Tampilkan postingan dengan label Langenberg. Tampilkan semua postingan
Tampilkan postingan dengan label Langenberg. Tampilkan semua postingan

Mixed up... (47)

http://ghastlydelights.tumblr.com/post/2441032140
Ein wenig zeitverzögert erscheint die Mix-Rundschau dieser Woche. Ein paar Mixtapes musste ich noch durchhören, denn ungehört, ungeprüft, wird hier nichts verlinkt.

Den Auftakt macht mit "Bags Of Grooves" ein Mix mit Musik abseits der (ausgetretenen) House- und Technopfade. Zu finden ist er auf Trust My Beats. Eine mit viel Feingefühl ausgesuchte und zusammengestellte Mischung sanfter Klänge und bluesig warmer Stimmen, beispielsweise von Mary Lou Williams oder Jonathan Jeremiah. Schmoove!


Für den Download: Festive Sounds - Bag Of Grooves @ Trust My Beats.


Weiter geht es, auf das Blog von Disco Outcasts, einer Veranstaltungsreihe in Manchester. Rob Marsh alias Rob Soulfood sich zwischen Feiertagen daran gemacht, ein paar Sounds zwischen Disco und House aneinander zu reihen. Lässt sich hören. Outcast Love #37 - Rob Soulfood @ Disco Outcasts oder:

Night Moves (Outcasts blog demo) Rob Soulfood by ROB SOULFOOD


Wem jedoch nach Hipster-Edits und solcherlei Disco-Reworks ist, sollte einmal bei Mischio Dischi Disco vorbeischauen. Aeroplane treffen im neuesten, an Heiligabend veröffentlichten Mix auf Erol Alkan & Co. Eingespielt hat diesen der Italiener Allo (La Vaglietta. Mischio Dischi Disco Mix # 20 by Allo (La Vaglietta). Mein Favorit auf dieser Website ist jedoch der Guest Mix der muskelstarken DJs des Feel My Bicep-Blogs. Er beginnt mit "Melloghettomental" von Theo Parrish & Billy Love und endet nach Zwischenhalten bei - unter anderem - Moodymann und DJ Sprinkles im KiNK & Neville Watson Remix mit Barbara Norris' "Heavy Hitter". Shit-hot!

MDD MIX 015 . mixed by Bicep . 11.10.2010 by Mischio Dischi Disco


Ebenfalls aus der (vor-)weihnachtlichen Zeit nachzuliefern ist ein Mixtape von 7L, der dem Umfeld von Soul Clap zuzuordnen ist. Die Tracklist spricht für den Mix und den DJ gleichermassen, und es ist durchaus nachvollziehbar, dass die Soul Clapper auf ihrem Blog folgende rhetorische Frage aufwerfen (und umgehend selbst beantworten): "If you’ve ever asked the question: who is Boston’s mixtape king? Then you’d know the answer is 7L." Soul Clap Podcast - Episode #81 - Steps Into The AM by 7L. (Danke an Soul Industries für den Hinweis).


Gut in diese Auflistung fügen sich ein Mixtape ein - ebenfalls aus dem unmittelbar abgelaufenen Vorjahr -, das Timm Sure und Ampo a.k.a. Coyote zusammen gestellt haben. Musik für späte Frühstunden - oder umgekehrt. Anyway. Zu finden auf Talking In Stereo. Coyote - After Hours Mix @ Talking In Stereo.


Aus dichten Dub-Nebeln und tief hängenden, schweren Synth-Wolken taucht der neueste Guest Mix von Anton Zap auf, den der russische DJ und Produzent für den Plattenladen Diskunion errichtet hat. Top!

antonzap mix for diskunion record shop by AntonZap


Ein Feuerwerk nach dem anderen zündet derzeit Späk, der mit "Always Crashing In The Same Car..." etwas technoider zu Werke geht. Anhören ist Pflicht!

