Tampilkan postingan dengan label John Daly. Tampilkan semua postingan
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Mixed up monday (57)

The White House Vinyl Room - Nixon started it. Obama inheritied it. http://musicfilter.tumblr.com/post/191469211/nixon-started-it-obama-inheritied-it-the-white
Heute, Montag, der 21. März 2011, ist Frühlingsanfang. Zu diesem Anlass sollte man etwas Besonderes schreiben; etwas, das den Leser berührt und bleibenden Bestand hat. Doch je länger ich darüber nachdenke, was ich mir zum Anliegen und Thema mache, desto bedeutungsleerer erscheinen mir die Worte. Daher lasst uns ganz schnell zur Musik wechseln.


Kick-off in den heutigen Abend macht in New York lebende Brennan Green. Die de:bug bezeichnet ihn als Disco-Eklektiker, die TAZ huldigt ihm in einem Portrait als musikalischem Freigeist und Vertreter des Beardo House. Vor nahezu vierzehn Tagen war er in Zürich und hat bei Dosci zusammen mit Lexx gespielt. Wer - wie ich - nicht dabei sein konnte, wird sich bestimmt über den folgenden Mix freuen: eine Aufzeichnung aus dem Londoner Club Bar A Bar:

Brennan Green - Toyama Set by BABradio


Eingefleischten und neuen Brennan Green-Fans sei an dieser Stelle auch sein Podcast auf XLR8R empfohlen.


Eklektisch - das Wort hat ob seines Vielgebrauchs jeglichen Gehalt verloren, steht aber alternativlos da, um unermesslichen musikalischen Stilreichtum, Vielseitigkeit und eine Offengeistigkeit, die für wenigstens drei Weekender-Festivals ausreichen würde, zusammenzufassen. Sollte man jedoch nicht überstrapazieren, diesen Begriff, da er je nach Ästhetik-/Kunstbegriff deutlich negativ konnotiert ist. Mit Sicherheit sehr ausgewählt und einen aufgeschlossenen Geist verlangend ist der folgende Mix, gefunden auf Plaid Music. Es ist ein Tribute Mix für Japan. Support:


Plaid Music: A Japanese Dream


Ein weiteres Mal hat Aera mich mit einem neuen Podcast verzaubert. Ausgewählte Sounds zwischen House, Techno, Dubtechno, Dubstep und so. Für das kleine Label Doumen Records. Big up!

Doumen Podcast 01 - AERA x DOUMEN by DOUMEN


Etwas kräftiger halten die DJs der folgenden Mixtapes die House- und Techno-Fahne hoch. Zum einen haben wir Dennis Kahnn. Er hat vergangene Woche für die Veranstaltungsreihe Instinct Raw in Paderborn einen Podcast zu Promo-Zwecken aufgenommen, mit dem ich mich 100% identifizieren kann. Recommended!

Kahnn exclusive for Instinct Raw by instinct.raw


Ebenfalls abheben kann ich zu dem neuesten Tape von KRL. Ebenfalls ein Promo-Tape für die Londoner Eventreihe Flux. Keep it slow ist auch hier das Motto:

Flux Guest Mix (March 2011) by KRL (Wolf Music)


Tief entspannt geht auch das Chicagoer Trio Damon Lamar, Specter und Chicagodeep das Auflegen an. Dieses Mal noch Sol Son mit an Bord. Fast acht Stunden insgesamt der Mitschnitt. Ein Oevre. "À la recherche du temps perdu". Mindestens!

