Anstrengender Tag heute. Eine ganze Flut an Informationen prasselte heute auf mich ein, die es erst noch zu bündeln und zu verarbeiten gilt. Bis dahin die etwas unkreative Arbeit, ein paar Termine für den Monat Februar vorzustellen. Ist wieder einmal so weit. Unglaublich, wie schnell doch das neue Jahr Fahrt aufgenommen hat.
Los geht's mit meiner (Wahl-)Heimat Freiburg. Zunächst tageins. Im Rahmen der Montagsclubnacht im Waldsee werden am Montag, den 07. Februar 2011 Shaddy und der Züricher Kejeblos das Haus rocken. Eine Woche später, am Montag, den 14. Februar 2011 ist DJ Bertram wieder einmal dort zu Gast. Hat eigentlich immer ganz interessante Platten zwischen House und Techno dabei. Vierzehn Tage später, am Montag, den 28. Februar 2011, feiert das aufgehende Dreigestirn La Rokoko sein Debüt an den Plattentellern des Waldsee. Don't miss!
Somebody Scream wird am Freitag, den 11. Februar ausgetragen, und zwar im Drifter's. Dieses allerdings weist die Veranstaltung auf seinem Flyer für Freitag, den 25. Februar 2011 aus. Was nun?
Einen Tag später, am Samstag den 26. Februar 2011, wird wieder Root Down mit Rainer Trüby ausgetragen. Im Waldsee. Als Gast dabei? Kiko Navarro - Yoruba Records, Nite Grooves, und so weiter.
In der Jackson Pollock Bar wird Rainer Trüby auch am Start sein, zu Hans Dampf. So heisst seine dortige Veranstaltungsreihe, die er mit DJ-Urgestein Ralph Thieme bestreitet. Wer's etwas straighter mag, ist in der JPB im Februar ganz gut aufgehoben...
Irgendeinen Freiburger Termin vergessen?
In Stuttgart geht es morgen, Donnerstag, 03. Februar 2011, mit Thursday's Don't Suit Very Well los. Ansonsten bin ich dieses Mal denkbar schlecht unterrichtet bezüglich interessanter Ausgehtermine. Vielleicht weiss der eine oder andere geneigte Leser aus dem Kessel etwas mehr und schreibt es in die Kommentare.
Tübingens Aushängeschild für gute Musik war Bag of Goodies - eine Veranstaltungsreihe, die von 1995 bis 2005 im Jazzkeller stattfand. Emanuela De Luca und Bobby Mhark treten nun am Samstag, den 19. Februar 2011 gemeinsam im Mancuso auf, um diese Zeiten musikalisch wieder aufleben zu lassen. Mehr Informationen hier oder hier. Daneben geht noch was bei HeartBeat oder Gimme Shelter - man muss in Tübingen nicht nur auf Studi-WG-Parties zu Youtube-Videos feiern gehen.
Karlsruhe wartet im Februar mit Swayzak (am Samstag, den 12. Februar 2011) auf. Sicher ganz interessant, das Rahmenprogramm ist mir jedoch zu minimal, und den Club mag ich auch nicht. Dreizehn Tage später gibt's dann Hendrik Vogel (Nugath), der mit seinem Produzentenpartner den Italiener Marco Effe in die Fächerstadt holt (Freitag, 25. Februar 2011).
Jetzt in die Schweiz. Basel. Das Schiff. Radio Slave am kommenden Freitag, den 4. Februar 2011. Unterstützung kommt u.a. von DJ Le Roi.
Vierzehn Tage später, Freitag, den 18. Februar 2011, steht im Hinterhof Deetron auf dem Programm. Würde sich lohnen, den Laden bei dieser Gelegenheit einmal genauer anzuschauen. Oder bis in den März warten, da verspricht das Clubprogramm zwei interessante Live Acts.