always crashing in the same car...mix by späk by späk


Zwei weitere Nachträge aus 2010 schliessen den heutigen Überblick ab. Zu finden sind beide auf It's OK To Hate Your Job. Für den einen zeichnet verantwortlich der Frankfurter und Robert Johnson's very own Oliver Hafenbauer. Dieser war vor nahezu einem Jahr zum Auftakt der Freiburger Veranstaltungsreihe "Somebody Scream" eingeladen (siehe: Oliver Hafenbauer - Interview @ keep-it-deep. Mein Gott, wie schnell die Zeit doch vergeht! Oliver Hafenbauer - The Winter Edition '10 - Mix @ It's OK To Hate Your Job. Der zweite Mix stammt von Mild Pitchs Langenberg. Er war im März 2010 in Freiburg zu Gast, wird am Freitag, den 14. Januar 2011 an der Seite seiner Labelkollegen Dplay und Manuel Tur in Stuttgart auflegen. Daher: tune in! Langenberg - Mild Pitch Mix Dezember '10 @ It's OK To Hate Your Job.


English (short) version: our this week's mix summary reads like a follow-up to last year's december mixes as we feature several compilations that saw the light before or around christmas '10. Enjoy a well-selected no-house-no-techno podcast at the Trust My Beats blog. It contains soft and warm melodies that form a perfect union with the vocals from artists like Mary Lou Williams or Jonathan Jeremiah. Then, you'll find the usual disco, house and techno stuff. But, hey, the artists behind are always in search of excellence, and that's why I recommend you the mixes from Anton Zap, Langenberg, Späk, Coyote, Oliver Hafenbauer,... Have fun!

Langenberg - Planitz Proposals

Planitz - früher selbständige Ortsgemeinde, heute eingemeindeter Stadtteil der sächsischen Stadt Zwickau - wer denkt da nicht zu allererst an den Planitzer Erdbrand? Dieses Naturphänomen, der Erdbrand, entsteht in der Regel ohne menschliche Beteiligung in Regionen, die reich an fossilen Brennstoffen, Braun- oder Steinkohle, Torf, Erdöl oder Erdgas, sind. Unter Hitze- oder direkter Feuereinwirkung entzünden sich diese und brennen - teilweise auch sehr lange unerkannt - ab. Schwer löschbar ist dieses Erdfeuer, welches oftmals auch einen verheerenden Flächenbrand zu entfachen im Stande ist und alles verzehrt, was brennbar ist. Um die Entstehung des Planitzer Erdbrandes ranken sich einige Erzählungen, und wer sich damit etwas eingehender auseinander setzten möchte, möge hier weiterlesen.

So weit, so gut. Doch was hat diese mit Essens Max Heesen alias Langenberg, DJ, Produzent und Mitgründer des Labels Mild Pitch zu tun? Vielleicht ist es die Tatsache, dass die Tracks von Langenberg in ihrem Inneren eine heisse Glut tragen, die, zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt, eine Glutlawine lostreten und einen Flächenbrand entfachen können. Man erinnere sich nur an "Jalousie" auf Liebe*Detail oder "Black In Black auf Drumpoet Community. Und vielleicht ist es auch nicht von ungefähr, dass die neue 12" auf Mild Pitch den Titel "Planitz Proposals" trägt.

Denn der Titeltrack gräbt sich über nahezu neun Minuten tief in die Gehörgänge ein. Die perkussive Rhythmik spielt ihr hypnotisierendes Kraftpotenzial von Anfang an aus. Langenberg nimmt einen hier kaum merklich gefangen und bindet einen wie mit einem seidenweichen Stoffband an den Track. Zwar wäre es anfangs noch ein Leichtes sich aus dieser geschmeidigen Fessel zu befreien, doch hat man den Entschluss dazu gefasst, ist es zu spät. "Tribute" und "Dog Days", beide auf der B-Seite, entwickeln sich schleichend, fast zähfliessend, wie ein über längere Zeit unbemerkt gebliebener Schwelbrand, der sich in der Folge zu einem intensiv brennenden Feursaum entwickelt. Killer!

Kleiner Exkurs: Mit feuilleton-artigen Beschreibungen ist das ja immer so eine Sache, sind sie doch meist ein hineininterpretiertes gedankliches Wirrwarr. Dennoch, als gedankliche Assoziation und Versprachlichungsversuch der musikalischen Stimmungen auf "Tribute" und "Dog Days", ein Ausschnitt aus Bettina von Arnims Werk "Die Günderode":

"Aber die große schöne Versöhnungsstille über uns – die Dämmerung, die immer breiter ward und größer, und der Nebelvorhang vor dem Weidengang vom Feldberg herab – und der Feuersaum längs dem ganzen Horizont, wie werd ich's vergessen! – erst hingen wir einander im Arm, ganz still, und dann lag ich quer über Deinen Füßen; so dacht ich, Du schläfst, weil ich Dich hart atmen hörte, und wollt eben auch einschlafen. – Da fingst Du an zu reden (da hast Du's in Musik gesetzt): Liebst du das Dunkel - Tauichter Nächte,..."


