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Mixed up... (58)

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Was für ein Wochenende. Reich an Ereignissen und Gefühlen, wie kaum eines in diesem Jahr. Die Tage und Nächte brachten Dinge zum Vorschein, die wohl schon lange Zeit tief in meinem Unterbewusstsein geschlummert haben und die nur zu einer ganz besonderen Tages- beziehungsweise Nachtzeit, nur in einer ganz bestimmten Personenkonstellation und unter dem Einfluss von Musik und dem dunklen Geheimnis der Nacht geweckt werden. Nach Zeit und Möglichkeit folgt dieser Tage noch ein kleiner Nachtrag. Zunächst jedoch wieder ein paar Podcasts, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte.



Den Anfang macht heute James Shaw alias Sigha. Der Brite eroberte letztes Jahr mein Herz mit "Rawww". Dieser Track, diese EP, überzeugte sowohl aus dem Blickwinkel des Bassmusik-Enthusiasten als auch von einer (Dub)Techno-Perspektive aus betrachtet. Für den Fabric Blog hat er vor etwas mehr als einem Jahr einen Roots & Influences-Podcast eingespielt. Diesen habe ich jedoch erst jetzt gehört. Die nachwochenendliche Stimmung verlangte nach Sounds von The Velvet Underground, Aphex Twin und LFO. Tipp!

Sigha - Influences Mix for Fabriclive @ official.fm

[Einen elektronisch-technoiden Weg schlägt Sigha dagegen in seinem SSG Special Mix ein. Check!]


Eric Cloutier, Resident der New Yorker Techno-Institution The Bunker, knüpft mit seinem Dub Techno-Mix an die Insichgekehrtheit, Melancholie und bleierne Düsternis von Sighas Influences-Podcast nahtlos an. Lange, weiche Dubwellen, subsonische Bassenergie. Gross!

Eric Cloutier - Dub Explorations by eric cloutier


Den Tonabnehmer in die Hand geben könnte Eric Cloutier auch 19.454.18.5.25.5.18. Aufmerksame und musikbegeisterte Internetnutzer werden ihn, der bereits für Frozen Border / Horizontal Ground ein paar Techno-Tracks produziert hat, noch von seinem Resident Advisor Podcast her kennen. Hat ja dort für einige über die Musik hinausreichende Kommentare gesorgt. Auf Slash Dot Slash im Vergleich dazu sehr beschaulich ab. Der Techno des DJs/Produzenten ist jedoch auch für diesen Podcast direkt und roh-industriell.

Slash Dot Dash Podcast 003: 19.454.18.5.25.5.18 by Slash Dot Dash


Zum musikalischen Konzept einer Bunker-Clubnacht würde meines Erachtens auch sehr gut die Züricherin Eli Verveine passen. Vor ein paar Tagen erschien ein Beitrag von ihr für die russische Online Radio Show Kapterka. Anzuhören entweder dort, auf der Soundcloud der Kapterka Show, oder bei Eli Verveine:

Kapterka Radio Show by eli verveine


Cassy, Panoramabar-Resident, hatte im Februar diesesn Jahres einen Gig in Italien, und zwar in dem berühmt-berüchtigten Florentiner Club Tenax. Aus Promo-Gründen gab es auf Soundwall, einem italienischsprachigen Online-Musikmagazin einen Podcast. Dieser treibt sich seit wenigen Tagen zusätzlich zu iTunes auch auf irgendeiner Soundcloud herum. Da Cassy im April vergangenen Jahres das Basler Presswerk besucht hat [und ich mit der Aggressivität manch eines Nachtschwärmers nicht zurecht kam], heisst es bei diesem Podcast für mich: Augen schliessen und in Gedanken diesen Abend ohne Techno-Prolls Revue passieren lassen.

Cassy - soundwallpod39 by nightclubber.ro



Mit den folgenden Mixtapes geht es wieder etwas gemächlicher zur Sache. Das verlangsamte Tempo sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Basskraft, Rhythmus, Melodien und Harmonien der Tracks eine schon fast libidinöse Energie freisetzen. Auftakt dazu macht der Leipziger Ron Deacon. Seine Beiträge zu Platten auf Workshop Records oder Farside Records sind euch ja bekannt. Anhören. Mix und Platten:

Ron Deacon in da 116 Bpm Disko mix by Ron Deacon


Auch von Farside Records her bekannt sein dürfte Paskal, der für dieses Label gemeinsam mit Urban Absolutes die "Need Love EP" produziert hat. Sein Deeply Sunday Mix lässt sich auch an anderen Tagen hören. Check:

Paskal-Deeply Sunday Mix 14 by Paskal !