Im Nordstern treffen Seth Troxler und Jeff Mills ein. Und wo wir schon bei Techno sind: das Presswerk im Februar versorgt die Basler einmal mit Thomas Fehlmann (Samstag, 19. Februar 2011) und ein weiteres Mal (Samstag, 26. Februar 2011) mit Ricardo Villalobos. Ricardo im Presswerk - sicher ein Erlebnis, aber die Tür müsste noch viel selektiver sein, als letztes Jahr bei Cassy. Da waren mir zu viele unentspannte Techno-Stresser unterwegs.
Zürich. Zukunft. Lovefingers und Lexx (Donnerstag, 03. Februar 2011), Alton Miller (Samstag, 05. Februar 2011), Lucy (Freitag, 11. Februar 2011), Yosa (Samstag, 19. Februar 2011) und The Revenge (Samstag, 26. Februar 2011). Dazu immer Support und Solo-Nächte der Residents Alex Dallas, Ron Shiller, Kejeblos & Co.
Ein Grund nach Zürich zu fahren wäre sicher auch die Smallville Nacht am Samstag, den 12. Februar 2011 im Cabaret. Julius Steinhoff und Dionne alias The Smallpeople sowie Christopher Rau (live).
Der wild surrende und tanzende Bienenstock, das Hive, feiert auch schon seinen fünften Geburtstag. Mit unter anderem Radio Slave, Trickski, Chopstick und Fritz Kalkbrenner. Tja...
English (short) version: only a handful of dates to enrich your nightlife with amusement...
Tampilkan postingan dengan label Christopher Rau. Tampilkan semua postingan
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Drake & Griffiths - The Devil's Eyes
Vergesst mein Geschwätz von vorhin. Von wegen "eine Zukunft für die Vergangenheit", und auch der alte Zopf namens "welche Rolle spielt die Vergangenheit für die Zukunft" gehört abgeschnitten. Klar, jeder Produzent träumt davon, dass er derjenige ist, dem es gelingt, endlich die alchemistische Essenz aus Chicago und Detroit herauszufiltern. Bei allem Respekt vor diesen Städten und den ihnen entstammenden Künstlern: zu wichtig nehmen und aus zeitlicher / räumlicher Distanz heraus nostalgisch zu überhöhen, braucht man diese Götterburgen auch nicht.
Ein wenig selbstbewusst(er), schelmisch(er) und rotzig frech auftreten wie Loki in den Edda-Götterliedern kann und darf man auch in unseren Breitengraden, um die (House)-Musik vor dem Eingefahrensein zu bewahren und sie aus der Referenzstarre etwas herauszulösen. Wer dafür zuständig ist, wer sich dazu berufen fühlt - god only knows!
Vielleicht sollte man das Thema Clubmusik auch nicht immer so verdammt ernst nehmen, auch sich selbst nicht, und sich der Musik wieder sehr viel unbeschwerter, vielleicht sogar naiver annähern. Wie unbeschwert und selbstbewusst man dies tun kann, hängt - unter anderem - auch davon ab, wie leicht es sich von dieser Grübelei loslösen lässt. Und wo, wenn nicht auf der Tanzfläche, könnte man dies beser tun? Dort, wo diese leichte und (damals) unglaublich unbeschwerte Liebe ihren Anfang nahm?
Für diese Tanzfläche hält Fear Of Flying auf einer neuen 12" drei Stücke bereit, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Original, den Titeltrack, liefern Kevin Griffiths, seines Zeichens Kopf des Tsuba-Labelimperiums, und Justin Drake, Teil der Formation Peace Division. Was die, Peace Division, in den letzten Jahren so veröffentlicht haben, habe ich nicht mitverfolgt. Überblickt man die Auflistung auf discogs.com, fällt einem sehr schnell auf, dass die beiden sehr stark auf tanzbare Grooves gesetzt haben. Prägnante Bassline, dicke Bassdrum, kleine, nicht über zwei, drei Akkorde hinausreichende Melodiefolgen, sogenannte Licks, und sparsam im Einsatz von Vocals. So in etwa präsentieren sich der Tsuba-Mann Griffiths und Peace Division's Justin Drake auch mit "The Devil's Eyes". Ihr Track kann auf jeden Fall die Tanzlust hervorlocken - oder gar steigern -, je nachdem, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Verbindung mit anderen Stücken der DJ dieses Tool zum Einsatz bringt.
