Zürich. Zukunft. Dosci. Irgendwann einmal im Verlauf meiner Tätigkeit als Blogger auf keep-it-deep habe ich den Wunsch und Traum geäussert, in Zürich arbeiten zu können und den Freitag als arbeitsfreien Tag zu haben. Denn das Programm der Donnerstagsclubnacht in Zürichs Heimstätte für avancierte und gleichermassen traditionsverpflichtete Clubmusik ist Verlockung und Versuchung zugleich, da sein musikalischer Ansatz doch etwas offener ist, als beispielsweise auf einer "ordinary clubnight" an einem Samstagabend. Residents und Gast-DJs hegen eine tiefe, unverbrüchliche Leidenschaft für Musik (fast) aller Genre und Beatport- sowie sonstige Charts interessieren sie nur peripher. Kejeblos, Guest Mixer der heutigen Woche, gehört seit einiger Zeit zum Kreis der Dosci-Residents, steht in unmittelbarer Verbindung zu dem Musikprojekt Wavetest, und wird ausserdem am kommenden Montag, den 07. Februar 2011 zusammen mit dem Freiburger Shaddy im Waldsee bei tageins an den Decks stehen. Zunächst also Interview, dann Mix. Ihr kennt den Ablauf bereits:
1. Hallo Michi, stell Dich doch bitte selbst kurz vor.
Hallo, Ich heisse Michael Büchel, bin 23 Jahre alt und lebe in Zürich. Ich komme ursprünglich aus dem Fürstentum Liechtenstein und bin aufgrund meines Studiums hier nach Zürich gezogen.
2. Seit einiger Zeit legst Du regelmässig im Club Zukunft in Zürich auf. Beschreibe diesen Club doch einmal für alle Nicht-Züricher in drei Worten.
Liebe zur Musik
3. Du bist unter anderem Resident-DJ der Donnerstags-Clubnacht
"DOSCI". Was erwartet die Nachtschwärmer musikalisch, wenn Du an den Decks stehst?
Sehr schwierige Frage. Das kann im Verlauf des ganzen Abends sehr vieles sein. Ich denke, ich würde es einfach mal als Tanzmusik beschreiben, die sich aus Alt und Neu zusammensetzt.
4. Kannst Du Dich noch erinnern, wie es war, das erste Mal vor Publikum aufzulegen?
Ja, das war in einem Club in Feldkirch Österreich, gleich an der Grenze zu Liechtenstein. Da durfte ich zum ersten Mal ein kleines „Warm Up“ machen. Ich weiss noch, dass ich ziemlich unsicher war, weil ich noch nicht wirklich gut mixen konnte. Es war dann auch ziemlich holprig, aber zum glück waren nicht wirklich viele Leute vor Ort, die ich zum Tanzen bringen musste.
5. Gibt es eine Platte, die Deinen Plattenkoffer seit dieser Zeit nicht mehr verlassen hat? Wenn ja, welche ist es?
Seit dieser Zeit sind sehr viele Platten gekommen und auch gegangen. Aber eine die ich damals schon sehr geliebt habe und heute immer noch oft spiele ist die Downtown Brooklyn Inc. - 10 Jay Street im Spencer Filipsson Experience remix.
6. In Deiner Funktion als DJ bringst Du regelmässig viele Menschen zum tanzen. Wer und welche Musik haben Dich zum ersten Mal zum tanzen gebracht?
Was mich zum ersten mal richtig fasziniert hat war der Detroit Techno Sound, den ich während meiner Schulzeit in Österreich in einer kleinen Bar namens Stone Club kennengelernt habe. Der Besitzer ist schon über 50 und ein ziemlicher Detroit Techno Liebhaber. Als ich zum ersten Mal diese alten Platten gehört habe hat mich das auf jeden fall zum Tanzen gebracht.
7. Wer oder was hat Dich seither musikalisch besonders geprägt und beeinflusst?
Eben dieser Stone Club, den ich oben erwähnt habe, war sehr wichtig. Ich hatte auch später noch die Möglichkeit, dort aufzulegen, und habe in dieser Zeit sehr viel dazu gelernt. Dann natürlich mein Umzug nach Zürich. Hier habe ich so viele Leute kennengelernt, die mich beeinflusst haben und mich jeden Tag auf’s neue beeinflussen. Leute wie Lexx, die Hum Records Crew oder die Drumpoet’s, um nur einige zu nennen, sind immer wieder eine Inspiration, um noch etwas tiefer zu diggen.
8. Du stehst auch hinter dem Projekt "Wavetest", das 2010 mit "For Real" eine 12" auf dem Züricher Label Drumpoet Community veröffentlicht hat. Betreibst Du "Wavetest" alleine? Hast Du Mitstreiter?
Wir sind eine Gruppe bestehend aus vier Leuten, Florin Büchel, Sandro Nardi, David Sele und ich. Wir kommen alle ursprünglich aus Liechtenstein und kennen uns schon seit Ewigkeiten. Es gab schon eine Platte unter dem Namen Late Invitation auf Mathematics und Florin veröffentlicht noch unter dem Namen Contra Communem Opinionem (CCO). Von ihm wird in nächster Zeit einiges kommen. He’s on fire!
9. Wie würdest Du Deine / eure Musik einem gehörlosen Menschen beschreiben?
Wahrscheinlich müsste ich zuerst mal einen Kurs in Gebärdensprache nehmen.
10. Woran arbeitest Du / arbeitet ihr gegenwärtig? Steht für 2011 ein weiteres Release bevor?
Wir arbeiten gerade an verschiedensten Projekten, haben aber noch nicht wirklich an eine Veröffentlichung gedacht. Könnte noch einen Moment dauern bis sich etwas konkretisiert.
11. Pläne für Deine musikalische Zukunft?
Weiter mit Wavetest Musik machen, auflegen und natürlich viele schöne Platten finden.
Hier der Mix:
Kejeblos-Mellau (Keep It Deep Guest Mix) by keep-it-deep
English (short) version: Please welcome Kejeblos from Zurich / Switzerland to the guest mix series. He's a 23 years old vinyl records collecting and crate digging music enthusiast. He regularly presents his findings at club Zukunft. There, he holds a residency at Dosci, a famous thursday club night whose approach to club music is very broad-minded and has already seen artists like DJ Harvey, Alex Barck (Jazzanova), Hunee, Mock & Toof gracing the decks alongside Lexx or Kalabrese (both residents). Kejeblos is also part of Wavetest, a music production group that had its debut on Drumpoet Community last year.
Mehr im Web:
Kejeblos @ MySpace
Wavetest @ Facebook
Wavetest @ Soundcloud
Wavetest @ discogs.com
Dosci Blog
Club Zukunft
Tampilkan postingan dengan label Waldsee. Tampilkan semua postingan
Tampilkan postingan dengan label Waldsee. Tampilkan semua postingan
15 Jahre Root Down
Sie ist die Grande Dame der Freiburger Clubnächte, die Root Down. Ins Leben gerufen von Rainer Trüby und Jürgen Oschwald, irgendwann Mitte der Neunziger Jahre. Legte Rainer Trüby in den ersten Tagen seiner Freiburger Zeit noch vermehrt den sogenannten Acid Jazz, Downtempo-Elektronika der Wiener Schule und den ganzen Boogie-Kram auf, hat er sich über die letzten Jahre hinweg auch immer stärker Richtung House orientiert.
Von einer überaus glanzvollen Vergangenheit zeugen die von Jürgen Oschwald gestalteten Plakate, auf denen Namen wie Gilles Peterson, Kyoto Jazz Massive, Kruder & Dorfmeister, Dixon, Âme, Marcus Worgull sowie Alton Miller oder Theo Parrish stehen. Auch ein Danilo Plessow stand bereits im Jahre 2006 mit Rainer Trüby an den Plattentellern, das war noch vor seiner Zeit als Motor City Drum Ensemble.
Es gab DJs, die nur ein einziges Mal nach Freiburg ins Waldsee kamen. Zu vielen jedoch hat Rainer Trüby auch eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut, so dass diese bereitwillig und mit grosser Regelmässigkeit die Freiburger Musiklandschaft bereicherten. Peter Kruder beispielsweise, die Züricher Alex Dallas und Kalabrese, Alex Barck und das erweiterte Jazzanova-Umfeld, Christian Prommer und Roland Appel, mit denen er auch unter Trüby Trio firmierte sowie viele, viele andere mehr.
Es gab Zeiten, in denen ich wirklich an jeder Root Down teilgenommen habe. Das hat sich über die letzten beiden Jahre hinweg ein wenig geändert. Die Mär vom Jungbrunnen oder Quell der Jugend hat mich sowieso noch nie recht überzeugen wollen, und ausserdem habe ich auch gar nicht mehr das Bedürfnis, jede Ausgabe mitzunehmen.
Anyway. Am kommenden Samstag, den 29. Januar 2011 feiert Rainer Trüby den fünfzehnten Geburtstag "seiner" Root Down. Als Gast an seine Seite geladen hat er sich den Schweden Mad Mats. Dieser ist bekannt für seinen Freigeist und die grosse Stilvielfalt, passt also gut zur Root Down, die in den ersten Jahren noch als Ort des "Retro Jazz", "Future Funk", "Drum + Bass" bekannt war. Ich bin mir sicher, dass sowohl Rainer Trüby als auch Mad Mats, der sich von Stockholm aus mit seinem Raw Fusion Club einen Namen gemacht hat, für einige Überraschungen auf dieser musikalischen Reise sorgen werden.
Auf dem Freiburger Webportal fudder.de gibt es aus Anlass des fünfzehnjährigen Bestehens ein kleines Feature mit Rainer Trüby und Jürgen Oschwald, dessen Flyer und Plakate schon längst zu begehrenswerten Kunstgegenständen geworden sind. Ist ganz gut zu lesen, und man erhält zudem einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von Root Down, Rainer Trüby und Jürgen Oschwald:
15 Jahre Root Down - Rainer Trüby und Jürgen Oschwald im Portrait @ fudder.de
Schön zu lesen, ebenfalls auf fudder.de, ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Bericht über die Root Down. Verfasst hat ihn der Freiburger Markus Hofmann, der die Geschichte der Clubnacht im Gespräch mit Jürgen Oschwald anhand ausgesuchter Veranstaltungsplakate nacherzählt:
Die Geschichte von Root Down - Markus Hofmann im Gespräch mit Jürgen Oschwald
English (short) version: Rainer Trüby will celebrate the fifteenth anniversary of his Root Down club night series. He launched it together with Jürgen Oschwald, a local graphic and installation artist, who was and still is primarily responsible for flyers, gig posters and (performance, graffiti or moving) art installations at the event venue. Root Down had and still has numerous guest djs of honour like Gilles Peterson, Kyoto Jazz Massive, Kruder & Dorfmeister, Dixon, Âme, Marcus Worgull, Alton Miller or Theo Parrish and a whole bunch of djs that might be called residents due to their regular appearance. The anniversary clubnight will take place on saturday, the 29th january, at Waldsee in Freiburg - just like all those years ago. There's a little reading feature about fifteen years of Root Down, Rainer Trüby and Jürgen Oschwald at fudder.de, a local news platform. Feel free to check it out, even if it's in German language:
15 Jahre Root Down - Rainer Trüby und Jürgen Oschwald im Portrait @ fudder.de
Mehr im Web:
Root Down
Rainer Trüby @ Facebook
Mad Mats @ MySpace
Mad Mats @ Soundcloud
Jürgen Oschwald
Waldsee Freiburg
Take Me Back! Mad Mats early 90's Classics Rebounce Mix by madmats
Von einer überaus glanzvollen Vergangenheit zeugen die von Jürgen Oschwald gestalteten Plakate, auf denen Namen wie Gilles Peterson, Kyoto Jazz Massive, Kruder & Dorfmeister, Dixon, Âme, Marcus Worgull sowie Alton Miller oder Theo Parrish stehen. Auch ein Danilo Plessow stand bereits im Jahre 2006 mit Rainer Trüby an den Plattentellern, das war noch vor seiner Zeit als Motor City Drum Ensemble.
