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Austra u.a., Paris, 01.04.11


Konzert: Austra (und viele andere), Festival les femmes s'en mêlent

Ort: La Machine du Moulin Rouge, Paris
Datum: 01.04.2011
Zuschauer: knapp 1000
Konzertdauer: Austra etwa 50 Minuten


Ich zusammen mit meiner Frau in einer Disco.

Das gab es zuletzt wohl in den 1990er Jahren, kurz nachdem wir uns an der Uni kennengelernt haben. Damals war ich so besoffen, daß ich ihr in dem doofen Schuppen auf Anhieb einen Heiratsantrag gemacht habe. Aber auch nüchtern kam ich zu keinem anderen Ergebnis, ich musste sie haben und so ziert mein Ehering immer noch meine Wurstfinger. Gut so.

Inzwischen ist mein Bauch rund und mein Gesicht feist geworden. Meine Süße sieht hingegen immer noch so gut wie früher aus. Grund genug, um sie mal auszuführen und meinen konzertsüchtigen Freuden zu zeigen. Die meisten kennen sie eh von den Sessions her, aber ein paar neue Bekannte fragten schon desöfteren ganz blöd: "Wo ist denn deine Frau gerade? Kommt sie denn nie mal mit?" Genau diesen Nervensägen wollte ich mal den Wind aus den Segeln nehmen.

Cool wie wir beide nun mal sind, kamen wir erst um 1 Uhr morgens in der Machine de la Moulin Rouge an, einer ehemals unter dem Namen La Locomotiv bekannten Disco, mitten im sündigen Pigalle-Viertel gelegen. Zuvor hatten schon etliche andere Bands, u. a. das tolle Konki Duet , gespielt, aber ich persönlich wollte mir nur Austra ansehen und dann wieder Leine ziehen. Heute abend wurde der letzte Abend des Festivals les femmes s'en mêlent gefeiert und der Hauptfokus lag auf elektronischem Pop, passend zur Location.

Der Laden war gut gefühlt, mehrere Hundertschaften junger, tanzwütiger Menschen bevölkerten die weiträumige Fläche vor der Bühne. Es schien, als seien viele von ihnen auch hauptsächlich für Astra gekommen. Allerdings war Kondition gefragt, denn die blonde Kanadierin begann ihre gothische Discoshow erst um 1 Uhr 40.

Lauter Jubel toste auf, als Austra mit zwei männlichen Mitmusikern und einer Schlagzeugerin einlief. Ich persönlich war allerdings enttäuscht, daß ihre zwei schnuckelsüßen brünetten Tänzerinnen vom letzten Mal nicht dabei waren. Aber egal!


Schon beim zweiten Song Lose It war die Stimmung im Saal ausgezeichnet. Die Fans reckten ausgestreckte Zeigefinger in die Höhe und tanzten als gäbe es kein Morgen. Der an Kate Bush erinnernde Singalong in dem Stück wurde ausgelassen mitgegröhlt. Kein Zweifel Lose It ist bewies sich als Hit, als Floorfiller. Auch ich amüsierte mich richtig gut, obwohl der wabernde, basslastige 80 er Discosound und die feste durchdringende Knödelstimme von Austra eigentlich so gar nicht meinem Beuteschema entsprechen. Aber man muss ja nicht immer reduzierten Folk oder Indierock hören, manchmal tut etwas Abwechslung Not.

Kurzum: ich verbrachte sehr unterhaltsame 50 Minuten, die gespickt waren mit fetzigen Popnummern, die die Meute so richtig schön aufwühlten. Austra hat sich als hervorragende Zugnummer des letzten Festivalabends herausgestellt und selbst meine Frau konnte der Sache etwas abgewinnen. Überraschender war allerdings, daß selbst Isabelle von Pollyanna angetan war. Ihr geschmackssicherer Folk/Indierock hat stilistisch ja so gar nichts mit einer Austra zu tun.

Fazit: Ich sollte öfter mit meiner Frau in die Disco gehen. Also 2017 können wir gerne mal wieder gemeinsam unsere Aufwartung machen.



Austra u.a., Paris, 01.04.11


Konzert: Austra (und viele andere), Festival les femmes s'en mêlent

Ort: La Machine du Moulin Rouge, Paris
Datum: 01.04.2011
Zuschauer: knapp 1000
Konzertdauer: Austra etwa 50 Minuten


Ich zusammen mit meiner Frau in einer Disco.

Das gab es zuletzt wohl in den 1990er Jahren, kurz nachdem wir uns an der Uni kennengelernt haben. Damals war ich so besoffen, daß ich ihr in dem doofen Schuppen auf Anhieb einen Heiratsantrag gemacht habe. Aber auch nüchtern kam ich zu keinem anderen Ergebnis, ich musste sie haben und so ziert mein Ehering immer noch meine Wurstfinger. Gut so.

