Tampilkan postingan dengan label Band Of Horses. Tampilkan semua postingan
Tampilkan postingan dengan label Band Of Horses. Tampilkan semua postingan

Band Of Horses, Paris, 26.02.11


Konzert: Band Of Horses

Ort: La Cigale, Paris
Datum: 26.02.2011

Zuschauer: ausverkauft
Konzertdauer: satte 2 Stunden!


Wow, was für ein Knaller!!! Die Band Of Horses hat in Paris ein Hammerkonzert aufs Parkett gelegt, an daß sie sich selbst wahrscheinlich für immer erinnern wird.

Die Cigale, ein legendärer, sagenumwobener Ort, eine Location, die mir die unfassbarsten Konzerte beschert hat. Unvergessen die Show der kultigen Post Punk Band Gang Of Four vor über vier Jahren. Der in die Jahre gekommene Sänger Jon King verausgabte sich bis aufs Letzte, lag zwischen den Songs nach Atem ringend auf dem Boden und peitschte die Fans in den ersten Reihen regelrecht auf. Die totale Extase. Alela Diane (Foto rechts) rührte die Pariser im März 2008 mit ihrer festen Stimme, ihrem charmanten Lächeln und ihrer natürlichen Erscheinung zu Tränen und Beth Ditto und ihre Band Gossip rammten mich im November 2007 ungespitzt in den Boden. Was sich bei diesem Konzert abspielte war einfach unbeschreiblich, weibliche Fans die die Bühne stürmten, Beth herzten und küssten und eine bis in die Haarspitzen motivierte Frontlady, die sich die Seele aus dem Leib schrie. Denkwürdig auch der Auftritt der Pariser Sensationsband Syd Matters 2008, die mir die wundervollsten Gefühle bereiteten und ein atemberaubend schönes, intimes und bewegendes Konzert ablieferten.

Und nun heute die Band Of Horses. Grandios, gigantisch, orgasmisch, episch, einfach sagenhaft. S-A-G-E-N-haft! Ben Bridwell und seine Kumpels strotzten nur so vor Spielfreude, waren bestens aufgelegt, kommunzierten toll mit dem famos mitgehenden Publikum und hauten einen Hit nach dem anderen raus. Die Stimme von Ben: eine Weltsensation. Sie ging mir durch Mark und Bein. Die Gitarren: saftig, krachend, hochmelodisch. Das volle Brett. Das Schlagzeug: wuchtig und explosiv. Die Keyboardparts: melancholisch, hypnotisch, einschmeichelnd. Die Stimmung in der Cigale: kaum zu toppen. Der alte Theatersaal kochte, die Fans waren außer sich. Die überglückliche Band Of Horses bedankte sich tausendfach und aufrichtig gerührt für die sensationelle Untersützung und hinterher sah ich noch alle Bandmitglieder vor dem riesigen Tourbus. Der schnauzbärtige Bassist sprach von der besten Show ever, der dicke Keyboarder sagte zu amerikanischen Landsleuten, daß er so eine Stimmung noch nie erlebt habe, der baumlange ( 2 Meter??) und wahnsinnig nette Gitarrist Tyler Ramsey war ebenfalls total aus dem Häuschen. Und Oberhorse Ben Bridwell? Der ließ sich mit dem Duschen wahnsinnig viel Zeit und kam eine geschlagene Stunde später (!!) als seine Bandkollegen zum Bus gelatscht. Trotzdem hatten viele (vor allem weibliche) Fans geduldig und vor Kälte bibbernd auf ihn gewartet, worauf er wie folgt reagierte: Er hielt die Hände vor die Augen, rannte Richtung Straße (vielbefahren!) und legte sich flach auf den Boden, als wolle er sich unter ein Auto werfen. Ein paar Mädels schrien vor Entsetzen, aber schon kurze Zeit später stand Ben auf und ging breit grinsend zu seinen Fans, schrieb fleißig Autogramme, ließ sich Abknipsen, gab mir die Hand und unterhielt sich mit mir über die vorhergehenden Shows in Paris ("Maroquinerie was great"), um abzuschließen: "Today was the best show, it was really really special. A magical night, thanks to you guys. Thank you so much."

Morgen geht es zurück nach Amerika, Paris war die letzte Station der Europa-Tour. Für diese Show hatten sie die allerletzten Kräfte mobilisiert.

Setlist Band Of Horses, La Cigale, Paris:

01: Bats
02: Ode To LRC
03: Islands On The Coast
04: NW Apt.
05: Blue Beard
06: Compliments
07: Factory
08: Cigarettes, Wedding Bands
09: Marry Song
10: Part One
11: The General Specific
12: Mirage Rock
13: Dilly
14: Older (written and sung by Ryan Monroe)
15: No One's Gonna Love You
16: Is There A Ghost?
17: The Great Salt Lake
18: Monsters
19: Am I A Good Man? (Them Two Cover)

20: Evening Kitchen (written and sung by Ben Bridwell & Tyler Ramsey)
21: Infinite Arms
22: The Funeral

Photos: Archivbilder. Aktuelle Pics in Kürze, dann auch ein längerer Bericht.

Band Of Horses, Köln, 15.02.11
Band Of Horses, Paris, 30.08.10
Band Of Horses, Paris, 27.08.10
Band Of Horses, Paris, 08.04.10
Band Of Horses, Paris, 28.02.08

Band Of Horses, yeah baby!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Band Of Horses, Paris, 26.02.11


Konzert: Band Of Horses

Ort: La Cigale, Paris
Datum: 26.02.2011

Zuschauer: ausverkauft
Konzertdauer: satte 2 Stunden!


Wow, was für ein Knaller!!! Die Band Of Horses hat in Paris ein Hammerkonzert aufs Parkett gelegt, an daß sie sich selbst wahrscheinlich für immer erinnern wird.

