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Marc Romboy & Stephan Bodzin - Phobos (Moritz von Oswald Remix)

Vergangenen Freitag machten Marc Romboy und Stephan Bodzin im Rahmen ihrer Luna Live Tour 2011 auch Halt in Freiburg. Muss gut abgegangen sein. Habe bis dato auch nichts Gegenteiliges erfahren. Hätte mir die energiegeladene Show des Techno-/Elektro-Duos auch gerne angeschaut, aus reinem Interesse an der Performance, gewissermassen als aussenstehender Beobachter.

Mit "Luna", dem gemeinsamen Debüt-Album von Marc Romboy und Stephan Bodzin, liegen in diesem Jahr insgesamt 18 Tracks zusammengefasst vor, welche die beiden im Verlauf der letzten Jahre veröffentlicht haben. Diesen musikalischen Kosmos erweitern darauf jede Menge Edits und Remixe [das Vinylpaket für diese umfasst insgesamt sechs 12"]. Für die Neuabmischungen versammelt das dynamische Duo namhafte DJs und Produzenten, die den einzelnen Stücken mit ihrer Handschrift entweder eine neue Richtung geben oder den eingeschlagenen Weg des Originals erfolgreich fortführen.





Chris Liebing und Speedy J gehen zur Freude vieler ordentlich und ohne Umwege zur Sache. Robag Wruhme und das Essener Duo Ribn veredeln ebenfalls zwei Tracks mit ihrem Trademark-Sound. Hört man meines Erachtens bei beiden sofort heraus. Den Auftakt des grossangelegten Remixreigens macht Moritz von Oswald. Seine Überarbeitung von Phobos klingt, als habe sich dieser Urvater des Dubtechno in ein Ozeanlabor am Meeresgrund zurückgezogen. Dort, nur dort, umgeben von Stille und Dunkelheit, kann ein Track wie dieser entstehen. Lupenreiner, dub-infizierter Techno, aufgebaut aus hypnotischen Drumloops, die er mit dunklen Bass-Pattern verknüpft, auf weiche Synthie-Kissen bettet und mit einem feinmaschigen Soundnetz umhüllt.


English (short) version: Stephan Bodzin and Marc Romboy stand for a sound switching between slamming dirty electro and ravey techno. They tour around the world with an energetic live show. They perform their album Luna. Each track has been remixed and remastered by prominent artists like Chris Liebing, Speedy J, Robag Wruhme or Ribn. My favourite re-arrangement is the Moritz von Oswald Remix. Its warm hypnotic repetitive structures draw you into a deep-and-dub ocean of bass rhythms and sounds.


Mehr im Web:

Stephan Bodzin @ Facebook
Marc Romboy @ Facebook
Moritz von Oswald (non official) @ Facebook
Moritz von Oswald - Interview @ Little White Earbuds


Moritz von Oswald - Early Morning Freestyles - Lecture @ RBMA


Mixed up monday (59)

Mingus, Monk, Parker - http://onedownoneup.tumblr.com/photo/1280/428877594/1/tumblr_kytw2tyq4Q1qaq8fl

Zusätzlich zu den verschieden bunten Events noch eine gute Handvoll Mixtapes, die man sich im Verlauf dieser Woche einmal anhören kann.


Auftakt macht ein Tribute Mix, gefunden auf dem Blog der Merseburger Baude. Musikliebhaber- und Musiknerd-Kollektiv. Dan Bust nummt sich darin dem Schaffenswerk von Chain Reaction an. Klassiker! Tipp! Dan Bust - Chain Reaction Tribute Mix.


In ein Wechselbad aus tiefer Schwermut und höchster Euphorie geschickt hat mich Fred P a.k.a. Black Jazz Consortium. Der Mitschnitt / Podcast ist schon ein wenig älter, bin aber erst vergangenen Freitag darüber gestolpert. Zu finden auf der Website des Halcyon-Stores, eine Ausgabe des Bandwagon Podcasts: The Bandwagon Podcast 023 - Fred P extended mix.


Weiter geht's mit Albrecht Wassersleben. Der Dresdner aus dem Uncanny Valley stand vor kurzer Zeit Rede und Antwort sowohl in einem Interview als auch hinter den Plattenspielern für Doubled Town. Muss man gelesen und gehört haben:

18 ddt podcast 018 - Albrecht Wassersleben by A.W.


Ebenfalls hörenswert ein neuer Mix aus der casa Ernie. Der Minuendo-Labelgründer hat eine Ausgabe seiner Personal Deeper Mix-Reihe veröffentlicht. Tiefenentspannt.

Ernie - PersonalDeeper Mix Spring 2011 by Ernie Minuendo Recordings


Vor einigen Tagen habe ich über die Fried Tofu Edits berichtet. Nun ist auch das Blog des Stir Fry-Meisters online. Zur Begrüssung keine Wan Tan-Suppe, dafür ausgewählte Soundbites. Ein vor Funk nur so brennender, mit süssem Soul abgelöschter Mix. Don't miss!


Letztens habe ich ein (weiteres) interessantes Blog gefunden: Emotional Pop. Darauf befinden sich jede Menge Podcasts der Blogbetreiber selbst, veröffentlicht unter dem Übernamen Makin Music Radio Mixes, sowie eine Vielzahl Gastbeiträge von DJs / Produzenten wie Marcello Giordani, Max Essa, oder Bicep (Feel My Bicep). Check!


Pauly P von Balearic Skirmish hat nach einer sehr langen Auszeit sein Blog wieder einmal befüllt. Dieses Mal mit ein paar House Tapes alter Schule, späte Achtziger, frühe Neunziger, Bobby Konders, Fingers Inc, Adonis, Ron Trent und so. Kann ich nie genug hören: House Classics 1 - 3 @ Balearic Skirmish Blog


Nicht fehlen darf in dieser Aufzählung auch der neueste Mix auf Plaid Music, der sich irgendwo zwischen Balearic / Cosmic Disco und Soul einpendelt. Bestgeeignet für einen Nachmittag wie diesen, an dem durch die aufgerissene Wolkendecke eine frühlingswarme Sonne scheint und dem nächsten Regenschauer den Boden bereitet:

Obscure Paths by Antony kein


Auf wenn ich in letzter Zeit des öfteren einen grossen Bogen um die big four / big five der Online-Musikmagazine gemacht habe - jedenfalls im Hinblick auf die Verlinkung ihrer Podcasts, da diese sowieso jeder abonniert hat -, kann ich nicht umhin, auf eine der letzten Ausgaben des Podcasts auf Fact hinzuweisen. Für diesen konnte das englischsprachige Fanzine Pangaea gewinnen. Der Hessle Audio-Gründer glänzt darauf mit einer Zusammenstellung von Dubstep und Techno - und hat mich in der vergangenen Woche über einen völlig verschissenen Dienstagabend hinweg gerettet.

