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Daniels Weihnachtsgruß an die Purity-of-Voice-Leser...



Von Daniel

© Lore
Vorschau
Ich wünsch euch allen ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es war ein sehr aufregendes und intensives Jahr mit euch. Ich finde es großartig, dass ihr mir treu bleibt, denn das zeigt mir, dass ihr mich als Künstler und als Menschen schätzt.


Auf ein großartiges Jahr 2011.

Lg
Daniel


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DER GAST-BLOG: Daniel Schuhmacher über die Arbeit im Studio

Hey,

nachdem ich die letzten Tage immer mal wieder geschrieben habe, dass ich im Studio bin und momentan viel aufnehme, will ich euch mal kurz nen Überblick geben, wie so ein Aufnahmetag abläuft.

Also, erst hören wir uns nochmal in den Song rein und gehen den Text nochmal durch. Wenn ich das Gefühl hab, ich bin in dem Song drin, gehts in die Tonkabine, und es wird 2-3 mal der komplette Song durchgesungen. Da wird gecheckt, ob die Tonlage passt, ob die Lautstärke auf den Hörern für mich ok ist und ob ich eventuell fürs Gefühl auf der Stimme irgendwelche Effekte will. 

Eine ganz andere Arbeit als auf der Bühne...
Foto: Gloggsi

Der Produzent checkt dann noch ab, wie laut ich singe, und stellt alles ein, damit z.B. kein Übersteuern auftritt (ich singe ja immer etwas lauter :-P). Dann kann man mit der Aufnahme anfangen. Es werden im Regelfall immer zuerst die Strophen aufgenommen. Pro Strophe werden mehrere Takes aufgenommen, bis man das Gefühl hat, es sind viele richtig gute dabei und man hat was man braucht. 

Danach werden je nach Song die Bridges aufgenommen, wo auch wieder mehrere Takes recorded werden. Wenn man dort gutes Material hat, gehts zum Refrain. Wenn dann alle Parts aufgenommen sind, gehts an die Chöre bzw. an die 2. Stimmen. Man singt also über den Gesang, der schon aufgenommen ist, an bestimmten Stellen nochmal eine 2. oder auch 3. Stimme drüber. 

Diese Stimme zu finden ist in meinem Fall immer ne Herausforderung. Bis vor nem Jahr fiel mir sowas extrem schwer, da ich davor nie eine 2. oder 3. Stimme bzw. Chöre gesungen hatte. Aber durch die vielen verschiedenen Songaufnahmen im letzten Jahr hab ich darin mittlerweile mehr Erfahrung und es klappt viel besser :-). Wenn man dann mit allen Teilen durch ist, werden noch adlips eingesungen (ICH HOFFE DAS IST RICHTIG GESCHRIEBEN; Anm. d. Red.: Ist es!), sprich, ich singe über den Refrain nochmal ein paar Sachen (zum Verständnis z.B. ein typischer Christina Aguilera atlip: Oooooooooooooh yeahyeah uuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhh ;-)). Da bleibt mir dann Freiraum, eigene zu erfinden. Natürlich können bestimme Parts länger dauern, wenn man das feeling nicht hinbekommt oder bestimme Töne nicht schafft. Somit kann so eine Aufnahme auch länger dauern.

Bei mir läufts in den letzten Tagen überraschend gut. Die Songs sind nämlich teilweise wirklich ne Herausforderung, weil es im Vergleich zu den Songs, die ich davor gemacht habe, schon ne Veränderung ist. Aber das Gefühl hat im Regelfall gestimmt und ich kam ziemlich schnell rein. Ne Sache, auf die ich z.B. immer achten muss, ist es, deutlich zu singen. Ich spreche/singe manchmal einige Sachen nicht deutlich genug aus. Das sind aber Kleinigkeiten, auf die einen der Produzent schnell aufmerksam macht.

Man spricht nach jedem Take nochmal darüber, was man noch besser machen kann bzw. was man schon gut macht. Somit ist es nicht einfach, einen Song aufzunehmen und benötigt viel Konzentration und Energie.

Ich hoffe, ihr habt jetzt nen kleinen Einblick davon bekommen, was ich die letzten Tage so gemacht habe und die nächsten Tage noch machen werde.

Lg Daniel

And the winner is... Daniel präsentiert die Siegerin des Kreativwettbewerbs!

Am Donnerstag haben wir euch die besten Einsendungen unseres Kreativwettbewerbs "Daniel im Alltag" gezeigt, eine witziger als der andere. Jetzt steht die Gewinnerin fest - und niemand anderes als Daniel Schuhmacher himself hat die Auswahl übernommen.... und sich für Michaelas Einsendung entschieden. 


Warum? Dazu Daniel:

"Hey,

'An meinem 17. Geburtstag wurde ich von einer Freundin mit diesem wunderschönen Kuchen überrascht. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet :O'...

Diese Aktion bzw das Foto mit dem Kuchen, der dann nach und nach aufgegessen wird,  finde ich sehr cool. Ist total süß, dass ihre Freundin an sie dachte und ihr damit ne Freude gemacht hat. 




