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Mixed up monday (51)

http://iloveblackgirls.tumblr.com/post/2517397601
Puh. Die 15 Jahre Root Down-Feier vom vergangenen Samstagabend auf Sonntagfrüh hat meinen Wach-/Schlafrhythmus ganz schön verschoben. Vielleicht werde ich an anderer Stelle noch einmal kurz auf diesen Abend eingehen. Um dennoch einen wenn auch nur kleinen Rest an geregelter Tageseinteilung zu erhalten, hier noch ganz schnell ein paar Mixtapes auf die Hand, äh, das Ohr.


Der Franzose DJ Léandre war über's Wochenende wieder einmal sehr fleissig. Wer seine zuvor veröffentlichten Mixtapes bereits gehört hat, weiss, dass er ein hohes Traditionsbewusstsein und seinen House und Techno gerne klassisch zubereitet hat. Tip!

[]IR0iT by Leandre Dj


Die Freiburger Jungs vom Strange Life Club haben in der letzten Woche auch ein gutes Dutzend Platten zusammengeschmissen, und daraus ein schönes Demo-Tape für ihre Veranstaltung erstellt. Diese findet - wie dieser Tage schon einmal erwähnt - am Freitag, den 11. März 2011 im White Rabbit Club statt. Don't miss - weder das Event, noch den Mix, um den es hier eigentlich geht:

Strange Life Club Dj Team Mix by Dj Uncut aka Hubatsch


Moritz Glashauser, Guest Mixer im abgelaufenen Jahr, hat über das letzte Wochenende sich daran gemacht, die Untiefen von Dubtechno bis House auszuloten. Meiner Ansicht nach navigiert er sehr stilsicher durch diese dunklen Soundwelten. Aber überzeugt euch selbst:

Purposeless Journey by Moritz Glashauser


Ein weiterer Guest Mixer, Marlon Beatt hat vor schon viel längerer Zeit einen Mix zusammengestellt, der sich doch sehr stark an "Tha D" orientiert. Und da wir heute so'ne Art "Ehemaligen-Runde" mit Guest Mixern der letzten Jahre feiern, gehört sein Tape mit dazu:

"Detroit Beatdown" by Marlon Beatt by Marlon Beatt


Deswegen als nächstes auch Victor Aguinaga alias Chicagodeep. Seine Sets sind unbestritten "award winning", eine Fundgrube für Jäger und Sammler verlorener Schätze aus Chicago oder Detroit. Dig it!

Lost Mixtape by chicagodeep


Auf ein neues Mixtape von Späk hatte ich ehrlich gesagt gehofft. Als ich am Sonntag(nach)mittag wieder einigermassen gerade aus schauen konnte, fand ich auf seiner Soundcloud auch ein neues Set. "shut up when you're talking with me (and sleep with me)...". Ach ja...!

shut up when you're talking with me (and sleep with me)...mix by späk by späk


Für roof.fm war es dieses Mal der Züricher Demetrio Giannice, der in einem kurzen Interview Rede und Antwort stand und einen Podcast abgeliefert, den ich einmal mit den Worten shit-hot auf den Punkt bringen möchte. Recommended!

Nr. 40: Demetrio Giannice (Enterbt, Balance Alliance) by ROOF.FM


Das war's denn auch schon für heute. Schlaf nachholen, Kräfte tanken, und morgen geht's weiter...


English (short) version: I still feel exhausted and tired after a boozy root down anniversary session with Rainer Trüby and Mad Mats from Stockholm / Sweden. No time to recover on sunday, but sleeping is a waste of time. But getting older every minute, I should try to catch some more of these dreamy blue hours at night. Therefore we serve you with a few grains of gold on behalf of house and techno music. The guys behind those tapes already compiled and recorded a podcast for our guest mix series, therefore definitely no need to introduce them. Enjoy!

Moritz Glashauser - Keep It Deep Guest Mix

Während ich mir noch meine Gedanken mache, die Guest Mix-Reihe nicht doch in vierzehntägigem Rhythmus weiter zu betreiben, hat mich der heutige Podcast bereits gefangen und trägt mich ins Wochenende. Die Trackauswahl spricht für sich und den Mix, vor allem aber auch für die Selector- / Compiler-Eigenschaften des dahinterstehenden Disco Jocks. Er nennt sich Moritz Glashauser, lebt und dreht Platten in einer deutschen Grossstadt, rund achthundert Kilometer von Freiburg entfernt, und alles weitere erfahrt ihr im Folgenden von ihm selbst. Danach der Mix, und die Tracklist gibt's am Montag - es sei denn, ihr habt sie bis dahin selbst erarbeitet.



1. Hallo Flo, stell Dich doch bitte einmal selbst kurz vor.

Okay, dann ein paar Worte zu mir: Gebürtig bin ich aus Magdeburg, wo ich 1988 das Licht der Welt erblickte. Mittlerweile wohne ich aber seit 3 Jahren in Berlin; sowohl studienbedingt, als auch aufgrund der Liebe zur Stadt, die ich dank der geringen Entfernung zu meiner Heimat früh entdeckte. Ich bin Student der Medieninformatik, der nebenbei eine große Leidenschaft zur Musik und zum Vinyl entwickelt hat.


2. Was war Deine musikalische Initialzündung?

Eine genaue Initialzündung kann ich nicht direkt anbieten. Musik hat mich einfach mein Leben lang immer als ein wichtiger Faktor begleitet, obwohl ich selbst leider kein Instrument erlernt habe. So kämpfte ich mich in meinen jüngeren Jahren durch viele Genres, durchlebte typische musikalische Phasen durch, war aber trotzdem immer darauf erpicht neue Sachen zu entdecken. Das führte letztendlich zu dem Punkt, an dem ich mich auch heute musikalisch befinde. Ich denke auch, dass mein technisches Interesse nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, dass ich ein Faible für elektronische Musik entwickelt habe.


