Nach einer Woche der zunächst arbeits-, dann infrastrukturbedingten Abwesenheit, wird durchgestartet, und zwar mit einem Podcast des japanischen DJs und Produzenten YOSA. Erste Tracks von ihm erschienen so um 2008, 2009, auf Compost Black oder Supplemental, dem Sublabel von Supplemental Facts, und im letzten Jahr erschien dann mit "Rough & Tough" seine erste EP auf Drumpoet Community. Dieser Tage wird er ein paar Gigs in unseren Breitengraden spielen, unter anderem am Samstag, den 19. Februar 2011 in Zürich's Club Zukunft. Weitere Tourdaten siehe unten. Viel Spass mit dem Podcast.
1. Dear Yosa, would you like to introduce yourself?
I’m YOSA, born and grew up in Japan. I spent 3years in Europe when I was in high school. After graduating from it, I came back to Japan and started career as DJ/Producer. Now I’m 22 years old, and living in Tokyo.
2. You will tour Europe in February ’11. Have you been to Europe before?
As I mentioned above, I spent my high school days in Europe. 2 years in France, and 1 year in London, I had never had gigs in Europe anyway. I feel much better when I am in Europe rather than to be in Japan. I haven’t been to Europe since I graduated high school, so I’m so excited to be there after a long interval.
3. You spent two years in France and one year in England. How and where did you come to be affiliated with House music?
My mom have been teaching Jazz/House dance in home studio since I was just a little kid, so dance music have been really closed to my life since then. And my first contact with DJ culture was when I was in London. I was living in a dormitory, and the guy living next to my room had turntables in his room. He was a hip-hop DJ, and I also really liked hip-hop so, we practiced DJing together every night. That experience has been inspired me until now.
4. Who and what is your most important influence?
I’m influenced by all the stuff around me. By Books, Comics, Movies, Arts, Cities, People,... all of them.
Regarding music, the artists who really important for me are, Ahmad Jamal, Esbjorn Svensson, Madlib, Nujabes, Henrik Schwarz, Dixon and Shu Okuyama.
5. These days, you live and work in Tokyo / Japan, a city / country with a rich musical heritage. But House music also rates very high. What do you think are some reasons for it?
Japanese people, in particular people in Tokyo, are really enthusiastic to music. These days, “Dommune” which is the live streaming program via Ustream, is really popular in Japan. The program features on Dance music, and culture around it, and every program of it has been watched by thousands of people. I feel more and more people started getting interested in dance music in Japan.
6. What’s the actual club scene in Tokyo?
There are great clubs which I can be proud of to the world, the clubs like Eleven (ex. yellow), Womb, and Air. And there are great parties and scene in these clubs. However, the main acts and DJs of the parties are from Europe. If this situation continues, Japanese DJ will not be able to grow up. In order to improve Japanese club scene, Japanese DJs have to work more and more I think.
7. Could you recommend us any favourite venue or DJ we should check out when travelling to Tokyo?
The club you have to visit is definitely Eleven. It’s the new club of the world wide famous club Yellow, which had been closed in 2008. I think it’s the best underground club in Tokyo so far.
Also, there are many great DJs and LIVE acts in Tokyo as well. I strongly recommend to see DJ Nobu, Stereociti(Mojuba), Kez YM(Yore), Ryo Murakami, and DJ Sodeyama, when you have a chance.
8. You started music and producing your own releases very early. How would you locate yourself on a “House music map”?
I know I’m still just a rookie in this scene. Lots and lots of young producers have been emerging today, so in order to establish my own position, I will need to improve my quality of my music and DJing as well.
9. What three words describe your music?
JAZZ/ORGANIC/ALTERATIVE
10. Do you consider yourself a producer specifically or a dj?
In the meaning of express your music to the people, producing music and DJing are the same for me. DJ has to more concentrate on the crowd’s reaction though.
11. What are you currently working on?
I’m working on producing new tracks for EPs. I’m going to release more EPs this year and to the next year, in order to get more attention to my music from people around the world.
12. Any plans for your musical future?
More EPs, Remixes, and tour all over the world will come. I hope all of them come true!
YOSA Europe Tour 2011 Spring
Feb 18 (DJ) Bobbeaman, Munich w/Show-B
Feb 19 (LIVE) Zukunft, Zurich w/Alex Dallas, Lexx
Feb 25 (DJ) The T Room Sessions, Berlin
Feb 25 (DJ) Barbarella, Berlin w/Kyle Hall, Elie Eidelman
Feb 26 (DJ) Rockmarket, Frankfurt
Hier nun der Mix:
YOSA - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
English (short) version: after a short intermezzo caused by heavy workload and a wrecked internet infrastructure, keep-it-deep's back on track with a guest mix first. Compiled and recorded by Tokyo / Japan based artist YOSA, it showcases the sound and style of this young up and coming dj / producer. As he will play several gigs in Europe in February, you might catch him live at a venue close to you. Enjoy!