Rob Heenan war letztens auch wieder einmal aktiv. Bestechende Auswahl, feinfühlig arrangiert, top Mix:

Deep n' Raw by robheenan


Tolle Auswahl auch bei Jochen Otto aus Berlin in seinem 354mix. Bin letzte Woche aus reinem Zufall darauf gestossen. Seitdem total angetan von diesem Mixtape. Highyl recommended!

354mix by jochen otto


Mark E wird mit Stone Breaker bald sein erstes Album auf Spectral Sound veröffentlichen. Sein Stone Breaking Mix, veröffentlicht in der vergangenen Woche, darf hier auf keinen Fall fehlen:

Mark E Stonebreakin' Mix by warmhq


Das frühlingshaft warme Wetter dieser Tage lädt ein zu sportlicher Betätigung im Freien. Wer auch dabei nicht ohne Musik kann, für den haben die Jungs von Sleazy Beats einen Mix mit "Music For Serious Jogging" aufgenommen. Viel Spass, beim Hören wie beim Joggen:

Sleazy Beats - Music for Serious Jogging Volume 3 by SleazyBeats



English (short) versions: today we feature mixes with dark, industrial, raw and dubby techno and house from an anonymous Horizontal Ground / Frozen Border artist, Eric Cloutier, Eli Verveine and Cassy. Then, we go on with (deep) house and sleazy slow-motion disco flavours arranged and mixed by Ron Deacon, Paskal, Mark E and a few other music enthusiasts to discover. Enjoy!

Mixed up monday (42)

http://jodyrogac.com/
Welch unwirtlicher Tag. Niedrig hängende Wolken, Regen, ein Blättermatsch auf den Strassen und ein in die Glieder fahrender Wind. Nur für Pflichtgänge habe ich meine vier Wände verlassen und werde dies in den kommenden Tagen genauso handhaben. Kein tageins, kaum bis keine sozialen Kontakte, nur Arbeit und Musik. Die inhaltliche Ausrichtung der Podcasts weist deswegen heute stärker Richtung House.


Den Auftakt macht jedoch Thomas "Roskow" Kretschmann, seines Zeichens Mitglied bei Jazzanova und eigenständig unter dem Künstleralias Sygaire für Label wie Raw Fusion Recordings, Room With A View oder Sonar Kollektiv als Produzent in Erscheinung getreten. Für die Beautiful Vision Podcast-Reihe hat er die aller neueste Ausgabe eingespielt. Soul, Boogie, und so weiter. Roskow Kretschmann - Podcast @ Beautiful Vision.


Sehr smooth und dennoch von den ersten Takten an zupackend ist auch der folgende Mix. Eingespielt hat ihn Martin Hip aus dem Pumping Velvet-Umfeld. Beginnt mit Tracks von Wolf & Lamb und Session Victim, und baut von da an beständig Spannung auf. Ein Wort: KILLER!

Martin´s November Mix by Pumping Velvet


Weiter geht's mit einer "Soundscupltures" betitelten Mixreihe, die noch Ende Oktober ein gewisser Morris R. auf Soundcloud zur Verfügung gestellt hat. Besonders hinweisen möchte ich an dieser Stelle auf deren ersten Teil "The Session", der Tracks von The Oliverwho Factory, Eddie Fowlkes, Tevo Howard & Co. enthält. Check:

Soundsculptures - Part 1: the session (mix) by Morris R.


Anschliessend ein Mix aus Berlin. Hierfür an den Decks stand Moomin, der vor einiger Zeit auch für dieses Blog einen Guest Mix abgeliefert hat. Habe ich erst heute wieder gehört, seinen Guest Mix. Zeitlos gut, genauso wie auch diese Aufnahme:

moomin - Slices Of Life @ RTS.FM Berlin - 27.10.2010 by moomin


Von Falko Brocksiepers Mixtapes und Live-Mitschnitten bin ich ebenfalls Fan. Anfang des Monats hat er ein Tape für Samurai.FM erstellt, und dort Dave Twomeys MYM Tokyo Show. Eigenes Material trifft auf Walt J im DJ Qu Remix, Tracks von Ark oder Delta Funktionen treffen auf Daso im Fred P Remix. Anhören lohnt sich:




Der Londoner Ben Parkinson, der das Label Boe Recordings betreibt, unterhält ebenfalls eine Podcast-Reihe. Nummer neun kommt von Dubbyman und muss man gehört haben! Go for it:

boe Episode 009 - Dubbyman by boerecordings


DJ Red D, (Mit-)Gründer des Labels We Play House Recordings hat für Infinite State Machine einen Guest Mix erstellt, in dem er noch unveröffentlichtes, dem Label zuzuordnendes Material spielt. Allein deswegen ein kurzes "tune in" wert: DJ Red D - Guest Mix @ Infinite State Machine.


