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Mixed up monday (48)

http://katflavoredtrash.tumblr.com/post/2649004001
Die Vorfreude auf den heutigen Montagabend könnte kaum grösser sein. Agent Schwiech und Kowski zusammen an den Decks bei tageins - das ist wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag, nur viel schöner!


Musikalisch gestartet in den Abend wird zunächst mit der allerneuesten Ausgabe des Souldiction-Podcasts. Worth to check! Die Tracklist ist übrigens auf dem Blog einsehbar.

Souldiction37 by souldiction


Daran im Anschluss gibt's den neuesten Mix aus den stilsicheren Händen von Alexander Kastner alias Paskal, der mit Tracks von Toby Tobias, Wahoo und Westpark Unit mächtig Atmosphäre aufbaut und einen ganz sachte in den Abend hineinträgt:

Deeply Sunday Mix 12 by Paskal !


Tiefe Seelenruhe und damit ein perfektes Warm-up-Moment für den heutigen Montagabend schenkt auch der Schweizer Gravina. Wer sich erinnert, er war im Juli Guest Mixer für dieses Blog. Man stimme sich entweder bei 122 bpm auf "Sunday Morning" oder mit kaum schnelleren 123 bpm auf The Living Key ein. Worth to check!


Gerne gehört, ob als Produzent oder ob als DJ, ist auch Sven Weisemann. Sein neuester Mix, "The Resurrxion" ist keine Woche alt und absolut empfehlenswert: Sven Weisemann - The Resurrxion - Mix @ Soundcloud. Wie gewohnt, schreitet er sehr laidback voran. Schön!


Neues auch von Timnah Sommerfeldt. Die Baslerin hat ihren zweiten musikalischen Liebesbrief veröffentlicht. Sie begeistert mit einer feinfühlig ausgesuchten Mischung aus alten und neuen Tracks, die sie gefühlvoll in Mixform giesst. Die Stimmung des Liebesbriefs kommt an!

love letters ll by timnah sommerfeldt


Vor einem knappen Jahr war er auf diesem Blog mit einem Guest Mix-Feature zu Gast. Die Rede ist von Marcello Napoletano, der mich seit seiner A Prescription Of Love EP ein ums andere Mal mit seinen zellkraftstarken Muskeltracks zu begeistern wusste. So auch sein Mix:

Marcello napoletano - some vinyls by marcello napoletano


Eric Dulan alias DJ Bone muss man eigentlich auch nicht gross vorstellen. Subject Detroit und so. Auf diesem Label veröffentlichte vor allem er selbst seine TechnoSoul-Skizzen, aber auch Produzenten wie Aaron-Carl oder Niko Marks. Und Juan Atkins hatte auch einen Auftritt auf dieser Plattform. Anyway. Sein Mix ist ganz schön punchy. We love!

DJ Bone: A Mix For Ahnne by subjectdetroit


Musikalisch zwischen House und Techno bewegt sich auch Koljah, der zu Jahresbeginn einen hochspannenden Mix veröffentlicht hat. Der Berliner DJ und Produzent wird ja sehr gerne - und zu Recht - mit dem Label Vidab Records in Verbindung gebracht. Daneben hat er jedoch auch auf Label wie Sushitech oder Innervisions Tracks veröffentlicht. Auf letzterem Label war es ein in Zusammenarbeit mit Stephan Hill entstandener Beitrag für die Secret Weapons-Reihe. Check!

Podcast-01-2011 by Koljah


Schon etwas älter, dennoch gut anzuhören ist ein DJ-Mix von Osunlade. Osunlade - Berlin's Calling - Mix @ Soundcloud.


Die Rundschau schliesst mit einem Mix von Craig Bratley, der bereits mit Tracks auf - unter anderem - Instruments Of Rapture geglänzt hat. SloMoDiscoDeepHouse!

Craig Bratley-Laser Nation Podcast #1 by craig bratley


Und noch zum Schluss: Gerd Janson in the mix for Red Bull Music Academy Radio (Live At Yoga Bala Pt.1):



und Teil 2: Gerd Janson live at RBMA (Live At Yoga Bala Pt.2)


Wünsche dürften heute wohl keine offen bleiben!


English (short) version:

It gonna be an excellent monday evening as two of my most famous local djs, Agent Schwiech and Kowski, will spank my (and other's) bottom raw with their selection of powerful, stimulating and aphrodisiac house tunes at tonight's edition of tageins. In order to be prepared for this, a proper warm-up should be done before. Therefore, you'll find mixes from the ardently loved Gerd Janson, Timnah Sommerfeldt, Sven Weisemann, Paskal, Marcello Napoletano alongside Switzerland's well kept secret Gravina and Craig Bratley from U.K. Enjoy!

