Tampilkan postingan dengan label Gregory and The Hawk. Tampilkan semua postingan
Tampilkan postingan dengan label Gregory and The Hawk. Tampilkan semua postingan

Les Shelleys & Gregory And The Hawk, Offenbach, 15.11.10


Konzert: Les Shelleys & Gregory and The Hawk

Ort: Hafen 2, Offenbach

Datum: 15.11.2010
Zuschauer: leider nur 25



Durch Zufall bin ich eben über sehr schöne Fotos von Jan Römer alias Chinographer bei Flickr gestolpert. Zu meinem Entzücken sah ich Les Shelleys und Gregory and The Hawk, die mir innerhalb kürzester Zeit sehr ans Herz gewachsen sind. Ich fühle mich schon fast wie ein Containerbewohner in einer dieser unsäglichen Realityshows. Wenn jemand aus dem Haus auszieht, weinen die anderen heiße Tränen...

Les Shelleys und Gregory and The Hawk haben also Offenbach am Main verzaubert, zumindest die 25 Leutchen, die da waren. Sagt Jan. Und ich glaube ihm aufs Wort, ohne dabeigewesen zu sein. Wer ist nicht entzückt, wenn er Meredith Godreau an der Harfe sieht und hört? Da muss man schon ein Herz aus Stein haben, wenn man da nicht weich wird! Und die Shelleys sind sowieso große Klasse. Besser hat noch kaum jemand totgenudelte Evergreens wieder aufleben lassen.



Deshalb: geht zu den kommenden Konzerten in Hamburg und Berlin! Diese feinen Acts verdienen mehr Zuschauer als in Offenbach! Achso: das Hafen 2 soll eine tolle Location sein. Sagt Jan.

Anmerkung: die schönen Fotos stammen von Chinographer (danke!). Alle Rechte vorbehalten. Hier gibt es noch viel mehr.

Konzerttermine Les Shelleys und Gregory and The Hawk:

16.11.2010: Mondial Halle, Hamburg
17.11.2010: In Love With, Berlin, 19 Uhr
17.11.2010: Bang Bang Club, Berlin, 23 Uhr



Les Shelleys & Gregory And The Hawk, Offenbach, 15.11.10


Konzert: Les Shelleys & Gregory and The Hawk

Ort: Hafen 2, Offenbach

Datum: 15.11.2010
Zuschauer: leider nur 25



Durch Zufall bin ich eben über sehr schöne Fotos von Jan Römer alias Chinographer bei Flickr gestolpert. Zu meinem Entzücken sah ich Les Shelleys und Gregory and The Hawk, die mir innerhalb kürzester Zeit sehr ans Herz gewachsen sind. Ich fühle mich schon fast wie ein Containerbewohner in einer dieser unsäglichen Realityshows. Wenn jemand aus dem Haus auszieht, weinen die anderen heiße Tränen...

Les Shelleys und Gregory and The Hawk haben also Offenbach am Main verzaubert, zumindest die 25 Leutchen, die da waren. Sagt Jan. Und ich glaube ihm aufs Wort, ohne dabeigewesen zu sein. Wer ist nicht entzückt, wenn er Meredith Godreau an der Harfe sieht und hört? Da muss man schon ein Herz aus Stein haben, wenn man da nicht weich wird! Und die Shelleys sind sowieso große Klasse. Besser hat noch kaum jemand totgenudelte Evergreens wieder aufleben lassen.



Deshalb: geht zu den kommenden Konzerten in Hamburg und Berlin! Diese feinen Acts verdienen mehr Zuschauer als in Offenbach! Achso: das Hafen 2 soll eine tolle Location sein. Sagt Jan.

Anmerkung: die schönen Fotos stammen von Chinographer (danke!). Alle Rechte vorbehalten. Hier gibt es noch viel mehr.