English (short) version: Langenberg on Mild Pitch with his second solo EP showcasing his abilty to create soundscapes with slow burning house atmospherics.


Mehr im Web:

Langenberg @ MySpace
Langenberg @ Facebook
Mild Pitch
Mild Pitch @ MySpace
Mild Pitch @ Facebook

Langenberg - Interview @ 2010lab.tv
Langenberg - Interview & Mix @ Bringdownthewalls

Max Heesen im Interview (gemeinsam mit Kai Schuhmacher):

Blakkat - In This World

An einem Sommertag wie diesem ist mein Verlangen nach Leichtigkeit besonders stark, ob in der Literatur, in der Küche oder in der Musik.

Düstere Gesellschaftsskizzen, Houellebecq'sche Dystopien, nordische, melancholietrunkene Kriminalromane werden bei Seite gelegt und gegen Urlaubsklassiker à la "Felix Krull" von Thomas Mann, "The talented Mr. Ripley" von Patricia Highsmith oder die Commisario Guido Brunetti-Dekaoktalogie von Donna Leon eingetauscht. Schwerverdauliche, kohlehydrat- und fettreiche Speisen werden verbannt aus der Küche zu Gunsten farbharmonischer, aromareicher Gerichte, sehr viel Obst und Gemüse, um sich mit Power-Wirkstoffen und dem Duft des Südens für den bevorstehenden Herbst und Winter zu rüsten. Und in der Musik? Da werden die Kuscheljazz-Compilations der sanften Einstaubung übergeben, wohingegen die guten alten Brazil-Chill-House-, brandaktuelle Ibiza-Summer-House-Geschichten wieder aufgetischt werden genauso wie diese klebrig süssen Soul Songs, die so viel Soul enthalten wie Disco bei den Bee Gees vorkommt. Ach ja, der Sommer. Diese Jahreszeit ist gekennzeichnet - und gebrandmarkt - von vielgespielten (Sommer-)Hymnen, den Rave-Anthems, die anschliessend, kaum dass die Tage wieder kürzer als die Nächte sind, in den Clubs in einer Endlosschleife zelebriert werden. Der Sommer ist die Zeit der musikalischen Leichtverdaulichkeit und Eingängigkeit.

Auch auf Mild Pitch, dem Essener (Deep) House / (Dub) Techno-Label der dortigen Gralshüter des guten Geschmacks, DPlay, Manuel Tur und Langenberg, ist der Sommer eingekehrt und mit Mark "Blakkat" Bell als Schöpfer beziehungsweise künstlerischer Urheber der siebten 12" ist es sogar ein sonnenreicher, kalifornischer. Heiss, feurig und farbintensiv ist dieser, und genau so verhält es sich mit den drei Tracks, welche Blakkat sowie Langenberg als Remixer auf der EP "In This World" bereithalten. Blakkat führt mit der "Blakkat Devotional"-Version das Label aus der Kellerfinsternis, dem dunkelheitstrunkenen Basement, heraus in das Sonnenhell des Tages. Mit diesem Song zeigt Mild Pitch Haut, ist sexy, aber dennoch tieffühlend genug, um nicht nur lediglich oberflächlich aufreizend zu wirken. Einen Kompromiss für den Schnellkonsum gibt es bei Mild Pitch auch dann nicht, wenn Vocals mit im Spiel sind - dafür sorgen schon dissonant klingende Synthesizer-Pads, die der Engländer wohl mit "eerie" umschreiben würde. Der "Bkat Dtla Dub" ist - mit einem Wort - schräg. Er entführt in eine facettenreiche Klangwelt mit vielen Überraschungseffekten. Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster hinauslehnen, aber...hier war jemand am Werk, der alle Finessen beherrscht, die man als Analogmaschinen- und Produktionsprogramm-Virtuose so draufhaben muss. Manuel Tur? Who knows. Bleibt noch der Remix von Langenberg. Er bringt "In This World" in ein ruhigeres Fahrwasser. Er setzt das Original in Szene mit u.a. üppigen Synthies und einem monoton metallischen Schlagklang, welcher in Kontrast steht zur angenehm rauchig-weichen Stimme Blakkats. Great Stuff!