Ich finde alle Fotos und die Ideen sehr süß, aber schlussendlich musste ich mich 
ja fürs eins entscheiden.

Danke nochmal für die Mühe an alle.

Lg Daniel"


Also Michaela, herzlichen Glückwunsch! Gewonnen hast du übrigens ein Daniel-Motiv-Girlie-Shirt von shirtbuster.de ... melde dich bitte bei uns: danielfanblock@zoho.com

"DSDS schweißt staffelübergreifend zusammen"... Daniel Schuhmacher und wie er das 7. DSDS-Finale sah

Daniel Schuhmacher saß am Abend des 7. DSDS-Finales im Saal-Publikum und betrachtete DSDS zum ersten Mal aus einer völlig anderen Perspektive. Hier erzählt er, wie er den Abend erlebte. 

Ich war wirklich gespannt, als ich vorletztes Wochenende zum ersten Mal eine DSDS-Show besucht habe. Ich war ein Jahr nicht mehr dort, und die Bühne und die Mitarbeiter zu sehen hat schöne Erinnerungen geweckt. Es war auch mal interessant, die Show aus einer ganz anderen Position anzuschauen. 


 Im Finale 2009...
Foto © RTL

Ich glaub, man kann das Finale dieses Jahr auch überhaupt nicht mit dem von Sarah und mir vergleichen. Wir haben es uns gegenseitig gegönnt und waren einfach überwältigt von den ganzen Emotionen. Man kann nicht erklären, was an so einem Abend in einem vorgeht. Es ist auf jeden Fall eine ganze Menge. Man ist am Ende eines langen Weges und freut sich, andererseits ist man traurig, die Kandidaten und die Crew, zu denen man einfach ein persönliches Verhältnis aufgebaut hat, nicht mehr zu sehen. Und vor allem sieht man den Stolz in den Augen seiner Liebsten.

Ich glaube, das alles ging bei der ganzen Konkurrenzsache, die bei Menowin und Mehrzad aufgebaut wurde, leider etwas unter. Schlussendlich ist jedes Finale ein anderes, und es entstehen andere Emotionen. Und ich glaub, jeder verarbeitet den „Schock“ über seinen Sieg anders. Ich hab einfach nur losgeheult. Während z.B. Mehrzad einfach nur dastand, ohne ein Reaktion zu zeigen.

Dass ich im Finale nicht erwähnt wurde, war für mich kein Beinbruch. Immerhin war es der Abend der beiden Finalisten, und den haben sie sich verdient. Natürlich wäre es schön gewesen, mal erwähnt zu werden. Aber das war nun mal nicht so und daran kann man auch nichts ändern.

Ich konnte nach der Show die Kandidaten der aktuellen Staffel treffen und kennen lernen. Und es ist einfach geil, wenn man dann sieht, dass es denen in so vielen Dingen einfach genauso wie einem selbst geht. Mir waren ein paar der Kandidaten auch direkt total sympathisch und auf einer Wellenlänge mit mir. DSDS schweißt einfach irgendwie staffelübergreifend zusammen ;-) … Und dazu kam an diesem Abend, dass ich die Aftershowparty, von der ein Sieger am allerwenigsten hat, nachholen konnte. Hatte dort einfach einen tollen Abend.


...heute: "Ich fühle mich befreiter denn je..."

Foto © Shoemy


Ich kann nur sagen, ein Jahr nach meinem Sieg fühle ich mich befreiter denn je. Ich mache immer noch Musik, bin immer noch in den Charts vertreten, was für viele Medien vielleicht überraschend ist. Aber ich bin noch da und ich werde sicher nicht aufgeben, sondern weitermachen, weiterhin da sein. Das zeigt einfach auch, dass ich großartige Fans habe, die mich als Künstler und Mensch zu schätzen wissen und nicht nur Fans einer Castingshow sind.

"Ein Geben und Nehmen"... Daniel Schuhmacher spricht über die Love-Story mit seinen Fans


"Im Himmel sind noch Zimmer frei"...  Wer nicht zum Stamm-Publikum von Radio VHR gehört und einfach nur das Interview mit Daniel Schuhmacher hören wollte, musste 40 Minuten Schlagergedudel überstehen. Aber was tut man nicht alles. Und es hat sich gelohnt.

Endlich die Ankündigung von Moderatorin Ariane : "Jaaaaaaaaaaaaaaaa, in den Tiefen des Fan-Universums warten einige Fans gaaaaaaaaaaaaaaanz sehnsüchtig auf ihn...." Exakt!






Daniel und seine Fans... es ist Liebe!
Foto: Sabine Goerz


Die Fragen waren okay, die Antworten geil. Zum Thema Präsenz auf der Bühne: "Ich bin kein Bühnen-Neuling mehr wie bei DSDS und gehe in die richtige Richtung, kann ein Publikum mitreißen, wirke selbstbewusst. Und das ist ja auch so!" Auf die Frage, warum er mit verschiedenen Produzenten zusammenarbeitet: "Das machen doch viele Künstler so! Es ist interessant, mit verschiedenen Produzenten zusammenzuarbeiten. Bohlen, Christensen, Brötzmann - die haben alle andere Herangehensweisen ans Produzieren. Und es ist doch auch egal, bei wem ich singe, Hauptsache, ich singe den Song gut!"