Konzerttermine Les Shelleys und Gregory and The Hawk:

16.11.2010: Mondial Halle, Hamburg
17.11.2010: In Love With, Berlin, 19 Uhr
17.11.2010: Bang Bang Club, Berlin, 23 Uhr



Les Shelleys & Gregory And The Hawk & Minor Sailor, Paris, 09.11.10


Konzert: Les Shelleys & Gregory And The Hawk & Minor Sailor
Ort: L'Espace B, Paris

Datum: 09.11.10

Zuschauer: etwa 40-50


Witzige Sache: Mary, die amerikanische Mangerin der Shelleys und Gregory and The Hawk, sieht mich im Pariser Espace B, kommt auf mich zugeeilt und küsst mich auf den Mund! Ein Ausdruck von Herzlichkeit wohlgemerkt, schließlich gehören wir nicht ganz der gleichen Generation an. Aber toll fand ich das trotzdem, denn es machte deutlich, daß Mary mit der Oliver Peel Session, bei denen ihre Künstler zwei Tage vorher geglänzt hatten, hochzufrieden war. Ist mir ohnehin das Wichtigste, daß sich die Künstler und das Publikum bei uns wohl fühlen und das war offensichtlich der Fall. Innerhalb kürzester Zeit ist mir die Truppe ans Herz gewachsen und wie so oft war ich traurig, daß die Bands und die Agentin weiterzogen und ich sie erst einmal eine ganze Weile nicht mehr sehen würde.

Heute aber noch einmal die Gelegenheit, die schöne Musik von Gregory and The Hawk und den Shelleys zu genießen.



Meredith Godreau aka GATH ging als Zweite an den Start. Die süße schwarzhaarige Sängerin mit den niedlichen Zöpfchen spielte ein ähnliches Set wie bei der Oliver Peel Session. Auch heute wechselte sie zwischen Akustikgitarre und Harfe ab und spielte überwiegend Stücke von dem nagelneuen Output Leche, aber auch Kleinode vom Vorgänger Moenie and Kitchi, allen voran die zartschmelzende Ballade Oats We Saw. Meine Güte, was für ein traumhaft schönes Lied! Meredith streichelte mich förmlich mit diesem Song! Ich war in solch einer traumversunkenen Stimmug, daß ich mich kurzerhand auf dem Boden des Espace B ausstreckte und meinen Kopf auf meine Tasche legte. Als würde ich an einem schönen Sommertag den blauen Himmel angucken (dabei war es draußen grau und ungemütlich). Die Musik von Meredith trug viel zu dieser relaxten Stimmung bei, man konnte sich so richtig fallen lassen in diese weiche Wolke, die sie ans Firmament zauberte. Tiefenentspannt genoß ich auch die anderen bildhübschen Stücke wie einen wohlschmeckenden Rosewein im Frühling.. Besonders angetan war ich von dem auf der Harfe vorgetragenen Landscapes. Dieses Lied hatte die Amerikanerin bei der Oliver Peel Session im Innenhof gespielt und mich damit völlig waidwund geschossen. Sensationell wie die Finger der zierlichen Frau durch die Saiten glitten, betörend wie sinnlich zart sie sang. Von dem neuen Album performte GATH auch For The Best. Der Opener des Longplayers kam so was von intim, melancholisch und berührend rüber, das es fast kaum auszuhalten war. Stimmlich zeigte Meredith alle Seiten ihres Könnens, sie besorgte es einem wehklagend, sinnlich, einfach unglaublich schön...



Nach ungefähr einer halben Stunde Spielzeit war klar, daß ich hier eine der Sängerinnen des Jahres gesehen hatte. Ganz bekifft von der Anmut des Vortrages rang ich Meredith auch noch das Versprechen ab, daß sie unbedingt wiederkommen muss, um eine neue Oliver Peel Session einzuspielen. Sie sagte schmunzelnd zu. Yes!!!!!!!!!!!!!!!

Auszüge aus der Setlist von Gregory and The Hawk, Espace B, Paris

Frebeight

Untitled (neues Lied)
Oats We Saw
Landscapes

Vor Gregory and The Hawk waren ihre Labelmates (beide Fatcat Records) Les Shelleys an den Start gegangen. Angela Correa und Tom Brosseau verbergen sich hinter diesem Projektnamen und die beiden sind nicht nur auf der Bühne ein Paar. Wie verliebte Turteltäubchen präsentierten sie ihre feinen Cover von traditionellen amerikanischen Songs dem Publikum und schienen die Welt um sich rum zu vergessen. Der schön Tom spielte Gitarre, während seine Süße lediglich Handclaps beisteuerte, ansonsten aber kein Instrument spielte. Die Stimmen der Shelleys passen wunderbar zusammen. Auf verblüffende Weise haben die Chöre einen gewissen Retrocharme, hauchen den Evergreens aber dennoch ein neues, modernes, Leben ein. Rum and Coca Cola (Andrew Sisters), Something Stupid (Sinatra), oder Deep Blue Sea, alles erstrahlt in neuem Glanz. Sympatisch, diese Shelleys! Angela spricht sogar ein sehr beachtliches französisch und gab Kostproben davon in den Pausen zwischen den Liedern zum Besten. Sie sei mal als Au Pair Mädchen ein Jahr in Paris gewesen, daher ihre Sprachkenntnisse. Tom hielt sich hingegen eher bedeckt, er scheint wohl der ruhende Pool in der Beziehung zu sein, das Temperament bringt Angela ein.

