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Highlights der Woche: Slapsgiving II, die Seinfeld Reunion und mehr

Die vergangene TV-Woche (KW 48) war von einem uramerikanischen Feiertag geprägt - Thanksgiving. Kaum eine TV-Serie in der kein Truthahn geköpft wurde, kaum eine Serie in der nicht für irgendetwas oder irgendjemanden Danke gesagt wurde. Hier ein Überblick über die einprägsamsten Momente der letzten paar Tage: 

 

5. Die imposanteste bevorstehende Invasion: Bei V konnten wir uns in einer atemberaubenden Animation, die uns auf eine filmtechnische Reise durch unsere halbe Galaxis mitnahm, davon überzeugen, dass es da wo die handvoll Visitor-Raumschiffe über den Metropolen der Erde herkommen noch viele tausende mehr gibt. Diese haben sich zu einer Armada formiert und warten nur auf den Befehl, um eine gigantische Invasion auf den blauen Planeten zu starten.

4. Die beste Kettenreaktion: In Modern Family konnte man vergangene Woche eine lustige Kettenreaktion mitverfolgen, die einen entkommenen Skorpion, eine Armbrust, eine Hüpfburg, einen schwulen Clown und einen hysterischen Vater mit Clownphobie beinhaltete. 





3. Das atemstockendste Thanksgiving: Gänsehaut beim Truthahnschmaus war bei den Mitchells angesagt. Dexter (Michael C. Hall), der sich als Kyle Butler ausgibt, wird beim Thanksgivingmahl dieser Familie Zeuge mit welch unterschwelliger und im Laufe des Essens immer offeneren Gewalt Arthur aka. Trinity (John Lithgow) mit seiner Familie umgeht. Er sperrt seine jugendliche Tochter regelmäßig in ihrem Zimmer ein, bricht seinem Jungen den Finger und beschimpft seine Frau als "Cunt". Als die Situation eskaliert und Arthur im Begriff ist seinen Sohn zu erwürgen, greift Dexter beherzt ein, zerrt ihn in die Küche, bedroht ihn mit einem langen Küchenmesser und sagt ihm: "Ich hätte dich töten sollen, als ich die Gelegenheit dazu hatte." Spätestens jetzt weiß Trinity, dass "Kyle" nicht der harmlose Kerl ist, für den er sich ausgibt und dass die Jagd auf ihn begonnen hat.  

2. Das zweite Slapsgiving: Bei How I Met Your Mother wurde in der dieswöchigen Folge der vorletzte Klaps ausgeteilt. Zum zweiten Mal feierte die Clique Slapsgiving, ein Fest, das sich darum dreht Barney (Neil Patrick Harris) seine verdienten Schläge ins Gesicht zu verpassen. Diese resultieren aus einer verlorenen "Slap"-Wette gegen Marshall (Jason Segel). Im Zuge der Folge wurde auch eine Fernsehwerbung für ein neues Brettspiel vorgestellt, das von Lillys Vater erfunden wurde. Der Name des Spieles lautet bezeichnenderweise "Slap Bet". In der Werbung wird neben roten Handabdrücken auf Gesichtern und einem Kind, dass seiner Großmutter eine verpasst (es ist von 9 bis 99), auch eine fetzige Version von Marshalls Slap-Bet-Hymne "You Just Got Slapped" gefeaturet.

1. Das allerbeste Metading: Larry David schließt die siebte Staffel von Curb Your Enthusiasm mit einer großartigen Seinfeld Reunion Show in seiner alternativen Realität ab, die nach den Ausschnitten die man zu Gesicht bekam, besser zu sein scheint als das wirkliche Finale von Seinfeld, das vor über zehn Jahren über die Bildschirme lief. Großartig war auch, dass Larry David in der Folge "Larry David" spielt, der wiederum George Costanza spielt welcher wiederum auf Larry David basiert. Einfach nur köstlich - ein genialer Schauspieler der zwei fiktive Ichs simultan zum Besten gibt. Außerdem erfahren wir, dass Cheryl keinen Respekt vor Holz hat.