Es gab DJs, die nur ein einziges Mal nach Freiburg ins Waldsee kamen. Zu vielen jedoch hat Rainer Trüby auch eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut, so dass diese bereitwillig und mit grosser Regelmässigkeit die Freiburger Musiklandschaft bereicherten. Peter Kruder beispielsweise, die Züricher Alex Dallas und Kalabrese, Alex Barck und das erweiterte Jazzanova-Umfeld, Christian Prommer und Roland Appel, mit denen er auch unter Trüby Trio firmierte sowie viele, viele andere mehr.
Es gab Zeiten, in denen ich wirklich an jeder Root Down teilgenommen habe. Das hat sich über die letzten beiden Jahre hinweg ein wenig geändert. Die Mär vom Jungbrunnen oder Quell der Jugend hat mich sowieso noch nie recht überzeugen wollen, und ausserdem habe ich auch gar nicht mehr das Bedürfnis, jede Ausgabe mitzunehmen.
Anyway. Am kommenden Samstag, den 29. Januar 2011 feiert Rainer Trüby den fünfzehnten Geburtstag "seiner" Root Down. Als Gast an seine Seite geladen hat er sich den Schweden Mad Mats. Dieser ist bekannt für seinen Freigeist und die grosse Stilvielfalt, passt also gut zur Root Down, die in den ersten Jahren noch als Ort des "Retro Jazz", "Future Funk", "Drum + Bass" bekannt war. Ich bin mir sicher, dass sowohl Rainer Trüby als auch Mad Mats, der sich von Stockholm aus mit seinem Raw Fusion Club einen Namen gemacht hat, für einige Überraschungen auf dieser musikalischen Reise sorgen werden.
Auf dem Freiburger Webportal fudder.de gibt es aus Anlass des fünfzehnjährigen Bestehens ein kleines Feature mit Rainer Trüby und Jürgen Oschwald, dessen Flyer und Plakate schon längst zu begehrenswerten Kunstgegenständen geworden sind. Ist ganz gut zu lesen, und man erhält zudem einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von Root Down, Rainer Trüby und Jürgen Oschwald:
15 Jahre Root Down - Rainer Trüby und Jürgen Oschwald im Portrait @ fudder.de
Schön zu lesen, ebenfalls auf fudder.de, ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Bericht über die Root Down. Verfasst hat ihn der Freiburger Markus Hofmann, der die Geschichte der Clubnacht im Gespräch mit Jürgen Oschwald anhand ausgesuchter Veranstaltungsplakate nacherzählt:
Die Geschichte von Root Down - Markus Hofmann im Gespräch mit Jürgen Oschwald
English (short) version: Rainer Trüby will celebrate the fifteenth anniversary of his Root Down club night series. He launched it together with Jürgen Oschwald, a local graphic and installation artist, who was and still is primarily responsible for flyers, gig posters and (performance, graffiti or moving) art installations at the event venue. Root Down had and still has numerous guest djs of honour like Gilles Peterson, Kyoto Jazz Massive, Kruder & Dorfmeister, Dixon, Âme, Marcus Worgull, Alton Miller or Theo Parrish and a whole bunch of djs that might be called residents due to their regular appearance. The anniversary clubnight will take place on saturday, the 29th january, at Waldsee in Freiburg - just like all those years ago. There's a little reading feature about fifteen years of Root Down, Rainer Trüby and Jürgen Oschwald at fudder.de, a local news platform. Feel free to check it out, even if it's in German language:
15 Jahre Root Down - Rainer Trüby und Jürgen Oschwald im Portrait @ fudder.de
Mehr im Web:
Root Down
Rainer Trüby @ Facebook
Mad Mats @ MySpace
Mad Mats @ Soundcloud
Jürgen Oschwald
Waldsee Freiburg
Take Me Back! Mad Mats early 90's Classics Rebounce Mix by madmats
Termine im Januar
Ein paar Termine für den Monat Januar 2011. Vielleicht laufen wir uns irgendwann irgendwo einmal über den Weg. Who knows?! Wie gewohnt fängt die Übersicht mit meiner - immer noch - Wahlheimat Freiburg im Breisgau an. Die Stadt war und ist ja spätestens seit Hans Nieswandts Büchlein "Plus Minus Acht" als fruchtbringender Boden für Brazil-Dub-Downbeat mit Abstechern zu Trip Hop und Drum'n'Bass, so Mittneunziger-Zeugs halt, bekannt. Bernd Kunz unter dem Künstler-Alias A Forest Mighty Black, Rainer Trüby (Trüby Trio),...
Rainer Trüby lebt und wirkt noch immer in Freiburg, und daher beginnt der Überblick auch mit den Terminen, zu welchen der Compost-Mann an den Plattentellern stehen wird. Das wird zum einen sein am Freitag, den 14. Januar 2011 im Waldsee zu einer Ausgabe von Beats & Öxle. Präsentiert werden ein Weingut aus der Regio sowie Jazz, Soul und Artverwandtes von eben jenem Rainer Trüby sowie Till Maragnoli, Kopf des Projekts Intuit.
Vierzehn Tage später, am Samstag, den 29. Januar 2011, lädt Rainer Trüby wiederum ins Waldsee ein. Zu feiern gibt's das fünfzehnjährige Bestehen seiner Veranstaltunsgreihe Root Down. Aus diesem Anlass hat er den Schweden Mad Mats eingeladen, Aushängeschild des Raw Fusion Clubs in Stockholm. Wer einen Vorgeschmack bekommen möchte auf die Musik, die der Skandinavier - unter anderem - auflegt, sollte einmal das Blog des Schweden aufsuchen und die Mixtapes saugen.
House, Techno und Disco für Non-Hipster wird es am kommenden Montag, den 10. Januar 2011 von Kowski bei tageins geben. Dieser, Kowski, wird voraussichtlich auch am darauffolgenden Freitag, den 14. Januar 2011, gemeinsam mit Shaddy und Agent Schwiech eine weitere Ausgabe der "Somebody Scream" im Drifter's bestreiten.
Auf der Website des White Rabbit ist für Samstag, den 22. Januar 2011, eine Ausgabe der Deep Station vorgesehen. Wurde mal wieder Zeit!
Von Freiburg in die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Da findet am Donnerstag, den 06. Januar 2011 nicht nur das traditionelle Dreikönigstreffen der []-Partei statt, sondern auch eine Sonderausgabe von Thursdays Don't Suit Very Well. Nur acht Tage später finden sich die Jungs der stilvollen Donnerstagsmusik gemeinsam mit der Mild Pitch-Posse, also Dplay, Langenberg und Manuel Tur, aus Anlass einer "Belle Etage" in der H7 Kulturdirektion / Foyer 1. Stock (Rocker 33 Gebäude) ein. Don't miss!
Die übrigen Club-Termine der Landeshauptstadt entnehmt bitte den Internetauftritten der jeweiligen Clubs oder schaut einfach auf kessel.tv vorbei.
Wer in Feier-Reichweite der schwäbischen Stadt Ulm lebt, darf sich schon jetzt auf Samstag, den 15. Januar 2011 freuen. Die Bleepgeeks-Crew lädt zum gepflegten Tanzbeinschwingen mit Thomas Hammannein.
Ab in die Schweiz. Nach Basel. Dass mit der Schliessung des Presswerks auf Ende 2010 zukünftig eine Lücke im Nachtleben der Rheinstadt klaffen wird, versteht sich von selbst. Dieser Institution nachgetrauert werden darf, doch sollte darüber nicht vergessen werden, dass am Freitag, den 14. Januar 2011, Timnah Sommerfeldt, Garçon, Morard und Dominic David Sumner alias Function (Sandwell District) für ein Showcase auf das Schiff eingeladen haben. Dort, auf dem Schiff, werden im Verlauf des Januars neben vielen anderen auch Matthias Tanzmann und Einmusik auftreten.
Den Basler Neevo kann man im Januar nebst Gastauftritt in Zürich (am Samstag, den 08. Januar 2011 im Club Cabaret) im Rahmen einer Love Tempo auf dem NT-Areal, am Freitag, den 21. Januar 2011, hören.
Zudem wird man im Januar 2011 zu Auftritten von Nôze (live) und Joe Goddard (Hot Chip, DJ-Set) im Hinterhof und in der Kaserne abzappeln können.
Zürich (und Umgebung) darf sich im Januar auf Iron Curtis und Baaz freuen. Erstgenannter spielt am Freitag, den 28. Januar 2011 im Cabaret. Der zweite, Baaz, wurde in den Club Supermarket geladen, um dort an der Seite von Azuni die Besucher zum Tanzen zu bringen. Wann? Am Freitag, den 14. Januar 2011. Am selben Abend steht auch Kode9 im Cabaret auf dem Programm. Die Zukunft hat ebenfalls jede Menge interessanter Künstler eingeladen, u.a. Dr. Dunks von Rub'n'Tug sowie John Daly für ein Live Set. Mehr Infos unter Zukunft, Cabaret, Supermarket.
English (short) version: heat up your winter wherever you are in January. Be it in Freiburg, where our region's finest, Kowski, Agent Schwiech and Shaddy will grace the decks on several dates, be it in Stuttgart at a Mild Pitch label night or be it in Switzerland, Zurich or Basel, where you may dance to the music of Iron Curtis, Azuni, Baaz, Kode9, Dr. Dunks (Rub'n'Tug), Function (Sandwell District), etc.
Rainer Trüby lebt und wirkt noch immer in Freiburg, und daher beginnt der Überblick auch mit den Terminen, zu welchen der Compost-Mann an den Plattentellern stehen wird. Das wird zum einen sein am Freitag, den 14. Januar 2011 im Waldsee zu einer Ausgabe von Beats & Öxle. Präsentiert werden ein Weingut aus der Regio sowie Jazz, Soul und Artverwandtes von eben jenem Rainer Trüby sowie Till Maragnoli, Kopf des Projekts Intuit.
Vierzehn Tage später, am Samstag, den 29. Januar 2011, lädt Rainer Trüby wiederum ins Waldsee ein. Zu feiern gibt's das fünfzehnjährige Bestehen seiner Veranstaltunsgreihe Root Down. Aus diesem Anlass hat er den Schweden Mad Mats eingeladen, Aushängeschild des Raw Fusion Clubs in Stockholm. Wer einen Vorgeschmack bekommen möchte auf die Musik, die der Skandinavier - unter anderem - auflegt, sollte einmal das Blog des Schweden aufsuchen und die Mixtapes saugen.
House, Techno und Disco für Non-Hipster wird es am kommenden Montag, den 10. Januar 2011 von Kowski bei tageins geben. Dieser, Kowski, wird voraussichtlich auch am darauffolgenden Freitag, den 14. Januar 2011, gemeinsam mit Shaddy und Agent Schwiech eine weitere Ausgabe der "Somebody Scream" im Drifter's bestreiten.
Auf der Website des White Rabbit ist für Samstag, den 22. Januar 2011, eine Ausgabe der Deep Station vorgesehen. Wurde mal wieder Zeit!
Von Freiburg in die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Da findet am Donnerstag, den 06. Januar 2011 nicht nur das traditionelle Dreikönigstreffen der []-Partei statt, sondern auch eine Sonderausgabe von Thursdays Don't Suit Very Well. Nur acht Tage später finden sich die Jungs der stilvollen Donnerstagsmusik gemeinsam mit der Mild Pitch-Posse, also Dplay, Langenberg und Manuel Tur, aus Anlass einer "Belle Etage" in der H7 Kulturdirektion / Foyer 1. Stock (Rocker 33 Gebäude) ein. Don't miss!