3. Welches bzw. wer sind Deine grössten musikalischen Einflüsse?

Ich glaube fast den größten Einfluss haben Leute aus dem realen Leben, die sich auf eine ähnliche Art und Weise mit Musik auseinander setzen und mit denen ich in lange und weitreichende, musikalische Gespräche verfallen kann. Aber nebst diesen Freunden und Leuten in Plattenläden sind es natürlich auch Künstler, die mich direkt bewegen.

So lass ich mich natürlich von Künstlern wie Moodymann, Fred P und Kerri Chandler, aber auch von Leuten wie Anton Zap, Move D, Sven Weisemann und Lawrence inspirieren. Leider sind es zu viele, um sie alle aufzuzählen und ich bin mir sicher, dass ich in 3 Stunden wieder andere Namen aufzählen würde. Dennoch denke ich, dass sich mir so manche "Tür" ohne solche Künstler und Persönlichkeiten, aber auch ohne das Internet vielleicht nicht geöffnet hätte.


4. Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?

Ich muss zugeben, dass es mir schwer fällt mich stilistisch einzuordnen. Es gibt massenhaft gute Musik und ich fände es daher einfach schade, mich dabei auf bestimmte Sparten festzulegen und damit andere, gute Musiker direkt abzulehnen. Ich glaube nur ein Kriterium erfüllen alle Platten, die ich spiele: Sie gefallen mir - sicher haben sie bestimmte Züge und Elemente, auf die ich sofort anspringe (z.B. stell ich immer wieder fest, dass ich total auf prägnante, lange Flächen abfahre).

So ist mir mal eher nach Disco, mal nach House, mal nach schrofferem Techno oder auch mal nach Dubstep, auch wenn der Guest-Mix an sich eher geradlinig verläuft.


5. Ein Wort zu Deinem Künstlernamen. What's the story behind?

Das ist eine der Fragen, die ich immer eher ungern beantworte, aber nun gut: Als ich anfing aufzulegen und mich gleichzeitig am Rechner im Produzieren ausprobierte, tat ich dies mit einem guten Freund zusammen unter einem anderen Pseudonym. Unsere Wege trennten sich leider und ein neuer Name musste her. Beizeiten stellte ich fest, dass bezüglich der Namenswahl meiner Kreativität erhebliche Grenzen gesetzt sind und entschied mich somit für ein klassisches Vor- und Nachnamenspaar. Moritz Glashauser entstand dann in einem lustigen, aber auch an Verzweiflung grenzendem Namens- und Ratespiel mit meiner damaligen Mitbewohnerin, da es mir wichtig war meinen vollen privaten Namen aus der Sache rauszuhalten und nicht durch einen "Mode-Namen" von der eigentlichen Sache, der Musik, abzulenken.


6. Produzierst Du auch eigene Tracks?

Wie bereits erwähnt hab ich vor einiger Zeit in einem Duo produziert und auch 2 Releases verbuchen können, die ich aber aufgrund der vergangenen Entwicklung heutzutage eher kritisch betrachte, was sicherlich auch eine meiner Schwächen darstellt.

So schlummern eine Menge angefangener Tracks und Projekte auf meiner Festplatte, die es zu vollenden gilt, die ich aber bei jedem Versuch sie fertig zu bekommen, ständig komplett über den Haufen werfe und somit nie ein Ende finde. Aber dank dieser Frage nehm ich mir mal fest vor, mich hochmotiviert mal wieder an die Sachen zu setzen und sie hoffentlich zu vollenden.

Was meine eigenen Sachen angeht bin ich dabei eher liebevoll, finde mich immer wieder in weichen Arrangements und langsam aufbauenden Tracks wieder und lege mittlerweile viel Wert aufs Detail. So könnte ich mich stundenlang mit einem Instrument oder Effekt beschäftigen, um die Vielfalt, die Dynamik und die Möglichkeiten zu erforschen.


7. Pläne für Deine musikalische Zukunft?

Direkte Pläne gibt es bisher nicht, sodass ich mich letztendlich mal überraschen lasse, was sich so ergibt. Wichtig ist mir nur meine Liebe zur Musik, zur Plattensammlung und allem was dazugehört nicht zu verlieren. Ich finds auch einfach immer wieder schön Leute durchs Auflegen an meiner Leidenschaft teilhaben zu lassen. Desweiteren, wie bereits erwähnt, versuch ich dann demnächst mal wieder einen eigenen Track zu präsentieren. ;)


Hier geht's zum Mix:

Moritz Glashauser - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep


English (short) version: Tune in to this weeks guest mix. It was compiled and recorded by Berlin based underground not-so-underground dj and music lover Moritz Glashauser. He knows what we love most: raw house and techno music with soul and spirit and that's what contains his vinyl only mix. Tracklist will be added on monday.


Tracklist:

R-A-G - Beyond Aroys Dub
I:Cube - Grandes Orgues
Conforce - Détente
Miles Sagnia - Follow The Light Visual Foci Mix
Third Side - A Shadowey Figure
Wireman - Armour Move D Remix
Black Jazz Constitution - The Om
Tazz - Underground 11 (Feat. Bacanito)
Efdemin - Night Train
Christopher Rau - My Lesson
Music Institue 20th Anniversary Pt 2 of 3 - A1
John Swing - Unknown Feeling
Rau - The Blessing
Skudge - Melodrama
Confore - Junction (Peak Mix)
Levon Vincent - I Owe You Everything



Mehr im Web:

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