[Was ich persönlich nicht verstehen kann, ist nämlich Folgendes: da gibt es in Freiburg soundsoviele Sound Systems, die sich seit zwei, drei Jahren zusätzlich zu Reggae / Dancehall auch noch Dubstep auf die Fahne schreiben. Das einzige, was dann aber auf dieser Veranstaltung lief, waren homophobe, an Bigotterie grenzende Texte voller Gottesanrufungen - "jah jah jah" - und die jamaikanisch-karibische Leichtigkeit beschwörende "easy easy easy"-Rufe völlig bekiffter MCs. Angekündigt war - wortwörtlich - die "eher elektronische" Seite von Dubstep. Es lief aber derselbe Reggae/Dub/Dancehall-Kram, wie man ihn noch von den Sommerferienlagern in Italien oder Kroatien in als vierzehnjähriger Bub in Erinnerung hat. Das Publikum war auch nur wenig älter, in der Abitur- oder Nachabiturphase. Nun ja...]


FACT mix by pangaea



English (short) versions: to round up our today's blog entries, enjoy our handpicked mixes and podcasts covering balearic / cosmic disco, raw funk and sweet soul, dub techno and the best of deep raw and honest house music.

youANDme - Nightvisions

Um es kurz zu machen: youANDme sind Martin Müller und Daniel Ströter aus Berlin. Anfang / Mitte der Neunziger Jahre haben sie ihre ersten Schritte hinter Mischpult und Plattenteller geführt. Rund zehn Jahre später, 2004, fassten sie sich ein Herz, gründeten mit Rotary Cocktail ihr eigenes Label und bieten damit seither ein geeignetes Outlet für eigene Produktionen und diejenigen befreundeter Künstler. Holger Flinsch, Marko Fürstenberg, Mark Broom zählen zum engen Kreis derer, die unter Rotary Cocktail veröffentlichten genauso wie zuletzt Reyf & Eidner mit ihrer Love & Pain Sunshine & Rain EP sowie Mod.Civil mit Somebody To Love, die anfangs diesen Jahres auch auf keep-it-deep für grosse Begeisterung gesorgt hat.

Ideologischer Überbau von youANDme (und der auf ihren Label Rotary Cocktail, Polymorph und Cutz.Me vorgestellter Musik) ist demzufolge die gerade Bassdrum. Doch Martin Müller und Daniel Ströter haben sich dogmatisch nicht festgelegt auf nur eine Spielart. Sie sind somit für verschiedene Strömungen und Einflüsse offen, die sie für ihre Produktionen zu verwenden wissen. Klassischer (Deep-)House-Sound mischt sich mit (Detroit) Techno, Dub Techno nach Vorbild der Berliner Überväter vereinigt sich mit perkussivem Groove. Handwerkliches Geschick und ein feines musikalisches Gehör belegen sie mit jedem unter ihrem Projektnamen erscheinenden Track, vor allem auch mit ihren Edits. Falls nicht bekannt, hört euch einfach einmal "Miles In Aphrika" an, eine Abmischung von Lawrences traumverloren romantischem Stück "Miles" und dem hypnotisch vertrippten Aphrika von Seth Troxler.

Nun erscheinen auf dem spanischen Label Vinyl Did It drei Tracks von youANDme, zusammengefasst als Nightvisions EP. Hierauf verpflichten die beiden DJs und Produzenten ganz der dunklen Seite einer Clubnacht. "Ghosts" hat einen warmen, dunkel schimmernden Klang. Flächige Chords verbinden sich mit sanft getupfter Perkussion. Angetrieben von silbrig kalten Rim Shots und transparent gezeichneten Hi Hat-Shuffles, strebt der Track auf den Höhepunkt ihn, ohne dabei orgasmisch unkontrolliert auszubrechen. (Dub) Techno in der Andeutung.




"Nightvisions" und "Black Jack" sind im Vergleich dazu deutlicher im House anzusiedeln. Die bouncy Kickdrums lassen das Becken aus dem Stand heraus kreisen - insbesondere auf Black Jack. Dieser oberste aller House-Götter, der allem Irdischen entrückt ist, spricht daraus direkt zu uns, seinen Gläubigen. Muss zu uns sprechen. Denn anders ist diese unbekannte Kraft, die einen überkommt, nicht zu erklären. Super Track, super Platte!


English (short) version: youANDme blending together warm, colorful and floaty dub techno-like synth chords and pads with rough house beats that will beat you, hit you, choke you. Great!


Mehr im Web:


youANDme @ Facebook
youANDme @ MySpace
youANDme (Martin) @ Soundcloud
We Are youANDme

youANDme - Sunday Morning Half Past Ten - Mix @ play.fm



Vinyl Did It @ Facebook
Vinyl Did It

Mixed up... (58)

http://30.media.tumblr.com/tumblr_lh6jmnWL0D1qggg66o1_500.jpg
Was für ein Wochenende. Reich an Ereignissen und Gefühlen, wie kaum eines in diesem Jahr. Die Tage und Nächte brachten Dinge zum Vorschein, die wohl schon lange Zeit tief in meinem Unterbewusstsein geschlummert haben und die nur zu einer ganz besonderen Tages- beziehungsweise Nachtzeit, nur in einer ganz bestimmten Personenkonstellation und unter dem Einfluss von Musik und dem dunklen Geheimnis der Nacht geweckt werden. Nach Zeit und Möglichkeit folgt dieser Tage noch ein kleiner Nachtrag. Zunächst jedoch wieder ein paar Podcasts, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte.



Den Anfang macht heute James Shaw alias Sigha. Der Brite eroberte letztes Jahr mein Herz mit "Rawww". Dieser Track, diese EP, überzeugte sowohl aus dem Blickwinkel des Bassmusik-Enthusiasten als auch von einer (Dub)Techno-Perspektive aus betrachtet. Für den Fabric Blog hat er vor etwas mehr als einem Jahr einen Roots & Influences-Podcast eingespielt. Diesen habe ich jedoch erst jetzt gehört. Die nachwochenendliche Stimmung verlangte nach Sounds von The Velvet Underground, Aphex Twin und LFO. Tipp!

Sigha - Influences Mix for Fabriclive @ official.fm

[Einen elektronisch-technoiden Weg schlägt Sigha dagegen in seinem SSG Special Mix ein. Check!]


Eric Cloutier, Resident der New Yorker Techno-Institution The Bunker, knüpft mit seinem Dub Techno-Mix an die Insichgekehrtheit, Melancholie und bleierne Düsternis von Sighas Influences-Podcast nahtlos an. Lange, weiche Dubwellen, subsonische Bassenergie. Gross!

Eric Cloutier - Dub Explorations by eric cloutier


Den Tonabnehmer in die Hand geben könnte Eric Cloutier auch 19.454.18.5.25.5.18. Aufmerksame und musikbegeisterte Internetnutzer werden ihn, der bereits für Frozen Border / Horizontal Ground ein paar Techno-Tracks produziert hat, noch von seinem Resident Advisor Podcast her kennen. Hat ja dort für einige über die Musik hinausreichende Kommentare gesorgt. Auf Slash Dot Slash im Vergleich dazu sehr beschaulich ab. Der Techno des DJs/Produzenten ist jedoch auch für diesen Podcast direkt und roh-industriell.