Boing Poum Tchak, das französischsprachige Web- und Fanzine für elektronische (Club-)Musik erscheint nun auch auf Papier gedruckt. Das wird gefeiert mit einem Podcast von Eli Verveine, der in der heutigen Sammlung keinesfalls fehlen darf: Eli Verveine - Podcast @ Boing Poum Tchak.


Bleiben noch zwei Mixtapes, die ich für diese Woche jedem wärmstens weiterempfehlen kann:

Zum einen Jitterbug auf Little White Earbuds (Jitterbug - Podcast @ Little White Earbuds.

Zum anderen der aktuelle Podcast auf Monday Edition. Diesen eingespielt hat der Dresdner Spunky, der mit seinem DJ-Partner Tiny des öfteren als Hombres Discos unterwegs ist. Ein DJ (und ein DJ-Duo), von deren Sets mir schon so oft vorgeschwärmt wurde. Dresden, seine Homebase, liegt leider etwas weiter von Freiburg entfernt, dafür nun der Podcast: Spunky - Podcast @ Monday Edition.


English (short) version: Dirty filthy rain falls down on my hometown. It is freezing cold and unpleasantly windy. I prefer staying in to go out tonight but there's soothing music enough that warms my heart. Enjoy the mixes from Roskow Kretschmann (Sygaire / Jazzanova), Falko Brocksieper, Eli Verveine and many, many others.

Move D - Set-Mitschnitte

Zu David Moufangs / Move Ds ganz persönlicher Öffentlichkeitsarbeit zählt das zeitnahe hochladen und veröffentlichen von Set-Mitschnitten seiner Auftritte oder Live Acts. Für diese wird er rund um den Globus geliebt, geschätzt und gefeiert, was - unter anderem - auch die grosse Anzahl Anhänger, neudeutsch "Follower" seines Klangwolkenkontos zeigt. Nur bei Richie Hawtin tummeln sich ein paar Hundert mehr.

Während diese jedoch hoffen, irgendwann auf M_nus zu veröffentlichen oder ein Showcase dieses Labels irgendwo auf der Welt (mit-)eröffnen zu dürfen, hungert und dürstet die Nachfolger eines Move D vielmehr danach, sein DJ- oder Live-Set nacherleben zu können, stets auch mit dem sicheren Wissen, Klassiker und bisher noch kaum bekanntes Material für sich entdecken zu dürfen.

In dieser Woche sind vier Sets dazugekommen, die ich euch mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann. Zum einen ist es sein Set, welches er am vergangenen Samstagabend (09. Oktober 2010) gemeinsam mit der Züricherin Eli Verveine im Basler Club Nordstern gespielt hat. Here yo go:

move d vs eli verveine @ nordstern, basel by Move D


Tags davor spielte er ein Set auf einer mono_cult-Clubnacht in Leeds (UK):

move d @ mono_cult, leeds, 2010-10-08 by Move D


Und im September war er zu Gast auf dem Labyrinth Festival in Japan, gebucht für ein Showcase mit Jonah Sharp als Reagenz und obendrein für ein DJ-Set auf einer Afterparty. All killer...oder so. Und vielen Dank an Move D für die beständige und aufmerksame Pflege seiner Fans!

move d @ exit labyrinth 2010-09-25 by Move D


reagenz live @ dommune by Move D


English (short) version: being a very fan and follower of the artwork of David Moufang / Move D, I'm glad and thankful that he constantly uploads and shares his dj or live sets over his soundcloud account. I highly recommend you to check out his latest uploads. Don't miss 'em!


Mehr im Web:

Move D @ MySpace
Move D @ Facebook
Move D @ Soundcloud

Termine im Oktober

Und wieder ist ein Monat rum. Wir schreiben nun Oktober. In Freiburg wird es, da Semesterbeginn und mit Universität, Pädagogischer Hochschule, mit sowohl Evangelischer als auch Katholischer Fachhochschule und einer Musikhochschule an weiterführenden Bildungseinrichtungen nicht gerade arm, wieder mehr als ausreichend Semestereröffnungs- und Studiparties geben.

