Tampilkan postingan dengan label Jimmy Edgar. Tampilkan semua postingan
Tampilkan postingan dengan label Jimmy Edgar. Tampilkan semua postingan

Mixed up monday (28)

Mixed up monday geht in die 28. (in Worten: achtundzwanzigste) Runde. Noch vor ein paar Tagen fürchtete ich, keinen einzigen Mix hier präsentieren zu können, doch ein kurzer Blick auf ein paar Blogs widerlegte diese Angst.


Über 24 Hours gelangte ich zu einem Mix von Cosmo, der sich im begrenzten Zeitrahmen von rund fünfundsechzig Minuten allem gewidmet hat, was mit dem Begriff des "Dub" in Verbindung gebracht werden kann. Disco Dubs, Jamaican Dubs, Dub Electronica, alles, was das Hallraum-Herz begehrt. Hört selbst:

Cosmodelica Dub Factor Mix by Colleen Cosmo Murphy


Die Jungs von Allez Allez haben einen Mitschnitt von Jimmy Edgars Performance, die er in einem Berliner Club zum Besten gegeben hat, zum Download zur Verfügung gestellt. Was dieser Produzent, der jüngst ein hochgefeiertes Album auf K7 (Jimmy Edgar - XXX @ Pitchfork) veröffentlicht hat, live so drauf hat, lässt sich HIER nachempfinden.


Mindless Boogie hat für AOR Disco ein weiteres Balearic Rock Mixtape abgeliefert. Fleetwood Mac geht Hand in Hand mit Womack & Womack, The Eagles treffen auf Black Sabbath. Don't miss!

Balearic Rock vol 2 by Mindless Boogie


Um (Disco) Boogie, (Disco) Boogie und nochmals (Disco) Boogie dreht sich alles bei Milton Van Houten und seinem Boogie Banger Blog. Vor einigen Wochen veröffentlichte er zwei Mixtapes unter dem Titel "Love Attack" und "Love Attack Vol. 2", welche ich allerdings erst am vergangenen Wochenende durchhören und für gut erachten konnte. Here you go:

Love Attack Vol. 2 - Milton Van Houten by Boogie Banger

Love Attack - Milton Van Houten by Boogie Banger


In einem meiner vorangegangenen Mixed up mondays-Einträge wies ich auf ein "Lagos Disco"-Mixtape hin. Die Afrikanische Disco- und Funk-Szene der späten Sechziger und Siebziger Jahre ist derzeit in Sammlerkreisen schwer im Kurs, wie nicht zuletzt auch ein kleines Feature in der Groove (oder war es doch de:bug?) zeigte. Frank Gossner, der DJ und Plattensammler, lebte einige Jahre in Westafrika, hat dort wahrscheinlich tonnenweise Platten ausgegraben und ausgewertet und stellt auf seinem Blog Voodo Funk immer wieder Mixe ein. Zuletzt den Funky Highlife Mix. Musik von der Elfenbeinküste, aus Ghana, Nigeria und Benin. Worth to check!


Greg Wilson bedarf ja keiner Vorstellung mehr. Daher geht's auch gleich an den Mitschnitt seines Sets, das er vergangenen Samstag im Rahmen des Camp Bestival gespielt hat:

CAMP BESTIVAL 31.07.10 (greg wilson live mix) by gregwilson


Weiter geht's auf Made Like A Tree, die derzeit einen unglaublich hohen Output an Podcast-Features haben. Für die jüngste Ausgabe konnten die Macher das DJ-Duo Coyote von Is It Balearic?! gewinnen. Coyote - Podcast @ Made Like A Tree.


Phonica Records aus London hat vor kurzem eine Party in den Corsica Studios mit Dexter, Instra:Mental und I:Cube ausgerichtet. Das Set des letzteren, einen Mitschnitt, gibt's zum Download, und zwar HIER.


Beinahe sind wir am Ende angelangt. Die Jungs des schwedischen Plattenladens Snickars haben vor nahezu drei Wochen einen weiteren Mix, "Disco Meltdown", auf ihrer Soundcloud zur Verfügung gestellt. Wie ihre zuvor veröffentlichten Mixe gilt auch hier: heavy stuff!

Snickars Disco Meltdown by Snickars Records


Und zum Schluss noch dies: es lohnt sich, sich auf Electronique.it zu registrieren, denn diese italienische Online-Plattform hält inzwischen 85 Mixe - der neueste übrigens von Marcel Vogel - bereit. Darunter Tevo Howard, Marcello Napoletano, Rabih Beaini alias Ra.H., Alex Agore, Snuff Crew, sowie eine ganze Reihe italienischer Plattendreher zum entdecken.


Das war's wieder einmal. Morgen und in den kommenden Tagen geht's hier weiter mit ein paar gesonderten Veranstaltungshinweisen sowie ein paar Tracks.