Die übrigen Club-Termine der Landeshauptstadt entnehmt bitte den Internetauftritten der jeweiligen Clubs oder schaut einfach auf kessel.tv vorbei.
Wer in Feier-Reichweite der schwäbischen Stadt Ulm lebt, darf sich schon jetzt auf Samstag, den 15. Januar 2011 freuen. Die Bleepgeeks-Crew lädt zum gepflegten Tanzbeinschwingen mit Thomas Hammannein.
Ab in die Schweiz. Nach Basel. Dass mit der Schliessung des Presswerks auf Ende 2010 zukünftig eine Lücke im Nachtleben der Rheinstadt klaffen wird, versteht sich von selbst. Dieser Institution nachgetrauert werden darf, doch sollte darüber nicht vergessen werden, dass am Freitag, den 14. Januar 2011, Timnah Sommerfeldt, Garçon, Morard und Dominic David Sumner alias Function (Sandwell District) für ein Showcase auf das Schiff eingeladen haben. Dort, auf dem Schiff, werden im Verlauf des Januars neben vielen anderen auch Matthias Tanzmann und Einmusik auftreten.
Den Basler Neevo kann man im Januar nebst Gastauftritt in Zürich (am Samstag, den 08. Januar 2011 im Club Cabaret) im Rahmen einer Love Tempo auf dem NT-Areal, am Freitag, den 21. Januar 2011, hören.
Zudem wird man im Januar 2011 zu Auftritten von Nôze (live) und Joe Goddard (Hot Chip, DJ-Set) im Hinterhof und in der Kaserne abzappeln können.
Zürich (und Umgebung) darf sich im Januar auf Iron Curtis und Baaz freuen. Erstgenannter spielt am Freitag, den 28. Januar 2011 im Cabaret. Der zweite, Baaz, wurde in den Club Supermarket geladen, um dort an der Seite von Azuni die Besucher zum Tanzen zu bringen. Wann? Am Freitag, den 14. Januar 2011. Am selben Abend steht auch Kode9 im Cabaret auf dem Programm. Die Zukunft hat ebenfalls jede Menge interessanter Künstler eingeladen, u.a. Dr. Dunks von Rub'n'Tug sowie John Daly für ein Live Set. Mehr Infos unter Zukunft, Cabaret, Supermarket.
English (short) version: heat up your winter wherever you are in January. Be it in Freiburg, where our region's finest, Kowski, Agent Schwiech and Shaddy will grace the decks on several dates, be it in Stuttgart at a Mild Pitch label night or be it in Switzerland, Zurich or Basel, where you may dance to the music of Iron Curtis, Azuni, Baaz, Kode9, Dr. Dunks (Rub'n'Tug), Function (Sandwell District), etc.
Termine im Dezember
Erster Dezember. Schneefall. Wie sehr liebe ich den schimmernden Kristallglanz und die Stille, die sich über die nächtliche Stadt legen. Am liebsten stünde ich - sofern das heutzutage überhaupt noch möglich ist - auf einem einsamen Berggipfel und betrachtete das sanfte Flockentreiben, das die Umgebung wie mit einem Mantel des Friedens zudeckt. Der Drang, die eigenen vier Wände zu verlassen, ist denn auch einer, der mich am Wochenende weniger in die Clubs denn vielmehr auf tiefverschneite Anhöhen des Schwarzwaldes führt. Neue Schneeschuhe müssen her, und zwar sofort!
Dementsprechend bin ich gar nicht so unglücklich, dass der Ausgehkalender nicht ganz so viele Dates bereithält, die es in den eigenen Terminplaner zu übertragen gilt. Ein bisschen tageins, eine Somebody Scream, und damit hat es sich auch schon.
tageins wird die kommenden Montage von Deejay Hubatsch (früher noch öfters unter dem Pseudonym Uncut unterwegs), Agent Schwiech und Christian Gimbel bestritten. Musikalisch geht's also von (Neo- und Elektro-)Disco / Elektro über klassisch House und Techno bis hin zu Minimal/Tech-House. Immer Montagabend, ab 22 Uhr, im Waldsee.
Die Somebody Scream wird am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden. Wer von den Residents an den Decks stehen wird und ob ein auswärtiger DJ einen Gastauftritt haben wird, ist derzeit noch offen. Mehr Informationen entnehmt der Facebook-Seite, die regelmässig auf den aktuellen Stand gebracht wird.
Tags zuvor, am Freitag, den 17. Dezember 2010, wird Till von Sein in der Jackson Pollock Bar auflegen. Wäre 'ne Überlegung wert, wäre die Angewöhnungszeit an die Jackson Pollock Bar nicht ganz so nervaufreibend und brächte sie keine Leberschaden hervorrufende Nebeneffekte mit sich.
Was sonst so geht (DJ Hike, Rainer Trüby und Ralph Thieme werden im Dezember ebenfalls in der Jackson Pollock Bar spielen), bitte den entsprechenden Facebook- oder MySpace-Auftritten entnehmen oder Subculture zu Rate ziehen.
Stuttgart? Klar, Thursday's Don't Suit Very Well erfreut bereits morgen, Donnerstag, den 02. Dezember 2010, wie gewohnt im kleinen Raum des Rocker33. Der Facebook-Seite der Veranstaltung entnehmt bitte die weiteren Termine, an denen ein TDSVW-DJ an den Wheels Of Steel drehen wird. Wer (immer noch) nicht weiss, was für ein Sound ihn dort - unter anderem - erwartet, höre doch einmal in den Guest Mix des TDSVW-Mitglieds Florian Ehing rein.
Tags darauf, am Freitag, den 03. Dezember 2010, kann man ein weiteres Mal ins Rocker33 einmarschieren. DJ Thomilla und Friction geben ein Stelldichein als Bodymovin'. DJ Friction wird im Dezember auch noch an vielen anderen Locations in und um Stuttgart zu hören sein. Hierfür am besten einen Blick auf seine Facebook-Seite werfen. Vierzehn Tage später, am Freitag, den 17. Dezember 2010, begrüsst das Rocker die Berghain-Residents Ben Klock und Marcel Dettman. Ansonsten halt Kaputtraven und so.
Ein paar Kilomenter neckaraufwärts in Tübingen hostet das Mancuso eine weitere Ausgabe der Gimme Shelter, und zwar ebenfalls am Freitag, den 17. Dezember 2010. Tags darauf feiert der Club auch sein vierjähriges Bestehen, und da ich an jenem besagten Wochenende in Tübingen zu einer Abschieds- und Abschiessparty eingeladen bin, werden wir dort vermutlich auch noch aufschlagen.
In Ulm hält die Bleepgeeks-Crew ein weiteres Mal die Fahne hochwertiger Clubmusik hoch. Für ihr Event, das am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden wird, haben sie Traxx aus Chicago und Npnk aus Dresden eingeladen. Mehr dazu erfahrt ihr mit Sicherheit auf dem Bleepgeeks Blog.
Basel. Das Schiff fährt ganz nett 'was auf für den stilvollen Rave mit DJ Hell, C-Rock (Motorcitysoul), Bruno Pronsato und Björn Wilke. Das Nordstern begrüsst unter anderem Steve Bug, Adultnapper, Matthew Johnson, und ansonsten bin ich diesmal ein wenig unterinformiert.
Zürich. G-Man, DJ Koze, Maurice Fulton, Matias Aguayo, DJ Kaos, Lexx, Kejeblos und - am Donnerstag, den 30. Dezember 2010, der Freiburger DJ Shaddy. Alle in der Zukunft. Das Cabaret bringt u.a. Wareika und Kalabrese zusammen, während im Exil der Hamburger Erobique am Samstag, den 11. Dezember 2010, auftreten wird.
Das war's denn auch schon für das Jahr 2010. Und wer sich wundert, dass kein einziger Hinweis auf eine Silvesterparty aufgenommen wurde: New Years Eve Still Suck!
English (short) version: December. Calm-down time. I'd recommend you going out for a walk and enjoy the fir trees beautifully ensnowed with - hopefully - huge snow in forests than queuing up for a club entry. That's why I did not highlight that many events. Just the most worthy of club music culture. Tageins and Somebody Scream in Freiburg, Thursday's Don't Suit Very Well in Stuttgart besides Ben Klock and Marcel Dettman, and a handful of excellent musicians in Zurich, DJ Koze, Maurice Fulton, and so on. Enjoy!
Dementsprechend bin ich gar nicht so unglücklich, dass der Ausgehkalender nicht ganz so viele Dates bereithält, die es in den eigenen Terminplaner zu übertragen gilt. Ein bisschen tageins, eine Somebody Scream, und damit hat es sich auch schon.
tageins wird die kommenden Montage von Deejay Hubatsch (früher noch öfters unter dem Pseudonym Uncut unterwegs), Agent Schwiech und Christian Gimbel bestritten. Musikalisch geht's also von (Neo- und Elektro-)Disco / Elektro über klassisch House und Techno bis hin zu Minimal/Tech-House. Immer Montagabend, ab 22 Uhr, im Waldsee.
Die Somebody Scream wird am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden. Wer von den Residents an den Decks stehen wird und ob ein auswärtiger DJ einen Gastauftritt haben wird, ist derzeit noch offen. Mehr Informationen entnehmt der Facebook-Seite, die regelmässig auf den aktuellen Stand gebracht wird.
Tags zuvor, am Freitag, den 17. Dezember 2010, wird Till von Sein in der Jackson Pollock Bar auflegen. Wäre 'ne Überlegung wert, wäre die Angewöhnungszeit an die Jackson Pollock Bar nicht ganz so nervaufreibend und brächte sie keine Leberschaden hervorrufende Nebeneffekte mit sich.
Was sonst so geht (DJ Hike, Rainer Trüby und Ralph Thieme werden im Dezember ebenfalls in der Jackson Pollock Bar spielen), bitte den entsprechenden Facebook- oder MySpace-Auftritten entnehmen oder Subculture zu Rate ziehen.
Stuttgart? Klar, Thursday's Don't Suit Very Well erfreut bereits morgen, Donnerstag, den 02. Dezember 2010, wie gewohnt im kleinen Raum des Rocker33. Der Facebook-Seite der Veranstaltung entnehmt bitte die weiteren Termine, an denen ein TDSVW-DJ an den Wheels Of Steel drehen wird. Wer (immer noch) nicht weiss, was für ein Sound ihn dort - unter anderem - erwartet, höre doch einmal in den Guest Mix des TDSVW-Mitglieds Florian Ehing rein.
Tags darauf, am Freitag, den 03. Dezember 2010, kann man ein weiteres Mal ins Rocker33 einmarschieren. DJ Thomilla und Friction geben ein Stelldichein als Bodymovin'. DJ Friction wird im Dezember auch noch an vielen anderen Locations in und um Stuttgart zu hören sein. Hierfür am besten einen Blick auf seine Facebook-Seite werfen. Vierzehn Tage später, am Freitag, den 17. Dezember 2010, begrüsst das Rocker die Berghain-Residents Ben Klock und Marcel Dettman. Ansonsten halt Kaputtraven und so.
Ein paar Kilomenter neckaraufwärts in Tübingen hostet das Mancuso eine weitere Ausgabe der Gimme Shelter, und zwar ebenfalls am Freitag, den 17. Dezember 2010. Tags darauf feiert der Club auch sein vierjähriges Bestehen, und da ich an jenem besagten Wochenende in Tübingen zu einer Abschieds- und Abschiessparty eingeladen bin, werden wir dort vermutlich auch noch aufschlagen.