Mehr im Web:
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YOSA - Tough Enough - Drumpoet Community @ Youtube
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Gianni Siravo (Azuni) - Keep It Deep Guest Mix
Es war der Sommer 2008. Meine Frustrationshaltung gegenüber House, der zwar stark im Clubkontext verwurzelt aber dennoch nicht allzu sehr abgeschliffen und glatt poliert ist, nahm wieder einmal überhand. In dieser Stimmungslage schlug ein Album mit dem Titel "City Look" auf. Erschienen war es auf dem Schweizer Label Sthlmaudio Recordings, als Urheber und Produzenten wurde ein einzelner Name erwähnt. Azuni. Es enthielt (und enthält auch heute noch) zehn Tracks. Schon der erste, "Miss Brown", löste eine mächtige Begeisterung in mir aus, die in einer quasireligiösen Erneuerung in Sachen House und Club gipfelte. Wieviele solche Erneuerungen ich bis zu jenem Tag, und seit diesem Tag bis heute durchgemacht habe, vermag ich nicht zu benennen. Fest steht jedoch, dass "City Look" in seiner durchschlagenden Kraft über die letzten zwei, drei Jahre hinweg, nichts eingebüsst hat.
Wozu diese Einleitung? Nun, der Guest Mix des heutigen Tages stammt aus dem Hause Azuni, und zwar von Gianni Siravo, einem Teil dieses Produzenten-Duos (w/ Sven Lacoste). Er war schon davor unter dem Alias Sequel auf Label wie Straight Ahead und Sonar Kollektiv unterwegs (gemeinsam mit Roberto Ceschi). Mehr über Gianni Siravo und das Projekt Azuni hier:#
1. Hallo Gianni, Du bist DJ, Produzent, spielst gemeinsam mit Sven Lacoste unter dem Künstler-Alias Azuni. Wie kannst Du Dich künstlerisch am besten ausdrücken? Im Studio, an den Decks,…?
Definitiv im Studio beim musizieren. Im Studio kann ich all meine Emotionen und Stimmungen ausleben und in die Tracks reinfliessen lassen.
2. Lass uns zunächst auf das Projekt Azuni zu sprechen kommen. Gemeinsam mit Sven Lacoste hast Du 2008 euer Debütalbum „City Look“ auf Sthlmaudio veröffentlicht. Wie habt ihr zueinander gefunden?
Wir hatten uns bereits als Teenagers mal flüchtig kennengelernt, das war ca. 1991. Dann haben wir uns viele Jahre aus den Augen verloren bis sich unsere Wege im Jahr 2001 wieder kreuzten. Sven war auch als DJ unterwegs und wir hatten die gleichen Interessen und den ähnlichen Musikgeschmack.
Im 2008 kam Sven dann mit 2 angefangenen House-Tracks auf mich zu und fragte mich ob ich diese Tracks für ihn fertig produzieren könnte. Wir sassen dann 2-3 Monate ins Studio, hatten gerade viel Freude an Housemusik und produzierten noch mehr Tracks zusammen. So ist eigentlich dann das Projekt „Azuni“ entstanden.
3. Euer Album, eure Musik insgesamt, wird gerne in die Schublade „Deep House“ gepackt. Wie würdest Du den Sound von Azuni einem gehörlosen Menschen beschreiben?
Hhmm.. schwierig.. Es ist heutzutage schon schwierig einem normalhörendem Menschen seine eigene Musik zu beschreiben... :) Spontan würde ich der Person vielleicht eine Sonne (für Wärme) ein grosses rotes Herz (für Musik von Herzen) sowie ein paar tanzende Menschen (für Tanzmusik) aufzeichnen.
4. Wer beziehunsweise was sind eure gemeinsamen Vorbilder für Azuni? Sofern es welche gibt: habt ihr zu Beginn eures Projektes versucht, ähnlich (wie die Vorbilder) zu spielen?
Unser gemeinsames Vorbild denke ich ist der Klang einer Housemusik so wie wir ihn kennen, mögen und damit aufgewachsen sind: tiefgründig, roh und ehrlich.
Auf der einen Seite haben wir gewollt und versucht, dieses Vorbild/Aesthetik von Housemusik zu spielen. Auf der anderen Seite ist dieses Vorbild auch Teil von uns und kommt beim kreativen Prozess eines Housetracks automatisch zum zuge.
5. Dem Künstleralbum folgten Veröffentlichungen auf Label wie Drumpoet Community oder Morris Audio nach. Wie wird es weitergehen? Wird es ein weiteres Album von euch geben?
Musik zu planen ist in meinen Augen schwierig, zumindest für uns, die das nicht mehr so ganz ambitioniert angehen wie auch schon. Wir sind einfache Menschen, haben Freude an Housemusik und wenn wiedermal ein paar gute Tracks entstehen, die jemand releasen möchte, dann machen wir das auch gerne. Eigentlich sind wir selber gespannt wie’s weitergehen wird. Ich persönlich würde Azuni als „Wundertüten-Projekt“ bezeichen :).