Die Cigale, ein legendärer, sagenumwobener Ort, eine Location, die mir die unfassbarsten Konzerte beschert hat. Unvergessen die Show der kultigen Post Punk Band Gang Of Four vor über vier Jahren. Der in die Jahre gekommene Sänger Jon King verausgabte sich bis aufs Letzte, lag zwischen den Songs nach Atem ringend auf dem Boden und peitschte die Fans in den ersten Reihen regelrecht auf. Die totale Extase. Alela Diane (Foto rechts) rührte die Pariser im März 2008 mit ihrer festen Stimme, ihrem charmanten Lächeln und ihrer natürlichen Erscheinung zu Tränen und Beth Ditto und ihre Band Gossip rammten mich im November 2007 ungespitzt in den Boden. Was sich bei diesem Konzert abspielte war einfach unbeschreiblich, weibliche Fans die die Bühne stürmten, Beth herzten und küssten und eine bis in die Haarspitzen motivierte Frontlady, die sich die Seele aus dem Leib schrie. Denkwürdig auch der Auftritt der Pariser Sensationsband Syd Matters 2008, die mir die wundervollsten Gefühle bereiteten und ein atemberaubend schönes, intimes und bewegendes Konzert ablieferten.

Und nun heute die Band Of Horses. Grandios, gigantisch, orgasmisch, episch, einfach sagenhaft. S-A-G-E-N-haft! Ben Bridwell und seine Kumpels strotzten nur so vor Spielfreude, waren bestens aufgelegt, kommunzierten toll mit dem famos mitgehenden Publikum und hauten einen Hit nach dem anderen raus. Die Stimme von Ben: eine Weltsensation. Sie ging mir durch Mark und Bein. Die Gitarren: saftig, krachend, hochmelodisch. Das volle Brett. Das Schlagzeug: wuchtig und explosiv. Die Keyboardparts: melancholisch, hypnotisch, einschmeichelnd. Die Stimmung in der Cigale: kaum zu toppen. Der alte Theatersaal kochte, die Fans waren außer sich. Die überglückliche Band Of Horses bedankte sich tausendfach und aufrichtig gerührt für die sensationelle Untersützung und hinterher sah ich noch alle Bandmitglieder vor dem riesigen Tourbus. Der schnauzbärtige Bassist sprach von der besten Show ever, der dicke Keyboarder sagte zu amerikanischen Landsleuten, daß er so eine Stimmung noch nie erlebt habe, der baumlange ( 2 Meter??) und wahnsinnig nette Gitarrist Tyler Ramsey war ebenfalls total aus dem Häuschen. Und Oberhorse Ben Bridwell? Der ließ sich mit dem Duschen wahnsinnig viel Zeit und kam eine geschlagene Stunde später (!!) als seine Bandkollegen zum Bus gelatscht. Trotzdem hatten viele (vor allem weibliche) Fans geduldig und vor Kälte bibbernd auf ihn gewartet, worauf er wie folgt reagierte: Er hielt die Hände vor die Augen, rannte Richtung Straße (vielbefahren!) und legte sich flach auf den Boden, als wolle er sich unter ein Auto werfen. Ein paar Mädels schrien vor Entsetzen, aber schon kurze Zeit später stand Ben auf und ging breit grinsend zu seinen Fans, schrieb fleißig Autogramme, ließ sich Abknipsen, gab mir die Hand und unterhielt sich mit mir über die vorhergehenden Shows in Paris ("Maroquinerie was great"), um abzuschließen: "Today was the best show, it was really really special. A magical night, thanks to you guys. Thank you so much."

Morgen geht es zurück nach Amerika, Paris war die letzte Station der Europa-Tour. Für diese Show hatten sie die allerletzten Kräfte mobilisiert.

Setlist Band Of Horses, La Cigale, Paris:

01: Bats
02: Ode To LRC
03: Islands On The Coast
04: NW Apt.
05: Blue Beard
06: Compliments
07: Factory
08: Cigarettes, Wedding Bands
09: Marry Song
10: Part One
11: The General Specific
12: Mirage Rock
13: Dilly
14: Older (written and sung by Ryan Monroe)
15: No One's Gonna Love You
16: Is There A Ghost?
17: The Great Salt Lake
18: Monsters
19: Am I A Good Man? (Them Two Cover)

20: Evening Kitchen (written and sung by Ben Bridwell & Tyler Ramsey)
21: Infinite Arms
22: The Funeral

Photos: Archivbilder. Aktuelle Pics in Kürze, dann auch ein längerer Bericht.

Band Of Horses, Köln, 15.02.11
Band Of Horses, Paris, 30.08.10
Band Of Horses, Paris, 27.08.10
Band Of Horses, Paris, 08.04.10
Band Of Horses, Paris, 28.02.08

Band Of Horses, yeah baby!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Band Of Horses, Köln, 15.02.11


Konzert: Band Of Horses
Ort: Live Music Hall, Köln
Datum: 15.02.2011
Zuschauer: fast ausverkauft
Dauer: knapp 95 min

Bericht von Michael aus Düsseldorf:


Vor fast ziemlich genau 3 Jahren gab die Band of Horses ein - für mich nicht in Worte zu beschreiben - schönes Konzert im Gebäude 9. Dieser Abend hat mich für viele Konzerte meines Lebens motiviert, die BoH spielte die Zuschauer an die Wand, seit diesem Tag bin ich grosser Fan. Ich denke die Band selbst war ziemlich begeistert über ihren Auftritt, was ich mit dem Profilbild der Band auf Myspace begründe, welches bestimmt 4 Monate das Eingangschild zum Gebäude 9 zeigte.