Inzwischen ist mein Bauch rund und mein Gesicht feist geworden. Meine Süße sieht hingegen immer noch so gut wie früher aus. Grund genug, um sie mal auszuführen und meinen konzertsüchtigen Freuden zu zeigen. Die meisten kennen sie eh von den Sessions her, aber ein paar neue Bekannte fragten schon desöfteren ganz blöd: "Wo ist denn deine Frau gerade? Kommt sie denn nie mal mit?" Genau diesen Nervensägen wollte ich mal den Wind aus den Segeln nehmen.

Cool wie wir beide nun mal sind, kamen wir erst um 1 Uhr morgens in der Machine de la Moulin Rouge an, einer ehemals unter dem Namen La Locomotiv bekannten Disco, mitten im sündigen Pigalle-Viertel gelegen. Zuvor hatten schon etliche andere Bands, u. a. das tolle Konki Duet , gespielt, aber ich persönlich wollte mir nur Austra ansehen und dann wieder Leine ziehen. Heute abend wurde der letzte Abend des Festivals les femmes s'en mêlent gefeiert und der Hauptfokus lag auf elektronischem Pop, passend zur Location.

Der Laden war gut gefühlt, mehrere Hundertschaften junger, tanzwütiger Menschen bevölkerten die weiträumige Fläche vor der Bühne. Es schien, als seien viele von ihnen auch hauptsächlich für Astra gekommen. Allerdings war Kondition gefragt, denn die blonde Kanadierin begann ihre gothische Discoshow erst um 1 Uhr 40.

Lauter Jubel toste auf, als Austra mit zwei männlichen Mitmusikern und einer Schlagzeugerin einlief. Ich persönlich war allerdings enttäuscht, daß ihre zwei schnuckelsüßen brünetten Tänzerinnen vom letzten Mal nicht dabei waren. Aber egal!


Schon beim zweiten Song Lose It war die Stimmung im Saal ausgezeichnet. Die Fans reckten ausgestreckte Zeigefinger in die Höhe und tanzten als gäbe es kein Morgen. Der an Kate Bush erinnernde Singalong in dem Stück wurde ausgelassen mitgegröhlt. Kein Zweifel Lose It ist bewies sich als Hit, als Floorfiller. Auch ich amüsierte mich richtig gut, obwohl der wabernde, basslastige 80 er Discosound und die feste durchdringende Knödelstimme von Austra eigentlich so gar nicht meinem Beuteschema entsprechen. Aber man muss ja nicht immer reduzierten Folk oder Indierock hören, manchmal tut etwas Abwechslung Not.

Kurzum: ich verbrachte sehr unterhaltsame 50 Minuten, die gespickt waren mit fetzigen Popnummern, die die Meute so richtig schön aufwühlten. Austra hat sich als hervorragende Zugnummer des letzten Festivalabends herausgestellt und selbst meine Frau konnte der Sache etwas abgewinnen. Überraschender war allerdings, daß selbst Isabelle von Pollyanna angetan war. Ihr geschmackssicherer Folk/Indierock hat stilistisch ja so gar nichts mit einer Austra zu tun.

Fazit: Ich sollte öfter mit meiner Frau in die Disco gehen. Also 2017 können wir gerne mal wieder gemeinsam unsere Aufwartung machen.



The Big Pink & Ghost Society, 11.06.10


Konzert: The Big Pink & Ghost Society

Ort: La Machine du Moulin Rouge, Paris
Datum: 11.06.10
Zuschauer: nicht sehr viele, vielleicht 250? Und der Laden ist groß (Fassunsgvermögen etwa 1000)
Konzertdauer: The Big Pink 45 Minuten


Konzerte nach Mitternacht, das gibt es abgesehen von Festivalauftritten recht selten. Ich erinnere mich eigentlich nur an zwei andere Events dieser Art. 2009 spielten Vampire Weekend (auf dem Foto) zu nächtlicher Stunde ein fulminantes Konzert und 2006 traten die alten Säcke der New York Dolls im Olmypia auf, um ein schauderhaftes Konzert aufs Parkett zu legen.

Wie würde es heute werden? Und wie kam es überhaupt zu dieser ungewöhnlich späten Ansetzung? Nun, die Engländer The Big Pink hatten am Nachmittag die zweifelhafte Ehre, im Vorprogramm der absolut scheußlichen Muse im riesigen Stade de France aufzutreten und da bot es sich an, zu später Sunde noch einen Club Gig dranzuhängen. Eine feine Sache, zumal ich die aufstrebende Band noch nie live gesehen hatte und mir auch in letzter Minute ein Gästelistenplatz zugeschustert wurde. Ohnehin kostete die Veranstaltung nur faire 10 Euro und dafür wurde einem zudem die dänische Band Ghost Society auf dem Tablett serviert. Eine super Truppe, die bereits um Punkt Mitternacht anfing. Anfgeführt von der hübschen Blondine Sara Savery (auch Mitglied von People Press Play) bot die vierköpfige Band (in der heute der Franzose Simone von Exsonvaldes als Gastmusiker mitspielte) feinen IndiePop/Shoegaze, der mit ein paar richtig schönen Stücken gespickt war. Die Stimme der singenden Bassistin Sara hatte es mir besonders angetan und ihre Band Ghost Society ist der beste Beweis dafür, daß die dänische Musikszene zur Zeit hoch spannend ist!

