Den Abschluss der heutigen Blogtätigkeit bildet ein kurzer Hinweis auf die neueste Veröffentlichung aus dem Hause Sistrum Recordings. Tracks zu dieser 12" beigesteuert haben einmal der Labelgründer Patrice Scott selbst, mit Leonid und XDB zwei Produzenten, die bereits eigene EPs auf diesem Imprint in ihr Portfolio eingetragen haben, und schliesslich Anton Zap, der sein Debüt auf Sistrum Recordings feiert. Der Titel dieser EP kündigt bereits an, was für eine Musik auf ihr zu finden ist. Es ist House aus subaquatischen, lichtlosen (= aphotischen Sphären. Ein Sound, der im Tiefenbereich des House-Ozeans anzusiedeln ist, eine musikalische Zone, in die kein Licht mehr einzudringen vermag. Ganz so dystopisch, in dunklen Klangfarben gehalten, sind die Tracks allerdings nicht. Hört selbst:
Patrice Scott - The Aphotic Segments Part One - Sistrum Recordings 015 by The Secret Agency
English (short) version: new 12" on Sistrum Recordings uniting label owner Patrice Scott, Anton Zap, Leonid and XDB. A journey through subaquatic house.
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Leonid - J3
Unlängst führte ich während meines Tür- und Kassenjobs ein Gespräch mit einem jungen Kerl, der sich nach dem musikalischen Konzept des Abends erkundigte. "Etwas House, ein wenig Disco-Klassiker, vielleicht die eine oder andere Detroit Techno-Platte", umriss ich das Programm in kurzen Worten. Seine Augen verengten sich. Die Stirn in Falten gelegt, gab er mir zu verstehen, dass an diesem Abend alles mögliche laufen werde, nur kein Detroit Techno. Es entstand eine kurze Diskussion über den Sound dieser Stadt, über deren erste, zweite, dritte und alle folgenden DJ- und Produzentengenerationen, Label, Platten, alles mögliche. Irgendwann führte uns unser Gespräch auf Aesthetic Audio und Sistrum Recordings. Bei diesen Label gingen unsere Ansichten auseinander. Er bezog die Position "eindeutig House", wohingegen ich ein "kannichnichsogenausagen" durch die Zähne stiess und versuchte, ihm meine Unentschlossenheit zu erklären. Überzeugt schien er nicht zu sein, was ich ihm nicht verdenken kann, denn für mich schillern die Tracks auf Aesthetic Audio und Sistrum Recordings in allen Schattierungen, die (Deep) House und (Detroit) Techno nur bieten können. Meine Frage daher: hat irgendwann einmal irgendjemand dekretär bestimmt, dass man Kunstwerke bis in ihr kleinstes Detail erschliessen muss?Who cares! Mit Katalognummer 13 begrüsst Sistrum Recordings, das Label von Patrice Scott, den irischen DJ und Produzenten Paul Smith alias Leonid ein weiteres Mal. Ob dieser (immer) noch als Geheimtipp bezeichnet werden kann, möchte ich hier nicht behaupten, denn bereits seiner erste EP, "Mora", veröffentlicht auf Statik Entertainment, wurde eine grosse Aufmerksamkeit zuteil, genauso wie sein Erstlingswerk auf Sistrum Recordings, "Sadim", sehr weite Kreise zog. Im Frühjahr diesen Jahres erschien seine Mix-CD "Deepentertained (The Mix) auf Statik Entertainment. Eine umfassende Werkschau, deren Sound-Arrangement mich an die samtig weichen Hügelzüge, sanften saftgrünen Wiesen auf der einen Seite sowie an die Schroffheit der Küsten- und Industrielandschaften in Städten wie Cork oder Dublin, der Heimat Paul Smiths, erinnert.
