Wir schreiben schon wieder einen neuen Monat. April. Im Vergleich zu März oder Mai ist er bekanntlich negativ konnotiert. Er beziehungsweise vielmehr sein Wetter wird mit Adjektiven wie launisch, unberechenbar, unzuverlässig zwischen Winter und Frühling schwankend bezeichnet. Darüber gerät gerne in Vergessenheit, dass der April der erste Monat des Jahres ist, dessen Tage vollständig im Frühling liegen, der Jahreszeit, nach der wir uns nach den langen, dunklen Winterwochen sehnen.
Warum ich das schreibe? Weil es in der Regel leichter fällt, das Negative zu sehen; weil es einfacher ist, nur die schlechte Seite einer Sache zu beleuchten, nur die Nachteile einer Sache zu sehen. Ich persönlich jedoch denke, dass es einen sehr viel weiter bringt, persönlich, im Zusammenleben mit den Mitmenschen, vielleicht auch beruflich, wenn man sich auf das Schöne, Gute und Wertvolle konzentriert, und mag es zunächst auch noch so klein erscheinen.
Ein Grund zur Freude beispielsweise ist, dass in Freiburg auf dem Gebiet der elektronischen Clubmusik über das letzte halbe Jahr einiges in Bewegung geraten ist. Es gäbe dabei sicher auch genug Kritisches anzumerken, doch trauen sich diese paar Veranstalter mit Bookings Stephan Bodzin & Marc Romboy (Luna Live Tour @ Altes Stinnes Areal Freiburg), Gaiser und Barem, Stimming und Solomun oder auch Roman Flügel im Kamikaze an Künstler heran, die in Sachen House, Techno oder Elektro einige Steine in Bewegung gesetzt, die Musik vorangetrieben haben. Positiver Kollateraleffekt könnte sein, dass dadurch auch die Sensitivität des Publikums für (Deep) House / (Detroit) Techno gesteigert wird und andere Veranstalter / DJs Auftrieb erfahren. Doch jetzt zu den paar ausgesuchten Terminen für den April 2011.
Lasst uns mit Freiburg anfangen. tageins - übrigens von der Tübinger Diskothek Club 27 in seinen Urheber-/Markenrechten verletzt - wird im April Hendrik Vogel (04. April 2011), Simonis & Hubatsch (11. April 2011) sowie Thomas Brand (Camou) aus Kalrsruhe (18. April 2011) die Wochenenden von Montag auf Dienstag verlängern.
Nächste Somebody Scream findet ebenfalls schon am 08. April 2011 im Drifter's statt. An den Decks DJ Tool (of Shaddy's fame) und Kowski (Deep Station).
Eine Woche später, am Freitag den 15. April 2011, gibt es eine weitere Ausgabe der Eardrum. Meine Lieblingsveranstaltung in Sachen Hip Hop. "Down To Earth" und "Golden Era". An den Decks DJ Kefian und Funkmessiah.
Tags darauf, am Samstag, den 16. April 2011, steht das White Rabbit im Zeichen der Deep Station. Kowski und Ricordo.
Wieder eine Woche begrüsst die Jackson Pollock Bar Johanna Mercker im Rahmen der Veranstaltungsreihe Soundjuwelen. Sie kommt aus Amsterdam, ist dem Studio80-Umfeld zuzuschreiben, und einen Promo-Mix der Niederländerin zu dieser Veranstaltung gibt's obendrein.
Für Stuttgart habe ich dieses Mal nur die Thursday's Don't Suit Very Well auf dem Schirm. Sie findet statt am Donnerstag, den 07. April 2011, beginnt um 21 Uhr mit der Vorführung des Films "NY77 – The coolest year in hell" und begrüsst anschliessend als Gast an den Plattentellern Christian Beetz von Frequency Without Control. Don't miss!
Stimmt nicht ganz. Denn am Freitag, den 24. April 2011 stehen im / in den Climax Institutes der Stuttgarter Schoengeist und Knarf Skipson an den Reglern. Könnte, sollte, müsste man hingehen.
Ende Monat wird's in Tübingens Mancuso auch wieder eine Ausgabe der Gimme Shelter geben (24. April 2011), Heart Beat wird es gleich zwei Mal geben, einmal am Samstag, den 09. April 2011, ein weiteres Mal am Sonntag, den 24. April 2011.
Basel. Die Hinterhof Bar feiert die erste Ausgabe von Traxx Up, einer neuen Clubnacht. Die Macher, u.a. sind auch die Basel-Youngsters Morard und Garcon mit dabei, begrüssen dazu am Freitag, den 08. April 2011 Steffi. Place to be, an jenem Wochenende - sag ich jetzt mal so. Tags darauf, am Samstag, den 09. April 2011, wartet das Nordstern mit Guillaume & The Coutu Dumonts sowie The Mole auf. Dick!
Dann heisst es wieder bis Ende April warten, genauer bis zum Freitag, den 29. April 2011, wenn es heisst: Wrong Attitude presents: Norman Nodge. Nach Function (Sandwell Disctrict) der zweite grosse Technokünstler, den die Veranstalter dieser ebenfalls noch jungen Clubnacht an den Rhein holen. Support. Findet statt @ Das Schiff.
Selbstredend gibt's noch zahlreiche weitere Clubnächte in Basel, vor allem, wenn man nicht allzu sehr auf eine gewisse Spielart von House / Techno eingefahren ist. Aus Platz- und Zeitgründen sehe ich auf den Hinweis auf diese anderen Events jedoch einmal ab. Deswegen schon jetzt der Blick nach Zürich.
Zukunft, Cabaret, Exil, Hive, Friedas Büxe oder der Supermarket bieten wieder unheimlich viel an.
Nicht verpassen sollte man meiner Meinung nach jedoch Skudge (live) alongside Chaton und Wandler, Morgan Geist sowie die Idjut Boys, allesamt in der Zukunft. Oder Marcel Dettmann, Steffi und nd_baumecker im Hive. Das könnte sehr spassig werden.
English (short) version: handpicked events, from disco to house to techno. enjoy!
Tampilkan postingan dengan label Freiburg. Tampilkan semua postingan
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Ricordo - Keep It Deep Guest Mix
Für den Podcast dieser Woche konnte ich den ehemaligen (Wahl-)Freiburger und neuen Wahl-Züricher Ricordo gewinnen. Er ist neben Kowski das zweite Gesicht der Freiburger Veranstaltungsreihe Deep Station. An diesem Wochenende kümmert er sich um den reibungslosen Ablauf des "Low Mid High - Festivals" im White Rabbit. Es ist ein durch und durch low-key gehaltenes Festival [dementsprechend auch kaum Werbung], in dessen Rahmen die vielfältigsten Aspekte elektronischer Clubmusik und Clubkultur thematisiert werden sollen: Low Mid High Festival @ White Rabbit. Interview mit Ricordo wird dementsprechend nachgeliefert. Der Mix ist übrigens Vinyl only, ohne Nachbearbeitung und so. Viel Spass!
Podcast:
Ricordo - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
Tracklist:
wavetest – like yourself – enterbt
illja rudman – night people – instruments of rapture (garage mix)
bc – magnificent disco – disco deviance (bc edit)
blackjoy – la stache – nrk
house to house – taste my love – clone
prosmuer – the craze – playhouse (dub mix)
italo johnson – untitled/b1 – italo johnson01
ferry ultra – rising up – peppermint jam (soul minority remix)
afmb – backup days – drumpoet
lil tony – mona – running back
levon vincent – solemn days – deconstruct
louie balo – pause – apricot
home park – what a day – enterbt
fcl – more than seven – weplayhouse
james harris – jealous guy – embassy (dub mix)
English (short) version: this week's podcast was compiled and recorded by Ricordo, a former Freiburg-based and now Zurich/Switzerland-based dj and music enthusiast. Alongside his dj partner Kowski, he regularly turns and twists the knobs when spinning together at White Rabbit club, where they host their Deep Station-series.
Mehr im Web:
Ricordo @ MySpace
Ricordo @ Soundcloud
Podcast:
Ricordo - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
Tracklist:
wavetest – like yourself – enterbt
illja rudman – night people – instruments of rapture (garage mix)
bc – magnificent disco – disco deviance (bc edit)
blackjoy – la stache – nrk
house to house – taste my love – clone
prosmuer – the craze – playhouse (dub mix)
italo johnson – untitled/b1 – italo johnson01
ferry ultra – rising up – peppermint jam (soul minority remix)
afmb – backup days – drumpoet
lil tony – mona – running back
levon vincent – solemn days – deconstruct
louie balo – pause – apricot
home park – what a day – enterbt
fcl – more than seven – weplayhouse
james harris – jealous guy – embassy (dub mix)
English (short) version: this week's podcast was compiled and recorded by Ricordo, a former Freiburg-based and now Zurich/Switzerland-based dj and music enthusiast. Alongside his dj partner Kowski, he regularly turns and twists the knobs when spinning together at White Rabbit club, where they host their Deep Station-series.
Mehr im Web:
Ricordo @ MySpace
Ricordo @ Soundcloud
Termine im Februar
Anstrengender Tag heute. Eine ganze Flut an Informationen prasselte heute auf mich ein, die es erst noch zu bündeln und zu verarbeiten gilt. Bis dahin die etwas unkreative Arbeit, ein paar Termine für den Monat Februar vorzustellen. Ist wieder einmal so weit. Unglaublich, wie schnell doch das neue Jahr Fahrt aufgenommen hat.
Los geht's mit meiner (Wahl-)Heimat Freiburg. Zunächst tageins. Im Rahmen der Montagsclubnacht im Waldsee werden am Montag, den 07. Februar 2011 Shaddy und der Züricher Kejeblos das Haus rocken. Eine Woche später, am Montag, den 14. Februar 2011 ist DJ Bertram wieder einmal dort zu Gast. Hat eigentlich immer ganz interessante Platten zwischen House und Techno dabei. Vierzehn Tage später, am Montag, den 28. Februar 2011, feiert das aufgehende Dreigestirn La Rokoko sein Debüt an den Plattentellern des Waldsee. Don't miss!
Somebody Scream wird am Freitag, den 11. Februar ausgetragen, und zwar im Drifter's. Dieses allerdings weist die Veranstaltung auf seinem Flyer für Freitag, den 25. Februar 2011 aus. Was nun?
Einen Tag später, am Samstag den 26. Februar 2011, wird wieder Root Down mit Rainer Trüby ausgetragen. Im Waldsee. Als Gast dabei? Kiko Navarro - Yoruba Records, Nite Grooves, und so weiter.
In der Jackson Pollock Bar wird Rainer Trüby auch am Start sein, zu Hans Dampf. So heisst seine dortige Veranstaltungsreihe, die er mit DJ-Urgestein Ralph Thieme bestreitet. Wer's etwas straighter mag, ist in der JPB im Februar ganz gut aufgehoben...
Irgendeinen Freiburger Termin vergessen?
In Stuttgart geht es morgen, Donnerstag, 03. Februar 2011, mit Thursday's Don't Suit Very Well los. Ansonsten bin ich dieses Mal denkbar schlecht unterrichtet bezüglich interessanter Ausgehtermine. Vielleicht weiss der eine oder andere geneigte Leser aus dem Kessel etwas mehr und schreibt es in die Kommentare.
Tübingens Aushängeschild für gute Musik war Bag of Goodies - eine Veranstaltungsreihe, die von 1995 bis 2005 im Jazzkeller stattfand. Emanuela De Luca und Bobby Mhark treten nun am Samstag, den 19. Februar 2011 gemeinsam im Mancuso auf, um diese Zeiten musikalisch wieder aufleben zu lassen. Mehr Informationen hier oder hier. Daneben geht noch was bei HeartBeat oder Gimme Shelter - man muss in Tübingen nicht nur auf Studi-WG-Parties zu Youtube-Videos feiern gehen.
Karlsruhe wartet im Februar mit Swayzak (am Samstag, den 12. Februar 2011) auf. Sicher ganz interessant, das Rahmenprogramm ist mir jedoch zu minimal, und den Club mag ich auch nicht. Dreizehn Tage später gibt's dann Hendrik Vogel (Nugath), der mit seinem Produzentenpartner den Italiener Marco Effe in die Fächerstadt holt (Freitag, 25. Februar 2011).
Jetzt in die Schweiz. Basel. Das Schiff. Radio Slave am kommenden Freitag, den 4. Februar 2011. Unterstützung kommt u.a. von DJ Le Roi.
Vierzehn Tage später, Freitag, den 18. Februar 2011, steht im Hinterhof Deetron auf dem Programm. Würde sich lohnen, den Laden bei dieser Gelegenheit einmal genauer anzuschauen. Oder bis in den März warten, da verspricht das Clubprogramm zwei interessante Live Acts.
Im Nordstern treffen Seth Troxler und Jeff Mills ein. Und wo wir schon bei Techno sind: das Presswerk im Februar versorgt die Basler einmal mit Thomas Fehlmann (Samstag, 19. Februar 2011) und ein weiteres Mal (Samstag, 26. Februar 2011) mit Ricardo Villalobos. Ricardo im Presswerk - sicher ein Erlebnis, aber die Tür müsste noch viel selektiver sein, als letztes Jahr bei Cassy. Da waren mir zu viele unentspannte Techno-Stresser unterwegs.
Zürich. Zukunft. Lovefingers und Lexx (Donnerstag, 03. Februar 2011), Alton Miller (Samstag, 05. Februar 2011), Lucy (Freitag, 11. Februar 2011), Yosa (Samstag, 19. Februar 2011) und The Revenge (Samstag, 26. Februar 2011). Dazu immer Support und Solo-Nächte der Residents Alex Dallas, Ron Shiller, Kejeblos & Co.
Ein Grund nach Zürich zu fahren wäre sicher auch die Smallville Nacht am Samstag, den 12. Februar 2011 im Cabaret. Julius Steinhoff und Dionne alias The Smallpeople sowie Christopher Rau (live).
Der wild surrende und tanzende Bienenstock, das Hive, feiert auch schon seinen fünften Geburtstag. Mit unter anderem Radio Slave, Trickski, Chopstick und Fritz Kalkbrenner. Tja...
English (short) version: only a handful of dates to enrich your nightlife with amusement...
Los geht's mit meiner (Wahl-)Heimat Freiburg. Zunächst tageins. Im Rahmen der Montagsclubnacht im Waldsee werden am Montag, den 07. Februar 2011 Shaddy und der Züricher Kejeblos das Haus rocken. Eine Woche später, am Montag, den 14. Februar 2011 ist DJ Bertram wieder einmal dort zu Gast. Hat eigentlich immer ganz interessante Platten zwischen House und Techno dabei. Vierzehn Tage später, am Montag, den 28. Februar 2011, feiert das aufgehende Dreigestirn La Rokoko sein Debüt an den Plattentellern des Waldsee. Don't miss!
Somebody Scream wird am Freitag, den 11. Februar ausgetragen, und zwar im Drifter's. Dieses allerdings weist die Veranstaltung auf seinem Flyer für Freitag, den 25. Februar 2011 aus. Was nun?
Einen Tag später, am Samstag den 26. Februar 2011, wird wieder Root Down mit Rainer Trüby ausgetragen. Im Waldsee. Als Gast dabei? Kiko Navarro - Yoruba Records, Nite Grooves, und so weiter.