Ganz am Ende machten die beiden dann auch noch einen Abstecher ins Publikum und schmetterten zwischen den Besuchern den Klassiker Green Door. Toll! Wie ich erfahren durfte, werden die Shelleys ihr nächstes Album mit John Parish (PJ Harvey) aufnehmen. Bravo!




Ganz zum Schluß durfte auch noch der Franzose Minor Sailor ran, der kürzlich bereits im Vorprogramm von Perfume Genius aufgetreten war. Nur mit Akustikklampfe bewaffnet, bot er ein schönes, von Videos untermaltes Set, von dem ich allerdings nicht viel mitbekam. Ich hielt draußen Schwätzchen mit den Shelleys und Gregory and The Hawk. So liebe Menschen!

Deutsche Konzerttermine von Gregory and The Hawk und Les Shelleys:

15.11.2010: Hafen 2, Offenbach
16.11.2010: Mondial Halle, Hamburg
17.11.2010: In Love With, Berlin, 19 Uhr
17.11.2010: Bang Bang Club, Berlin, 23 Uhr

- Sehr lesenswert zu den Shelleys: Das Klienicum mit einem Porträt, klick!


Les Shelleys & Gregory And The Hawk & Minor Sailor, Paris, 09.11.10


Konzert: Les Shelleys & Gregory And The Hawk & Minor Sailor
Ort: L'Espace B, Paris

Datum: 09.11.10

Zuschauer: etwa 40-50


Witzige Sache: Mary, die amerikanische Mangerin der Shelleys und Gregory and The Hawk, sieht mich im Pariser Espace B, kommt auf mich zugeeilt und küsst mich auf den Mund! Ein Ausdruck von Herzlichkeit wohlgemerkt, schließlich gehören wir nicht ganz der gleichen Generation an. Aber toll fand ich das trotzdem, denn es machte deutlich, daß Mary mit der Oliver Peel Session, bei denen ihre Künstler zwei Tage vorher geglänzt hatten, hochzufrieden war. Ist mir ohnehin das Wichtigste, daß sich die Künstler und das Publikum bei uns wohl fühlen und das war offensichtlich der Fall. Innerhalb kürzester Zeit ist mir die Truppe ans Herz gewachsen und wie so oft war ich traurig, daß die Bands und die Agentin weiterzogen und ich sie erst einmal eine ganze Weile nicht mehr sehen würde.

Heute aber noch einmal die Gelegenheit, die schöne Musik von Gregory and The Hawk und den Shelleys zu genießen.



Meredith Godreau aka GATH ging als Zweite an den Start. Die süße schwarzhaarige Sängerin mit den niedlichen Zöpfchen spielte ein ähnliches Set wie bei der Oliver Peel Session. Auch heute wechselte sie zwischen Akustikgitarre und Harfe ab und spielte überwiegend Stücke von dem nagelneuen Output Leche, aber auch Kleinode vom Vorgänger Moenie and Kitchi, allen voran die zartschmelzende Ballade Oats We Saw. Meine Güte, was für ein traumhaft schönes Lied! Meredith streichelte mich förmlich mit diesem Song! Ich war in solch einer traumversunkenen Stimmug, daß ich mich kurzerhand auf dem Boden des Espace B ausstreckte und meinen Kopf auf meine Tasche legte. Als würde ich an einem schönen Sommertag den blauen Himmel angucken (dabei war es draußen grau und ungemütlich). Die Musik von Meredith trug viel zu dieser relaxten Stimmung bei, man konnte sich so richtig fallen lassen in diese weiche Wolke, die sie ans Firmament zauberte. Tiefenentspannt genoß ich auch die anderen bildhübschen Stücke wie einen wohlschmeckenden Rosewein im Frühling.. Besonders angetan war ich von dem auf der Harfe vorgetragenen Landscapes. Dieses Lied hatte die Amerikanerin bei der Oliver Peel Session im Innenhof gespielt und mich damit völlig waidwund geschossen. Sensationell wie die Finger der zierlichen Frau durch die Saiten glitten, betörend wie sinnlich zart sie sang. Von dem neuen Album performte GATH auch For The Best. Der Opener des Longplayers kam so was von intim, melancholisch und berührend rüber, das es fast kaum auszuhalten war. Stimmlich zeigte Meredith alle Seiten ihres Könnens, sie besorgte es einem wehklagend, sinnlich, einfach unglaublich schön...