Die Tracks auf J3 sind, verglichen mit "Sadim", "Potsandpans" und "Shortwave" weichgezeichnet, schwebend und atmosphärisch verhüllt von einer sich zögernd auflösenden (Klang-)Wolkendecke, in der man zu versinken scheint und durch die erst nach und nach erste Sonnenstrahlen zögernd durchbrechen. So jedenfalls mein erster Eindruck von "J3", das mit sanft perlenden Melodietupfern und nebelweichen Hallflächen äusserst laidback und mit einem hohen Deepness-Faktor daherkommt. Die Perseiden sind ein jährlich mit allergrösster Regelmässigkeit wiederkehrender Meteorstrom. Sehr gerne werden sie auch als Laurentiustränen bezeichnet, weil sie oftmals gehäuft um den Namenstag des St. Laurentius aufkommen. Von Traurigkeit und Tränenrührigkeit ist auf "Perseid" jedoch nicht (sehr viel) zu verspüren, auch wenn ein Hauch von Melancholie sich wie ein meteorisches Lichtband durch den Track hindurch zieht. Rhythmusstruktur, Drum- und Basskomposition gemahnen an die Dub Techno-Blaupausen aus dem Hause Basic Channel / Maurizio, und da bedarf es wirklich nicht mehr viel Gehirnanstrengung, um den Nexus zwischen "Perseid" und dem Radiance-Zyklus herzustellen. Mit einer tiefbrummenden Bassline und akzentgebenden Snare Claps holt Leonid die seine EP auf "S & H" aus den Astralwelten zurück. Noch House? Schon Techno? Leonid's Groove!
English (short) version: Irishman Paul Smith a.k.a. Leonid is back on Patrice Scotts imprint Sistrum Recordings. He's taking things deep into a moody atmosphere by crossing boundaries of on the one side classic and on the other side visionary house and techno music. Don't miss!
Mehr im Web:
Leonid @ MySpace
Leonid - Keep It Deep Guest Mix (on request)
Sistrum Recordings
Mixed up monday (19)
Eine ganze Woche habe ich diesen Blog schmählich vernachlässigt. Fast schon unentschuldbar, dieses Nichtstun, zumindest, was die schreibenden Aktivitäten im Internet betrifft. Daher, bevor der wonnelose Monat Mai sich seinem Ende entgegen neigt, präsentiert sich der „Mixed up Monday“-Beitrag in nie dagewesener Ausführlichkeit und vereint wie bisher House, Techno und Disco.Nach einem sehr kurzen sonnigen Zwischenspiel über Pfingsten liess die Sonne in den vergangenen Tagen auf sich warten. Deswegen beginne ich mit den musikalischen Lichtquellen und Aufhellern. Lies: Disco.
Das erste Mixtape eingespielt hat Martin Welzer alias DJ Friction – müssig, diesen Mann an dieser Stelle vorzustellen. Es trägt den Titel „Roller Boogie Mix“, diente als Vorschau für seine Roller Disco-Veranstaltung in Stuttgarts Club Rocker 33 am vergangenen Donnerstag, den 27. Mai 2010, und spannt einen wunderschönen Bogen von, unter anderem, Slave, De La Soul, Prince, Chic und Herbie Hancock bis hin zu Earth, Wind & Fire. Originale und Edits, manche davon auch von DJ Friction selbst angefertigt. Ein paar Bilder von der Veranstaltung gibt es auf dem Stuttgarter Blog kessel.tv.
Roller Boogie Mix by DJ Friction
An den Decks für das zweite Mixtape stand der Züricher Alex Storrer alias Lexx. Auf seine unbestritten genialen Mixe habe ich meines Wissens seit Beginn der Mixed up Monday-Reihe regelmässig hingewiesen, doch nicht nur deswegen gehört der „We love…Folk Ibiza Mix“ in meine Sammlung mit hinein. Es ist wie schon so oft zuvor die Auswahl an Disco, Klassiker und aus den tiefsten Winkeln eines Plattenladens ausgegrabenen raren Platten, Electronica-Nummern sowie aktuellen Veröffentlichungen, die seine Mixe durchaus als „a must listen“ qualifizieren. Also aufgeht’s, und anhören: Lexx @ We Love - Folk Ibiza Mix. Den Mix gibt’s auch über die DOSCI-Seite: Lexx @ We Love – Folk Ibiza Mix..