Tetrode Sessions Damon Lamar,Specter,Chgodeep,Solson live 3-19-11 1 of 3 by chicagodeep


Tetrode Sessions - Damon Lamar, Specter, Chicagodeep, Sol Son - Part 2
Tetrode Sessions - Damon Lamar, Specter, Chicagodeep, Sol Son - Part 3


Frankfurt / Offenbach ist nicht nur Robert Johnson. Das vergessen Aussenstehende, Nicht-Insider wie ich gerne einmal. Man möge es mir Nachsehen. Umso mehr Aufmerksamkeit verdienen daher die folgenden beiden Mitschnitte. Sie stammen von der Clubnacht S T A Y, auf der regelmässig Max Vaahs, Benjamin Tritschler und Manuel Schatz an den Reglern stehen. Letzterer war ja vor langer, langer Zeit hier einmal als Guest Mixer am Start. Nahezu vor Jahr und Tag. Anyway. Letzten Freitag haben sich die S T A Y-Macher Vera und Jan Krueger eingeladen. Von Deep bis Dub, und stets 'nen trocken funkigen Grundton wahrend. Check:

Max Vaahs & Manuel Schatz:

Max Vaahs & Manuel Schatz @ STAY 18.3.2011 by Max Vaahs


Vera & Jan Krueger:

Jan Krueger + Vera b2b @ STAY, Frankfurt 18.03.11 by veragoesdeep


Top Mix auch wieder einmal von Moodytraxx, den wahrscheinlich jeder Liebhaber guter, ehrlicher House- und Techno-Musik von seinem Youtube-Kanal her kennt.

moodytraxx_d.d._märz_2011 by moodytraxx


Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf Hybrid Life und seine Podcast-Reihe. Nach DJs wie Keith Worthy, Maayan Nidam oder Deetron wurde der Ire John Daly mit der Aufgabe betraut, die nächste Folge abzumischen. Mit dem Download sollte man sich beeilen, hochgeladen ist der Mix auf einem nichtbesternten Soundcloud-Account:

HYBRIDLIFE PODCAST 14 - JOHN DALY by hlpodcast


Abschliessend noch der Hinweis auf den Essential Mix vom vergangenen Wochenende. Für ihn verantwortlich ist Dimitri From Paris. Insbesondere den Disco-Heads wird dabei das Wasser im Munde zusammenlaufen: BBC - Radio 1 - Essential Mix - Dimitri From Paris oder auf Soundcloud, einschliesslich Tracklist:

Dimitri From Paris - BBC Radio 1 Essential Mix - 19.03.2011 by djmixes


In höchstem Masse NERVIG sind jedoch die bescheuerten "Essential Mix"- und alle übrigen Jingles, die den Mix von der ersten bis zur letzten Minute durchziehen. Das trübt den Hörgenuss ungemein. Am Anfang oder Ende eines Podcasts ist diese Urheber-Kennzeichnung ja noch zu verstehen. Als DJ oder auch als Produzent eines Tracks würde ich es mir jedoch verbieten, dass mein Kunstwerk durch die inflationäre Verwendung solcher Jingles verunstaltet würde. Genug geschrieben. Ich mach' mich mal auf und davon ins Waldsee, Agent Schwiech is spinning some records!


English (short) version: today's the beginning of spring in the northern hemisphere. Therefore our mix selection is wonderfully relaxed, blessed with sun-drenched and friendly house, disco and techno chosen by Vera, Jan Krueger, Chicagodeep, Specter, Damon Lamar, Brennan Green, John Daly, and many others. Enjoy!!! [P.S. the "essential mix"-jingles that draw through the mix suck pricks!]

Evan Evans- Repetition

Anonyme oder weitestgehend unbekannte Produzenten sind mir die liebsten. Man kann sich ihrem Sound jungfräulich unbedarft nähern, ohne dass einem Vorerfahrungen mit ihrer Musik die Meinung wenn nicht vorgeben so doch nicht unwesentlich mitbestimmen (wollen). Evan Evans ist beispielsweise einer dieser Produzenten, der erst durch die Jungs von Instruments Of Rapture einem grösseren Musikliebhaber-Umfeld zugeführt wurde. Anscheinend kommt er aus Frankreich, aber das ist mir auch irgendwie egal. Ehrlich.