Slash Dot Dash Podcast 003: 19.454.18.5.25.5.18 by Slash Dot Dash


Zum musikalischen Konzept einer Bunker-Clubnacht würde meines Erachtens auch sehr gut die Züricherin Eli Verveine passen. Vor ein paar Tagen erschien ein Beitrag von ihr für die russische Online Radio Show Kapterka. Anzuhören entweder dort, auf der Soundcloud der Kapterka Show, oder bei Eli Verveine:

Kapterka Radio Show by eli verveine


Cassy, Panoramabar-Resident, hatte im Februar diesesn Jahres einen Gig in Italien, und zwar in dem berühmt-berüchtigten Florentiner Club Tenax. Aus Promo-Gründen gab es auf Soundwall, einem italienischsprachigen Online-Musikmagazin einen Podcast. Dieser treibt sich seit wenigen Tagen zusätzlich zu iTunes auch auf irgendeiner Soundcloud herum. Da Cassy im April vergangenen Jahres das Basler Presswerk besucht hat [und ich mit der Aggressivität manch eines Nachtschwärmers nicht zurecht kam], heisst es bei diesem Podcast für mich: Augen schliessen und in Gedanken diesen Abend ohne Techno-Prolls Revue passieren lassen.

Cassy - soundwallpod39 by nightclubber.ro



Mit den folgenden Mixtapes geht es wieder etwas gemächlicher zur Sache. Das verlangsamte Tempo sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Basskraft, Rhythmus, Melodien und Harmonien der Tracks eine schon fast libidinöse Energie freisetzen. Auftakt dazu macht der Leipziger Ron Deacon. Seine Beiträge zu Platten auf Workshop Records oder Farside Records sind euch ja bekannt. Anhören. Mix und Platten:

Ron Deacon in da 116 Bpm Disko mix by Ron Deacon


Auch von Farside Records her bekannt sein dürfte Paskal, der für dieses Label gemeinsam mit Urban Absolutes die "Need Love EP" produziert hat. Sein Deeply Sunday Mix lässt sich auch an anderen Tagen hören. Check:

Paskal-Deeply Sunday Mix 14 by Paskal !


Rob Heenan war letztens auch wieder einmal aktiv. Bestechende Auswahl, feinfühlig arrangiert, top Mix:

Deep n' Raw by robheenan


Tolle Auswahl auch bei Jochen Otto aus Berlin in seinem 354mix. Bin letzte Woche aus reinem Zufall darauf gestossen. Seitdem total angetan von diesem Mixtape. Highyl recommended!

354mix by jochen otto


Mark E wird mit Stone Breaker bald sein erstes Album auf Spectral Sound veröffentlichen. Sein Stone Breaking Mix, veröffentlicht in der vergangenen Woche, darf hier auf keinen Fall fehlen:

Mark E Stonebreakin' Mix by warmhq


Das frühlingshaft warme Wetter dieser Tage lädt ein zu sportlicher Betätigung im Freien. Wer auch dabei nicht ohne Musik kann, für den haben die Jungs von Sleazy Beats einen Mix mit "Music For Serious Jogging" aufgenommen. Viel Spass, beim Hören wie beim Joggen:

Sleazy Beats - Music for Serious Jogging Volume 3 by SleazyBeats



English (short) versions: today we feature mixes with dark, industrial, raw and dubby techno and house from an anonymous Horizontal Ground / Frozen Border artist, Eric Cloutier, Eli Verveine and Cassy. Then, we go on with (deep) house and sleazy slow-motion disco flavours arranged and mixed by Ron Deacon, Paskal, Mark E and a few other music enthusiasts to discover. Enjoy!

Conforce - State Of Mind

So underground ist Conforce ja nicht mehr. Aber genau dort gehört seine Musik hin. In eine verlassene Industriebrache; in von Salz und Feuchtigkeit angegriffene Kellerräume und in Lagerhallen, deren Backsteinwände durch die Witterung porös und brüchig geworden sind; zwischen Förderbänder, die längst ausser Betrieb sind und in ausrangierte Fuhrparks langsam vor sich hinrostender Lagerfahrzeuge. So ist es auch kaum verwunderlich, dass Label wie Rush Hour, Field Recordings, Delsin oder Meanwhile zur Heimat seiner Platten geworden sind.

In diesem Jahr hat sich auch das Clone-Imperium die Dienste des niederländischen Produzenten gesichert und ein paar Tracks für seine Basement-Serie lizensiert. "State Of Mind" heisst die EP, und sie gibt Einblick in die beängstigend nachtdunkle Seite von Boris Bunnik, wie Conforce mit bürgerlichem Namen heisst.

Er wartet Harte, dreckige, unbarmherzige Drumpattern gehen Hand in Hand mit frenetischen Snare Claps, zischenden Hi-Hats und bedrohlich anschwellenden Synthesizer-Pads und tauchen einen in eine energetisch aufgeladene Atmosphäre ein:

Conforce - Spoiled @ Soundcloud

Conforce - Vulcan @ Soundcloud

"Spoiled" erscheint auf dieser 12" mit zwei unterschiedlichen Neuabmischungen. Ihr Urheber ist Kosta Athanassiadis alias XDB. Letztens erst hatte ich doch geschrieben, dass dieser Produzent derzeit einen Lauf hat. Diese Aussage bestätigt er durch seine Remixe auf dieser Platte, die beides muskulöse Kraftpakete sind. Killer!


English (short) version: organic raw techno infusion by dutch producer Conforce and XDB on remix services. Power workout without the sweat is for divas. Are you a diva?!


Mehr im Web:

Conforce @ MySpace
Conforce @ Soundcloud
Clone Recordings @ MySpace
Metrolux / XDB @ MySpace
Clone Basement Series @ Resident Advisor
Clone Recordings

FACT Mix 168 - Conforce (Jul '10) by CurleRec

June - Cytheria

Nach einem kurzen Abstecher in den House- und Dubstep-/Future Garage-common taste ist es an der Zeit, sich wieder in den Untergrund zurückzuziehen und sich auf Klangware etwas weniger bekannter Künstler zu konzentrieren.

Den Anfang macht mit "Cytheria" eine 12" auf Argys Label "These Days". Ihr Urheber entstammt dem überaus fruchtbaren musikalischen Nährboden im Westen Londons, der seit jeher interessante Musiker, DJs und Produzenten, hervorgebracht hat. Als lokaler Hub sei in diesem Zusammenhang auch das Label Honest Jon's genannt, in dessen Umfeld ja unheimlich viel passiert. Man könnte es auch als Warp Records des 21. Jahrhunderts bezeichnen, wohl wissend, dass man Honest Jon's mit dem Institutionscharakter von Warp Records nicht vergleichen kann. [Man sollte ja eigentlich gar keine Vergleiche ziehen.]

June, der Urheber von "Cytheria", ist ein bisher noch wenig erforschter Produzent, sein Werk daher kaum ausgeleuchtet. Im Mai letzten Jahres tauchte er ein erstes Mal mit einer - klassisch - handgestempelten und limitierten Platte auf und machte wenig später mit einem Beitrag auf Mathematics Recordings ein weiteres Mal auf sich aufmerksam. Jamal Moss' Plattform für elektronische (Club-)Musik ist jedoch nur bedingt ein guter Assoziationspunkt, um sich dem Sound von June auf dieser EP anzunähern. Gemeinsames Merkmal ist, dass die Tracks weder überproduziert noch klinisch rein gefiltert sind. Vielmehr kann und darf man düstere, naturtrübe und melancholische Sounds erwarten, die zwischen Chicago und Acid House, atmosphärischem Synth Pop und New Wave wandeln, ohne dabei einen neonbunten Retro-Pop-Charme für sich zu beanspruchen.