Nach ungefähr einer halben Stunde Spielzeit war klar, daß ich hier eine der Sängerinnen des Jahres gesehen hatte. Ganz bekifft von der Anmut des Vortrages rang ich Meredith auch noch das Versprechen ab, daß sie unbedingt wiederkommen muss, um eine neue Oliver Peel Session einzuspielen. Sie sagte schmunzelnd zu. Yes!!!!!!!!!!!!!!!

Auszüge aus der Setlist von Gregory and The Hawk, Espace B, Paris

Frebeight

Untitled (neues Lied)
Oats We Saw
Landscapes

Vor Gregory and The Hawk waren ihre Labelmates (beide Fatcat Records) Les Shelleys an den Start gegangen. Angela Correa und Tom Brosseau verbergen sich hinter diesem Projektnamen und die beiden sind nicht nur auf der Bühne ein Paar. Wie verliebte Turteltäubchen präsentierten sie ihre feinen Cover von traditionellen amerikanischen Songs dem Publikum und schienen die Welt um sich rum zu vergessen. Der schön Tom spielte Gitarre, während seine Süße lediglich Handclaps beisteuerte, ansonsten aber kein Instrument spielte. Die Stimmen der Shelleys passen wunderbar zusammen. Auf verblüffende Weise haben die Chöre einen gewissen Retrocharme, hauchen den Evergreens aber dennoch ein neues, modernes, Leben ein. Rum and Coca Cola (Andrew Sisters), Something Stupid (Sinatra), oder Deep Blue Sea, alles erstrahlt in neuem Glanz. Sympatisch, diese Shelleys! Angela spricht sogar ein sehr beachtliches französisch und gab Kostproben davon in den Pausen zwischen den Liedern zum Besten. Sie sei mal als Au Pair Mädchen ein Jahr in Paris gewesen, daher ihre Sprachkenntnisse. Tom hielt sich hingegen eher bedeckt, er scheint wohl der ruhende Pool in der Beziehung zu sein, das Temperament bringt Angela ein.

Ganz am Ende machten die beiden dann auch noch einen Abstecher ins Publikum und schmetterten zwischen den Besuchern den Klassiker Green Door. Toll! Wie ich erfahren durfte, werden die Shelleys ihr nächstes Album mit John Parish (PJ Harvey) aufnehmen. Bravo!




Ganz zum Schluß durfte auch noch der Franzose Minor Sailor ran, der kürzlich bereits im Vorprogramm von Perfume Genius aufgetreten war. Nur mit Akustikklampfe bewaffnet, bot er ein schönes, von Videos untermaltes Set, von dem ich allerdings nicht viel mitbekam. Ich hielt draußen Schwätzchen mit den Shelleys und Gregory and The Hawk. So liebe Menschen!

Deutsche Konzerttermine von Gregory and The Hawk und Les Shelleys:

15.11.2010: Hafen 2, Offenbach
16.11.2010: Mondial Halle, Hamburg
17.11.2010: In Love With, Berlin, 19 Uhr
17.11.2010: Bang Bang Club, Berlin, 23 Uhr

- Sehr lesenswert zu den Shelleys: Das Klienicum mit einem Porträt, klick!


Ollie Fury & Sarah Jeanne & Gregory and The Hawk, Paris, 07.11.10


Konzert: Ollie Fury & Sarah Jeanne & Gregory and The Hawk

Ort: ein Wohnzimmer und ein Innenhof, irgendwo in Paris
Datum: 07.11.2010

Zuschauer: etwa 15 Konzertdauer: pro Künstler jeweils ein Lied


Inzwischen ist es mehr oder weniger zu Gewohnheit geworden, daß wir am Ende der Oliver Peel Sessions Nachwuchstalenten die Gelegenheit bieten, ihre Songs vor einer kleinen Runde (den Übriggebliebenen) vorzutragen. Im Publikum befinden sich nämlich regelmäßig Musiker aus Paris, die Bock haben, auch mal im Rampenlicht zu stehen und ihre Künste zu zeigen.