Highlights der Woche: Slapsgiving II, die Seinfeld Reunion und mehr

Die vergangene TV-Woche (KW 48) war von einem uramerikanischen Feiertag geprägt - Thanksgiving. Kaum eine TV-Serie in der kein Truthahn geköpft wurde, kaum eine Serie in der nicht für irgendetwas oder irgendjemanden Danke gesagt wurde. Hier ein Überblick über die einprägsamsten Momente der letzten paar Tage: 

 

5. Die imposanteste bevorstehende Invasion: Bei V konnten wir uns in einer atemberaubenden Animation, die uns auf eine filmtechnische Reise durch unsere halbe Galaxis mitnahm, davon überzeugen, dass es da wo die handvoll Visitor-Raumschiffe über den Metropolen der Erde herkommen noch viele tausende mehr gibt. Diese haben sich zu einer Armada formiert und warten nur auf den Befehl, um eine gigantische Invasion auf den blauen Planeten zu starten.

4. Die beste Kettenreaktion: In Modern Family konnte man vergangene Woche eine lustige Kettenreaktion mitverfolgen, die einen entkommenen Skorpion, eine Armbrust, eine Hüpfburg, einen schwulen Clown und einen hysterischen Vater mit Clownphobie beinhaltete. 





3. Das atemstockendste Thanksgiving: Gänsehaut beim Truthahnschmaus war bei den Mitchells angesagt. Dexter (Michael C. Hall), der sich als Kyle Butler ausgibt, wird beim Thanksgivingmahl dieser Familie Zeuge mit welch unterschwelliger und im Laufe des Essens immer offeneren Gewalt Arthur aka. Trinity (John Lithgow) mit seiner Familie umgeht. Er sperrt seine jugendliche Tochter regelmäßig in ihrem Zimmer ein, bricht seinem Jungen den Finger und beschimpft seine Frau als "Cunt". Als die Situation eskaliert und Arthur im Begriff ist seinen Sohn zu erwürgen, greift Dexter beherzt ein, zerrt ihn in die Küche, bedroht ihn mit einem langen Küchenmesser und sagt ihm: "Ich hätte dich töten sollen, als ich die Gelegenheit dazu hatte." Spätestens jetzt weiß Trinity, dass "Kyle" nicht der harmlose Kerl ist, für den er sich ausgibt und dass die Jagd auf ihn begonnen hat.  

2. Das zweite Slapsgiving: Bei How I Met Your Mother wurde in der dieswöchigen Folge der vorletzte Klaps ausgeteilt. Zum zweiten Mal feierte die Clique Slapsgiving, ein Fest, das sich darum dreht Barney (Neil Patrick Harris) seine verdienten Schläge ins Gesicht zu verpassen. Diese resultieren aus einer verlorenen "Slap"-Wette gegen Marshall (Jason Segel). Im Zuge der Folge wurde auch eine Fernsehwerbung für ein neues Brettspiel vorgestellt, das von Lillys Vater erfunden wurde. Der Name des Spieles lautet bezeichnenderweise "Slap Bet". In der Werbung wird neben roten Handabdrücken auf Gesichtern und einem Kind, dass seiner Großmutter eine verpasst (es ist von 9 bis 99), auch eine fetzige Version von Marshalls Slap-Bet-Hymne "You Just Got Slapped" gefeaturet.

1. Das allerbeste Metading: Larry David schließt die siebte Staffel von Curb Your Enthusiasm mit einer großartigen Seinfeld Reunion Show in seiner alternativen Realität ab, die nach den Ausschnitten die man zu Gesicht bekam, besser zu sein scheint als das wirkliche Finale von Seinfeld, das vor über zehn Jahren über die Bildschirme lief. Großartig war auch, dass Larry David in der Folge "Larry David" spielt, der wiederum George Costanza spielt welcher wiederum auf Larry David basiert. Einfach nur köstlich - ein genialer Schauspieler der zwei fiktive Ichs simultan zum Besten gibt. Außerdem erfahren wir, dass Cheryl keinen Respekt vor Holz hat.



Highlights der Woche: Das Kennedy Attentat, Pagen-Latein und mehr

In der 45 Kalenderwoche ging es rund im amerikanischen TV. Das Science-Fiction-Drama V hatte sein Actiongeladenes Début, das dem Sender ABC den Serienstart mit den meisten Zuschauern in diesem Herbst bescherte (wohl auch dank enormer Werbekampagnen im Vorfeld). Auch sonst gabs viel zum Lachen und Mitfiebern. Hier die Top 5 Momente der vergangenen Woche.