Paskal - Keep It Deep Guest Mix

Voller Wärme, die Seele berührend, und auch für zurückgezogene Augenblicke an einem Freitagnachmittag bestens geeignet, ist der heutige Podcast. Für ihn konnte ich Alexander Kastner alias Paskal gewinnen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte er in diesem Jahr durch seinen Remix für Alton Millers Track "I Can't Hide It sowie seine Need Love EP auf Farside Recordings. In seinen Produktionen fängt er goldene Sonnenfluten ein. Sie wirken erhellend und belebend, genauso wie sein Guest Mix für dieses Blog. Perfekt für den bald bevorstehenden kürzesten Tag des Jahres. Interview folgt in Kürze nach.


1. Hallo Paskal / Alex, stell Dich doch bitte einmal selbst vor.

Ich bin 31 Jahre alt und geboren in Magdeburg. Seit 2009 lebe ich mit meiner Familie in Berlin.


2. Was war Deine musikalische Initialzündung?

Eine Zündung gab es nicht unbedingt, ich denke es war eine Entwicklung aus dem Interesse/Liebe zur Musik, die nun schon seit 16 jahren anhaelt. Ich denke eine Initialzündung ist mehr mit einer bestimmten Richtung zu definieren, und die gibt es bei mir nicht. Wichtig ist es für mich dabei ein gutes Gefühl zu haben.


3. Welches bzw. wer sind Deine grössten musikalischen Einflüsse?

Einflüsse gab und gibt es viele, aber an erster Stelle ist Musik für mich eine Art, mich ausdrücken zu können und wichtige Dinge, die um mich herum passieren, verabeiten zu können.

Was den musikalischen Einfluss betrifft, ist es so, das ich über Grafitti und Hip Hop zur elektronischen Musik gekommen bin und ich denke da ist viel Raum für Emotionen. Aber sehr geprägt hat mich der Podcast von Dirk Rumpff (Offtrack Radio). Er hat mir gezeigt, dass es so sehr viel mehr gibt und nicht unbeding wichtig ist, die Regeln zu beachten, die aber leider oft mit elektronischer Musik in Verbindung gebracht werden.


4. Wie würdest Du (einem gehörlosen Menschen) Deinen eigenen Stil beschreiben?

Heartmusic.


5. Du produzierst seit einiger Zeit auch eigene Tracks. Was hat Dich dazu gebracht? Woher nimmst Du Deine Inspiration?

Angefangen Musik zu produzieren habe ich 1999 mit meinem alten Partner Michael Robra und spaeter mit Minus 13. Nach einer musikalischen Pause von 3 Jahren, habe ich dann wieder mehr für mich allein das Interesse entdeckt und im stillen Kämmerlein produziert.

Die Inspiration dafür gab mir zu der Zeit Verano mit seinem Netlabel Artecue.de, eine gute Möglichkeit, „music for free“ unter die Leute zubringen, um sich so weiterentwickeln zu können. Später habe ich viel mit Fineline und Georg Neufeld aus der Schweiz zusammen gearbeitet und dabei die schweizer Mentalität genossen. All das ist meine Inspiration gewesen... Menschen kennenzulernen und mehr als die Musik zu sehn.


6. Wo kann man Dir beim Auflegen über die Schultern blicken?

Da ich Familie habe und meine große Leidenschaft das Produzieren ist, bleibt da nicht so sehr viel Zeit. Und ein wenig hatte ich auch den Spaß in den letzten Jahren daran verloren. Momentan ist es so, das ich durch verschiedene Podcastmixe wieder Lust bekomme und mir vorgenommen habe 2011 wieder mehr aufzulegen oder eventuell live spielen werde.


7. Pläne für Deine musikalische Zukunft?

Mir treu zu bleiben!


Hier nun der Mix:

Paskal - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep


Tracklist: on monday.


English (short) version: our this weeks guest mix feels like warm sun rays on the body. Therefore it is not only a perfect podcast to stretch out on the sun beds or the hammnock but also for a lazy friday afternoon in winter. It was compiled and mixed by Alexander Kastner who you might better know under his Paskal moniker. With tracks on Farside Recordings and Prog City Deep, this man knows how to enlight your day just before the winter solstice. (Interview will follow soon).