Um 0 Uhr 35 waren die Nordeuropäer mit ihrem Set durch und die Zuschauer warteten nun ungeduldig auf den Beginn von The Big Pink. Der Start verzögerte sich aber ungewöhnlich lange. Erst nachdem man über eine Stunde tatenlos rumhing, ging der Vorhang um 1 Uhr 45 (!) endlich auf und vier überwiegend in schwarz gekleidete Musiker betraten die Bühne. Sofort fiel mir auf, daß eine Frau am Schlagzeug saß. Die zierlich aussehende Asiatin bewies in der Folge, daß sie mächtig Power hat und daß auch Frauen trommeln können, selbst wenn die Schlagzeugerin von GlasVegas mit ihrem stümperhaften Spiel in den letzten Jahren Negativwerbung für weibliche Drummerinnen gemacht hat. In der Mitte agierte ein Typ mit Muskel Shirt und einem ausgeprägten Bizeps. Es handelte sich um den Sänger und Gitarristen Robbie Furze (was für ein Name, der Plural von Furz!), der eine ähnliche Stimme wie der komische Typ von Kasabian hatte. The Big Pink gefielen mir aber deutlich besser als die Stadionrabauken von Kasabian, denn ihr Sound war kompromisslos, rauh, roh und pechschwarz. Parallelen zu A Place To Bury Strangers, The Jesus & Mary Chain, Black Rebel Motorcycle Club und den Stone Roses kamen mir in den Sinn, aber trotz der nur recht schwer erkennbaren eigenen Indentität, konnte ich dem Set so einiges abgewinnen. Die Band war tight, höllisch laut und berauschend. Erfreulicherweise war das Ganze auch gitarenlastiger als ich das im Vorfel vermutet hatte. Ich war davon ausgewonnen, daß die Keyboardparts eine dominante Rolle spielen würden, aber dem war glücklicherweise nicht so. The Big Pink feuerten die Songs ihres ersten Album A Brief History Of Love ab und hatten auch Platz für zwei neue Lieder im Set. Der Abschluß nach kurzen 45 Minuten ohne Zugabe dann aber wie zu erwarten mit dem Hit Dominos, der auch schon zu Werbezwecken verwendet (missbraucht?) wurde. "The girls falls like Dominos" traf zwar heute nicht direkt zu, aber zumindest rissen ein paar Mädels bei diesem Kracher euphorisch die Arme in die Luft.

Ein gutes Konzert, das um 2 Uhr 30 endete und zur Folge hatte, daß ich die letzte Metro verpasst hatte. Vergeblich wartete ich eine halbe Stunde lang auf ein freies Taxi und musste dann wohl oder übel den Heimweg zu Fuß antreten. Ich bin eine Stunde durch das nächtliche Paris gelatscht! Was ich nicht alles für Konzerte tue!

Setlist The Big Pink, La Machine du Moulin Rige, Paris:

01: Too Young To Love
02: At War
03: Velvet
04: Crystal Visions
05: Twilight
06: Tonight
07: Sweet Dreams
08: Dominos



The Big Pink & Ghost Society, 11.06.10


Konzert: The Big Pink & Ghost Society

Ort: La Machine du Moulin Rouge, Paris
Datum: 11.06.10
Zuschauer: nicht sehr viele, vielleicht 250? Und der Laden ist groß (Fassunsgvermögen etwa 1000)
Konzertdauer: The Big Pink 45 Minuten


Konzerte nach Mitternacht, das gibt es abgesehen von Festivalauftritten recht selten. Ich erinnere mich eigentlich nur an zwei andere Events dieser Art. 2009 spielten Vampire Weekend (auf dem Foto) zu nächtlicher Stunde ein fulminantes Konzert und 2006 traten die alten Säcke der New York Dolls im Olmypia auf, um ein schauderhaftes Konzert aufs Parkett zu legen.

Wie würde es heute werden? Und wie kam es überhaupt zu dieser ungewöhnlich späten Ansetzung? Nun, die Engländer The Big Pink hatten am Nachmittag die zweifelhafte Ehre, im Vorprogramm der absolut scheußlichen Muse im riesigen Stade de France aufzutreten und da bot es sich an, zu später Sunde noch einen Club Gig dranzuhängen. Eine feine Sache, zumal ich die aufstrebende Band noch nie live gesehen hatte und mir auch in letzter Minute ein Gästelistenplatz zugeschustert wurde. Ohnehin kostete die Veranstaltung nur faire 10 Euro und dafür wurde einem zudem die dänische Band Ghost Society auf dem Tablett serviert. Eine super Truppe, die bereits um Punkt Mitternacht anfing. Anfgeführt von der hübschen Blondine Sara Savery (auch Mitglied von People Press Play) bot die vierköpfige Band (in der heute der Franzose Simone von Exsonvaldes als Gastmusiker mitspielte) feinen IndiePop/Shoegaze, der mit ein paar richtig schönen Stücken gespickt war. Die Stimme der singenden Bassistin Sara hatte es mir besonders angetan und ihre Band Ghost Society ist der beste Beweis dafür, daß die dänische Musikszene zur Zeit hoch spannend ist!