An den Remix-Stationen sitzen zwei Produzenten bereit, die hier bereits vorgestellt wurden. Zum einen ist es Bleak, der vor kurzem sein Debüt auf Sudden Drop gab, zum anderen ist es Christopher Rau - Asper Clouds, Smallville, Ne Travaillez Pas, Dérive und so. Bleak verkörpert mit seiner Neuabmischung eine sehr dunkle, düstere Seite der elektronischen Clubmusik. Irgendwo zwischen House und Techno ist der Track einzuordnen mit seinen upbeatig programmierten Beats, den schnell dahineilenden Kickdrums und nervösen Snare Claps. Christopher Rau hingegen entlockt dem Original den Soul - wer auf einen milden, leicht tremolierenden Rhodes-Sound steht und auch zerschnippelte Vocals, die lässig über einen Track gestreut werden, nicht verachtet, ist hier richtig. Tipp: die Augen schliessen und versuchen, nur auf den Basslauf zu achten. Es stimmt mich sprachlos, welchen Puls Christopher Rau ihm verliehen hat. Mitreissend und doch nicht aufgeregt. Gross!
English (short) version: three different approaches and interpretations of a track. Kevin Griffiths of Tsuba fame and Justin Drake, part of Peace Division, deliver an uptempo and catchy swinging house tune. Bleak - we met this newcomer producer recently at Sudden Drop, take things darker and deeper into a techno influenced sound area whereas Christopher Rau squeezes the soul out of the track and offers it in a head-bopping enough costume.
Mehr im Web:
Kevin Griffiths @ MySpace
Kevin Griffiths @
Facebook
Peace Divison @ MySpace
Justin Drake @ MySpace
Christopher Rau @ MySpace
Christopher Rau @ Soundcloud
Fear Of Flying Records @ Facebook
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Ein wenig selbstbewusst(er), schelmisch(er) und rotzig frech auftreten wie Loki in den Edda-Götterliedern kann und darf man auch in unseren Breitengraden, um die (House)-Musik vor dem Eingefahrensein zu bewahren und sie aus der Referenzstarre etwas herauszulösen. Wer dafür zuständig ist, wer sich dazu berufen fühlt - god only knows!
Vielleicht sollte man das Thema Clubmusik auch nicht immer so verdammt ernst nehmen, auch sich selbst nicht, und sich der Musik wieder sehr viel unbeschwerter, vielleicht sogar naiver annähern. Wie unbeschwert und selbstbewusst man dies tun kann, hängt - unter anderem - auch davon ab, wie leicht es sich von dieser Grübelei loslösen lässt. Und wo, wenn nicht auf der Tanzfläche, könnte man dies beser tun? Dort, wo diese leichte und (damals) unglaublich unbeschwerte Liebe ihren Anfang nahm?
Für diese Tanzfläche hält Fear Of Flying auf einer neuen 12" drei Stücke bereit, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Original, den Titeltrack, liefern Kevin Griffiths, seines Zeichens Kopf des Tsuba-Labelimperiums, und Justin Drake, Teil der Formation Peace Division. Was die, Peace Division, in den letzten Jahren so veröffentlicht haben, habe ich nicht mitverfolgt. Überblickt man die Auflistung auf discogs.com, fällt einem sehr schnell auf, dass die beiden sehr stark auf tanzbare Grooves gesetzt haben. Prägnante Bassline, dicke Bassdrum, kleine, nicht über zwei, drei Akkorde hinausreichende Melodiefolgen, sogenannte Licks, und sparsam im Einsatz von Vocals. So in etwa präsentieren sich der Tsuba-Mann Griffiths und Peace Division's Justin Drake auch mit "The Devil's Eyes". Ihr Track kann auf jeden Fall die Tanzlust hervorlocken - oder gar steigern -, je nachdem, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Verbindung mit anderen Stücken der DJ dieses Tool zum Einsatz bringt.
