin (Fred P, Black Jazz Consortium), was not intended as a wake up call nor for a long term programme. It started with a one hour guest mix on canadian internet radio station motion.fm. From this time, "Lost In Atlantis" grew slowly but surely. It is the sort of a personal utopia that comes a lil' true with every show. Celebrating its 100th edition on Friday, 06. August 2010, I'm glad and thankful having its initiator, [g]hood a.k.a. Haubrecht Gumpann on the blog. Don't forget to tune in next friday and, if you like, watch out for a special CDr-Edition, handcrafted and strictly limited.
Mehr im Web:
[g]hood @ MySpace
Lost In Atlantis Radio Show @ MySpace
Motion.FM @ MySpace
Motion.FM
Special Feature:
Lost In Atlantis - Radio Show #92 by [g]hood a.k.a. Haubrecht Gumpmann
The London House Tree (1987 - 2008)
Auf die - mehr oder weniger - umfassende genealogische Aufstellung der House Musik made in London wurde ich erst kürzlich wieder einmal über das Blog The Muted Noise Of The Metropolitan Coldstore gestossen, welche diese am 11. Juli verlinkt hatten. Ist aber eigentlich schon etwas älter, meines wissens erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde es Ende 2008 / Anfang 2009 in einer Ausgabe des britischen Faith Fanzine. Erstellt hat diese Graphik ein Mitarbeiter dieses Fanzines, der mir nur unter dem Namen Miles sowie als Blogger von Beyond The Stars bekannt ist. So, genug der Urheberhinweise bezüglich der hier - ebenfalls - veröffentlichten Zeichnung. Have fun!
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