Um 0 Uhr 35 waren die Nordeuropäer mit ihrem Set durch und die Zuschauer warteten nun ungeduldig auf den Beginn von The Big Pink. Der Start verzögerte sich aber ungewöhnlich lange. Erst nachdem man über eine Stunde tatenlos rumhing, ging der Vorhang um 1 Uhr 45 (!) endlich auf und vier überwiegend in schwarz gekleidete Musiker betraten die Bühne. Sofort fiel mir auf, daß eine Frau am Schlagzeug saß. Die zierlich aussehende Asiatin bewies in der Folge, daß sie mächtig Power hat und daß auch Frauen trommeln können, selbst wenn die Schlagzeugerin von GlasVegas mit ihrem stümperhaften Spiel in den letzten Jahren Negativwerbung für weibliche Drummerinnen gemacht hat. In der Mitte agierte ein Typ mit Muskel Shirt und einem ausgeprägten Bizeps. Es handelte sich um den Sänger und Gitarristen Robbie Furze (was für ein Name, der Plural von Furz!), der eine ähnliche Stimme wie der komische Typ von Kasabian hatte. The Big Pink gefielen mir aber deutlich besser als die Stadionrabauken von Kasabian, denn ihr Sound war kompromisslos, rauh, roh und pechschwarz. Parallelen zu A Place To Bury Strangers, The Jesus & Mary Chain, Black Rebel Motorcycle Club und den Stone Roses kamen mir in den Sinn, aber trotz der nur recht schwer erkennbaren eigenen Indentität, konnte ich dem Set so einiges abgewinnen. Die Band war tight, höllisch laut und berauschend. Erfreulicherweise war das Ganze auch gitarenlastiger als ich das im Vorfel vermutet hatte. Ich war davon ausgewonnen, daß die Keyboardparts eine dominante Rolle spielen würden, aber dem war glücklicherweise nicht so. The Big Pink feuerten die Songs ihres ersten Album A Brief History Of Love ab und hatten auch Platz für zwei neue Lieder im Set. Der Abschluß nach kurzen 45 Minuten ohne Zugabe dann aber wie zu erwarten mit dem Hit Dominos, der auch schon zu Werbezwecken verwendet (missbraucht?) wurde. "The girls falls like Dominos" traf zwar heute nicht direkt zu, aber zumindest rissen ein paar Mädels bei diesem Kracher euphorisch die Arme in die Luft.

Ein gutes Konzert, das um 2 Uhr 30 endete und zur Folge hatte, daß ich die letzte Metro verpasst hatte. Vergeblich wartete ich eine halbe Stunde lang auf ein freies Taxi und musste dann wohl oder übel den Heimweg zu Fuß antreten. Ich bin eine Stunde durch das nächtliche Paris gelatscht! Was ich nicht alles für Konzerte tue!

Setlist The Big Pink, La Machine du Moulin Rige, Paris:

01: Too Young To Love
02: At War
03: Velvet
04: Crystal Visions
05: Twilight
06: Tonight
07: Sweet Dreams
08: Dominos



Thos Henley, Paris, 10.06.10


Konzert: Thos Henley

Ort: La Machine du Moulin Rouge
Datum: 10.06.2010
Zuschauer: so einige alte und neue Fans


"Ich denke, es wird bei der Kassette bleiben", hatte ein anonymer Nörgler hier vor etwa einem Jahr geschrieben, als ich davon berichtete, daß Thos Henley bisher nur eine Kassette veröffentlicht hat. "Er (sie?) würde ja wetten, aber anonym sei das schwierig. Nun ja, die Wette hätte ohnehin ich gewonnen, denn heute gab es die Release Party für eine wunderbare, auf goldenem Vinyl erschienene EP namens Golden Europe von Thos Henley zu feiern. In der ehemaligen Locomotive im Pigalle-Viertel fand das Ganze statt und die Veranstaltung wurde zu einem großen und berauschenden Fest, von dem ich morgen mehr berichten möchte...