Vorbekanntes hat jedoch auch sein Gutes. Wenn der Ersteindruck und die darauf folgenden Eindrücke positiv waren, kehrt man gerne wieder zu einem Label zurück, greift man gerne wieder auf die Musik eines Produzenten zurück. Der Ire John Daly ist beispielsweise so einer. Mule Musiq, Feel Music, International Records Recordings, Wave Music oder Drumpoet Community - wo immer er bisher aufgetaucht ist, für welches Label er bisher produziert hat, die Vorfreude auf John Daly-Tracks wuchs und wächst von Veröffentlichung zu Veröffentlichung. Nur er selbst ist es, der sich übertreffen kann. Damit einher geht jedoch auch die grosse Gefahr, dass auch nur er sich selbst im Weg stehen kann. Ein Negativtrend ist jedoch nicht auszumachen. Gott sei Dank. Die Art, wie er Cosmic, Disco, Balearica, Elektronika, House und krautigere Findlinge in seinen Tracks aufgreift und verarbeitet, ist einfach zu gut. Man wünscht sich (und ihm), es möge ewig so weitergehen!

Er, John Daly, ist es auch, der auf dieser 12" einen Remixbeitrag leistet. Es ist ein kleines Epos an treibenden Drums und Synthie-Schwelgereien, untermalt von nur so dahinfliessenden Bassläufen, die einen aus der samstagnachmittäglichen statischen Sitz- oder Stehhaltung herausreissen und in einen ätherischen sowie energievollen Fluss versetzen können. Beide Daumen hoch!




Der zweite Remix kommt von Art Of Tones (das ist Ludovic Llorca). Seine Überarbeitung bewegt sich um ein funkiges Lick herum, nimmt aber dem Original, was meine Liebe auf den ersten Blick zu ihm ausgelöst hat: die Piano Hookline. Sein, Evan Evans', funky Lick marschiert direkt in Hüfte und Hintern. Die Klavierakkorde beschwören satte, expressive Klangbilder herauf, die von einer grossen Sehnsucht nach der Nacht, nach menschlicher Nähe und Wärme, Geborgenheit, aber auch nach Tanz und Ausgelassenheit erzählen. Die röhrenden Bassmotive mit ihrer Achtziger Electric Disco-Aufdickung tragen das Ihre dazu bei. Gross!


English (short) version: the seventh 12" on Instruments Of Rapture is an Irish-French affair. Evan Evans a French still-to-discover producer gets his initial release - thick basslines, eighties electric disco flair and an amazing piano hookline. Ludovic Llorca on remixing duties scraped out the piano - don't ask me why - and delivers a stripped down dancefloor tune. John Daly has never ever disappointed yet and the Irish man knows how to enjoy his audience with a hot'n'creamy Irish Coffee remix served with fudge meltaways. Luscious!


Mehr im Web:

John Daly @ Facebook
John Daly @ MySpace
John Daly @ Soundcloud
Art Of Tones @ Facebook
Art Of Tones @ MySpace
Ooft Blog
Instruments Of Rapture - Label Page @ Resident Advisor

John Daly - Big Piano

Nach äusserst erfolgreichen Expeditionen in die Welt der stark heruntergestrippten, auf ein Grundgerüst tanzbarer Elemente reduzierter sowie mit einer Prise Acid gewürzter Tracks auf One Track Records, meldet sich der Ire John Daly auf Drumpoet Community zurück. Dafür, dass ich das in Zürich beheimatete, von Alex Dallas und Ron Shiller betriebene Imprint ein ums andere Mal zu einem meiner Lieblingslabel gekürt hatte, behandelte ich es in letzter Zeit doch sehr stiefmütter - äh - -väterlich. Es ist seit "Here You Come" von Azuni die erste 12", die das Label Drumpoet Community trägt und hier kurz angerissen wird.