5. Die tierischte Begegnung:
Cougar (zu dt. Puma oder reifere Frau die auf junge Männer steht) trifft auf Alligator. In Cougar Town hat sich Jules (Courtney Cox) ganz schön erschreckt, als sie nach einem erfrischenden Sprung in den Pool auftaucht und sich einem Alligator Aug in Aug gegenübersieht. Was gut für sie, für den Zuschauer aber allzu vorhersehbar war, ist dass der Alligator am Ende der Folge den kläffenden Hund, der ihr schon Tage lang den Schlaf raubt verspeist....armer Köter.

4. Die beste Choreografie: In Modern Family wird ein seit Jahrzehnten schwellender Konflikt zwischen Mitchell (Jesse Tyler Ferguson) und Claire (Julie Bowen) beigelegt. Mitchell hat seiner Schwester nämlich nie verziehen, dass sie kurz vor der Meisterschaft in Eiskunstlauf, auf die er hingefiebert hat, das gemeinsame Team mit dem Namen "Fire & Nice" aufgelöst hat. Nachdem er Claire von seinem Ressentiment aus der Kindheit erzählt, enden die beide damit, dass sie in einer wunderbar lustigen Choreografie auf einem Parkplatz "Fire & Nice" wieder zum Leben erwecken.


3. Die lustigsten Fun-Facts: 30 Rock ließ uns diese Woche ein paar lustige Details über seine Hauptcharaktere erfahren. So wissen wir jetzt: 1) dass Liz Lemon (Tina Fey) nicht gerne am Kopf berührt wird, da sich ihre Fontanellen nie ganz geschlossen haben; 2) dass Jack Donaghy (Alec Baldwin) gelegentlich zusammen mit einer schwarzen Doo-Wop-Gruppe in der New Yorker U-Bahn singt; 3) dass Page Kenneth Parcell (Jack McBrayer) fließend Latein spricht (Jack fragt ihn "Et tu, Kenneth?" und er antwortet unter anderem mit dem Cicero Zitat "Salus populi suprema lex"; 4) und dass Cathy Geiss (Marceline Hugot) die zweite Susan Boyle ist, nur dass sie nach ihren Auftritten ihre Unterwäsche auszieht.

2. Die intensivste Gänsehaut: Wer die Folge "The Grown-Ups" von Mad Men gesehen hat, versteht, dass das Kennedy Attentat für die Menschen in den 60er Jahren, der 11. September ihrer Ära war. In einer wunderbar inszenierten Folge, die einem die Gänsehaut hochschießen lässt, wird gezeigt, wie das Ereignis die Welt zum stocken brachte. Unweigerlich zieht man Parallelen zu den Terroranschlägen auf die Türme des World Trade Centers. Mit Originalmaterial, zum Beispiel vom heuer verstorbenen News-Anchor Walter Chronkite, der fassungslos und den Tränen nahe den Tod des Präsidenten verkündet, wird die Stimmung, die 1963 vorgeherrscht haben muss, greifbar.

1. Das beste Serien-Remake: Auch die Serie V, die dieses Woche gestartet ist, nimmt in der ersten Einstellung auf das Kennedy Attentat Bezug. So werden dem Publikum folgende Fragen gestellt: "Wo warst du als JFK ermordet wurde?", "Wo warst du am 11. September?", "Wo warst du heute Morgen?" - an diesem Morgen tauchten nämlich die Visitors oder kurz V wie aus dem nichts auf und sollten die Welt für immer verändern. Und das schon zum zweiten mal - denn V ist ein Remake der gleichnamigen Science-Fiction-Miniserie von 1983 und der darauf folgenden Serie von 1984. Die Produzenten verwenden die Möglichkeiten der heutigen Technik, um den guten alten Stoff der 80er mit neuen Gesichtern und viel Spannung neu in Szene zu setzen.