Diesmal schnappten sich Ollie Fury und Sarah Jeanne, jeweils au Paris, die Akustische und schmetterten mit Inbrunst einen Song. Was der schöne Ollie (sieht aus wie ein junger Robert Redford) sang, weiß ich grad net mehr, aber seine Stimme war wie immer kraftvoll, warm und markant wie sein Kinn. Er wird seinen Weg gehen, bekommt immer mehr gute Konzerttermine in Paris angeboten und hat bereits vor ein paar Monaten bei uns im Wohnzimmer geglänzt. Sarah Jeanne performte ihre himmlische Country-Ballade Tranquil Man und hat innerhalb von drei Minuten etwa 10 neue Fans hinzugewonnen. Die natürliche Blondine mit den schönen Cowboy Boots gefällt mir außerordentlich gut, ich werde sie demnächst zu einer "richtigen", sprich längeren Oliver Peel Session einladen.

Der Hammer schlechthin war aber die sehr spezielle Zugabe von Meredith Godreau aka Gregory and The Hawk, die bei dieser Oliver Peel Session als Erste an den Start gegangen war! Dummerweise war da aber meine formidable neue Filmerin Clô ihrem noch nicht anwesend, so daß wir mit Engelszungen auf Meredith einredeten, um sie zur neuerlichen Performance eines Songs an der Harfe zu bewegen. Ich wollte unbedingt ein hochkarätiges Video von Clô, um der Nachwelt zu zeigen, wie sensationell schön Gregory and The Hawk spielt und singt. Unsere Überredungskünste schienen aber nicht zu fruchten, Meredith hatte gegen 23 Uhr bereits ihre 7 Sachen gepackt und war abflugbereit. Wir ließen dennoch nicht locker und siehe da: Meredith ging unser Treppenhaus runter, packte im Innenhof des Gebäudes ihre Harfe noch einmal aus und spielte vor der grünen Tür unserer Nachbarn ihren Seelentröster Landscapes! Ein großer Teil der noch bei uns im Wohnzimmer anwesenden Gäste hatte gar nicht gepeilt, was da unten im Hof abging. Auch für sie also die Chance, sich dieses absolut wundervolle Video anzusehen!



Konzertdaten Ollie Fury:

14.11.2010: International, Paris
02.12.2010: Espace B, Paris
12.12.2010: Les Disquaires, Paris
14.01.2011: Le Cuberdon, Overijse, Belgien
15.01.2011: The Senor Duck, Lüttich
17.01.2010: Bar Du Matin, Brüssel


Konzertdaten Sarah Jeanne:

21.11.2010: 25 ° Est, Paris
11.12.2010: La Bicyclette Café, Paris
29.12.2010: Les Disquaires, Paris
07.04.2011: Le Pop In, Paris

Konzertdaten Gregory and The Hawk:

15.11.2010: Hafen 2, Offenbach
17.11.2010: In Love With, Berlin
18.11.2010: The Windmill Brixton, London
20.11.2010: Prince Albert, Brighton


Ollie Fury & Sarah Jeanne & Gregory and The Hawk, Paris, 07.11.10


Konzert: Ollie Fury & Sarah Jeanne & Gregory and The Hawk

Ort: ein Wohnzimmer und ein Innenhof, irgendwo in Paris
Datum: 07.11.2010

Zuschauer: etwa 15 Konzertdauer: pro Künstler jeweils ein Lied


Inzwischen ist es mehr oder weniger zu Gewohnheit geworden, daß wir am Ende der Oliver Peel Sessions Nachwuchstalenten die Gelegenheit bieten, ihre Songs vor einer kleinen Runde (den Übriggebliebenen) vorzutragen. Im Publikum befinden sich nämlich regelmäßig Musiker aus Paris, die Bock haben, auch mal im Rampenlicht zu stehen und ihre Künste zu zeigen.