In der Jackson Pollock Bar wird Rainer Trüby auch am Start sein, zu Hans Dampf. So heisst seine dortige Veranstaltungsreihe, die er mit DJ-Urgestein Ralph Thieme bestreitet. Wer's etwas straighter mag, ist in der JPB im Februar ganz gut aufgehoben...
Irgendeinen Freiburger Termin vergessen?
In Stuttgart geht es morgen, Donnerstag, 03. Februar 2011, mit Thursday's Don't Suit Very Well los. Ansonsten bin ich dieses Mal denkbar schlecht unterrichtet bezüglich interessanter Ausgehtermine. Vielleicht weiss der eine oder andere geneigte Leser aus dem Kessel etwas mehr und schreibt es in die Kommentare.
Tübingens Aushängeschild für gute Musik war Bag of Goodies - eine Veranstaltungsreihe, die von 1995 bis 2005 im Jazzkeller stattfand. Emanuela De Luca und Bobby Mhark treten nun am Samstag, den 19. Februar 2011 gemeinsam im Mancuso auf, um diese Zeiten musikalisch wieder aufleben zu lassen. Mehr Informationen hier oder hier. Daneben geht noch was bei HeartBeat oder Gimme Shelter - man muss in Tübingen nicht nur auf Studi-WG-Parties zu Youtube-Videos feiern gehen.
Karlsruhe wartet im Februar mit Swayzak (am Samstag, den 12. Februar 2011) auf. Sicher ganz interessant, das Rahmenprogramm ist mir jedoch zu minimal, und den Club mag ich auch nicht. Dreizehn Tage später gibt's dann Hendrik Vogel (Nugath), der mit seinem Produzentenpartner den Italiener Marco Effe in die Fächerstadt holt (Freitag, 25. Februar 2011).
Jetzt in die Schweiz. Basel. Das Schiff. Radio Slave am kommenden Freitag, den 4. Februar 2011. Unterstützung kommt u.a. von DJ Le Roi.
Vierzehn Tage später, Freitag, den 18. Februar 2011, steht im Hinterhof Deetron auf dem Programm. Würde sich lohnen, den Laden bei dieser Gelegenheit einmal genauer anzuschauen. Oder bis in den März warten, da verspricht das Clubprogramm zwei interessante Live Acts.
Im Nordstern treffen Seth Troxler und Jeff Mills ein. Und wo wir schon bei Techno sind: das Presswerk im Februar versorgt die Basler einmal mit Thomas Fehlmann (Samstag, 19. Februar 2011) und ein weiteres Mal (Samstag, 26. Februar 2011) mit Ricardo Villalobos. Ricardo im Presswerk - sicher ein Erlebnis, aber die Tür müsste noch viel selektiver sein, als letztes Jahr bei Cassy. Da waren mir zu viele unentspannte Techno-Stresser unterwegs.
Zürich. Zukunft. Lovefingers und Lexx (Donnerstag, 03. Februar 2011), Alton Miller (Samstag, 05. Februar 2011), Lucy (Freitag, 11. Februar 2011), Yosa (Samstag, 19. Februar 2011) und The Revenge (Samstag, 26. Februar 2011). Dazu immer Support und Solo-Nächte der Residents Alex Dallas, Ron Shiller, Kejeblos & Co.
Ein Grund nach Zürich zu fahren wäre sicher auch die Smallville Nacht am Samstag, den 12. Februar 2011 im Cabaret. Julius Steinhoff und Dionne alias The Smallpeople sowie Christopher Rau (live).
Der wild surrende und tanzende Bienenstock, das Hive, feiert auch schon seinen fünften Geburtstag. Mit unter anderem Radio Slave, Trickski, Chopstick und Fritz Kalkbrenner. Tja...
English (short) version: only a handful of dates to enrich your nightlife with amusement...
Simonis - Keep It Deep Guest Mix
Der heutige Podcast kommt aus Freiburg. Für ihn an den Decks stand ein junger DJ, der über das letzte Jahr die ersten Cluberfahrungen gesammelt hat. Das erste Mal an den Plattentellern begegnete ich ihm im White Rabbit. Es ist ein kleiner Kellerclub, der sowohl Vertretern und Liebhabern einer Musik, die alles andere trifft nur nicht den Geschmack der Allgemeinheit, als auch Newcomern bereitwillig eine Plattform bietet. Seine Musikauswahl damals hat mich sehr überzeugt, und ich hoffe, sein Podcast für diese Guest Mix - Reihe überzeugt und gefällt auch euch. Viel Spass damit!
1. Hallo Vincent, stell Dich doch bitte einmal selbst vor.
Hallo mein Name ist Vincent Simonis, bin 22 Jahre alt und lebe in Freiburg seit ich denken kann.
2. Was war Deine musikalische Initialzündung?
Als Junge schenkte mir mein Vater ein 2fach-Tape Deck mit dem ich meine eigenen Musikkasetten zusammenstellte. Mit 16 kaufte ich mir von ein paar Freunden Plattenspieler, irgendeinen Schrottmixer und fing an, Rap aufzulegen. Seit dem sammle ich Platten, natürlich im Laufe der Zeit mehr als nur Rap.
3. Welches bzw. wer sind Deine grössten musikalischen Einflüsse?
Also Interpreten gibt es da eindeutig zu viele, um sie alle aufzuzählen. Ein toller Tag für mich war, als mir ein guter Freund ein Musikprogramm gab mit dem ich anfing "random tracks" zu basteln. Das hat auf jeden Fall mein Musikverständnis auf Dauer stark geprägt.
4. Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?
Ich benötige, egal welche Art von Musik, immer organische Substanz in den Liedern... Es muss leben!
5. Wo kann man Dir beim Auflegen über die Schultern blicken?
Bei unserer "Strange Life"- Reihe im White Rabbit.
6. Arbeitest Du auch an eigenen Tracks?
Wie erwähnt habe ich viel Spass dabei an eigenen Sachen zu arbeiten, wobei es genau an dem Wort "arbeiten" noch oft scheitert. Mir fehlt oft das Durchhaltevermögen bzw. das "Know How", um einen Track so auszuarbeiten, dass er mir auch gefällt. Die Zeit wird es mit sich bringen!
7. Pläne für Deine musikalische Zukunft?
Ja, weiterhin viel Musik hören, sammeln und natürlich auflegen...
Hier nun der Mix:
Simonis - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
Tracklist:
Carl Craig - Neurotic Behaviour
Mike Huckaby & Pacou - Sessions
Omar S - 200001
Dj Qu - Secret Place
Anton Zap - TK#4
Luke Hess - Transform (Marco Fürstenberg Rmx)
Kirk Degiorgio - Nirobi
Gemini - Crossing Mars
Dynamodyse - Trocadero
Chip E. - Time To Jack
Specter - Lightbeam
English (short) version: There is one thing, I detest about our local nightlife and club scene. It's a physical impossibility for up and coming DJs to break into the club scene and get bookings. Is it because of the fact that we only have two or three clubs and the rest is "discothèques" - venues that only run after the money and only let play all those safety and charts first deejays? Well, there is a DJ and promoter, Agent Schwiech, who runs the very successful clubnight "tageins" on mondays that has its focus on local djs; it is the Kamikaze and White Rabbit, two other locations, that generously give time slots to youngsters. It was at White Rabbit, where I randomly popped in and got the chance to listen to a set by Simonis. As I highly appreciated his selection, I wanted to give him the possibility to do a podcast for the guest mix show. Enjoy!
Mehr im Web:
Simonis @ MySpace
Simonis @ Soundcloud
New Kids At The Decks - Das sind Freiburgs Nachwuchs DJs @ fudder.de
Next date: Simonis @ Strange Life Club / White Rabbit [Friday, March 11, 2011]
1. Hallo Vincent, stell Dich doch bitte einmal selbst vor.
Hallo mein Name ist Vincent Simonis, bin 22 Jahre alt und lebe in Freiburg seit ich denken kann.
2. Was war Deine musikalische Initialzündung?
Als Junge schenkte mir mein Vater ein 2fach-Tape Deck mit dem ich meine eigenen Musikkasetten zusammenstellte. Mit 16 kaufte ich mir von ein paar Freunden Plattenspieler, irgendeinen Schrottmixer und fing an, Rap aufzulegen. Seit dem sammle ich Platten, natürlich im Laufe der Zeit mehr als nur Rap.
3. Welches bzw. wer sind Deine grössten musikalischen Einflüsse?
Also Interpreten gibt es da eindeutig zu viele, um sie alle aufzuzählen. Ein toller Tag für mich war, als mir ein guter Freund ein Musikprogramm gab mit dem ich anfing "random tracks" zu basteln. Das hat auf jeden Fall mein Musikverständnis auf Dauer stark geprägt.
4. Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?
Ich benötige, egal welche Art von Musik, immer organische Substanz in den Liedern... Es muss leben!
5. Wo kann man Dir beim Auflegen über die Schultern blicken?
Bei unserer "Strange Life"- Reihe im White Rabbit.
6. Arbeitest Du auch an eigenen Tracks?
Wie erwähnt habe ich viel Spass dabei an eigenen Sachen zu arbeiten, wobei es genau an dem Wort "arbeiten" noch oft scheitert. Mir fehlt oft das Durchhaltevermögen bzw. das "Know How", um einen Track so auszuarbeiten, dass er mir auch gefällt. Die Zeit wird es mit sich bringen!
7. Pläne für Deine musikalische Zukunft?
Ja, weiterhin viel Musik hören, sammeln und natürlich auflegen...
Hier nun der Mix:
Simonis - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
Tracklist:
Carl Craig - Neurotic Behaviour
Mike Huckaby & Pacou - Sessions
Omar S - 200001
Dj Qu - Secret Place
Anton Zap - TK#4
Luke Hess - Transform (Marco Fürstenberg Rmx)
Kirk Degiorgio - Nirobi
Gemini - Crossing Mars
Dynamodyse - Trocadero
Chip E. - Time To Jack
Specter - Lightbeam
English (short) version: There is one thing, I detest about our local nightlife and club scene. It's a physical impossibility for up and coming DJs to break into the club scene and get bookings. Is it because of the fact that we only have two or three clubs and the rest is "discothèques" - venues that only run after the money and only let play all those safety and charts first deejays? Well, there is a DJ and promoter, Agent Schwiech, who runs the very successful clubnight "tageins" on mondays that has its focus on local djs; it is the Kamikaze and White Rabbit, two other locations, that generously give time slots to youngsters. It was at White Rabbit, where I randomly popped in and got the chance to listen to a set by Simonis. As I highly appreciated his selection, I wanted to give him the possibility to do a podcast for the guest mix show. Enjoy!
Mehr im Web:
Simonis @ MySpace
Simonis @ Soundcloud
New Kids At The Decks - Das sind Freiburgs Nachwuchs DJs @ fudder.de
Next date: Simonis @ Strange Life Club / White Rabbit [Friday, March 11, 2011]
15 Jahre Root Down
Sie ist die Grande Dame der Freiburger Clubnächte, die Root Down. Ins Leben gerufen von Rainer Trüby und Jürgen Oschwald, irgendwann Mitte der Neunziger Jahre. Legte Rainer Trüby in den ersten Tagen seiner Freiburger Zeit noch vermehrt den sogenannten Acid Jazz, Downtempo-Elektronika der Wiener Schule und den ganzen Boogie-Kram auf, hat er sich über die letzten Jahre hinweg auch immer stärker Richtung House orientiert.
Von einer überaus glanzvollen Vergangenheit zeugen die von Jürgen Oschwald gestalteten Plakate, auf denen Namen wie Gilles Peterson, Kyoto Jazz Massive, Kruder & Dorfmeister, Dixon, Âme, Marcus Worgull sowie Alton Miller oder Theo Parrish stehen. Auch ein Danilo Plessow stand bereits im Jahre 2006 mit Rainer Trüby an den Plattentellern, das war noch vor seiner Zeit als Motor City Drum Ensemble.
Es gab DJs, die nur ein einziges Mal nach Freiburg ins Waldsee kamen. Zu vielen jedoch hat Rainer Trüby auch eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut, so dass diese bereitwillig und mit grosser Regelmässigkeit die Freiburger Musiklandschaft bereicherten. Peter Kruder beispielsweise, die Züricher Alex Dallas und Kalabrese, Alex Barck und das erweiterte Jazzanova-Umfeld, Christian Prommer und Roland Appel, mit denen er auch unter Trüby Trio firmierte sowie viele, viele andere mehr.
Es gab Zeiten, in denen ich wirklich an jeder Root Down teilgenommen habe. Das hat sich über die letzten beiden Jahre hinweg ein wenig geändert. Die Mär vom Jungbrunnen oder Quell der Jugend hat mich sowieso noch nie recht überzeugen wollen, und ausserdem habe ich auch gar nicht mehr das Bedürfnis, jede Ausgabe mitzunehmen.
Anyway. Am kommenden Samstag, den 29. Januar 2011 feiert Rainer Trüby den fünfzehnten Geburtstag "seiner" Root Down. Als Gast an seine Seite geladen hat er sich den Schweden Mad Mats. Dieser ist bekannt für seinen Freigeist und die grosse Stilvielfalt, passt also gut zur Root Down, die in den ersten Jahren noch als Ort des "Retro Jazz", "Future Funk", "Drum + Bass" bekannt war. Ich bin mir sicher, dass sowohl Rainer Trüby als auch Mad Mats, der sich von Stockholm aus mit seinem Raw Fusion Club einen Namen gemacht hat, für einige Überraschungen auf dieser musikalischen Reise sorgen werden.
Auf dem Freiburger Webportal fudder.de gibt es aus Anlass des fünfzehnjährigen Bestehens ein kleines Feature mit Rainer Trüby und Jürgen Oschwald, dessen Flyer und Plakate schon längst zu begehrenswerten Kunstgegenständen geworden sind. Ist ganz gut zu lesen, und man erhält zudem einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von Root Down, Rainer Trüby und Jürgen Oschwald:
15 Jahre Root Down - Rainer Trüby und Jürgen Oschwald im Portrait @ fudder.de
Schön zu lesen, ebenfalls auf fudder.de, ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Bericht über die Root Down. Verfasst hat ihn der Freiburger Markus Hofmann, der die Geschichte der Clubnacht im Gespräch mit Jürgen Oschwald anhand ausgesuchter Veranstaltungsplakate nacherzählt:
Die Geschichte von Root Down - Markus Hofmann im Gespräch mit Jürgen Oschwald
English (short) version: Rainer Trüby will celebrate the fifteenth anniversary of his Root Down club night series. He launched it together with Jürgen Oschwald, a local graphic and installation artist, who was and still is primarily responsible for flyers, gig posters and (performance, graffiti or moving) art installations at the event venue. Root Down had and still has numerous guest djs of honour like Gilles Peterson, Kyoto Jazz Massive, Kruder & Dorfmeister, Dixon, Âme, Marcus Worgull, Alton Miller or Theo Parrish and a whole bunch of djs that might be called residents due to their regular appearance. The anniversary clubnight will take place on saturday, the 29th january, at Waldsee in Freiburg - just like all those years ago. There's a little reading feature about fifteen years of Root Down, Rainer Trüby and Jürgen Oschwald at fudder.de, a local news platform. Feel free to check it out, even if it's in German language:
15 Jahre Root Down - Rainer Trüby und Jürgen Oschwald im Portrait @ fudder.de
Mehr im Web:
Root Down
Rainer Trüby @ Facebook
Mad Mats @ MySpace
Mad Mats @ Soundcloud
Jürgen Oschwald
Waldsee Freiburg
Take Me Back! Mad Mats early 90's Classics Rebounce Mix by madmats
Von einer überaus glanzvollen Vergangenheit zeugen die von Jürgen Oschwald gestalteten Plakate, auf denen Namen wie Gilles Peterson, Kyoto Jazz Massive, Kruder & Dorfmeister, Dixon, Âme, Marcus Worgull sowie Alton Miller oder Theo Parrish stehen. Auch ein Danilo Plessow stand bereits im Jahre 2006 mit Rainer Trüby an den Plattentellern, das war noch vor seiner Zeit als Motor City Drum Ensemble.