Highlights der Woche: Das Kennedy Attentat, Pagen-Latein und mehr

In der 45 Kalenderwoche ging es rund im amerikanischen TV. Das Science-Fiction-Drama V hatte sein Actiongeladenes Début, das dem Sender ABC den Serienstart mit den meisten Zuschauern in diesem Herbst bescherte (wohl auch dank enormer Werbekampagnen im Vorfeld). Auch sonst gabs viel zum Lachen und Mitfiebern. Hier die Top 5 Momente der vergangenen Woche.

5. Die tierischte Begegnung:
Cougar (zu dt. Puma oder reifere Frau die auf junge Männer steht) trifft auf Alligator. In Cougar Town hat sich Jules (Courtney Cox) ganz schön erschreckt, als sie nach einem erfrischenden Sprung in den Pool auftaucht und sich einem Alligator Aug in Aug gegenübersieht. Was gut für sie, für den Zuschauer aber allzu vorhersehbar war, ist dass der Alligator am Ende der Folge den kläffenden Hund, der ihr schon Tage lang den Schlaf raubt verspeist....armer Köter.

4. Die beste Choreografie: In Modern Family wird ein seit Jahrzehnten schwellender Konflikt zwischen Mitchell (Jesse Tyler Ferguson) und Claire (Julie Bowen) beigelegt. Mitchell hat seiner Schwester nämlich nie verziehen, dass sie kurz vor der Meisterschaft in Eiskunstlauf, auf die er hingefiebert hat, das gemeinsame Team mit dem Namen "Fire & Nice" aufgelöst hat. Nachdem er Claire von seinem Ressentiment aus der Kindheit erzählt, enden die beide damit, dass sie in einer wunderbar lustigen Choreografie auf einem Parkplatz "Fire & Nice" wieder zum Leben erwecken.


3. Die lustigsten Fun-Facts: 30 Rock ließ uns diese Woche ein paar lustige Details über seine Hauptcharaktere erfahren. So wissen wir jetzt: 1) dass Liz Lemon (Tina Fey) nicht gerne am Kopf berührt wird, da sich ihre Fontanellen nie ganz geschlossen haben; 2) dass Jack Donaghy (Alec Baldwin) gelegentlich zusammen mit einer schwarzen Doo-Wop-Gruppe in der New Yorker U-Bahn singt; 3) dass Page Kenneth Parcell (Jack McBrayer) fließend Latein spricht (Jack fragt ihn "Et tu, Kenneth?" und er antwortet unter anderem mit dem Cicero Zitat "Salus populi suprema lex"; 4) und dass Cathy Geiss (Marceline Hugot) die zweite Susan Boyle ist, nur dass sie nach ihren Auftritten ihre Unterwäsche auszieht.

2. Die intensivste Gänsehaut: Wer die Folge "The Grown-Ups" von Mad Men gesehen hat, versteht, dass das Kennedy Attentat für die Menschen in den 60er Jahren, der 11. September ihrer Ära war. In einer wunderbar inszenierten Folge, die einem die Gänsehaut hochschießen lässt, wird gezeigt, wie das Ereignis die Welt zum stocken brachte. Unweigerlich zieht man Parallelen zu den Terroranschlägen auf die Türme des World Trade Centers. Mit Originalmaterial, zum Beispiel vom heuer verstorbenen News-Anchor Walter Chronkite, der fassungslos und den Tränen nahe den Tod des Präsidenten verkündet, wird die Stimmung, die 1963 vorgeherrscht haben muss, greifbar.

1. Das beste Serien-Remake: Auch die Serie V, die dieses Woche gestartet ist, nimmt in der ersten Einstellung auf das Kennedy Attentat Bezug. So werden dem Publikum folgende Fragen gestellt: "Wo warst du als JFK ermordet wurde?", "Wo warst du am 11. September?", "Wo warst du heute Morgen?" - an diesem Morgen tauchten nämlich die Visitors oder kurz V wie aus dem nichts auf und sollten die Welt für immer verändern. Und das schon zum zweiten mal - denn V ist ein Remake der gleichnamigen Science-Fiction-Miniserie von 1983 und der darauf folgenden Serie von 1984. Die Produzenten verwenden die Möglichkeiten der heutigen Technik, um den guten alten Stoff der 80er mit neuen Gesichtern und viel Spannung neu in Szene zu setzen.