Es kann gut sein dass wir nochmals ein Album oder 1-2 Maxis machen aber es kann auch sein dass gar nichts mehr von Azuni kommt. Vielleicht kommt etwas unter einem anderen Namen raus, vielleicht auch nicht. Das einzige was ich Dir sagen kann ist das von Azuni noch eine Maxi auf Quintessentials geplant ist die im Frühjahr 2011 erscheinen sollte.
6. Nun zu Dir, Gianni. Du bist schon sehr lange als Produzent unterwegs. So erschienen Stücke, die Du zusammen mit Roberto Ceschi produziert hast, als „Sequel“ auf Sonar Kollektiv und Straight Ahead. Wie bist Du zur Musik gekommen? Was war Deine musikalische Initialzündung?
Ja richtig, Sequel zusammen mit Rob waren meine ersten Produktionen, die auch den Weg zu 12“ Releases und einem Album Release fanden. Mit dem Sequel Projekt bin ich zum erstenmal vom damals „ewigen“ House und Techno weggekommen um einmal in ganz andere Gefilde zu wechseln. Neue Musiklandschaften, Rhythmiken und Stile ausprobieren, das war ne tolle Zeit! Mit Azuni bin ich wieder zurück bei meinen Wurzeln angekommen und kann auch mit ein bisschen Nostalgik diese so geliebte Housemusik ausleben.
Meine Initialzündung war 1988 als ich in der Lokaldisco im DJ-Raum täglich einem älteren DJ zusehen durfte wie er Acid-House auflegte. Das hatte mich fasziniert, ich wollte genau dies auch tun. Bald durfte ich auch sein Vinyl benutzen und üben. Ich meine schon nur das Mischpult damals ein brandneues LEM DM82 (das war heilig), niemand konnte sich damals so ein Mischpult leisten, das gabs nur dort. :) Nur schon an diesen Reglern drehen zu dürfen, das Vinyl dazu, hatten mich, als technikbegeisterten Teenager, mächtig beeindruckt. Und dann noch diese Hammer Musik, flash! Das war für mich dass grösste. Seither konnte ich nicht aufhören.. 3 Jahre später konnte ich mir auch ein Atari mit Cubase, Drummachine und Synthesizer leisten und loslegen. Bin sozusagen ein klassischer Elektronik-Musik-Junge und bin auf diesem Wege zur Musik gekommen.
7. Wer waren beziehungsweise sind Deine persönlichen wichtigsten Vorbilder?
Das Wort Vorbild gefällt mir einfach nicht. Ich bin z.B. riesen Fan von vielen Produzenten und Musikern. Die Liste wäre ewig... In allen Bereichen der Musik! Musik sind Emotionen, Musik sind Inspirationen und ich höre jegliche Musikstile. Das kann einem nur bereichern. Es gibt DJs, die spielen nur einen Stil, das wäre mir viel zu langweilig und eintönig. Ich denke Musik, die mir gefällt und die ich auch sehr gerne privat höre, inspiriert mich automatisch und verankert sich automatisch in meinem Unterbewusstsein.
Bei den eigenen Produktionen kommt dies dann wieder hervor. Ich sehe in all den Musikmenschen von derer Musik ich ein Fan bin nicht wirklich ein Vorbild. Vielmehr schätze, geniesse und respektiere ich Ihre Arbeit lass mich davon inspirieren und versuche immer meinen eigenen Touch in meine Produktionen reinzubringen.
8. Als DJ geht es nicht zuletzt auch um die Auswahl der „richtigen“ Stücke für ein Clubset. Wie unterscheidest Du für Dich eine gute von einer schlechten Platte? Wie bereitest Du Dich auf einen Clubgig vor?
Jede Platte die ich habe finde ich selber gut. Die Frage ist finden die Menschen die Platten in diesem speziellen Club wo ich auflegen werde auch gut? Schwierige Frage.. Grundsätzlich muss für mich eine gute Scheibe/Track Clubfunkionalität aufweisen, sprich das Arrangement muss einfach gehalten sein, nicht zuviele Breaks und nicht zuviel gespielte Instrumente, nicht zu kompliziert und auch nicht zu kopflastig. Das ganze muss dann von einem „fetten“ Beat & Bass gehalten werden. Eigentlich sind die einfachsten, auf den Punkt gebrachten Tracks, die trotz ihrer Einfachheit und Minimalistik eine spezielle Stimmung erzeugen für mich die „guten“ Platten.