In Ulm hält die Bleepgeeks-Crew ein weiteres Mal die Fahne hochwertiger Clubmusik hoch. Für ihr Event, das am Samstag, den 18. Dezember 2010 stattfinden wird, haben sie Traxx aus Chicago und Npnk aus Dresden eingeladen. Mehr dazu erfahrt ihr mit Sicherheit auf dem Bleepgeeks Blog.
Basel. Das Schiff fährt ganz nett 'was auf für den stilvollen Rave mit DJ Hell, C-Rock (Motorcitysoul), Bruno Pronsato und Björn Wilke. Das Nordstern begrüsst unter anderem Steve Bug, Adultnapper, Matthew Johnson, und ansonsten bin ich diesmal ein wenig unterinformiert.
Zürich. G-Man, DJ Koze, Maurice Fulton, Matias Aguayo, DJ Kaos, Lexx, Kejeblos und - am Donnerstag, den 30. Dezember 2010, der Freiburger DJ Shaddy. Alle in der Zukunft. Das Cabaret bringt u.a. Wareika und Kalabrese zusammen, während im Exil der Hamburger Erobique am Samstag, den 11. Dezember 2010, auftreten wird.
Das war's denn auch schon für das Jahr 2010. Und wer sich wundert, dass kein einziger Hinweis auf eine Silvesterparty aufgenommen wurde: New Years Eve Still Suck!
English (short) version: December. Calm-down time. I'd recommend you going out for a walk and enjoy the fir trees beautifully ensnowed with - hopefully - huge snow in forests than queuing up for a club entry. That's why I did not highlight that many events. Just the most worthy of club music culture. Tageins and Somebody Scream in Freiburg, Thursday's Don't Suit Very Well in Stuttgart besides Ben Klock and Marcel Dettman, and a handful of excellent musicians in Zurich, DJ Koze, Maurice Fulton, and so on. Enjoy!
Termine im November
Noch zwei Monate, und dann ist auch das Jahr 2010 Geschichte. Ich kann es kaum fassen. Wie der Laubwald wird sich auch der Freiburger Feierkalender nicht mehr ganz so artenreich und farbenfroh präsentieren. Dem Vernehmen nach wird die von mir ins Herz geschlossene Veranstaltungsreihe Somebody Scream noch nicht einmal ihr Einjähriges erleben können. Das wäre sehr zu bedauern, denn die drei Freiburger DJs (Agent Schwiech, Kowski, Shaddy), welche diese Clubnacht ins Leben gerufen haben, haben mit Oliver Hafenbauer, Langenberg, Julius Steinhoff und Tristen als Gast-DJs für ein sehr attraktives Programm gesorgt. Das einmal als Grauschleier am Freiburger Ausgehhimmel.
Wer die Jungs der Somebody Scream-Nacht im November an den Decks erleben möchte, merke sich folgende Termine vor:
Samstag, 20. November 2010, Somebody Scream im Drifter's, mit den Residents, Shaddy und Agent Schwiech.
Samstag, 27. November 2010, Bring The Beat Back mit Agent Schwiech und Kowski in der KGB Bar.
Montag, 29. November 2010, tageins mit Shaddy und zu Gast in Freiburg der Züricher Kejeblos.
Welche Termine stehen noch an?
Zum einen wird Ryan Pilcher am Montag, den 22. November 2010 den tageins musikalisch unterlegen.
Im White Rabbit hält am Samstag, der 13. November 2010 der Strange Life Club Einzug, unter anderem mit Simonis an den Plattentellern.
Ende des Monats, am Samstag, den 27. November 2010 steht dort, im White Rabbit, auch eine Ausgabe der Substance D auf dem Programm, gehostet von Alex Mason. Musikalisch wird's in Richtung Detroit Techno gehen und alles, was darum herum noch so passt.
Ach ja, Rainer Trüby wird am kommenden Samstag, den 06. November 2010 gemeinsam mit Ralph Thieme in der Jackson Pollock Bar das Haus rocken genauso wie am Samstag, den 27. November 2010 gemeinsam mit Richard Dorfmeister das Waldsee zur Root Down. Ein Klassiker. Soweit ich mich erinnern kann, war dies auch die Besetzung an den Decks bei meiner ersten Root Down.
Für gute Musik in Stuttgart schaut doch bitte auf dem Blog von Thursdays Don't Suit Very Well vorbei. Die Jungs, die hinter dieser Veranstaltung stehen, breiten sich allmählich aus, bespielen neben dem Rocker33 auch die eine oder andere Location. Im November haben sie den Freiburger Shaddy sowie den Basler DJ Neevo eingeladen, letzteres wäre doch wirklich einmal wieder Grund und Anlass genug, in Stuttgart zu feiern. An einem Donnerstag (18. November 2010). Wie dekadent!
Tübingen, Freitag, 19. November 2010, Gimme Shelter im Mancuso, und das war's dann vorerst aus dem südwestdeutschen Raum. Wer mehr weiss, bitte in die Kommentare schreiben.
Basel habe ich derzeit gar nicht auf dem Radar, ist auch nicht wirklich etwas dabei, das mich zu einer Reise in die Stadt am Rhein locken könnte. Vielleicht Dinky und Clara Moto im Nordstern, vielleicht Joey Negro in den Basel City Studios, vielleicht Jazzanova (live) im Atlantis?
Stünde ich vor der Entscheidung, nur noch ein einziges Mal in diesem Jahr ausgehen zu dürfen / können, fiele meine Wahl eindeutig auf Samstag, 20. November 2010. An diesem Abend nämlich warten in der Zukunft Alex Dallas, Lexx UND Gerd Janson - eine DJ-Konstellation, die für Musikliebhaber günstiger kaum ausfallen könnte. Da ich an diesem Wochenende jedoch anderweitig leider unabkömmlich bin,... Mehr schreibe ich dazu nicht, zu dick ist schon der Kloss im Hals.
Nun ja. Für Zürich gilt auch weiterhin: die Internetauftritte von Zukunft und Cabaret regelmässig im Auge behalten, und wer mal wieder Lust auf Supermarket bekommt, sollte dieser meiner Meinung nach am Freitag, den 12. November 2010 nachgehen, denn an jenem Abend spielen Chez Damier und die Züricher Demetrio Giannice und Dejan.
Irgendwie bin ich dieser Tage jedoch sehr unmotiviert, was den Gang in den Club betrifft. Hängt, mich selbstanalytisch hinterfragend, vielleicht mit dem eingangs geschilderten mutmasslichen Ende der Veranstaltung Somebody Scream zusammen. Diese meine Stadt des Geistes hat eine Clubmusikkultur...
English (short) version: is it a little sign of boreout that I do not feel like going out and dancing at all? Well, there's still a handful of dates that keep me hangin' out, especially when there are our local DJs Agent Schwiech, Kowski and Ryan Pilcher behind the decks. Check out the dates as listed above. I guess, travelling to Zurich on saturday, the 20th of november, attending the club night with Alex Dallas, Lexx AND Gerd Janson gracing the wheels of steel, will re-raise my spirits.
Wer die Jungs der Somebody Scream-Nacht im November an den Decks erleben möchte, merke sich folgende Termine vor:
Samstag, 20. November 2010, Somebody Scream im Drifter's, mit den Residents, Shaddy und Agent Schwiech.
Samstag, 27. November 2010, Bring The Beat Back mit Agent Schwiech und Kowski in der KGB Bar.
Montag, 29. November 2010, tageins mit Shaddy und zu Gast in Freiburg der Züricher Kejeblos.
Welche Termine stehen noch an?
Zum einen wird Ryan Pilcher am Montag, den 22. November 2010 den tageins musikalisch unterlegen.
Im White Rabbit hält am Samstag, der 13. November 2010 der Strange Life Club Einzug, unter anderem mit Simonis an den Plattentellern.
Ende des Monats, am Samstag, den 27. November 2010 steht dort, im White Rabbit, auch eine Ausgabe der Substance D auf dem Programm, gehostet von Alex Mason. Musikalisch wird's in Richtung Detroit Techno gehen und alles, was darum herum noch so passt.
Ach ja, Rainer Trüby wird am kommenden Samstag, den 06. November 2010 gemeinsam mit Ralph Thieme in der Jackson Pollock Bar das Haus rocken genauso wie am Samstag, den 27. November 2010 gemeinsam mit Richard Dorfmeister das Waldsee zur Root Down. Ein Klassiker. Soweit ich mich erinnern kann, war dies auch die Besetzung an den Decks bei meiner ersten Root Down.
Für gute Musik in Stuttgart schaut doch bitte auf dem Blog von Thursdays Don't Suit Very Well vorbei. Die Jungs, die hinter dieser Veranstaltung stehen, breiten sich allmählich aus, bespielen neben dem Rocker33 auch die eine oder andere Location. Im November haben sie den Freiburger Shaddy sowie den Basler DJ Neevo eingeladen, letzteres wäre doch wirklich einmal wieder Grund und Anlass genug, in Stuttgart zu feiern. An einem Donnerstag (18. November 2010). Wie dekadent!
Tübingen, Freitag, 19. November 2010, Gimme Shelter im Mancuso, und das war's dann vorerst aus dem südwestdeutschen Raum. Wer mehr weiss, bitte in die Kommentare schreiben.
Basel habe ich derzeit gar nicht auf dem Radar, ist auch nicht wirklich etwas dabei, das mich zu einer Reise in die Stadt am Rhein locken könnte. Vielleicht Dinky und Clara Moto im Nordstern, vielleicht Joey Negro in den Basel City Studios, vielleicht Jazzanova (live) im Atlantis?
Stünde ich vor der Entscheidung, nur noch ein einziges Mal in diesem Jahr ausgehen zu dürfen / können, fiele meine Wahl eindeutig auf Samstag, 20. November 2010. An diesem Abend nämlich warten in der Zukunft Alex Dallas, Lexx UND Gerd Janson - eine DJ-Konstellation, die für Musikliebhaber günstiger kaum ausfallen könnte. Da ich an diesem Wochenende jedoch anderweitig leider unabkömmlich bin,... Mehr schreibe ich dazu nicht, zu dick ist schon der Kloss im Hals.
Nun ja. Für Zürich gilt auch weiterhin: die Internetauftritte von Zukunft und Cabaret regelmässig im Auge behalten, und wer mal wieder Lust auf Supermarket bekommt, sollte dieser meiner Meinung nach am Freitag, den 12. November 2010 nachgehen, denn an jenem Abend spielen Chez Damier und die Züricher Demetrio Giannice und Dejan.
Irgendwie bin ich dieser Tage jedoch sehr unmotiviert, was den Gang in den Club betrifft. Hängt, mich selbstanalytisch hinterfragend, vielleicht mit dem eingangs geschilderten mutmasslichen Ende der Veranstaltung Somebody Scream zusammen. Diese meine Stadt des Geistes hat eine Clubmusikkultur...
English (short) version: is it a little sign of boreout that I do not feel like going out and dancing at all? Well, there's still a handful of dates that keep me hangin' out, especially when there are our local DJs Agent Schwiech, Kowski and Ryan Pilcher behind the decks. Check out the dates as listed above. I guess, travelling to Zurich on saturday, the 20th of november, attending the club night with Alex Dallas, Lexx AND Gerd Janson gracing the wheels of steel, will re-raise my spirits.
Labels:
Agent Schwiech,
Basel,
Chez Damier,
deep,
disco,
Freiburg,
Gerd Janson,
house,
Kowski,
Lexx,
Rainer Trüby,
Ryan Pilcher,
Sascha Dive,
Shaddy,
Stuttgart,
Supermarket,
tageins,
Waldsee,
Zürich
Termine im Oktober
Und wieder ist ein Monat rum. Wir schreiben nun Oktober. In Freiburg wird es, da Semesterbeginn und mit Universität, Pädagogischer Hochschule, mit sowohl Evangelischer als auch Katholischer Fachhochschule und einer Musikhochschule an weiterführenden Bildungseinrichtungen nicht gerade arm, wieder mehr als ausreichend Semestereröffnungs- und Studiparties geben.