So ist denn auch bei "Cube Runner (Virtual Reality Mix)" der Grundrhythmus geprägt von einem klassischen Vierviertelschlag der House-Musik. Er pulsiert unaufhörlich und zeitfrei. Die Bassdrum brandet gleichförmig wie Meereswellen gegen den Körper und zieht einen überaus gefühlvoll, und nicht mit unwiderstehlicher Wucht, in den sanft sich kräuselnden Synth-Ozean. Man hat das Gefühl, dass umfassender Frieden und tiefe Freude sich augenblicklich einstellen. June beschreibt damit eine Ferne und Weite, in der man sich gerne verlieren möchte.


June - Cube Runner (Virtual Reality Mix)

Cube Runner (Virtual Reality Mix) by June


June - Cytheria

Cytheria by June


Die 12" wartet auch mit zwei Remixen auf. Sie liefert Terre Thaemlitz alias DJ Sprinkles. Raumgreifend ist das zutreffende Wort, um seinen "DJ Sprinkles Lost Dancefloor"-Mix zu beschreiben. Gebrochene Beats, Synthesizer-Flächen, reich an Klangfarben, dynamisch in ihrer Bewegung, bedeutungsschwere Vocal-Samples mit enigmatischem Charme, von einer Frau geschrien, ätherische Piano-Akkorde - wie in Trance erhebt man sich am Ende dieses Stückes.


June - Lost Area (DJ Sprinkles Lost Dancefloor Mix)

Lost Area (Dj Sprinkles' Lost Dancefoor) by June


English (short) version: dreamy and ethereal electronic club music grounded in classic chicago / acid house and new wave / synth pop by London based producer June. DJ Sprinkles on remixing duties serves deep atmospheric textures, warm synth tones and broken beats.


Mehr im Web:

June @ MySpace
June @ Soundcloud
June - Mnml Ssgs Special Mix
These Days Records @ MySpace

George Fitzgerald - Don't You

Eine nicht weniger epische, euphorische Nummer hat der Brite George Fitzgerald im abgelaufenen Jahr auf Hotflush Recordings veröffentlicht, "The Let Down / Weakness". Zwei Tracks, die bei mir grosse Gefühle auslösen - entweder ein tiefes Traurigsein, aus dem ich in der Folge nur schwer herausfinde, oder ich bin aufgekratzt, überdreht, und könnte jeden Menschen in die Arme schliessen.

So geht es mir auch bei "Don't You", der Folge-EP. Auch hier nimmt sich George Fitzgerald, der mancherorts im Web auch als Protege von Joy Orbison beschrieben wird, der Liaison aus UK Garage, 2-Step und Dubstep an. Im Aufbau ist "Don't You" ruhig und unaufgeregt. Der Track besticht mit tiefen Bässen, die sich körperlich jedoch nur auf einer guten Club-PA erfahren lassen. Die Synthie-Flächen sind im Vergleich zu den Stücken auf seiner ersten EP feinmaschiger gestrickt und legen sich um einen wie ein traumhaft weicher und kuschelig warmer Pelz. Für Liebhaber von Joy Orbison, Mount Kimbie, Instra:Mental, Sepalcure und Sigha ein must have!




Der Neuabmischung angenommen hat sich Paul Rose, der hierfür in seinem SCB-Kostüm auftritt. Die gebrochenen, steppy Beats streckt er auf eine sanfte Art und Weise, ohne dabei das Grundgerüst überzustrapazieren. Fein verhallende Sounds verleihen dem Remix eine Weite, beschreiben eine sphärisch-atmosphärische Klanglandschaft. Im Zusammenspiel mit den unbarmherzig hart stampfenden Bassdrums wirken sie jedoch etwas kühl und distanziert. Nichtsdestoweniger setzt der SCB-Remix an den Andockstelle von House, Techno und Dubtechno passgenau an.


English (short) version: George Fitzgerald is known for warm, cozy and euphoric dreamy tracks that float through UK Garage, 2-Step, Dubstep and all kind of post-genre derivates. "Don't You", again, evokes dreamy euphoric feelings whereas Hotflush label head Paul Rose transfers the track into a dark, house and dubtechno hybrid.


Mehr im Web:

George Fitzgerald @ MySpace
George Fitzgerald @ Facebook
George Fitzgerald @ Soundcloud

George Fitzgerald - Mix @ Take Flight Club


George Fitzgerald - Interview & Mix @ Urb

George Fitzgerald - Exclusive Mix for Surefire Agency

Marco M. Bernd - Palas EP

Abschliessend noch ein kurzer Hinweis auf ein neues Label. Ehrenfels. Ob sich von seinem Namen auch auf die Herkunft schliessen lässt, wird sich in der nächsten Zeit herausstellen. Ehrenfels lautet der Name einer Burg sowohl in der Schweiz (Burg Ehrenfels bei Sils) als auch in Deutschland (Burg Ehrenfels in Hessen), und auch in Österreich gibt es einige Burgen, die diesen Namen tragen. Das - und noch die eine oder andere Kleinigkeit - führen wieder einmal zu der Frage: wer steckt dahinter?

Meinem Investigationstrieb werde ich für heute einmal nicht nachgehen. Mir genügt und bereitet Vergnügen bereits die Label-Existenz an sich. Das erste Release darauf stammt von Marco M. Bernd (war bereits auf einigen Netlabel wie Deep In Dub aktiv), dessen Tracks tief in Dub-Wolken drinhängen. Zwar wirken sie kaum bedrohlich, dafür hängen sie so fest im Tal zwischen den hohen Bassdrum-Bergen, dass sie sich auf der Palas EP nicht auflösen. Das Tiefbass-Chassis zeigt den Einfluss der Designschule Basic Channel, Echochord, Marko Fürstenberg & Co. Für Sounds, die man unter dem Namen "Dub Techno" einsortiert, habe ich leichte Schwäche, aber das wisst ihr ja.

Palas EP @ Soundcloud


English (short) version: Ehrenfels, a new label on the horizon. Dub techno, ambient dub techno, ambient dub. You name it. I like it!


Mehr im Web:

Marco M. Bernd @ MySpace
Marco M. Bernd @ Soundcloud
Ehrenfels @ Facebook
Ehrenfels @ MySpace
Ehrenfels

Oliver Deutschmann - Celebrate Love

Auf Aim, der Label-Plattform von Berlins Tristen tut sich etwas. In absehbarer Zeit wird nämlich Oliver Deutschmann eine 12" darauf veröffentlichen. Ohne allzu grosses Aufhebens, anfangs fast unbemerkt erschien der Name Oliver Deutschmann im Zusammenhang mit Aim, wie ein Schneeglöckchen, das Ende Februar / Anfang März die Wintererde durchbricht.