Diesmal schnappten sich Ollie Fury und Sarah Jeanne, jeweils au Paris, die Akustische und schmetterten mit Inbrunst einen Song. Was der schöne Ollie (sieht aus wie ein junger Robert Redford) sang, weiß ich grad net mehr, aber seine Stimme war wie immer kraftvoll, warm und markant wie sein Kinn. Er wird seinen Weg gehen, bekommt immer mehr gute Konzerttermine in Paris angeboten und hat bereits vor ein paar Monaten bei uns im Wohnzimmer geglänzt. Sarah Jeanne performte ihre himmlische Country-Ballade Tranquil Man und hat innerhalb von drei Minuten etwa 10 neue Fans hinzugewonnen. Die natürliche Blondine mit den schönen Cowboy Boots gefällt mir außerordentlich gut, ich werde sie demnächst zu einer "richtigen", sprich längeren Oliver Peel Session einladen.

Der Hammer schlechthin war aber die sehr spezielle Zugabe von Meredith Godreau aka Gregory and The Hawk, die bei dieser Oliver Peel Session als Erste an den Start gegangen war! Dummerweise war da aber meine formidable neue Filmerin Clô ihrem noch nicht anwesend, so daß wir mit Engelszungen auf Meredith einredeten, um sie zur neuerlichen Performance eines Songs an der Harfe zu bewegen. Ich wollte unbedingt ein hochkarätiges Video von Clô, um der Nachwelt zu zeigen, wie sensationell schön Gregory and The Hawk spielt und singt. Unsere Überredungskünste schienen aber nicht zu fruchten, Meredith hatte gegen 23 Uhr bereits ihre 7 Sachen gepackt und war abflugbereit. Wir ließen dennoch nicht locker und siehe da: Meredith ging unser Treppenhaus runter, packte im Innenhof des Gebäudes ihre Harfe noch einmal aus und spielte vor der grünen Tür unserer Nachbarn ihren Seelentröster Landscapes! Ein großer Teil der noch bei uns im Wohnzimmer anwesenden Gäste hatte gar nicht gepeilt, was da unten im Hof abging. Auch für sie also die Chance, sich dieses absolut wundervolle Video anzusehen!



Konzertdaten Ollie Fury:

14.11.2010: International, Paris
02.12.2010: Espace B, Paris
12.12.2010: Les Disquaires, Paris
14.01.2011: Le Cuberdon, Overijse, Belgien
15.01.2011: The Senor Duck, Lüttich
17.01.2010: Bar Du Matin, Brüssel


Konzertdaten Sarah Jeanne:

21.11.2010: 25 ° Est, Paris
11.12.2010: La Bicyclette Café, Paris
29.12.2010: Les Disquaires, Paris
07.04.2011: Le Pop In, Paris

Konzertdaten Gregory and The Hawk:

15.11.2010: Hafen 2, Offenbach
17.11.2010: In Love With, Berlin
18.11.2010: The Windmill Brixton, London
20.11.2010: Prince Albert, Brighton


Les Shelleys & Gregory And The Hawk & Snailhouse, Paris, 07.11.10


Konzert: Les Shelleys, Gregory & The Hawk, Snailhouse

Ort: ein Wohnzimmer mit einem versifften Teppich irgendwo in Paris, Oliver Peel Session # 30
Datum: 07.11.2010
Zuschauer: keine Anhnung. 40? 50? Ich blick' da nicht mehr durch...
Konzertdauer: pro Künstler etwa 35 Minuten


Ok, Meredith aka Gregory and The Hawk fand es seltsam, daß sie eine CD von Jack Johnson in meiner Schrankwand entdeckte (wann habe ich die denn gekauft?? gehört habe ich sie höchstens ein mal), aber ich glaube, daß sie und die anderen famosen Künstler des heutigen Abends sich trotzdem wohlgefühlt haben. Meredith mag jetzt glauben, daß ich einen beschissenen Musikgeschmack habe, aber sie sorgte selbst dafür, daß mehr gute CDs hinzukommen, denn ich habe ihr hinterher glatt ihr Gesamtwerk abgenommen. Mit ihrer süßen Kleinmädchenstimme bezirzte sie mich von der ersten bis zur letzten Minute ihres sublimen Sets. Ich schmolz dahin, als sie von der Gitarre zur kleinen Harfe wechselte und auf dem Boden kauernd eine ihrer herzerweichenden Balladen spielte. Ich hätte ihr stundenlang zuhören können!