Nähert man sich dem Viertracker aus der Daly'schen Werkstatt an, drängt sich aufgrund des Titels die Assoziation zu 90er Jahre- und Pianoforte-schwangerem, meinetwegen auch ein wenig mediterran, also Italo-angehauchtem House auf. Doch die unterschwellig damit einhergehende Angst vor überbordender Emotionalität, die solchen Produktionen oftmals anhaftet, ist gänzlich unbegründet. Denn John Daly ist kein blosser Kopist, kein Produzent, der in seinen Werken nur zu einem paraphrasieren, also nacherzählen des bereits bekannten Geschehens imstande ist. Sein Kreativhirn vermag es vielmehr, Einflüsse und Erfahrungen gleichermassen wie Visionen und ganz konkrete Vorstellungen in eine Trackform zu giessen.

So steht denn auch auf "Big Piano" ein statisches Klaviersample im Mittelpunkt. Es wird untermauert von ausdrucksstarken und dynamischen Drums - House in zeitloser und doch zeitgemässer Gestalt. "Reach" entwickelt einen ähnlich berauschenden Tiefgang aufgrund seines behutsamen Aufbaus, der dynamischen Übereinanderschichtung verschiedenster Klangbilder - Synth-Flächen, Pads, Drums - sowie dem Laut-Leise-Kontrast zu den zarten Glockensounds und Bässen. Daran knüpfen nahtlos an "Long Distance" und "Atlantic Drive". Vollständig anhören lassen sich die Tracks beispielsweise auf Cut The Noize.


English (short) version: John Daly back on Zurich / Switzerland house imprint Drumpoet Community delivering a 12" that contains three retro-not-retro house tracks that are cool and warm-hearted at the same time and a laidback slow-simmering track on the flip. John Daly + Drumpoet Community = excellence.


Mehr im Web:

John Daly @ MySpace
John Daly @ Soundcloud
Double Wide Edits (John Daly Blog)
Drumpoet Community @ MySpace

Jacob Korn - Sundaysun

Was Jacob Korn mit seiner ersten 12", die er unter seinem Klarnamen veröffentlicht hat ("I Like The Sun", erschienen auf Running Back), angedeutet hat, vermochte er seit dieser Zeit mit jedem weiteren Track, der seine Handschrift trug, zu bestätigen: dass in ihm ein unheimlich grosses künstlerisches Kreativpotenzial steckt. Denn sobald er es abruft, bringt er herausragende elektronische (Club-)Musik von bleibendem Bestand und Wert hervor. Seit "I Like The Sun" gelingt es ihm, mit jeder Folgeveröffentlichung zu überraschen und die Erwartungen, welche die (DJ-, Medien- und Musikliebhaber-)Öffentlichkeit inzwischen an ihn stellt, überzuerfüllen. Ob das nun "Supakrank" auf Dolly war oder Tracks und Remixe für Permanent Vacation, Uncanny Valley oder Dirt Crew Recordings - über Jacob Korn nur noch der blaue Himmel. Und von diesem strahlt seine "Sundaysun" (schon) am heutigen Samstagmittag besonders hell und kräftig herab.


Die 12" "Sundaysun" ist bereits sein zweiter Beitrag für das noch junge Label Dolly. Es ist das Tochterlabel zu Steffis Imprint Klakson, wie jeder sicher weiss. Auf dieser Platte bekommt Jacob Korn obendrein noch Unterstützung durch zwei über die Jahre höchst erfahrene und gereifte Produzenten, Remy Verheijen alias Dexter sowie John Daly, welche sich seiner Stücke als Remixer annehmen. Eine höchst illustre Gesellschaft also, die sich aus Anlass der dritten EP auf Dolly einfindet.