An den Remix-Stationen sitzen zwei Produzenten bereit, die hier bereits vorgestellt wurden. Zum einen ist es Bleak, der vor kurzem sein Debüt auf Sudden Drop gab, zum anderen ist es Christopher Rau - Asper Clouds, Smallville, Ne Travaillez Pas, Dérive und so. Bleak verkörpert mit seiner Neuabmischung eine sehr dunkle, düstere Seite der elektronischen Clubmusik. Irgendwo zwischen House und Techno ist der Track einzuordnen mit seinen upbeatig programmierten Beats, den schnell dahineilenden Kickdrums und nervösen Snare Claps. Christopher Rau hingegen entlockt dem Original den Soul - wer auf einen milden, leicht tremolierenden Rhodes-Sound steht und auch zerschnippelte Vocals, die lässig über einen Track gestreut werden, nicht verachtet, ist hier richtig. Tipp: die Augen schliessen und versuchen, nur auf den Basslauf zu achten. Es stimmt mich sprachlos, welchen Puls Christopher Rau ihm verliehen hat. Mitreissend und doch nicht aufgeregt. Gross!
English (short) version: three different approaches and interpretations of a track. Kevin Griffiths of Tsuba fame and Justin Drake, part of Peace Division, deliver an uptempo and catchy swinging house tune. Bleak - we met this newcomer producer recently at Sudden Drop, take things darker and deeper into a techno influenced sound area whereas Christopher Rau squeezes the soul out of the track and offers it in a head-bopping enough costume.
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Christopher Rau - Stockings
Christopher Rau hat mit seinem Longplayer "Asper Clouds" zu einem der wesentlichen musikalischen Höhepunkte in diesem Herbst beigetragen. Sein Album bietet eine gut Vorstellung der persönlichen Ausdrucksform des Hamburger Produzenten, der in den darauf befindlichen Stücken mit stiller Introvertiertheit eine verträumte und zugleich intensive Atmosphäre erzeugt.
Sein durchaus schaffensreiches Jahr - eine EP auf Giegling, eine Kooperation mit den Smallpeople auf Smallville sowie ein Beitrag für Laid und sein eigenes Label Dérive - lässt er ausklingen mit einer weiteren 12". Sie erschien jüngst auf Aim, dem jungen Label des Berliner DJs und Produzenten Tristen. Grundlage seiner drei Tracks sind ein endloses, ausgeglichenes Fliessen und eine wohltuende Weichheit. Dieses Mal schöpft Christopher Rau aus diesem Lebensstrom jedoch Texturen und Farben heraus, deren positive und aufbauende Kraft jeder Tanzfläche gut stehen.
Im Vordergrund von "Stockings" auf A1 steht beispielsweise ein stimulierendes Funk-Riff, das unterlegt ist mit einem konzentrierten House-Groove, bei dem sich deutliche Disco-Anleihen wiederfinden lassen. Dezent arbeitet er mit Brass- und Vocal-Elementen, bleibt sparsam in den Effekten - heavy hitter! "Anita Niesz" - möglicherweise der Schweizer Photographin gewidmet - entstand in Kooperation mit dem französischen DJ und Produzenten Jacques Bon. Dieser Track tritt aus der kontemplativen Dimension heraus. Das Workout an den Drum Machines gleicht ekstatischen Impulsketten. Sie bewirken eine energetische Aufladung der Körper- beziehungsweise Muskelzellen wohingegen "Hollywood Flu" mit seiner - ins Transzendente - entrückten Saxophonmelodie und den entrückt stolpernden Drums die Nachtverzückung der frühen Morgenstunden beschwört. Fein. Sehr fein!
English (short) version: The second EP on Tristens own label Aim is delivered by no one else but Christopher Rau who already enriched this autumns electronic music scene with a long player full of introvert meditative house. A true journey inward. His three tracks, one in co-operation with Jacques Bon, are meant to remind us his subtle ability to keep both satisfied, those who want to dance and cool-not-cool rest that only wants to talk about it.
