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Scuba vs. SCB

Ich weiss nicht, wann ich zum ersten Mal daran gedacht habe, dieses Video hier einzubinden. Vermutlich kurz nach seiner Veröffentlichung auf der Website von intruders.tv. Dieses Online-Videomagazin widmet sich in seinen Features einer Vielzahl angesehener Musiker, DJs und Produzenten gleichermassen, lenkt den Fokus aber auch auf aufstrebende Künstler, "tomorrow's superstars", wie sie die Macher des Magazins bezeichnen.

Stones Throw's Alex Robinson war bereits für ein Gespräch geladen, genauso wie der Hot Flush - Produzent Sigha. Auf diese Seite gebracht hat mich allerdings das Blog Sonic Router, auf das ich gerne ab und zu vorbeischaue, um mich über die Vielfalt der Basskulturen zu informieren. So viel dazu. In der folgenden Viertelstunde Video-Interview spricht Paul Rose alias Scuba alias SCB, Hot Flush-Labelhead, Sub:Stance-Veranstalter sowie Kompilierer und Mixer der ersten, gleichnamigen CD auf Ostgut, über seine englische Heimat, Erleuchtungsmomente, die Hinwendung zu seinem sowie die Heranreifung seines Techno-Alias SCB. Viel Spass!




English (short) version: Intruders.tv caught up with now Berlin based Hot Flush records founder, dj and producer Paul Rose a.k.a. Scuba a.k.a. SCB talking about his musical background, the London scene, and the initial spark to launch his techno alias SCB. Have fun!


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Scuba @ MySpace
Hot Flush Recordings @ MySpace
Hot Flush Recordings
Scuba / SCB live at Panoramabar (via halcyon)

Jahresrückblick II - Compilation / Mix-CD

Das Thema Compilation / Mix-CD ist derzeit ein sehr kontrovers diskutiertes, das nicht zuletzt durch DJ Dixons Sand To The Beach-Doktrin (vertreten im Zuge der Veröffentlichung seiner höchst unterschiedlich kritisierten Temporary Secretary-Compilation) massiv an Brisanz gewonnen hat. Diese vermochte es im Gegensatz zu seiner für das Berliner Label Get Physical eingespielten Mix-CD ("Body Language Vol. 4") vor (aufgerundet) drei Jahren nicht, mich von Anfang an in ihren Bann zu ziehen. Zum einen, weil ich mich musikalisch ein wenig weiter- und in eine etwas andere Richtung entwickelt habe, als beispielsweise Innervisions bzw. die Innervision-Stalwarts. Zum anderen, weil mir auf Temporary Secretary auch nach mehrmaligem durchhören immer noch etwas fehlt, das ich nur schwer einem sprachlichen Ausdruck zuführen kann. Unbestritten ist und bleibt jedoch, dass DJ Dixon gerade in Editierungen wie "Precious System/ Ben Klock - The Voice from Planet Love / In a While" (Hörbeispiel unter: http://www.youtube.com/watch?v=7uyAKEDsQpE) mit musikalischer Brillianz überzeugt.

Im vorliegenden soll es jedoch um ein paar wenige Compilations / Mix-CDs gehen, die ich seit dem Tag ihres Erscheinens unzählige Male gehört habe und die (immer noch) nichts an ihrer klanglichen Attraktivität eingebüsst haben.


1. Cassy - In The Mix - Simply Devotion (Cocoon) (http://www.discogs.com/Cassy-In-The-Mix-Simply-Devotion/release/2058046).

War ich anfangs noch erschrocken, dass ihr Mix unter dem Labelsignet "Cocoon" erscheinen sollte, überzeugte mich die in der Tracklist verzeichneten und für den Mix lizensierten Stücke beim allerersten Überflug. "Good God" von Trus'me, "Silent State" von STL, Tahos "Energy Fields" im Quince Remix, Linkwoods "R.I.P" sind nur einige wenige, der insgesamt 17 verarbeiteten Tracks. Classy mix!

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2. Sebo K - Watergate 04 (Watergate Records) (http://www.discogs.com/Sebo-K-Watergate-04/release/2000445)

Nach Onur Özer, Sascha Funke und Konrad Black kam mit Sebo K ein langedienter Recke des Berliner Feiertempels Watergate an die Reihe und lieferte mit seinem Werk den bis dato am stärksten aus housigen Gefilden schöpfenden Mix ab. Klassiker wie "Move Me" von Mood II Swing treffen auf brandneue Releases, beispielhaft sei Nina Kraviz' "Voices" angeführt. Zudem reichert Sebo K seinen Mix mit vier exklusiven Edits an, unter denen "Martyn - Elden St (Sebo K Watergate Edit)" der herausragendste ist. Top notch!

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3. Tama Sumo - Panoramabar 02 (Ostgut Ton) (http://www.discogs.com/Tama-Sumo-Panorama-Bar-02/master/199112)

Für mich definitiv die beste, House, Techno und Electronica verarbeitende Mix-CD des vergangenen Jahres. Unbedingte Kaufempfehlung!

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4. Prins Thomas - Live At Robert Johnson (Live At Robert Johnson) (http://www.discogs.com/Prins-Thomas-Live-At-Robert-Johnson/release/1771409)

Der norwegische Disco-Kauz Prins Thomas ist als Selector und DJ eine Klasse für sich. Genauso auch sein Mix für die aus Anlass den zehnjährigen Clubjubiläums ins Leben gerufene Reihe "Live At Robert Johnson". Map Of Africa, Remixe von Rub'N'Tug oder Still Going, Ricardo Villalobos, Matthew Johnson, Sebastian Tellier - diesen Mix in ein Genre-Korsett zu pressen ist unmöglich.

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