Keineswegs ist es jedoch so, dass der Vidab-Labelchef hier, auf Aim, mit leichten Sounds aufwartet, die wie die Blütenblätter dieses Frühlingsbotens zart weiss, beinahe durchscheinend schimmern. Wenn wir bei diesem sprachlichen Bild verweilen wollen, sollten wir uns vielmehr den französischen Namen des Schneeglöckchens anschauen. Er lautet "perce-nege", was soviel wie "Schneedurchbrecher", "Schneedurchbohrer" oder "Die den Schnee durchbrechen" bedeutet. Oliver Deutschmanns erster Track, "Gimme Some Love", besitzt durchaus das Potential, selbst durch harte, frostige Winterböden durchzudringen und mit grosser Willens- und Körperkraft die Eis- und Schneelast zu bezwingen. Denn seine schwere Bassdrum erzeugt einen unheimlichen Druck. Sie bekommt Verstärkung von rhythmischen Begleitfiguren eines Synthesizers, deren Intensität über die Laufzeit des Tracks hinweg mehrmals wächst. Chord-Wellen, die ihre Energie über den Spannungsbogen hinweg transportieren.

Kosta Athanassiadis alias XDB steht in der Verantwortung für den Remix. In Sachen Neuabmischungen hat er derzeit einen Wahnsinnslauf, was auch seine Beiträge für die "Slowjac"-12" von Lowjac auf Bliq und "State Of Mind"-EP von Conforce auf Clone eindrücklich belegen. Metallisch kalt, hart und unnachgiebig sind seine Beats, deren nach vorne schiebende Kraft bis zum letzten Takt wirkt. Umklammert werden sie von schüchternen, warmen Synth-Lines und einer - ebenfalls metallisch - hauchigen Melodie, die aus nur wenigen Noten besteht. Animiert zum abgehen.

Bleibt noch "Celebrate Misery". Oliver Deutschmann baut auch hier einen lang anhaltenden Spannungsbogen auf und verleiht diesem Stück eine Eignung für den Dauertanz. Was passt dazu besser, als ein Auszug aus der Osho-Philosophie, der als Sprach-Sample die Rave-Hypnose zusätzlich befördert.


It is possible because celebration is an attitude. Even about misery you can take an attitude of celebration. For example: you are sad - don't get identified with sadness. Become a witness and enjoy the moment of sadness, because sadness has its own beauties. You have never watched. You get so identified that you never penetrate the beauties of a sad moment. If you watch, you will be surprised at what treasures you have been missing.


Look - when you are happy you are never so deep as when you are sad. Sadness has a depth to it; happiness has shallowness about it. Go and watch happy people. The so-called happy people, the playboys and playgirls - in clubs, in hotels you will find them, in theatres - are always smiling and bubbling with happiness. You will always find them shallow, superficial. They don't have any depth. Happiness is like waves juSt on the surface; you live a shallow life. But sadness has a depth to it. When you are sad it is not like waves on the surface, it is like the very depth of the Pacific Ocean: miles and miles to it.

(Quellennachweis)


English (short) version: Oliver Deutschmann is next on Aim, the small label platform from German dj and producer Tristen. He, Oliver Deutschmann, and XDB on remixing duties deliver three tracks that may pierce through the veil of any dark basement club due to the dark rough beats and a psychedelic decor.


Mehr im Web:

Oliver Deutschmann @ Facebook
Oliver Deutschmann @ Soundcloud
XDB / Metrolux @ MySpace
Aim @ Facebook
Aim


One out of Four - From Berghain with love.... by oliverdeutschmann


P.S. Dieser Tage erscheint auch auf Jack Off eine 12" von Oliver Deutschmann unter dem Titel Waterfalls EP. Check!

Mixed up... (56)

http://narr27.tumblr.com/post/3859720492
Das erste Quartal des Jahres 2011 liegt noch nicht berichtsreif abgeschlossen hinter uns. Dennoch hat es Ereignisse von solcher Tragweite für Politik, Geselllschaft, Wirtschaft, Natur und Umwelt mit sich gebracht, dass man ob der entfesselt hereinbrechenden Urgewalten am liebsten schon jetzt einen Schlussstrich unter 2011 ziehen und ein neues Jahr beginnen lassen möchte. Eines, an dessen Ende man zurückblickt und sich fragt, was sich überhaupt in den vergangenen zwölf Monaten ereignet hat. Eines, das es aufgrund seiner Bedeutungslosigkeit nicht Wert ist, in die Geschichtsbücher aufgenommen zu werden. Was sich in Australien (Überschwemmungen), Neuseeland (Erdbeben), Japan (Erdbeben) zugetragen hat, was derzeit den Nahen Osten erschüttert und die Welt in Atem hält, vermag man mit seinem begrenzten Sprachvermögen kaum zu beschreiben.

Obendrein erschüttert mich, dass zahlreiche Gruppierungen, radikale evangelikale Apokalyptiker oder Witzemacher mit Mario Barth'scher Niveaufreiheit, dieser Tage wieder vermehrt von sich hören lassen. Sie hängen sich an diese Ereignisse ran und instrumentalisieren und missbrauchen sie für ihre niederen Zwecke. Das finde ich schlichtweg zum kotzen genauso wie die Streuwirkung auf Facebook & Co. Auswüchse einer vernetzten Welt, die man hinzunehmen hat - genauso wie diese unsäglich makaberen, empathiefernen Beiträge neoliberaler Blogger. Zu deren Aussagen Stellung zu nehmen, empfiehlt sich allerdings nur bedingt. Man duelliert sich mit intellektuell Unbewaffneten.



Zurück zu den Mixtapes. Vor zwei, drei Tagen hat Dan Snaith alias Caribou auf seiner Soundcloud jede Menge Podcasts geteilt, die er in den letzten Monaten für diverse Blogs und Websites eingespielt hat. Sein Resident Advisor Podcast ist dabei, ebenso sein Mix für Allez-Allez. Stets eine schöne Zusammenstellung von eigenen Tracks gemischt mit House von Theo Parrish, Moodymann oder Mr. Fingers sowie Leckerbissen aus einer gut gefüllten Schachtel bunter Soundpralinen jeglicher Genre.

DJ Sets by Caribouband


Das kleine feine Label Terpsiton, das zuletzt mit "The XChange", einer 12" von Smallville's Dionne auf sich aufmerksam gemacht hat, verteilt seit einigen Wochen über seine gelb-orange Klangwolke Mixtapes der labelnahen Künstler. Zwei davon habe ich bis jetzt angehört. Mehrmals. Bin schwer beeindruckt.Ich hoffe, euch wird es genauso gehen.

Der erste Mix stammt von Kai von Glasow. Er hat die Veröffentlichungsreihe des Labels Terpsiton mit "Where Do We Go Wrong" (und weiteren Tracks) begonnen:

Terpsiton MIX TAPE "Higo Bloiko" (by Kai von Glasow) by TERPSITON

Für den zweiten Mix verantwortlich zeichnet Niklas Grosse Hündfeld a.k.a. Niki:

Terpsiton MIX TAPE "Jolifanto Bambla" (by NIKI) by TERPSITON


Fahrt in Richtung Chicago nimmt im folgenden Mix der Vinylgroover Johannes Albert auf. Rough Acid House Love!

