Am 19. März war es endlich wieder soweit. Bühne frei für Daniel Schuhmacher!
Nach der Zeit der Entbehrungen kamen die Daniel-Freaks endlich wieder in den Genuss eines Liveauftritts. Allerdings dauerte es eine Weile, denn das „Better World Musik Festival“ in Kleve zog sich ein wenig... und die Pausen zwischen den Auftritten waren auch relativ zäh. Die Geduld der Fans wurde auf eine harte Probe gestellt. Man verharrte auf den Stühlen bis der Moderator ankündigte dass Daniel bald auftreten würde. Bald ist kein konkreter Zeitbegriff, aber dieses „Bald“ war eine Art Startschuss für die Fans, sich endlich von ihren Stühlen erheben zu dürfen, die vorderen Tische nach hinten zu schieben und sich vor der Bühne zu platzieren.
Die Rufe nach Daniel blieben dann auch nicht aus, und um 20.15 betrat er die Bühne mit: „Alter, seid ihr laut!“ Natürlich, wenn man etwas will und nicht mehr warten kann, sollte man das auch sagen... und laut und deutlich aussprechen.
Der Anfang war mit leicht holperigem Anlauf zu „Another Way“ zu einem perfekt sitzenden hohen Ton schon mal ein guter Start und wurde begeistert bejubelt. Bei „La la la“ streute er noch ein wenig „Baby, Baby...“ (Justin Bieber) ein... überraschend und witzig.
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| © Gloggsi |
„Feel“ - so eindringlich und pur, dass nur seine Stimme den Saal beherrschte und für einen Moment sogar die Luft darin zum Stillstehen brachte. „Running through the fire“ im Anschluss ballerte Daniel mit enormer Gestik und soviel Überzeugung unter die Zuschauer dass es auch die „Sitzenbleiber“ nicht mehr auf den Stühlen hielt. Gut, von einer kleinen Ausnahme mal abgesehen...;-)... ich konnte auch aus sechs bis acht Meter Entfernung alles gut sehen und hören. Und natürlich, die jenigen die aus den hinteren Reihen gute Videos machen wollten... auf den Stühlen stehend...! Gute Aussicht für gute Video-Qualität!
Schon vor „All we need is love“ und „She loves me“, die er sehr gut gelaunt und mitreißend perfomte, fing die Luft auch irgendwie an zu brennen... oder waren es die Scheinwerfer...?!
„Touch me“: Klar, deutlich und mit soviel Power, dass sich die Fan-Haare nicht nur aufstellten, sondern in Richtung Bühne wollten. Die Akustik-Version von „Dancefloor“ war einfach genial. Wer konnte da schon die Füße still halten, als Tobias und Bernhard auf ihren Gitarren sich so schön einen weggeklampft haben...!? ;-) Kompliment an die Jungs. War super!
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| © Gloggsi |
Und da Daniel nie ohne wenigstens eine Zugabe gehen gelassen wird gabs auch die. Also, ab auf´s Schlachtfeld um mit „Battlefield“, seiner Cover-Version von Jordin Sparks´ Song, noch mal die vielen Facetten seiner Stimme zu präsentieren. Es waren viele... sehr viele. Von leise, eindringlich, gefühlvoll über dramatisch-überzeugend bis geballte Power, wenn er alles aus sich herausholt und jeder verdammte Ton so sitzt und dahin gelangt wo er hin soll... über die Ohren geradewegs ins Herz. So wie „Just Happy“, seine 2. Zugabe und sein letzter Song des Abends. Dieser Song war nie besser. Klar, deutlich und so direkt... „...fly to the sky.“ Da flogen die Emotionen zum Himmel. In Kleve blieben sie unter der Saaldecke kurz hängen und rieselten dann auf die Köpfe der Zuschauer und verankerten sich im Hirn.
11 gute Songs so ausgezeichnet klasse gesungen... 11? Wer mitgezählt hat, oder noch nachzählt, wird merken, dass in diesem Bericht nur von 10 Songs berichtet wurde. Einer fehlt noch! Und der Grund dafür ist ganz einfach: „Doleful“ ist so gut, dass dieser Song ein eigenes Posting verdient hat...
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