Es gab DJs, die nur ein einziges Mal nach Freiburg ins Waldsee kamen. Zu vielen jedoch hat Rainer Trüby auch eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut, so dass diese bereitwillig und mit grosser Regelmässigkeit die Freiburger Musiklandschaft bereicherten. Peter Kruder beispielsweise, die Züricher Alex Dallas und Kalabrese, Alex Barck und das erweiterte Jazzanova-Umfeld, Christian Prommer und Roland Appel, mit denen er auch unter Trüby Trio firmierte sowie viele, viele andere mehr.
Es gab Zeiten, in denen ich wirklich an jeder Root Down teilgenommen habe. Das hat sich über die letzten beiden Jahre hinweg ein wenig geändert. Die Mär vom Jungbrunnen oder Quell der Jugend hat mich sowieso noch nie recht überzeugen wollen, und ausserdem habe ich auch gar nicht mehr das Bedürfnis, jede Ausgabe mitzunehmen.
Anyway. Am kommenden Samstag, den 29. Januar 2011 feiert Rainer Trüby den fünfzehnten Geburtstag "seiner" Root Down. Als Gast an seine Seite geladen hat er sich den Schweden Mad Mats. Dieser ist bekannt für seinen Freigeist und die grosse Stilvielfalt, passt also gut zur Root Down, die in den ersten Jahren noch als Ort des "Retro Jazz", "Future Funk", "Drum + Bass" bekannt war. Ich bin mir sicher, dass sowohl Rainer Trüby als auch Mad Mats, der sich von Stockholm aus mit seinem Raw Fusion Club einen Namen gemacht hat, für einige Überraschungen auf dieser musikalischen Reise sorgen werden.
Auf dem Freiburger Webportal fudder.de gibt es aus Anlass des fünfzehnjährigen Bestehens ein kleines Feature mit Rainer Trüby und Jürgen Oschwald, dessen Flyer und Plakate schon längst zu begehrenswerten Kunstgegenständen geworden sind. Ist ganz gut zu lesen, und man erhält zudem einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von Root Down, Rainer Trüby und Jürgen Oschwald:
15 Jahre Root Down - Rainer Trüby und Jürgen Oschwald im Portrait @ fudder.de
Schön zu lesen, ebenfalls auf fudder.de, ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Bericht über die Root Down. Verfasst hat ihn der Freiburger Markus Hofmann, der die Geschichte der Clubnacht im Gespräch mit Jürgen Oschwald anhand ausgesuchter Veranstaltungsplakate nacherzählt:
Die Geschichte von Root Down - Markus Hofmann im Gespräch mit Jürgen Oschwald
English (short) version: Rainer Trüby will celebrate the fifteenth anniversary of his Root Down club night series. He launched it together with Jürgen Oschwald, a local graphic and installation artist, who was and still is primarily responsible for flyers, gig posters and (performance, graffiti or moving) art installations at the event venue. Root Down had and still has numerous guest djs of honour like Gilles Peterson, Kyoto Jazz Massive, Kruder & Dorfmeister, Dixon, Âme, Marcus Worgull, Alton Miller or Theo Parrish and a whole bunch of djs that might be called residents due to their regular appearance. The anniversary clubnight will take place on saturday, the 29th january, at Waldsee in Freiburg - just like all those years ago. There's a little reading feature about fifteen years of Root Down, Rainer Trüby and Jürgen Oschwald at fudder.de, a local news platform. Feel free to check it out, even if it's in German language:
15 Jahre Root Down - Rainer Trüby und Jürgen Oschwald im Portrait @ fudder.de
Mehr im Web:
Root Down
Rainer Trüby @ Facebook
Mad Mats @ MySpace
Mad Mats @ Soundcloud
Jürgen Oschwald
Waldsee Freiburg
Take Me Back! Mad Mats early 90's Classics Rebounce Mix by madmats
Termine im Januar
Ein paar Termine für den Monat Januar 2011. Vielleicht laufen wir uns irgendwann irgendwo einmal über den Weg. Who knows?! Wie gewohnt fängt die Übersicht mit meiner - immer noch - Wahlheimat Freiburg im Breisgau an. Die Stadt war und ist ja spätestens seit Hans Nieswandts Büchlein "Plus Minus Acht" als fruchtbringender Boden für Brazil-Dub-Downbeat mit Abstechern zu Trip Hop und Drum'n'Bass, so Mittneunziger-Zeugs halt, bekannt. Bernd Kunz unter dem Künstler-Alias A Forest Mighty Black, Rainer Trüby (Trüby Trio),...
Rainer Trüby lebt und wirkt noch immer in Freiburg, und daher beginnt der Überblick auch mit den Terminen, zu welchen der Compost-Mann an den Plattentellern stehen wird. Das wird zum einen sein am Freitag, den 14. Januar 2011 im Waldsee zu einer Ausgabe von Beats & Öxle. Präsentiert werden ein Weingut aus der Regio sowie Jazz, Soul und Artverwandtes von eben jenem Rainer Trüby sowie Till Maragnoli, Kopf des Projekts Intuit.
Vierzehn Tage später, am Samstag, den 29. Januar 2011, lädt Rainer Trüby wiederum ins Waldsee ein. Zu feiern gibt's das fünfzehnjährige Bestehen seiner Veranstaltunsgreihe Root Down. Aus diesem Anlass hat er den Schweden Mad Mats eingeladen, Aushängeschild des Raw Fusion Clubs in Stockholm. Wer einen Vorgeschmack bekommen möchte auf die Musik, die der Skandinavier - unter anderem - auflegt, sollte einmal das Blog des Schweden aufsuchen und die Mixtapes saugen.
House, Techno und Disco für Non-Hipster wird es am kommenden Montag, den 10. Januar 2011 von Kowski bei tageins geben. Dieser, Kowski, wird voraussichtlich auch am darauffolgenden Freitag, den 14. Januar 2011, gemeinsam mit Shaddy und Agent Schwiech eine weitere Ausgabe der "Somebody Scream" im Drifter's bestreiten.
Auf der Website des White Rabbit ist für Samstag, den 22. Januar 2011, eine Ausgabe der Deep Station vorgesehen. Wurde mal wieder Zeit!
Von Freiburg in die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Da findet am Donnerstag, den 06. Januar 2011 nicht nur das traditionelle Dreikönigstreffen der []-Partei statt, sondern auch eine Sonderausgabe von Thursdays Don't Suit Very Well. Nur acht Tage später finden sich die Jungs der stilvollen Donnerstagsmusik gemeinsam mit der Mild Pitch-Posse, also Dplay, Langenberg und Manuel Tur, aus Anlass einer "Belle Etage" in der H7 Kulturdirektion / Foyer 1. Stock (Rocker 33 Gebäude) ein. Don't miss!
Die übrigen Club-Termine der Landeshauptstadt entnehmt bitte den Internetauftritten der jeweiligen Clubs oder schaut einfach auf kessel.tv vorbei.
Wer in Feier-Reichweite der schwäbischen Stadt Ulm lebt, darf sich schon jetzt auf Samstag, den 15. Januar 2011 freuen. Die Bleepgeeks-Crew lädt zum gepflegten Tanzbeinschwingen mit Thomas Hammannein.
Ab in die Schweiz. Nach Basel. Dass mit der Schliessung des Presswerks auf Ende 2010 zukünftig eine Lücke im Nachtleben der Rheinstadt klaffen wird, versteht sich von selbst. Dieser Institution nachgetrauert werden darf, doch sollte darüber nicht vergessen werden, dass am Freitag, den 14. Januar 2011, Timnah Sommerfeldt, Garçon, Morard und Dominic David Sumner alias Function (Sandwell District) für ein Showcase auf das Schiff eingeladen haben. Dort, auf dem Schiff, werden im Verlauf des Januars neben vielen anderen auch Matthias Tanzmann und Einmusik auftreten.
Den Basler Neevo kann man im Januar nebst Gastauftritt in Zürich (am Samstag, den 08. Januar 2011 im Club Cabaret) im Rahmen einer Love Tempo auf dem NT-Areal, am Freitag, den 21. Januar 2011, hören.
Zudem wird man im Januar 2011 zu Auftritten von Nôze (live) und Joe Goddard (Hot Chip, DJ-Set) im Hinterhof und in der Kaserne abzappeln können.
Zürich (und Umgebung) darf sich im Januar auf Iron Curtis und Baaz freuen. Erstgenannter spielt am Freitag, den 28. Januar 2011 im Cabaret. Der zweite, Baaz, wurde in den Club Supermarket geladen, um dort an der Seite von Azuni die Besucher zum Tanzen zu bringen. Wann? Am Freitag, den 14. Januar 2011. Am selben Abend steht auch Kode9 im Cabaret auf dem Programm. Die Zukunft hat ebenfalls jede Menge interessanter Künstler eingeladen, u.a. Dr. Dunks von Rub'n'Tug sowie John Daly für ein Live Set. Mehr Infos unter Zukunft, Cabaret, Supermarket.
English (short) version: heat up your winter wherever you are in January. Be it in Freiburg, where our region's finest, Kowski, Agent Schwiech and Shaddy will grace the decks on several dates, be it in Stuttgart at a Mild Pitch label night or be it in Switzerland, Zurich or Basel, where you may dance to the music of Iron Curtis, Azuni, Baaz, Kode9, Dr. Dunks (Rub'n'Tug), Function (Sandwell District), etc.
Rainer Trüby lebt und wirkt noch immer in Freiburg, und daher beginnt der Überblick auch mit den Terminen, zu welchen der Compost-Mann an den Plattentellern stehen wird. Das wird zum einen sein am Freitag, den 14. Januar 2011 im Waldsee zu einer Ausgabe von Beats & Öxle. Präsentiert werden ein Weingut aus der Regio sowie Jazz, Soul und Artverwandtes von eben jenem Rainer Trüby sowie Till Maragnoli, Kopf des Projekts Intuit.
Vierzehn Tage später, am Samstag, den 29. Januar 2011, lädt Rainer Trüby wiederum ins Waldsee ein. Zu feiern gibt's das fünfzehnjährige Bestehen seiner Veranstaltunsgreihe Root Down. Aus diesem Anlass hat er den Schweden Mad Mats eingeladen, Aushängeschild des Raw Fusion Clubs in Stockholm. Wer einen Vorgeschmack bekommen möchte auf die Musik, die der Skandinavier - unter anderem - auflegt, sollte einmal das Blog des Schweden aufsuchen und die Mixtapes saugen.
House, Techno und Disco für Non-Hipster wird es am kommenden Montag, den 10. Januar 2011 von Kowski bei tageins geben. Dieser, Kowski, wird voraussichtlich auch am darauffolgenden Freitag, den 14. Januar 2011, gemeinsam mit Shaddy und Agent Schwiech eine weitere Ausgabe der "Somebody Scream" im Drifter's bestreiten.
Auf der Website des White Rabbit ist für Samstag, den 22. Januar 2011, eine Ausgabe der Deep Station vorgesehen. Wurde mal wieder Zeit!
Von Freiburg in die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Da findet am Donnerstag, den 06. Januar 2011 nicht nur das traditionelle Dreikönigstreffen der []-Partei statt, sondern auch eine Sonderausgabe von Thursdays Don't Suit Very Well. Nur acht Tage später finden sich die Jungs der stilvollen Donnerstagsmusik gemeinsam mit der Mild Pitch-Posse, also Dplay, Langenberg und Manuel Tur, aus Anlass einer "Belle Etage" in der H7 Kulturdirektion / Foyer 1. Stock (Rocker 33 Gebäude) ein. Don't miss!
Die übrigen Club-Termine der Landeshauptstadt entnehmt bitte den Internetauftritten der jeweiligen Clubs oder schaut einfach auf kessel.tv vorbei.
Wer in Feier-Reichweite der schwäbischen Stadt Ulm lebt, darf sich schon jetzt auf Samstag, den 15. Januar 2011 freuen. Die Bleepgeeks-Crew lädt zum gepflegten Tanzbeinschwingen mit Thomas Hammannein.
Ab in die Schweiz. Nach Basel. Dass mit der Schliessung des Presswerks auf Ende 2010 zukünftig eine Lücke im Nachtleben der Rheinstadt klaffen wird, versteht sich von selbst. Dieser Institution nachgetrauert werden darf, doch sollte darüber nicht vergessen werden, dass am Freitag, den 14. Januar 2011, Timnah Sommerfeldt, Garçon, Morard und Dominic David Sumner alias Function (Sandwell District) für ein Showcase auf das Schiff eingeladen haben. Dort, auf dem Schiff, werden im Verlauf des Januars neben vielen anderen auch Matthias Tanzmann und Einmusik auftreten.
Den Basler Neevo kann man im Januar nebst Gastauftritt in Zürich (am Samstag, den 08. Januar 2011 im Club Cabaret) im Rahmen einer Love Tempo auf dem NT-Areal, am Freitag, den 21. Januar 2011, hören.
Zudem wird man im Januar 2011 zu Auftritten von Nôze (live) und Joe Goddard (Hot Chip, DJ-Set) im Hinterhof und in der Kaserne abzappeln können.
Zürich (und Umgebung) darf sich im Januar auf Iron Curtis und Baaz freuen. Erstgenannter spielt am Freitag, den 28. Januar 2011 im Cabaret. Der zweite, Baaz, wurde in den Club Supermarket geladen, um dort an der Seite von Azuni die Besucher zum Tanzen zu bringen. Wann? Am Freitag, den 14. Januar 2011. Am selben Abend steht auch Kode9 im Cabaret auf dem Programm. Die Zukunft hat ebenfalls jede Menge interessanter Künstler eingeladen, u.a. Dr. Dunks von Rub'n'Tug sowie John Daly für ein Live Set. Mehr Infos unter Zukunft, Cabaret, Supermarket.
English (short) version: heat up your winter wherever you are in January. Be it in Freiburg, where our region's finest, Kowski, Agent Schwiech and Shaddy will grace the decks on several dates, be it in Stuttgart at a Mild Pitch label night or be it in Switzerland, Zurich or Basel, where you may dance to the music of Iron Curtis, Azuni, Baaz, Kode9, Dr. Dunks (Rub'n'Tug), Function (Sandwell District), etc.