Johannes Albert - Rough Acid Love House by johannes albert


Mit seinen Mixtapes fängt Späk nicht nur regelmässig Mäuse, sondern zieht enthusiastische House-/Techno-Fans in seinen Bann - mich eingeschlossen - und vergrössert die Schar der Stammhörer von Mix zu Mix. Im Anschluss an Johannes Alberts rohe Acid-Liebe kann es ja nur rough & dirty weitergehen:

basement - rough and dirty...mix by späk by späk


Rohkost aus House und Techno serviert auch Louche aus Leeds / London. Die Veranstalter haben für ihre bevorstehende Party Fred Peterkin alias Fred P / Black Jazz Consortium gebucht. Dieser wiederum hat als Amuse-Gueule einen Podcast vorausgeschickt:

Fred P - Podcast @ Louche


Sein Underground Quality-Homie DJ Jus-Ed war bei Melbourne Deepcast am Start und hat die Podcast-Reihe bereichert und zudem noch ein paar Fragen beantwortet. Check:

Jus-Ed - Interview & Podcast @ Melbourne Deepcast



Ray Jones aus Basel, DJ, Produzent, Soulful-House und Garage-Nostalgiker, hat sich durch das frühlingshaft anregende Wetter inspiriert gefühlt, einen neuen Mix auf seine Soundcloud zu packen. Azuni, Prommer & Barck, Steffi, und so weiter. Jus' dance, baby!

RayJones-DeepCarnival March Mix 2011 by Ray Jones


Den Abschluss macht heute Steffen Bennemann aus Leipig. Als Koi hat er mit "Deaf Torero" eine EP auf Styrax Leaves veröffentlicht, deren Dub Techno-Tracks mich auch heute noch die materielle Erde verlassen und zu astralen Ebenen schweben lassen. Genauso wirkt auf mich auch der Mitschnitt seines Sets aus der Panoramabar vom vergangenen November. Highly recommended!

steffen bennemann - panoramabar 25.11.2010 by steffenbennemann



English(short) version: this may sound shallow and superficial, but I honestly feel with the people in Japan that are suffering from the effects of last friday's severe earthquake and tsunami. A natural, environmental and human catastrophe like this leaves me speechless.

Besides of this, one thing really makes me angry: articles, blog posts and comments published by radicals evangelical movements, right-wing charismatic christians and so-called comedians who either welcome the earthquake or make fun of the victims. Fuck you, stupid morons!

To calm down, I highly recommend you the mixes by Dan Snaith a.k.a. Caribou. Perfect blend of own material with music from Moodymann, Theo Parrish, Mr. Fingers and all kind of obscure, soul-ish, jazzy music. Then you'll find a nice selection of house-not-house mixes by Johannes Albert, Späk, Fred P, Jus-Ed, and Terpsiton Muzik artists. Enjoy!

Marko Meth - Keep It Deep Guest Mix

Freitag, das Wochenende steht kurz bevor, und obendrein hat sich der Frühling angekündigt. Gibt nichts besseres, oder?! Darauf einstimmen soll auch der heutige Podcast, für den mit Marko Meth ein junger Wilder verantwortlich zeichnet.











1. Hallo…, stell Dich doch bitte einmal selbst vor.

Hallo, mein Name ist Marko. Ich bin 20 Jahre alt, gehe noch zur Schule und wohne in Nürnberg.


2. Was war Deine musikalische Initialzündung?

Meine musikalische Initialzündung, ich würde sagen David Hasselhoff! Kleiner Scherz am Rande, das war vor etwa 1,5 Jahren als ich das erste mal "Die Rakete" in Nürnberg besuchte. Hier kam ich das erste mal mit elektronischer Musik in Kontakt, kurz darauf kaufte ich mir Plattenspieler und alles nahm seinen lauf. Die Initialzündung zum Deep House gab damals der Podcast von Baaz für Tweak FM, bis heute mein absoluter lieblings Mix.


3. Welches bzw. wer sind Deine grössten musikalischen Einflüsse?

Definitiv Künstler wie Baaz, Mike Huckaby, Rick Wade, Knarf Skipson und MCDE, diese ein ziemlich breites Spektrum an verschiedenen Ideen und Interpretationen von Clubmusik. Da die Deep House Szene in Nürnberg sehr klein ist, waren die größten Einflüsse wohl das anhören von verschiedenen Podcasts, Mixes und Sets.


4. Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?

Mein Ziel ist es ein breites Spektrum an Sounds abzudecken. Ich liebe es schleichende, düstere und dahinlaufende Tracks zu spielen in denen man sich verliert. Aber auch knackige Sounds mit pregnanten Snares, Hi-Hats und Vocals sind meine Leidenschaft, das alles Versuche ich miteinander zu verbinden. Am besten ist es wohl wenn ihr euch auf meiner Soundcloud Seite ein eigenes Bild macht.


5. Wo kann man Dir beim Auflegen über die Schultern blicken?

Seit ein paar Monaten spiele ich das Warm-Up bei der "Kiss Klub" Eventreihe, diese findet monatlich statt. Ein Event das es nun seit ettlichen Jahren in Nürnberg gibt und auch sehr erfolgreich ist, doch auch bei "Villa Vogelweiher" und einigen anderen Events in "Der Rakete" bin ich ab und an zu hören.


6. Arbeitest Du auch an eigenen Tracks?

Im moment leider noch nicht.


7. Pläne für Deine musikalische Zukunft?

Im laufe diesen Jahres möchte ich mich langsam dem Produzieren widmen. Ich hab richtig Lust endlich was eigenes zu machen und genug Ideen fliegen mir auch schon durch den Kopf.



Hier der Podcast:

Marko Meth - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep



Tracklist: later...


English (short) version: Marko Meth - nu breed at the decks and controls, highly inspired by a mixtape from Baaz and taking the first steps toward spinning records at a club. Enjoy his selection and arrangement!


Mehr im Web:

Marko Meth @ MySpace
Marko Meth @ Soundcloud

Npln Sajonz - Keep It Deep Guest Mix

Um es kurz zu machen: der heutige Guest Mix stammt aus Greifswald. Eingespielt von Philipp Priebe alias Npln Sajonz. Interview wird nachgereicht. Viel Spass mit dem Podcast!

[UPDATE] - Interview:

1. Hallo, stell Dich doch bitte einmal selbst vor.

Hallo mein Name ist Philipp Priebe, ich bin 23 Jahre alt, gebürtiger Sachse, studiere und lebe im schönen Greifswald.


2. Was war Deine musikalische Initialzündung?

Ein wirklich prägendes Erlebnis habe ich nicht vorzuweisen, ich höre eigentlich schon immer viel Musik, eigentlich auch mehr Indie Pop und Singer/Songwriter Sachen, so dass ich zunächst Indie aufgelegt habe und das jetzt auch noch ab und an gerne tue. Zur elektronischen Musik kam ich durch Freunde und durch das Melt! Festival, auf welchem ich Michael Mayer sah und der mich letztendlich dazu brachte, mich mehr mit dieser Art von Musik auseinanderzusetzen.


3. Welches bzw. wer sind Deine grössten musikalischen Einflüsse?

Meine größten Einflüsse sind eigentlich im Indie Sektor zu finden, wie z.B. Sigur Rós, The Album Leaf oder auch Death Cab for Cutie. Ich lasse mich somit gerne und vor allem durch melodische Songs mit einer für mich schönen Atmosphäre beeinflussen, also von Leuten wie Christian Löffler, Steffen Kirchhoff, Glitterbug aber auch Lawrence. Vor allem Christian und Steffen haben durch ihre Präsenz in meinem Umfeld einen großen Einfluss.


4. Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?

Ein Freund sprach mal von Romantischen Techno, dass finde ich ganz passend.