In den 36 Monaten dazwischen liegen jetzt ein Auftritt für den WDR Rockpalast in der Kulturkirche Köln und ein neues Album, Infinite Arms. Das Album selbst enttäuschte mich, die Qualität des Vorgängers Cease to Beginn konnte trotz einiger guter Ansätze nicht gehalten werden. Daß Ben Bridewell, der unverschämt gutaussehende Frontmann der Band, irgendwann noch grössere Konzerte spielen und noch mehr Platten verkaufen möchte, das kann ich mir gut vorstellen, dieser Erfolg ist aber nicht planbar.

Vom Gebäude 9 ging es vor einem Jahr in die Kulturkirche und nun in die Live Music Hall. Um es vorweg zu nehmen - dieses Konzert war nicht so berauschend wie 2009, aber einen fantastisch guten Abend hat die Band mir trotzdem bereitet.



Nachdem ich also die Vorband verpasste hatte (ich betrat den Saal als der letzte Song verkündet wurde), ging es pünktlich um 21h los. Das Publikum empfand ich als sehr gemischt, ich konnte kaum junge Leute unter den Konzertbesuchern finden, das Durchschnittsalter lag schätzungsweise zwischen 30 und 35 Jahren. Ein aufmerksames Publikum könnte man meinen? Nun ja - Das Kölner Publikum ist bekannt dafür, daß während der Songs gerne mal geredet wird, das bringt einen so ausgeglichen Menschen wie mich schon mal gerne auf die Palme.

Kurzes Intro, erste Projektion hinten auf die Leinwand und laut wurde es. Nächste Überraschung - der Sound in der ansonsten für die schlechte Akustik bekannte Live Music Hall war gut, der Abend konnte beginnen. Das zunächst einige schnelle Songs abgefeuert wurden machten den Abend auf die Länge gesehen nicht langweilig, das Zusammenspiel der Band funktionierte von Lied zu Lied besser. Gerade die Stimme Ben Bridewell´s, die live alles andere als perfekt klingt, macht diese Band für mich so besonders, für mich eine absolute charismatische Person, der sein Potential auch heute Abend nicht ausgeschöpft hat. Warum wurde das Publikum nicht mit eingebunden? Sind wir jetzt etwa doch beim Stadionrock angekommen? Chance verspielt.

Die Band ist professioneller geworden, die Songs klingen auch live besser ausgespielt, Überraschungsmomente ausgeschlossen - trotzdem ist der Magie dieser Gruppe am heutigen Abend bei mir angekommen. Gute Konzerte bemerke ich daran, nicht auf die Uhr zu schauen, die Band spielt 90 Minuten und ich merke es nicht, das war auch heute Abend der Fall. Das die Amerikaner aber exakt die gleichen Zugaben wie vor 10 Monaten in der Kulturkirche wählte, empfand ich als unpassend. Ein neuer Song wurde im Set auch eingebunden, der Klang gut und lebte vom Gitarrenspiel des Keyboarders, der bei einigen Stücken auch die Gitarre in die Hand nimmt, guter Durchschnitt - mehr aber auch nicht. Dabei wünsche ich mir so sehr einen neuen Lieblingssong ala Ode To LRC oder General Specific, der bei mir in Dauerschleife geht.

Im Sommer kommt die Band übrigens zurück Europa und nach Deutschland um (Achtung!) die Foo Fighters auf ihrer grossen Tour zu supporten. Wird das funktionieren?

Bitte dann das nächste Mal nicht ins Palladium. Wie hat die Band Of Horses einen Song auf dem neuen Album benannt? On My Way Back Home - na hoffentlich.

8/10


Setlist Band Of Horses, Live Music Hall, Köln:

01: Cigarettes, wedding bands

02: Factory
03: Compliments
04: Marry song
05: Older
06: No one's gonna love you
07: Islands on the coast (?)
08: NW apt.
09: The Great Salt Lake
10: Is there a ghost
11: Part one
12: Laredo
13: The general specific
14: Mirage rock (neu)
15: Dilly
16: Ode to LRC
17: Wicked gil
18: The funeral

19: Evening kitchen (Z)
20: Monsters (Z)

Aus dem Archiv:

Band Of Horses, Paris, 30.08.10
Band Of Horses, Paris, 27.08.10
Band Of Horses, Paris, 08.04.10
Band Of Horses, Paris, 28.02.08



Band Of Horses, Köln, 15.02.11


Konzert: Band Of Horses
Ort: Live Music Hall, Köln
Datum: 15.02.2011
Zuschauer: fast ausverkauft
Dauer: knapp 95 min

Bericht von Michael aus Düsseldorf:


Vor fast ziemlich genau 3 Jahren gab die Band of Horses ein - für mich nicht in Worte zu beschreiben - schönes Konzert im Gebäude 9. Dieser Abend hat mich für viele Konzerte meines Lebens motiviert, die BoH spielte die Zuschauer an die Wand, seit diesem Tag bin ich grosser Fan. Ich denke die Band selbst war ziemlich begeistert über ihren Auftritt, was ich mit dem Profilbild der Band auf Myspace begründe, welches bestimmt 4 Monate das Eingangschild zum Gebäude 9 zeigte.

In den 36 Monaten dazwischen liegen jetzt ein Auftritt für den WDR Rockpalast in der Kulturkirche Köln und ein neues Album, Infinite Arms. Das Album selbst enttäuschte mich, die Qualität des Vorgängers Cease to Beginn konnte trotz einiger guter Ansätze nicht gehalten werden. Daß Ben Bridewell, der unverschämt gutaussehende Frontmann der Band, irgendwann noch grössere Konzerte spielen und noch mehr Platten verkaufen möchte, das kann ich mir gut vorstellen, dieser Erfolg ist aber nicht planbar.