Nun will ich ja niemandem seinen Spass verderben. Doch für mich gehörten und gehören auch heute noch Parties, auf denen ich zur Begrüssung einen Plastikbecher mit einer giftgrün oder girliepink schillernden, pappsüssen und nach künstlichen schmeckenden Flüssigkeit, in der ausserdem noch ein paar Dosenobststückchen herumschwimmen, mit das Unerträglichste, was es an 'gesellschaftlichen Anlässen' so gibt. Gespielt wird, ab Laptop oder ab zum Teil schon verkratzter CD's 'Musik zum mitsingen', Fetenhits, Partypower und Schlagermix, Songs der 80er und 90er, zu denen die anwesenden Mädels das erste Mal einen Jungen geküsst oder mit ihren besten Freundinnen, in der Jugenddiskothek dazu abgetanzt haben (während zuhause die grosse Schwester mit Schrecken feststellt, dass ihre Makeup-Töpfchen geplündert wurden).
Ein wahrer Albtraum! Dieser erfährt jedoch noch eine Steigerung, wenn man auf eine Feier eingeladen ist, und sich zunächst eine schwere eisenbeschlagene Eichentür öffnet, die keinerlei Abnutzungs- und Gebrauchsspuren aufweist, und man einem milchgesichtigen, schüchtern lächelnden Kerl eine Steintreppe entweder hinab in einen Gewölbekeller oder hinauf in einen weiträumigen hohen Holzsaal folgen muss, in welchem sich Seiten- oder Mittelscheitel tragende Fatzke in Couleur aufhalten. Ganz zu schweigen von den Zigarre rauchenden 'Senioren', denen nur dann ein leises Lächeln über ihr Gesicht huscht, wenn man speichelleckerisch ihre 'Leistungen' bewundert. Oder bewundern muss, denn in solchen Korporationen wird ihnen eine nahezu gottgleiche Stellung eingeräumt. Wohl dem, der sich schon anderweitig verplant hat!
In Freiburg zeigt sich der goldene Monat des Herbstes - bis jetzt - weitaus grauer als erwartet. Eine neue Elektrotanzveranstaltung wird es geben - dann also doch lieber auf'ne Studi-WG-Party. Diese kostet wenigstens keinen Eintritt, und man kann auch noch sein Lieblingsbier mitbringen.
Die Veranstaltungsreihe Somebody Scream legt eine Pause ein, da einige Stamm-DJs des Drifter's ihren Geburtstag feiern und eine Clubnacht zugesagt bekommen haben. Auch Rainer Trübys Root Down ist erst wieder für November angedacht, so wie's aussieht, mit Richard Dorfmeister.
Ein Grund zu Feiern ist jedoch am kommenden Freitag, den 08. Oktober 2010, das dreijährige Bestehen der Deep Station. Ricordo, der Mitgründer dieser kleinen feinen Veranstaltungsreihe, ist wieder zurück in Freiburg, sein Partner in Crime, Kowski, ist hochmotiviert, und daher wird das Pflichttermin für alle, die (Deep) House, (Detroit) Techno, Neuveröffentlichungen und Klassiker, zu schätzen wissen.
In der Jackson Pollock Bar spielen am Samstag, den 09. Oktober 2010, Hendrik Vogel, und drei Wochen später, am Samstag, den 30. Oktober 2010, Hike a.k.a. Whatman. Dieser hat übrigens auf Soundcloud einige dufte Mixe am Start. Checkt die doch einmal aus: Hike a.k.a. Whatman @ Soundcloud.
Ansonsten weiss ich selbst nicht allzu viel. Monika Kruse und Matthias Tanzmann, unterstützt von Freiburgs Minimalelektrotech-Franktion, schon am morgigen Samstag in der Alten Güterbahnhofshalle. Die Headliner spielen jeweils von 02 bis 04 Uhr. Das war's dann auch schon.
Zu Karlsruhe habe ich noch immer keinen Draht, da muss ich einmal stärker die sozialen Netzwerkplattformen in Anspruch nehmen, um aus dieser Stadt Events aufschreiben zu können. Ein Hinweis jedoch: am Samstag, 09. Oktober 2010, gibt sich Robag Wruhme die Ehre im Gotec. Wusste gar nicht, dass er jetzt als "Wighnomy Brother a.k.a. Robag Wruhme" unterwegs ist - bisher dachte ich stets, dass er ausschliesslich als Robag Wruhme touren würde...
Stuttgart gibt Gas wie eh und je, kaputt raven ist schwer angesagt, auch ausserhalb der Clubs. Leider!
Die Jungs von Thursdays Don't Suit Very Well werden öfters einmal zum Einsatz kommen, unter anderem am Freitag, den 08. Oktober 2010, wenn sie gemeinsam mit Self Service Open Art Space zur Belle Etage laden.
Ende des Monats wird in der Schwabenmetropole hoher Besuch aus Hamburg eintreffen. Phillip Sollmann alias Efdemin beglückt die Climax Institutes und bekommt tatkräftige Unterstützung durch den Local Moritz von Pein.
Auf der Südseite des Naturpark Schönbuch, in Tübingen also, werden sich ähnliche Szenarien abspielen wie in Freiburg. Denn das kleine Neckarstädtchen ist ebenfalls ein starker Studi-Magnet. Dennoch lädt DJ Mirano ins Mancuso zur Gimme Shelter, am Samstag, den 09. Oktober 2010, und vierzehn Tage später kann mit Don Jorge auf den Spuren von David Mancuso gewandelt werden. Ob die Jungs von Bumm / Tschack etwas veranstalten, ist mir derzeit noch nicht bekannt.
In Basel treffen in diesem Oktober einige interessante und namhafte Acts ein. Gleich morgen, Samstag, den 02. Oktober 2010, Carl Craig auf dem Schiff.
Tage später, am Freitag, den 08. Oktober 2010, Mark E im Schlachthof. Support kommt von Timnah Sommerfeldt. Keine vierundzwanzig Stunden nach dieser Veranstaltung werden im Nordstern schwere Geschütze aufgefahren. Eli Verveine, Move D und Tobias (live), an der Seite einiger Residents. Kann und darf man sich nicht entgehen lassen.
Für alle, die etwas mehr auf "Bäng!" stehen, lässt das Nordstern an den darauffolgenden Wochenenden Loco Dice, Guido Schneider und Martin Landsky auf die Feiermeute los, genauso wie Ende Oktober die Macher des Gelbes Billett mit Onur Özer aufwarten. Und ins Atlantis kommt der New Yorker Willie Graff.
Ach ja, und einen Besuch auf dem Shift Festival sollte man ebenfalls einplanen. Matthew Herbert, das Moritz von Oswald Trio, u.v.m.
Für die Stadt Zürich sollte ich mir ein kleines Kämmerchen zur Untermiete suchen, denn allein in der Zukunft werden sich jede Menge Plattenleger und Live Acts abwechseln, die ich alle sehr gerne ein erstes Mal oder wiederholt mir anhören möchte. K-Alexi, Trus'Me, A-Mochi (live), Harmonic313 (live), Ark (live), Dor, XDB, und...am Freitag, den 29. Oktober 2010: Patrice Scott UND Keith Worthy. Auch das Cabaret bietet jede Menge elektronisches Spektakel.
Das war's dann auch schon. Wenn ihr Termine habt, von Geheimtipps wisst, ab in die Kommentare damit.
English (short) version: I can't stand those student parties where you are served cheap drinks that cause painful hangover headaches in those who are - normally - hangover-free and where you are exposed to chart-breaking music. This is heart breaking and absolutely nauseating. But it can be topped by being guest at a student's frat party. Hail to those who already know where to spend their weekend nights and money on. If not, check out the dates listed above - at least, the artist's won't disappoint, for sure, and it is up to you to rock the floor.
Nun will ich ja niemandem seinen Spass verderben. Doch für mich gehörten und gehören auch heute noch Parties, auf denen ich zur Begrüssung einen Plastikbecher mit einer giftgrün oder girliepink schillernden, pappsüssen und nach künstlichen schmeckenden Flüssigkeit, in der ausserdem noch ein paar Dosenobststückchen herumschwimmen, mit das Unerträglichste, was es an 'gesellschaftlichen Anlässen' so gibt. Gespielt wird, ab Laptop oder ab zum Teil schon verkratzter CD's 'Musik zum mitsingen', Fetenhits, Partypower und Schlagermix, Songs der 80er und 90er, zu denen die anwesenden Mädels das erste Mal einen Jungen geküsst oder mit ihren besten Freundinnen, in der Jugenddiskothek dazu abgetanzt haben (während zuhause die grosse Schwester mit Schrecken feststellt, dass ihre Makeup-Töpfchen geplündert wurden).
Ein wahrer Albtraum! Dieser erfährt jedoch noch eine Steigerung, wenn man auf eine Feier eingeladen ist, und sich zunächst eine schwere eisenbeschlagene Eichentür öffnet, die keinerlei Abnutzungs- und Gebrauchsspuren aufweist, und man einem milchgesichtigen, schüchtern lächelnden Kerl eine Steintreppe entweder hinab in einen Gewölbekeller oder hinauf in einen weiträumigen hohen Holzsaal folgen muss, in welchem sich Seiten- oder Mittelscheitel tragende Fatzke in Couleur aufhalten. Ganz zu schweigen von den Zigarre rauchenden 'Senioren', denen nur dann ein leises Lächeln über ihr Gesicht huscht, wenn man speichelleckerisch ihre 'Leistungen' bewundert. Oder bewundern muss, denn in solchen Korporationen wird ihnen eine nahezu gottgleiche Stellung eingeräumt. Wohl dem, der sich schon anderweitig verplant hat!
In Freiburg zeigt sich der goldene Monat des Herbstes - bis jetzt - weitaus grauer als erwartet. Eine neue Elektrotanzveranstaltung wird es geben - dann also doch lieber auf'ne Studi-WG-Party. Diese kostet wenigstens keinen Eintritt, und man kann auch noch sein Lieblingsbier mitbringen.
Die Veranstaltungsreihe Somebody Scream legt eine Pause ein, da einige Stamm-DJs des Drifter's ihren Geburtstag feiern und eine Clubnacht zugesagt bekommen haben. Auch Rainer Trübys Root Down ist erst wieder für November angedacht, so wie's aussieht, mit Richard Dorfmeister.
Ein Grund zu Feiern ist jedoch am kommenden Freitag, den 08. Oktober 2010, das dreijährige Bestehen der Deep Station. Ricordo, der Mitgründer dieser kleinen feinen Veranstaltungsreihe, ist wieder zurück in Freiburg, sein Partner in Crime, Kowski, ist hochmotiviert, und daher wird das Pflichttermin für alle, die (Deep) House, (Detroit) Techno, Neuveröffentlichungen und Klassiker, zu schätzen wissen.
In der Jackson Pollock Bar spielen am Samstag, den 09. Oktober 2010, Hendrik Vogel, und drei Wochen später, am Samstag, den 30. Oktober 2010, Hike a.k.a. Whatman. Dieser hat übrigens auf Soundcloud einige dufte Mixe am Start. Checkt die doch einmal aus: Hike a.k.a. Whatman @ Soundcloud.
Ansonsten weiss ich selbst nicht allzu viel. Monika Kruse und Matthias Tanzmann, unterstützt von Freiburgs Minimalelektrotech-Franktion, schon am morgigen Samstag in der Alten Güterbahnhofshalle. Die Headliner spielen jeweils von 02 bis 04 Uhr. Das war's dann auch schon.