Kurios: Ohne es zu wissen hatte ich Meredith vor ein paar Tagen auf einer großen Bühne gesehen. Sie sang beim Konzert von Mice Parade im Café de la danse mit und Adam Pierce, der Sänger von Mice Parade stand heute zu meiner größten Verblüffung ebenfalls in meiner Küche. Er war aber "nur" Zuschauer, spielte selbst nicht, sondern trank lieber Bier (oder war es Wein?).



Zweiter Act des schönen Abends war das Duo Tom Brosseau & Angela Correa aka Les Shelleys, die originelle Coverversionen zum Besten gaben. Der Evergreen Somethin' Stupid von Nancy und Frank Sinatra wurde in ganz neuem Gewande, aber relativ nah am Original präsentiert und am Ende spielten sie Green Door, einen Klassiker von Bob Davie/Marvin Moore (Lyrics) den ich in der Version von Elvis-Klon Shakin Stevens kannte. Amüsant: bei Green Door von Shaky handelt es sich um meine allererste selbstgekaufte Platte. 1981 war das. Da waren einige unserer heutigen Zuschauer noch gar nicht geboren...

Ein stimmunsvolles, charmantes Konzert!






Als Letzte hetzte ich die Kanadier Snailhouse auf meine Gäste. Ein Dreier, in dem zwei Mikes und ein Kyle (am Bass) spielten. Mike Feuerstack, der Chef der netten Truppe, hatte vorher genau wie Meredith meine CD Sammlung inspiziert, dort aber aus seiner Sicht Erfreulicheres als Jack Johnson gefunden. Silberlinge von Arcade Fire nämlich, mit dessen Drummer Jeremy Gara Mike zusammengearbeitet hat (Jeremy fungierte als Producer). Der Auftritt von Snailhouse war der am stärksten instrumentierte des heutigen abends, denn Feuerstack sang laut und eindringlich und Basser Kyle hatte sein Instrument an den Verstärker angeschlossen. Zudem spielte der andere Mike mit einem Schneebesen Schlagzeug. Mein Freund Sebastian, der schon auf vielen vorigen Sessions zugegen war, sprach hinterher vom besten Konzert, daß er je in unserer Wohnstube gehört hatte.

Insgesamt: wundervoll! Danke an alle die gekommen sind, so aufmerksam und vorbildlich leise zugehört, Geld in den Hut geworfen und CDs gekauft haben. Auch Musiker müssen von irgend etwas leben, um ihre schöne Kunst weitertreiben zu können. Und ich bin sicher, daß niemand die CD Käufe bereuen wird.

Merci tout le monde. Vous étiez magnifique! À la prochaine!

Fotos und mehr Videos (danke schon einmal an Uschi für die obigen Mittschnitte!) in Kürze!

Gregory and The Hawk & Les Shelleys auf Tour in Deutschland:

15.11.2010: Hafen 2, Offenbach
16.11.2010: Mondial Halle @ Cafe Keese, Hamburg
17.11.2010: In Love With, Berlin, 19 Uhr
17.11.2010: Bang Bang Club, Berlin, 23 Uhr

außerdem:

25.11.2010: Claques 2 Festival, Lausanne, Schweiz
26.11.2010: Helsinki, Zürich

Die letzten Tourdaten von Snailhouse:

08.11.2010: Dwaze Zaken, Amsterdam
09.11.2010: Brause, Düsseldorf
10.11.2010: Kult 41, Bonn

-Sehr lesenswert: Top Blogger Eike vom Klienicum zu Gregory and The Hawk, klick!
und zu Les Shelleys, klick!
- Tres belle chronique en français de ce concert par Mickael sur PopNews, ici


Les Shelleys & Gregory And The Hawk & Snailhouse, Paris, 07.11.10


Konzert: Les Shelleys, Gregory & The Hawk, Snailhouse

Ort: ein Wohnzimmer mit einem versifften Teppich irgendwo in Paris, Oliver Peel Session # 30
Datum: 07.11.2010
Zuschauer: keine Anhnung. 40? 50? Ich blick' da nicht mehr durch...
Konzertdauer: pro Künstler etwa 35 Minuten