Meine Clubsets sind meistens Improvisationen. Also ich bereite mich z.B. technisch nie auf ein DJ Set vor und verlasse mich auf meine 20-jährige Erfahrung. Die einzige Vorbereitung/Anpassung, die ich treffe, ist, dass ich vor dem Gig eine Stil-Selektion der Platten mache, die ich mitnehmen möchte (je nach Club / Event) und packe diese in den Case. Diese Auswahl teile ich mir dann in 3 Sektionen ein (soft/mittel/hard). Somit muss ich nicht zwischen verschiedenen Stilen wechseln und kann im eigenen Stil einfach die Stimmung ändern, wenn ich merke die Leute mögen das nicht so.
Alles andere kann ich gar nicht planen und lasse mich von der momentanen Situation im Club überraschen. Das Set hört sich dann auch nicht so berechnend an und es kommt öfters vor dass es ein „Auf und Ab“ Set wird, manchmal auch ohne grosse Linie, ich mag „Freestyle-Sets“ aber auch „treue-Linie-Sets“.
9. Gibt es Platten, die Du zwar regelmässig mit in den Club nimmst, aber dennoch nicht spielst? Wenn ja: welche sind das?
Ja, meine eigenen Releases. Finde sie im Club immerwieder ungenügend und spiele sie nie.
10. Pläne für Deine (persönliche) musikalische Zukunft?
Keine wirklichen Pläne, schön wäre es noch ein paar Solo-Projekt 12“ und weitere Alben zu releasen. Neben House und Dance Musik auch mal etwas völlig anderes, ruhigeres produzieren. Ansonsten plane ich meine musikalische Zukunft nicht gross. Musik mache ich sowieso. Wenn etwas daraus entsteht gut wenn nicht auch gut. :)
Hier nun der Mix:
Gianni Siravo (Azuni) - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
English (short) version: today's guest mix was compiled and recorded by Zurich / Switzerland DJ and producer Gianni Siravo. You may know him under his moniker Azuni, an electronic music project he started a couple of years ago with Roberto Ceschi. Their pursuit of musical excellence resulted in an artist album on Sthlmaudio Recordings ("City Look") and several EPs on Drumpoet Community and Morris Audio.
Mehr im Web:
Azuni @ MySpace
Azuni - DJ Page @ Resident Advisor
Interview w/ Gianni Siravo & Sven Lacoste @ Tea And Techno Blog
Wozu diese Einleitung? Nun, der Guest Mix des heutigen Tages stammt aus dem Hause Azuni, und zwar von Gianni Siravo, einem Teil dieses Produzenten-Duos (w/ Sven Lacoste). Er war schon davor unter dem Alias Sequel auf Label wie Straight Ahead und Sonar Kollektiv unterwegs (gemeinsam mit Roberto Ceschi). Mehr über Gianni Siravo und das Projekt Azuni hier:#
1. Hallo Gianni, Du bist DJ, Produzent, spielst gemeinsam mit Sven Lacoste unter dem Künstler-Alias Azuni. Wie kannst Du Dich künstlerisch am besten ausdrücken? Im Studio, an den Decks,…?
Definitiv im Studio beim musizieren. Im Studio kann ich all meine Emotionen und Stimmungen ausleben und in die Tracks reinfliessen lassen.
2. Lass uns zunächst auf das Projekt Azuni zu sprechen kommen. Gemeinsam mit Sven Lacoste hast Du 2008 euer Debütalbum „City Look“ auf Sthlmaudio veröffentlicht. Wie habt ihr zueinander gefunden?
Wir hatten uns bereits als Teenagers mal flüchtig kennengelernt, das war ca. 1991. Dann haben wir uns viele Jahre aus den Augen verloren bis sich unsere Wege im Jahr 2001 wieder kreuzten. Sven war auch als DJ unterwegs und wir hatten die gleichen Interessen und den ähnlichen Musikgeschmack.
Im 2008 kam Sven dann mit 2 angefangenen House-Tracks auf mich zu und fragte mich ob ich diese Tracks für ihn fertig produzieren könnte. Wir sassen dann 2-3 Monate ins Studio, hatten gerade viel Freude an Housemusik und produzierten noch mehr Tracks zusammen. So ist eigentlich dann das Projekt „Azuni“ entstanden.
3. Euer Album, eure Musik insgesamt, wird gerne in die Schublade „Deep House“ gepackt. Wie würdest Du den Sound von Azuni einem gehörlosen Menschen beschreiben?
Hhmm.. schwierig.. Es ist heutzutage schon schwierig einem normalhörendem Menschen seine eigene Musik zu beschreiben... :) Spontan würde ich der Person vielleicht eine Sonne (für Wärme) ein grosses rotes Herz (für Musik von Herzen) sowie ein paar tanzende Menschen (für Tanzmusik) aufzeichnen.
4. Wer beziehunsweise was sind eure gemeinsamen Vorbilder für Azuni? Sofern es welche gibt: habt ihr zu Beginn eures Projektes versucht, ähnlich (wie die Vorbilder) zu spielen?
Unser gemeinsames Vorbild denke ich ist der Klang einer Housemusik so wie wir ihn kennen, mögen und damit aufgewachsen sind: tiefgründig, roh und ehrlich.
