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Four Tet - Sing (incl. Floating Points Remix)

Kieran Hebden alias Four Tet zählt nach meinem persönlichen Dafürhalten zu den (wenigen) Produzenten, deren Stil über die Jahre hinweg von einer hohen individuellen Wandelbarkeit gekennzeichnet ist, ohne dass sich dabei Mängel an Qualität einstellten. Mit "There Is Love In You", seinem mittlerweile fünften Künstleralbum, beweist er auf eindrückliche Art und Weise, repetitive Klang- und Rhythmusfolgen zu einzelnen Bildern zusammenzufügen, die wiederum in der Gesamtschau ein harmonisches Ganzes ergeben.Wer mehr über das Album "There Is Love In You" erfahren möchte, sei an dieser Stelle auf das Review von Anthony "The Needle Drop" Fantano auf Youtube verwiesen (=> Four Tet - There Is Love In You - The Needle Drop Review).

Nachdem im November 2009, vor Albumveröffentlichung, die Single "Love Cry" gemeinsam mit einem Remixpaket von Roska und Joy Orbison erschien, erfährt nun ein weiterer Track ein additional rework, eine Überarbeitung durch einen ausgewählten Künstler. Dieser wurde auch jetzt mit grösstmöglicher Sorgfalt ausgewählt und fügt sich sehr gut ein in die Produzentenriege eines Kieran Hebden / Four Tet, Roska und Joy Orbison. Es ist Floating Points, mit bürgerlichem Namen als Sam Shepherd firmierend. Seine geschickten Hände sind einfach Garant für eine (nahe) an Perfektion herankommende Editierarbeit, die das musikalische Ausgangsmotiv des Originals nicht zerstören.

Dies soll's an dieser Stelle auch schon gewesen sein, man muss beide Tracks einfach hören. Here you go:

Four Tet - Sing @ Youtube:



Four Tet - Sing (Floating Points Remix) @ Youtube:




English (short) version: you just have to listen and feel the music, the original version by Kieran Hebden / Four Tet and the remix by Sam Shepherd / Floating Points. If music is power you can't feel it better than here.

Floating Points - Peoples Potential

Sam Shepherd alias Floating Points brachte im vergangenen Jahr zwei musikalische Gefühlsausbrüche, die ich mir gewünscht habe: "Love Me Like This" und "Vacuum Boogie. Beides Platten, die reich an atmosphärischer Dichte, tiefgründiger Schönheit und sinnlicher Intensität sind. Es sieht ganz danach aus, als ob Floating Points auch in diesem Jahr meine körpereigene Endorphinproduktion zu steigern vermag. Schon vor einigen Monaten konnte man auf Soundcloud einen Vorgeschmack bekommen auf die mit Sehnsucht erwartete neue 12", die vor kurzem als White Label-Pressung, gewissermassen als Teaser, in streng limitierter Auflage auf seinem Hauslabel Eglo veröffentlicht wurde.

"Peoples Potential" lautet der Titel des Tracks, mit dem Sam Shepherd ein Dante-gleiches Acid-Inferno abliefert. Schnarrend und sirrend schraubt sich die Synthesizer-Line, angereichert mit sie umspielenden dynamisch zischenden Effekten, immer tiefer in meine Gehirnwindungen, um dort die Serotoninkonzentration zu erhöhen. Gänzlich gesteigert wird mein Glücksgefühl, wenn die ersten Klavier-Akkorde erklingen. Grossartig. Ein Sample lässt sich anhören unter:

Peoples Potential by floatingpoints


English (short) version: Sam Shepherd a.k.a. Floating Points deliverd two highly acclaimed 12" last year that both delivered a sort of extreme euphoric "feel good". His latest musical artwork, "Peoples Potential" will come out within the next weeks, but you can already purchase a single-sided teaser with the title track on it. "Peoples Potential" is rather an acid anthem than just a track, containing also a jazzed-up piano sample. It is pointless to write down that the drum programming is excellent as well.


Mehr im Web:

Floating Points @ MySpace
Floating Points @ Twitter
Eglo Records