Hört mal in die Songs von Thos bei MySpace rein, er hat neue Stücke hochgeladen. Mein Favorit: Oscars Babylon

Thos Henley in Deutschland! :

3 & 4. September 2010 Societätstheater Dresden



Thos Henley, Paris, 10.06.10


Konzert: Thos Henley

Ort: La Machine du Moulin Rouge
Datum: 10.06.2010
Zuschauer: so einige alte und neue Fans


"Ich denke, es wird bei der Kassette bleiben", hatte ein anonymer Nörgler hier vor etwa einem Jahr geschrieben, als ich davon berichtete, daß Thos Henley bisher nur eine Kassette veröffentlicht hat. "Er (sie?) würde ja wetten, aber anonym sei das schwierig. Nun ja, die Wette hätte ohnehin ich gewonnen, denn heute gab es die Release Party für eine wunderbare, auf goldenem Vinyl erschienene EP namens Golden Europe von Thos Henley zu feiern. In der ehemaligen Locomotive im Pigalle-Viertel fand das Ganze statt und die Veranstaltung wurde zu einem großen und berauschenden Fest, von dem ich morgen mehr berichten möchte...



Hört mal in die Songs von Thos bei MySpace rein, er hat neue Stücke hochgeladen. Mein Favorit: Oscars Babylon

Thos Henley in Deutschland! :

3 & 4. September 2010 Societätstheater Dresden



Dinosaur Jr. & Built To Spill, Paris, 23.05.10


Konzert: Dinosaur Jr. & Built To Spill

Ort: La Machine du Moulin Rouge, Paris,
Datum: 23.05.2010
Zuschauer: hmm? 1000 vielleicht
Konzertdauer: Built To Spill eine Stunde, Dinosaur Jr. 75-80 Minuten


Was für ein Line-Up! Built To Spill und Dinosaur Jr. im Doppelpack! Ähnlich spektakulär wie kürzlich Pavement & The National. Aber wo waren die Frauen?? 80 % des Publikums bestand aus bärtigen, mittelmäßig attraktiven Männer zwischen 30 und 40. Typen wie ich also. Wäre toll gewesen, wenn mehr Mädchen den Weg in die Machine du Moulin Rouge gefunden hätten, aber das war zu erwarten. Built To Spill & Dinosaur Jr. sind den Weibern zu hart und Doug und Joseph (J) nicht sexy genug. Wenn Peter, Luke oder Johnny (Borrell nicht Hallyday) spielen, stehen sie hingegen Schlange. Oberflächliche Weibsbilder! Keine Ahnung von guter Musik! Immer nur kommen, wenn Typen mit einem knackigen Hintern die Gitarren schwingen! Pfff! Dabei sind Douggie und J echte Guitar Heroes und zudem unfassbar lässig und nonchalant. Also ich steh' auf die Beiden! Und sie haben meine hohen Erwartungen auch nicht enttäuscht, wenngleich man das ein oder andere Haar in der Suppe finden konnte. Built To Spill haben als Vorgruppe naturgemäß nicht lange genug gespielt und deshalb zahlreiche Lieblingslieder (I Woud Hurt A Fly, Liar, Car, Strange, etc...) ausgelassen, waren aber soundtechnisch gut abgemischt, während man bei Dinosaur Jr. vor lauter höllisch lärmenden Gitarren bisweilen die wunderbar brüchige Stimme von J Mascis nicht mehr raushören konnte. Bei Feel The Pain ging aber urplötzlich ganz heftig der Pogo im Publikum ab.

Achso, Murph saß heute nicht hinter der Schießbude bei den Dinosauriern, sondern ein Kerl namens Kyle. Er war aber nur Ersatz, Murph ist also nicht gefeuert worden, sondern lediglich früher in die USA zurückgeflogen. Lou Barlow zupfte wie gewohnt den Bass, hatte deutlich längere Locken als zuvor und auch ein paar Kilo zugelegt. J Mascis sah aus wie immer und seine dünnen weißen Haaren flogen ihm, vom Ventilator befächert, ständig in die Fresse. Weiß nicht, wie er so (Beweisfoto bei Robert Gil, klick!) überhaupt singen konnte.

Wer es ausführlicher wünscht:

Wenn sich Fans fragen, wer denn dieser Ben sei, dessen Namen man auf Doug Martsch's Gitarre lesen kann, dem sei veraten, daß es sich um den Sohn des Built To Spill Frontmannes handelt. Er ist inzwischen ein Teenager, konnte es als kleines Kind (also in den 90ern) aber nicht ertragen, wenn sein Dad ihn verließ, um auf Tour zu gehen. Gerüchteweise habe ich gehört, daß Ben krank sei. Ich glaube er leidet unter Autismus. Meine Bekannte Dorothé, die unter dem Projektnamen The Rodeo in Frankreich große Erfolge feiert, hatte mir einmal erzählt, daß sie Doug Martsch damals einen Brief geschrieben hatte, indem sie fragte, warum denn Built To Spill nie nach Europa auf Tour kämen. Martsch antwortete persönlich und ausführlich und erklärte, daß er seinen Sohn nicht lange alleine lassen könne. Diese Geschichte fand ich sehr rührend und verstärkte meine ohnehin schon vorhandene Sympathie für Doug noch einmal. Ein überaus talentierter Musiker, der nicht bereit ist, für den Erfolg alles zu opfern. Jemand, der bescheiden, menschlich und natürlich bleibt, kein Aufhebens um seine Person macht. Ein dufter Typ einfach. Mit Geld nicht zu bezahlen, wieviel Freude, Trost und Euphorie er mir mit seiner Musik bereitet hat. Perfect From Now On, Ancient Melodies Of The Future, You In Reverse, alles Alben, die bei mir rauf und runter liefen. "I listened the shit out of these records", so würde es wohl der Engländer sagen , wenn er beschreibt will, daß er wie ich die CDs unzählige Mals gehört hat. Insofern schon sehr seltsam, daß ich das neue Album There Is No Enemy noch nicht besaß, als ich mich zur Machine du Moulin Rouge begab, wo das Konzert von Built To Spill und Dinosaur Jr. stattfand. Es gibt einfach zu viele Veröffentlichungen jede Woche, da fällt es noch dem ehrgeizigsten Konzertbloger schwer, zu folgen. Außerdem habe ich bei Lieblingsbands immer Angst vor Enttäuschungen, wenn sie neue Alben veröffentlichen.