Auf der einen Seite haben wir gewollt und versucht, dieses Vorbild/Aesthetik von Housemusik zu spielen. Auf der anderen Seite ist dieses Vorbild auch Teil von uns und kommt beim kreativen Prozess eines Housetracks automatisch zum zuge.
5. Dem Künstleralbum folgten Veröffentlichungen auf Label wie Drumpoet Community oder Morris Audio nach. Wie wird es weitergehen? Wird es ein weiteres Album von euch geben?
Musik zu planen ist in meinen Augen schwierig, zumindest für uns, die das nicht mehr so ganz ambitioniert angehen wie auch schon. Wir sind einfache Menschen, haben Freude an Housemusik und wenn wiedermal ein paar gute Tracks entstehen, die jemand releasen möchte, dann machen wir das auch gerne. Eigentlich sind wir selber gespannt wie’s weitergehen wird. Ich persönlich würde Azuni als „Wundertüten-Projekt“ bezeichen :).
Es kann gut sein dass wir nochmals ein Album oder 1-2 Maxis machen aber es kann auch sein dass gar nichts mehr von Azuni kommt. Vielleicht kommt etwas unter einem anderen Namen raus, vielleicht auch nicht. Das einzige was ich Dir sagen kann ist das von Azuni noch eine Maxi auf Quintessentials geplant ist die im Frühjahr 2011 erscheinen sollte.
6. Nun zu Dir, Gianni. Du bist schon sehr lange als Produzent unterwegs. So erschienen Stücke, die Du zusammen mit Roberto Ceschi produziert hast, als „Sequel“ auf Sonar Kollektiv und Straight Ahead. Wie bist Du zur Musik gekommen? Was war Deine musikalische Initialzündung?
Ja richtig, Sequel zusammen mit Rob waren meine ersten Produktionen, die auch den Weg zu 12“ Releases und einem Album Release fanden. Mit dem Sequel Projekt bin ich zum erstenmal vom damals „ewigen“ House und Techno weggekommen um einmal in ganz andere Gefilde zu wechseln. Neue Musiklandschaften, Rhythmiken und Stile ausprobieren, das war ne tolle Zeit! Mit Azuni bin ich wieder zurück bei meinen Wurzeln angekommen und kann auch mit ein bisschen Nostalgik diese so geliebte Housemusik ausleben.
Meine Initialzündung war 1988 als ich in der Lokaldisco im DJ-Raum täglich einem älteren DJ zusehen durfte wie er Acid-House auflegte. Das hatte mich fasziniert, ich wollte genau dies auch tun. Bald durfte ich auch sein Vinyl benutzen und üben. Ich meine schon nur das Mischpult damals ein brandneues LEM DM82 (das war heilig), niemand konnte sich damals so ein Mischpult leisten, das gabs nur dort. :) Nur schon an diesen Reglern drehen zu dürfen, das Vinyl dazu, hatten mich, als technikbegeisterten Teenager, mächtig beeindruckt. Und dann noch diese Hammer Musik, flash! Das war für mich dass grösste. Seither konnte ich nicht aufhören.. 3 Jahre später konnte ich mir auch ein Atari mit Cubase, Drummachine und Synthesizer leisten und loslegen. Bin sozusagen ein klassischer Elektronik-Musik-Junge und bin auf diesem Wege zur Musik gekommen.
7. Wer waren beziehungsweise sind Deine persönlichen wichtigsten Vorbilder?
Das Wort Vorbild gefällt mir einfach nicht. Ich bin z.B. riesen Fan von vielen Produzenten und Musikern. Die Liste wäre ewig... In allen Bereichen der Musik! Musik sind Emotionen, Musik sind Inspirationen und ich höre jegliche Musikstile. Das kann einem nur bereichern. Es gibt DJs, die spielen nur einen Stil, das wäre mir viel zu langweilig und eintönig. Ich denke Musik, die mir gefällt und die ich auch sehr gerne privat höre, inspiriert mich automatisch und verankert sich automatisch in meinem Unterbewusstsein.
Bei den eigenen Produktionen kommt dies dann wieder hervor. Ich sehe in all den Musikmenschen von derer Musik ich ein Fan bin nicht wirklich ein Vorbild. Vielmehr schätze, geniesse und respektiere ich Ihre Arbeit lass mich davon inspirieren und versuche immer meinen eigenen Touch in meine Produktionen reinzubringen.
8. Als DJ geht es nicht zuletzt auch um die Auswahl der „richtigen“ Stücke für ein Clubset. Wie unterscheidest Du für Dich eine gute von einer schlechten Platte? Wie bereitest Du Dich auf einen Clubgig vor?