Nun will ich ja niemandem seinen Spass verderben. Doch für mich gehörten und gehören auch heute noch Parties, auf denen ich zur Begrüssung einen Plastikbecher mit einer giftgrün oder girliepink schillernden, pappsüssen und nach künstlichen schmeckenden Flüssigkeit, in der ausserdem noch ein paar Dosenobststückchen herumschwimmen, mit das Unerträglichste, was es an 'gesellschaftlichen Anlässen' so gibt. Gespielt wird, ab Laptop oder ab zum Teil schon verkratzter CD's 'Musik zum mitsingen', Fetenhits, Partypower und Schlagermix, Songs der 80er und 90er, zu denen die anwesenden Mädels das erste Mal einen Jungen geküsst oder mit ihren besten Freundinnen, in der Jugenddiskothek dazu abgetanzt haben (während zuhause die grosse Schwester mit Schrecken feststellt, dass ihre Makeup-Töpfchen geplündert wurden).

Ein wahrer Albtraum! Dieser erfährt jedoch noch eine Steigerung, wenn man auf eine Feier eingeladen ist, und sich zunächst eine schwere eisenbeschlagene Eichentür öffnet, die keinerlei Abnutzungs- und Gebrauchsspuren aufweist, und man einem milchgesichtigen, schüchtern lächelnden Kerl eine Steintreppe entweder hinab in einen Gewölbekeller oder hinauf in einen weiträumigen hohen Holzsaal folgen muss, in welchem sich Seiten- oder Mittelscheitel tragende Fatzke in Couleur aufhalten. Ganz zu schweigen von den Zigarre rauchenden 'Senioren', denen nur dann ein leises Lächeln über ihr Gesicht huscht, wenn man speichelleckerisch ihre 'Leistungen' bewundert. Oder bewundern muss, denn in solchen Korporationen wird ihnen eine nahezu gottgleiche Stellung eingeräumt. Wohl dem, der sich schon anderweitig verplant hat!



In Freiburg zeigt sich der goldene Monat des Herbstes - bis jetzt - weitaus grauer als erwartet. Eine neue Elektrotanzveranstaltung wird es geben - dann also doch lieber auf'ne Studi-WG-Party. Diese kostet wenigstens keinen Eintritt, und man kann auch noch sein Lieblingsbier mitbringen.


Die Veranstaltungsreihe Somebody Scream legt eine Pause ein, da einige Stamm-DJs des Drifter's ihren Geburtstag feiern und eine Clubnacht zugesagt bekommen haben. Auch Rainer Trübys Root Down ist erst wieder für November angedacht, so wie's aussieht, mit Richard Dorfmeister.


Ein Grund zu Feiern ist jedoch am kommenden Freitag, den 08. Oktober 2010, das dreijährige Bestehen der Deep Station. Ricordo, der Mitgründer dieser kleinen feinen Veranstaltungsreihe, ist wieder zurück in Freiburg, sein Partner in Crime, Kowski, ist hochmotiviert, und daher wird das Pflichttermin für alle, die (Deep) House, (Detroit) Techno, Neuveröffentlichungen und Klassiker, zu schätzen wissen.


In der Jackson Pollock Bar spielen am Samstag, den 09. Oktober 2010, Hendrik Vogel, und drei Wochen später, am Samstag, den 30. Oktober 2010, Hike a.k.a. Whatman. Dieser hat übrigens auf Soundcloud einige dufte Mixe am Start. Checkt die doch einmal aus: Hike a.k.a. Whatman @ Soundcloud.


Ansonsten weiss ich selbst nicht allzu viel. Monika Kruse und Matthias Tanzmann, unterstützt von Freiburgs Minimalelektrotech-Franktion, schon am morgigen Samstag in der Alten Güterbahnhofshalle. Die Headliner spielen jeweils von 02 bis 04 Uhr. Das war's dann auch schon.



Zu Karlsruhe habe ich noch immer keinen Draht, da muss ich einmal stärker die sozialen Netzwerkplattformen in Anspruch nehmen, um aus dieser Stadt Events aufschreiben zu können. Ein Hinweis jedoch: am Samstag, 09. Oktober 2010, gibt sich Robag Wruhme die Ehre im Gotec. Wusste gar nicht, dass er jetzt als "Wighnomy Brother a.k.a. Robag Wruhme" unterwegs ist - bisher dachte ich stets, dass er ausschliesslich als Robag Wruhme touren würde...