Termine im Dezember
Erster Dezember. Schneefall. Wie sehr liebe ich den schimmernden Kristallglanz und die Stille, die sich über die nächtliche Stadt legen. Am liebsten stünde ich - sofern das heutzutage überhaupt noch möglich ist - auf einem einsamen Berggipfel und betrachtete das sanfte Flockentreiben, das die Umgebung wie mit einem Mantel des Friedens zudeckt. Der Drang, die eigenen vier Wände zu verlassen, ist denn auch einer, der mich am Wochenende weniger in die Clubs denn vielmehr auf tiefverschneite Anhöhen des Schwarzwaldes führt. Neue Schneeschuhe müssen her, und zwar sofort!
Dementsprechend bin ich gar nicht so unglücklich, dass der Ausgehkalender nicht ganz so viele Dates bereithält, die es in den eigenen Terminplaner zu übertragen gilt. Ein bisschen tageins, eine Somebody Scream, und damit hat es sich auch schon.
tageins wird die kommenden Montage von Deejay Hubatsch (früher noch öfters unter dem Pseudonym Uncut unterwegs), Agent Schwiech und Christian Gimbel bestritten. Musikalisch geht's also von (Neo- und Elektro-)Disco / Elektro über klassisch House und Techno bis hin zu Minimal/Tech-House. Immer Montagabend, ab 22 Uhr, im Waldsee.
Die Somebody Scream wird am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden. Wer von den Residents an den Decks stehen wird und ob ein auswärtiger DJ einen Gastauftritt haben wird, ist derzeit noch offen. Mehr Informationen entnehmt der Facebook-Seite, die regelmässig auf den aktuellen Stand gebracht wird.
Tags zuvor, am Freitag, den 17. Dezember 2010, wird Till von Sein in der Jackson Pollock Bar auflegen. Wäre 'ne Überlegung wert, wäre die Angewöhnungszeit an die Jackson Pollock Bar nicht ganz so nervaufreibend und brächte sie keine Leberschaden hervorrufende Nebeneffekte mit sich.
Was sonst so geht (DJ Hike, Rainer Trüby und Ralph Thieme werden im Dezember ebenfalls in der Jackson Pollock Bar spielen), bitte den entsprechenden Facebook- oder MySpace-Auftritten entnehmen oder Subculture zu Rate ziehen.
Stuttgart? Klar, Thursday's Don't Suit Very Well erfreut bereits morgen, Donnerstag, den 02. Dezember 2010, wie gewohnt im kleinen Raum des Rocker33. Der Facebook-Seite der Veranstaltung entnehmt bitte die weiteren Termine, an denen ein TDSVW-DJ an den Wheels Of Steel drehen wird. Wer (immer noch) nicht weiss, was für ein Sound ihn dort - unter anderem - erwartet, höre doch einmal in den Guest Mix des TDSVW-Mitglieds Florian Ehing rein.
Tags darauf, am Freitag, den 03. Dezember 2010, kann man ein weiteres Mal ins Rocker33 einmarschieren. DJ Thomilla und Friction geben ein Stelldichein als Bodymovin'. DJ Friction wird im Dezember auch noch an vielen anderen Locations in und um Stuttgart zu hören sein. Hierfür am besten einen Blick auf seine Facebook-Seite werfen. Vierzehn Tage später, am Freitag, den 17. Dezember 2010, begrüsst das Rocker die Berghain-Residents Ben Klock und Marcel Dettman. Ansonsten halt Kaputtraven und so.
Ein paar Kilomenter neckaraufwärts in Tübingen hostet das Mancuso eine weitere Ausgabe der Gimme Shelter, und zwar ebenfalls am Freitag, den 17. Dezember 2010. Tags darauf feiert der Club auch sein vierjähriges Bestehen, und da ich an jenem besagten Wochenende in Tübingen zu einer Abschieds- und Abschiessparty eingeladen bin, werden wir dort vermutlich auch noch aufschlagen.
In Ulm hält die Bleepgeeks-Crew ein weiteres Mal die Fahne hochwertiger Clubmusik hoch. Für ihr Event, das am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden wird, haben sie Traxx aus Chicago und Npnk aus Dresden eingeladen. Mehr dazu erfahrt ihr mit Sicherheit auf dem Bleepgeeks Blog.
Basel. Das Schiff fährt ganz nett 'was auf für den stilvollen Rave mit DJ Hell, C-Rock (Motorcitysoul), Bruno Pronsato und Björn Wilke. Das Nordstern begrüsst unter anderem Steve Bug, Adultnapper, Matthew Johnson, und ansonsten bin ich diesmal ein wenig unterinformiert.
Zürich. G-Man, DJ Koze, Maurice Fulton, Matias Aguayo, DJ Kaos, Lexx, Kejeblos und - am Donnerstag, den 30. Dezember 2010, der Freiburger DJ Shaddy. Alle in der Zukunft. Das Cabaret bringt u.a. Wareika und Kalabrese zusammen, während im Exil der Hamburger Erobique am Samstag, den 11. Dezember 2010, auftreten wird.
Das war's denn auch schon für das Jahr 2010. Und wer sich wundert, dass kein einziger Hinweis auf eine Silvesterparty aufgenommen wurde: New Years Eve Still Suck!
English (short) version: December. Calm-down time. I'd recommend you going out for a walk and enjoy the fir trees beautifully ensnowed with - hopefully - huge snow in forests than queuing up for a club entry. That's why I did not highlight that many events. Just the most worthy of club music culture. Tageins and Somebody Scream in Freiburg, Thursday's Don't Suit Very Well in Stuttgart besides Ben Klock and Marcel Dettman, and a handful of excellent musicians in Zurich, DJ Koze, Maurice Fulton, and so on. Enjoy!
Dementsprechend bin ich gar nicht so unglücklich, dass der Ausgehkalender nicht ganz so viele Dates bereithält, die es in den eigenen Terminplaner zu übertragen gilt. Ein bisschen tageins, eine Somebody Scream, und damit hat es sich auch schon.
tageins wird die kommenden Montage von Deejay Hubatsch (früher noch öfters unter dem Pseudonym Uncut unterwegs), Agent Schwiech und Christian Gimbel bestritten. Musikalisch geht's also von (Neo- und Elektro-)Disco / Elektro über klassisch House und Techno bis hin zu Minimal/Tech-House. Immer Montagabend, ab 22 Uhr, im Waldsee.
Die Somebody Scream wird am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden. Wer von den Residents an den Decks stehen wird und ob ein auswärtiger DJ einen Gastauftritt haben wird, ist derzeit noch offen. Mehr Informationen entnehmt der Facebook-Seite, die regelmässig auf den aktuellen Stand gebracht wird.
Tags zuvor, am Freitag, den 17. Dezember 2010, wird Till von Sein in der Jackson Pollock Bar auflegen. Wäre 'ne Überlegung wert, wäre die Angewöhnungszeit an die Jackson Pollock Bar nicht ganz so nervaufreibend und brächte sie keine Leberschaden hervorrufende Nebeneffekte mit sich.
Was sonst so geht (DJ Hike, Rainer Trüby und Ralph Thieme werden im Dezember ebenfalls in der Jackson Pollock Bar spielen), bitte den entsprechenden Facebook- oder MySpace-Auftritten entnehmen oder Subculture zu Rate ziehen.
Stuttgart? Klar, Thursday's Don't Suit Very Well erfreut bereits morgen, Donnerstag, den 02. Dezember 2010, wie gewohnt im kleinen Raum des Rocker33. Der Facebook-Seite der Veranstaltung entnehmt bitte die weiteren Termine, an denen ein TDSVW-DJ an den Wheels Of Steel drehen wird. Wer (immer noch) nicht weiss, was für ein Sound ihn dort - unter anderem - erwartet, höre doch einmal in den Guest Mix des TDSVW-Mitglieds Florian Ehing rein.
Tags darauf, am Freitag, den 03. Dezember 2010, kann man ein weiteres Mal ins Rocker33 einmarschieren. DJ Thomilla und Friction geben ein Stelldichein als Bodymovin'. DJ Friction wird im Dezember auch noch an vielen anderen Locations in und um Stuttgart zu hören sein. Hierfür am besten einen Blick auf seine Facebook-Seite werfen. Vierzehn Tage später, am Freitag, den 17. Dezember 2010, begrüsst das Rocker die Berghain-Residents Ben Klock und Marcel Dettman. Ansonsten halt Kaputtraven und so.
Ein paar Kilomenter neckaraufwärts in Tübingen hostet das Mancuso eine weitere Ausgabe der Gimme Shelter, und zwar ebenfalls am Freitag, den 17. Dezember 2010. Tags darauf feiert der Club auch sein vierjähriges Bestehen, und da ich an jenem besagten Wochenende in Tübingen zu einer Abschieds- und Abschiessparty eingeladen bin, werden wir dort vermutlich auch noch aufschlagen.
In Ulm hält die Bleepgeeks-Crew ein weiteres Mal die Fahne hochwertiger Clubmusik hoch. Für ihr Event, das am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden wird, haben sie Traxx aus Chicago und Npnk aus Dresden eingeladen. Mehr dazu erfahrt ihr mit Sicherheit auf dem Bleepgeeks Blog.
Basel. Das Schiff fährt ganz nett 'was auf für den stilvollen Rave mit DJ Hell, C-Rock (Motorcitysoul), Bruno Pronsato und Björn Wilke. Das Nordstern begrüsst unter anderem Steve Bug, Adultnapper, Matthew Johnson, und ansonsten bin ich diesmal ein wenig unterinformiert.
Zürich. G-Man, DJ Koze, Maurice Fulton, Matias Aguayo, DJ Kaos, Lexx, Kejeblos und - am Donnerstag, den 30. Dezember 2010, der Freiburger DJ Shaddy. Alle in der Zukunft. Das Cabaret bringt u.a. Wareika und Kalabrese zusammen, während im Exil der Hamburger Erobique am Samstag, den 11. Dezember 2010, auftreten wird.
Das war's denn auch schon für das Jahr 2010. Und wer sich wundert, dass kein einziger Hinweis auf eine Silvesterparty aufgenommen wurde: New Years Eve Still Suck!
English (short) version: December. Calm-down time. I'd recommend you going out for a walk and enjoy the fir trees beautifully ensnowed with - hopefully - huge snow in forests than queuing up for a club entry. That's why I did not highlight that many events. Just the most worthy of club music culture. Tageins and Somebody Scream in Freiburg, Thursday's Don't Suit Very Well in Stuttgart besides Ben Klock and Marcel Dettman, and a handful of excellent musicians in Zurich, DJ Koze, Maurice Fulton, and so on. Enjoy!
Termine im November
Noch zwei Monate, und dann ist auch das Jahr 2010 Geschichte. Ich kann es kaum fassen. Wie der Laubwald wird sich auch der Freiburger Feierkalender nicht mehr ganz so artenreich und farbenfroh präsentieren. Dem Vernehmen nach wird die von mir ins Herz geschlossene Veranstaltungsreihe Somebody Scream noch nicht einmal ihr Einjähriges erleben können. Das wäre sehr zu bedauern, denn die drei Freiburger DJs (Agent Schwiech, Kowski, Shaddy), welche diese Clubnacht ins Leben gerufen haben, haben mit Oliver Hafenbauer, Langenberg, Julius Steinhoff und Tristen als Gast-DJs für ein sehr attraktives Programm gesorgt. Das einmal als Grauschleier am Freiburger Ausgehhimmel.
Wer die Jungs der Somebody Scream-Nacht im November an den Decks erleben möchte, merke sich folgende Termine vor:
Samstag, 20. November 2010, Somebody Scream im Drifter's, mit den Residents, Shaddy und Agent Schwiech.
Samstag, 27. November 2010, Bring The Beat Back mit Agent Schwiech und Kowski in der KGB Bar.
Montag, 29. November 2010, tageins mit Shaddy und zu Gast in Freiburg der Züricher Kejeblos.
Welche Termine stehen noch an?
Zum einen wird Ryan Pilcher am Montag, den 22. November 2010 den tageins musikalisch unterlegen.
Im White Rabbit hält am Samstag, der 13. November 2010 der Strange Life Club Einzug, unter anderem mit Simonis an den Plattentellern.
Ende des Monats, am Samstag, den 27. November 2010 steht dort, im White Rabbit, auch eine Ausgabe der Substance D auf dem Programm, gehostet von Alex Mason. Musikalisch wird's in Richtung Detroit Techno gehen und alles, was darum herum noch so passt.
Ach ja, Rainer Trüby wird am kommenden Samstag, den 06. November 2010 gemeinsam mit Ralph Thieme in der Jackson Pollock Bar das Haus rocken genauso wie am Samstag, den 27. November 2010 gemeinsam mit Richard Dorfmeister das Waldsee zur Root Down. Ein Klassiker. Soweit ich mich erinnern kann, war dies auch die Besetzung an den Decks bei meiner ersten Root Down.
Für gute Musik in Stuttgart schaut doch bitte auf dem Blog von Thursdays Don't Suit Very Well vorbei. Die Jungs, die hinter dieser Veranstaltung stehen, breiten sich allmählich aus, bespielen neben dem Rocker33 auch die eine oder andere Location. Im November haben sie den Freiburger Shaddy sowie den Basler DJ Neevo eingeladen, letzteres wäre doch wirklich einmal wieder Grund und Anlass genug, in Stuttgart zu feiern. An einem Donnerstag (18. November 2010). Wie dekadent!
Tübingen, Freitag, 19. November 2010, Gimme Shelter im Mancuso, und das war's dann vorerst aus dem südwestdeutschen Raum. Wer mehr weiss, bitte in die Kommentare schreiben.
Basel habe ich derzeit gar nicht auf dem Radar, ist auch nicht wirklich etwas dabei, das mich zu einer Reise in die Stadt am Rhein locken könnte. Vielleicht Dinky und Clara Moto im Nordstern, vielleicht Joey Negro in den Basel City Studios, vielleicht Jazzanova (live) im Atlantis?
Stünde ich vor der Entscheidung, nur noch ein einziges Mal in diesem Jahr ausgehen zu dürfen / können, fiele meine Wahl eindeutig auf Samstag, 20. November 2010. An diesem Abend nämlich warten in der Zukunft Alex Dallas, Lexx UND Gerd Janson - eine DJ-Konstellation, die für Musikliebhaber günstiger kaum ausfallen könnte. Da ich an diesem Wochenende jedoch anderweitig leider unabkömmlich bin,... Mehr schreibe ich dazu nicht, zu dick ist schon der Kloss im Hals.
Nun ja. Für Zürich gilt auch weiterhin: die Internetauftritte von Zukunft und Cabaret regelmässig im Auge behalten, und wer mal wieder Lust auf Supermarket bekommt, sollte dieser meiner Meinung nach am Freitag, den 12. November 2010 nachgehen, denn an jenem Abend spielen Chez Damier und die Züricher Demetrio Giannice und Dejan.
Irgendwie bin ich dieser Tage jedoch sehr unmotiviert, was den Gang in den Club betrifft. Hängt, mich selbstanalytisch hinterfragend, vielleicht mit dem eingangs geschilderten mutmasslichen Ende der Veranstaltung Somebody Scream zusammen. Diese meine Stadt des Geistes hat eine Clubmusikkultur...