Auch der dritte Mix ist schon ein wenig älter. Zu finden ist dieser in der Podcast-Section des niederländischen Webzines djbroadcast.nl. Für diesen verantwortlich zeichnet Ray Mang, den man am vergangenen Samstag im Amsterdamer Veranstaltungsort „Canvas Op de 7“ hören konnte. Remixe von Larry Levan, Todd Terje und Herrn Mang persönlich. Here you go: Ray Mang @ djbroadcast.nl – Episode 105.
Hinüber geht’s zu Testpressing. Dort finden sich nämlich zwei Mixe, zum einen von Michael Smith alias Balearic Mike, Balearic Mike @ Testpressing – Let The Happiness In, zum anderen von Phil South, Phil South @ Testpressing – Lake Como 2010. Quality!
Allmählich gehen mir die süsslichen Noten im Abgang der Disco-Mixe auf die Nerven, doch, bevor das ganze zu House herunter gekocht wird, noch folgende Hinweise: auf Lovefingers gibt’s eine ganze Menge „truly infectious disco drenched stuff“, so beispielsweise den Mix des Angeleno Thriftcoteque oder Basso von The Growing Bin. Check’em out!
Und noch zum Schluss: Nicolas und Konrad, die kosmischen Zwillinge aus Basel, unter Pharao Black Magic firmierend, haben für Is It Balearic / Coyote Howl ein Mixtape eingespielt, das die von DJ Neevo begonnene Reihe „Love Tempo“ fortführt. Recommended! Pharao Black Magic @ Coyote Howl – Love Tempo Mix Part 2.
Jetzt aber back to the raw. House, beziehungsweise Techno, wie ich ihn mag, hat vor langer, langer Zeit der Ire Leonid (hier auch schon als Guest Mixer am Start), für Patrice Scotts Radio Show auf motion.fm in einem rund sechzig Minuten dauernden Mix arrangiert. 3 Chairs, Lerosa, Baby Ford, Kassem Mosse. Was will man mehr?!
Leonid Mix by Leonid909
Gut möglich, dass ich auf den folgenden Mix bereits in der vorangegangenen Ausgabe hingewiesen habe. Doppelt genäht hält jedoch bekanntermassen besser, und deswegen schadet es nicht, wenn er noch einmal hier verlinkt wird. Gabriel „Cole“ Medina, der unlängst mit seiner 12“ Red Hot auf Internasjonal eine wahre Bombe abgeliefert hat, machte sich an die Plattenteller um einmal einen Ausschnitt seiner House-Selection vorzuführen. Top.
Disk Union Mix 2 "Welcome To The Afterparty" by cole medina
Genauso empfehlenswert ist der Gast Mix des Glasgower Subclub-Residents Harri für das australische Veranstalterkollektiv CO-OP im Hinblick auf dessen Gastauftritt anlässlich des ersten Geburtstages dieser Veranstaltungsreihe. Puh. Komplizierter Satz. Deswegen auch umgehend der Link zum Mix:
Harri's CO-OP First Birthday Warm-Up Mix by CO_OP_CLUB
Berghain / Panoramabar-Resident Achim Brandenburg alias Prosumer muss ich an diesem Ort nicht mehr vorstellen. Deswegen sei auch ohne viel Aufhebens auf sein Set hingewiesen, das er für Tim Sweeneys Radiosendung Beats In Space eingespielt hat. Prosumer @ Beats In Space – 25. Mai 2010,
Jüngster Zugang bei Lerato Khatis Label und Booking-Agentur Uzuri ist die New Yorkerin Jenifa Mayanja. Zur Feier ihres Einstandes hat sie einen Mix abgeliefert, der mich insgesamt sehr beeindruckt hat. Recommended!