Stuttgart gibt Gas wie eh und je, kaputt raven ist schwer angesagt, auch ausserhalb der Clubs. Leider!

Die Jungs von Thursdays Don't Suit Very Well werden öfters einmal zum Einsatz kommen, unter anderem am Freitag, den 08. Oktober 2010, wenn sie gemeinsam mit Self Service Open Art Space zur Belle Etage laden.

Ende des Monats wird in der Schwabenmetropole hoher Besuch aus Hamburg eintreffen. Phillip Sollmann alias Efdemin beglückt die Climax Institutes und bekommt tatkräftige Unterstützung durch den Local Moritz von Pein.



Auf der Südseite des Naturpark Schönbuch, in Tübingen also, werden sich ähnliche Szenarien abspielen wie in Freiburg. Denn das kleine Neckarstädtchen ist ebenfalls ein starker Studi-Magnet. Dennoch lädt DJ Mirano ins Mancuso zur Gimme Shelter, am Samstag, den 09. Oktober 2010, und vierzehn Tage später kann mit Don Jorge auf den Spuren von David Mancuso gewandelt werden. Ob die Jungs von Bumm / Tschack etwas veranstalten, ist mir derzeit noch nicht bekannt.



In Basel treffen in diesem Oktober einige interessante und namhafte Acts ein. Gleich morgen, Samstag, den 02. Oktober 2010, Carl Craig auf dem Schiff.

Tage später, am Freitag, den 08. Oktober 2010, Mark E im Schlachthof. Support kommt von Timnah Sommerfeldt. Keine vierundzwanzig Stunden nach dieser Veranstaltung werden im Nordstern schwere Geschütze aufgefahren. Eli Verveine, Move D und Tobias (live), an der Seite einiger Residents. Kann und darf man sich nicht entgehen lassen.

Für alle, die etwas mehr auf "Bäng!" stehen, lässt das Nordstern an den darauffolgenden Wochenenden Loco Dice, Guido Schneider und Martin Landsky auf die Feiermeute los, genauso wie Ende Oktober die Macher des Gelbes Billett mit Onur Özer aufwarten. Und ins Atlantis kommt der New Yorker Willie Graff.

Ach ja, und einen Besuch auf dem Shift Festival sollte man ebenfalls einplanen. Matthew Herbert, das Moritz von Oswald Trio, u.v.m.



Für die Stadt Zürich sollte ich mir ein kleines Kämmerchen zur Untermiete suchen, denn allein in der Zukunft werden sich jede Menge Plattenleger und Live Acts abwechseln, die ich alle sehr gerne ein erstes Mal oder wiederholt mir anhören möchte. K-Alexi, Trus'Me, A-Mochi (live), Harmonic313 (live), Ark (live), Dor, XDB, und...am Freitag, den 29. Oktober 2010: Patrice Scott UND Keith Worthy. Auch das Cabaret bietet jede Menge elektronisches Spektakel.


Das war's dann auch schon. Wenn ihr Termine habt, von Geheimtipps wisst, ab in die Kommentare damit.


English (short) version: I can't stand those student parties where you are served cheap drinks that cause painful hangover headaches in those who are - normally - hangover-free and where you are exposed to chart-breaking music. This is heart breaking and absolutely nauseating. But it can be topped by being guest at a student's frat party. Hail to those who already know where to spend their weekend nights and money on. If not, check out the dates listed above - at least, the artist's won't disappoint, for sure, and it is up to you to rock the floor.

Eli Verveine - Keep It Deep Guest Mix

Wie schon in der vergangenen Woche, kommt der heutige Guest Mix aus der Schweiz. Nicht aus der Alpenregion des Wallis, sondern unmittelbar aus dem Finanzherz der Eidgenossenschaft. Hektik und Angespanntheit, wie man sie beim Stichwort Zürich durchaus erwarten darf, ist dem mix jedoch fremd. Denn zusammengestellt, eingespielt und aufgenommen hat ihn Eli Verveine. Sie strahlt eine tiefe innere, wohltuende Ruhe aus, kaum dass sie an den Plattentellern steht und die erste Platte einspielt. Einer Clubnacht verleiht sie einen harmonischen Gleichklang, ob sie nun treibenden Detroit Techno oder House mit den allertiefsten Versunkenheitsmomenten spielt. Um nicht so künstlich abgehoben zu klingen: Eli Verveine goes deep! Daher freue ich mich umso mehr, die Züricherin als Protagonistin eines Guest Mix Features auf Keep-It-Deep zu haben, auch in der Hoffnung, sie nach sehr langer Zeit wieder einmal live hören zu können. Robert Johnson, Zukunft, egal. Bis dahin ihr Guest Mix!