English (short) version: you might have noticed that Manuel Tur, co-founder of Essen / Germany based house and techno imprint Mild Pitch already joint forces with - now - Los Angeles based Mark "Blakkat" Bell for some house cuts earlier in his career ("Golden Complexion"). This team up wasn't a one day relationship, as Blakkat is turning back on Mild Pitch with two tracks (and a Remix by Langenberg), delivering two heavyweight soul-drizzled tunes full of warm, emotional sounds and vocals. Langenberg on remixing duties is serving with a more dynamic, rough and rugged track.


Mehr im Web:

Mark "Blakkat" Bell @ MySpace
Langenberg @ MySpace
Langenberg - mono_cult Podcast 009
Mild Pitch @ MySpace


MILD007: Blakkat - In This World by Mild Pitch

Ribn - Light Black EP

Verwaschen zitronengelbes Vinyl liegt auf dem Plattenteller. Behutsam führt der DJ den Tonarm in Position und setzt vorsichtig die Abtastnadel auf. Augenblicke später erfüllen dumpf grollende Synth-Chords mit schier unbändiger Schubkraft den Raum, flankiert von dynamischen Basslinien und dem Groove warmer, gerader Bassdrums. "Mined" heisst dieser Track, bringe ich in Erfahrung. Seine Produzenten? Ein Duo. Aus Essen. Langenberg und Manuel Tur unter dem Alias "Ribn". Die stampfenden, metallischen, sich immer wiederholenden Riffs haben sich tief bei mir eingeprägt. Das - damals - neugegründete Projekt hat mein Herz erobert. Wie lange ist das her? Ich musste nachschauen. Anfang 2009. Es kommt mir jedoch viel länger vor - im positiven Sinne.

Eine gute Woche ist es nun her, dass das Essener Duo nach einem Gastauftritt auf Josh Winks Label Ovum Records ("Whirl Cloud EP") und einem Remix-Intermezzo auf Steve Bugs Imprint Pokerflat Recordings ("Collaboratory Remixes Part. 1") wieder in den heimatlichen Hafen eingelaufen ist und mit der "Light Black EP" das halbe Dutzent auf Mild Pitch voll macht.

Auf dieser 12" glänzt Ribn mit drei Tracks , allesamt aufgezogen auf den Gerüststützen House und Techno, die in einer sonorischen, volltönigen Basslage ruhen. "Light Black", der Titeltrack, taucht einen mit langsamer Wellenbewegung ein in schwärende, brodelnde Synth-Akkorde. Über die Zeitdauer von etwas mehr als sieben Minuten entschwinden Hörer, Tänzer und DJ gleichermassen in der dunklen Tiefe des Bassraums. Das Basic Channel-Erbe ist Manuel Tur und Langenberg inhärent. Mit "Light Black" legen sie wieder einmal Zeugnis davon ab. Und dennoch ist ihr Werk keine nur epigonale Annäherung oder Wiederholung. "Sin & Figs" hingegen tritt heraus in das taghelle Licht, eingeladen durch ein seidenweich süssliches Streichermotiv, dessen melodische Schönheit und tonale Harmoniefügung ein signifikantes Euphoriepotential beinhaltet - vorausgesetzt, der DJ weiss es im Aufbau seines Sets an der richtigen, für ein solch luzides Klangmoment empfänglichen Stelle zu platzieren. Auf "Stonedrum" schliesslich schaffen Manuel Tur und Langenberg eine Oase der Entschleunigung. Der verlangsamte House-Groove, weit entfernt von jeglicher Peaktime-Hektik, hält dennoch Zwiesprache mit der augenzwinkernden Entschlossenheit, jederzeit loslegen zu können. Auf das nächste halbe Dutzend! Gefeiert werden kann jedoch schon jetzt, und zwar am kommenden Samstag, den 05. Juni 2010, in Offenbachs Robert Johnson, das mit einer Mild Pitch-Nacht in seinem Programm aufwartet.