English (short) version: Last week, I was frightened that I couldn't present you some mixes for this week's Mixed up monday-edition. Now, today, you'll have nearly a dozen of mixes covering a wide range of musical genres focusing on disco / boogie / electronica and everything that builds up on this styles. Have fun with it!

Jimmy Edgar - Hush

Nein! Das zu dieser EP gehörende Video werde ich nicht verlinken, und schon gar nicht in diesen Blogeintrag einbinden, denn schliesslich möchte ich mit Keep-It-Deep nicht in irgendeinem BKA-Filter landen und abgeschaltet werden. Mir reicht vollauf, wenn die US-amerikanische Urheberrechtsbehörde zur Durchsetzung des Digital Millenium Copyright Acts sich regelmässig durch die Zwischenschaltung von Google an mich wendet mit der Bitte, Links zu entfernen, die auf Inhalte verweisen, an denen die traditionsreichen grossen Musikkonzerne irgendwelche Rechte halten. Gegenstand, Inhalt und Grenzen des Geistigen Eigentums müssen nach meinem Dafürhalten tunlichst neu überdacht werden, stammt der geistige Überbau des Gesetzes über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte noch aus dem neunzehnten Jahrhundert und bedarf allein daher einer grundlegenden Neuausrichtung, und nicht nur oberflächlicher Novellierungen.

Weiter möchte ich auf diese, die Gesetzgebungspolitik berührenden Fragen jedoch nicht eingehen. Hier geht es in erster Linie um die Musik als solche und, um an die einleitenden Worte anzuknüpfen: gebt doch einfach den Namen des Produzenten sowie den Titel seiner aktuellen 12" in das Eingabefeld der (noch) weltgrössten Internetsuchmaschine ein, und ihr werdet selbst sehr schnell feststellen können, dass diese Sequenz durchaus Indizierungspotential beinhaltet. Doch, das muss hier ebenfalls Erwähung finden, steht das Video durchaus in einem unmittelbaren, auch inhaltlichen Zusammenhang mit dem neuen Studioalbum von Jimmy Edgar, das Ende Juli 2010 auf dem Berliner Label !K7 erscheinen wird. Dieses nämlich trägt den Titel "XXX", und ein Track darauf heisst "Hot Raw Sex" (welcher in einer Single-Auskoppelung unter anderem von Kris Wadsworth überarbeitet wird).

So viel einmal dazu, denn zu Jimmy Edgar bedarf es kaum noch einer Einleitung. Der Detroiter Produzent, den ich für mich erst sehr spät entdeckt habe, hat bereits für das renommierte Label Warp produziert, u.a. das Album "Color Strip", sowie Technoskizzen für das M_nus-Sublabel Items & Things und Semantica Records. Mit seiner 12" Hush, erschienen auf Glasstable Music (ein Sublabel zu Jamie Russels Label Hypercolour), verfolgt der - immer noch junge - Produzent Jimmy Edgar einen etwas anderen Ansatz, allerdings auf der gleichbleibenden Grundlage: es ist Maschinenfunk, herausgearbeitet aus analogem Equipment.

"Hush", der Titeltrack, beginnt mit einem warmen, lange gehaltenen Synthesizer-Akkord. Die eigentliche musikalische Phrase, bestehend aus einer im Grenzbereich gerader House- und gebrochener Beats anzusiedelnden Rhythmussektion, sich dezent in den Vordergrund schiebenden Synth-Chords sowie metallisch klickenden Lauten, die von fern an Fingerschnippen erinnern, setzt jedoch erst nach der auftaktähnlichen Akzentuierung des verhallenden Stimmsamples ein. Für den Remix hat der Detroiter Kyle Hall gerade zu stehen, und, mit Verlaub, er meistert diesen Auftrag mit Bravour. Mit schwerem Bass beladen führt Kyle Hall das Ausgangsmaterial temporeich seiner persönlichen Interpretation von (Deep) House zu, die auf den musikalischen Prämissen seiner Heimatstadt aufbaut: soulful und funky as hell! Und der Mittelpart mit Snare Clap-Inferno und den Hi Hat-/Becken-Shuffles? Mindblowing! "BThere", auf A2 gesetzt, erobert mein Herz mit langsam groovenden Beats. Gerade der angezerrt schnurrende Bass weiss dabei zu überzeugen!


English (short) version: I hope you will understand that I won't put a link to the brief video snippet that is promoting the latest release of Detroit based producer Jimmy Edgar. It contains some insecure elements that might lead to a shutdown of this blog as German jurisdiction is kinda strict what matters internet involving sex and possible sexual crimes. In spite of that, Jimmy Edgar is delivering a true soulful and deep house bomb that is topped by a mindblowing remix by another Detroit breed, Kyle Hall. Machine funk. Love it!


Mehr im Web:

Jimmy Edgar
Jimmy Edgar @ MySpace
Jamie Russel (Hypercolour / Glasstable Music) - Interview @ KMag
Glasstable Music
Kyle Hall @ MySpace
Kyle Hall Podcast @ Xlr8r