English (short) version: is it a little sign of boreout that I do not feel like going out and dancing at all? Well, there's still a handful of dates that keep me hangin' out, especially when there are our local DJs Agent Schwiech, Kowski and Ryan Pilcher behind the decks. Check out the dates as listed above. I guess, travelling to Zurich on saturday, the 20th of november, attending the club night with Alex Dallas, Lexx AND Gerd Janson gracing the wheels of steel, will re-raise my spirits.
Wer die Jungs der Somebody Scream-Nacht im November an den Decks erleben möchte, merke sich folgende Termine vor:
Samstag, 20. November 2010, Somebody Scream im Drifter's, mit den Residents, Shaddy und Agent Schwiech.
Samstag, 27. November 2010, Bring The Beat Back mit Agent Schwiech und Kowski in der KGB Bar.
Montag, 29. November 2010, tageins mit Shaddy und zu Gast in Freiburg der Züricher Kejeblos.
Welche Termine stehen noch an?
Zum einen wird Ryan Pilcher am Montag, den 22. November 2010 den tageins musikalisch unterlegen.
Im White Rabbit hält am Samstag, der 13. November 2010 der Strange Life Club Einzug, unter anderem mit Simonis an den Plattentellern.
Ende des Monats, am Samstag, den 27. November 2010 steht dort, im White Rabbit, auch eine Ausgabe der Substance D auf dem Programm, gehostet von Alex Mason. Musikalisch wird's in Richtung Detroit Techno gehen und alles, was darum herum noch so passt.
Ach ja, Rainer Trüby wird am kommenden Samstag, den 06. November 2010 gemeinsam mit Ralph Thieme in der Jackson Pollock Bar das Haus rocken genauso wie am Samstag, den 27. November 2010 gemeinsam mit Richard Dorfmeister das Waldsee zur Root Down. Ein Klassiker. Soweit ich mich erinnern kann, war dies auch die Besetzung an den Decks bei meiner ersten Root Down.
Für gute Musik in Stuttgart schaut doch bitte auf dem Blog von Thursdays Don't Suit Very Well vorbei. Die Jungs, die hinter dieser Veranstaltung stehen, breiten sich allmählich aus, bespielen neben dem Rocker33 auch die eine oder andere Location. Im November haben sie den Freiburger Shaddy sowie den Basler DJ Neevo eingeladen, letzteres wäre doch wirklich einmal wieder Grund und Anlass genug, in Stuttgart zu feiern. An einem Donnerstag (18. November 2010). Wie dekadent!
Tübingen, Freitag, 19. November 2010, Gimme Shelter im Mancuso, und das war's dann vorerst aus dem südwestdeutschen Raum. Wer mehr weiss, bitte in die Kommentare schreiben.
Basel habe ich derzeit gar nicht auf dem Radar, ist auch nicht wirklich etwas dabei, das mich zu einer Reise in die Stadt am Rhein locken könnte. Vielleicht Dinky und Clara Moto im Nordstern, vielleicht Joey Negro in den Basel City Studios, vielleicht Jazzanova (live) im Atlantis?
Stünde ich vor der Entscheidung, nur noch ein einziges Mal in diesem Jahr ausgehen zu dürfen / können, fiele meine Wahl eindeutig auf Samstag, 20. November 2010. An diesem Abend nämlich warten in der Zukunft Alex Dallas, Lexx UND Gerd Janson - eine DJ-Konstellation, die für Musikliebhaber günstiger kaum ausfallen könnte. Da ich an diesem Wochenende jedoch anderweitig leider unabkömmlich bin,... Mehr schreibe ich dazu nicht, zu dick ist schon der Kloss im Hals.
Nun ja. Für Zürich gilt auch weiterhin: die Internetauftritte von Zukunft und Cabaret regelmässig im Auge behalten, und wer mal wieder Lust auf Supermarket bekommt, sollte dieser meiner Meinung nach am Freitag, den 12. November 2010 nachgehen, denn an jenem Abend spielen Chez Damier und die Züricher Demetrio Giannice und Dejan.
Irgendwie bin ich dieser Tage jedoch sehr unmotiviert, was den Gang in den Club betrifft. Hängt, mich selbstanalytisch hinterfragend, vielleicht mit dem eingangs geschilderten mutmasslichen Ende der Veranstaltung Somebody Scream zusammen. Diese meine Stadt des Geistes hat eine Clubmusikkultur...
English (short) version: is it a little sign of boreout that I do not feel like going out and dancing at all? Well, there's still a handful of dates that keep me hangin' out, especially when there are our local DJs Agent Schwiech, Kowski and Ryan Pilcher behind the decks. Check out the dates as listed above. I guess, travelling to Zurich on saturday, the 20th of november, attending the club night with Alex Dallas, Lexx AND Gerd Janson gracing the wheels of steel, will re-raise my spirits.
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Termine im Oktober
Und wieder ist ein Monat rum. Wir schreiben nun Oktober. In Freiburg wird es, da Semesterbeginn und mit Universität, Pädagogischer Hochschule, mit sowohl Evangelischer als auch Katholischer Fachhochschule und einer Musikhochschule an weiterführenden Bildungseinrichtungen nicht gerade arm, wieder mehr als ausreichend Semestereröffnungs- und Studiparties geben.
Nun will ich ja niemandem seinen Spass verderben. Doch für mich gehörten und gehören auch heute noch Parties, auf denen ich zur Begrüssung einen Plastikbecher mit einer giftgrün oder girliepink schillernden, pappsüssen und nach künstlichen schmeckenden Flüssigkeit, in der ausserdem noch ein paar Dosenobststückchen herumschwimmen, mit das Unerträglichste, was es an 'gesellschaftlichen Anlässen' so gibt. Gespielt wird, ab Laptop oder ab zum Teil schon verkratzter CD's 'Musik zum mitsingen', Fetenhits, Partypower und Schlagermix, Songs der 80er und 90er, zu denen die anwesenden Mädels das erste Mal einen Jungen geküsst oder mit ihren besten Freundinnen, in der Jugenddiskothek dazu abgetanzt haben (während zuhause die grosse Schwester mit Schrecken feststellt, dass ihre Makeup-Töpfchen geplündert wurden).
Ein wahrer Albtraum! Dieser erfährt jedoch noch eine Steigerung, wenn man auf eine Feier eingeladen ist, und sich zunächst eine schwere eisenbeschlagene Eichentür öffnet, die keinerlei Abnutzungs- und Gebrauchsspuren aufweist, und man einem milchgesichtigen, schüchtern lächelnden Kerl eine Steintreppe entweder hinab in einen Gewölbekeller oder hinauf in einen weiträumigen hohen Holzsaal folgen muss, in welchem sich Seiten- oder Mittelscheitel tragende Fatzke in Couleur aufhalten. Ganz zu schweigen von den Zigarre rauchenden 'Senioren', denen nur dann ein leises Lächeln über ihr Gesicht huscht, wenn man speichelleckerisch ihre 'Leistungen' bewundert. Oder bewundern muss, denn in solchen Korporationen wird ihnen eine nahezu gottgleiche Stellung eingeräumt. Wohl dem, der sich schon anderweitig verplant hat!
In Freiburg zeigt sich der goldene Monat des Herbstes - bis jetzt - weitaus grauer als erwartet. Eine neue Elektrotanzveranstaltung wird es geben - dann also doch lieber auf'ne Studi-WG-Party. Diese kostet wenigstens keinen Eintritt, und man kann auch noch sein Lieblingsbier mitbringen.
Die Veranstaltungsreihe Somebody Scream legt eine Pause ein, da einige Stamm-DJs des Drifter's ihren Geburtstag feiern und eine Clubnacht zugesagt bekommen haben. Auch Rainer Trübys Root Down ist erst wieder für November angedacht, so wie's aussieht, mit Richard Dorfmeister.
Ein Grund zu Feiern ist jedoch am kommenden Freitag, den 08. Oktober 2010, das dreijährige Bestehen der Deep Station. Ricordo, der Mitgründer dieser kleinen feinen Veranstaltungsreihe, ist wieder zurück in Freiburg, sein Partner in Crime, Kowski, ist hochmotiviert, und daher wird das Pflichttermin für alle, die (Deep) House, (Detroit) Techno, Neuveröffentlichungen und Klassiker, zu schätzen wissen.
In der Jackson Pollock Bar spielen am Samstag, den 09. Oktober 2010, Hendrik Vogel, und drei Wochen später, am Samstag, den 30. Oktober 2010, Hike a.k.a. Whatman. Dieser hat übrigens auf Soundcloud einige dufte Mixe am Start. Checkt die doch einmal aus: Hike a.k.a. Whatman @ Soundcloud.
Ansonsten weiss ich selbst nicht allzu viel. Monika Kruse und Matthias Tanzmann, unterstützt von Freiburgs Minimalelektrotech-Franktion, schon am morgigen Samstag in der Alten Güterbahnhofshalle. Die Headliner spielen jeweils von 02 bis 04 Uhr. Das war's dann auch schon.
Zu Karlsruhe habe ich noch immer keinen Draht, da muss ich einmal stärker die sozialen Netzwerkplattformen in Anspruch nehmen, um aus dieser Stadt Events aufschreiben zu können. Ein Hinweis jedoch: am Samstag, 09. Oktober 2010, gibt sich Robag Wruhme die Ehre im Gotec. Wusste gar nicht, dass er jetzt als "Wighnomy Brother a.k.a. Robag Wruhme" unterwegs ist - bisher dachte ich stets, dass er ausschliesslich als Robag Wruhme touren würde...
Stuttgart gibt Gas wie eh und je, kaputt raven ist schwer angesagt, auch ausserhalb der Clubs. Leider!
Die Jungs von Thursdays Don't Suit Very Well werden öfters einmal zum Einsatz kommen, unter anderem am Freitag, den 08. Oktober 2010, wenn sie gemeinsam mit Self Service Open Art Space zur Belle Etage laden.
Ende des Monats wird in der Schwabenmetropole hoher Besuch aus Hamburg eintreffen. Phillip Sollmann alias Efdemin beglückt die Climax Institutes und bekommt tatkräftige Unterstützung durch den Local Moritz von Pein.
Auf der Südseite des Naturpark Schönbuch, in Tübingen also, werden sich ähnliche Szenarien abspielen wie in Freiburg. Denn das kleine Neckarstädtchen ist ebenfalls ein starker Studi-Magnet. Dennoch lädt DJ Mirano ins Mancuso zur Gimme Shelter, am Samstag, den 09. Oktober 2010, und vierzehn Tage später kann mit Don Jorge auf den Spuren von David Mancuso gewandelt werden. Ob die Jungs von Bumm / Tschack etwas veranstalten, ist mir derzeit noch nicht bekannt.
In Basel treffen in diesem Oktober einige interessante und namhafte Acts ein. Gleich morgen, Samstag, den 02. Oktober 2010, Carl Craig auf dem Schiff.
Tage später, am Freitag, den 08. Oktober 2010, Mark E im Schlachthof. Support kommt von Timnah Sommerfeldt. Keine vierundzwanzig Stunden nach dieser Veranstaltung werden im Nordstern schwere Geschütze aufgefahren. Eli Verveine, Move D und Tobias (live), an der Seite einiger Residents. Kann und darf man sich nicht entgehen lassen.
Für alle, die etwas mehr auf "Bäng!" stehen, lässt das Nordstern an den darauffolgenden Wochenenden Loco Dice, Guido Schneider und Martin Landsky auf die Feiermeute los, genauso wie Ende Oktober die Macher des Gelbes Billett mit Onur Özer aufwarten. Und ins Atlantis kommt der New Yorker Willie Graff.
Ach ja, und einen Besuch auf dem Shift Festival sollte man ebenfalls einplanen. Matthew Herbert, das Moritz von Oswald Trio, u.v.m.
Für die Stadt Zürich sollte ich mir ein kleines Kämmerchen zur Untermiete suchen, denn allein in der Zukunft werden sich jede Menge Plattenleger und Live Acts abwechseln, die ich alle sehr gerne ein erstes Mal oder wiederholt mir anhören möchte. K-Alexi, Trus'Me, A-Mochi (live), Harmonic313 (live), Ark (live), Dor, XDB, und...am Freitag, den 29. Oktober 2010: Patrice Scott UND Keith Worthy. Auch das Cabaret bietet jede Menge elektronisches Spektakel.
Das war's dann auch schon. Wenn ihr Termine habt, von Geheimtipps wisst, ab in die Kommentare damit.
English (short) version: I can't stand those student parties where you are served cheap drinks that cause painful hangover headaches in those who are - normally - hangover-free and where you are exposed to chart-breaking music. This is heart breaking and absolutely nauseating. But it can be topped by being guest at a student's frat party. Hail to those who already know where to spend their weekend nights and money on. If not, check out the dates listed above - at least, the artist's won't disappoint, for sure, and it is up to you to rock the floor.
Nun will ich ja niemandem seinen Spass verderben. Doch für mich gehörten und gehören auch heute noch Parties, auf denen ich zur Begrüssung einen Plastikbecher mit einer giftgrün oder girliepink schillernden, pappsüssen und nach künstlichen schmeckenden Flüssigkeit, in der ausserdem noch ein paar Dosenobststückchen herumschwimmen, mit das Unerträglichste, was es an 'gesellschaftlichen Anlässen' so gibt. Gespielt wird, ab Laptop oder ab zum Teil schon verkratzter CD's 'Musik zum mitsingen', Fetenhits, Partypower und Schlagermix, Songs der 80er und 90er, zu denen die anwesenden Mädels das erste Mal einen Jungen geküsst oder mit ihren besten Freundinnen, in der Jugenddiskothek dazu abgetanzt haben (während zuhause die grosse Schwester mit Schrecken feststellt, dass ihre Makeup-Töpfchen geplündert wurden).
Ein wahrer Albtraum! Dieser erfährt jedoch noch eine Steigerung, wenn man auf eine Feier eingeladen ist, und sich zunächst eine schwere eisenbeschlagene Eichentür öffnet, die keinerlei Abnutzungs- und Gebrauchsspuren aufweist, und man einem milchgesichtigen, schüchtern lächelnden Kerl eine Steintreppe entweder hinab in einen Gewölbekeller oder hinauf in einen weiträumigen hohen Holzsaal folgen muss, in welchem sich Seiten- oder Mittelscheitel tragende Fatzke in Couleur aufhalten. Ganz zu schweigen von den Zigarre rauchenden 'Senioren', denen nur dann ein leises Lächeln über ihr Gesicht huscht, wenn man speichelleckerisch ihre 'Leistungen' bewundert. Oder bewundern muss, denn in solchen Korporationen wird ihnen eine nahezu gottgleiche Stellung eingeräumt. Wohl dem, der sich schon anderweitig verplant hat!
In Freiburg zeigt sich der goldene Monat des Herbstes - bis jetzt - weitaus grauer als erwartet. Eine neue Elektrotanzveranstaltung wird es geben - dann also doch lieber auf'ne Studi-WG-Party. Diese kostet wenigstens keinen Eintritt, und man kann auch noch sein Lieblingsbier mitbringen.