Mehr im Web:

Paskal @ MySpace
Paskal @ Facebook
Paskal @ Soundcloud

Paskal & Urban Absolutes - Need Love EP

Gemeinhin bekannt ist die Tatsache, dass der Wonnemonat Mai als Liebesmonat bezeichnet wird. Eine (Jahres-)Zeit also, in der so viel geflirtet, so viel geküsst und so viel geliebt wird, wie in kaum einem anderen Monat. Jedenfalls kann man dies Jahr für Jahr in gebetsmühlenartiger Wiederkehr auf Blogs sowie in Online- und Printartikeln nachlesen. Buch- und Zeitschriftenverlage versuchen, Ratgeber, Tipps und Checklisten an Mann und Frau zu bringen - oftmals mit ein und demselben Inhalt wie in der Vorauflage, lediglich am Layout wurde ein wenig herumgebastelt. Doch was ist mit dem Herbst? Wenn nicht gerade die Frankfurter Buchmesse die Schaufenster und -kästen der Buchhandlungen thematisch dominiert, sind es Anleitungen zu kreativer Bastel- und Backarbeit. Wo bleiben da Sehnsucht, Vertrauen, Wärme, Zuneigung, Liebe?

Es gilt, auf eine andere Kunstform auszuweichen. Denn der aufstrebende Produzent Paskal, hier schon einmal als Remixer für Alton Millers Track "Can't Hide" vorgestellt, hat sich mit Adrian Hoffmann, Urban Absolutes, zusammen getan, um eine Sehnsuchtslücke, aufgerissen von einem körperlichen Bedürfnis und einem emotionalen Verlangen nach zwischenmenschlicher Nähe und Wärme, mit Musik anzufüllen.

"Need Love" ist im Original ein Stück, welches deutlich aufzeigt, dass Paskal und Urban Absolutes die Kraft und Tiefe des Slow House verinnerlicht haben. Mögen Mark E, The Revenge und wer sonst noch aus der Delusions Of Grandeur-, Instruments Of Rapture- oder Ooft-Ecke stammt, als voranschreitende Fahnenträger gelten, müssen die beiden nicht wie Nachzügler mit gebührendem Abstand hinterhertrotten. Denn die beiden Produzenten lassen von Anfang an einen packenden Groove entstehen. Immer wieder setzen sie Akzente mit Piano- und Perkussionselementen und hüllen den (musikalischen) Schrei nach Liebe ein in einen Kosmos schwebender, sich verdichtender Synthesizer-Arrangements, so dass Klangfarbe und Atmosphäre nichts vermissen lassen.

Auf dieser 12", die im übrigen auf Ingo Sängers Label Farside veröffentlicht wird, erscheint "Need Love" mit zwei Remixen. Zum einen darf Henry L. seine Hand an den Track legen. Er ist auf Farside (und auch sonst) kein Unbekannter mehr. Ursprünglich aus dem Genre Drum'n'Bass kommend, hat er in den letzten beiden Jahren mit "Basement" und "Floating des einen oder anderen Aufmerksamkeit erweckt. Fordernder, verlangender kommt seine Überarbeitung mit einer wollüstig brummenden Bassline daher. Sie flirtet mit harten, etwas metallern klingenden Drumklängen intensiv. Henry L. hat sich zusammen mit dem Labelbetreiber persönlich, Ingo Sänger, noch einmal an "Need Love" herangewagt und finden die Balance zwischen Dub und Disco-Rub. Es ist in diesem Jahr schon ihr zweites Gemeinschaftswerk (siehe "Sunday Walk" von Ron Deacon) - gerne mehr!


English (short) version: Paskal finds the right balance between deep house and all that slow motion disco dubs and rubs making sure NOT to sound like a simple copy-cat. He carves out a delightful warm-hearted lovesong at around 100 bpm with an assortment of lush synth waves perfectly tailored to softly wrap around the track. Remix treatment is by Henry L. and, again, Henry L. and label owner Ingo Sänger who both heat it up slowly but surely.


Mehr im Web:

Paskal @ MySpace
Paskal @ Facebook
Paskal @ Soundcloud
Urban Absolutes @ MySpace
Henry L. @ MySpace
Ingo Sänger @ MySpace
Ingo Sänger @ Soundcloud
Farside Records @ MySpace
Farside Records

Alton Miller - Can't Hide

Mit dem Namen Alton Miller sollte selbst der eine oder andere Freiburger Nachtschwärmer etwas anfangen können, denn dieser DJ und Produzent war im vergangenen Spätherbst bereits zum zweiten Mal zu Gast in der Zähringerstadt, nachdem er Jahre zuvor einen Auftritt bei Rainer Trübys Veranstaltung „Root Down“ im Waldsee hatte.