Zu Karlsruhe habe ich noch immer keinen Draht, da muss ich einmal stärker die sozialen Netzwerkplattformen in Anspruch nehmen, um aus dieser Stadt Events aufschreiben zu können. Ein Hinweis jedoch: am Samstag, 09. Oktober 2010, gibt sich Robag Wruhme die Ehre im Gotec. Wusste gar nicht, dass er jetzt als "Wighnomy Brother a.k.a. Robag Wruhme" unterwegs ist - bisher dachte ich stets, dass er ausschliesslich als Robag Wruhme touren würde...
Stuttgart gibt Gas wie eh und je, kaputt raven ist schwer angesagt, auch ausserhalb der Clubs. Leider!
Die Jungs von Thursdays Don't Suit Very Well werden öfters einmal zum Einsatz kommen, unter anderem am Freitag, den 08. Oktober 2010, wenn sie gemeinsam mit Self Service Open Art Space zur Belle Etage laden.
Ende des Monats wird in der Schwabenmetropole hoher Besuch aus Hamburg eintreffen. Phillip Sollmann alias Efdemin beglückt die Climax Institutes und bekommt tatkräftige Unterstützung durch den Local Moritz von Pein.
Auf der Südseite des Naturpark Schönbuch, in Tübingen also, werden sich ähnliche Szenarien abspielen wie in Freiburg. Denn das kleine Neckarstädtchen ist ebenfalls ein starker Studi-Magnet. Dennoch lädt DJ Mirano ins Mancuso zur Gimme Shelter, am Samstag, den 09. Oktober 2010, und vierzehn Tage später kann mit Don Jorge auf den Spuren von David Mancuso gewandelt werden. Ob die Jungs von Bumm / Tschack etwas veranstalten, ist mir derzeit noch nicht bekannt.
In Basel treffen in diesem Oktober einige interessante und namhafte Acts ein. Gleich morgen, Samstag, den 02. Oktober 2010, Carl Craig auf dem Schiff.
Tage später, am Freitag, den 08. Oktober 2010, Mark E im Schlachthof. Support kommt von Timnah Sommerfeldt. Keine vierundzwanzig Stunden nach dieser Veranstaltung werden im Nordstern schwere Geschütze aufgefahren. Eli Verveine, Move D und Tobias (live), an der Seite einiger Residents. Kann und darf man sich nicht entgehen lassen.
Für alle, die etwas mehr auf "Bäng!" stehen, lässt das Nordstern an den darauffolgenden Wochenenden Loco Dice, Guido Schneider und Martin Landsky auf die Feiermeute los, genauso wie Ende Oktober die Macher des Gelbes Billett mit Onur Özer aufwarten. Und ins Atlantis kommt der New Yorker Willie Graff.
Ach ja, und einen Besuch auf dem Shift Festival sollte man ebenfalls einplanen. Matthew Herbert, das Moritz von Oswald Trio, u.v.m.
Für die Stadt Zürich sollte ich mir ein kleines Kämmerchen zur Untermiete suchen, denn allein in der Zukunft werden sich jede Menge Plattenleger und Live Acts abwechseln, die ich alle sehr gerne ein erstes Mal oder wiederholt mir anhören möchte. K-Alexi, Trus'Me, A-Mochi (live), Harmonic313 (live), Ark (live), Dor, XDB, und...am Freitag, den 29. Oktober 2010: Patrice Scott UND Keith Worthy. Auch das Cabaret bietet jede Menge elektronisches Spektakel.
Das war's dann auch schon. Wenn ihr Termine habt, von Geheimtipps wisst, ab in die Kommentare damit.
English (short) version: I can't stand those student parties where you are served cheap drinks that cause painful hangover headaches in those who are - normally - hangover-free and where you are exposed to chart-breaking music. This is heart breaking and absolutely nauseating. But it can be topped by being guest at a student's frat party. Hail to those who already know where to spend their weekend nights and money on. If not, check out the dates listed above - at least, the artist's won't disappoint, for sure, and it is up to you to rock the floor.
Labels:
Basel,
Carl Craig,
deep,
disco,
Eli Verveine,
Freiburg,
house,
Kowski,
Mark E,
Mountain People,
Move D,
Ricordo,
Stuttgart,
Timnah Sommerfeldt,
Waldsee,
White Rabbit,
Willie Graff,
Zürich
Termine im September
Was war das für ein Tag. Die Sonne schien von einem leuchtend blauen Himmel auf Freiburg herab, als ob's die ganzen Regentage der letzten Wochen nie gegeben hätte. Wohl dem, der an diesem Mittwoch mit dem Rennrad von Freiburg aus durch's Markgräfler Land in Richtung Müllheim / Badenweiler durch die Weinberge fahren, der am Augustinerplatz ein gut gekühltes Bier im Freien geniessen konnte, und nicht dazu verdammt war, sein tägliches Arbeitspensum in einem stauberfüllten Innenraum abzuleisten.
Meine derzeitige Verdammnis hat auch ihr Gutes. Ich kam dazu, die neueste Ausgabe der Fabric Mix-Compilation zu hören, die dreiundfünfzigste, für die der britische Technoproduzent und DJ Surgeon verantwortlich zeichnet. Beeindruckt gibt nur ansatzweise mein Empfinden wieder, das sich nach erstmaligem Durchhören einstellte. Passagenweise sägt, rasselt und röhrt und schnaubt der Maschinensound mit einer Urgewalt, die meine schäbigen Kopfhörer an ihre Belastbarkeitsgrenze brachten. Gleich zu Beginn legt Surgeon mit Scubas "Glance" ein tiefes Dubstep-Fundament, auf dessen Grundlage sich die strategische Richtung, welche der britische Techno-Titan mit seinem Fabric Mix einschlägt, nachhaltig und erfolgreich gestalten lässt. Diese, die strategische Richtung, zielt ab auf den Bau zahlreicher Verbindungsbrücken zwischen Dubstep und Techno. Hybridisierung nennt man das wohl - Technno als komplementäre Sequenz von Dubstep, Dubstep als komplementäre Sequenz von Techno. Noch viel mehr könnte ich über diesen Mix schreiben, da der Eintrag jedoch den Terminen für den Monat September gewidmet ist, sei abschliessend nur noch meine liebsten Stelle im Mix verraten: es ist der Übergang zwischen "Hostage" von Mark Broom & James Ruskin über Stephen Browns "Stress Free" hin zu "AM04B1" von Ancient Methods. Könnte ich stundenlang hören, diese Passage.
Wieder mit Freiburg beginnend, muss ich zugeben, dass ich derzeit nicht die geeignete Ansprechperson bin, wenn es um die Beschreibung der Veranstaltungslage im September geht. Das liegt ganz bestimmt nicht am fehlenden Interesse für die örtliche Szene. Freiburg ist eine klassische Studentenstadt, und da ist während der Semesterferien - tendenziell - weniger los.
Gute Nachrichten aus der Ecke Somebody Scream. Diese findet - wie gehabt - im Drifter's statt, und zwar am Samstag, den 18. September 2010. Nach einigen Resident Nights darf - endlich! - wieder einmal ein auswärtiger Gast begrüsst werden, und zwar Tristen (WHITE / Aim) aus Berlin. Yay!
Eine Woche später, am Samstag, den 25. September 2010, steht eine weitere Ausgabe von Rainer Trübys Root Down auf dem Programm. Zu Gast ist André Lodemann, der seit einiger Zeit einen richtigen Lauf im Hinblick auf Releases hat.
Was geht sonst noch? Anscheinend wird Ryan Pilcher am Freitag, den 10. September 2010, im Kamikaze (eigentlich ein furchtbarer Laden, unter anderem der Szene-Treffpunkt der Provinz-Neon-Rave-Kids, mit die schlechteste Soundanlage der Stadt) im Rahmen der Veranstaltung Zimmer840 an den Decks stehen. Und am Samstag, den 18. September 2010, bespielt Hendrik Vogel die Jackson Pollock Bar.
Bei Tageins werden am kommenden Montag, 06. September 2010, der Ex-Freiburger und Schon-Lange-Wahl-Berliner DJ Knigge (Crane AK sowie eine Woche später, am Montag, den 13. September 2010, Kowski an den Plattentellern stehen.
Von Freiburg über Karlsruhe nach Stuttgart. Minimal und Technoid geht es in der Romy S. zu, u.a. mit Marc Houle. Das Rocker 33 serviert u.a. die Kölner Treibstoff-Jungs sowie Kaspar Bjørke und Tomas Barford. Die Webauftritte dieser Clubs sind ja hinreichend bekannt.
Am kommenden Samstag, den 04. September 2010, zeigt sich die ganze Stadt elektronisch aus Anlass des SEMF 2010, des Stuttgart Electronic Music Festivals. Jede Menge Locals und als Headliner Tiefschwarz, Turntablerocker, Chris Liebing, Moonbootica, M.A.N.D.Y.
Wem dies zu straight forward ist, kann sich seine Dosis guter Musik bereits am morgigen Donnerstagabend abholen, und zwar bei Thursday's Don't Suit Very Well. Florian Ehing, Stare und Christian Schiller an den Decks im miniRocker33.
In Tübingen gibt sich - ebenfalls am kommenden Samstag, den 04. September 2010, der Freiburger Ryan Pilcher gemeinsam mit den local heroes Walker und Kandismann im Blauer Turm die Ehre. Aufgestiegen in der Club-Liga, nennt man das wohl :). Dreizehn Tage später, am Freitag, den 17. September 2010, werden Don Jorge und Mirano eine weitere Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe "Gimme Shelter" im Mancuso abfeiern.
Und wer im Osten Baden-Württembergs lebt und beständig Mangel an guter Musik verspürt, findet am Samstag, den 18. September 2010 Abhilfe, denn in Ulm haben die Jungs von Bleepgeeks den Berliner Hunee zu sich eingeladen.
Das war's mit Ba-Wü. Zum Schluss noch ganz kurz in die Schweiz. Für den Monat September habe ich in Basel in Sachen (Deep) House / Disco / (Detroit) Techno noch keine allzu grossen Namen ausfindig machen können. Im Atlantis Kiko Navarro möglicherweise.
Im Nordstern, das am kommenden Wochenende gleich zwei Mal den Saisonbeginn feiert (u.a. mit LTJ Bukem - war in den Mitt- und Spätneunzigern mal mein Drum'n'Bass-Hero), wird am Freitag, den 17. September 2010, der Basler DJ Neevo Support für Titonton Duvanté geben. Einen Tag später wird dieser, Neevo, auch in der Satisfactory im Rahmen der Art You ein Set spielen. Die anderen Locations fahren ein massives Techno- und Elektroprogramm und sind daher nicht weiter von Interesse für dieses Blog.
Zürich wirft wieder einmal die meisten Dates in die Waagschale. War ja klar. In der Zukunft u.a. Thomas Fehlmann live, Kyle Hall, Gilles Peterson, eine Rephlex Night, Redshape und jede Menge Lexx und Kalabrese. Top. Im Cabaret Crowdpleaser, Agnès, Chaton und Dachshund sowie unter anderem auch Sascha Dive. Der Hive Club hat Superpitcher und The Modernist, Matthew Styles und Dinky im Programm stehen, der Supermarket Makam (live), im Exil kann man ebenfalls Lexx und Kalabrese anhören, und es passiert sicher noch sehr viel mehr, was ich hier, zwischen Schwarzwaldtannen sitzend, gar nicht mitbekomme.
Ach, und für den Oktober habe ich schon jetzt so viele Veranstaltungen vorgemerkt, dass es in musikalischer Hinsicht bereits zu dieser Zeit ein goldener ist. Kleiner Wermutstropfen: an einem Wochenende müsste es mich in vier-, wenn nicht fünffacher Ausfertigung geben, um alles mitnehmen zu können. Morgen geht's dann endgültig weiter mit Reviews. Viel zu lange drehen diese schon ihre Warteschleifen.