1. Hallo Eli, stell Dich doch bitte einmal selbst kurz vor.

Hallo! Mein Name ist Tali und ich wohne mitten im grünen, in der Nähe der Stadt Zürich. Ich bin passionierte Musikliebhaberin und spiele ausschliesslich Vinyl. Seit elf Jahren bin ich nun im Namen der guten Musik unterwegs.


2. Was war Deine musikalische Initialzündung?

Das Reverb, das Delay und das Echo ;-). Und nicht zu vergessen, der Dancefloor, oder besser gesagt das was sich auf ihm abspielt.


3. Welches bzw. wer sind Deine grössten musikalischen Einflüsse?

Es gibt so viele gute Musiker die einen Einfluss auf mich hatten und noch immer haben, die Liste wäre einfach zu lang... Die Einzigen, die ich gerne erwähnen würde sind Moritz von Oswald und Mark Ernestus. Ihre Werke begleiten mich nun schon seit Jahren, ohne an jeglicher Intensität abzunehmen.


4. Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?

Mein Stil ist variabel zwischen Techno und House und allem was dazwischen liegt, hauptsache deep.


5. Produzierst Du auch eigene Tracks? Wenn ja: womit?

Im Moment erkunde ich die Wege der Limitierung. Zu meinem Set-up gehören eine Jomox X-Base 999, ein Micron von Alesis und ein Effektgerät von T.C. Elektronik. Das ganze wird über ein Mischpult abgemischt. Mein erklärtes Ziel ist es, möglichst viel aus dem heraus zu holen was ich habe. Aber alles Schritt für Schritt, ich bin immer noch grün hinter den Ohren ;-)


6. Pläne für Deine musikalische Zukunft?

Weitermachen!!!


Hier nun der Mix:

Eli Verveine - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep


Tracklist: maybe later...


English (short) version: Glad and thankful having Eli Verveine on guest mixing duties this week. Even if I live not so far away from her homebase Zurich, it is once in a blue moon that I have the chance to attend a night in a club where she is gracing the decks. This should be something to change for the future as I highly appreciate the nearly spiritual calm and joyful serenity that envelop their sets. And, I'm sure, you've already noticed for a very long time that there are many, many out there in the blogosphere who confess their fandom towards Eli Verveine :).


Mehr im Web:

Eli Verveine @ Facebook
Eli Verveine @ Soundcloud

Mixed up monday (22)

Genau eine Woche ist es her, dass ich den letzten Blogeintrag auf Keep-It-Deep veröffentlicht habe. Zum einen ist dies einem grippalen Infekt geschuldet, der mich von der Wochenmitte an, pünktlich zum Wochenende, ausser Gefecht zu setzen vermochte. Zum anderen ist dies darauf zurück zu führen, dass hin und wieder gewisse, ich nenne sie einmal: bürgerliche Verpflichtungen, anfallen, die von mir verlangen, mein digitales Leben für einen manchmal kürzeren, manchmal längeren Zeitraum zu unterbrechen. Anyway. Wie in der vergangenen Woche angekündigt, widme ich den heutigen Eintrag ein paar Blogs, die über die letzten Wochen hinweg mit äusserst hörenswerten Mixen auf sich aufmerksam gemacht haben.





Beginnen möchte ich den Rundschaureigen mit Eli Verveine, die für das Blog Comfortnoise, ins Leben gerufen von Zürichs Marius Neukom alias new_com einen etwas mehr als drei Stunden dauernden Podcast eingespielt hat. Einschliesslich eines kleinen Interviews mit Eli Verveine gibt es House und Techno mit ausdrucksstarkem Tiefgang, wie man es von ihren DJ-Sets und Podcasts bereits kennt. Top notch! Eli Verveine Podcast @ Comfortnoise.