5. Wo kann man Dir beim Auflegen über die Schultern blicken?

Vor allem in den Greifswalder Clubs und im Sommer dann gerne auch auf kleinen aber feinen Strand Openairs hier in der Umgebung.


6. Arbeitest Du auch an eigenen Tracks?

Ich produziere seit einer Weile und bin inzwischen auch mit vielen Ergebnissen zufrieden. Ein paar Beispiele gibt es auf meiner Soundcloud Seite und vor allem für meine eigenen Sachen passt romantischer Techno gut als Beschreibung.


7. Pläne für Deine musikalische Zukunft?

Ich hoffe in Zukunft vermehrt meine eigenen Sachen live darbieten zu können und ich peile auch mal eine Veröffentlichung an.



English (short) version: our today's guest mix is compiled and mixed by Philipp Priebe a.k.a. Npln Sajons from Greifswald / Germany. We will update the blog entry with an interview after the weekend. Enjoy!


Hier nun der Mix:

Npln Sajonz - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep

Mehr im Web:

Npln Sajonz @ Listen.to
Npln Sajonz @ Facebook
Npln Sajonz @ MySpace
Npln Sajonz @ Soundcloud

Mixed up... (53)

http://changethevoicesinyourhead.tumblr.com/post/3376551072
Fahrt aufnehmen habe ich vergangenen Mittwoch versprochen, und nun liegen schon wieder vier Tage zwischen den Blogeinträgen - den gestrigen Kurzeintrag einmal nicht mit eingerechnet. Das wird sich hoffentlich bald wieder ändern. Zeitmanagement und so.

Die Mixrundschau beginnen möchte ich mit einer Ausgabe von Tim Sweeneys Radiosendung Beats In Space. Zu Gast in der vergangenen Woche war Matthew Dear. Der US-amerikanische DJ und Produzent, Mitgründer der Label Ghostly International und Spectral Sound, ist ja dafür bekannt, seine Künstlerpersönlichkeit gerne in einzelne Spektralfarben zu zerlegen. So trat und tritt er auch als Audion, False oder Jabberjaw in Erscheinung. Sich selbst und bis auf Jabberjaw jedes ´dieser Pseudonyme hat er mit wenigstens einem Künstleralbum verewigt, zuletzt erschien "Black City im vergangenen Jahr, auf Ghostly International. A must listen!

Beats In Space Radio Show #560 - Matthew Dear - Part 1
Beats In Space Radio Show #560 - Matthew Dear - Part 2


Für Digger und Kuriositätensammler hält das Blog 20 Jazz Funk Greats eine Lehrstunde in Sachen nonkonformer Krautmusik bereit. Eingespielt hat diesen Podcast ein DJ aus dem Umfeld des Labels Dissident, das für seine stilistische Vielseitigkeit und Unangepasstheit bekannt ist. Tip!!

Kruton - Indie Splice Mix - 20 Jazz Funk Greats Podcast


Etwas bekanntere Sounds zum Wiederentdecken gibt es in einen Podcast auf Allez-Allez. Eamon Harkin, Mitorganisator einer namentlich sehr bekannten New Yorker Clubveranstaltung und sein Veranstalter- und DJ-Partner Justin Carter treten seit kurzem unter dem Pseudonym Mister Saturday Night auf. Hört sich für mich zwar ein wenig nach Travolta-artig käsigem Disco an, doch mit Tracks von Gunnar Wendel im Omar-S Remix, Steffi, Tyree Cooper oder Nitzer Ebb sind die beiden New Yorker davon weit entfernt. Thank God.

Mr. Saturday Night - Allez-Allez Mix


Der folgende Mix ist bald schon einen ganzen Monat alt. Hoffentlich verübelt mir niemand diesen verspäteten Hinweis darauf. Zu finden ist er bei den Liverpooler Jungs von Cosmic Boogie. Zusammengestellt hat das Arrangement Chris Barker, seines Zeichens Teilzeit-Dirigent und Vollzeit-Musiker des Deep Space Orchestra, das hier auch schon einmal zu Gast war. The Blackbyrds und Dayton treffen auf Langenberg im Manuel Tur Remix und Dâm-Funk. Top notch!

Liverpool Disco Mixes - Chris Barker @ Cosmic Boogie


Wer das Blog, vor allem die (montäglichen) Einträge bis dato aufmerksam verfolgt, weiss, dass Disco Outcasts Disco Outcasts - Serendipity by discooutcasts


Auch bei Testpressing hat sich in der Zeit meiner Blogger-Abwesenheit einiges getan. So hat beispielsweise Pete Wiggs von Saint Etienne - ja, genau, "Only Love Can Break Your Heart" heisst der Überhit - einen Mix für das Blog beigesteuert. Auch Max Essa geht steil auf Testpressing und teilt darüber einen Mitschnitt eines Sets.

Pete Wiggs - Mix @ Testpressing

Max Essa - Live At Jardin Studios Japan - Mix @ Testpressing


Für den folgenden Podcast verantwortlich zeichnet Levon Vincent. Im Hinblick auf seinen Auftritt im Londoner Club Fabric hat er einen Promo-Mix eingespielt und ein paar Fragen beantwortet (Levon Vincent - Novel Sound Promoganda Mix & Interview @ Fabric Blog). Gefällt!

Levon Vincent - NOVEL SOUND PROMOGANDA! Volume 1 - February 2011 by R_co


Nach Rødhåd zu Beginn des Monats war es in der letzten Woche das DJ- und Produzenten-Duo Goldwill, das zu Gast auf dem französischen Blog Input Selector. Mit im Gepräck ein eleganter Podcast, der in der heutigen Aufzählung nicht fehlen darf!

IS 082 - Goldwill [Liebe*Detail, Dessous Recordings] by Input Selector


Isodisco ist eine Veranstaltungsreihe in der nordirischen Stadt Belfast, die sich musikalisch an Disco und House orientiert. Das gleichnamige und zu der Veranstaltung gehörende Blog wird regelmässig gewartet und aufgefrischt. Letzter Eintrag? Zum einen der Hinweis auf die bevorstehende Clubnacht mit Eddie C - und für uns viel interessanter: das Mixtape des Kanadiers, das seinen Auftritt bewirbt. Worth to check!

isodisco mix #05: Eddie C by isodisco


Auf Coyote Howl gibt's einen Podcast von José Padilla. Für die Balearic-Liebhaber unter uns.

José Padilla - Balearic Mix @ Coyote Howl


Zum Abschluss noch folgender Hinweis: Moodini, einer der allerersten Guest Mixer auf keep-it-deep, legt eine weitere Ausgabe seiner Mix-Reihe "Snoozlroom Selections" auf. Krönender Abschluss der heutigen Rundschau.

Snoozlroom Selection V - Slower Emotion by moodinionthewheelz


English (short) version: we're late with our little overview featuring tons of house and disco flavoured mixes by artists like Goldwill, Levon Vincent, Max Essa or Eddie C. Enjoy!

Mixed up monday (52)

http://29.media.tumblr.com/tumblr_lfwtnxhe8M1qc9gwxo1_500.jpg
Zweiundfünfzigster Mixed up monday-Eintrag. Unspektakulär. Neunhundertfünfzigster Blog-Eintrag. Schon etwas erwähnenswerter. Nicht von der Statistik erfasst: die vielen Stunden des Musikhörens und der immer grösser werdende Stapel noch nicht gelesener Bücher, die nicht (mehr) geführten Gespräche, die nicht mehr gepflegten sozialen Kontakte, und so weiter. Grumpy old man!