Jede Platte die ich habe finde ich selber gut. Die Frage ist finden die Menschen die Platten in diesem speziellen Club wo ich auflegen werde auch gut? Schwierige Frage.. Grundsätzlich muss für mich eine gute Scheibe/Track Clubfunkionalität aufweisen, sprich das Arrangement muss einfach gehalten sein, nicht zuviele Breaks und nicht zuviel gespielte Instrumente, nicht zu kompliziert und auch nicht zu kopflastig. Das ganze muss dann von einem „fetten“ Beat & Bass gehalten werden. Eigentlich sind die einfachsten, auf den Punkt gebrachten Tracks, die trotz ihrer Einfachheit und Minimalistik eine spezielle Stimmung erzeugen für mich die „guten“ Platten.
Meine Clubsets sind meistens Improvisationen. Also ich bereite mich z.B. technisch nie auf ein DJ Set vor und verlasse mich auf meine 20-jährige Erfahrung. Die einzige Vorbereitung/Anpassung, die ich treffe, ist, dass ich vor dem Gig eine Stil-Selektion der Platten mache, die ich mitnehmen möchte (je nach Club / Event) und packe diese in den Case. Diese Auswahl teile ich mir dann in 3 Sektionen ein (soft/mittel/hard). Somit muss ich nicht zwischen verschiedenen Stilen wechseln und kann im eigenen Stil einfach die Stimmung ändern, wenn ich merke die Leute mögen das nicht so.
Alles andere kann ich gar nicht planen und lasse mich von der momentanen Situation im Club überraschen. Das Set hört sich dann auch nicht so berechnend an und es kommt öfters vor dass es ein „Auf und Ab“ Set wird, manchmal auch ohne grosse Linie, ich mag „Freestyle-Sets“ aber auch „treue-Linie-Sets“.
9. Gibt es Platten, die Du zwar regelmässig mit in den Club nimmst, aber dennoch nicht spielst? Wenn ja: welche sind das?
Ja, meine eigenen Releases. Finde sie im Club immerwieder ungenügend und spiele sie nie.
10. Pläne für Deine (persönliche) musikalische Zukunft?
Keine wirklichen Pläne, schön wäre es noch ein paar Solo-Projekt 12“ und weitere Alben zu releasen. Neben House und Dance Musik auch mal etwas völlig anderes, ruhigeres produzieren. Ansonsten plane ich meine musikalische Zukunft nicht gross. Musik mache ich sowieso. Wenn etwas daraus entsteht gut wenn nicht auch gut. :)
Hier nun der Mix:
Gianni Siravo (Azuni) - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
English (short) version: today's guest mix was compiled and recorded by Zurich / Switzerland DJ and producer Gianni Siravo. You may know him under his moniker Azuni, an electronic music project he started a couple of years ago with Roberto Ceschi. Their pursuit of musical excellence resulted in an artist album on Sthlmaudio Recordings ("City Look") and several EPs on Drumpoet Community and Morris Audio.
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Azuni - DJ Page @ Resident Advisor
Interview w/ Gianni Siravo & Sven Lacoste @ Tea And Techno Blog
John Daly - Big Piano
Nach äusserst erfolgreichen Expeditionen in die Welt der stark heruntergestrippten, auf ein Grundgerüst tanzbarer Elemente reduzierter sowie mit einer Prise Acid gewürzter Tracks auf One Track Records, meldet sich der Ire John Daly auf Drumpoet Community zurück. Dafür, dass ich das in Zürich beheimatete, von Alex Dallas und Ron Shiller betriebene Imprint ein ums andere Mal zu einem meiner Lieblingslabel gekürt hatte, behandelte ich es in letzter Zeit doch sehr stiefmütter - äh - -väterlich. Es ist seit "Here You Come" von Azuni die erste 12", die das Label Drumpoet Community trägt und hier kurz angerissen wird.
Nähert man sich dem Viertracker aus der Daly'schen Werkstatt an, drängt sich aufgrund des Titels die Assoziation zu 90er Jahre- und Pianoforte-schwangerem, meinetwegen auch ein wenig mediterran, also Italo-angehauchtem House auf. Doch die unterschwellig damit einhergehende Angst vor überbordender Emotionalität, die solchen Produktionen oftmals anhaftet, ist gänzlich unbegründet. Denn John Daly ist kein blosser Kopist, kein Produzent, der in seinen Werken nur zu einem paraphrasieren, also nacherzählen des bereits bekannten Geschehens imstande ist. Sein Kreativhirn vermag es vielmehr, Einflüsse und Erfahrungen gleichermassen wie Visionen und ganz konkrete Vorstellungen in eine Trackform zu giessen.
So steht denn auch auf "Big Piano" ein statisches Klaviersample im Mittelpunkt. Es wird untermauert von ausdrucksstarken und dynamischen Drums - House in zeitloser und doch zeitgemässer Gestalt. "Reach" entwickelt einen ähnlich berauschenden Tiefgang aufgrund seines behutsamen Aufbaus, der dynamischen Übereinanderschichtung verschiedenster Klangbilder - Synth-Flächen, Pads, Drums - sowie dem Laut-Leise-Kontrast zu den zarten Glockensounds und Bässen. Daran knüpfen nahtlos an "Long Distance" und "Atlantic Drive". Vollständig anhören lassen sich die Tracks beispielsweise auf Cut The Noize.