"Chicago - Detroit - Rarities & Classics" heisst der neue Mix, den Londons Produzent Jitterbug für seine Blog-Homebase Infinite State Machine eingespielt hat. Mit Tracks von u.a. Lil' Louis, Adonis, Steve Poindexter, hält der Mann auch sein Versprechen. Me likey! Jitterbug - Chicago - Detroit- Rarities & Classics @ Infinite State Machine.





Weiter geht's auf testpressing, die einen eklektischen Podcast dem Werk des englischen Produzenten William Orbit - Produzent u.a. von Madonnas Albun "Ray Of Light" und Katie Meluas neuem Album "The House" - gewidmet haben. Flächig, sphärisch und warm. The Producers Series #6 @ Testpressing - William Orbit. Die weiteren, vorangegangenen Ausgaben dieser Reihe, mit Werkschauen u.a. eines Andrew Weatherall oder Brian Eno, finden sich hier.





Genug von House, Techno und eklektisch-elektronischem Material? Ich schon. Deswegen heisst es nun eintauchen in die weiten Klangwelten von allem, was sich unter Soul, Funk, Disco, Cosmic, Balearic, Boogie, und so weiter, und so fort, zusammenfassen lässt. Zunächst auf das Blog Fatty Fatty Music, einem aus Dublin / Irland stammenden DJ- und Veranstalterkollektiv. Ihre erste Party eröffneten sie mit Chicagos DJ Rahaan. Das Set haben die Jungs aufgezeichnet und hier zum anhören und herunterladen bereitgestellt. Vielen Dank!





Marcello Giordani, der Mann hinter dem Pseudonym Italo Deviance, hat auf seinem Blog vor etwas mehr als einem Monat einen Mix auf seinem Blog Space Boogie / Italo Deviance veröffentlicht. Für diesen hat er Schätze aus der afrikanischen, vornehmlich nigerianischen Boogie-Szene ausgegraben - eine völlig neue Klangwelt für mich, kein einzigen Song kannte ich. Grande! Lagos Boogie Mix by Marcello Giordani.





Mike Simonetti von Italians Do It Better hat für Dazed Digital einen Mix eingespielt sowie ein paar Fragen beantwortet. Check it out: Mike Simonetti @ Dazed Digital. (Download-Möglichkeit besteht auf seinem Blog).





AOR Disco, wartet auf mit zwei Surf Rock-, Yacht Rock-, Kraut Rock-, Balearic-, Irgendetwas-Mixen mit Songs von Fleetwood Mac, Ray Mang, Thelma Houston, und so weiter. Highly recommended! A Song Is Worth Thousand Pictures & Ramblin' Gamblin' Vintage Rock Mix. Tracklist etc. gibt's alles dort.





Auf Coyote Howl liefern die Macher des Blogs höchst persönlich einen neuen Mix ab. Hierauf featuren sie u.a. auch ihren neuesten Track, "Moving", und mischen ihn mit Material beispielsweise von Mark Seven, Rocha und Disco Deviance ab. Fein. La Noche Del Viernes - Mix by Coyote.





Ein Blog, das ich erst die Tage kennen gelernt habe, nennt sich "Journey Into The Unknown, das allerdings schon seit 2009 in dieser Form besteht. Aus Anlass des hundertsten Blogeintrags haben der oder die Betreiber einen stark Italo-beeinflussten Mix erstellt. Love it, or... Disco Dystopia @ Journey Into The Unknown.





Beinahe sind wir am Ende der heutigen Mixed up monday-Reihe angelangt. Frequency Without Control veröffentlichen einen Mix des für mich bis dato völlig unbekannten Flemming Dalum. Italo galore! Flemming Dalum @ Frequency Without Control.





Luca Trevisi alias LTJ Xperience stand für einen Sommermix an den Decks. The Revenge, Mark E, eigenes Material, unreleased stuff. Lässt sich hören.



Let Me Party With You MIx by ltj xperience





Abgeschlossen wird die heutige Rundumschau mit John Talabot, der sich Zeit genommnen und die Mühe gemacht hat, dem Onlinemagazin Playground Rede und Antwort zu stehen. Zudem hat er noch einen Mix abgeliefert, den er mit "summerized" betitelt hat - genau das, wonach man sich derzeit sehnt! John Talabot - Summerized Mix @ Playground Mag.





Das war's für diese Woche. Nächste Woche wieder etwas mehr House & Co.





English (short) version: As promised last week, here are two handful of mixes and podcasts, recently spotted on some blogs. Dark, deep house and techno by Zurich based Eli Verveine, old goldies by Londons own Jitterbug, and nearly countless cosmic-boogie-italo-disco mixes. Have fun!