Um 20 Uhr 25 hatte ich den Eingang zur ehemaligen Locomotive erreicht. Die Location befindet sich in der von Touristen überlaufenen Mühle Le Moulin Rouge. Der Einlass verlief äußerst schleppend und noch schlimmer: Built To Spill hatten bereits angefangen! Im Flur in der Schlange stehend hörte ich von weitem In The Morning einen alten Klassiker von There Is Nothing Wrong With Love. Andere Fans, die mit mir anstanden, witzelten rum und riefen: "Diejenigen, die nur für Dinosaur Jr. gekommen sind, lassen bitte einmal die Fans von Built To Spill vor. Merci!" Ich fragte mich, ob das auf mich zutraf. War ich auch in erster Linie für Built To Spill gekommen? Jein! Wenn ich mich zwischen Built To Spill und Dinosaur Jr entscheiden müsste, würde ich vermutlich die Truppe um Doug Martsch bevorzugen, aber J Mascis und seine Bande mag ich auch sehr gern. Ich war für beide Acts gekommen.

Gegen 20 Uhr 35 war ich endlich nach vorne durchgedrungen und sah das Quintett Built To Spill gewohnt stoisch agierend. Allesamt Burschen, die sich nur auf ihren musikalischen Part konzentrieren und nichts so sehr hassen, wie Show oder Entertainment. "Just play your fucking riff, that's all", sagen sie sich vermutlich vorher. Entsprechend knapp sind dann auch jeweils die Statements von Doug. Mehr als ein knappes "thanks" entfährt ihm so gut wie nie. Lediglich einmal holte er etwas weiter aus und erklärte mit hämischem Unterton: "Thanks for standing there and watching us play", so als wolle er sagen: "Hey, cool von Euch, daß ihr nicht abhaut, sondern uns geduldig zuhört...

Ich persönlich kam mit Stop The Show so richtig in Fahrt. Ein alter Klassiker vom brillanten Album Perfect From Now On, der zunächst ein paar Minuten instrumental vor sich hin treibt, bevor Dog greinend ins Geschehen eingreift: "You don't tell me anything that's not a dream that's not a big lie"... Wie oft ich dieses Lied wohl auf meinem Ipod gehört habe? 50 mal? 100 mal? Nie zuvör gehört, hatte ich allerdings Hindsight vom neuen Longplayer. Ein Versäumnis, denn dieser Song ist richtig gut. Ziemlich lieblich, fast heiter, zumindest für Built To Spill Verhältnisse und schnell ins Ohr gehend. Das nachfolgende Wherever You Go kannte ich dan wieder, es stammt vom 2006 er Release You In Reverse, den Built To Spill wohl im Nachhinein ziemlich gerne mögen, denn auch der abschließende Song Conventional Wisdom mit seinen Endlos- Gitarrenschleifen am Ende stammte davon. Spannender für mich aber Nowhere Nothin' Fuckup, ein Uraltsong von Ultimate Alternative Wavers (1992), den ich vorher nicht kannte. Eine aggressive Nummer mit viel Biss und Power, die nicht zu Unrecht zur Setlist gehörte. "In America every puddle gasoline rainbow" hieß es da textlich am Ende, was immer damit auch gemeint ist...

Ausführlicher Bericht Dinosaur Jr. etwas später...