English (short) version: John Daly back on Zurich / Switzerland house imprint Drumpoet Community delivering a 12" that contains three retro-not-retro house tracks that are cool and warm-hearted at the same time and a laidback slow-simmering track on the flip. John Daly + Drumpoet Community = excellence.
Mehr im Web:
John Daly @ MySpace
John Daly @ Soundcloud
Double Wide Edits (John Daly Blog)
Drumpoet Community @ MySpace
Nähert man sich dem Viertracker aus der Daly'schen Werkstatt an, drängt sich aufgrund des Titels die Assoziation zu 90er Jahre- und Pianoforte-schwangerem, meinetwegen auch ein wenig mediterran, also Italo-angehauchtem House auf. Doch die unterschwellig damit einhergehende Angst vor überbordender Emotionalität, die solchen Produktionen oftmals anhaftet, ist gänzlich unbegründet. Denn John Daly ist kein blosser Kopist, kein Produzent, der in seinen Werken nur zu einem paraphrasieren, also nacherzählen des bereits bekannten Geschehens imstande ist. Sein Kreativhirn vermag es vielmehr, Einflüsse und Erfahrungen gleichermassen wie Visionen und ganz konkrete Vorstellungen in eine Trackform zu giessen.
So steht denn auch auf "Big Piano" ein statisches Klaviersample im Mittelpunkt. Es wird untermauert von ausdrucksstarken und dynamischen Drums - House in zeitloser und doch zeitgemässer Gestalt. "Reach" entwickelt einen ähnlich berauschenden Tiefgang aufgrund seines behutsamen Aufbaus, der dynamischen Übereinanderschichtung verschiedenster Klangbilder - Synth-Flächen, Pads, Drums - sowie dem Laut-Leise-Kontrast zu den zarten Glockensounds und Bässen. Daran knüpfen nahtlos an "Long Distance" und "Atlantic Drive". Vollständig anhören lassen sich die Tracks beispielsweise auf Cut The Noize.
English (short) version: John Daly back on Zurich / Switzerland house imprint Drumpoet Community delivering a 12" that contains three retro-not-retro house tracks that are cool and warm-hearted at the same time and a laidback slow-simmering track on the flip. John Daly + Drumpoet Community = excellence.
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Double Wide Edits (John Daly Blog)
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Lexx - Symptoms Of Love
Den Züricher DJ ( und Produzent) Lexx (Kawabata) zeichnen meiner bescheidenen Meinung nach zwei Eigenschaften aus: Vielseitigkeit im Aufbau und in der Entwicklung seiner Sets sowie eine hohe Stilsicherheit in der Auswahl und im Arrangement seiner Platten. Mit einem Mindestmass an nüchternem Abstand betrachtet, lässt sich diese Beschreibung auf eine unbestimmte Vielzahl DJs übertragen. Doch seine scheuklappenfreie Herangehensweise an (elektronische) Clubmusik, das Überschreiten von Genregrenzen sowie die hohe Musik- und Klangkultur, die er in seinen Sets vermittelt, verleihen ihm ein besonderes Format. Persönlichkeit und Individualität - vielleicht könnte man sein künstlerisches Schaffen als Selector und DJ mit diesen beiden Substantiva umschreiben.In regelmässigen Abständen erfreut er mich mit seinen Mixen, eingespielt mit handverlesenem Vinyl, und weckt damit regelmässig auch den Jäger- und Sammlertrieb der sogenannten Recordcollectors, die sich unmittelbar nach Veröffentlichung daran setzen, eine Tracklist zu erstellen, sich in Foren darüber auszutauschen und das eine oder andere begehrte Stück sich zu beschaffen. Und weil Lexx ein ebenso leidenschaftlicher Vinylsammler ist, bestehen seine Mixe aus besonders vielen "Digger-Platten".
Damit genug von meiner Seite, denn Lexx hat vor einer guten Woche einen Mix für die Plattform Test Pressing zusammengestellt, der den schönen Titel "Symptoms Of Love" trägt. Hier geht's zum Mix, und weitere, nicht minder hörenswerte, hält er auf seinem Soundcloud-Account bereit.