Vom Gebäude 9 ging es vor einem Jahr in die Kulturkirche und nun in die Live Music Hall. Um es vorweg zu nehmen - dieses Konzert war nicht so berauschend wie 2009, aber einen fantastisch guten Abend hat die Band mir trotzdem bereitet.



Nachdem ich also die Vorband verpasste hatte (ich betrat den Saal als der letzte Song verkündet wurde), ging es pünktlich um 21h los. Das Publikum empfand ich als sehr gemischt, ich konnte kaum junge Leute unter den Konzertbesuchern finden, das Durchschnittsalter lag schätzungsweise zwischen 30 und 35 Jahren. Ein aufmerksames Publikum könnte man meinen? Nun ja - Das Kölner Publikum ist bekannt dafür, daß während der Songs gerne mal geredet wird, das bringt einen so ausgeglichen Menschen wie mich schon mal gerne auf die Palme.

Kurzes Intro, erste Projektion hinten auf die Leinwand und laut wurde es. Nächste Überraschung - der Sound in der ansonsten für die schlechte Akustik bekannte Live Music Hall war gut, der Abend konnte beginnen. Das zunächst einige schnelle Songs abgefeuert wurden machten den Abend auf die Länge gesehen nicht langweilig, das Zusammenspiel der Band funktionierte von Lied zu Lied besser. Gerade die Stimme Ben Bridewell´s, die live alles andere als perfekt klingt, macht diese Band für mich so besonders, für mich eine absolute charismatische Person, der sein Potential auch heute Abend nicht ausgeschöpft hat. Warum wurde das Publikum nicht mit eingebunden? Sind wir jetzt etwa doch beim Stadionrock angekommen? Chance verspielt.

Die Band ist professioneller geworden, die Songs klingen auch live besser ausgespielt, Überraschungsmomente ausgeschlossen - trotzdem ist der Magie dieser Gruppe am heutigen Abend bei mir angekommen. Gute Konzerte bemerke ich daran, nicht auf die Uhr zu schauen, die Band spielt 90 Minuten und ich merke es nicht, das war auch heute Abend der Fall. Das die Amerikaner aber exakt die gleichen Zugaben wie vor 10 Monaten in der Kulturkirche wählte, empfand ich als unpassend. Ein neuer Song wurde im Set auch eingebunden, der Klang gut und lebte vom Gitarrenspiel des Keyboarders, der bei einigen Stücken auch die Gitarre in die Hand nimmt, guter Durchschnitt - mehr aber auch nicht. Dabei wünsche ich mir so sehr einen neuen Lieblingssong ala Ode To LRC oder General Specific, der bei mir in Dauerschleife geht.

Im Sommer kommt die Band übrigens zurück Europa und nach Deutschland um (Achtung!) die Foo Fighters auf ihrer grossen Tour zu supporten. Wird das funktionieren?

Bitte dann das nächste Mal nicht ins Palladium. Wie hat die Band Of Horses einen Song auf dem neuen Album benannt? On My Way Back Home - na hoffentlich.

8/10


Setlist Band Of Horses, Live Music Hall, Köln:

01: Cigarettes, wedding bands

02: Factory
03: Compliments
04: Marry song
05: Older
06: No one's gonna love you
07: Islands on the coast (?)
08: NW apt.
09: The Great Salt Lake
10: Is there a ghost
11: Part one
12: Laredo
13: The general specific
14: Mirage rock (neu)
15: Dilly
16: Ode to LRC
17: Wicked gil
18: The funeral

19: Evening kitchen (Z)
20: Monsters (Z)

Aus dem Archiv:

Band Of Horses, Paris, 30.08.10
Band Of Horses, Paris, 27.08.10
Band Of Horses, Paris, 08.04.10
Band Of Horses, Paris, 28.02.08



Band Of Horses, Paris, 30.08.10


Konzert: Band Of Horses

Ort: Maison de Radio France, France Inter, Black Session Bernard Lenoir
Datum: 30.08.2010
Zuschauer: viele
Konzertdauer: 1 Stunde


Band Of Horses = Band des Jahres!

Meine Begeisterung kennt keine Grenzen, euphorischer Bericht über die Black Session beim Radiosender France Inter morgen. Noch nie zuvor habe ich eine derart berauschende Session in den heiligen Hallen des Maison de Radio France erlebt. Einfach der helle Wahnsinn! Wer kann die Pferdeband auf ihrem unaufhaltsamen Weg an die Spitze noch stoppen?

Here's the whole story:

Meine Begeisterung für die Band Of Horses nimmt dieser Tage fast schon manische Züge an. Ich frage mich manchmal, ob das in meinem Alter noch angemessen ist. Mit 39 und annähernd 1000 Konzertbesuchen auf dem Buckel sollte man doch distanzierter und abgeklärter sein, oder nicht? Vielleicht sollte man das wirklich, das wäre sicherlich vernünftig. Vernünftig aber auch langweilig und trist! Musik setzt nun einmal Emotionen frei, das ist wie beim Fußball. Erwachsene Menschen weinen wie kleine Kinder, wenn ihr Team verloren hat und jubeln zügellos, wenn ihre Mannschaft erfolgreich war. Immer wieder schön.