Die meisten Fragen und Antworten drehten sich um ihn und seine Fans. Daniel erwähnte seine verrückten Facebook-Fans, einige der Fangruppen ("Es gibt den Stammtisch, die Soulmates, die Push-up-Gang..."). Dann kam man auf Daniels Radio-Erfolg in Indonesien zu sprechen, und Daniel erzählte die Story von Tian Que und ihrem Blog hier auf dieser Seite. 


Tian Que aus Indonesien


Und er erzählte, dass er vom Radio-Airplay in Asien erst durch seine Fans erfahren habe: "Das freut mich einfach, weil die Menschen in Asien DSDS und mich nicht kennen und einfach nur die Songs gut finden."


Warum ihm das Internet so wichtig sei? "Der Kontakt mit meinen Fans ist mir wichtig", und der finde nun mal zum Großteil über das Internet statt. "Die Fans unterstützen mich, pushen mich, voten für mich. Und dafür bin ich dankbar. Und mache auch viel für die Fans, schreibe zum Beispiel viele Blogs. Das ist ein Geben und Nehmen."


Ein kurzes, charmantes, schlaues Interview mit einem völlig lockeren Daniel, der einmal kurz ins Schwäbische verfiel - "schaffen" - und darüber und über sich selbst lachte. Und vor Selbstbewusstsein strotzte. "Wir freuen uns auf die neue Single!", beendete der Moderator das Interview - und Daniel behielt das letzte Wort: "Könnt ihr auch!"

MEIN ECHO-ABEND... von Daniel Schuhmacher



DER GASTBLOG

Heute von:  Daniel Schuhmacher



Letzten Donnerstag war es soweit, der Echo fand endlich statt. Ich hab mich unabhängig von irgendwelchen Nominierungen auf den Abend gefreut. Ich meine, immerhin zählt der Preis zu den größten Musikpreisen Europas, und viele große Künstler sind dort. 


Bevor es aber losging, hatte ich noch diverse Interviewtermine bezüglich meiner neuen Single „If it’s love“ die ja am 26. März erscheint. Am Abend ging es dann erst zu der Sony-Pre-Veranstaltung und von dort aus zur Verleihung. 


Foto by Volker Neumüller


Zwischen großen Acts wie Silbermond, Gossip, Robbie Williams usw. zu sitzen, war schon eine große Sache für mich. Angespannt wegen den Nominierungen war ich dann schon etwas. Aber allein schon in der Kategorie „Bestes Video national“ waren mit mir etablierte Musikacts aus Deutschland nominiert, und daher war ich gerade in dieser Kategorie mehr als zufrieden mit einer Nominierung. Schlussendlich gewann Sido den Preis. Ich muss zugeben, ich hatte eher mit Silbermond als Preisträger gerechnet, da ihr Video einfach eine tolle Message verkörpert und zum Nachdenken anregt. 


Bei der Veranstaltung konnte ich dann mal live erleben, was für ein Profi Robbie Williams ist. Wie er mit den Interviewfragen umging, war einfach professionell und unterhaltsam. Er gewann, wie zu erwarten war, dann auch den Preis für den Künstler des Jahres. An dem Abend war aber, allein wenn es um die Auftritte geht, mein Highlight die Band Gossip. Und wie zu erwarten, war ich von dem Auftritt mehr als nur begeistert. Ich finde, live hat Beth Dito einfach eine unglaubliche Energie und Ausstrahlung. 


Nicht nur Daniels Echo-Highlight: Beth Dito
Foto: BVMI/Monique Wüstenhagen

Als es dann zu der Kategorie „Best Newcomer national“ kam, war ich sehr angespannt, immerhin hatte ich in 2009 130.000 Alben und 270.000 Singles (von "Anything but love") verkauft. Somit rechnete ich mir eigentlich gute Chancen aus. Aber ich hatte schon damit gerechnet, dass die Baseballs eine harte Konkurrenz sein würden. 


Und schlussendlich behielt ich Recht. Aber ich konnte gut damit Leben und war nicht so enttäuscht wie viele vielleicht denken. Ich kann nur nochmal sagen, zwei Nominierungen bei so einem Preis bedeuteten mir schon sehr viel. Die Situation mit den Buhrufen während der Laudatio bekam ich gar nicht mit. Ich habe es erst realisiert, als Tim Mälzer mich verteidigt hat und mal etwas Respekt vor einem Menschen in den Abend gebracht hat.


 Foto: BVMI/Monique Wüstenhagen


Der Rest war ja ein purer Diss gegen Castingshows und Castingacts. Ich finde es schade, dass man nicht den Künstler oder eine Band sieht, sondern das Produkt aus einer Castingshow. Aber das Thema könnte man totdiskutieren, es ändert nichts. Es ist in Deutschland nun mal so und man muss langfristig versuchen, die Leute mit Qualität zu überzeugen. Trotz allem ging ich mit einem Lächeln aus dem Saal und zur Aftershowparty. Ich wollte feiern, was ich erreicht hatte, und das tat ich auch ausgiebig.

Lg Daniel