English (short) version: Essen / Germany based duo Ribn, this is Manuel Tur and Langenberg, strikes again with another game-winning release on its homebase label Mild Pitch. "Light Black EP" is a three-tracker centered on house and techno, slightly drenched in Basic Channnel-esque soundscapes. Love it!


Mehr im Web:

Manuel Tur @ MySpace
Langenberg @ MySpace
Ribn @ MySpace
Mild Pitch @ MySpace
Mild Pitch @ Facebook
Mild Pitch TV @ Youtube

Termine im März

Auch wenn heute, an diesem ersten Märztag des Jahres 2010 der meteorologische Frühling beginnt, auch wenn in zwanzig Tagen der astronomische Frühling und damit ein neuer Sonnenzyklus seinen Anfang nimmt, der in der Natur und im Menschen neues Leben aktiviert, wähne ich mich noch im tiefsten Winterschlaf. Nicht einmal die Dreiviertelstunde Sonne tanken über Mittag, das Aufnehmen der Kraft des Sonnenlichts, verlieh mir den notwendigen Frischekick, um das Frühlingserwachen in meine Knochen zu treiben.

Da ich von vielfach beworbenen Convenience-Produkten aus der Kühlecke, von sogenanntem "Power Food" für mehr Leistung, mehr Energie und mehr Wohlbefinden rein gar nichts halte - mit so etwas geben sich höchstens NEON-lesende Mittdreissiger ab, die vor Abschluss ihrer Quarterlife-Crisis auf Biegen und Brechen wenigstens einen Halbmarathon, ausgerichtet und organisiert von einem mittelgrossen Kreditinstitut, absolviert haben müssen - werde ich mich nach Verfassen dieses Eintrags wieder dem zuwenden, wodurch ich Belebung erfahre: Musik.

Und warum dazu nicht einmal über meinen (begrenzten) Horizont blicken, Gustav Mahlers Erste Symphonie in D-Dur hervorkramen und insbesondere die Einleitung verinnerlichen, in welcher der österreichische Komponist das Frühlingserwachen in die Sprache der Musik zu fassen versuchte? Passt doch sehr gut in die Jahreszeit, und zu meiner Gemütslage. Doch davor erst - wie zu jedem Monatsanfang - ein paar Termine zwischen Zürich, Stuttgart und Freiburg.


In Freiburg ist in diesem Monat einiges geboten.

Zum einen wird von Freitag, den 05. März 2010, bis einschliesslich Sonntagabend, 07. März 2010, zum ersten Mal das "Low Mid High - Festival für Elektronische Musik" im White Rabbite stattfinden. Auf der Tages- bzw. Abend- und Nachtordnung stehen DJ-Showcases aus unterschiedlichsten Genres. Von Free Jazz über Drum'n'Bass, Dubstep, House bis hin zu Psy Trance / Goa wird alles vertreten sein, aufgelockert und angereichert wird das ganze mit Lesungen, offenen Diskussionsrunden, und so weiter.

Mehr dazu:

Low Mid High @ White Rabbit


Nahezu zeitgleich, am Samstag den 06. März 2010, werden die Freiburger Kowski und Agent Schwiech ihre neue Clubnacht "Bring The Beat Back" an den Start bringen, und zwar im Harmoniekeller in der Grünwälderstrasse 16. Die Veranstaltung begleitend haben die beiden Jungs auch ein eigenes Blog lanciert, auf dem in Zukunft regelmässig Updates und Wissenswertes rund um die Veranstaltung veröffentlicht werden sollen.

Mehr dazu:

Bring The Beat Back (Blog)
Agent Schwiech @ MySpace
Kowski @ MySpace


Weiter geht's am Freitag, den 12. März 2010, mit einer weiteren Ausgabe von "P.U.R.E." im Drifter's. Dieses Mal ist der Poker Flat-Artist Martin Landsky zu Gast. Wir erinnern uns, "1000 Miles, "Let Me Dance" (meistgespielt war jedoch der Sebo K-Remix), und so weiter. Musikalische Unterstützung erhält er an diesem Abend vom Freiburger Oxalis. Tags darauf, am Samstag, den 13. März 2010, bespielt Hendrik Vogel im Rahmen seiner eigenen Veranstaltungsreihe "Groof" die Jackson Pollock Bar.