Tracklist:
01. Bob Lind – Cool Summer
02. Gordon Lightfoot – Something Very Special
03. Thorinshield – The Best Of It
04. Soft Soul Transition – She Came Back
05. Nimbus – What You Mean To Me
06. David Batteau – You Need Love
07. Ned Doheny – The Devil In You
08. Matthew Larkin Cassell – All That I’m Missing
09. Sunbear – Let Love Flow For Peace
10. Michael Franks – Monkey See, Monkey Do
11. The Stills Young Band – Midnight On The Bay
12. Happy End – Natsu Nandesu
13. Heaven & Earth – Feel the Spirit (Slight Edit)
14. The Lovin’ Spoonful – Coconut Grove
15. Jose Gonzales – Sensing Owls
16. Tommy Guerrero - And the Folklore Continues
17. Edwyn Collins – You Never Know My Love (Dub)
18. Smith & Mudd – Ling Ling
19. Nimbus – Hold Me Close
English (short) version: Zurich / Switzerland based DJ (and producer)Lexx (Kawabata) is one of those master crate diggers that regularly show their ability to surprise their faithful auditorium and followers with well selected mixes covering a huge variety of styles and genres. Now, a couple of days ago, Lexx compiled and released an exclusive mix for the web-based platform Testpressing (link above), that I highly recommend you.
Mehr im Web:
Lexx @ MySpace
Lexx @ Soundcloud
Test Pressing
Azuni - Here You Come
Seit langer Zeit wieder einmal ein Release der Züricher Drumpoet Community, für die mein Herz nach wie vor ununterbrochen schlägt. Dieses Mal stammt die EP aus den Händen von Sven Lacoste und Gianni Siravo, die dem liebhaber (klassischer) Housemusik vielmehr unter ihrem Pseudonym Azuni bekannt sein mögen, denn unter ihren bürgerlichen Namen. Auch wenn "Here You Come" ihre Debüt-Single auf Drumpoet ist, sind die beiden ganz bestimmt keine Newcomer, kein kleines Pflänzchen, das einer sorgfältigen Behandlung und Pflege bedarf. 2008 bewiesen sie mit ihrem Album "City Look", erschienen auf Agnès Imprint Sthlmaudio Recordings, dass sie ihr Handwerk, druckvollen House (Schweizer / Züricher Schule) zu produzieren, bestens verstehen. Und auch davor waren die beiden nicht untätig, allerdings als Einzelgänger bzw. mit anderen im Team; Gianni Siravo beispielsweise als Sequel (gemeinsam mit Roberto Ceschi) auf dem legendären Züricher Label Straight Ahead und auf Sonarkollektiv (mit dem Album Motorized Instinct, das allerdings - zugegebenermassen - bei seinem Erscheinen von mir nicht wirklich beachtet wurde).Auf "Here You Come" setzen sie nahtlos an dem Sound an, mit dem sie sich in der jüngsten Vergangenheit ins Zentrum einer (begrenzten) Aufmerksamkeit spielen konnten. Druckvolle (Sub-)Bässe, sauber ausproduzierte Drumsets, abgefedert mit warmen Synthesizer-Pads und kurzen, eingängigen, einprägsamen Melodiefragmenten sowie eine durchgehend dynamische Struktur kennzeichnen sowohl den Titeltrack "Here You Come" auf der A-Seite als auch "Believe" auf der B-Seite. Der Melodiebogen auf "Here You Come" lässt - korrigiert mich bitte, wenn ihr das anders seht - von Ferne Anklänge an die Töne der Harmoniestruktur auf "Outta Ere" von Wah-Chu-Ku (Drumpoet Community #026), Osunlades "Soikin Sikartep" sowie "Azure" von Slam durchscheinen - dieses Motiv der aufgelöst gespielten Akkorde ist wirklich sehr beliebt. "Believe" mit seiner tief kickenden Bassdrum werde ich mit sicherheit noch auf der einen oder anderen Tanzfläche zu hören bekommen. Gleichbleibend gute Qualität, die mich Azunis Weiterentwicklung mit Aufmerksamkeit und Spannung verfolgen lässt.
English (short) version: punchy house, packed with all essentials you need to develop a jackin' groove - this is what you will get on the latest release on Zurich / Switzerland based label Drumpoet Community. On production duties is Azuni that most of you may now from their album "City Looks", which came out on Sthlmaudio Recordings almost two years ago.
Mehr im Web:
Azuni
Drumpoet Community
Interview mit DPlay (Mild Pitch, Drumpoet Community, Running Back)
Fudder, das Freiburger Informations- und Kommunikationsportal lädt am kommenden Samstag, den 12. Dezember 2009, ins Waldsee zu einer Weihnachtsfeier der besonderen Art. Als Gast-DJs werden die Berlinerin Tama Sumo (Ostgut Ton, Berghain / Panoramabar) sowie der Essener DPlay an den Plattentellern stehen.Zwei Mitarbeiter dieses Portals haben sich mit DPlay über seine ersten Schritte auf dem Parkett der elektronischen Clubmusik, das Forum "Deep Groove", seine Clubveranstaltung "Slow Club" sowie das gemeinsam mit Langenberg und Manuel Tur gegründete Label Mild Pitch unterhalten. Das überaus informative und lesenswerte Interview ist zu finden unter: http://fudder.de/artikel/2009/12/07/dplay-von-einem-label-lebt-heute-keiner-mehr/.
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