Stellte "Selene" noch einen finsteren, mit den Abstufungen geheimnisvoller Dunkelheit spielenden, schattenreichen, der Göttin des Mondes gewidmeten Klangort dar, geht von "Sundaysun" ein feines warmes Leuchten aus. Als ob die Schatten der Nacht ihrer Auflösung zugeführt werden und jene zarte Helligkeit des Morgens anbricht. "Sand" schliesst daran gut an. Wie zarte Nebelschwaden überm Meer liegt ein feines Synthesizer-Motiv über dynamischen Drums und scharf akzentuierten Clap-Elementen. Der Niederländer Dexter hat sich der "Sundaysun" angenommen. Sein Remix strotzt mit rollendem Basslauf und schweren Synthesizern nur so vor Kraft, mutet fast hymnisch an und steht daher mit einem Bein in den 80er Jahren, ohne jedoch historisierend opulent und damit abgeschmackt zu wirken. John Daly, der Ire, scheint keinerlei Schwierigkeiten zu haben, zwischen kosmischem Space-Disco, Acid-trunkenem House und auf tanzbare Kernelemente eingekochten Tools sich zu bewegen. Aus "Sand" bastelt er etwas, das ich selbst als Cosmic Acid oder Cosmic Pop bezeichnen würde. Aber lassen wir die kleinkarierte Namenklauberei. Toller Remix.


English (short) version: To me, German producer Jacob Korn is one of the most talented and creative minds in the electronic (club) music circus creating and carving out an innovative and passionate music. On his second 12" for Dolly, Jacob Korn teams up with Dutch producer Dexter and Irish man John Daly, both as remixers. Could it get any better?!


Mehr im Web:

Jacob Korn
Jacob Korn @ MySpace
Dexter @ MySpace
John Daly @ MySpace
Dolly @ Discogs

JACOB KORN – DOLLY 03 - SUNDAYSUN /SAND (+DEXTER/JOHN DALY RMX) snippet by jacob korn


Jacob Korn - Live At Nachtditigal 2010 (via RBMA Radio)

Termine im Februar

Nahezu jedes Mal, wenn ich ein paar ausgewählte (über-)regionale Termine für diesen Blog ausfindig mache, denke ich unweigerlich an ein Zitat von Robert Walser: "Die Zeit kam so geräuschlos und entfernte sich, ohne dass man es merkte." Denn wieder ist ein Monat vergangen, und mir ist heute, an diesem Montagabend, als ob ich noch unmittelbar am Anfang des Jahres 2010 stehe.

Wie gehabt gibt es auch Anfang Februar wieder einen Überblick über Veranstaltungen im süddeutschen bzw. südbadischen Raum, wobei ich auch dieses Mal wieder über die Landesgrenze hinaus, nach Basel und nach Zürich schielen werde. Eines jedoch vorneweg: ich bin zum einen kein Suchmaschinen- und Newsletter-Afficionado, der seine E-Mail-Adresse in dafür vorgesehene Eintragungskästchen eingibt - so viel Zeit, mich regelmässig durch eine Flut nur auf den ersten Blick informativer computergestützter Rundbriefe zu lesen bzw. zu kämpfen, um auf die für mich wesentlichen Dinge zu stossen; zum anderen werden hier auch keine Events vorgestellt, mit denen ich persönlich nichts anfangen kann - keep-it-deep ist trotz aller (öffentlicher) Informationsmitteilung kein Anzeigenblatt, kein Flyer-Blog und keine (kostenlose) Werbeplattform im World Wide Web! Dafür gibt es Profis wie Subculture, Nitebeat & Co.


Beginnen möchte ich wieder mit Freiburg. Die Schliessung des "18 Months" hat sich nach meinem Dafürhalten nicht negativ auf mein Wohlbefinden ausgewirkt, ich war ja auch kein Stammgast in den Räumlichkeiten unter der Kaiser-Joseph-Strasse. Derzeit wird in der Stadt gemunkelt, dass die ehemaligen Betreiber dieser Location bereits neue Räumlichkeiten ins Auge gefasst haben, um schnellstmöglich wieder ein Clubprojekt zu starten. Kein Ondit aus der Gerüchteküche ist jedoch, dass erhebliches Interesse an den Räumlichkeiten des "Z" besteht. Anyway.