English (short) version: I can't believe it. August is over, september has only just begun and the time arrived to watch out for new wine ("Neuer Süsser" or, for all my Vienna / Austria associated friends: "Federweisser") and fresh Zwiebelkuchen served warm (onion cake, the literal translation for "Zwiebelkuchen" doesn't sound like it). As it is very easy to get drunk on the new wine, there's nothing better than partying and dance. Therefore a handful of dates in the near future to write down if you happen to be in the south western part of Germany or in Basel / Zurich Switzerland. Don't miss 'em!
Meine derzeitige Verdammnis hat auch ihr Gutes. Ich kam dazu, die neueste Ausgabe der Fabric Mix-Compilation zu hören, die dreiundfünfzigste, für die der britische Technoproduzent und DJ Surgeon verantwortlich zeichnet. Beeindruckt gibt nur ansatzweise mein Empfinden wieder, das sich nach erstmaligem Durchhören einstellte. Passagenweise sägt, rasselt und röhrt und schnaubt der Maschinensound mit einer Urgewalt, die meine schäbigen Kopfhörer an ihre Belastbarkeitsgrenze brachten. Gleich zu Beginn legt Surgeon mit Scubas "Glance" ein tiefes Dubstep-Fundament, auf dessen Grundlage sich die strategische Richtung, welche der britische Techno-Titan mit seinem Fabric Mix einschlägt, nachhaltig und erfolgreich gestalten lässt. Diese, die strategische Richtung, zielt ab auf den Bau zahlreicher Verbindungsbrücken zwischen Dubstep und Techno. Hybridisierung nennt man das wohl - Technno als komplementäre Sequenz von Dubstep, Dubstep als komplementäre Sequenz von Techno. Noch viel mehr könnte ich über diesen Mix schreiben, da der Eintrag jedoch den Terminen für den Monat September gewidmet ist, sei abschliessend nur noch meine liebsten Stelle im Mix verraten: es ist der Übergang zwischen "Hostage" von Mark Broom & James Ruskin über Stephen Browns "Stress Free" hin zu "AM04B1" von Ancient Methods. Könnte ich stundenlang hören, diese Passage.
Wieder mit Freiburg beginnend, muss ich zugeben, dass ich derzeit nicht die geeignete Ansprechperson bin, wenn es um die Beschreibung der Veranstaltungslage im September geht. Das liegt ganz bestimmt nicht am fehlenden Interesse für die örtliche Szene. Freiburg ist eine klassische Studentenstadt, und da ist während der Semesterferien - tendenziell - weniger los.
Gute Nachrichten aus der Ecke Somebody Scream. Diese findet - wie gehabt - im Drifter's statt, und zwar am Samstag, den 18. September 2010. Nach einigen Resident Nights darf - endlich! - wieder einmal ein auswärtiger Gast begrüsst werden, und zwar Tristen (WHITE / Aim) aus Berlin. Yay!
Eine Woche später, am Samstag, den 25. September 2010, steht eine weitere Ausgabe von Rainer Trübys Root Down auf dem Programm. Zu Gast ist André Lodemann, der seit einiger Zeit einen richtigen Lauf im Hinblick auf Releases hat.
Was geht sonst noch? Anscheinend wird Ryan Pilcher am Freitag, den 10. September 2010, im Kamikaze (eigentlich ein furchtbarer Laden, unter anderem der Szene-Treffpunkt der Provinz-Neon-Rave-Kids, mit die schlechteste Soundanlage der Stadt) im Rahmen der Veranstaltung Zimmer840 an den Decks stehen. Und am Samstag, den 18. September 2010, bespielt Hendrik Vogel die Jackson Pollock Bar.
Bei Tageins werden am kommenden Montag, 06. September 2010, der Ex-Freiburger und Schon-Lange-Wahl-Berliner DJ Knigge (Crane AK sowie eine Woche später, am Montag, den 13. September 2010, Kowski an den Plattentellern stehen.
Von Freiburg über Karlsruhe nach Stuttgart. Minimal und Technoid geht es in der Romy S. zu, u.a. mit Marc Houle. Das Rocker 33 serviert u.a. die Kölner Treibstoff-Jungs sowie Kaspar Bjørke und Tomas Barford. Die Webauftritte dieser Clubs sind ja hinreichend bekannt.
Am kommenden Samstag, den 04. September 2010, zeigt sich die ganze Stadt elektronisch aus Anlass des SEMF 2010, des Stuttgart Electronic Music Festivals. Jede Menge Locals und als Headliner Tiefschwarz, Turntablerocker, Chris Liebing, Moonbootica, M.A.N.D.Y.
Wem dies zu straight forward ist, kann sich seine Dosis guter Musik bereits am morgigen Donnerstagabend abholen, und zwar bei Thursday's Don't Suit Very Well. Florian Ehing, Stare und Christian Schiller an den Decks im miniRocker33.
In Tübingen gibt sich - ebenfalls am kommenden Samstag, den 04. September 2010, der Freiburger Ryan Pilcher gemeinsam mit den local heroes Walker und Kandismann im Blauer Turm die Ehre. Aufgestiegen in der Club-Liga, nennt man das wohl :). Dreizehn Tage später, am Freitag, den 17. September 2010, werden Don Jorge und Mirano eine weitere Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe "Gimme Shelter" im Mancuso abfeiern.
Und wer im Osten Baden-Württembergs lebt und beständig Mangel an guter Musik verspürt, findet am Samstag, den 18. September 2010 Abhilfe, denn in Ulm haben die Jungs von Bleepgeeks den Berliner Hunee zu sich eingeladen.
Das war's mit Ba-Wü. Zum Schluss noch ganz kurz in die Schweiz. Für den Monat September habe ich in Basel in Sachen (Deep) House / Disco / (Detroit) Techno noch keine allzu grossen Namen ausfindig machen können. Im Atlantis Kiko Navarro möglicherweise.
Im Nordstern, das am kommenden Wochenende gleich zwei Mal den Saisonbeginn feiert (u.a. mit LTJ Bukem - war in den Mitt- und Spätneunzigern mal mein Drum'n'Bass-Hero), wird am Freitag, den 17. September 2010, der Basler DJ Neevo Support für Titonton Duvanté geben. Einen Tag später wird dieser, Neevo, auch in der Satisfactory im Rahmen der Art You ein Set spielen. Die anderen Locations fahren ein massives Techno- und Elektroprogramm und sind daher nicht weiter von Interesse für dieses Blog.
Zürich wirft wieder einmal die meisten Dates in die Waagschale. War ja klar. In der Zukunft u.a. Thomas Fehlmann live, Kyle Hall, Gilles Peterson, eine Rephlex Night, Redshape und jede Menge Lexx und Kalabrese. Top. Im Cabaret Crowdpleaser, Agnès, Chaton und Dachshund sowie unter anderem auch Sascha Dive. Der Hive Club hat Superpitcher und The Modernist, Matthew Styles und Dinky im Programm stehen, der Supermarket Makam (live), im Exil kann man ebenfalls Lexx und Kalabrese anhören, und es passiert sicher noch sehr viel mehr, was ich hier, zwischen Schwarzwaldtannen sitzend, gar nicht mitbekomme.
Ach, und für den Oktober habe ich schon jetzt so viele Veranstaltungen vorgemerkt, dass es in musikalischer Hinsicht bereits zu dieser Zeit ein goldener ist. Kleiner Wermutstropfen: an einem Wochenende müsste es mich in vier-, wenn nicht fünffacher Ausfertigung geben, um alles mitnehmen zu können. Morgen geht's dann endgültig weiter mit Reviews. Viel zu lange drehen diese schon ihre Warteschleifen.
English (short) version: I can't believe it. August is over, september has only just begun and the time arrived to watch out for new wine ("Neuer Süsser" or, for all my Vienna / Austria associated friends: "Federweisser") and fresh Zwiebelkuchen served warm (onion cake, the literal translation for "Zwiebelkuchen" doesn't sound like it). As it is very easy to get drunk on the new wine, there's nothing better than partying and dance. Therefore a handful of dates in the near future to write down if you happen to be in the south western part of Germany or in Basel / Zurich Switzerland. Don't miss 'em!
Termine im August
August. Ferienmonat. Festivalmonat. Vielerorts legen die Clubs eine Sommerpause ein. Dafür stehen Festivals, Ein-Tages-Open-Air-Veranstaltungen und - für viele - die weisse Balearen-Insel auf dem Feierprogramm. Dementsprechend fällt die Terminvorschau für diesen Monat etwas bescheidener aus. Für Freiburg fallen mir spontan ein:
- Freitag, der 13. August 2010, White Rabbit. Die Jungs der Beats'N'Tronics Radio Show bestreiten in diesem kleinen Kellerclub eine Nacht. Zu ihnen gehört Simonis, der zur Zeit fleissig an eigenen Sounds herumschraubt und auf Soundcloud auch schon den einen oder anderen, in Richtung (Deep) House abzielenden Mix veröffentlicht hat. Mal sehen beziehungsweise hören, was er an diesem Abend zum Besten geben wird.
- Samstag, der 21. August 2010, Somebody Scream @ Drifter's mit den beiden Residents Kowski und Shaddy.
- Samstag, der 28. August 2010, Hendrik Vogel in der Jackson Pollock Bar zu einer weiteren Ausgabe seiner Reihe "Groof".
- Samstag, der 28. August 2010, Root Down im Waldsee mit Rainer Trüby, Sharokh aus Karlsruhe und einem oft bei Root Down gesehenen Gast, Nacho Velasco vom Mallorquiner Garito Cafe. Compost Black Label Nacht oder so.
- A priori nicht House, Disco oder Techno hat sich Chillen & Grillen auf die Fahnen geschrieben, dafür umso mehr empfehlenswert ist die entspannte Atmosphäre auf dieser Mittwochsveranstaltung in Kerbers Straussi, in Staufen, südlich von Freiburg, in Mitten von Weinbergen. Jeden Mittwoch im August, und nicht vergessen, einen abstinenten Chauffeur miteinplanen.
Karlsruhe lasse ich einmal aussen vor, ich habe einfach keinen Draht in diese Stadt, es sei denn, jemand füttert mich mit (Insider) Informationen, das Nachtleben der Fächerstadt betreffend.
Tübingen hatte vergangenen Samstag den M_nus-Act Marc Houle zu Gast im Blauen Turm. Dort wird's am Samstag, den 07. August 2010, HOUSEgemachtes geben. Es spielt M. Drysch, der auch beim Elektronischen Sofa mitmischt. Eine Woche später, am Samstag, den 14. August 2010, wird DJ Walker im Jazzkeller auflegen. Was der so spielt kann, lässt sich beispielsweise in seinen Mix "A Soul Thing anhören. Ob eine Ausgabe der Veranstaltungsreihe "Gimme Shelter" durchgeführt wird, weiss ich nicht. Dazu einfach die Website vom Mancuso aufsuchen. Da ist noch das Juli-Programm online, aber vielleicht hat dieser kleine Club auch Sommerpause.
Für Stuttgart wäre zum einen hinzuweisen auf Thursday's Don't Suit Very Well. Am kommenden Donnerstag, den 05. August 2010, wäre es wieder einmal soweit - doch die Website hüllt sich diesbezüglich (noch?) in Schweigen.
Anyway. Zwei Tage später, am Samstag, den 07. August 2010, werden die TDSVW-DJs sich mit einer Vielzahl Gast-DJs einfinden auf Gelände des Nordbahnhofs in Stuttgart. Auf dem Programm steht das Spaceways Festival. Was einen da so erwartet, wird an anderer Stelle noch etwas ausführlicher zu lesen sein. Sollte man sich meiner Meinung nach jedoch vormerken, diesen Termin!
Was das Rocker33, Romy S & Co. zu bieten haben, entnehmt bitte deren Internetauftritten.