Eine Woche später, Samstag, 20. März 2010, heisst es wieder Somebody Scream @ Drifter's. Zu Gast bei Shaddy, Agent Schwiech und Kowski wird sein der Essener DJ und Produzent Langenberg, der schon für die Drumpoet Community, Dessous, Sthlmaudio Recordings sowie Mild Pitch Tracks gebastelt hat und gemeinsam mit Manuel Tur als Liveprojekt Ribn unterwegs ist.


Sieben Tage danach, am Samstag, den 27. März 2010 also, steht eine weitere Ausgabe der Root Down auf dem Programm. An den Plattentellern des Waldsee werden stehen der oben bereits erwähnte Hendrik Vogel und Mr. Soulpatrol, Michael Rütten.


Überfragt bin ich, wie so oft in den vergangenen Monaten, was Karlsruhe betrifft, und deswegen gleich den Blick dorthin gerichtet, wo Schwäbisch gschwätzt wird. Zunächst Stuttgart.

Bereits diesen Donnerstag, den 04. März 2010, wird es eine weitere Ausgabe von "Thursdays Don't Suit Very Well geben, wie gehabt zunächst mit einem Beitrag zur Kultur, dem Dokumentarfilm Secondhand Sureshots, wie gewohnt im Rocker33.

Mehr dazu:

Stones Throw Podcast 52 - Secondhand Sureshots - Jrocc

In den darauffolgenden Tagen und Wochen werden sich grosse und rund um bekannte Namen in Stuttgarts Nachtleben einfinden, beispielsweise die Märtini Brös oder der Däne Anders Trentemöller. Da muss jeder selbst entscheiden, ob er hingehen will (oder nicht).

Ende des Monats allerdings wird im Foyer der H7 Kulturdirektion ein feines Event stattfinden, "Belle Etage" genannt, und präsentiert von Self Service Open Art Space und den Machern von "Thursdays don't suit very well". Musikalische Feinkost wird serviert von Gerd Janson, Marc Schaller und Florian. Lässt keine Wünsche offen, oder?! Ach, und stattfinden wird das ganze am Freitag, den 26. März 2010.


An ebendiesem Freitagabend (26. März 2010), gibt's auch etwas in Tübingens Club Mancuso, und zwar die "Gimme Shelter" von DJ Mirano & Friends.


In die Schweiz geht's jetzt, zunächst nach Basel. Die Veranstalter dort tischen gleich am kommenden Wochenende gross auf, und zwar Patrice Scott @ The Satisfactory. Support kommt von den Lokalhelden Timnah Sommerfeldt und Dario Rohrbach.

Im The Satisfactory wird auch der Basler DJ Neevo am Donnerstag, den 25. März 2010, ein paar Schallplatten drehen.

Was sonst in Basel geht, muss ich leider passen.


Zuletzt Zürich, zuerst Zukunft: Chez Damier am kommenden Donnerstag, 04. März 2010; Lexx & Peak am darauffolgenden Freitag, 05. März 2010; Julius Steinhoff, Eurokai, Freitag, 12. März 2010; Maurice Fulton & Alex Dallas, Samstag, 13. März 2010; Jagged (Live), Agnès, Ron Shiller, Samstag, 20. März 2010; Derrick Carter, Luke Solomon, Kalabrese, Samstag, 27. März 2010. Wenn da nichts dabei ist, was gefällt, weiss ich auch nicht mehr.

Und dann bin ich da noch auf einen Club namens Revier gestossen (alle Züricher mögen mir verzeihen, für mich ist er neu auf dem Radar, auch wenn's ihn schon seit Jahr(zehnt)en geben sollte), in dem am Freitag, den 26. März 2010, Lexx & Kejeblos auflegen werden.


Und damit wäre auch diese Monatsvorschau (für den Südwesten) wieder einmal geschafft. Und auch heute gilt: wer von einer Veranstaltung Kenntnis hat, die sich in obiges Programm gut einfügt, soll's bitte in die Kommentare packen. Danke!


English (short) version: a couple of dates for March 2010. Check out the names and the links, and if there are still any questions, don't hesitate to ask!