Mit insgesamt vier Terminen aus der Breisgaumetropole kann ich dieses Mal aufwarten. Da wäre einmal die Deep Station, die am kommenden Freitag, den 05. Februar 2010, im White Rabbit stattfinden wird. Für euch an den Decks die DJs Kowski und Ricordo. Wer wissen möchte, was er musikalisch serviert bekommt, soll doch einfach mal hier vorbeischauen.

Eine Woche später, am Freitag, den 12. Februar 2010, steht Kowski wieder für euch an den Decks, um gemeinsam mit Freiburgs Subculture-Head Thorsten Leucht die Herren Einzelkind zu unterstützen. Playhouse, La Pena, Kindisch sind die Hubs für ihre Veröffentlichungen, und in diese Richtung wird ihre musikalische Reise wohl auch gehen. Ach ja, beinahe vergass ich: das ganze findet im Drifter's statt.

Am selben Ort, im Drifter's, geht am Samstag, 20. Februar 2010, Somebody Scream in seine zweite Runde mit einer Resident-Nacht, in deren Rahmen wiederum Kowski sowie Shaddy und Agent Schwiech jede Menge feinsten wax on decks präsentieren wird.

Ebenfalls am Samstag, den 20. Februar 2010, spielen wieder einmal Ralph Thieme und Rainer Trüby im Rahmen ihrer Partyreihe Hansdampf, und zwar in der Jackson Pollock Bar.

Das Waldsee renoviert seine Räumlichkeiten von heute an die nächsten vierzehn Tage, so dass ich für eine längere Zeit auch nicht in den Genuss von tageins kommen werde.


Über Events in Karlsruhe, Mannheim & Co. zu schreiben, erspare ich mir für heute - wer über eine Veranstaltung weiss, bei der House, Disco oder Techno gespielt werden, bitte in die Kommentare schreiben (was jedoch kein Freibrief für alle diejenigen sein soll, deren "Kumpels" eine "Sause" organisieren, auf der Beatport-Charts und R'n'B-geschwängerter House laufen).

In Stuttgart gibt es diesen Donnerstag, 04. Februar 2010, wieder eine Ausgabe von Thursdays Don't Suit Very Well. Für mehr Infos bitte hier lang. Und was im Kessel sonst so geht, könnt ihr für diesen Monat regelmässig bei diesen Jungs und Mädels erfahren.

Die Tübinger dürfen sich am Freitag, den 26. Februar 2010, auf eine weitere Ausgabe der "Gimme Shelter"-Veranstaltung im Mancuso freuen. Stop, Listen and Dance. Oder?!


Runter ans Rheinknie. Basel. Hier wird am bevorstehenden Samstag, den 06. Februar 2010, Steve Bug das Schiff hoffentlich nicht zum kentern bringen. Eine Woche, beziehungsweise vierzehn Tage später, haben Pharao Black Magic zwei Gigs verzeichnet, und am Sonntag, den 21. Februar 2010, treffen Akay und Neevo im Sudhaus auf Frivolous.

Bleibt zuletzt noch Zürich. Die Zukunft spult wieder einmal ein Killer-Programm ab, mit Marcello Napoletano, Levon Vincent oder John Daly, um nur einige Acts zu nennen. Mehr Infos dieses Mal bitte der Website der Zukunft entnehmen. Das Cabaret hat im Rahmen seiner Veranstaltung Dub Ex Machina Mr. Hyperdub persönlich, Kode 9, eingeladen. Stattfinden wird das ganze am Freitag, den 12. Februar 2010.


English (short) version: I tried to pick out some dates that might interest you if you're around Freiburg / Breisgau in Germany, Basel or Zurich in Switzerland. So just follow the links.