Die Veranstaltungsreihe Somebody Scream legt eine Pause ein, da einige Stamm-DJs des Drifter's ihren Geburtstag feiern und eine Clubnacht zugesagt bekommen haben. Auch Rainer Trübys Root Down ist erst wieder für November angedacht, so wie's aussieht, mit Richard Dorfmeister.
Ein Grund zu Feiern ist jedoch am kommenden Freitag, den 08. Oktober 2010, das dreijährige Bestehen der Deep Station. Ricordo, der Mitgründer dieser kleinen feinen Veranstaltungsreihe, ist wieder zurück in Freiburg, sein Partner in Crime, Kowski, ist hochmotiviert, und daher wird das Pflichttermin für alle, die (Deep) House, (Detroit) Techno, Neuveröffentlichungen und Klassiker, zu schätzen wissen.
In der Jackson Pollock Bar spielen am Samstag, den 09. Oktober 2010, Hendrik Vogel, und drei Wochen später, am Samstag, den 30. Oktober 2010, Hike a.k.a. Whatman. Dieser hat übrigens auf Soundcloud einige dufte Mixe am Start. Checkt die doch einmal aus: Hike a.k.a. Whatman @ Soundcloud.
Ansonsten weiss ich selbst nicht allzu viel. Monika Kruse und Matthias Tanzmann, unterstützt von Freiburgs Minimalelektrotech-Franktion, schon am morgigen Samstag in der Alten Güterbahnhofshalle. Die Headliner spielen jeweils von 02 bis 04 Uhr. Das war's dann auch schon.
Zu Karlsruhe habe ich noch immer keinen Draht, da muss ich einmal stärker die sozialen Netzwerkplattformen in Anspruch nehmen, um aus dieser Stadt Events aufschreiben zu können. Ein Hinweis jedoch: am Samstag, 09. Oktober 2010, gibt sich Robag Wruhme die Ehre im Gotec. Wusste gar nicht, dass er jetzt als "Wighnomy Brother a.k.a. Robag Wruhme" unterwegs ist - bisher dachte ich stets, dass er ausschliesslich als Robag Wruhme touren würde...
Stuttgart gibt Gas wie eh und je, kaputt raven ist schwer angesagt, auch ausserhalb der Clubs. Leider!
Die Jungs von Thursdays Don't Suit Very Well werden öfters einmal zum Einsatz kommen, unter anderem am Freitag, den 08. Oktober 2010, wenn sie gemeinsam mit Self Service Open Art Space zur Belle Etage laden.
Ende des Monats wird in der Schwabenmetropole hoher Besuch aus Hamburg eintreffen. Phillip Sollmann alias Efdemin beglückt die Climax Institutes und bekommt tatkräftige Unterstützung durch den Local Moritz von Pein.
Auf der Südseite des Naturpark Schönbuch, in Tübingen also, werden sich ähnliche Szenarien abspielen wie in Freiburg. Denn das kleine Neckarstädtchen ist ebenfalls ein starker Studi-Magnet. Dennoch lädt DJ Mirano ins Mancuso zur Gimme Shelter, am Samstag, den 09. Oktober 2010, und vierzehn Tage später kann mit Don Jorge auf den Spuren von David Mancuso gewandelt werden. Ob die Jungs von Bumm / Tschack etwas veranstalten, ist mir derzeit noch nicht bekannt.
In Basel treffen in diesem Oktober einige interessante und namhafte Acts ein. Gleich morgen, Samstag, den 02. Oktober 2010, Carl Craig auf dem Schiff.
Tage später, am Freitag, den 08. Oktober 2010, Mark E im Schlachthof. Support kommt von Timnah Sommerfeldt. Keine vierundzwanzig Stunden nach dieser Veranstaltung werden im Nordstern schwere Geschütze aufgefahren. Eli Verveine, Move D und Tobias (live), an der Seite einiger Residents. Kann und darf man sich nicht entgehen lassen.
Für alle, die etwas mehr auf "Bäng!" stehen, lässt das Nordstern an den darauffolgenden Wochenenden Loco Dice, Guido Schneider und Martin Landsky auf die Feiermeute los, genauso wie Ende Oktober die Macher des Gelbes Billett mit Onur Özer aufwarten. Und ins Atlantis kommt der New Yorker Willie Graff.
Ach ja, und einen Besuch auf dem Shift Festival sollte man ebenfalls einplanen. Matthew Herbert, das Moritz von Oswald Trio, u.v.m.
Für die Stadt Zürich sollte ich mir ein kleines Kämmerchen zur Untermiete suchen, denn allein in der Zukunft werden sich jede Menge Plattenleger und Live Acts abwechseln, die ich alle sehr gerne ein erstes Mal oder wiederholt mir anhören möchte. K-Alexi, Trus'Me, A-Mochi (live), Harmonic313 (live), Ark (live), Dor, XDB, und...am Freitag, den 29. Oktober 2010: Patrice Scott UND Keith Worthy. Auch das Cabaret bietet jede Menge elektronisches Spektakel.
Das war's dann auch schon. Wenn ihr Termine habt, von Geheimtipps wisst, ab in die Kommentare damit.
English (short) version: I can't stand those student parties where you are served cheap drinks that cause painful hangover headaches in those who are - normally - hangover-free and where you are exposed to chart-breaking music. This is heart breaking and absolutely nauseating. But it can be topped by being guest at a student's frat party. Hail to those who already know where to spend their weekend nights and money on. If not, check out the dates listed above - at least, the artist's won't disappoint, for sure, and it is up to you to rock the floor.
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Termine im September
Was war das für ein Tag. Die Sonne schien von einem leuchtend blauen Himmel auf Freiburg herab, als ob's die ganzen Regentage der letzten Wochen nie gegeben hätte. Wohl dem, der an diesem Mittwoch mit dem Rennrad von Freiburg aus durch's Markgräfler Land in Richtung Müllheim / Badenweiler durch die Weinberge fahren, der am Augustinerplatz ein gut gekühltes Bier im Freien geniessen konnte, und nicht dazu verdammt war, sein tägliches Arbeitspensum in einem stauberfüllten Innenraum abzuleisten.
Meine derzeitige Verdammnis hat auch ihr Gutes. Ich kam dazu, die neueste Ausgabe der Fabric Mix-Compilation zu hören, die dreiundfünfzigste, für die der britische Technoproduzent und DJ Surgeon verantwortlich zeichnet. Beeindruckt gibt nur ansatzweise mein Empfinden wieder, das sich nach erstmaligem Durchhören einstellte. Passagenweise sägt, rasselt und röhrt und schnaubt der Maschinensound mit einer Urgewalt, die meine schäbigen Kopfhörer an ihre Belastbarkeitsgrenze brachten. Gleich zu Beginn legt Surgeon mit Scubas "Glance" ein tiefes Dubstep-Fundament, auf dessen Grundlage sich die strategische Richtung, welche der britische Techno-Titan mit seinem Fabric Mix einschlägt, nachhaltig und erfolgreich gestalten lässt. Diese, die strategische Richtung, zielt ab auf den Bau zahlreicher Verbindungsbrücken zwischen Dubstep und Techno. Hybridisierung nennt man das wohl - Technno als komplementäre Sequenz von Dubstep, Dubstep als komplementäre Sequenz von Techno. Noch viel mehr könnte ich über diesen Mix schreiben, da der Eintrag jedoch den Terminen für den Monat September gewidmet ist, sei abschliessend nur noch meine liebsten Stelle im Mix verraten: es ist der Übergang zwischen "Hostage" von Mark Broom & James Ruskin über Stephen Browns "Stress Free" hin zu "AM04B1" von Ancient Methods. Könnte ich stundenlang hören, diese Passage.
Wieder mit Freiburg beginnend, muss ich zugeben, dass ich derzeit nicht die geeignete Ansprechperson bin, wenn es um die Beschreibung der Veranstaltungslage im September geht. Das liegt ganz bestimmt nicht am fehlenden Interesse für die örtliche Szene. Freiburg ist eine klassische Studentenstadt, und da ist während der Semesterferien - tendenziell - weniger los.
Gute Nachrichten aus der Ecke Somebody Scream. Diese findet - wie gehabt - im Drifter's statt, und zwar am Samstag, den 18. September 2010. Nach einigen Resident Nights darf - endlich! - wieder einmal ein auswärtiger Gast begrüsst werden, und zwar Tristen (WHITE / Aim) aus Berlin. Yay!
Eine Woche später, am Samstag, den 25. September 2010, steht eine weitere Ausgabe von Rainer Trübys Root Down auf dem Programm. Zu Gast ist André Lodemann, der seit einiger Zeit einen richtigen Lauf im Hinblick auf Releases hat.
Was geht sonst noch? Anscheinend wird Ryan Pilcher am Freitag, den 10. September 2010, im Kamikaze (eigentlich ein furchtbarer Laden, unter anderem der Szene-Treffpunkt der Provinz-Neon-Rave-Kids, mit die schlechteste Soundanlage der Stadt) im Rahmen der Veranstaltung Zimmer840 an den Decks stehen. Und am Samstag, den 18. September 2010, bespielt Hendrik Vogel die Jackson Pollock Bar.
Bei Tageins werden am kommenden Montag, 06. September 2010, der Ex-Freiburger und Schon-Lange-Wahl-Berliner DJ Knigge (Crane AK sowie eine Woche später, am Montag, den 13. September 2010, Kowski an den Plattentellern stehen.
Von Freiburg über Karlsruhe nach Stuttgart. Minimal und Technoid geht es in der Romy S. zu, u.a. mit Marc Houle. Das Rocker 33 serviert u.a. die Kölner Treibstoff-Jungs sowie Kaspar Bjørke und Tomas Barford. Die Webauftritte dieser Clubs sind ja hinreichend bekannt.
Am kommenden Samstag, den 04. September 2010, zeigt sich die ganze Stadt elektronisch aus Anlass des SEMF 2010, des Stuttgart Electronic Music Festivals. Jede Menge Locals und als Headliner Tiefschwarz, Turntablerocker, Chris Liebing, Moonbootica, M.A.N.D.Y.
Wem dies zu straight forward ist, kann sich seine Dosis guter Musik bereits am morgigen Donnerstagabend abholen, und zwar bei Thursday's Don't Suit Very Well. Florian Ehing, Stare und Christian Schiller an den Decks im miniRocker33.
In Tübingen gibt sich - ebenfalls am kommenden Samstag, den 04. September 2010, der Freiburger Ryan Pilcher gemeinsam mit den local heroes Walker und Kandismann im Blauer Turm die Ehre. Aufgestiegen in der Club-Liga, nennt man das wohl :). Dreizehn Tage später, am Freitag, den 17. September 2010, werden Don Jorge und Mirano eine weitere Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe "Gimme Shelter" im Mancuso abfeiern.
Und wer im Osten Baden-Württembergs lebt und beständig Mangel an guter Musik verspürt, findet am Samstag, den 18. September 2010 Abhilfe, denn in Ulm haben die Jungs von Bleepgeeks den Berliner Hunee zu sich eingeladen.
Das war's mit Ba-Wü. Zum Schluss noch ganz kurz in die Schweiz. Für den Monat September habe ich in Basel in Sachen (Deep) House / Disco / (Detroit) Techno noch keine allzu grossen Namen ausfindig machen können. Im Atlantis Kiko Navarro möglicherweise.
Im Nordstern, das am kommenden Wochenende gleich zwei Mal den Saisonbeginn feiert (u.a. mit LTJ Bukem - war in den Mitt- und Spätneunzigern mal mein Drum'n'Bass-Hero), wird am Freitag, den 17. September 2010, der Basler DJ Neevo Support für Titonton Duvanté geben. Einen Tag später wird dieser, Neevo, auch in der Satisfactory im Rahmen der Art You ein Set spielen. Die anderen Locations fahren ein massives Techno- und Elektroprogramm und sind daher nicht weiter von Interesse für dieses Blog.
Zürich wirft wieder einmal die meisten Dates in die Waagschale. War ja klar. In der Zukunft u.a. Thomas Fehlmann live, Kyle Hall, Gilles Peterson, eine Rephlex Night, Redshape und jede Menge Lexx und Kalabrese. Top. Im Cabaret Crowdpleaser, Agnès, Chaton und Dachshund sowie unter anderem auch Sascha Dive. Der Hive Club hat Superpitcher und The Modernist, Matthew Styles und Dinky im Programm stehen, der Supermarket Makam (live), im Exil kann man ebenfalls Lexx und Kalabrese anhören, und es passiert sicher noch sehr viel mehr, was ich hier, zwischen Schwarzwaldtannen sitzend, gar nicht mitbekomme.
Ach, und für den Oktober habe ich schon jetzt so viele Veranstaltungen vorgemerkt, dass es in musikalischer Hinsicht bereits zu dieser Zeit ein goldener ist. Kleiner Wermutstropfen: an einem Wochenende müsste es mich in vier-, wenn nicht fünffacher Ausfertigung geben, um alles mitnehmen zu können. Morgen geht's dann endgültig weiter mit Reviews. Viel zu lange drehen diese schon ihre Warteschleifen.
English (short) version: I can't believe it. August is over, september has only just begun and the time arrived to watch out for new wine ("Neuer Süsser" or, for all my Vienna / Austria associated friends: "Federweisser") and fresh Zwiebelkuchen served warm (onion cake, the literal translation for "Zwiebelkuchen" doesn't sound like it). As it is very easy to get drunk on the new wine, there's nothing better than partying and dance. Therefore a handful of dates in the near future to write down if you happen to be in the south western part of Germany or in Basel / Zurich Switzerland. Don't miss 'em!
Meine derzeitige Verdammnis hat auch ihr Gutes. Ich kam dazu, die neueste Ausgabe der Fabric Mix-Compilation zu hören, die dreiundfünfzigste, für die der britische Technoproduzent und DJ Surgeon verantwortlich zeichnet. Beeindruckt gibt nur ansatzweise mein Empfinden wieder, das sich nach erstmaligem Durchhören einstellte. Passagenweise sägt, rasselt und röhrt und schnaubt der Maschinensound mit einer Urgewalt, die meine schäbigen Kopfhörer an ihre Belastbarkeitsgrenze brachten. Gleich zu Beginn legt Surgeon mit Scubas "Glance" ein tiefes Dubstep-Fundament, auf dessen Grundlage sich die strategische Richtung, welche der britische Techno-Titan mit seinem Fabric Mix einschlägt, nachhaltig und erfolgreich gestalten lässt. Diese, die strategische Richtung, zielt ab auf den Bau zahlreicher Verbindungsbrücken zwischen Dubstep und Techno. Hybridisierung nennt man das wohl - Technno als komplementäre Sequenz von Dubstep, Dubstep als komplementäre Sequenz von Techno. Noch viel mehr könnte ich über diesen Mix schreiben, da der Eintrag jedoch den Terminen für den Monat September gewidmet ist, sei abschliessend nur noch meine liebsten Stelle im Mix verraten: es ist der Übergang zwischen "Hostage" von Mark Broom & James Ruskin über Stephen Browns "Stress Free" hin zu "AM04B1" von Ancient Methods. Könnte ich stundenlang hören, diese Passage.