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Christopher Rau @ MySpace
Christopher Rau @ Soundcloud
Aim
Aim @ Facebook
The low level mix by christopher rau
Sein durchaus schaffensreiches Jahr - eine EP auf Giegling, eine Kooperation mit den Smallpeople auf Smallville sowie ein Beitrag für Laid und sein eigenes Label Dérive - lässt er ausklingen mit einer weiteren 12". Sie erschien jüngst auf Aim, dem jungen Label des Berliner DJs und Produzenten Tristen. Grundlage seiner drei Tracks sind ein endloses, ausgeglichenes Fliessen und eine wohltuende Weichheit. Dieses Mal schöpft Christopher Rau aus diesem Lebensstrom jedoch Texturen und Farben heraus, deren positive und aufbauende Kraft jeder Tanzfläche gut stehen.
Im Vordergrund von "Stockings" auf A1 steht beispielsweise ein stimulierendes Funk-Riff, das unterlegt ist mit einem konzentrierten House-Groove, bei dem sich deutliche Disco-Anleihen wiederfinden lassen. Dezent arbeitet er mit Brass- und Vocal-Elementen, bleibt sparsam in den Effekten - heavy hitter! "Anita Niesz" - möglicherweise der Schweizer Photographin gewidmet - entstand in Kooperation mit dem französischen DJ und Produzenten Jacques Bon. Dieser Track tritt aus der kontemplativen Dimension heraus. Das Workout an den Drum Machines gleicht ekstatischen Impulsketten. Sie bewirken eine energetische Aufladung der Körper- beziehungsweise Muskelzellen wohingegen "Hollywood Flu" mit seiner - ins Transzendente - entrückten Saxophonmelodie und den entrückt stolpernden Drums die Nachtverzückung der frühen Morgenstunden beschwört. Fein. Sehr fein!
English (short) version: The second EP on Tristens own label Aim is delivered by no one else but Christopher Rau who already enriched this autumns electronic music scene with a long player full of introvert meditative house. A true journey inward. His three tracks, one in co-operation with Jacques Bon, are meant to remind us his subtle ability to keep both satisfied, those who want to dance and cool-not-cool rest that only wants to talk about it.
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Aim
Aim @ Facebook
The low level mix by christopher rau
Common Cause Podcast
Blogs, Podcast-Reihen, Radioshows, Live-Mitschnitte - spätestens seit Soundcloud, Mixcloud & Co. ist das Netz voll von Musik. Diese Sachverhaltstatsache einmal kritisch betrachtend, kann und darf man durchaus von überladen sprechen - wobei ich als unmittelbar daran Mitbeteiligter dazu, zum Kritik erheben, nur bedingt befugt bin.
Grosse, namhafte Podcast-Reihen erfreuen sich eines ungeheueren Zulaufs. Ein Konzentrationseffekt stellt sich ein, der im Wesentlichen darin besteht, dass (viele) andere kaum beziehungsweise gar nicht mehr an namentlich bekanntere Künstler herankommen, weil diese nur noch darauf warten, von X oder Y angefragt zu werden - und noch zu entdeckende DJs und Produzenten - oder lediglich Musikliebhaber - kaum eine Plattform mehr erhalten, da jeder Blog- beziehungsweise Webseitenbetreiber Angst hat, mit ihnen keinen Traffic mehr auf seine Seite zu locken. So läuft das halt, in der Netzwelt. Anyway.
Eine Podcast-Reihe, die mir seit langer Zeit ans Herz gewachsen ist, wird regelmässig aus der Freien und Hansestadt Hamburg gesendet. Sie firmiert unter dem Namen "Common Cause", ins Leben gerufen hat sie Simon Strotmann, der selbst auflegt und auch schon die eine oder andere Clubnacht veranstaltet und bespielt hat. Einst Radioshow auf byte.fm, nun über das Blog selbst sowie Soundcloud anspiel- / anhörbar. Musikalisch ist "Common Cause" breit gefächert, von Disco über House bis hin zu Techno. Entsprechend divers ist das Spektrum der DJs, die hierfür bereits an den Plattentellern standen. Ray Mang, Paulo Olarte, Motor City Drum Ensemble, Christopher Rau, Marcello Napoletano, Anton Zap und zuletzt Eddie C. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall!