Weil das Wetter derzeit stark auf Frühling macht, könnte ich eigentlich auch einmal wieder "Frühlings Erwachen" von Frank Wedekind hervorkramen und zu einem Glas Spätburgunder lesen. Ein Werk, das überhaupt nichts gemein hat mit der leichtmusigen Beschaulichkeitsliteratur, mit der die Schaufenster der Buchhandlungen in den Tagen vor und um den Valentinstag vollgestellt sind. Es ist vielmehr ein existenzialistisches Werk. Frank Wedekind thematisiert das Erwachen der Sexualität, beschreibt die damit einhergehenden Probleme und Sorgen der Heranwachsenden sowie das Generationenmissverständnis zwischen Eltern und Kindern und umgekehrt. Und das in einer Zeit noch weit vor den 68er-Jahren. So ist es nicht verwunderlich, dass "Frühlings Erwachen" unmittelbar nach seiner Veröffentlichung und Uraufführung als pornografisches Werk bezeichnet wurde - und manch eine Szene bis weit in das zwanzigste Jahrhundert hinein nicht mit der Direktheit inszeniert wurden, mit der Sie Frank Wedekind beschrieben hat.



Vorliegend soll es jedoch nicht um Literatur, sondern um Musik gehen. Dazu jetzt. Die kurze Übersicht leitet ein Mix des französischen Produzenten- und DJ-Duos Discodeine (Pilooski und Pentile) ein. Die beiden veröffentlichen am kommenden Montag, den 14. Februar 2011, ihr erstes (selbstbetiteltes) Künstleralbum. Ihr Mix soll die Vermarktung des Albums begleitend unterstützen. Erstveröffentlicht auf Brain Magazine, aufgestöbert jedoch bei Alainfinkielkrautrock.


Nicht minder eklektisch ist der zweite Mix. Verlinkt auf AOR Disco, eingespielt von einem mir bisher unbekannt gewesenen Gigamesh. Ich kann nicht anders, als dabei an das aus babylonischen Zeiten stammende Gilgamesch-Epos denken. Mit Tracks von Four Tet, Dabrye, Caribou oder Soundstream überzeugt sein Urheber jedoch mit stilistischer Vielfalt und poetischer Stimmigkeit genauso wie der / die Verfasser des weltberühmten Grossepos der Weltliteratur. Recommended! (Download @ White Light Mixes)

White Light Mix Series #36 [see info section] by GIGAMESH


Manchester. Disco Outcasts. Stefano. Seine Mixe gehören zu meinen ständigen Begleitern, ob zuhause oder unterwegs. Vor vier Wochen veröffentlichte er mit "Hell Raisers" einen Podcast, auf der Seite des französischen Webzine Hell's Kitchen". Hab' ihn erst jetzt gehört. Kann ich weiterempfehlen. Check:

Disco Outcasts - Hell Raisers by discooutcasts


Ebenso zeigte sich der Plaid Music-Blogger in der vergangenen Woche wieder einmal aktiv als Eklektiker und präsentiert in seinem Cherry Lips Magic Mix jede Menge merkwürdige Musik. Wundervoll!

Cherry lips magic mix by vags/plaidmusic


Vor dem unmittelbar zurückliegenden Wochenende hat DJ Clap, Resident der Hamburger Clubnacht Dear, ebenfalls einen neuen Mix auf seine Soundcloud gepackt. Es ist ein Podcast für das Hamburger Label Pingipung. Stücke von u.a. James Blake, Jimmy Edgar, Mtume, Dâm-Funk. Tasty!

Pingipung Lovers Podcast by DJ Clap


Im Anschluss daran gibt es wieder Neues aus den Händen der Baslerin Timnah Sommerfeldt. Ihr gebührte die Ehre, für Darkaudio einen Podcast einzuspielen. Mit Tracks von Instra:Mental, Joy Orbison, A Made Up Sound & Co verlässt sie die Pfade des straighten 4/4-Taktes, bleibt sich in Sachen Selection und Arrangement treu. Nur heavy hitter und sure shots. Ausführliche Tracklist auf Soundcloud.

darkaudio podcast 074 by timnah sommerfeldt


Mit Tracks von Scuba, Vakula, Midland & Ramadanman sowie vielen weiteren interessanten Stücken zwischen House, Techno, basslastigerem Material und Freistil-Elektronik wartet auch der zwischen Freiburg, Karlsruhe und dem Rest der Welt pendelnde Hendrik Vogel in seinem neuesten Tape auf. Man wird ihn Ende Februar auch in der Freiburger Jackson Pollock Bar live erleben können. Check:

youssential I by hendrik vogel (nugath)


Lange Zeit ist es her, da war der Schotte Lel Palfrey mit einem Podcast auf keep-it-deep zu Gast. Anfang Februar konnte man einen Mix von ihm hören in der Radio Show des Detroiters Mike Huckaby (auf Cjam Detroit 99.1FM). Leider besteht keine Möglichkeit zum Download mehr. Aber anhörenswert ist der Mix allemal. Here you go:

Mike Huckaby show - Cjam Detroit 99.1FM Feb 2011 by Lel


Als nächstes der Niederländer Tom Trago. Unmittelbar vor Veröffentlichung seines neuen Albums erscheint von ihm ein Podcast auf Data Transmission. Dope shit!

TomTrago - Datatransmission Podcast by tomtrago


Der folgende Mix stammt aus Stuttgart. Florian Ehing, einer der Jungs von Thursday's Don't Suit Very Well, hat sich mit einer Handvoll Platten sowie der einen oder anderen CD daran gemacht, ein neues Tape aufzunehmen. Er selbst sagt dazu: "Just putted the recording button and see what happens. No pre-selection and editing after it was done". Enjoy!

FE is satisfied by florian0711


Auch die Jungs vom Blog Mehercules haben in der (vor-)letzten Woche wieder einmal zu begeistern gewusst. Im Vierzehn-Tage-Rhythmus sind sie mit ihrer Radioshow "Greenbeats" auf My House Your House on air und versorgen ihre Fans sowie Gelegenheits- und Zufallshörer gleichermassen mit guter Musik zwischen House, Techno, Disco und Elektronika im weitesten Sinne. Mitschnitt der letzten Sendung gibt's auch online. Check:

GREENBEATSbroadcast Christoph 02022011 by christoph_n




Bleibt zum Abschluss noch der Berliner Rødhåd. Für die Podcast-Reihe des französischen Online-Fanzines Input Selector hat er einen unglaublich bassstarken Mix aus Dub Techno / Techno-tunes abgeliefert. Gänsehaut!

IS 081 - Rødhåd [Dystopian Music] by Input Selector


English (short) version: it's our ninehundredfiftieth blog entry. Hours and hours of listening to music, podcasts, bedroom mixes, new releases, unreleased stuff. Hours and hours of books we did NOT read, socializing activities we did NOT have, friend's visits and events we did NOT attend, and so on and so forth. We became grumpy old men. But having an intimate relationship means to give up some time for your love. And we love music and want to share our love with you. Therefore enjoy our today's selection covering a wide range of music, disco, house, dub techno, techno, dupstep,...