Jenifa Mayanja - Bu Mako Recordings Mix by uzuri
Noch drei Mixe, und dann ist Feierabend. Der in San Francisco beheimatete Circus Company-Act Marc Barrite, besser bekannt als Dave Aju, hat für das Kunst-, Musik und Lifestyle-Internetmagazin Plasmodium einen Podcast eingespielt. In diesen hat er eine Unmenge sonnigen Soul einfliessen lassen, wie ein Blick auf die Tracklist verrät. Jose James, Theo Parrish, Missing Linkx, Trus’me und Pepe Bradock, gewürzt mit Erykah Badu, Kindred Spirits und Kyle Hall. So sollte jedes Mixgericht aus der Westküstenküche sein. Soul, ohne Cheese. Dave Aju @ Plasmodium – Podcast # 35.
Darmstadt in the house mit – nach langer Zeit wieder einmal – einem Mix des leidenschaftlichen Musikliebhabers, Plattensammlers und –drehers Frank Willmann, der auf seinem Blog “Collected Mixes Of Frank” vor zwei Tagen einen wunderschönen Mix abgeliefert hat. Raw and soulful. I like! Frank Willmann – May Mix 2010.
Das Beste zuletzt? Diesmal eindeutig Ja. Mit einer kongenialen Leistung glänzt – wie nicht anders von ihm erwartet und gewohnt – Finn Johannsen auf mnml.ssgs. Zwei Mixe, die keinen Wunsch offen lassen. Und falls doch, ist man entweder unverschämt verzogen oder versteht nichts von elektronischer (Club-)Musik. Musste mal gesagt werden. Finn Johannsen for president! Finn Johannsen – SSGS Special.
Resident Advisor, Little White Earbuds, Infinite State Machine, Monday Edition, Druffmix und wie die anderen Blogs und Webzines alle heissen, dürft ihr gerne selbst durchkämmen. Aber vermutlich habt ihr die schon längst abonniert. Wiederum gilt: über Hinweise auf andere, feine Mixe bin ich sehr dankbar. Bitte in die Kommentare damit. Und noch etwas: keine persönlichen Nachrichten und E-Mails mit Anfragen, „wie man es schafft“, in der Mised Up Monday-Reihe verlinkt zu werden. Dies ist eine ganz persönliche Auswahl von Mixen, die den Verfasser die letzten Tage und Wochen begleitet haben und auch noch begleiten werden. Und hierfür kann man sich nun wirklich nicht bewerben.
Leonid - Keep It Deep Guest Mix
Es ist - schon wieder - Freitag. Ich blicke zurück auf eine Woche die mit so kraftraubender und zeitintensiver Arbeit erfüllt war wie kaum eine andere zuvor. Dies als kurze Erklärung für die nur sehr eingeschränkte Blogger-Aktivität, denn wie heisst es so schön: everyday business first! Dafür gibt es zur Einstimmung auf das Wochenende einen Podcast eines DJs und Produzenten, dessen Schaffenswerk ich zum aller ersten Mal in einem Mix des New Yorkers Fred P a.k.a. Black Jazz Consortium für - ja - Little White Earbuds begegnet bin. "Sadim" hiess der Track, und sein klassisch analoger, direkter Sound traf mich direkt ins Herz. Es ist eines dieser Stücke, bei dem man das Gefühl hat, beim Anwerfen der alten Maschinen, lassen wir sie der schönen Stimmung wegen aus dem Hause Roland kommen, unmittelbar dabei zu sein. Herzschlag gleich klopfende, schroffe Beats, schroffe, und dennoch nicht kaltherzige Bässe, sowie eine rauhe Synthesizer-Melodie mit dennoch sanftem Kern zeichnet "Sadim" aus, nur dass eine Musik wie diese für einmal nicht im Hinterhof eines bauffälligen Hauses der vielzitierten D-Town entstanden ist, sondern in einem Land, das wir vielmehr mit melodischer, teilweise gar pastoral klingender Folksmusik in Verbindung bringen: Irland.