English (short) version: just a short note to highlight a podcast series that I highly appreciate. "Common Cause", straight outta Hamburg, organized and hosted by Simon Strotmann.
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Common Cause @ MySpace
Common Cause @ Facebook
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Common Cause
Cc #33 (by eddie c) by simon strotmann
Grosse, namhafte Podcast-Reihen erfreuen sich eines ungeheueren Zulaufs. Ein Konzentrationseffekt stellt sich ein, der im Wesentlichen darin besteht, dass (viele) andere kaum beziehungsweise gar nicht mehr an namentlich bekanntere Künstler herankommen, weil diese nur noch darauf warten, von X oder Y angefragt zu werden - und noch zu entdeckende DJs und Produzenten - oder lediglich Musikliebhaber - kaum eine Plattform mehr erhalten, da jeder Blog- beziehungsweise Webseitenbetreiber Angst hat, mit ihnen keinen Traffic mehr auf seine Seite zu locken. So läuft das halt, in der Netzwelt. Anyway.
Eine Podcast-Reihe, die mir seit langer Zeit ans Herz gewachsen ist, wird regelmässig aus der Freien und Hansestadt Hamburg gesendet. Sie firmiert unter dem Namen "Common Cause", ins Leben gerufen hat sie Simon Strotmann, der selbst auflegt und auch schon die eine oder andere Clubnacht veranstaltet und bespielt hat. Einst Radioshow auf byte.fm, nun über das Blog selbst sowie Soundcloud anspiel- / anhörbar. Musikalisch ist "Common Cause" breit gefächert, von Disco über House bis hin zu Techno. Entsprechend divers ist das Spektrum der DJs, die hierfür bereits an den Plattentellern standen. Ray Mang, Paulo Olarte, Motor City Drum Ensemble, Christopher Rau, Marcello Napoletano, Anton Zap und zuletzt Eddie C. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall!
English (short) version: just a short note to highlight a podcast series that I highly appreciate. "Common Cause", straight outta Hamburg, organized and hosted by Simon Strotmann.
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Smallpeople & Rau - Meadows
Dieses Jahr ist ein guter House-Herbst. John Roberts hat mit seinem Debüt-Album "Glass Eights", dieser Tage auf Dial Records erschienen, gezeigt, dass er ein würdiger Träger aller für ihn bisher gewundenen Lorbeerkränze ist (heute Abend übrigens zu hören im Tanzhaus West in Frankfurt am Main, los geht's ab 23 Uhr). Nicht mehr lange wird es dauern, bis Christopher Rau seine "Asper Clouds" von Smallville Records aus aufsteigen lässt.
Dieser, Christopher Rau, der 2009 mit "Ne Travaillez Jamais" auf Dérive Schallplatten erhebliche Aufmerksamkeit auf sich lenken konnte, findet sich auf der vorliegenden 12" mit den Smallpeople, also Dionne und Julius Steinhoff, für eine Teamarbeit zusammen. Noch vor Veröffentlichung seines Albums, während dessen Entstehungsprozesses, Zeit zu finden, um mit dem Kernteam des Smallville-Imperiums an einer Platte zu arbeiten, ganz ohne grosses Aufheben, das nenne ich Leidenschaft.