Also, lasst mich jubeln! Los geht's:

Erst letzte Woche erfuhr ich beiläufig, daß die Band Of Horses eine Black Session beim Radiosender France Inter spielen würde. Ich war außer mir vor Vorfreude! Das einzige Problem war, daß ich wie immer keine Einladung für diese reservierungspflichtige Veranstaltung hatte. Aber von einer solchen Lappalie wollte ich mich nicht stoppen lassen. Ich lastschte durch den wunderschönen Pariser Nachthimmel an der Seine entlang Richtung Maison de Radio France. Irgendwie würde ich da schon reinkommen, schließlich hatte das bisher noch immer geklappt ("et hät noch immer jut jegange", würde der Kölner sagen). Wie immer kam ich kurz auf knapp an. Die Uhr zeigte 21 Uhr 55 an und um zehn Uhr beginnt die live ausgestrahlte Radiosendung. Etwa ein dutzend Leute standen in einer Schlange und hofften darauf, mit einer Einladung bedacht zu werden. Ein Ordner der Radiostation alberte rum: "Es gibt nur nich vier Plätze, die anderen muss ich leider nach Hause schicken", verkündete er diebisch grinsend. Zum Glück war das nur ein Scherz, denn wenn ich nicht reingekommen wäre, hätte ich möglicherweise die Mädels an der Rezeption als Geisel genommen, um den Einlass zu erzwingen. Haha, just joking...

Alle Übriggebliebenen bekamen also in letzter Minute den begehrten Pappkarton, der die Teilnahme an der Black Session ermöglicht. Im Studio 105 wurden gerade noch die Nachrichten gesendet, bevor Moderator Bernard Lenoir nach vorne trat und eine bereits reife Band ansagte. "Nicht solche gehypten Jungspunde aus England", irgendwas in dieser Art brabbelte Bernard im Bezug auf die Amis und er hatte natürlich recht. Die Band Of Horses gibt es nun schon ein paar Jährchen und Sänger Ben Bridwell und seine vier Mitstreiter wirkten in der Tat routiniert und gelassen. Ohne Hektik legten sie gegen 22 Uhr 5 ihre Gitarrengurte um, bezogen Stellung und ließen es krachen. Moment! Ließen es krachen? Nein! Die wunderschöne Ode To LRC performten sie in stark abgewandelter Form. Die erste Hälfte war rein akustisch und nur Ben Bridwell und Gitarrist Tyler Ramsey spielten, während die anderen reglos rumstanden. Dann aber wurde der Startschuß gegeben und alle 5 Musiker traten in Aktion. Zum ersten Mal wurde klar gemacht, daß die Band Of Horses eine lupenreine Gitarrenband ist, die richtig laut werden kann. Ben hatte zunächst Probleme gegen die hohe Dezibelzahl anzusingen, im Laufe des Konzertes wurde seine hohe Weltsensationsstimme aber so perfekt warm, daß er gegen den Wall of Sound mühelos ankam. Zu meiner größten Freude wurden gleich im ersten Drittel die drei besten Songs des neuen Albums Infinite Arms rausgehauen. Compliments ist ein lässig aus dem Ärmel geschüttelter Stampfer mit dem ohrwurmigsten Gitarrensolo (gespielt von Tylor Ramsey) des Musikjahres 2010, Factory eine amerikanische Antwort auf In My Place der britischen Coldplay und Laredo ein Stück, das man bestimmt wunderbar in einem Truck auf einem amerikanischen Higway hören könnte.

Die 5 Typen der Band Of Horses lassen ohnehin keine Zweifel darüber zu, wo sie herkommen. Alles an ihnen wirkt amerikanisch. Die Cowboystiefel, die Karohemden, die dunklen Blue Jeans, die Bärte. Eine Truppe die wiztig anzusehen ist. Sänger und Gitarrist Ben Bridwell ist dünn wie ein Handtuch, genau wie sein Bassist Bill Reynolds, Lead- Gitarrist Tylor Ramsey riesengroß und dürr wie eine Bohnstange, während der rundliche Orgler Ryan Monroe (der Sohn von Marilyn? Nein!) deutlich zu viele Burger gegessen haben dürfte. Den sehr effizient trommelnden Schlagzeuger Creighton Barrett sah man hingegen fast gar nicht. Neben dem Chef Bridwell begeisterte mich Tyler Ramsey am meisten. Er war es, der mit seinen unfassbar langen, dünnen Fingern diese ganzen kleinen Zuckermelodien aus seiner Elektrischen zupfte. Kein einziges Fehlerchen unterlief diesem sanften Riesen, der auch unter eigenem Namen Songs veröffentlicht. Für die Band Of Horses hat er die reduzierte Ballade Evening Kitchen geschrieben, die er zusammen mit Bridwell auch hier und heute vortrug. Bei diesem Lied hatte die Stimme von Ben die meiste Luft zum Atmen, weil keine lauten Gitarren seinen Gesang torpedierten. Herzergreifend erklomm sein Falsett luftige Höhen und auch Songwriter Tyler selbst sang famos im Duett mit. Das genaue Gegenteil zu dieser Akustiknummer stellte der krönende Abschluss mit dem Klassiker The Funeral dar. Höllisch laute, aber dennoch hochmelodische Gitarren, ein Refrain den fast jeder im Studio kannte und die durch Mark und Bein gehenden Jodelgesänge des Herrn Bridwell sorgten für einen Abgang nach Maß. Das Publikum toste. Eine Zugabe gab es trotzdem nicht mehr. Nun ja, man soll halt eben aufhören, wenn es am schönsten ist. In diesem Sinne: bis bald mal wieder!

Setlist Band Of Horses, Black Session # 316, Bernard Lenoir, Paris:

01: Ode To LRC
02: Compliments
03: Marry Song
04: For Annabelle
05: Factory
06: Laredo
07: Older
08: Is There A Ghost
09: The General Specific
10: Evening Kitchen
11: Blue Beard
12: No One Gonna Love You
13: The Funeral

Band Of Horses, Paris, 30.08.10


Konzert: Band Of Horses

Ort: Maison de Radio France, France Inter, Black Session Bernard Lenoir
Datum: 30.08.2010
Zuschauer: viele
Konzertdauer: 1 Stunde


Band Of Horses = Band des Jahres!