Setlist Built To Spill, La Machine Du Moulin Rouge, Paris:

01: Oh Yeah
02: In The Morning
03: Virgina Reel Around The Fountain (Halo Benders)
04: Distopian Dream Girl
05: Stop The Show
06: Hindsight
07: Wherever You Go
08: Nowhere Nothin' Fuckup (abgekürzt NNFU)
09: Coventional Wisdom

Setlist Dinosaur Jr., La Machine Du Moulin Rouge, Paris:

01: Thumb
02: Budge
03: No Bones
04: Imagination Blind
05: Repulsion
06: Pieces
07: Out There
08: Feel The Pain
09: Over It
10: Raisans
11: Freak Scene
12: Gargoyle

+ 2 Zugaben

Aus unserem Archiv:

Built To Spill, Paris, 03.11.08
Built To Spill, Paris, 30.05.07
Built To Spill, Köln, 18.05.07

Dinosaur Jr., München, 23.05.08
Dinosaur Jr., Paris, 24.08.07
Dinosaur Jr., Hohenfelden, 18.08.07


Dinosaur Jr. & Built To Spill, Paris, 23.05.10


Konzert: Dinosaur Jr. & Built To Spill

Ort: La Machine du Moulin Rouge, Paris,
Datum: 23.05.2010
Zuschauer: hmm? 1000 vielleicht
Konzertdauer: Built To Spill eine Stunde, Dinosaur Jr. 75-80 Minuten


Was für ein Line-Up! Built To Spill und Dinosaur Jr. im Doppelpack! Ähnlich spektakulär wie kürzlich Pavement & The National. Aber wo waren die Frauen?? 80 % des Publikums bestand aus bärtigen, mittelmäßig attraktiven Männer zwischen 30 und 40. Typen wie ich also. Wäre toll gewesen, wenn mehr Mädchen den Weg in die Machine du Moulin Rouge gefunden hätten, aber das war zu erwarten. Built To Spill & Dinosaur Jr. sind den Weibern zu hart und Doug und Joseph (J) nicht sexy genug. Wenn Peter, Luke oder Johnny (Borrell nicht Hallyday) spielen, stehen sie hingegen Schlange. Oberflächliche Weibsbilder! Keine Ahnung von guter Musik! Immer nur kommen, wenn Typen mit einem knackigen Hintern die Gitarren schwingen! Pfff! Dabei sind Douggie und J echte Guitar Heroes und zudem unfassbar lässig und nonchalant. Also ich steh' auf die Beiden! Und sie haben meine hohen Erwartungen auch nicht enttäuscht, wenngleich man das ein oder andere Haar in der Suppe finden konnte. Built To Spill haben als Vorgruppe naturgemäß nicht lange genug gespielt und deshalb zahlreiche Lieblingslieder (I Woud Hurt A Fly, Liar, Car, Strange, etc...) ausgelassen, waren aber soundtechnisch gut abgemischt, während man bei Dinosaur Jr. vor lauter höllisch lärmenden Gitarren bisweilen die wunderbar brüchige Stimme von J Mascis nicht mehr raushören konnte. Bei Feel The Pain ging aber urplötzlich ganz heftig der Pogo im Publikum ab.

Achso, Murph saß heute nicht hinter der Schießbude bei den Dinosauriern, sondern ein Kerl namens Kyle. Er war aber nur Ersatz, Murph ist also nicht gefeuert worden, sondern lediglich früher in die USA zurückgeflogen. Lou Barlow zupfte wie gewohnt den Bass, hatte deutlich längere Locken als zuvor und auch ein paar Kilo zugelegt. J Mascis sah aus wie immer und seine dünnen weißen Haaren flogen ihm, vom Ventilator befächert, ständig in die Fresse. Weiß nicht, wie er so (Beweisfoto bei Robert Gil, klick!) überhaupt singen konnte.

Wer es ausführlicher wünscht:

Wenn sich Fans fragen, wer denn dieser Ben sei, dessen Namen man auf Doug Martsch's Gitarre lesen kann, dem sei veraten, daß es sich um den Sohn des Built To Spill Frontmannes handelt. Er ist inzwischen ein Teenager, konnte es als kleines Kind (also in den 90ern) aber nicht ertragen, wenn sein Dad ihn verließ, um auf Tour zu gehen. Gerüchteweise habe ich gehört, daß Ben krank sei. Ich glaube er leidet unter Autismus. Meine Bekannte Dorothé, die unter dem Projektnamen The Rodeo in Frankreich große Erfolge feiert, hatte mir einmal erzählt, daß sie Doug Martsch damals einen Brief geschrieben hatte, indem sie fragte, warum denn Built To Spill nie nach Europa auf Tour kämen. Martsch antwortete persönlich und ausführlich und erklärte, daß er seinen Sohn nicht lange alleine lassen könne. Diese Geschichte fand ich sehr rührend und verstärkte meine ohnehin schon vorhandene Sympathie für Doug noch einmal. Ein überaus talentierter Musiker, der nicht bereit ist, für den Erfolg alles zu opfern. Jemand, der bescheiden, menschlich und natürlich bleibt, kein Aufhebens um seine Person macht. Ein dufter Typ einfach. Mit Geld nicht zu bezahlen, wieviel Freude, Trost und Euphorie er mir mit seiner Musik bereitet hat. Perfect From Now On, Ancient Melodies Of The Future, You In Reverse, alles Alben, die bei mir rauf und runter liefen. "I listened the shit out of these records", so würde es wohl der Engländer sagen , wenn er beschreibt will, daß er wie ich die CDs unzählige Mals gehört hat. Insofern schon sehr seltsam, daß ich das neue Album There Is No Enemy noch nicht besaß, als ich mich zur Machine du Moulin Rouge begab, wo das Konzert von Built To Spill und Dinosaur Jr. stattfand. Es gibt einfach zu viele Veröffentlichungen jede Woche, da fällt es noch dem ehrgeizigsten Konzertbloger schwer, zu folgen. Außerdem habe ich bei Lieblingsbands immer Angst vor Enttäuschungen, wenn sie neue Alben veröffentlichen.