Diese enthusiastische Begeisterung und Hingabe ist denn auch aus den beiden Tracks dieser 12", "Meadows" und "Life Aquatic" sehr deutlich herauszuhören. Mit dem ersten, "Meadows", verfolgen die Smallpeople in Begleitung von Christopher Rau einen Weg der Reduktion. Mit Behutsamkeit wagen sie sich daran, aus Drum- und Bassstrukturen einen auf Rasiermesserschärfe polierten Groove herauszuschälen, der nur sparsam, dafür umso sorgfältiger eingebettet wird in pumpende, pulsierende Synth-Sequenzen. "Life Aquatic" beginnt mit einem Zusammentreffen kühler, traumhafter Sequenzen und vorantreibenden, die Klangszenerie und Rhythmik des Tracks beschleunigenden Beats. Trotz aller Geeignetheit für die Tanzfläche begibt man sich mit "Life Aquatic" auf eine langsam Fahrt aufnehmende Reise. Als ob man mit einem kleinen Boot im Morgengrauen ablegt, sich allmählich warmrudert und sanft durch zarte, auf dem Gewässer emporsteigende Nebelschleier - die Synth-Flächen im Hintergrund - hindurchgleitet. Mit der Zeit verdichten sich diese, hüllen einen vollständig ein, und kaum merklich nimmt man Kurs auf eine verwunschene Insel - wahrlich eine melancholisch-atlantische Stimmung. Dieser Herbst ist wirklich ein guter House-Herbst. Big up!
English (short) version: The Smallpeople, Dionne and Julius Steinhoff, join forces to work together with Christopher Rau. On this 12", they deliver two tracks. "Meadows", the first, is a razorknife sharp and heavy-groove oriented funky-ass thang whereas "Life Aquatic" takes you on a hazy seaside szene. Beyond this hazy ocean waves, Atlantis is waiting for you and your dreams will come true. Big up!
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Julius Steinhoff @ MySpace
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Smallville Records
Christopher Rau - Podcast @ Little White Earbuds
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Dieser, Christopher Rau, der 2009 mit "Ne Travaillez Jamais" auf Dérive Schallplatten erhebliche Aufmerksamkeit auf sich lenken konnte, findet sich auf der vorliegenden 12" mit den Smallpeople, also Dionne und Julius Steinhoff, für eine Teamarbeit zusammen. Noch vor Veröffentlichung seines Albums, während dessen Entstehungsprozesses, Zeit zu finden, um mit dem Kernteam des Smallville-Imperiums an einer Platte zu arbeiten, ganz ohne grosses Aufheben, das nenne ich Leidenschaft.
Diese enthusiastische Begeisterung und Hingabe ist denn auch aus den beiden Tracks dieser 12", "Meadows" und "Life Aquatic" sehr deutlich herauszuhören. Mit dem ersten, "Meadows", verfolgen die Smallpeople in Begleitung von Christopher Rau einen Weg der Reduktion. Mit Behutsamkeit wagen sie sich daran, aus Drum- und Bassstrukturen einen auf Rasiermesserschärfe polierten Groove herauszuschälen, der nur sparsam, dafür umso sorgfältiger eingebettet wird in pumpende, pulsierende Synth-Sequenzen. "Life Aquatic" beginnt mit einem Zusammentreffen kühler, traumhafter Sequenzen und vorantreibenden, die Klangszenerie und Rhythmik des Tracks beschleunigenden Beats. Trotz aller Geeignetheit für die Tanzfläche begibt man sich mit "Life Aquatic" auf eine langsam Fahrt aufnehmende Reise. Als ob man mit einem kleinen Boot im Morgengrauen ablegt, sich allmählich warmrudert und sanft durch zarte, auf dem Gewässer emporsteigende Nebelschleier - die Synth-Flächen im Hintergrund - hindurchgleitet. Mit der Zeit verdichten sich diese, hüllen einen vollständig ein, und kaum merklich nimmt man Kurs auf eine verwunschene Insel - wahrlich eine melancholisch-atlantische Stimmung. Dieser Herbst ist wirklich ein guter House-Herbst. Big up!
English (short) version: The Smallpeople, Dionne and Julius Steinhoff, join forces to work together with Christopher Rau. On this 12", they deliver two tracks. "Meadows", the first, is a razorknife sharp and heavy-groove oriented funky-ass thang whereas "Life Aquatic" takes you on a hazy seaside szene. Beyond this hazy ocean waves, Atlantis is waiting for you and your dreams will come true. Big up!