Meine Begeisterung kennt keine Grenzen, euphorischer Bericht über die Black Session beim Radiosender France Inter morgen. Noch nie zuvor habe ich eine derart berauschende Session in den heiligen Hallen des Maison de Radio France erlebt. Einfach der helle Wahnsinn! Wer kann die Pferdeband auf ihrem unaufhaltsamen Weg an die Spitze noch stoppen?

Here's the whole story:

Meine Begeisterung für die Band Of Horses nimmt dieser Tage fast schon manische Züge an. Ich frage mich manchmal, ob das in meinem Alter noch angemessen ist. Mit 39 und annähernd 1000 Konzertbesuchen auf dem Buckel sollte man doch distanzierter und abgeklärter sein, oder nicht? Vielleicht sollte man das wirklich, das wäre sicherlich vernünftig. Vernünftig aber auch langweilig und trist! Musik setzt nun einmal Emotionen frei, das ist wie beim Fußball. Erwachsene Menschen weinen wie kleine Kinder, wenn ihr Team verloren hat und jubeln zügellos, wenn ihre Mannschaft erfolgreich war. Immer wieder schön.

Also, lasst mich jubeln! Los geht's:

Erst letzte Woche erfuhr ich beiläufig, daß die Band Of Horses eine Black Session beim Radiosender France Inter spielen würde. Ich war außer mir vor Vorfreude! Das einzige Problem war, daß ich wie immer keine Einladung für diese reservierungspflichtige Veranstaltung hatte. Aber von einer solchen Lappalie wollte ich mich nicht stoppen lassen. Ich lastschte durch den wunderschönen Pariser Nachthimmel an der Seine entlang Richtung Maison de Radio France. Irgendwie würde ich da schon reinkommen, schließlich hatte das bisher noch immer geklappt ("et hät noch immer jut jegange", würde der Kölner sagen). Wie immer kam ich kurz auf knapp an. Die Uhr zeigte 21 Uhr 55 an und um zehn Uhr beginnt die live ausgestrahlte Radiosendung. Etwa ein dutzend Leute standen in einer Schlange und hofften darauf, mit einer Einladung bedacht zu werden. Ein Ordner der Radiostation alberte rum: "Es gibt nur nich vier Plätze, die anderen muss ich leider nach Hause schicken", verkündete er diebisch grinsend. Zum Glück war das nur ein Scherz, denn wenn ich nicht reingekommen wäre, hätte ich möglicherweise die Mädels an der Rezeption als Geisel genommen, um den Einlass zu erzwingen. Haha, just joking...

Alle Übriggebliebenen bekamen also in letzter Minute den begehrten Pappkarton, der die Teilnahme an der Black Session ermöglicht. Im Studio 105 wurden gerade noch die Nachrichten gesendet, bevor Moderator Bernard Lenoir nach vorne trat und eine bereits reife Band ansagte. "Nicht solche gehypten Jungspunde aus England", irgendwas in dieser Art brabbelte Bernard im Bezug auf die Amis und er hatte natürlich recht. Die Band Of Horses gibt es nun schon ein paar Jährchen und Sänger Ben Bridwell und seine vier Mitstreiter wirkten in der Tat routiniert und gelassen. Ohne Hektik legten sie gegen 22 Uhr 5 ihre Gitarrengurte um, bezogen Stellung und ließen es krachen. Moment! Ließen es krachen? Nein! Die wunderschöne Ode To LRC performten sie in stark abgewandelter Form. Die erste Hälfte war rein akustisch und nur Ben Bridwell und Gitarrist Tyler Ramsey spielten, während die anderen reglos rumstanden. Dann aber wurde der Startschuß gegeben und alle 5 Musiker traten in Aktion. Zum ersten Mal wurde klar gemacht, daß die Band Of Horses eine lupenreine Gitarrenband ist, die richtig laut werden kann. Ben hatte zunächst Probleme gegen die hohe Dezibelzahl anzusingen, im Laufe des Konzertes wurde seine hohe Weltsensationsstimme aber so perfekt warm, daß er gegen den Wall of Sound mühelos ankam. Zu meiner größten Freude wurden gleich im ersten Drittel die drei besten Songs des neuen Albums Infinite Arms rausgehauen. Compliments ist ein lässig aus dem Ärmel geschüttelter Stampfer mit dem ohrwurmigsten Gitarrensolo (gespielt von Tylor Ramsey) des Musikjahres 2010, Factory eine amerikanische Antwort auf In My Place der britischen Coldplay und Laredo ein Stück, das man bestimmt wunderbar in einem Truck auf einem amerikanischen Higway hören könnte.

Die 5 Typen der Band Of Horses lassen ohnehin keine Zweifel darüber zu, wo sie herkommen. Alles an ihnen wirkt amerikanisch. Die Cowboystiefel, die Karohemden, die dunklen Blue Jeans, die Bärte. Eine Truppe die wiztig anzusehen ist. Sänger und Gitarrist Ben Bridwell ist dünn wie ein Handtuch, genau wie sein Bassist Bill Reynolds, Lead- Gitarrist Tylor Ramsey riesengroß und dürr wie eine Bohnstange, während der rundliche Orgler Ryan Monroe (der Sohn von Marilyn? Nein!) deutlich zu viele Burger gegessen haben dürfte. Den sehr effizient trommelnden Schlagzeuger Creighton Barrett sah man hingegen fast gar nicht. Neben dem Chef Bridwell begeisterte mich Tyler Ramsey am meisten. Er war es, der mit seinen unfassbar langen, dünnen Fingern diese ganzen kleinen Zuckermelodien aus seiner Elektrischen zupfte. Kein einziges Fehlerchen unterlief diesem sanften Riesen, der auch unter eigenem Namen Songs veröffentlicht. Für die Band Of Horses hat er die reduzierte Ballade Evening Kitchen geschrieben, die er zusammen mit Bridwell auch hier und heute vortrug. Bei diesem Lied hatte die Stimme von Ben die meiste Luft zum Atmen, weil keine lauten Gitarren seinen Gesang torpedierten. Herzergreifend erklomm sein Falsett luftige Höhen und auch Songwriter Tyler selbst sang famos im Duett mit. Das genaue Gegenteil zu dieser Akustiknummer stellte der krönende Abschluss mit dem Klassiker The Funeral dar. Höllisch laute, aber dennoch hochmelodische Gitarren, ein Refrain den fast jeder im Studio kannte und die durch Mark und Bein gehenden Jodelgesänge des Herrn Bridwell sorgten für einen Abgang nach Maß. Das Publikum toste. Eine Zugabe gab es trotzdem nicht mehr. Nun ja, man soll halt eben aufhören, wenn es am schönsten ist. In diesem Sinne: bis bald mal wieder!