Um 20 Uhr 25 hatte ich den Eingang zur ehemaligen Locomotive erreicht. Die Location befindet sich in der von Touristen überlaufenen Mühle Le Moulin Rouge. Der Einlass verlief äußerst schleppend und noch schlimmer: Built To Spill hatten bereits angefangen! Im Flur in der Schlange stehend hörte ich von weitem In The Morning einen alten Klassiker von There Is Nothing Wrong With Love. Andere Fans, die mit mir anstanden, witzelten rum und riefen: "Diejenigen, die nur für Dinosaur Jr. gekommen sind, lassen bitte einmal die Fans von Built To Spill vor. Merci!" Ich fragte mich, ob das auf mich zutraf. War ich auch in erster Linie für Built To Spill gekommen? Jein! Wenn ich mich zwischen Built To Spill und Dinosaur Jr entscheiden müsste, würde ich vermutlich die Truppe um Doug Martsch bevorzugen, aber J Mascis und seine Bande mag ich auch sehr gern. Ich war für beide Acts gekommen.

Gegen 20 Uhr 35 war ich endlich nach vorne durchgedrungen und sah das Quintett Built To Spill gewohnt stoisch agierend. Allesamt Burschen, die sich nur auf ihren musikalischen Part konzentrieren und nichts so sehr hassen, wie Show oder Entertainment. "Just play your fucking riff, that's all", sagen sie sich vermutlich vorher. Entsprechend knapp sind dann auch jeweils die Statements von Doug. Mehr als ein knappes "thanks" entfährt ihm so gut wie nie. Lediglich einmal holte er etwas weiter aus und erklärte mit hämischem Unterton: "Thanks for standing there and watching us play", so als wolle er sagen: "Hey, cool von Euch, daß ihr nicht abhaut, sondern uns geduldig zuhört...

Ich persönlich kam mit Stop The Show so richtig in Fahrt. Ein alter Klassiker vom brillanten Album Perfect From Now On, der zunächst ein paar Minuten instrumental vor sich hin treibt, bevor Dog greinend ins Geschehen eingreift: "You don't tell me anything that's not a dream that's not a big lie"... Wie oft ich dieses Lied wohl auf meinem Ipod gehört habe? 50 mal? 100 mal? Nie zuvör gehört, hatte ich allerdings Hindsight vom neuen Longplayer. Ein Versäumnis, denn dieser Song ist richtig gut. Ziemlich lieblich, fast heiter, zumindest für Built To Spill Verhältnisse und schnell ins Ohr gehend. Das nachfolgende Wherever You Go kannte ich dan wieder, es stammt vom 2006 er Release You In Reverse, den Built To Spill wohl im Nachhinein ziemlich gerne mögen, denn auch der abschließende Song Conventional Wisdom mit seinen Endlos- Gitarrenschleifen am Ende stammte davon. Spannender für mich aber Nowhere Nothin' Fuckup, ein Uraltsong von Ultimate Alternative Wavers (1992), den ich vorher nicht kannte. Eine aggressive Nummer mit viel Biss und Power, die nicht zu Unrecht zur Setlist gehörte. "In America every puddle gasoline rainbow" hieß es da textlich am Ende, was immer damit auch gemeint ist...

Ausführlicher Bericht Dinosaur Jr. etwas später...


Setlist Built To Spill, La Machine Du Moulin Rouge, Paris:

01: Oh Yeah
02: In The Morning
03: Virgina Reel Around The Fountain (Halo Benders)
04: Distopian Dream Girl
05: Stop The Show
06: Hindsight
07: Wherever You Go
08: Nowhere Nothin' Fuckup (abgekürzt NNFU)
09: Coventional Wisdom

Setlist Dinosaur Jr., La Machine Du Moulin Rouge, Paris:

01: Thumb
02: Budge
03: No Bones
04: Imagination Blind
05: Repulsion
06: Pieces
07: Out There
08: Feel The Pain
09: Over It
10: Raisans
11: Freak Scene
12: Gargoyle

+ 2 Zugaben

Aus unserem Archiv:

Built To Spill, Paris, 03.11.08
Built To Spill, Paris, 30.05.07
Built To Spill, Köln, 18.05.07

Dinosaur Jr., München, 23.05.08
Dinosaur Jr., Paris, 24.08.07
Dinosaur Jr., Hohenfelden, 18.08.07