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Bon & Rau - Cloverleaf Days
Das Kleeblatt gilt als das Glückssymbol schlechthin, und das nicht erst seit ein paar Jahrzehnten. Mal wird ihm ein - mehr oder weniger - biblisch aufgeladener Hintergrund zugesprochen - angeblich habe Eva bei der Vertreibung aus dem Paradies ein Vierblatt mitgehen lassen; mal basiert basiert seine Popularität auf einer germanischen Legende, in der es mit einer Frühlingsgöttin in Verbindung gebracht wird; und dass es als Liebeszaubermittel bei Fruchtbarkeitsritualen verwendet wurde, leuchtet sowieso von vornherein ein.Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte: unter glücklichen Vorzeichen müssen auch die Tage gestanden sein, welche die Zusammenarbeit von Jacques Bon und Christopher Rau geprägt haben. Denn das Ergebnis, die 12" Cloverleaf Days lässt den Schluss auf einen fruchtbaren und ertragsreichen Austausch zu. Erstgenannter, Jacques Bon, vertritt das Hamburger Label Smallville mit einer Dependance in Paris. Der zweite, Christopher Rau, feierte zwar schon vor zwei Jahren mit "Gribuntal", einer 12" auf Gedankensport seinen Einstand als Produzent. Doch Eingang in meinen persönlichen Atlas der elektronischen Clubmusik fand er erst im vergangenen Jahr mit "Ne Travaillez Jamais", veröffentlicht auf Dérive.Soviel zum kurzen Hintergrundabriss.
Der titelgebende Track, "Cloverleaf Days", dürfte dem einen oder anderen bestimmt noch etwas sagen, wenigstens von ganz fern, denn seine Erstveröffentlichung erfuhr er im vergangenen Herbst 2009 auf der labeleigenen Werkschau "And Suddenly It's Morning". Schon damals vermochte mich dieses Stück mit seinen gebrochen gespielten, harfenähnlich klingenden Synthesizer-Akkorden zu begeistern, die meiner Meinung nach künstlerisch einwandfrei mit den rumpelnden Beats und kollernden, leicht nachhallenden Bassfrequenzen harmonieren.
Dieses "Cloverleaf Days" gibt's also seit kurzem auf einer Vinyl-Single, und obendrein noch "Brothers & Sisters". Dies ist ein Track, den ich auch jedem empfehlen kann, der sich abseits von Clubarchitektur und Tanzfläche gerne einmal von einer sacht perlenden (Hintergrund-)Melodie davontragen lassen möchte. Hebt sie sich mehrere Takte lang mit Leichtigkeit über die Beat- und Bass-Struktur empor, senkt sie sich in den darauffolgenden Takten wieder darnieder - wie von der Schwere der nahe am Subbass gründenden Bassline angezogen. Wunderbar melancholisch und berührend.
Das Thema von "Brothers & Sisters" erscheint neben dem Original noch in einer anderen Version, dem "Poodle Dub". Hiermit erweisen Christopher Rau und Jacques Bon der Hamburger Club-Institution Golden Pudel Club ihre Aufwartung. Im Beatdown-Style wurde die Bassline in tiefer liegende Frequenzen transferiert, die schwere Kickdrum steppt gemächlich nach vorne und repetitive Piano-Akkorde hämmern sich in die Gehörgänge. Fein! Auf weitere Ergebnisse dieser fruchtbaren Zusammenarbeit!
English (short) version: Hamburg / Germany based label Smallville Records is facing its eighteenth release. It is a joint venture between Paris-based Jacques Bon and up and coming Hamburg-based Christopher Rau. "Cloverleaf Days" already saw the light of day in autumn 2009 on the highly acclaimed label showcase "And Suddenly It's Morning", where it caught my attention with its deep punchy kick drums contrasted with harp-like sounding soft synth-keys. On the flip side you'll have "Brothers & Sisters", appearing in two versions, both with heavyweight basslines and soft melodic parts that will wind your waist and soothe your soul. Great!
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Christopher Rau - IA-Mix:
IA-mix christopher rau by christopher rau
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