Von dieser grünen Insel nämlich stammt Paul Smith alias Leonid, der Urheber von "Sadim". Was es zu seiner Person zu sagen gibt, erfahrt ihr im folgenden Teil, bleibt an dieser Stelle noch ein Hinweis: Paul Smith alias Leonid hat vor kurzem eine Mix-Compilation für das im vorigen Blog-Eintrag bereits erwähnte Label Statik Entertainment eingespielt, und zwar die Deepentertained (The Mix), eine Werkschau anlässlich des 15jährigen Bestehens des Labels. Diese ist, genauso wie sein Podcast hier, definitiv worth to check!
1. Dear Paul, would you like to introduce yourself?
My name is Paul Smith, i’m 31 years old living in Dublin but originally from Waterford in the south east of Ireland.
2. When did your initial music spark ignite?
I got into dj’ing first when i was in secondary school, i was around 15. Myself and my twin brother, Alan, were buying a lot of cds at the time with our lunch money so we bought cd turntables first. We went hungry but it paid off when we could afford a Pioneer CDJ 500. After a couple of years though we moved on to Technics and that was how it all started.
3. Who and what was your most important influence? Who and what is it nowadays?
It’s hard to say what and who was “the” most important. I see it as a collective influence, like going to my local House and Techno nights in Waterford which were called Can’t Stop, the legendary Sir Henry’s in Cork to the D1 Recordings nights in Dublin later on, and of course all those resident dj’s who were playing during those years would have had a hand in it as well. I was talking to Mark Broom years ago at a gig in the Kitchen in Dublin, around the time of Angie is a Shoplifter and i asked his advice on what to buy to start producing to which he simply replied, “Get an MPC and a Bass Station”.
4. How would you describe your own style?
All sorts but i’ve always been a big fan of the likes of Out to Lunch, Lowtec, Move D, Baby Ford, Mark Broom, Source and of course the first time i heard of Sistrum Recordings. Aesthetic Audio is also one of my current favourite labels around.
5. You recently released a 12" for the very looked-at and renowned label Sistrum Recordings. How did you get in touch with Patrice Scott, the label owner?
Patrice picked up my Statik Entertainment records in Hamburg and he contacted me. I was delighted to put it mildly.
6. Did you ever expect that you would have an EP on a Detroit based record label?
I didn’t expect to have a release on any label nevermind a Detroit label. It’s
just nice to get some recognition and it’s a real confidence boost. I’m sure there are loads of people who are really good producers who don’t push the selves when it comes to sending tracks and promoting themselves.
7. What, in general, means Detroit for you?
Detroit techno = machines with soul.
8. What are you currently working on?
Currently working a few tracks, getting a demo together and hopefully release something soon.
9. What are your future plans?
I'll have a mix cd on Statik Entertainment coming out at the end of January, it’s their 15th birthday so i was asked by Schubert to put together a mix of Statik’s releases. I also have a gig in Madrid dj’ing for my friends Pablo and Wil of Session Elements who are putting on some class nights there. And that’s it for the moment.
Hier nun der Mix:
Leonid - Keep It Deep Guest Mix by keep-it-deep
Und die Tracklist:
1. Metro Juice Records 001 (Entry Plug Ep)
2. Continuous Mode - Direct Out Mode (Chain Reaction)
3. STL - Moonwalk (Something)
4. Echtzeit - B2 (Melted Recordings)
5. Behind the Dancefloor - Lowtec (Out to Lunch)
6. The Godson - Sould Edge Ep Part 2 (Still Music)
7. D1 Recordings 049 - Baiyon (Eamonn Doyle Remix) / released date: March 1 2010
8. Two Tribes Project - War Song (Prescription Records)
9. Hot Lizard - 165 Drop (Pure Science Mix) (Pacific Records)
10. Quiet Daze - Viewing a Decade Ep (Transmat)
11. Reade Truth - Crimen Excepta Ep (Planet E)
12. Gauss - Estructuras Primarias (Stereophonic Elefant Dance Recordings)
13. Iridite Productions présents - Electron Music (Iridite)
Mehr im Web:
Leonid @ MySpace
Statik Entertainment @ MySpace
Patrice Scott / Sistrum Recordings @ MySpace
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