Setlist Band Of Horses, Black Session # 316, Bernard Lenoir, Paris:

01: Ode To LRC
02: Compliments
03: Marry Song
04: For Annabelle
05: Factory
06: Laredo
07: Older
08: Is There A Ghost
09: The General Specific
10: Evening Kitchen
11: Blue Beard
12: No One Gonna Love You
13: The Funeral

Band of Horses & Guests, 1. Festivaltag Rock en Seine, 27.08.10


Konzert: Band Of Horses (und ein paar andere)

Ort: Domaine National de Saint Cloud bei Paris, Festival Rock en Seine
Datum: 27.08.2010
Zuschauer: zigtausende

Konzertdauer: 40 Minuten

Erster Konzertbericht bei uns: 28.02.2008, Paris



Der (heimliche) Headliner des Festivals Rock en Seine vor den Toren von Paris spielte bereits um 16 Uhr 20 und durfte leider nur 40 Minuten ran. Die sagenhafte Band Of Horses hat mit der Kraft der tausend Pferde trotzdem alles platt getrampelt und keinen Stein auf dem anderen gelassen. Die beste Folkrockband aller Zeiten ließ sich auch durch Tonprobleme (man hörte die Sensationsstimme von Ben Bridwell anfänglich nicht sonderlich gut) nicht aus dem Tritt bringen und war ab Lied vier nicht mehr zu stoppen. Ob rockig oder balladesk, alles gelang ihnen. Von ihrem neuen Meisterwerk Infinite Arms spielten sie seltsamerweise aber nur 3 Lieder, darunter den Song des Jahres Compliments. Ansonsten domnierten die alten Welthits wie No One's Gonna Love You, Ode To LTRC und natürlich The Funeral als Closer. Der große Salzsee (The Great Saltlake) wurde allerdings nicht besungen, wobei wir beim Problem wären: Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte die Band of Horses alle 3 Alben komplett durchgespielt und zwar drei mal hintereinander! Man merkt es meinen Worten schon an: Mit ihrem bisweilen kitschigen, klischeehaften Südstaatenrock haben mir die schnauzbärtigen Bastarde wieder einmal die Birne matschig gespielt. Coldplay mit Countrysoße, genau so klingt die Band Of Horses. Und ich steh drauf! Bei der Ode To LRC hätte ich ein Herz auf die Festivalwiese pissen können, so extrem schön war das schon wieder. "The World is such a wonderful place", keifte Ben mit seiner hohen, durch Mark und Bein gehenden Stimme und schoß mich waidwund. Ich sah Sternchen. Versüßt wurde mir das Konzert durch die euphorischen Jubelgesänge junger, etrem gut aufgelegter Mädchen, die sich als Australierinnen herausstellen sollten. Eines der Girls kam mir unfassbar nahe, als sie feststellte, daß ich auch Fan bin. Vor den Augen meiner verdutzten Frau (kein Grund zur Eifersucht, Baby!), die gleich neben mir stand, legte sie ihren Arm um meine Schulter und sang die Songzeilen aus voller Kehle mit. Sie zwinkerte mir mit ihren hübschen grünen Augen ständig zu. Es war wirklich ein sehr schönes Konzert...

Danach spielten auch noch ein paar andere Bands. Als Support für die Band of Horses sozusagen.

Setlist Band Of Horses, Rock en Seine 2010:

01: Islands On The Coast
02: North West Apartment
03: Is There A Ghost
04: Laredo
05: The General Specific
06: No One's Gonna Love You
07: Cigarettes, Wedding Bands
08: Compliments
09: Ode To LRC
10: The Funeral


Aus unserem Archiv:

Band Of Horses, Paris, 08.04.2010

Band Of Horses, Paris, 28.02.08

Die Setlisten der Supportacts der Band Of Horses:

Setlist Foals, Festival Rock en Seine 2010:

01: Total Live Forever
02: Cassius
03: Balloons
04: Miami
05: After Glow
06: Alabaster
07: Spanish Sahara
08: Red Socks Pugie
09: Electric Bloom
10: Two Steps Twice


Setlist The Kooks, Festival Rock en Seine 2010:

01: Always Where I Need To Be
02: Eddie's Gun
03: You Don't Love Me (The Way That I Love You)
04: Sway
05: Strange One
06: Ooh La
07: She Moves In Her Own Way
08: Sabateur
09: Do You Wanna (Make Love To Me)
10: Naive
11: Shine On
12: Down To The Market
13: Stormy Weather
14: Sofa Song

Setlist Black Rebel Motorcycle Club, Festival Rock en Seine 2010:

01: Beat The Devil's Tattoo
02: Love Burns
03: Mama Taught Me Better
04: Stop
05: Bad Blood
06: Ain't No Easy Way
07: Conscience Killer
08: Berlin
09: Weapon Of Choice
10: Whatever Happened To My Rock'n Roll
11: Spread Your Love