Ok, Meredith aka Gregory and The Hawk fand es seltsam, daß sie eine CD von Jack Johnson in meiner Schrankwand entdeckte (wann habe ich die denn gekauft?? gehört habe ich sie höchstens ein mal), aber ich glaube, daß sie und die anderen famosen Künstler des heutigen Abends sich trotzdem wohlgefühlt haben. Meredith mag jetzt glauben, daß ich einen beschissenen Musikgeschmack habe, aber sie sorgte selbst dafür, daß mehr gute CDs hinzukommen, denn ich habe ihr hinterher glatt ihr Gesamtwerk abgenommen. Mit ihrer süßen Kleinmädchenstimme bezirzte sie mich von der ersten bis zur letzten Minute ihres sublimen Sets. Ich schmolz dahin, als sie von der Gitarre zur kleinen Harfe wechselte und auf dem Boden kauernd eine ihrer herzerweichenden Balladen spielte. Ich hätte ihr stundenlang zuhören können!





Kurios: Ohne es zu wissen hatte ich Meredith vor ein paar Tagen auf einer großen Bühne gesehen. Sie sang beim Konzert von Mice Parade im Café de la danse mit und Adam Pierce, der Sänger von Mice Parade stand heute zu meiner größten Verblüffung ebenfalls in meiner Küche. Er war aber "nur" Zuschauer, spielte selbst nicht, sondern trank lieber Bier (oder war es Wein?).



Zweiter Act des schönen Abends war das Duo Tom Brosseau & Angela Correa aka Les Shelleys, die originelle Coverversionen zum Besten gaben. Der Evergreen Somethin' Stupid von Nancy und Frank Sinatra wurde in ganz neuem Gewande, aber relativ nah am Original präsentiert und am Ende spielten sie Green Door, einen Klassiker von Bob Davie/Marvin Moore (Lyrics) den ich in der Version von Elvis-Klon Shakin Stevens kannte. Amüsant: bei Green Door von Shaky handelt es sich um meine allererste selbstgekaufte Platte. 1981 war das. Da waren einige unserer heutigen Zuschauer noch gar nicht geboren...

Ein stimmunsvolles, charmantes Konzert!






Als Letzte hetzte ich die Kanadier Snailhouse auf meine Gäste. Ein Dreier, in dem zwei Mikes und ein Kyle (am Bass) spielten. Mike Feuerstack, der Chef der netten Truppe, hatte vorher genau wie Meredith meine CD Sammlung inspiziert, dort aber aus seiner Sicht Erfreulicheres als Jack Johnson gefunden. Silberlinge von Arcade Fire nämlich, mit dessen Drummer Jeremy Gara Mike zusammengearbeitet hat (Jeremy fungierte als Producer). Der Auftritt von Snailhouse war der am stärksten instrumentierte des heutigen abends, denn Feuerstack sang laut und eindringlich und Basser Kyle hatte sein Instrument an den Verstärker angeschlossen. Zudem spielte der andere Mike mit einem Schneebesen Schlagzeug. Mein Freund Sebastian, der schon auf vielen vorigen Sessions zugegen war, sprach hinterher vom besten Konzert, daß er je in unserer Wohnstube gehört hatte.

Insgesamt: wundervoll! Danke an alle die gekommen sind, so aufmerksam und vorbildlich leise zugehört, Geld in den Hut geworfen und CDs gekauft haben. Auch Musiker müssen von irgend etwas leben, um ihre schöne Kunst weitertreiben zu können. Und ich bin sicher, daß niemand die CD Käufe bereuen wird.

Merci tout le monde. Vous étiez magnifique! À la prochaine!

Fotos und mehr Videos (danke schon einmal an Uschi für die obigen Mittschnitte!) in Kürze!

Gregory and The Hawk & Les Shelleys auf Tour in Deutschland:

15.11.2010: Hafen 2, Offenbach
16.11.2010: Mondial Halle @ Cafe Keese, Hamburg
17.11.2010: In Love With, Berlin, 19 Uhr
17.11.2010: Bang Bang Club, Berlin, 23 Uhr

außerdem:

25.11.2010: Claques 2 Festival, Lausanne, Schweiz
26.11.2010: Helsinki, Zürich

Die letzten Tourdaten von Snailhouse:

08.11.2010: Dwaze Zaken, Amsterdam
09.11.2010: Brause, Düsseldorf
10.11.2010: Kult 41, Bonn

-Sehr lesenswert: Top Blogger Eike vom Klienicum zu Gregory and The Hawk, klick!
und zu Les Shelleys, klick!
- Tres belle chronique en français de ce concert par Mickael sur PopNews, ici