Sein letzter Gig fand im Jazzhaus statt, war allerdings laut „Zeugenaussagen“ unterdurchschnittlich besucht, was nicht zuletzt auf die mangelnde Promo-Arbeit des bzw. der Veranstalter zurückzuführen war. Denn auch ich habe erst sehr spät von diesem Event erfahren, so dass mein Wochenende schon verplant, ein umdisponieren nicht mehr möglich war.

Ob ich an diesem Abend etwas in musikalischer Hinsicht verpasst habe, kann ich ebenso wenig sagen, zumal ich mich ausserdem als gemischtgefühlt bezeichnen muss, was Alton Millers DJ-Künste betrifft. Klar, der Mann aus Detroit, Mitgründer und –betreiber (gemeinsam mit George Baker und Chez Damier) des legendären Clubs Music Institute, der Mann, der sich in diesem Club eine Residency mit Chez Damier teilte, ist unbestritten ein jahrzehntelang erfahrener DJ. Sein spielerisches Repertoire beinhaltet Soul, Funk, Jazz und Disco gleichermassen wie House und Techno. Doch im Unterschied zu (manch) einem anderen Mann aus „Tha D“, vermochte er damals, in Freiburg, es nicht, mich mit seinem Set auf eine Reise zu nehmen.

Anyway. Das ändert nichts daran, dass er nach meinem persönlichen Dafürhalten ein ausgesprochen guter Produzent ist, dessen Veröffentlichungen, seien es Tracks auf Serious Grooves, einem Sublabel von Transmat („Dusk“, Dusk @ discogs), seien es Tracks auf KMS, Planet E, Guidance Recordings („Progressions“, Progressions / Time & Space @ discogs) oder wo immer auch Alton Miller als Produzent auftauchte, mich stets überzeugten.

In jüngster Zeit trieb er sich vermehrt auf Label wie Seasons Limited, Yore oder Prog City Deep herum, und auf dem letztgenannten erschien vor einiger Zeit auch die EP „Can’t Hide It“. Das Original des Stückes auf der A-Seite hefte ich einmal unter den Schlagworten „perkussiv“ und „soulful“ ab. Unwiderstehlich sein Drumprogramming auch bei diesem Track, obschon ich ein klein wenig bedauere, dass er sich über die Jahre hinweg in Richtung eines glattgeschliffenen Sounds bewegt hat, ohne dreckige Kickdrums und uneben holpernden Perkussionselementen. Diese Ausflüge in sanfte R’n’B-songähnliche Gefilde lassen sich auch bei Kollege Glenn Underground vermehrt feststellen. Scheint bei Produzenten „in den besten Jahren“ ein gehäuft auftretendes Phänomen zu sein.

„Can’t Hide It“ erscheint in drei Remixen. Auf A2 arbeitet sich ein Produzent namens Paskal daran ab. Zugegebenermassen bin ich diesem bis zum heutigen Tag noch nie auf irgendeiner Release begegnet. Der kurze Prüfblick hinüber zu discogs verhilft zu der Erkenntnis, dass Paskal schon seit einiger Zeit an Tracks herumschraubt und u.a. auf dem Netlabel arteque einiges Klangmaterial vorzuweisen hat. Dieser verlangsamt das Tempo des Originals – kaum überhörbar – und setzt mit sanften Clap-Elementen neue Akzente. Die entspannte Atmosphäre des Ausgangsmaterials steigert er zudem durch die Hinzugabe von Halleffekten, die er auch dem Vocal-Part grosszügig zu Gute kommen lässt. Als weitere Remixer für die B-Seiten-Tracks stehen Matthias Vogt, ein Teil des Duos Motorcity Soul, sowie Tony Lionni, dessen Aufstieg seit „Better Change“ auf Mule Electronic ja kometenhaft verlief. Beide drängen stark in Richtung Tanzfläche, wobei Matthias Vogt sein Hauptaugenmerk ein wenig stärker auf das Herausarbeiten eines melodischen Momentes legt als der in Liverpool gross gewordene Wahlberliner Tony Lionni, der das Euphoriemoment ganz ans Ende des Tracks verlagert hat. Auschecken lohnt sich auf jeden Fall, die Kaufentscheidung fällt jeder selbst.

Alton Miller - Can't Hide It (incl. Remixes by Tony Lionni, Matthias Vogt & Paskal) by ProgCityDeep


English (short) version: Once again, Alton Miller appearing on Prog City Deep with a todays interpretation of soulful, Detroit tinged house music that gets rearranged and reshaped by Paskal - slowing down the pace -, Matthias Vogt and Tony Lionni, both focusing on a more dancefloor accessible outfit. Check it out!


Mehr im Web:

Prog City Deep @ MySpace
Alton Miller @ MySpace
Paskal @ MySpace
Matthias Vogt
Tony Lionni @ MySpace