Aus unserem Archiv:

The Kooks, Paris, 17.11.08
The Kooks, Luxemburg, 21.06.08
The Kooks, Köln, 17.06.08
The Kooks, Köln, 12.04.08
The Kooks, Paris, 02.07.07
The Kooks, Köln, 03.12.06
The Kooks, Paris, 10.11.06

Foals, Haldern, 07.08.08
Foals, Evreux, 28.06.08
Foals, Paris, 16.04.08
Foals, Paris, 21.02.08
Foals, Paris, 09.11.07

BRMC, Paris, 12.05.2010 (chronique en français)


Band of Horses & Guests, 1. Festivaltag Rock en Seine, 27.08.10


Konzert: Band Of Horses (und ein paar andere)

Ort: Domaine National de Saint Cloud bei Paris, Festival Rock en Seine
Datum: 27.08.2010
Zuschauer: zigtausende

Konzertdauer: 40 Minuten

Erster Konzertbericht bei uns: 28.02.2008, Paris



Der (heimliche) Headliner des Festivals Rock en Seine vor den Toren von Paris spielte bereits um 16 Uhr 20 und durfte leider nur 40 Minuten ran. Die sagenhafte Band Of Horses hat mit der Kraft der tausend Pferde trotzdem alles platt getrampelt und keinen Stein auf dem anderen gelassen. Die beste Folkrockband aller Zeiten ließ sich auch durch Tonprobleme (man hörte die Sensationsstimme von Ben Bridwell anfänglich nicht sonderlich gut) nicht aus dem Tritt bringen und war ab Lied vier nicht mehr zu stoppen. Ob rockig oder balladesk, alles gelang ihnen. Von ihrem neuen Meisterwerk Infinite Arms spielten sie seltsamerweise aber nur 3 Lieder, darunter den Song des Jahres Compliments. Ansonsten domnierten die alten Welthits wie No One's Gonna Love You, Ode To LTRC und natürlich The Funeral als Closer. Der große Salzsee (The Great Saltlake) wurde allerdings nicht besungen, wobei wir beim Problem wären: Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte die Band of Horses alle 3 Alben komplett durchgespielt und zwar drei mal hintereinander! Man merkt es meinen Worten schon an: Mit ihrem bisweilen kitschigen, klischeehaften Südstaatenrock haben mir die schnauzbärtigen Bastarde wieder einmal die Birne matschig gespielt. Coldplay mit Countrysoße, genau so klingt die Band Of Horses. Und ich steh drauf! Bei der Ode To LRC hätte ich ein Herz auf die Festivalwiese pissen können, so extrem schön war das schon wieder. "The World is such a wonderful place", keifte Ben mit seiner hohen, durch Mark und Bein gehenden Stimme und schoß mich waidwund. Ich sah Sternchen. Versüßt wurde mir das Konzert durch die euphorischen Jubelgesänge junger, etrem gut aufgelegter Mädchen, die sich als Australierinnen herausstellen sollten. Eines der Girls kam mir unfassbar nahe, als sie feststellte, daß ich auch Fan bin. Vor den Augen meiner verdutzten Frau (kein Grund zur Eifersucht, Baby!), die gleich neben mir stand, legte sie ihren Arm um meine Schulter und sang die Songzeilen aus voller Kehle mit. Sie zwinkerte mir mit ihren hübschen grünen Augen ständig zu. Es war wirklich ein sehr schönes Konzert...

Danach spielten auch noch ein paar andere Bands. Als Support für die Band of Horses sozusagen.

Setlist Band Of Horses, Rock en Seine 2010:

01: Islands On The Coast
02: North West Apartment
03: Is There A Ghost
04: Laredo
05: The General Specific
06: No One's Gonna Love You
07: Cigarettes, Wedding Bands
08: Compliments
09: Ode To LRC
10: The Funeral


Aus unserem Archiv:

Band Of Horses, Paris, 08.04.2010

Band Of Horses, Paris, 28.02.08

Die Setlisten der Supportacts der Band Of Horses:

Setlist Foals, Festival Rock en Seine 2010:

01: Total Live Forever
02: Cassius
03: Balloons
04: Miami
05: After Glow
06: Alabaster
07: Spanish Sahara
08: Red Socks Pugie
09: Electric Bloom
10: Two Steps Twice


Setlist The Kooks, Festival Rock en Seine 2010:

01: Always Where I Need To Be
02: Eddie's Gun
03: You Don't Love Me (The Way That I Love You)
04: Sway
05: Strange One
06: Ooh La
07: She Moves In Her Own Way
08: Sabateur
09: Do You Wanna (Make Love To Me)
10: Naive
11: Shine On
12: Down To The Market
13: Stormy Weather
14: Sofa Song

Setlist Black Rebel Motorcycle Club, Festival Rock en Seine 2010:

01: Beat The Devil's Tattoo
02: Love Burns
03: Mama Taught Me Better
04: Stop
05: Bad Blood
06: Ain't No Easy Way
07: Conscience Killer
08: Berlin
09: Weapon Of Choice
10: Whatever Happened To My Rock'n Roll
11: Spread Your Love

Aus unserem Archiv:

The Kooks, Paris, 17.11.08
The Kooks, Luxemburg, 21.06.08
The Kooks, Köln, 17.06.08
The Kooks, Köln, 12.04.08
The Kooks, Paris, 02.07.07
The Kooks, Köln, 03.12.06
The Kooks, Paris, 10.11.06

Foals, Haldern, 07.08.08
Foals, Evreux, 28.06.08
Foals, Paris, 16.04.08
Foals, Paris, 21.02.08
Foals, Paris, 09.11.07

BRMC, Paris, 12.05.2010 (chronique en français)