Wieder mit Freiburg beginnend, muss ich zugeben, dass ich derzeit nicht die geeignete Ansprechperson bin, wenn es um die Beschreibung der Veranstaltungslage im September geht. Das liegt ganz bestimmt nicht am fehlenden Interesse für die örtliche Szene. Freiburg ist eine klassische Studentenstadt, und da ist während der Semesterferien - tendenziell - weniger los.
Gute Nachrichten aus der Ecke Somebody Scream. Diese findet - wie gehabt - im Drifter's statt, und zwar am Samstag, den 18. September 2010. Nach einigen Resident Nights darf - endlich! - wieder einmal ein auswärtiger Gast begrüsst werden, und zwar Tristen (WHITE / Aim) aus Berlin. Yay!
Eine Woche später, am Samstag, den 25. September 2010, steht eine weitere Ausgabe von Rainer Trübys Root Down auf dem Programm. Zu Gast ist André Lodemann, der seit einiger Zeit einen richtigen Lauf im Hinblick auf Releases hat.
Was geht sonst noch? Anscheinend wird Ryan Pilcher am Freitag, den 10. September 2010, im Kamikaze (eigentlich ein furchtbarer Laden, unter anderem der Szene-Treffpunkt der Provinz-Neon-Rave-Kids, mit die schlechteste Soundanlage der Stadt) im Rahmen der Veranstaltung Zimmer840 an den Decks stehen. Und am Samstag, den 18. September 2010, bespielt Hendrik Vogel die Jackson Pollock Bar.
Bei Tageins werden am kommenden Montag, 06. September 2010, der Ex-Freiburger und Schon-Lange-Wahl-Berliner DJ Knigge (Crane AK sowie eine Woche später, am Montag, den 13. September 2010, Kowski an den Plattentellern stehen.
Von Freiburg über Karlsruhe nach Stuttgart. Minimal und Technoid geht es in der Romy S. zu, u.a. mit Marc Houle. Das Rocker 33 serviert u.a. die Kölner Treibstoff-Jungs sowie Kaspar Bjørke und Tomas Barford. Die Webauftritte dieser Clubs sind ja hinreichend bekannt.
Am kommenden Samstag, den 04. September 2010, zeigt sich die ganze Stadt elektronisch aus Anlass des SEMF 2010, des Stuttgart Electronic Music Festivals. Jede Menge Locals und als Headliner Tiefschwarz, Turntablerocker, Chris Liebing, Moonbootica, M.A.N.D.Y.
Wem dies zu straight forward ist, kann sich seine Dosis guter Musik bereits am morgigen Donnerstagabend abholen, und zwar bei Thursday's Don't Suit Very Well. Florian Ehing, Stare und Christian Schiller an den Decks im miniRocker33.
In Tübingen gibt sich - ebenfalls am kommenden Samstag, den 04. September 2010, der Freiburger Ryan Pilcher gemeinsam mit den local heroes Walker und Kandismann im Blauer Turm die Ehre. Aufgestiegen in der Club-Liga, nennt man das wohl :). Dreizehn Tage später, am Freitag, den 17. September 2010, werden Don Jorge und Mirano eine weitere Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe "Gimme Shelter" im Mancuso abfeiern.
Und wer im Osten Baden-Württembergs lebt und beständig Mangel an guter Musik verspürt, findet am Samstag, den 18. September 2010 Abhilfe, denn in Ulm haben die Jungs von Bleepgeeks den Berliner Hunee zu sich eingeladen.
Das war's mit Ba-Wü. Zum Schluss noch ganz kurz in die Schweiz. Für den Monat September habe ich in Basel in Sachen (Deep) House / Disco / (Detroit) Techno noch keine allzu grossen Namen ausfindig machen können. Im Atlantis Kiko Navarro möglicherweise.
Im Nordstern, das am kommenden Wochenende gleich zwei Mal den Saisonbeginn feiert (u.a. mit LTJ Bukem - war in den Mitt- und Spätneunzigern mal mein Drum'n'Bass-Hero), wird am Freitag, den 17. September 2010, der Basler DJ Neevo Support für Titonton Duvanté geben. Einen Tag später wird dieser, Neevo, auch in der Satisfactory im Rahmen der Art You ein Set spielen. Die anderen Locations fahren ein massives Techno- und Elektroprogramm und sind daher nicht weiter von Interesse für dieses Blog.
Zürich wirft wieder einmal die meisten Dates in die Waagschale. War ja klar. In der Zukunft u.a. Thomas Fehlmann live, Kyle Hall, Gilles Peterson, eine Rephlex Night, Redshape und jede Menge Lexx und Kalabrese. Top. Im Cabaret Crowdpleaser, Agnès, Chaton und Dachshund sowie unter anderem auch Sascha Dive. Der Hive Club hat Superpitcher und The Modernist, Matthew Styles und Dinky im Programm stehen, der Supermarket Makam (live), im Exil kann man ebenfalls Lexx und Kalabrese anhören, und es passiert sicher noch sehr viel mehr, was ich hier, zwischen Schwarzwaldtannen sitzend, gar nicht mitbekomme.
Ach, und für den Oktober habe ich schon jetzt so viele Veranstaltungen vorgemerkt, dass es in musikalischer Hinsicht bereits zu dieser Zeit ein goldener ist. Kleiner Wermutstropfen: an einem Wochenende müsste es mich in vier-, wenn nicht fünffacher Ausfertigung geben, um alles mitnehmen zu können. Morgen geht's dann endgültig weiter mit Reviews. Viel zu lange drehen diese schon ihre Warteschleifen.
English (short) version: I can't believe it. August is over, september has only just begun and the time arrived to watch out for new wine ("Neuer Süsser" or, for all my Vienna / Austria associated friends: "Federweisser") and fresh Zwiebelkuchen served warm (onion cake, the literal translation for "Zwiebelkuchen" doesn't sound like it). As it is very easy to get drunk on the new wine, there's nothing better than partying and dance. Therefore a handful of dates in the near future to write down if you happen to be in the south western part of Germany or in Basel / Zurich Switzerland. Don't miss 'em!
Termine im August
August. Ferienmonat. Festivalmonat. Vielerorts legen die Clubs eine Sommerpause ein. Dafür stehen Festivals, Ein-Tages-Open-Air-Veranstaltungen und - für viele - die weisse Balearen-Insel auf dem Feierprogramm. Dementsprechend fällt die Terminvorschau für diesen Monat etwas bescheidener aus. Für Freiburg fallen mir spontan ein:
- Freitag, der 13. August 2010, White Rabbit. Die Jungs der Beats'N'Tronics Radio Show bestreiten in diesem kleinen Kellerclub eine Nacht. Zu ihnen gehört Simonis, der zur Zeit fleissig an eigenen Sounds herumschraubt und auf Soundcloud auch schon den einen oder anderen, in Richtung (Deep) House abzielenden Mix veröffentlicht hat. Mal sehen beziehungsweise hören, was er an diesem Abend zum Besten geben wird.
- Samstag, der 21. August 2010, Somebody Scream @ Drifter's mit den beiden Residents Kowski und Shaddy.
- Samstag, der 28. August 2010, Hendrik Vogel in der Jackson Pollock Bar zu einer weiteren Ausgabe seiner Reihe "Groof".
- Samstag, der 28. August 2010, Root Down im Waldsee mit Rainer Trüby, Sharokh aus Karlsruhe und einem oft bei Root Down gesehenen Gast, Nacho Velasco vom Mallorquiner Garito Cafe. Compost Black Label Nacht oder so.
- A priori nicht House, Disco oder Techno hat sich Chillen & Grillen auf die Fahnen geschrieben, dafür umso mehr empfehlenswert ist die entspannte Atmosphäre auf dieser Mittwochsveranstaltung in Kerbers Straussi, in Staufen, südlich von Freiburg, in Mitten von Weinbergen. Jeden Mittwoch im August, und nicht vergessen, einen abstinenten Chauffeur miteinplanen.
Karlsruhe lasse ich einmal aussen vor, ich habe einfach keinen Draht in diese Stadt, es sei denn, jemand füttert mich mit (Insider) Informationen, das Nachtleben der Fächerstadt betreffend.
Tübingen hatte vergangenen Samstag den M_nus-Act Marc Houle zu Gast im Blauen Turm. Dort wird's am Samstag, den 07. August 2010, HOUSEgemachtes geben. Es spielt M. Drysch, der auch beim Elektronischen Sofa mitmischt. Eine Woche später, am Samstag, den 14. August 2010, wird DJ Walker im Jazzkeller auflegen. Was der so spielt kann, lässt sich beispielsweise in seinen Mix "A Soul Thing anhören. Ob eine Ausgabe der Veranstaltungsreihe "Gimme Shelter" durchgeführt wird, weiss ich nicht. Dazu einfach die Website vom Mancuso aufsuchen. Da ist noch das Juli-Programm online, aber vielleicht hat dieser kleine Club auch Sommerpause.
Für Stuttgart wäre zum einen hinzuweisen auf Thursday's Don't Suit Very Well. Am kommenden Donnerstag, den 05. August 2010, wäre es wieder einmal soweit - doch die Website hüllt sich diesbezüglich (noch?) in Schweigen.
Anyway. Zwei Tage später, am Samstag, den 07. August 2010, werden die TDSVW-DJs sich mit einer Vielzahl Gast-DJs einfinden auf Gelände des Nordbahnhofs in Stuttgart. Auf dem Programm steht das Spaceways Festival. Was einen da so erwartet, wird an anderer Stelle noch etwas ausführlicher zu lesen sein. Sollte man sich meiner Meinung nach jedoch vormerken, diesen Termin!
Was das Rocker33, Romy S & Co. zu bieten haben, entnehmt bitte deren Internetauftritten.
Auf geht's, nach Basel. Satisfactory, Nordstern, und so weiter und so fort, legen alle ein paar Wochen Verschnaufpause ein, bevor es Ende August / Anfang September mit Programm wieder weitergeht. Das Programm auf dem Schiff sagt mir nicht wirklich zu, und wer viel lieber zu der auf diesem Blog vorgestellten Musik feiert, wird sich womöglich ebenfalls zwei Mal überlegen, ob er sich Lützenkirchen & Friends antun wird.
Anyway. Die Lücke auffüllen wird das Stadtmusik Festival, präsentiert u.a. von Livingroom.FM. Es beginnt am kommenden Donnerstag, den 05. August 2010, mit einer Vorstellung von Christian Prommers Drumnlessons. Tags darauf, am Freitag den 06. August 2010, wird Theo Parrish im Innenhof des Kunstmuseums Hof halten. Pflichttermin, oder?! Alles weitere zu diesem Festival in einem gesonderten Eintrag.
Zürich blickt der Street Parade am Samstag, den 14. August 2010, entgegen. Dementsprechend richten manche Clubs ihr Programm auf dieses Event aus.
Die Zukunft präsentiert in dieser Zeit, vom Donnerstag, 12. August 2010, bis Samstag, 14. August 2010, das DOSCI-Festival. Geladene Gäste werden sein DJ Kaos, DJ Harvey, Marcus Worgull und Prins Thomas. Tatkräftig unterstützt werden sie von den Zukunft Residents.
Cabaret, Supermarket & Co. bitte der jeweiligen Website entnehmen.
English (short) version: a handful of dates that you mustn't miss if you happen to be in the southern / south western part of Germany or in Basel and Zurich. Sparing with words, but you may check the links and you'll know what's going on.
Eine Nacht an der Tür...
Ein Wochenende im Sommer in Freiburg. In die Pflastersteingassen der Altstadt ist die vielgerühmte toskanische Wärme eingezogen. Drei, vier Oleanderbäume, eingetopft in grosse Plastikkübel mit natürlicher Holzoptik, trocknen munter vor sich hin und mit den paar wenigen Palmen um die Wette, zu deren Aufstellung die Stadt sich in diesem Jahr aufrappeln konnte. Südländisch-mediterranes Flair eben, wie man es dieser Tage in nahezu jeder städtischen Ansiedlung nördlich der Alpen antrifft. Bevor ich wieder in mein gängiges Verhaltensmuster, negative Killerphrasen zu dreschen, verfalle, halte ich inne und bekenne, dass ich den Sommer, wie er sich in diesen Tagen im Südwesten der Republik präsentiert, über alles liebe. Tageslichtlänge, Lichtintensität, alles super. Mit einer Ausnahme: das Freizeitleben erfährt eine Verlagerung in den öffentlichen Raum. Ins Freibad, an zahlreiche Baggerseen, auf die Sternwaldwiese, an die Dreisam. Nur in das tiefe muffige Dunkel der Keller, in die Clubs, geht kaum noch ein Mensch, denn der Geschlechtertanz vollzieht sich ja auch so viel leichter am Ende eines Tages, nach Schwimmbad- oder Schattenwiesenaktivitäten, erhitzt von der Sonne und den paar Bierchen. Dennoch fahren die Clubs ihr Programm nur unwesentlich zurück, und so sind - im Unterschied zu manch einer anderen Stadt - auch im Sommer die DJs in unermüdlichem Einsatz.Vor nicht allzu langer Zeit, an einem Samstagabend, inmitten der WM-Phase, hatten zwei Freunde eine Veranstaltung anberaumt und mich kurzfristig gebeten, an der Tür beziehungsweise Abendkasse einzuspringen, was ich bereitwillig und sehr gerne getan habe. So war ich von etwa 23:15 bis 03:15 im Einsatz, erlebte die unterschiedlichen Phasen einer Clubnacht für einmal aus einer anderen Perspektive. Für Erheiterung und Kurzweil sorgten zum einen die Jungs selbst, die hin und wieder einmal bei mir vorbeischauten, die beiden Angestellten eines Sicherheitsunternehmens sowie die - leider nur tröpfchenweise erscheinenden - Gäste.
In der ersten halben Stunde nach Öffnung des Ladens - der Name des Veranstaltungslokals tut hier nichts zur Sache - sorgten zwei grosse Gruppen luxemburgischer (Austausch-)Studenten für jede Menge Unruhe. Die eine, ungefähr zehn Mann stark, hatte an der Bar bereits das WM-Fussballspiel sich angeschaut, befand sich in einer übermütig ausgelassenen Stimmung, und grölten lauter, als die hartgesottenen Fans des EHC Freiburg in der Nordkurve ihres Stadions. Die andere, gemischtgeschlechtlich, ebenfalls zehn an der Zahl, hatte ich bei mir an der Kasse stehen. Sie wollten Einlass. Umsonst. Versteht sich von selbst. "Wir machen Umsatz von 300 Euro", versprach mir ihre Anführerin, und versuchte, sich an der Security vorbeizuzwängen. Diese versperrte ihr den Weg, verwies sie und ihre Nachtschwärmergefährten an mich, und gab ihr zu verstehen, dass ohne Eintritt heute abend gar nichts laufe. Beim Eintrittspreis von fünf Euro zuckte sie zusammen. Genauso ihre Freunde. "Abzocker! Das sind Wucherpreise. In Luxemburg macht so etwas kein Veranstalter, hörst Du?" Ich nickte verständnisvoll, wohingegen der Türsteher in seiner derb badischen Art etwas von "zahlen oder verpissen" durch seine Zähne knurrte.