Mixed up monday (13)

Woche vergangen, Montag, Zeitspirale dreht immer schneller, es geht hoch und her, Prokrastination behindert Produktivität. Kennen wir alles aus den vergangenen Montagseinträgen. Oder?! Daran hat sich auch heute nichts geändert. Daher will ich auch gleich zur Sache kommen, denn in nicht einmal mehr zwei Stunden beginnt tageins im Waldsee mit Agent Schwiech an den Plattenspielern. Pflichttermin für mich.


Mit diesem, Agent Schwiech, beginnt denn auch der (Wochen-)Rückblick auf bewegende und ergreifende musikalische Momente. Der Freiburger DJ, vor dessen (musik-)enzyklopädischen Gedächtnis ich mich schon oft in Ehrfurcht verneigte, hat für die von Manuel Raven und Oliver Hafenbauer ins Leben gerufene Seite Itsoktohateyourjob einen feinen Mix eingespielt, u.a. mit Tracks von Smallville, Workshop, Brontosaurus. Anhören! Agent Schwiech @ Itsoktohateyourjob - April 2010.


Die beiden nächsten Mixe hat ein (Wahl-)Züricher Musikconnaisseur schon vor ein paar Wochen eingespielt. An ihrer Attraktivität und Güte haben sie jedoch nichts eingebüsst. Hinter der künstlerischen Arbeit steht Roland von Rotwand Entertainment, der auch schon für diesen Blog einen Mix eingespielt hat (falls es ein Update dieses Download-Links bedarf, bitte Bescheid geben.). Here you go:

Rotwand Entertainment - Frontseat:

FRONTSEAT - 2010.02 by sonic delegate

Rotwand Entertainment - Backseat:

BACKSEAT - 2010.03 by sonic delegate

Zu den Tracklists geht's hier lang.


Auch dieser Mix stammt aus Zürich. Erstveröffentlicht wurde er auf dem Blog der Donnerstagsveranstaltung in der Zukunft, Dosci. Ausgewählte, funkinfizierte, Slow Motion House und Disco Tunes, liebevoll abgemischt von Honey-K: Honey-K Easter Mix 2010.


Ihr seht, ich hab's mit der Limmatstadt, denn genauso wie die vorigen beiden stammt auch der Urheber dieses Mixes aus Zürich. Keine geringere als Eli Verveine stand dafür an den Plattenspielern und betätigte die Regler mit dem Ergebnis eines unbestechlich guten Mixes voller herzwärmender House und Techno Tracks. Und ein wenig Dub (Techno) mit Substance & Vainqeur ist auch dabei. Here you go: Eli Verveine - ssg special.


In technoiden Gefilden bleiben wir. Jochem Peteri, besser bekannt als Newworldaquarium, gehört für mich spätestens seit seinem Album The Dead Bears zur Speerspitze der Produzenten, die das grosse Detroit-Thema gekonnt ins 21. Jahrhundert bringen. Im Februar 2010 spielte er auf dem New Yorker Unsound-Festival, der Mitschnitt findet nun Eingang in die The Bunker Podcast-Reihe. Worth to check! The Bunker Podcast 66: Newworldaquarium.


Let's go disco. Ein von mir sehr geschätzter Blog lautet auf den Namen Professor Eddy. Sein Betreiber sagt von sich selbst: "I'm a funky chill dj from the Netherlands!. Mit dem Eifer eines angehenden Lehrers beziehungsweise Dozenten erfreut er bereits im zweiten Jahr mit regelmässigen musikalischen Zusammenstellungen aus der Zeit der grossen Disco Anthems. Nicht nur, denn hin und wieder rutscht ein Track aus der Gegenwart mit in den Mix hinein. Das tut diesen jedoch keinen Abbruch. Gestern erschien Professor Eddy - The Very Last Days Of Disco. Anhören! (Auch wenn man alle Klassiker bereits kennt, kann's nicht schaden, sie noch einmal gehört zu haben.)


Zum Schluss noch einen Mix von Toby Tobias für DJHistory, ein sogenannter Mystery Mix, wie ihn im Februar diesen Jahres auch ein gewisser Eddie C für diese Site abgeliefert hat. Lohnt sich!


Habe ich einen Mix vergessen? Hat jemand selbst einen zusammengestellt? Ab in die Kommentare damit!