Auf geht's, nach Basel. Satisfactory, Nordstern, und so weiter und so fort, legen alle ein paar Wochen Verschnaufpause ein, bevor es Ende August / Anfang September mit Programm wieder weitergeht. Das Programm auf dem Schiff sagt mir nicht wirklich zu, und wer viel lieber zu der auf diesem Blog vorgestellten Musik feiert, wird sich womöglich ebenfalls zwei Mal überlegen, ob er sich Lützenkirchen & Friends antun wird.
Anyway. Die Lücke auffüllen wird das Stadtmusik Festival, präsentiert u.a. von Livingroom.FM. Es beginnt am kommenden Donnerstag, den 05. August 2010, mit einer Vorstellung von Christian Prommers Drumnlessons. Tags darauf, am Freitag den 06. August 2010, wird Theo Parrish im Innenhof des Kunstmuseums Hof halten. Pflichttermin, oder?! Alles weitere zu diesem Festival in einem gesonderten Eintrag.
Zürich blickt der Street Parade am Samstag, den 14. August 2010, entgegen. Dementsprechend richten manche Clubs ihr Programm auf dieses Event aus.
Die Zukunft präsentiert in dieser Zeit, vom Donnerstag, 12. August 2010, bis Samstag, 14. August 2010, das DOSCI-Festival. Geladene Gäste werden sein DJ Kaos, DJ Harvey, Marcus Worgull und Prins Thomas. Tatkräftig unterstützt werden sie von den Zukunft Residents.
Cabaret, Supermarket & Co. bitte der jeweiligen Website entnehmen.
English (short) version: a handful of dates that you mustn't miss if you happen to be in the southern / south western part of Germany or in Basel and Zurich. Sparing with words, but you may check the links and you'll know what's going on.
Termine im Januar
Nach einer rund vierzehntägigen Internetabstinenz melde ich mich hiermit zurück. Bevor es wie gehabt mit einer kleinen Terminübersicht losgeht, möchte ich allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs nachträglich noch alles Gute und Liebe sowie ein gesundes, glückliches und nicht zuletzt kreatives neues Jahr wünschen, das hoffentlich zahlreiche musikalische Höhepunkte für uns bereithält.Gewöhnlich ist der Jahreswechsel ja die Zeit, um kurz-, mittel- oder langfristige Prognosen zu treffen, in welche Richtung sich House, Techno und was weiss ich nicht alles entwickeln wird, welcher (aufstrebende) Produzent und DJ seinen Weg finden, seinen Weg machen wird. Da ich es zwischen den Jahren jedoch versäumt habe, mir durch Auspizien und Opferschauen hinreichend fundierte Kenntnisse zu erwerben, um eine gesicherte Trendentwicklung skizzieren zu können, starte ich in das neue Jahr, gar in das neue Jahrzehnt, ohne dem Gang der Ereignisse - Veröffentlichungen, Podcasts, etc. - vorzugreifen.
Wie letztes Jahr beginne ich auch in diesem Januar zunächst mit ein paar Dates aus meiner (immer noch) Wahlheimat Freiburg im Breisgau, die seit heute Mittag den Verlust einer Spielstätte für elektronische (Club-)Musik zu verzeichnen hat. Das "18 Months", laut Aussagen der Betreiber ein "Projekt auf Zeit", hat endgültig seine Türen geschlossen. Für einen nachtaffinen Musikliebhaber wie mich ist seine Schliessung kein Verlust, fehlte doch diesem Club vor allem eines: Soul. Aus marktwirtschaftlicher Sicht betrachtet, ist das Closing jedoch die Gelegenheit schlechthin, den nahezu unüberschaubar grossen Freiburger Nachfragemarkt für Hartnacken-Techno gewinnbringend für sich auszuschlachten. Das Schärfen der Messerklingen, um sich dort ein kleines Stückchen herauslösen zu können, überlasse ich jedoch gerne anderen.
Wir schreiben also Mittwoch, den 06. Januar 2010, Dreikönigstag und somit im schwarzkatholischen Baden-Württemberg unangreifbar gemachter Feiertag. Die graue Wolkendecke, aus der sich vereinzelt ein paar wenige Schneeflocken lösen, ein mässig wehender, feucht-kalter Wind sowie mit grauweissem Matsch bedeckte Strassen und Gehwege locken nicht nach draussen, beste Voraussetzungen also, um den Terminkalender zur Hand zu nehmen und ein paar Dates einzutragen.
Zum einen wird am Donnerstag, den 14. Januar 2010, Kowski zu seiner eigenen Veranstaltungsreihe "We Play" im Drifter's einladen. Studenten haben freien Eintritt, all night long (warum sich jedoch in einer Stadt mit einem so grossen, studentisch geprägten Menschenpool dennoch immer nur ein paar wenige Leute einfinden, begreife ich auch nach Jahren immer noch nicht). Mit ihm an den Plattentellern wird Agent Schwiech stehen. Somit steht einem musikalisch gelungenen Abend nichts mehr im Weg.
Mehr im Web:
Zwei Tage später, am Samstag, den 16. Januar 2010, begrüsst letztgenannter DJ Agent Schwiech am selben Ort, im Drifter's also, Frankfurts / Offenbachs Oliver Hafenbauer, seines Zeichens Resident-DJ im Robert Johnson. "Somebody Scream" heisst die neue Veranstaltung und geplant ist, diese in den kommenden Monaten fortzusetzen. Toi, toi, toi an dieser Stelle!
Mehr im Web:
Und zuletzt noch ein Blick in die Freestyle-Ecke. Dort gibt es Ende des Monats nämlich einen
Geburtstag zu feiern. Die "Root Down", die Veranstaltungsreihe von Rainer Trüby wird vierzehn. Grund und Anlass genug, das Jubiläum mit einem treuen Gast und langjährigen Begleiter zu begehen. Am Samstag, den 30. Januar 2010, werden dementsprechend Jazzanova's Alex Barck und Rainer Trüby (wieder einmal) unter Beweis stellen, dass sie trotz etlicher Jahre DJ-Daseins weder Leidenschaft noch Spielfreude verloren haben.
Mehr im Web:
Ein kleiner Ausblick auf den Februar an dieser Stelle, denn am Freitag, den 05. Februar 2010, heisst's wieder Deep Station @ White Rabbit, wie auch in den Jahren zuvor mit Kowski und Ricordo. Bleibt nur noch die Frage offen, wann und wo DJ Shaddy wieder einmal aus dem reichhaltigen Fundus ungezählter Platten schöpfen und sie zum besten geben wird. Hoffentlich bald!
Ein kurzer Blick rheinabwärts, nach Karlsruhe. Da habe ich bis dato nur zwei Termine vorgemerkt, beide am Samstag, den 09. Januar 2010. Zum einen Compost-Act Sharokh (Sound of K) im Café Nancy, und weil Closing-Party, gibt es einen Live Act von Marbert Rocel obendrein. Im Gotec Café werden in derselben Nacht Ben Klock und eine Handvoll regionaler DJs zum Tanz aufspielen. Da ich diese Regio-DJs jedoch nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, was der Abend bringen wird. Und seien wir mal ehrlich: miserabel gespielte Warm Ups sind unerträglich!
Mehr im Web:
Ein paar Kilometer weiter ostwärts, im malerischen Neckarstädtchen Tübingen, wird am Freitag, den 15. Januar 2010, eine Veranstaltung stattfinden, die ihre Organisatoren unter das Motto "A Basement, A Red Light & A Feeling" gestellt hat. Veranstaltungsort ist das Mancuso, das auch Host der "Boogie Bude" war. DJ Mirano und Don Jorge werden für euch an den Decks stehen. Worth to check.
Mehr im Web:
Die Landeshauptstadt Stuttgart empfängt diesen Samstag, den 09. Januar 2010, Lee Jones und Nick Höppner unter ihrem Gemeinschaftsnamen MyMy, und zwar im Romy S. Einen Tag davor, am Freitag, den 08. Januar 2010, treffen im Rocker33 Cassy und Nekes aufeinander. Und bereits morgen, am Donnerstag, den 07. Januar 2010, findet ebenfalls im Rocker33 bereits die neunte Ausgabe von Thursdaysdontsuitverywell statt. Für alle Liebhaber gehaltvoller, geschichstträchtiger Clubmusik, die auf Grundpfeilern wie Funk, Soul und Disco aufbaut, auf jeden Fall ein Pflichttermin.
Zm Schluss noch ein Blick über die Landesgrenze. Zunächst ein paar wenige ausgesuchte Termine in Basel. Unbedingt vormerken sollten sich alle Dreiländereck-Grenzgänger den kommenden Freitag, den 08. Januar 2010. Joe Goddard, ein Teil von Hot Chip, wird gemeinsam mit Basels finest, DJ Neevo, in der Kaserne ein DJ-Set zum besten geben. Hot shit! Am selben Ort, drei Wochen später, Samstag, der 30. Januar 2010, gibt es eine weitere Ausgabe der Love Tempo, mit dabei Pharao Black Magic, Akay und Neevo.
Mehr im Web:
Zu guter Letzt bleibt Zürich. Da begnüge ich mich zu schreiben: schaut euch das Programm der Zukunft an unter http://www.zukunft.cl/. Redshape (Freitag, 08. Januar 2010), Delano Smith (Samstag, 09. Januar 2010), Scott Grooves (Samstag, 16. Januar 2010), Ata, Oliver Hafenbauer, Arto Mwambe, Julietta, Ben Klock, Marcel Dettmann, und selbstverständlich die Züricher Locals warten auf den Musikliebhaber. Einen Termin lege ich mir und euch allen jedoch besonders ans Herz: Donnerstag, 21. Januar 2009, DOSCI Spezial mit Kon & Amir aus New York. Shake your boogie butt, baby!
Im Cabaret geht's ein wenig technoider und minimaler zur Sache, Ben Mono, Mike Shannon, Daniel Dreier & Co. werden für euch vor Ort sein. Besonderen Hinweis verdient die Veranstaltung "Dub Ex Machina" am Freitag, den 22. Januar 2009. Mit dabei, Londons up and coming Roska. Worth to check! Mehr Infos unter http://www.cabaret.im/wp/. Und auch hier eine kleine Vorschau auf Samstag, den 13. Februar 2010, für den Mr. Hyperdub, Kode9, eingeladen ist.
Wie immer gilt: sollte ich etwas vergessen haben, habt ihr irgendein interessantes Datum im Hinterkopf, bitte in die Kommentare packen.
Labels:
Agent Schwiech,
Alex Dallas,
Ben Klock,
Cassy,
deep,
Delano Smith,
Detroit,
Detroit Techno,
disco,
Freiburg,
house,
Kowski,
Rainer Trüby,
Redshape,
Ricordo,
Shaddy,
Waldsee,
White Rabbit,
Zürich
Interview mit DPlay (Mild Pitch, Drumpoet Community, Running Back)
Fudder, das Freiburger Informations- und Kommunikationsportal lädt am kommenden Samstag, den 12. Dezember 2009, ins Waldsee zu einer Weihnachtsfeier der besonderen Art. Als Gast-DJs werden die Berlinerin Tama Sumo (Ostgut Ton, Berghain / Panoramabar) sowie der Essener DPlay an den Plattentellern stehen.Zwei Mitarbeiter dieses Portals haben sich mit DPlay über seine ersten Schritte auf dem Parkett der elektronischen Clubmusik, das Forum "Deep Groove", seine Clubveranstaltung "Slow Club" sowie das gemeinsam mit Langenberg und Manuel Tur gegründete Label Mild Pitch unterhalten. Das überaus informative und lesenswerte Interview ist zu finden unter: http://fudder.de/artikel/2009/12/07/dplay-von-einem-label-lebt-heute-keiner-mehr/.
Langganan:
Postingan (Atom)