Auf dem Gebiet der Vertragsverhandlung / Vertragsgestaltung / Mediation gibt es eine Verhandlungsmethode, die sich "Basarmethode" nennt. Beide Parteien beginnen zu feilschen, zu manipulieren, und geben der jeweils anderen Seite zu verstehen, sich um die bestmögliche Lösung für beide Seiten aufrichtig und ernsthaft zu bemühen. Blödsinn! Wer an so etwas glaubt, ist selbst Schuld! Die Wortführerin machte wieder einen Schritt auf mich zu. "Zehn Euro, und wir kommen rein. Mein letztes Angebot." Ihr erstes Angebot, wendete ich ein, schliesslich habe sie sich erst jetzt verhandlungsbereit gezeigt. Meine Forderung blieb dieselbe. Fünf Euro pro Person. Nach langem hin und her einigten wir uns irgendwo in der Mitte - ein wirtschaftlich insofern nicht nachteiliges Geschäft, als die Gruppe zwanzig Minuten später den Laden wieder verliess, einschliesslich der Rädelsführerin, die beim Verlassen des Eingangsbereichs noch einmal ein "Abzocker" in den Nachthimmel ausstiess.
Ihre Landsleute, die sich während dieser Zeit an der Bar um das letzte bisschen Verstand soffen, waren hingegen deutlich angenehmere Zeitgenossen. Als sie gegen halb ein Uhr den Laden verliessen, blieben zwei Jungs eine gute Viertelstunde bei mir stehen, um sich, bierselig brabbelnd, für ihre Bekannte zu entschuldigen. Zehn Minuten später kroch ein rundlicher, rotblonder Junge im Spanientrikot die Treppe hoch. Im Schlepptau einen vor Alkohol schon schwitzenden Kerl. Diese waren die letzten Luxemburger, die den Laden verliessen. Auch sie entschuldigten sich für ihre "Bande von Schweinen" bei mir. "Weissu, dassin Frauen, die heute noch keinen Mann abbekommen haben", lallte der Rotblonde. Weitere zehn Minuten hatte ich das Vergnügen, mir Geschichten ohne Anfang und Ende anzuhören, Fussball- und Mädchendramen, wer wem welche Krankheit an den Hals wünscht und warum, und welche Mädels in Freiburg am leichtesten rumzukriegen seien und wo, und dass sie noch nie so viel Sex gehabt hätten, wie in Freiburg, auch wenn merkwürdigerweise Freiburg genauso katholisch sei, wie das Grossherzogtum Luxemburg. Nun ja.
Kurz danach kam eine Gruppe russischer / russlanddeutscher Jungs und Mädels. Die hörte man schon von weitem. Schimpfworte wie "chuj", "bled", und so weiter, durchtränkten ihre Sätze und das herzhaft ehrliche Gelächter. Sie machten einen völlig "normalen" Eindruck, hatten so gar nichts an sich, was sie in die Ecke der "schwarze Lackschuhe / weisse Sneakers von Lacoste / weisse Jeans, Hemd bis zum Brustbein aufgeknöpft / Haare kurzrasiert / sonnenroter Kopf / Fahradkette um den Hals"-Träger gestellt hätte. Die Mädels waren süss. Man hätte sich gewünscht, polyamour zu sein, so hätte man sich in jede einzelne von ihnen gleichzeitig verlieben können. Keinen Augenblick zögerten diese mit der Bezahlung des Eintritts. Ein Mädel kam regelmässig die Treppe hoch, rauchte eine Kippe bei mir, schwärmte vom Vodka, den sie heute Abend bereits getrunken hatte, und regte sich, mehr gespielt als ernst, über ihre männliche Begleitung auf. Und das mit einer Stimme, die mich schon in einem völlig nüchternen Zustand, in dem ich mich an diesem Abend befand, total drausbrachte. Lass mich die erst einmal treffen in einem Zustand des absoluten Wohlgefühls, verstärkt durch ein paar Gin Tonic und gute Musik,...
Eine stunde später kamen zwei Jungs dieser Gruppe hoch. Sehr schnell kam man ins Gespräch, quatschte über Musik ("Was heute Abend läuft, ist okay, aber du warst noch nie in Moskau, da gibt es die besten DJs der Welt"), über Frauen ("Wie gefallen dir unsere Mädels? Sag jetzt bloss nichts falsches - hahaha - nein, im Ernst, wenn du die nicht hübsch findest, dann weiss ich auch nicht!"), und kam irgendwann einmal auf die Freiburger Clubkultur zu sprechen. Klar, ganz nett, aber mit Moskau nicht einmal im Ansatz zu vergleichen, aber der "Funpark, mal ehrlich, das war die beste Grossraumdiskothek Süddeutschlands. Ich sage Grossraumdiskothek, weil Club ist etwas anders. Aber zum viel saufen, viele Mädels abchecken, und erfolgreich nach Hause abschleppen war dieser Laden das Paradies." Das Xerox, eine russische Diskothek in den Räumlichkeiten des ehemaligen Funparks "ist okay, nur nicht, wenn die Albaner kommen. Aber die Türsteher kennen Gott sei Dank keine Gnade mit denen." Das Schaschlik, welches zu früher Stunde im Xerox angeboten wird, fand bei den beiden auch keine Gnade. "Dreckfrass. Mal ehrlich, wenn ich mit meinem Papa Schaschlik mache, schmeckt das tausendmal besser als im Xerox. junge, hast du schon einmal das echt russische Schaschlik gegessen, zubereitet von meinem Vater und mir? Wenn nein, sag mir wie du heisst, und ich lade dich einmal zu mir ein. Aber du musst auch Vodka vertragen können, viel Vodka, hörst du?" Wir tauschten die Handynummern aus, und er führte das Gespräch wieder auf "seine" Mädels. "Eine aus unserer Gruppe, die Nadja, die steht auf dich. Deswegen kommt die immer hoch zum rauchen. Aber die hat einen Freund. also lass die Finger von ihr." Zum Abschied brachte mir einer dieser Jungs einen Vodka. Er hielt mir das kleine Gläschen sowie seine Faust unter die Nase und sagte: "Schlag ein. Ich wusste du bist ein korrekter Mann. Und das Schaschlik vergesse ich nicht. Versprochen!" Ach ja. Diese rauhe Herzlichkeit. Schön.
Dazwischen und danach, die Uhr zeigte schon zwei Uhr in der Früh an, war es ausgesprochen ruhig. Kein guter Abend in Sachen Eintrittsgelder, und die paar wenigen anderen Gäste, die sich an diesem Samstagabend in den besagten Veranstaltungskeller verirrten, verfügten über keine erzählenswerten Details, verwickelten sich und mich auch nicht in Szenen, die einer schriftlichen Erinnerung wert sind. Lustig war das ältere Pärchen, Anfang Vierzig, das ziemlich bedudelt ankam und immer noch bereitwillig die fünf Euro Eintritt abdrückte, auch wenn schon kurz vor drei Uhr war und wir ihnen sagten, dass die Party erstens nur bis halb vier gehe und zweitens nicht allzu viel los sei. Die tranken auch nur einen Cocktail, und mühten sich kurz nach drei Uhr die Treppenstufen ab, um wieder ins Freie zu kommen. Sagten aber nichts von wegen "wir wollen unser geld zurück". Letzten Spruch musste ich mir jedoch von zwei Jungs anhören, die um drei Uhr noch Einlass begehrten, Eintritt zahlen WOLLTEN, aber als sie feststellten, dass nicht sehr viel los war, umgehend wieder an der Kasse vorbeikamen. "Es tut uns ja sehr leid, dass wir jetzt um unser Eintrittsgeld bitten. Aber wir haben uns das heute doch ein wenig anders vorgestellt.", sagten beide einstimmig. Auf die Frage, was / wie sie sich ihren Abend denn vorgestellt hätten, antworteten beide freimütig und wiederum einstimmig: "Wir wollen in die Disko. Ganz schnell eine Frau kennen lernen, nach Hause fahren und fi**en." Haha. Die Security und ich verwiesen die beiden in die "Nachtschicht". "Wenn ihr da nicht erfolgreich seid, kommt zurück, und wir zahlen euch den Eintritt", gaben wir ihnen lachend mit auf den Weg. Dankend nahmen sie diesen Ratschlag an, verschwanden in die Nacht, und kamen nicht mehr wieder.
Zum Ausklang dieser Nacht gab es Vodka auf's Haus, und das nicht wenig. Schön. Auf eine neue Nacht an der Tür.
English (short) version: - soon -
P.S. Wieder einmal hat ein Jemand, den ich namentlich nicht erwähnen mag, dieses Bild geknipst. Dass auf diesem vom Waldsee die Rede ist, steht in keinem Zusammenhang mit der obigen Erzählung. Ich fand's, ja, einfach nur schön.
Mixed up...whatever you want (24)
In der vergangenen Woche habe ich nicht allzu viel Musik gehört. Zeitknappheit und ein allmählich aufkommendes Gefühl der Übersättigung in Sachen elektronischer (Club-)Musik dürfte als Begründung genügen.Was in so einer Situation jedoch immer geht, ist Fred P a.k.a. Black Jazz Consortium. Dieser DJ und Produzent feierte im April einen Gig in Belgrad, und seit einiger Zeit schwirrt ein Mitschnitt dieses Auftritts im Netz herum. Ja, ich weiss, Mitschnitt, Situationsgebundenheit, funktioniert(e) nur in dieser einen Nacht, kann den Geist des Augenblicks nicht vermitteln. Und so weiter. Drauf geschissen. Wie schon geschrieben: Fred P geht immer!
Fred P aka Black Jazz Consortium @ the wash, belgrade 23.04.2010 by demorgan
Ebenfalls höchst erfreut hat mich ein weiterer Podcast auf Another Night On Earth. Mark E stand für eine weitere Ausgabe von deren Mix-Reihe "Press Play" an den Decks, und das Ergebnis ist deep as deep can get. Press Play # 38 - Mark E.
Zu denselben englischsprachigen Hilfskonstruktionen, um seiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen, verleitet auch die neue Ausgabe auf djbroadcast.nl. Wolf & Lamb als Dachgesellschaft, Gadi Mizrahi als Ausführender, zeichnen hierfür verantwortlich. DJBroadcast Podcast # 111 - Wolf & Lamb.
Der folgende Mix liegt mit Tracks von Herb Alpert, Gaz Nevada, Ashra Tempel und Vangelis auf der absoluten Höhe der Zeit, siehe die beiden neuesten Ausgaben von de:bug und Groove. Der in Manchester beheimatete Daniel Donnachie, verquirlt diese mit einer ganzen Reihe anderer Cosmic-Disco-Balearic-whatever in einem Mix, der seine Mix-Reihe "Cosmic Dancing" eröffnet. Sage und schreibe 78 Mixtapes sind online erhältlich, auf seinem Blog Cosmic Dancing. Sollte ich in den folgenden Tagen und Wochen nur sporadisch veröffentlichen, wisst ihr, womit ich beschäftigt bin :).
Zeit - Cosmic Dancing Vol 1 by danieldonnachie
Discoid, mit einem Hauch von Cheese und Kitsch, geht es im nächsten Podcast weiter. Ja sogar Boney M. ist dabei. Ein geschmacklicher Fehlgriff, der zu einer Abwertung führt? Streitet darüber, mir gefällt der Mix, zusammengestellt und eingespielt von Slash Fiction aus Los Angeles. Full Frontal Disco heisst das Mixle, und für manch einen mag sich eine Musik, wie sie hier vermittelt wird, sich anfühlen wie ein Frontalzusammenstoss mit einer Wand aus rosa Zuckerwatte.
Full Frontal Disco - Volume One by Slash Fiction
Wir bleiben über'm Teich, fahren von Los Angeles nordwärts, überqueren die US-amerikanisch-kanadische Landesgrenze, und treffen ein in Vancouver, der Heimat von Mike Boland alias Karl Spackler. Im vergangenen Jahr hatte dieser ein Mixtape für diesen Blog erstellt, manch einer erinnert sich vielleicht daran. Vor kurzer Zeit hat Mike alias Karl, der in Vancouver mit seinen Partner Nick "Lost Soul" Redway die Veranstaltunsgreihe Good Fridays betreibt, einen neuen Mix eingespielt mit Material von Deep Space Orchestra, Rezkar, Leonid und weiteren. "The Art Of Listening" (und sein Solstice-Mixtape ist auch hörenswert: Karl Spackler - Solstice Mixtape.
Karl Spackler-The Art of Listening-Mixtape by Karl Spackler
Zum Schluss noch ein Blick auf "die Regio", den Freiburger Grossraum also. Gerne oft und dann auch ausführlich grantle und nörgle ich, dass in dieser meiner (Wahl-)Heimat ja so überhaupt nichts passiert, sich nichts regt, nicht öffentlich, und schon gar nicht im Untergrund. Dass dies so nicht stimmt, zeigen die regelmässigen Termineinträge, belegen die Veranstaltungen von DJs wie Kowski, Agent Schwiech, Shaddy oder Ricordo. Zudem hat der Freiburger Sarrass bereits auf Compost Black und Third Ear Releases rausgehauen.
Und im Untergrund? Da bewegt sich seit kurzer Zeit La Rokoko, die sich mit ihrem Stil irgendwo zwischen House und Techno bewegen. Klar. Was sonst. Hörenswert ist das kleine Promo-Tape mit Tracks von Kris Wadsworth, Levon Vincent und Skudge allemal:
LA Rokoko - short promo mix by la rokoko
Neben La Rokoko ist es Vincent Simonis, der meine Aufmerksamkeit geweckt hat mit einer eigenständigen Produktion. Vincent Simonis ist dem Beats'N'Tronic-Umfeld zuzuordnen, einem Kollektiv, das früher vor allem mit irgendwelchem Hip Hop/Dubstep/Grime/Drum'n'Bass-Kram auf sich aufmerksam gemacht hat. Irgendwann muss auch die Liebe zu House & Co. entbrannt sein, und da zu dem gemeinhin als "deeperem Stuff" beschriebenen Kruscht. Finde ich gut. Bin gespannt, was da noch zu erwarten ist. Jetzt erst einmal Vincent Simonis und "real...09":
real...09 by simonis
English (short) version: I was, and still am, kinda tired of listening to all sort of electronic (club-)music, being completely over-saturated. Nevertheless, there are at least two DJs and producers, that I could listen to every night and day, Fred P a.k.a. Black Jazz Consortium and slo-mo don Mark E. Therefore, I put two links to a set and a podcast, compiled and recorded by those guys. Great music, that refreshes and renews house music love for house music lovers. After that, I serve you a couple of cosmic-boogie-balearic-disco mixes, two tapes by my good friend, Vancouver / Canada based Mike Boland a.k.a. Karl Spackler, and in the end, I point at La Rokoko and Vincent Simonis. Those guys float on a gentle journey through my hometown's underground, but we will see and, especially, hear them more often in the future.
P.S. Das Bild habe ich mir rechtswidrig angeeignet und verwende es auch, ohne seinen Urheber davon in Kenntnis zu setzen. Da es jedoch aus dem Waldsee stammt, nehme ich mir die Freiheit, es ohne Hinweis auf die Urheberschaft zu veröffentlichen. So viele credits hat der gute Photograph dann doch nicht verdient. Dennoch: peace!
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