Jahresrückblick I - Künstleralbum

Ach, ja, wenn man seine Rückschau zu spät schreibt, sieht es für aussenstehende Dritte immer ein wenig aus wie abgekupfert. Schliesslich haben ein gutes Dutzend Blogs und Webseiten bereits Tage und Wochen zuvor sich des Themas "Jahresrückblick" angenommen und das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Im Folgenden daher lediglich eine kleine Zusammenstellung meiner liebsten Künstleralben, die im vergangenen Jahr 2009 erschienen sind, die mich mal länger, mal kürzer begleitet haben, die ich jedoch auch über das abgelaufene Jahr nicht missen möchte. Die Frage nach einer objektiven Wesentlichkeit für die Genre House bzw. Techno lasse ich dabei bewusst offen, da jeder Hörer diesbezüglich eine andere Vorstellung hat und die Erörterung des Für und Wider doch ein wenig den Rahmen dieses Eintrags sprengen würde.


1. Ben Klock - One (Ostgut Ton) (http://www.discogs.com/Ben-Klock-One/release/1589108)
Mehr im Web:

http://thefuturist.se/2009/01/14/review-ben-klock-one/
http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=5910
http://pitchfork.com/reviews/albums/12803-one/
http://www.littlewhiteearbuds.com/ben-klock-one/
http://www.auftouren.de/2009/02/28/review-ben-klock-one/


2. Redshape - The Dance Paradox (Delsin) (http://www.discogs.com/Redshape-The-Dance-Paradox/release/1963516)

Mehr im Web:

http://thefuturist.se/2009/10/22/review-redshape-the-dance-paradox/
http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=6751
http://pitchfork.com/reviews/albums/13802-the-dance-paradox/
http://de-bug.de/reviews/38187.html


3. Lawrence - Until Then, Goodbye (Mule Electroniq) (http://www.discogs.com/Lawrence-Until-Then-Goodbye/release/1916299)

Mehr im Web:

http://www.xlr8r.com/reviews/lawrence/until-then-goodbye
http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=6619
http://www.dustedmagazine.com/reviews/5428

4. Sven Weisemann - Xine (Wandering) (http://www.discogs.com/Sven-Weisemann-Xine/release/1983102)

Mehr im Web:

http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=6885
http://www.beingboring.de/blog/sven-weisemann-xine-1stvoyage/2010/01/03/


5. John Daly - Sea & Sky (Wave Music) (http://www.discogs.com/John-Daly-Sea-Sky/release/1743096)

Mehr im Web:

http://sweetoblivionloves.com/2009/07/24/new-john-daly-interview/
http://soundscape.me/soundboard/tech-news/sea-sky-and-the-sound-of-john-daly/
http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=6238


6. Juju & Jordash - Juju & Jordash (Dekmantel) (http://www.discogs.com/Juju-Jordash-Juju-Jordash/release/1951138)

Mehr im Web:

http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=6772
http://www.monday-edition.de/2009/10/juju-jordash-juju-jordash-dekmantel-dkmntl-002/
http://www.littlewhiteearbuds.com/juju-jordash-juju-jordash-lp/
http://kurikondrak.wordpress.com/2009/09/16/juju-jordash-interview/


7. Snuff Crew - Snuff Crew (International Deejay Gigolos) (http://www.discogs.com/Snuff-Crew-Snuff-Crew/release/1980842)

Mehr im Web:

http://www.electronicbeats.net/Music/Reviews/Snuff-Crew-Snuff-Crew


8. DJ Sprinkles - Midtown 120 Blues (Mule Musiq) (http://www.discogs.com/DJ-Sprinkles-Midtown-120-Blues/release/1635238)

Mehr im Web:

http://www.xlr8r.com/features/2009/05/dj-sprinkles-house-mirrors
http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=5789
http://www.littlewhiteearbuds.com/dj-sprinkles-midtown-120-blues/
http://www.electronicbeats.de/2009/01/dj-sprinkles-midtown-120-blues/